Dienstag, 29. September 2015

Sprachblockade



Ich schreibe im Guten. Will raus, will Nähe. Kann es nicht. Kann es nicht zulassen. Wann geht das vorbei, was kann ich selbst tun? Was kann ich mir gutes tun? Einfach machen. Irgendwo werde ich wohl ankommen.

Wie geht es dir? Ich kann die Frage nicht konkret beantworten. Es ging mir schon mal schlimmer. Heute eher ein guter Tag. Die Sonne scheint und ich bin doch nicht wieder vor die Tür gegangen, schließlich habe ich einen Termin um 18Uhr in der Südstadt. Klingt busy, ist es aber nicht. Ich hangel mich durch die Tage, durch die Wochen. Wann werde ich gesund, wann ist die schwerste Depression hinter mir.

Ich kann nicht sprechen! Ja? Wieso kannst du nicht sprechen, wieso nicht reden? Ist doch das selbstverständlichste überhaupt. Kann doch jeder, kann doch schon ein Kind. Warum kriegst du die Worte nicht raus, warum mein Kind? Was ist da geschehen, was ursächlich? Gibt es überhaupt einen Grund. Ich habe Angst, Blamage, Black Out. Kommt und geht auch wieder, aber was mach ich in der Zwischenzeit?

Reden üben und so wie manch ein Entertainer. Reden üben, aber nicht vorm Spiegel. Doch warum nicht vorm Spiegel? Könnte doch ein guter Umgang mit dieser panischen Angst sein.

Angst und Energie. Die Energie meiner Freunde, meiner Kumpels und Bekannter. Angst vor dem Leben, Angst vor dieser Energie. Das Leben ist zu groß. Die Energie riesig, wenn du den Raum betrittst. Aber auch wenn ich alleine bin. Immer da diese Lebensenergie. Ich lebe nur einmal und du auch. Das ist doch was sehr besonderes, doch so besonders schockt es mich, macht es Angst. Vielleicht macht es mir Angst, dass man mich mag.
Die Angst vorm Wunder, jeden Tag das Wunder, jeden Tag groß und zu selten banal....

Wieder mal was geschrieben





Doch ich renne nicht nackt übers Fußballfeld. Sitze hier zu Hause am Rechner und sollte eigentlich wider raus gehen. Die Sonne scheint. Spazieren gehen. Fotos machen. Ich blicke die Welt. Blicke raus. Ich kenne mich in mir gut genug aus, also kann ich auf die Straße gehen und so was wie den Spieß umdrehen. Fühle mich weniger beobachtet, ich schau raus. Vom Subjekt aufs andere Subjekt, so wie andere als Objekt. Objekte der Begierde. Wann sieht man schon mal ne schöne Frau, eher selten und doch auch so viele wie Sand am Meer.


Ich schreibe, schreibe wieder. Schreibe im Rhythmus. Schreibe im Takt und doch wieder ganz anders. Buchstaben tanzen, das Herz freut sich. ich schreibe nicht so gerne dass es lacht. Ach dieses Lacht...Loslassen hat nichts mit diesem Lachen zu tun. Auch nicht mit Gleichgültigkeit. Doch was ist dieses Loslassen bloß?

Als wäre man wie ein Flitzer übers Fußballfeld gerannt




Montag, 28. September 2015

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