Montag, 12. August 2013
Sonntag, 11. August 2013
Samstag, 10. August 2013
Umkehrschluss
Ich schwärme wieder für dich und das ist ein Fortschritt. Ein bisschen so wie damals. Mit Musik und so Kram. Heute schreibe ich aber auch.
Vor ein paar Jahren wusste ich gar nicht dass ich sehnsüchtig bin, dass ich immer nach dir schreie. Ich hatte sogar Panik, so ganz alleine. Heute weiß ich mehr davon, kann es besser beschreiben, besser damit umgehen. Früher waren es oft noch böse Geister, heute haben sie einen Namen.
Heute habe ich kaum noch Zweifel. Ich weiß mehr von bedingungsloser Liebe. Deswegen ist meine Wohnung zum Beispiel viel unaufgeräumter als sonst. Ich lasse es sozusagen einfach so stehen. Ich bin viel mehr so wie ich bin, wobei ich das vorher auch immer war. Heute aber ist vieles von mir abgefallen. Ich werde weniger stark beeinflusst. Dafür habe ich hart gearbeitet, den Weg dorthin aber fast vergessen. Das ist durchaus magisch. Vor der Verwandlung kannte ich noch den Weg. Heute bin ich verwandelt und weiß nicht mehr, wie man erwachsen wurde und sich individualisierte.
Freitag, 9. August 2013
Scheinbar kennen wir uns seit wir Sehnsucht und Einsamkeit kennen
Haben uns gut verstanden. Verstehen wir uns mit allen gut? Mögen wir alle? Ich nicht. Ich mag die meisten nicht. Merkt man mir in der Regel allerdings nicht an. Man kann sich schwer aus dem Weg gehen, ist zu oft zu alleine, also trifft man sich unpassender Weise oft aus Einsamkeit und Langeweile.
Mir fehlen deine Nachrichten. Mir fehlt deine Frechheit, die mir so bekannt vorkommt. Kennen wir uns eigentlich schon länger? Brauchen wir dasselbe? Ist eben ganz normal. Wer weiß das schon.
Wir sind abgetaucht. Jetzt schon seit über drei Jahren. Ob du irgendwann nochmal eine Mail schreibst? Aus irgendeiner Verzweiflung und Einsamkeit heraus? Wohl kaum.
Es war ein Fehler anderen überhaupt von dir zu erzählen. Scheinbar kennt dich jeder besser als ich. Sie haben das Bild und meine Brille versaut. Konnte dich nicht mehr selbst einschätzen. Ich hätte mich damals zurückziehen sollen. Nicht auf andere Meinungen hören sollen. Irgendwie wäre es dann schon gut gegangen. Heute fehlst du mir außer Maßen, aber irgendwie war das auch schon immer so, denn ich habe dich schon immer gebraucht, obwohl wir uns noch nicht einmal kannten. Heute trägt das Kind deinen Namen. Ist das wertvoll oder ist das traurig? Es ist traurig, weil nichts mehr zu retten ist. Mein Baby verschollen ist, abgetaucht ist, aber wohl niemals vergessen ist.
Du fehlst mir, aber du hast mir immer schon gefehlt und weil das so ist, haben wir uns wohl auch schon früher gekannt.
Ich wusste gar nicht was das immer ist, was mich immer quält, aber das bist du !
Donnerstag, 8. August 2013
Ich will mich auflösen
Meinen Kopf verlieren. Ich will fliegen und nie wieder runterkommen. Ich will dich lieben. Ich will dir die Welt zur Lyrik machen. Will dich nie wieder loslassen. Ich will dass wir so unfassbar glücklich sind. Wie wollen nicht uns nicht loslassen. Wir wollen tanzen, wir wollen gehen, reden, schweigen, genießen. Wir wollen uns. Ewig Eins sein, ewig vereint sein. Wir sind Alchemie, sind Chemie, sind Physik, sind Mathematik. Wir sind Formel Eins, wir kennen uns auswendig. Wir kannten uns immer schon und sind uns endlich über den Weg gelaufen. Wir trinken, wir essen, wir schlafen, wir ruhen, wir schreiben, wir lachen, wir weinen auch manchmal, aber immer ist es schön. Wir teilen dieselbe Brille, wir leben absolut auf uns fixiert. Wir leben nur dieses eine gemeinsame Leben und doch leben wir auch die Vergangenheit, leben wir ewig und haben uns immer schon gekannt. Doch heute habe ich ein Bild von dir, ich weiß wie du aussiehst, ich weiß, wie du dich anhörst, wie du riechst, wie du gehst, was du magst, was du denkst und fühlst. Ich liebe dich so sehr und diese Unvorstellbarkeit teilen wir. Das ist ein Wunder, das ist Magie, das ist Unendlichkeit im Kreis dessen Umfang nun endlich Pi ergibt. Du fehlst mir und doch bist du immer da. Ich liebe dich und du sagst dich liebe ich.
Mittwoch, 7. August 2013
Klagen geschluckt
Ich klage nicht. Ich selbst weiß nicht mehr wie es mir eigentlich geht. Ich habe es geschluckt. Den tiefsten Schmerz nicht mehr mitgeteilt. Immer dagegen gehalten. Keine Sentimentalität mehr zugelassen. Niemand weiß noch wie es mir wirklich geht. Das Innere kenne ich selbst nicht mehr. Wie es wirklich in mir aussieht? Ich weiß es nicht mehr.
Vielleicht nennt man das erwachsen werden. Vielleicht heißt es den Kontakt zu sich, zu seiner Kindheit verlieren. Ich habe den Draht, den Kontakt aufgegeben, aber einen roten Faden aufgegriffen, doch wie ich mich wirklich fühle, das weiß kein Mensch mehr. Heulen geht nicht, freuen geht nicht. Klar, ich bin nicht glücklich, aber wer war ich vorher mal. Ok, das wusste ich damals auch nicht, aber ich habe etwas aufgegeben oder eben etwas an mir getan und einen Preis gezahlt.
Heute weiß ich um Liebe. Das ist wertvoll, aber mein kleiner Junge, mein kleines Kind, das weiß es nicht und diesen Jungen habe ich zurück gelassen. Irgendwo und ich habe zu ihm den Kontakt abgebrochen. Er steht, sitzt, geht und liegt irgendwo. Ich kann ihn nicht mehr trösten. Zuviele Arschtritte habe ich ihm verpasst. Er hätte etwas gebraucht und bis heute weiß ich nicht was. Mein inneres Kind ist zurückgeblieben und vielleicht tut es mir leid. Ich weiß es nicht, denn er ist unsichtbar geworden und doch vermisse ich ihn. Wer kann mir, wer kann ihm folgen? Dem kleinen Prinzen.
Hast Buch zugeklappt. Ein neues Kapitel, ein neues Buch aufgeschlagen
Schon klar, es geht jedem so, das habe ich auch nie angezweifelt. Aber es ist nicht richtig, dass es jedem so geht und das wir nur weil es jedem so geht und es normal ist, dann die Kapitel zuschlagen und weitergehen. Toll, dass das jeder so sieht, denn das ist ja der Gemeinsinn und der Wirklichkeitssinn, aber ist das richtig? Ich sehe das eben anders, es könnte auch anders sein, es könnte auch besser sein. Aber ihr macht dann irgendwann eben das Beste aus dem Gemeinsinn, aus dem Wirklichkeitssinn, aus dem wie wir es alle sehen.
Tolle Veränderung, toller ewig gleicher Wandel, denn es könnte auch ganz anders sein. Es gibt Möglichkeiten, jene Möglichkeiten, die euch aber zu schwer sind, also bleibt ihr eurer Linie treu und fühlt euch sicher, sogar gleichzeitig frei, aber ich halte das für feige.
Dienstag, 6. August 2013
Du und Sie kannten mich nicht
Also lasst eure Meinungen zurück. Ihr schließt kurz, ihr schließt auf das oder schließt zurück auf auf das, was ich dummerweise und unwirklicher Weise sage. Also bekommt ihr ein Bild, welches ich von euch abhängiger Weise inszeniere. Euer dummer Mut ist es dann, der mich verzweifeln lässt, weil ich auf Dummheit ebenso dumm reagiere. Ich sollte wahre oder nur meine Überzeugung schaffen und mich nicht von einem idiotischen Spiegel überfordern lassen, wenn doch eigentlich Unterforderung wenigstens sinniger wäre. Ich beschäftigte mich zuviel mit Idiotie der anderen, anstatt mich persönlich wahrhaft zu entfalten.
Welch ein Narr ich war, mich überhaupt an die Falschen zu wenden und wie närrisch, dann aus Einsamkeit dort zu bleiben und mich für dumm zu verkaufen. Also umdrehen das Ganze, was aber sowieso immer schon so war. Habe es nur zu wenig raushängen lassen. Zu wenig an mich geglaubt, zu wenig daraus gemacht. Aus Langeweile mich falsch zurecht weisen lassen. Mag gut gemeint gewesen sein, doch es ist verboten. Fass mich nicht an. Du beleidigst meine Intelligenz und zudem fasst du mir in den Schritt.
Wie stehst du zur Zeit?
Ich halte die Zeit für dich an. Für dich schlucke ich die Zeit. Drehe ich die Zeit um. Den Zeitstrahl in eine andere Richtung gelenkt. Die Zeit in eigenen Händen. Zeit verging immer schon. Die Zeit läuft anders. Ich stehe in der Zeit, die Zeit macht mich heute anders aus. Die Zeit prallt an mir ab. Die Zeit vielleicht wie im Traum. Der Zeit den Meister gezeigt. Dem GeZeitensturm entgegen. Mit dem Kopf voran. Zeiten drehen, Zeiten verändern. Der Zeit stur voraus. Die Zeit hinter mir gelassen. Bis irgendwann vielleicht Zeit nicht mehr existiert und wir uns ewig umarmen dürfen. Die Zeit hat es damals nicht gut mit uns gemeint und doch sind wir immer Glückskinder geblieben.
Zärtlichkeit
Ich war immer zärtlich. Gegen Zärtlichkeit gewehrt. Imageproblem. Genderstudies. Wann ist ein Mann ein Mann? Wozu all das, wenn ich nur eine Frau haben will. Ich will der Frau ewig ihr Eigentum sein. Ich will ihr das Größte, das Schönste, Liebste und Zärtlichste sein. Muss ich nicht zu stehen, das ist eben so. Kann ich akzeptieren, sollte ich lieben, sollte mal ewig geliebt werden. Das du das ablehnst, abwehrst, das tut mir weh, das ließ mich verzweifeln, aber ich will dir nicht böse sein. Vielleicht war ich auch einfach unsichtbar. Ich liebe dich. Dich liebe ich
Montag, 5. August 2013
Über die Vorstellung die Verzweiflung entfernen
Ich stelle mir vor und über die Vorstellung löse ich das Problem auf. Denn bis das Problem auf mich zu kommt, kann es zu spät sein. Dann stürze ich rapide, aus dem Nichts, aus heiterem Himmel. Der heitere Himmel und das überraschende Unwetter. Bin ich gewappnet, wenn ich im heiterem Himmel lebe, aber mir gleichzeitig immer die Möglichkeit vor Augen führen kann, dass es gleich einen heftigen Sturm gehen kann. Beides zur selben Zeit. Beides gleichzeitig ist friedlicher und beruhigender, als Sturm und Frieden alternierend.
So die Idee und der Plan für den Umgang damit. Auf die Umsetzung muss ich nicht warten, der kluge und weise Mann sollte ja vorausschauend arbeiten. Was alles passieren könnte und diese Fälle immer wieder abarbeiten. Nicht damit ich dann happy im heiteren Himmel lebe, sondern um mich während der Arbeit und während der Vorstellung und Vielzahl an Möglichkeiten, entspannen zu können. Das ist und bleibt die Arbeit damit. Damit gehen. Die Vorstellungskraft positiv nutzbar machen.
Viel Glück
Am Glück arbeiten. Glücklich werden, glücklich bleiben. Am besten erst mal ganz alleine. Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Der Rest kommt dann wohl von ganz alleine. Viel Glück.
Sonntag, 4. August 2013
Wo war ich stehen geblieben?
Nix passiert. Habe jetzt aber nen Blog. Kann besser schreiben. Bessere Bilder machen. Auch etwas wert, mehr nicht. Wo war ich nochmal gleich stehen geblieben? In der Sehnsucht, in der Freiheit, in der Sicherheit oder die Verrücktheit zu heilen? Immer weiter zu gehen, immer mehr allein. Stets auf Reisen. Was weiß denn ich. Ich will mich da nicht festlegen? Verlieben und Entlieben. Dann irgendwie weiter, ohne zu verzweifeln. Pass auf deine Verzweiflung auf. Sie weist dir in Vermeidung dein Glück.
Samstag, 3. August 2013
Androgyn, das war mal
Heute bist du eine Frau. So wunderschön weiblich. So sehr doch ganz anders als ich es bin. Trägst ganz andere Kleidung, bist anders drauf als früher. Es hat sich ein Frau herauskristallisiert. Wir leben für sich. Jeder bleibt bei sich. Du bist so fern. Magst ganz andere Sachen. Ganz andere Dinge bringen sich zum lachen. Der Mann ist Mann, die Frau ist Frau. So ist das eben. Warum noch dagegen wehren? Das gebe ich auf. Du bist du. Ich bin ich. Ich liebe dich. Dich liebe ich
Individuum
Losgelöst von allen Bindungen. Du bist frei. Auch ein bisschen einsam. Ist gibt keinen Weg zurück. Du bist ein Individuum geworden. Individualisiert, autonom. Hast dich abgenabelt, stehst auf eigenen Beinen. Die Welt sieht Heu ganz anders aus. Du brauchst die alte Landkarte und Orientierung nicht mehr, du bist jetzt deine eigene. Sie steht dir gut, deine neue Freiheit. Bist selbstbewusst und kennst jetzt den Weg gerade aus. Du solltest glücklich werden, solltest dich freuen. Dir nun andere Bindungen suchen und etwas aufbauen. Ich liebe dich so sehr und es gibt keinen Weg zurück mehr
Individuum
Ich sehe deine Freiheit, deine Selbständigkeit, deine reife. Du bist so erwachsen geworden. Du gehst deinen Weg. Du sorgst für dich. Kümmerst dich darum was ganz alleine dir gut tut. Du hast dich lieb gewonnen, hast dich individualisiert. So vieles ist von dir abgefallen. Du siehst es nicht mehr. Du wirst immer mehr du selbst und das steht dir sehr gut. Es geht nicht nur um dein eigenes Glück, aber du arbeitest gut daran. Wir sind für uns selbst verantwortlich. Das weißt du sehr gut. Von du siehst nur dich selbst zum Individuum, dass sich ganz allein um sein Glück kümmert. Auch eine Form des nur sich selbst Sehens, aber irgendwie wohl erwachsener und reifer.
Freitag, 2. August 2013
Donnerstag, 1. August 2013
Mittwoch, 31. Juli 2013
Banaler Alltag
Man hält sich am Laufen. Sitzt und liegt weniger rum. Versucht einfach die Decke nicht auf den Kopf fallen zu lassen und zu trüben Gedanken zu kommen. Nicht in den Grübelzwang und in die negativen Gedankenspiralen reinzugeraten. Versucht sich im Machen und Tun, auch wenn ich nicht das Wichtigste angehe. Vielleicht kommt das ja auch von alleine. Man weiß es nicht. Aber das was irgendwie passiert, bleibt dann doch rückblickend magisch, selbst wenn es eigentlich banal und einfach ist.
Die Magie des Einfachen und der Ruhe
Ich mache mir keine Gedanken. Ich mache das einfach. Ein Widerspruch in sich, wenn ich darüber schreibe. Es stört mich nicht mehr. Jetzt sollte es eigentlich laufen. Sollte man eigentlich so vieles machen können, ohne darüber nachzudenken. Ist doch ganz normal und einfach. Kennt und macht doch jeder. Man kommt irgendwie wieder zu Hause an. Nimmt ganz einfach den Stift zur Hand ohne sich dabei zu beobachten, wie man den Stift in die Hand nimmt und hält. Man schreibt und malt und pinsel daraufhin los. Und wieder macht man es dann einfach so. Immer noch fällt viel auf und ein. Aber das soll kein ewiger Dauerzustand sein.
Über Innen das Außen verändern
Geht einfach einfach weiter. Wird immer leichter. Und dann kommt doch der Sturz ins Schwere. Man muss das und sich und andere eben akzeptieren. So blöd wie das klingt, sich mit allem lieb haben. Mit seinen schlechten Gefühlen, mit seiner Vergangenheit, mit seinen Gedanken. Man will was ändern, vielleicht ist es das mit der Liebe, das man dann geändert hat. Vielleicht ändert sich dann auch was. Ganz automatisch geht dann diese Tür auf, die man immer schon nach außen ändern wollte. Weil man die innere Tür öffnete. Akzeptiere, respektiere dich für jeden Scheiß. Ich liebe dich. Dich ich liebe
Dienstag, 30. Juli 2013
Wut
War nicht immer alles so einfach. Lief nicht immer alles so selbstverständlich. Oft verirrt und traurig und einsam. Klar, das kommt vor. Zu wenig akzeptieren gekonnt. Zu sehr mit anderen Lebenswegen verglichen. Nach der Selbstverständlichkeit in den Zeiten wo es einfach lief, kommt die Verwirrung. Vielleicht ein Trauma. Läuft nicht mehr so ganz einfach. Man fühlt sich auf der Strecke, hinterher. Traurig und und in der Trauer bist du verwirrt. Du kennst den Weg gerade aus nicht mehr. Manchmal kommt dieser Weg dann doch wieder und dann ist er sofort wieder futsch. Denn in der Trauer ist auch Wut, ist auch Verzweiflung. Jeder kennt das jeder irrt auch mal und weil das ganz normal ist, liegt in der Verwirrung auch der Weg gerade aus. Du respektierst dich wieder kommst nach der Wut und Trauerarbeit zu neuem Selbstbewusstsein und es läuft wieder ganz selbstverständlich. Die Gefühle werden einfacher zu lesen, entspannen sich, kommen runter. Du musst dich nicht mehr vergleichen und als Verlierer fühlen. Jeder arbeitet irgendwie für sich allein. In diesem Alleinsein können, ganz selbstverständlich liegt dann immer auch dein Neuanfang. Bis die Tage sich miteinander verbinden. Einfach fließen und auch die sozialen Kontakte wieder einfach kommen und gehen. Ganz normal und selbstverständlich. Es läuft
Selbstverständlich
Dann ist man manchmal oder oft alleine unterwegs, ganz selbstverständlich. Nicht einsam. Das läuft. Ganz automatisch wächst die Achtung und das Selbstbewusstsein. Man lernt immer wieder mal Leute kennen. Ich beklage mich sehr selten. Ich bin frei und sorge für mich selbst. Irgendwie ergibt sich alles und das seitdem ich lebe. Gechillt und easy, wie die Leute so sagen. Gibt nichts zu verrennen. Läuft von alleine. Alleine läuft es, alles ergibt sich von selbst. Es wächst von alleine. Ist doch ganz normal, muss man nichts für tun. Man lebt in Achtung, in Respekt. Ganz selbstverständlich und normal, ohne größere Störungen.
Montag, 29. Juli 2013
Es ist Etwas in der Luft
Kannst du es halten? Halt mal kurz, ich muss mir gerade die Schuhe zu binden. Halte es. Binde es fest. Vergiss dein Etwas nicht im Schuhschrank. Trage diesen Schlüssel immer bei dir. Warst doch immer schon ein Schlüsselkind. Nimms wieder auf. Dein Talent, deine Begabung, dein Geschenk, deine volle Energie und Seele. Es wird gelebt. Mal lebt es dich, doch sei gewiss, es vergisst dich nicht. Und das weißt du doch sowieso immer.
Sonntag, 28. Juli 2013
Samstag, 27. Juli 2013
Selbstmacht
Du trittst an mich. Du tauchst auf. Ich bin mir meiner mächtiger. Ich brauche dich als Medium nicht. Man steht drüber, wie man so sagt. Ich kann alleine sein. Glaubst du? Weißt du? Gibst du auf? Du bist so schön, wenn du aufgibst und doch immer Hoffnung hast. Du bist so schön, wenn du singst, wenn du lachst, wenn du weinst. Ich liebe dich. Dich liebe ich.
Doch niemand ist größer, niemand ist kleiner. Ich habe die Macht. Wie He-Man. Wie Forrest Gump, wie Will Huntig, wie Benjamin Button. Doch wenn wirklich du da bist, dann werde ich still da liegen, ohnmächtig, aber nur dir werde ich diese Macht geben. Niemand anders wird es heute noch schaffen und das war auch immer etwas unbewusster, immer schon so. Ich habe die Macht, ich bin mein Medium selbst. Habe es geschafft, geschaffen, erschaffen und doch war das immer schon so. Doch spürst du die Macht? Ich werde nur noch bei dir einmal noch ewig Eins, und weich. Ich liebe dich, dich liebe ich
Freitag, 26. Juli 2013
Donnerstag, 25. Juli 2013
Schöne Sachen machen
Irgendwie stilvollen Kram hinkriegen und davon leben. Schwarz/Weiß Foto hier, schickes Video da. Alles mit der Kamera. Da lichte ich auch mal mich selbst stilsicher und stylish ab. Und zeige eine Stimmung mit meinen Bildern. Wer ich eben so bin, was ich eben so kann und damit hätte ich gerne mein eigenes Fotostudio, meine eigene Webseite, mein eigenes Atelier. Niemals aufgeben.
Andere können schon so toll fotografieren, sind schon etabliert. Wie komme ich denn da endlich in die Puschen? Ach, ich mache mir zuviele Gedanken, sollte mich endlich mal auf meine kreative Karriere konzentrieren und das gezielt, denn ich kann ja was und dann kann ich es irgendwie doch nicht dauerhaft. Kann ich mich doch nicht konzentrieren, weil etwas dazwischen kommt und mich davon abhält und mich stürzt.
Hier ein Foto aus dem Belgischen Viertel in Köln. Eine Installation eines Künstlers, den ich nicht kenne. Diese Arbeit steht direkt vor dem Hallmackenreuther und ist bei Dunkelheit eine echte Schönheit, denn zusammen mit den Leuchten im Hallmackenreuther ergeben sich über Spiegelungen ein nettes Lichterspiel.
Dienstag, 23. Juli 2013
Hatten halt was
Keine große Sache. Ist eben passiert. Geht eben weiter. Man hätte sich nicht aus den Augen verlieren müssen. Aber auch das ist eben passiert. Hätte auch alles anders laufen können. Das wir jetzt einfach nebeneinander sitzen und ein Bier trinken. Uns gut unterhalten, lustig sind, dann aber wieder auseinander gehen und uns irgendwann wieder treffen, wieder auf ein Bier oder sowas. Immer so weiter. So sitzt man immer wieder nebeneinander und irgendwann küssen wir uns dann doch wieder. Gehen dann aber doch wieder auseinander. Du kannst dich eben nicht entscheiden. Glaubst nicht mehr an das Verliebtsein. Verliebst dich nicht mehr. Schade. So sind wir dann immer lustig und auch ein bisschen schlau. Irgendwie wie ein altes Ehepaar. Leider wartest du dann doch noch auf etwas Größeres. Irgendwie reiche ich dann doch nicht ganz aus. Schließlich kannst du dich in mich nicht verlieben. Warum? Das weiß niemand. Vielleicht bin ich nicht erfolgreich genug, vielleicht verstehen wir uns auch einfach zu gut. Mir reicht das. Was willst du mehr? Was willst du noch? Du kannst dich dann doch nicht entscheiden, aber viel schlimmer dass du dich nicht mehr verlieben kannst, oder nicht mehr verlieben willst oder mit deiner Liebe und deinem Verliebtsein so lange zurück hältst, bis dann doch der ganz große kommt. Der prestigeträchtige, der mit Karriere, der Fotograf oder der tolle Designer, damit du dann doch den großen Lifestyle leben kannst. Ich aber habe genug, mir hätte das immer gereicht. Schade dass du immer noch warten musst und das obwohl alles gepasst hat.
Sonntag, 21. Juli 2013
Samstag, 20. Juli 2013
Zauberhaftes Märchen
Treffen uns. Verlieben, um zu lösen. Trauma aufzulösen. Deines, Meines, um dann wieder neu zu verlieben. Das ist unsere Sehnsucht. Der Sinn des Verliebtsein. Traurig, glücklich. Positiv sehen. Traurig. Siehe es positiv. Es kommt das große Glück. Der nächsten wahren Liebe. Ist das nicht traurig, dass es so kommen musste? Nein. Nein? Es ist traurig wunderschön. Wir sehen uns nie wieder. Irgendwann im Himmel. Vielleicht. Sind wir einander wichtig? Ja. Toll. Weißt du das nicht? Ich vermisse dich. Verliebe mich neu. Du verliebst dich. Wir können gehen. Sind fort. Auch die die ich neu treffe, ist eins mit jemand anders und doch lieben wir uns neu, damit wir uns alle im Himmel wiedertreffen so wie wir es wollen. Ist das nicht wunderschön? Ich liebe dich. Ich liebe dich
Wovon träumst du nachts?
Sexuell geträumt? Du sollst ohne mich nicht träumen. Ich will dass du wie eine gute Nonne nur an deinen Gott denkst. Nur ihm näher kommen willst.
Ich will dass du dich sexuell immer zurückgehalten hast, das würde ich mir erträumen. Ein schöner beruhigender Wunsch. Ne fromme feine Dame. Das wäre was. Bin da nicht christlich, bin nicht Moslem. Nur bloß ein Traum.
Ich will dass du sexuell gestört bist, ich will dass du dich bisher sexuell noch nie fallen lassen konntest, aber das wir dann den wundervollsten Sex haben. Vollstes Vertrauen. Eins.
Dienstag, 16. Juli 2013
Montag, 15. Juli 2013
Sie will den wirklich derbsten
Das sag ich mir solange bis es sich doch wieder dreht. Habe ich dir, hab ich mir, habe ich ihr immer gesagt. Immer gewusst diese Wahrheit und Kränkung. Nie neu gewesen. War doch immer schon so. Schon im Kindergarten. Die Erfahrung macht ja doch jeder und wir stehen alle auf, dagegen. Ist doch klar, also will sie den der das beste daraus gemacht hat. Dem will sie sich verschenken. War immer klar. Das Blatt habe ich auch immer perfekt gespielt. Also macht mich nicht an. Das Spiel ist mir klar. Predige du mir keine Wahrheit die ich selber Predige. Blöd nur dass sie mehr wollen, dass sie nie zufrieden sind. Sie wollen sich schmücken. Sie haben Angst, dass sie sich mit dir nicht besser stellen. Zuviel Arbeit, keine zeit zum kennenlernen. Ich lasse dich fallen, lasse dich los, aber alleine seit ihr nie. Alleine könnt ihr es nicht entscheiden. Tust mir nicht leid, denn du wählst ja doch noch zudem das große falsche Glück. Und wer ist schon unschuldig daran? Ich werf den ersten Stein auf das Miststück
Das ich nicht der derbste bin war immer klar, deshalb war ich ja auch immer der derbste. Eros der Intelligenz
Aber warum musst du dann noch einen besseren haben? Oh, du bist gierig. Bist so gierig. Mehr, mehr. Bitte noch mehr. Bitte noch mehr Verehrer. Ich mastubiere so gerne heimlich.
Warum ist mir egal, denn du willst ja noch mehr. Noch mehr was? Auch diese Frage ist egal, du willst eben immer mehr. Bist gierig und lieben willst du erst ganz zum Schluss. Gute Rechnung. Wird schon schief gehen, bist ja gut in Mathematik. Oh, ich will noch mehr. Du bist schon gut, aber ich will alles. Ich will Prestige, ich will Anerkennung. Mein Mann macht das Umfeld, mein Mann hat Macht. Oh, mein Mann ist geil, seine Aura. Ich will mehr. Ich muss ihn auslutschen und dann brauche ich wieder mehr davon. Mein Mann hat es drauf. Mein Mann ist cool drauf, er rockt, er heult niemals. Oh, du mein schöner Mann. Ich Pflege dich, damit du noch mehr für mich bauen kannst
Alle in Wahrheit mit Kränkung kämpfend
Warum sollte ich deshalb einen erfolgreichen hippen Menschen heiraten? Damit ich doch recht behalte, dass ich der geilste bin? Ich bin der geilste, das ist die Wahrheit. Ich lasse mich nicht kränken. Ich bin voll zufrieden. Warum sollte ich noch mehr haben wollen? Weil ich das Alleinsein nicht aushalten kann, weil dann im Alleinsein die Wahrheit kommt. Die Wahrheit, dass ich ein Versager bin und mich dann wieder in Kränkung verstricke und an dieser Wahrheit zu Grunde gehe. Geht doch jedem so, warum heirate ich dann den Erfolg? Klar, damit ich dann nicht mehr verzweifelt sein muss. Welch falsche Erlösung. Ich habe den Menschen gefunden, der so toll ist und ich habe es jetzt schön einfach. Ich setze mir meine Rayban auf, setze mich ins Cabrio, ins gemachte Nest. Ich kann jetzt ganz easy glücklich sein. Geht uns doch allen so. Warum sollte ich auf die Idee kommen und den Erfolg heiraten? Damit ich doch noch glücklicher werde, damit ich meine eigene Wahrheit leugnen kann? Damit ich dem Scheiß aus dem Weg gehen kann und schön weiter rocken und auf die Kacke hauen kann. Dann muss ich mich dem Zweifel und der kränkenden Wahrheit nicht stellen. Ich gehe dem aus dem Weg, ich heirate die High-Society.
Wie gehst du mit deiner Wahrheit um? Verstrickst du dich oder eben nicht. Und dann rocknroll und dann gechillt zu Rap. Ich bin so jut druff. Kauf mir ne Rayban. Niemand ist der geilste, ich kenne die Wahrheit, ich kann damit umgehen und dann darf ich auch nen Typen heiraten, der es raus hat, der Karriere gemacht hat, der eben kein Versager ist. Klar, der ist auch nicht der Geilste, aber die Gesellschaft erklärt ihn zum Derbsten und was die anderen, also die Medien erklären und bestimmen und mal festlegen, ist nunmal die Wahrheit. Und ihr könnt mich alle mal, ich mache stur mein Ding. Selbst wenn es lächerlich ist, denn ich habe ja meinen großen tollen Mann und sein Umfeld ja noch bekommen.
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