Freitag, 18. Januar 2013

Glück und Arbeit










Kein Plan, wie man so cool sagt... ma schauen und so und dann rocken und Gas geben. Aber in Liebe, bitte, ja ?!










Zukunftspläne. Freiheit. Sicherheit


Selbstbewusst nach vorn. Attraktivität. Familienplanung. Pläne für die Zukunft. Egal. Gleichgültigkeit? Nach vorn. Ich liebe mich. Ziele, Träume verwirklichen. Rezept, Formel. Karriere. Man macht sein Ding. Und das lieben Menschen. Gibt ihnen Freiheit, Sicherheit. Zieht an. So hat man viele Freunde. So bekommt man die schönste Frau, wie der Sexist sagen würde. Denn hier findet sie ja alles was sie braucht. Sie heiratet den Erfolg. 
Dann habe ich aber keinen Bock mehr, Karrierepläne zu schmieden. Was ist das für ein scheiß Glück, welch scheiß Prophezeiung? Welch Wahrsagung? Und also mache ich Pläne und siehe da, ich ziehe Menschen an. Siehe da ich mag mich und man mag mich. Jetzt habe ich viele Freunde. Doch für die große Frau warst du immer uninteressant, weil du nicht erfolgreich mit Plan bist. Weil sie nur den erfolgreichen heiraten wird. Den selbstbewussten Karrieristy. Denn hier gibts das was sie braucht, Freiheit und Sicherheit.

Uninteressant

Kommen und Gehen. So ist das nunmal. Mache mir keine Gedanken um die Anderen. Schuld sind immer die Anderen. Andere machen sich aber keine Gedanken, zum Beispiel um dich. Andere gehen einfach weiter. Ganz automatisch, kommt nichts nah heran. Die anderen können darauf scheißen, den anderen ist es egal. Es geht eben weiter. Die anderen machen sich keinen Kopf. Man trifft sich und das war es dann und es geht dann einfach weiter. Sie kennen diese Zwänge nicht. Sie gehen einfach weiter, ganz automatisch. Sie grübeln nicht, hängen nicht nach, es kommt nicht an sie ran. Sie kennen auch die Zweifel nicht, es geht dann eben weiter. Die Leute machen sich keine Gedanken um dich. Fixieren mal, verurteilen dich. Aber dann geht's eben weiter. Denn sie können allein sein, jammern nicht. Geht eben alleine weiter. Brauchen dich nicht. Man beschäftigt sich nicht großartig damit. Die Leute machen weiter, gehen weiter, das Leben geht einfach weiter. So sehen wir das. Es geht sowieso immer weiter. Die Leute machen sich keinen Kopf, machen sich nicht so viele Gedanken. Machen weiter mit ihren Plänen, Pflichten, Träumen, Arbeiten, Projekten, Karriere. Es geht immer weiter mit dem eigenen Scheiß. Trifft wieder andere Leute. Macht seine Hausaufgaben, macht sich was zu essen, aber denkt nicht an dich. Wo denkst du hin, dass du glaubst man würde an dich denken? Die Leute denken an etwas anderes. Die Leute machen ihr Ding, machen sich was zu essen. Sind nicht unbedingt gleichgültig, aber sie machen eben einfach weiter. Sie machen ihren Kram. Ganz unverbindlich. Und du machst dir soviele Gedanken, dass du schon an Telepathie glaubst. Niemand denkt an dich. Und du machst dir zuviele Gedanken. Sie aber hat nie an dich gedacht. Nicht einmal weil sie gleichgültig ist, sondern weil es für sie einfach de-absolut weitergeht. Und dann wirst du uninteressant. Siehst absolut nur noch sie. Gedanken kreisen nur um sie. Nehmen dich ein. Lassen dich hadern, verzweifeln, denn an dein Leben zu denken, verwechselst du mit Gleichgültigkeit, Macht und Vergessen. Andere leben sowieso längst so. Machen ihren Kram. Konzentrieren sich ganz automatisch wieder auf sich und ihr Leben. Interessieren sich nicht für dich. Schauen nach vorn und nicht nach hinten. Weinen keine Träne hinterher, für die anderen geht es nach einem interpersonellen Kontakt ziemlich schnell weiter, ganz automatisch, ohne Gleichgültigkeit. Geht es einfach weiter. Vielleicht auch weil es sie nicht interessiert, vielleicht weil es sie nicht berührte. Weil sie das Interesse verlieren und sich dann wieder um ihren Kram kümmern, dann wieder ihrer Lust und Ablenkung nachgehen. Dann gewinnt etwas anderes ihr Interesse. Ganz unabsolutistisch. Ist Aufmerksamkeit wieder woanders, dezentriert, defokussiert. Wieder voll im Leben, den eigenen Kram machen. So interessant bist du nicht, also machen wir wieder unseren Kram weiter. Bis uns wieder wer anderes interessiert. Lassen wir uns ein oder nicht.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Was ist mein Problem?


Was ist mein Problem?
Du bist nie da?
Ich kann nie jemanden das Herz brechen. Kann ich nicht
Ich bin sehr verbindlich
Ich habe nichts zu verlieren
Du bist glücklich und ich hasse es wenn du glücklich bist
Ich hasse mich in mir
Ich bin mit mir
sind wir alle
so ist das nunmal
in Gedanken ist alles klar und so
aber ich fühle mich immer scheiße
ich fühle mich immer scheiße
Was ist mein Problem?
Und ich sitze da
Und du lebst
und bei mir geht nix
Keine Zweifel
Ich habe Zweifel
So ist das Leben
ein Kommen und Gehen
Ein Kuss hier und so
ist doch egal was ich will
Und ich sitze da
Passiert eben jedem mal, das mit der Liebe
ist scheiße, für jeden
was ist dann mein Problem?
Das Lachen? Die Fratze, der Erfolg?
Die Formel, die Mathematik
Das Schicksal
Was ist mein Problem?
Bist du mein Problem?
Und ich hasse es, dass du glücklich bist
ich hasse es, dass ich dich nicht verstehe
was ist mein Problem?
Das das Leben an mir vorbeizieht
Das alle Bummsen und so
das alle auf den Schoß hüpfen und so
Das andere glücklich sind und ich zurückbleibe
das ich nicht einfach lebe, in dieser gewöhnlichen Rücksichtslosigkeit
das alle leben und ich nicht
das alle gehen und mich keiner mitnimmt
keiner bleibt alle gehen
das ist mein Problem
und so ist das eben 

love for me shit









Sei wie ein Sektengründer doch gründe keine Sekte






























Er rafft die Zeit


Dienstag, 15. Januar 2013

Imagination Verletzung

Die imaginierte, in Wechselbeziehung stehende, Verletzung meines Vaters. Die Verletzung seiner Vernunft und das ich darauf scheiße und dann doch nicht darauf scheißen kann. Freiheit - Ambivalenz - Sicherheit 

Montag, 14. Januar 2013

Michel Foucault

"Aufgabe der Anti-Psychiatrie ist es daher dem Kranken selbst die Macht zu übertragen, seinen Wahnsinn und die Wahrheit seines Wahnsinns zu produzieren ... Sie gibt dem Individuum die Aufgabe und das Recht, seinen Wahnsinn zu Ende zu führen, bis zum Äussersten zu führen, in einer Erfahrung, zu der die anderen beitragen können, aber niemals im Namen einer Macht, die ihnen aufgrund ihrer Vernunft oder ihrer Normalität verliehen wäre;"


"In Wahnsinn und Gesellschaft habe ich umreißen wollen, was man zu einer gegebenen Zeit von der Geisteskrankheit wissen konnte... Untersucht werden mußte, wie die Irren erkannt, beiseite geschafft, aus der Gesellschaft ausgeschlossen, interniert und behandelt werden konnten; welche Institutionen dazu ausersehen waren, sie aufzunehmen und einzuschließen, manchmal sogar zu betreuen; welche Instanzen über ihre Verrücktheit entschieden und nach welchen Kriterien welche Methoden angewendet wurden, um sie zu zwingen, zu bestrafen oder zu heilen; kurz, in welchem Netz von Institutionen und Praktiken sich der Irre miteins erfaßt und definiert sah." (Michel Foucault)




Sonntag, 6. Januar 2013

Samstag, 5. Januar 2013

Donnerstag, 3. Januar 2013

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com