Samstag, 4. April 2015

Redeangst

Angst vorm Reden
Verliere den Faden
Dicke Zunge, höre mir selbst zu
Der Feind hört mit

Ich wache auf in Angst
Kenen viele
Das ist nicht alles
Unsortiert
Was machen meine Gedanken bloß?
Panik

Ich denke das nicht es denkt mich
Will nicht mehr denken
Ich denke. Stimmt, fremde Stimmen

Verurteilung, gehe hart ins Gericht
Perfect Mind
Vergiss mein nicht
Ich denke zuviel. Mach dir keinen Kopf

Wann wärest du am Morgen zufrieden?
Gibt's nen Trick? Muss einen geben. Gibt's doch nicht
Was fehlt, was brauchst du?
Ich weiß es nicht

Kann es nicht erklären
Was da jeden Tag abgeht
Habe ich so nicht verdient
Ich schreibe und krame um eine perfekte Erklärung

Diese Worte gibt es nicht
Diesen Satzbau gibt es nicht
Ich schaue jeden Tag genau hin
Jeden verdammten Tag
Verdammten Tag

Könnte ich es beschreiben
Wäre was anders?

Ich glaube nicht

Donnerstag, 19. März 2015

Weg

Der Meditierende durchläuft vier Phasen: fokussieren, abdriften, das Abdriften bemerken, refokussieren. Dadurch lernt er mit der Zeit, Abstand zu schlechten Gefühlen zu bekommen. „Man versteht, dass alle Gefühle vergänglich sind“, sagt Wyder. „Das Gefühl war fünf Minuten vorher nicht da und wird auch fünf Minuten später wieder verschwunden sein, es wäre also Unsinn, ihm jetzt zu folgen.“ Die Erkenntnis: „Das Glück entsteht im eigenen Geist. Die Welt selbst ändert sich nicht.“ „Meditation lehrt, das Abdriften hin zu bestimmten Gedanken zu bemerken und mit Gleichmut zu reagieren, das Gefühl loszulassen“

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com