Und ich dachte dann irgendwie damals, da könnte was gehen und so began ich zu schwärmen für dich, du eher nicht. Kam mir ziemlich sofort alles sehr nah, deine Art ist das damals nicht gewesen. Gelesen hast du mich immer gerne, war ja auch irgendwie auch immer etwas ein schönes Spiel, ein schöner Flirt, für mich immer mehr. Für dich war es das nicht, man wusste ja, das man sich mag. Und so habe ich mir immer doch etwas mehr ausgerechnet. Aber eihentlich schon klar, dass du nicht das selbe fühlst ich, dass ich mir bloß Illusionen mache und dich nicht für mich gewinnen kann.
Und weil ich so schön schrieb, wirklich Gefühle hatte, waren die Emails dann immer sehr verbindich für mich, während du es eher so angehst, dass du es dir es eher nicht derart zu Herzen nimmst. Schießlich muss der Alltag ja auch irgendwie laufen. Und wie soll man da sein Ding machen, wenn zu vieles so nahe geht. Und du damals eher so die Frau warst, die dann ja doch offen und ehrlich und auf biegen und brechen ihr Ding durchziehen muss, um ihren Träumen näher zu kommen. Eine Frau ihrer Träume zu werden, eine solche Frau zu sein. Und ich liebe das sehr, deswegen liebe ich dich ja, aber bloß blöd, wenn man dem dann zum Opfer fällt. Eben wenn beide Vorstellungen nicht zusammen passen, selbst wenn man dieselbe Vorstellung hat.
Und dann wieder kleine Schritte in Richtung Ding und Träume machen. Große Sprünge sind bei mir gerade nicht drin. Und dann die damalige Panik, dass das mit den schönen Vorstellung doch nicht klappt, dann wirds sehr eilig und doch geht es nur in kleinen Schritten, aber es ist auf dem Weg. Immer eigentlich auf einem guten Weg.
Und dann wurde es mal peinlich und offensichtlich, dass man diesen Traum hat und dann kommt die Verzweiflung, dass es doch nicht mit den großen Plänen klappt. Dann kommt der Druck und der Druck zwingt dich in die Knie, es läuft nicht mehr, man lässt sich etwas hängen.
Wieder in kleinen Schritten gehen. Nicht so sehr zu Herzen nehmen. Dieselbe Vorstellung und Fantasie, doch der Künstler deiner Träume war ich damals nicht. Und so muss ich raus aus dieser Vorstellung, aus deiner Vorstellung, selbst wenn die Vorstellung unser beider ist. So ist kein Platz für mich in der Fantasie, in deinem Plan vom Glück, so bin ich nicht der Mann deiner Vorstellung, deiner Fantasie.
Da ist kein Platz für mich in deiner Vorstellung vom Traum. Dein Traum bin ich nicht. In deiner Vorstellung von deinem Plan, deínem Ding, deinen Träumen, deiner Kunst bin ich nicht und das hast du ja auch immer gesagt. Bloß warst du die Frau meiner Träume, meiner Vorstellung, meiner Fantasie.