Freitag, 20. Dezember 2013
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Es kotzt mich nicht an, das ich es habe. Es kotzt mich an das du es willst und brauchst.
Alles was das Frauenherz begehrt. Von Natur aus mitbekommen, einfach so. Einfach männlich, einfach stark. Durchsetzungsstark wie ein Schwerverbrecher. Ein Verbrecher der nie ein Verbrechen begeht und dann ja doch sensibel die Kurve kriegt. So muss das sein. Sagt vor allem die Frau und erfolgreich ist er auch noch. Mein Mann kann. Mein Mann hat das, hat was. Kann nicht jeder. Nein, er hat das einfach von Natur aus mitbekommen und weil er dafür nichts kann, muss er die Frauen dafür hassen. Wie sie ihn lieben und anflirten, weil er soviel Männlichkeit ausstrahlt. Als sei er der Ritter, der Beschützer, das Schutzschild, die Mauer, der Verführer. Mein Mann ist hart und doch so sensibel, exklusiv, cool und erfolgreich. Und weil ich das an dir sehe, muss ich dich hassen. Muss ich alle Frauen hassen. Denn was wenn ich ein Weichei bin? Werde ich dann nicht mehr geliebt? Und ich kenne deine Masche, ich weiß wie du es willst und brauchst und das kotzt mich an. Ich weiß was du willst und das hasse ich und ich gebe es dir nicht. Komm doch selbst dahinter, du kriegst es nicht von mir. Ich werde dir nicht den nackten Arsch versohlen, obwohl du es doch so gerne hättest. Ja, dieses Bild, das brauchst du das willst du und es kotzt mich an. Ich will dieses coole Arschloch nicht sein. Ich bin nicht dein Vater. Ich tue nicht das, was er versäumt hat. Oh du mein großes Arschloch. Ich liebe dich. Und wenn dir Tim, das nicht gefällt, dann suche dir doch ne nette. Die will das auch nicht so sehr. Und jeder liebt diesen Tim, der auch mal den Mund aufmacht mit etwas starkem, das Grenzen setzt. Und jeder liebt diesen Tim, vor allem Frauen lieben diesen Tim. Der so aufrecht geht, mit starker Brust. So durchsetzungsstark und gewillt, so erfolgreich. Der weiß wo es langgeht, der sich im System und in der Natur auskennt. Der zudem auch noch Geschmack hat. Der Stil hat. Diesen Tim liebst selbst du Tim, aber ich kann ihn dir nicht geben, denn ich muss dich dafür hassen, dass du es nicht lieb und romantisch willst. Ich muss mich verdrehen, wenn ich merke, dass du mich dafür liebst, dass ich hart bin. Wenn ich merke dass du mich dafür liebst, das ich aushalte. Ich ertrage es nicht, also muss ich dich, muss ich mich, muss ich die Beziehung zerstören. Denn diese natürliche Härte macht mich krank. Ich finde sie falsch und deshalb lege ich mich auch mit der Natur an. Doch von Natur aus, bin ein Kämpfer, ein Sieger, muss ich mich durchsetzen. Deswegen lege ich mich auch mit mir selbst an und werde wahnsinnig.
Ich hasse es. Ich hasse diese Evolution, ich hasse es das du mich dafür liebst, wenn ich cool bin, hasse es wenn du mich dafür liebst, wenn ich mich selbst mag, hasse es dass du mich liebst, wenn ich der Rocker bin, wenn ich Erfolg habe, wenn ich der Präsident bin, wenn ich der oberste Styler bin, wenn ich exklusiv bin. Ich hasse dich, weil du mich liebst und ich wette du liebst mich für irgendwas und nicht für mich selbst. Liebst nicht für die Liebe zwischen uns an sich und das ist zum Kotzen.
Shit exclusive
Psychose für dich. Etwas Schönes für dich. Ich bilde mir darauf ein, dass ich was besonderes bin. So fühlte ich mich vor der Psychose aber auch. Vielleicht auch daher die Psychose. Und du bekommst meine Psychose, meine Liebe. Warum? Weil du was besonderes bist. Aber das warst du ohne meine Psychose zu dir auch schon oder habe ich deshalb die Psychose gemacht? Weil ich was besonderes bin? Weil du was besonderes bist? Davor oder danach was besonderes waren? Wer ist wirklich was besonderes? Wer bildet sich was ein? Ja, jeder was besonderes. Aber ich bin was ganz besonderes, du bist wer ganz besonderes. Jetzt noch mehr als vorher? Nein, das war nicht mehr steigerungsfähig, bloß mehr Beweise als vorher. Doch sind die eigentlich Illusion. Narzisstische Illusion? Egal. Wir sind was ganz besonderes, aber du wolltest mich nicht sehen in meine Besonderheit. Aber deine eigene hast du dir erhalten. Also muss ich um meine wieder kämpfen. Dabei es ist so normal und selbstverständlich, doch Leute von Außen, aus der Vergangenheit sagen, ich bilde mir meine Besonderheit nur ein. Die Leute sehen es nicht mehr und irgendwie darf man ja auch nichts besonderes sein. Wäre ich mal offensiv geblieben. Ich bin was besonderes, aber Geld habe ich nicht mehr. Ich kann es mir nicht mehr leisten und doch auch egal, denn das ganz besondere ist bedingungslos und wie auch immer lebbar. Doch dann kommen die Anderen und sagen, du bist tatsächlich wer ganz besonderes, aber ich nicht mehr. Vielleicht war das mal so, aber jetzt nicht mehr. Du bist nicht mehr exklusiv, edel Tim. Das bist du nicht, bist du nicht mehr, vielleicht warst du es nie. Was bildest du dir ein, es mit ihr überhaupt zu probieren? Warum, weil ich der Prinz bin, den aber keiner mehr sieht, so gut habe ich ihn verbogen. Und vielleicht sollte ich einfach ein cooler Designer oder Künstler sein, einer mit einer stylishen Homepage, jemand der sich ernst nimmt, seine Arbeit ernst nimmt, die Liebe ernst nimmt, sie auf Abstand anspricht, denn er ist ja ein so selbstbewusster Designer. Jemand der exklusiven shit macht, sauber, stylish, poppig, alles respektieren ihn, er ist ein wahrer Prinz, ein wahrer Herr.
Und all das war sowieso immer klar, so banal und offensichtlich. Doch ich liebe absolut. Warum? Weil meine Arbeit auf ihr basiert, meine Arbeit mir egal ist, meine Arbeit ist keine Bedingung, mein Prestige nicht und doch will ich auch das Prestige. Für mich und auch weil ich weiß, dass meine Prinzessin das mag, das braucht. Nur hier ihren Prinzen erkennt. Meine Prinzessin ist exklusiv, ist geschmackvoll, sie braucht den besten Kram, das exklusivste Outfit. Den Mann der in ihre Schublade passt?
Ist das Lieb? Wer weiß, aber so erkennt man sich, so spricht man dieselbe Sprache und ist das nicht Liebe und ist es nicht Liebe, wenn meine Frau mich anhimmelt? Schließlich will ich das doch auch. Ich will doch auch eine Psychose mit ihr, also braucht sie auch eine Psychose. Sie kann diese Psychose aber nur erzeugen, wenn er toll ist, wenn er Erfolg hat, wenn er anerkannt wird, wenn er stylish ist, wenn er sein Ding macht, wenn er cool ist, wenn er sie nicht zu 100Prozent beachtet, sondern bloß zu 80Prozent. Das ist Liebe für sie. Liebe ist alles, Liebe ist nicht alles. Ich tue alles für dich, aber du willst bloß erst dann alles, wenn ich nicht alles für dich geben würde.
Ich habe dir meine Psychose aber gerne gegeben. Lass uns darauf nichts einbilden. Sie ist normal, die Psychose wäre normal, wenn es das System nicht geben würde, die Psychose wäre normal, wenn es die Psychologie und Wissenschaft nicht geben würde. Die Psychose ist normal und selbstverständlich, wenn das System nicht intervenieren würde. Dann müsste sich niemand einen darauf einbilden, dann würde niemand verurteilen, dann würde jeder respektieren, dann würde es normal weitergehen. Doch die anderen, die anderen im System packen es in eine Schublade und weil alle um dich herum es tun und dir einiges unterstellen, bleibt dir nichts anderes übrig als dir im besten Fall etwas darauf einzubilden. In allen anderen Fällen, zieht es dich unnötig runter, stigmatisiert es dich, ein Dogma und wie kommst du da raus? Aussteigen aus dem System? Und doch dreht es sich im System, im Kreis, denn auch du kannst nicht anders, als es zu verurteilen. Dabei ist alles ganz anders bzw. es wäre ganz anders, aber wer weiß das schon, wem kann ich das weis machen? Wer glaubt das schon, wer ist wirklich mutig, wer kann wirklich sehen? Also bin ich gefangen, obwohl die Fakten ganz anders sind. Doch niemand kennt die wahren Fakten. Niemand
Dienstag, 17. Dezember 2013
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