Dienstag, 2. Dezember 2014
Sonntag, 30. November 2014
Samstag, 29. November 2014
Freitag, 28. November 2014
Donnerstag, 27. November 2014
Mittwoch, 26. November 2014
Dienstag, 25. November 2014
Montag, 24. November 2014
Sonntag, 23. November 2014
Samstag, 22. November 2014
Freitag, 21. November 2014
Mittwoch, 19. November 2014
Montag, 17. November 2014
Freitag, 14. November 2014
Besorgnis
Unterbrechen Sie Ihre Sorgen - möglichst in einem frühen Stadium -, indem Sie innerlich STOPP zu sich sagen, wann immer Ihre Sorgen auftauchen. Dies kann unter Umständen mehrere hundertmal pro Tag sein. Sofern Sie alleine sind, können Sie auch in die Hände klatschen und laut STOPP rufen. Das ist noch wirkungsvoller.
Sonntag, 9. November 2014
Mittwoch, 5. November 2014
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Freitag, 24. Oktober 2014
Sonntag, 19. Oktober 2014
Lebensglück und Unabhängigkeit
Ziel
Die Einsamkeit hat mich gelehrt, daß das Zusammensein mit anderen etwas ziemlich Schönes ist. Und das Zusammensein mit anderen hat mich gelehrt, daß die Einsamkeit etwas ziemlich Schönes ist. Und so habe ich viel Abwechslung und ein ziemlich schönes Leben. Günter Radtke
Sonntag, 5. Oktober 2014
Sonntag, 28. September 2014
Samstag, 27. September 2014
Samstag, 20. September 2014
Ich wünsche und träume von Uneinsamkeit
Freitag, 19. September 2014
Vergleiche tödlich. Vergleiche töten. Vergleichen im Keim ersticken. Wer hat, wer ist...erster und zweiter und dritter. Leben im Vergleich,im Wettrennen, im Wettkampf. Das gebe ich auf. Ständiger Wettlauf dennich schon allein deshalb nicht gewinnen kann, weil ich später geborenbin. Ich denke wieder anders. Und ersticke den Vergleich. Ich kann nurversuchen stolz auf mich zu sein. Kann mich nur mit mir selbstvergleichen. Gibs auf, gib das endlich auf. Bleib bei dir selbst
Donnerstag, 18. September 2014
Dienstag, 16. September 2014
Sonntag, 14. September 2014
Katastrophendenken
Die Negativsymptomatik ist heute mal wieder auf dem Höhepunkt. Ich fühle mich als Versager und versuche das Ganze künstlerisch zu kompensieren, was es aber noch schlimmer macht. Weil ich meine Bilder selbst nicht mag. Die Kreativität hat zudem stark nachgelassen. Ich wäre gerne ein toller Künstler. Ich versuche damit ja doch bloß zu einem guten Image zu kommen. Entweder alles oder nichts.
Meine Sprache verarmt. In Kontakten weiß ich nichts mehr zu sagen. Ist nicht mehr viel übrig vom gewandten Redner und vom klaren Denken.
Ich atme die ganze Zeit sehr flach es kommt immer wieder Atemnot oder verschlucken durch. Also eine Panik will da immer durchkommen. Ich esse zu schnell und gierig, ebenso das Trinken. Ich muss besser auf meine Atmung und mein Essverhalten achten.
Der Schlaf ist weiterhin ganz schlecht. Der negative oberflächliche halbwache dösende Schlaf ist wohl das größte Problem. Ich bin danach immer ganz verzweifelt. Es bleibt dann bloß noch Katastrophendenken übrig. Ein positiver Gedanke ist da bloß wir ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was sich allmorgendlich abspielt ist der Albtraum schlechthin, verbunden mit negativen sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Samstag, 13. September 2014
Ungestillt
Wenn ich nicht schlafe läuft es stets in Katastrophengedanken. Das geht jetzt schon seit meiner Psychose so, also seit ca. einem halben Jahr. Ich habe es nun auch öfters angesprochen, aber man findet kein Mittel. Schlafmangel geht an die Nerven, man neigt dann zu Acting Outs und ganz heftigen negativen sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Freitag, 12. September 2014
Mittwoch, 10. September 2014
Widerstand zwecklos
Und ich bin froh dass es die Klinik gibt. Ich widersetze mich nicht. Die Klinke gibt Struktur, gibt Kraft. Die Klinik stabilisiert. Ich bin froh dass es die Klinik gibt und dass ich das Glück habe noch weiter hier zu bleiben. Dass ich hier noch vieles mitnehmen kann, wovon ich später profitieren kann. Ich bin dankbar dass es sie gibt.
Wer bin ich dass ich mich dagegen wehre. Wer bin ich dass ich die Klinik nicht positiv wertschätze. Ich bin verdammt nochmal dankbar für diese Institution. Wer bin ich dass ich sie negativ werte. Was bilde ich mir ein?
Früher vor ein paar Jahrzehnten gab es diese große Chance der Krisen gar nicht, wurde man weggesperrt, gab es bloß dahin vegetieren. Wer bin ich, diese Hilfe abzulehnen.
Samstag, 6. September 2014
Mantrazwang. Gegenzwang
Und ich bin gut
Und ich bin cool
Und ich bin toll
Alles wird gut
Alles ist gut
Mantra, Mantra, Mantra
Und ich kann was
Und ich bin was
Ich bin unabhängig
Ich bin Selbstbewusst
Ich habe Selbstvertrauen
Mantra, Mantra
Mantragegenzwang
Und ich sehe nicht mehr nur das Schlechte
Und ich mache mich frei
Und ich stehe mir nicht mehr selbst im Weg
Und Mantra
Gegenzwang Mantra
Alles ist gut
Und ich bin toll
Ich bin super
Freitag, 5. September 2014
Mit Abstand betrachten
Heute ist leider wieder Genderstudiestag
Mich machte das fertig und in Zukunft soll es mich nicht fertig machen.
Vielleicht kriege ich dieses Thema noch positiv gewendet.
Dienstag, 2. September 2014
Schon heute Abend, schon morgen früh. Et kütt wie et kütt. Ich habe Angst vor der Angst. Vor den damit verbundenen negativen Prophezeiungen. Ich wünschte. Und erstens kommt es anders, zweitens als man denkt
Ich bilde mir einen inneren Rückzugsraum. Hier ist immer alles gut. Hier kann ich mal was lesen, mal was schreiben, mal was im Radio hören, mal was im TV sehen. Dieser Ort hat ein Bett, dieser Ort hat Poster an den Wänden, dieser Ort ist gemütlich.
An diesem Ort fühle mich immer wohl. An diesem Ort kann ich meine Gedanken stoppen. Hier kann ich jetzt und immer sein. Dieser Ort ist ewig heil. Hier ist alles gar nicht so schlimm und dramatisch. Hier erkenne ich mich. Hier habe ich Kontrolle über mein Denken und damit auch meinen Gefühlen. An diesem Ort zähle nur ich und meine engsten Vertrauten. Dieser Ort ist voller schöner Musik. Dieser Ort ist sicher. Dieser Ort ist mein zu Hause. Diese Ort ist mein inneres zu Hause. Den Ort kann ich mir überall einbilden. Dieser Raum in mir hat Grenzen und weil er innerlich begrenzt ist, kann ich mich vom Geschehen um mich herum abgrenzen. Hier zählt nur mein Heil und nicht das der anderen. Hier geht es ausschließlich um mein Wohl. An diesem Ort in mir kann mich alles mal am Arsch lecken. Hier an diesem Ort darf ich über alles und jeden herziehen. Verlasse ich den Ort, denke ich wieder anders. Dann sind da soviele Gestalten. Aber ich habe Kraft getankt und kann mich besser abgrenzen. Wird es mir zuviel, wird es mir zu sehr negativ absorbierend, dann bin ich gewiss dass mein innerer Rückzugsraum funktioniert und tatsächlich existiert. Mein innerer Schutzraum. Meine Selbstgespräche. Meine verrückten Ideen, meine böse Seite. Hier ist alles erlaubt, hier darf ich mir böses und schlimmes zusammen denken. Ich lasse es los, ich verdaue und kaue schriftstellerisch wieder. So manche Denke ist Teil der Krankheit. So manches viel zu weit durchdacht. Viel zu fern der Realität. Bin ich tief abgetaucht. Stopp, raus aus dem Albtraum. Stopp, aufwachen. Stopp der Gedanken, Stopp der Gefühle. Ich bin das nicht mehr. Nein, stopp. Ich bin Herr meines Schicksals. Stopp. Break. Pause. Gegenblockade.
Wer oder was bin ich wirklich? STOPP. Etc pp. Und ich bin wieder hier und jetzt. Mein Kreislauf wird es mir danken. Ich atme wieder anders. Bin raus aus der Flachatmung. Spüre wieder die Luft an der Nase. Ich atme wieder tiefer, bewusster. Halt Stopp. Gedankenstopp und Stock in die Speichen. Zu weit, zu tief gedacht und in bösen Gefühlen aufgewacht.
Halt, Stopp. Wo bin ich. Guten Morgen, aufgewacht. Guten Abend, gute Nacht. Ich träume ab heute aktiv mit. Ich wache über meinen Schlaf und Angst und Bange muss ich nicht sein. Und doch kommt da noch so viel scheinbar neues. Ein Arschloch sind passive authentische Gedanken und meine Gefühle fahren darauf ab. Alles bloß Schein, alles nicht so heiß wie es passiv vorgekocht wird. Ich mag die Zutaten gebracht und gesät haben, aber irgendwas in mir setzt es mit ungefragt vor. Ich bin das nicht und lerne, mich selbst vom bösen Fatalismus zu distanzieren. Alles ist gut. Alles wird gut. Ich schaffe das. Und das was mich schafft ist bloß der Albtraum. Das was mich schafft ist passiv. Das was mich schafft, will ich endlich abschaffen oder eben der guten Tarnung nicht auf dem Leim der scheinbaren Wahrheit gehen.
Vielleicht wird es irgendwann mal wahr. Vielleicht ist das die Wahrheit. Vielleicht auch nicht und zuviel Zeit vertan. Zuviel verrannt und Bange gemacht.
Und doch kommt das nächste mal bestimmt. Schon heute Abend, schon morgen früh. Niemals bin ich richtig vorbereitet und wozu dann Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst