Freitag, 28. November 2014

Donnerstag, 27. November 2014

Mittwoch, 26. November 2014

Dienstag, 25. November 2014

Montag, 24. November 2014

Samstag, 22. November 2014

Mittwoch, 19. November 2014

Freitag, 14. November 2014

Besorgnis

Unterbrechen Sie Ihre Sorgen - möglichst in einem frühen Stadium -, indem Sie innerlich STOPP zu sich sagen, wann immer Ihre Sorgen auftauchen. Dies kann unter Umständen mehrere hundertmal pro Tag sein. Sofern Sie alleine sind, können Sie auch in die Hände klatschen und laut STOPP rufen. Das ist noch wirkungsvoller.

Sonntag, 9. November 2014

Mittwoch, 5. November 2014

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Freitag, 24. Oktober 2014

Sonntag, 19. Oktober 2014

Lebensglück und Unabhängigkeit

Pläne nach vorne. Was kann ich machen? Was kann ich aushalten? Aus mit Träumerei. Das Leben schlägt mit voller Härte zu. Wo lande ich? Was kann ich selbst steuern und lenken? Wo treibt es mich hin? Nein, ich mache Pläne und setze voll auf die Liebe. Das die Liebe all den Kram nicht braucht.






Ziel

Die Einsamkeit hat mich gelehrt, daß das Zusammensein mit anderen etwas ziemlich Schönes ist. Und das Zusammensein mit anderen hat mich gelehrt, daß die Einsamkeit etwas ziemlich Schönes ist. Und so habe ich viel Abwechslung und ein ziemlich schönes Leben. Günter Radtke

Sonntag, 5. Oktober 2014

Samstag, 27. September 2014

Samstag, 20. September 2014

Ich wünsche und träume von Uneinsamkeit

Ich wünsche mir den besten Freund herbei. Der der immer anruft, den ich immer anrufen kann, mit dem ich Abends oder zu jeder Zeit vor die Tür gehen kann.



Donnerstag, 18. September 2014

Dienstag, 16. September 2014

Sonntag, 14. September 2014

Katastrophendenken

Die Negativsymptomatik ist heute mal wieder auf dem Höhepunkt. Ich fühle mich als Versager und versuche das Ganze künstlerisch zu kompensieren, was es aber noch schlimmer macht. Weil ich meine Bilder selbst nicht mag. Die Kreativität hat zudem stark nachgelassen. Ich wäre gerne ein toller Künstler. Ich versuche damit ja doch bloß zu einem guten Image zu kommen. Entweder alles oder nichts. 

Meine Sprache verarmt. In Kontakten weiß ich nichts mehr zu sagen. Ist nicht mehr viel übrig vom gewandten Redner und vom klaren Denken. 

Ich atme die ganze Zeit sehr flach es kommt immer wieder Atemnot oder verschlucken durch. Also eine Panik will da immer durchkommen. Ich esse zu schnell und gierig, ebenso das Trinken. Ich muss besser auf meine Atmung und mein Essverhalten achten. 

Der Schlaf ist weiterhin ganz schlecht. Der negative oberflächliche halbwache dösende Schlaf ist wohl das größte Problem. Ich bin danach immer ganz verzweifelt. Es bleibt dann bloß noch Katastrophendenken übrig. Ein positiver Gedanke ist da bloß wir ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was sich allmorgendlich abspielt ist der Albtraum schlechthin, verbunden mit negativen sich selbst erfüllenden Prophezeiungen. 

Samstag, 13. September 2014

Ungestillt

Das mit dem Schlaf sorgt mich sehr. Wie lange kann man damit leben?
Wenn ich nicht schlafe läuft es stets in Katastrophengedanken. Das geht jetzt schon seit meiner Psychose so, also seit ca. einem halben Jahr. Ich habe es nun auch öfters angesprochen, aber man findet kein Mittel. Schlafmangel geht an die Nerven, man neigt dann zu Acting Outs und ganz heftigen negativen sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Ich bleibe ruhig. Man merkt es mir nicht an. Ist Ihnen bekannt, also von anderen Psychotikern, was dahinter steckt? Es muss doch eine Ursache geben und ich glaube nicht dass es etwas mit R zu tun hat. Selbst wenn R sich melden würde und sagen würde ich nehme deine Entschuldigung an und ich verzeihe dir die bösen Briefe, dann würde das Problem dennoch weiter bestehen
Ich glaube es liegt einfach daran, dass ich total vereinsame und ich mich auch einsam fühle wenn jemand da ist. Wenn ich die Einsamkeit überwinden könnte Dann würde es sicherlich besser aussehen. Weil ich schon Jahrzehnte lang einsam bin und meine Sehnsucht an eine ungeduldige Stelle kommt, deshalb fühle ich mich schlecht und unrettbar. Die Sehnsucht will zwangsläufig nun befriedigt werden. Ich nicht mehr einsehen will, einsam zu sein. Da diese Sehnsucht nach einem Bruder oder einer Schwester. Das da jemand ist wenn ich nach Hause komme, den ich auch mag.
Ich denke es liegt viel daran, dass ich Verständnis brauche. Das da jemand ist der vor mir nicht die Flucht ergreift, dass da jemand ist dem ich auch gerne zuhöre. All das ist schon seit Jahren ungestillt. Ich will sowas wie einen Neuanfang. 


Freitag, 12. September 2014

Mittwoch, 10. September 2014

Acrylmalerei

Widerstand zwecklos

Und ich bin froh dass es die Klinik gibt. Ich widersetze mich nicht. Die Klinke gibt Struktur, gibt Kraft. Die Klinik stabilisiert. Ich bin froh dass es die Klinik gibt und dass ich das Glück habe noch weiter hier zu bleiben. Dass ich hier noch vieles mitnehmen kann, wovon ich später profitieren kann. Ich bin dankbar dass es sie gibt.

Wer bin ich dass ich mich dagegen wehre. Wer bin ich dass ich die Klinik nicht positiv wertschätze. Ich bin verdammt nochmal dankbar für diese Institution. Wer bin ich dass ich sie negativ werte. Was bilde ich mir ein?

Früher vor ein paar Jahrzehnten gab es diese große Chance der Krisen gar nicht, wurde man weggesperrt, gab es bloß dahin vegetieren. Wer bin ich, diese Hilfe abzulehnen.

Samstag, 6. September 2014

Alles-ist-cool-und-gut-Mantra




Mantrazwang. Gegenzwang

Und ich bin gut
Und ich bin cool
Und ich bin toll
Alles wird gut
Alles ist gut
Mantra, Mantra, Mantra

Und ich kann was
Und ich bin was
Ich bin unabhängig
Ich bin Selbstbewusst
Ich habe Selbstvertrauen

Mantra, Mantra
Mantragegenzwang
Und ich sehe nicht mehr nur das Schlechte
Und ich mache mich frei
Und ich stehe mir nicht mehr selbst im Weg
Und Mantra
Gegenzwang Mantra

Alles ist gut
Und ich bin toll
Ich bin super

Das Glück liegt auf der Straße




Freitag, 5. September 2014

Mit Abstand betrachten

Da sind eben auch Frauen auf diesem ewigen Planeten. Da ist das ewig Weibliche. Wir teilen uns eine Erde. Und manchmal ist da sowas wie Liebe. Manchmal gibt es Babies und öfters oder meistens bloß Sex.
Da gibt es nunmal das Weibliche. Und wie objektiv kann man das betrachten? Nur gucken nicht anfassen. Kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Es lebe das ewige Wunder.
Zwei Geschlechter, ein Planet und das weibliche ist ganz anders. Ich werde heute und erst recht morgen, nicht schlau daraus. Ist nunmal wie es ist und das weibliche ist eindeutig schöner.
Objektiv betrachtet teilen wir uns einen Planeten. Ich lasse das Weibliche so stehen. Ignoriere oder bewundere. Das Wunder und der Sinn bleibt ungeklärt.
Also für mich ist das ein Wunder. Das duale auf dieser Erde. Das ewig weibliche, das ewig männliche. Und ein bisschen Frau bin ich auch. Yin Yang.

Heute ist leider wieder Genderstudiestag

Heute ist wieder Genderstudiestag
Warum müssen Frauen immer Dekolletés und etc tragen?
Ich werde nicht schlau daraus und die Gedanken dazu machen mich bloß krank. Ich werde es in Zukunft ignorieren.

Frauen kommen von der Venus und Männer vom Mars. Eine bessere Erklärung gibt es nicht und damit schaffe ich die Genderstudies in meinem Leben ab.
Das mit Mann und Frau und männlich und weiblich auf diesem Planeten ist einfach schlicht weg ein Wunder. Und Wunder kann man nicht verstehen.

Vielleicht wirst du selbst auch aus dem gegengeschlecht nicht schlau. Verstehst du was ich meine?
Also mich macht das Jeck und ohne Witze ein Leben ohne Sexualität wäre mir das liebste. Ich lebe gerne asexuell. Bloß blöd dass man Gleichgesinnte nicht einfach so erkennen kann.
Jeden Tag wird man mit Sexualität konfrontiert. Medien einerseits oder eben im banalen Alltag.
Mich machte das fertig und in Zukunft soll es mich nicht fertig machen.

Die Genders bleiben ein Wunder und das will ich positiv sehen und nicht verurteilen. Zu tief bin ich ins Gegengeschlecht eingetaucht und wollte einfach nur verstehen lernen. Gebracht hat es aber vor allem Krankheit und das darf und soll nicht sein.
Ich verstehe es einfach nicht und das lasse ich dann so stehen ohne eifersüchtig zu werden. Eine einfache Antwort gibt es nicht. Würdest du eine Antwort vergeben, wäre sie morgen oder bei einer anderen Frau nicht mehr gültig. Man kann sich an diesen Stellen nicht festlegen. Morgen ist es wieder ganz anders.

Einfachere gestrickte Menschen finden das mit dem Sexappeal einfach nur geil und schön und hinterfragen das nicht weiter. 
Aber ich schreibe schon wieder zu viel negativ. Sehe aber such dass ich noch eine tiefe Wunde am klaffen habe. Also will ich Sexappeal erstmal noch weiter ignorieren, bis die Wunden wieder verschlossen sind.

Vielleicht kriege ich dieses Thema noch positiv gewendet.
Darf nicht sein dass es mich bedrohlich verängstigt.
Frauen kommen von der Venus und Männer vom Mars und leben nebeneinander auf der Erde und Babies sind dann das nächste Wunder. Ich weiß nicht wie ich es harmonischer ausdrücken kann. Für mich ist das die beste Erklärung


Dienstag, 2. September 2014

Schon heute Abend, schon morgen früh. Et kütt wie et kütt. Ich habe Angst vor der Angst. Vor den damit verbundenen negativen Prophezeiungen. Ich wünschte. Und erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Ich bilde mir einen inneren Rückzugsraum. Hier ist immer alles gut. Hier kann ich mal was lesen, mal was schreiben, mal was im Radio hören, mal was im TV sehen. Dieser Ort hat ein Bett, dieser Ort hat Poster an den Wänden, dieser Ort ist gemütlich.
An diesem Ort fühle mich immer wohl. An diesem Ort kann ich meine Gedanken stoppen. Hier kann ich jetzt und immer sein. Dieser Ort ist ewig heil. Hier ist alles gar nicht so schlimm und dramatisch. Hier erkenne ich mich. Hier habe ich Kontrolle über mein Denken und damit auch meinen Gefühlen. An diesem Ort zähle nur ich und meine engsten Vertrauten. Dieser Ort ist voller schöner Musik. Dieser Ort ist sicher. Dieser Ort ist mein zu Hause. Diese Ort ist mein inneres zu Hause. Den Ort kann ich mir überall einbilden. Dieser Raum in mir hat Grenzen und weil er innerlich begrenzt ist, kann ich mich vom Geschehen um mich herum abgrenzen. Hier zählt nur mein Heil und nicht das der anderen. Hier geht es ausschließlich um mein Wohl. An diesem Ort in mir kann mich alles mal am Arsch lecken. Hier an diesem Ort darf ich über alles und jeden herziehen. Verlasse ich den Ort, denke ich wieder anders. Dann sind da soviele Gestalten. Aber ich habe Kraft getankt und kann mich besser abgrenzen. Wird es mir zuviel, wird es mir zu sehr negativ absorbierend, dann bin ich gewiss dass mein innerer Rückzugsraum funktioniert und tatsächlich existiert. Mein innerer Schutzraum. Meine Selbstgespräche. Meine verrückten Ideen, meine böse Seite. Hier ist alles erlaubt, hier darf ich mir böses und schlimmes zusammen denken. Ich lasse es los, ich verdaue und kaue schriftstellerisch wieder. So manche Denke ist Teil der Krankheit. So manches viel zu weit durchdacht. Viel zu fern der Realität. Bin ich tief abgetaucht. Stopp, raus aus dem Albtraum. Stopp, aufwachen. Stopp der Gedanken, Stopp der Gefühle. Ich bin das nicht mehr. Nein, stopp. Ich bin Herr meines Schicksals. Stopp. Break. Pause. Gegenblockade.

Wer oder was bin ich wirklich? STOPP. Etc pp. Und ich bin wieder hier und jetzt. Mein Kreislauf wird es mir danken. Ich atme wieder anders. Bin raus aus der Flachatmung. Spüre wieder die Luft an der Nase. Ich atme wieder tiefer, bewusster. Halt Stopp. Gedankenstopp und Stock in die Speichen. Zu weit, zu tief gedacht und in bösen Gefühlen aufgewacht.

Halt, Stopp. Wo bin ich. Guten Morgen, aufgewacht. Guten Abend, gute Nacht. Ich träume ab heute aktiv mit. Ich wache über meinen Schlaf und Angst und Bange muss ich nicht sein. Und doch kommt da noch so viel scheinbar neues. Ein Arschloch sind passive authentische Gedanken und meine Gefühle fahren darauf ab. Alles bloß Schein, alles nicht so heiß wie es passiv vorgekocht wird. Ich mag die Zutaten gebracht und gesät haben, aber irgendwas in mir setzt es mit ungefragt vor. Ich bin das nicht und lerne, mich selbst vom bösen Fatalismus zu distanzieren. Alles ist gut. Alles wird gut. Ich schaffe das. Und das was mich schafft ist bloß der Albtraum. Das was mich schafft ist passiv. Das was mich schafft, will ich endlich abschaffen oder eben der guten Tarnung nicht auf dem Leim der scheinbaren Wahrheit gehen.

Vielleicht wird es irgendwann mal wahr. Vielleicht ist das die Wahrheit. Vielleicht auch nicht und zuviel Zeit vertan. Zuviel verrannt und Bange gemacht.
Und doch kommt das nächste mal bestimmt. Schon heute Abend, schon morgen früh. Niemals bin ich richtig vorbereitet und wozu dann Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com