Dienstag, 14. Februar 2012

Verurteilt, verglichen, alle gleich, Siehs ein, ärger dich


Sind wir alle mit sowas wie einem Schaden aus der Kindheit gegangen. Alle irgendwie anders, alle irgendwie gleich. Werden nicht alle verrückt daran, sind aber alle irgendwie verrückt. Lebt man mit, macht den Menschen, das Leben aus. Ein Wunder, Zauber, verrückt, normal, gleich, anders. Ein Leben lang, ab heute, immer schon.




Mal versagt, mal geheult, mal gejammert, mal verzweifelt, mal im Sog, im Strudel. Das Leben ist so, ist nunmal verrückt, ist nunmal nicht immer leicht, geht immer weiter. Hängst zurück, verzweifelt, voller Ärger, Wut, Zorn. Nichts ist perfekt, außer der Umgang damit. Geht einfach weiter immer schon. Bleibt auch so. Lebe jetzt, weiter, komm schon, kein Protest. Gejammert wurde gestern. Lebensglück nun unabhängig gemacht. An gestern hing das heute, es zwar immer perfekt war, sich aber nicht ändern lässt. Das heute immer rein ist, aber das gestern nicht. Weil wir alle keine reine Weste haben, alle keine besseren Menschen sind, aber werden wollen, auch werden, auch wohl werden müssen. Schließlich hängen wir an der Perfektion, das es vollkommen wird, hängen wir wohl auch an Gott. Weil wir besser leben wollen, frei vom gestern, frei von der Perfektion, um dem vollkommenen Gemüt, näher zu kommen. Bis das der Tod am Ende uns vor augenschluss die Augen öffnet und wir dann sehen, wie man es für immer hätte perfekt machen können. Gottlich, freies Gemüt.

Montag, 13. Februar 2012

Zauber der ewigen Versenkung


Losgelassen. Alles vorbei. Das Besondere. Einfach das Leben, so ist es eben. Kann passieren. Mal vernebelt.  Willst du jetzt Gas geben, die Kurve nehmen, die Kurve ins gängige Leben. Ins gewöhnlich gemeine, nicht besonderes, jenes der Unschuld des Werdens. Niemand Schuld, niemand etwas besonderes. Der Zauber der Normalität. Drauf geschissen, auf die Kacke hauend? Nicht rücksichtslos, sondern einfach die Unschuld des Werdens. Alle Gleich, alles gleich, kein Jeck ist anders. Reagieren sie nur anders. Eine Chemie, eine Wechselwirkung, doch kaum zu untersuchen, fallen Ursache und Wirkung zeitgleich. 

Seht her, keine Weisheitszähne mehr. Bin ich dann weiser oder hat man sie mir genommen. Heißen die eigentlich wirklich so oder wo kommt die Bezeichnung her? Kann man forschen, suchen. Welches Genie, welcher Gott, hat diese Bezeichnung gefunden oder doch erfunden? Oder doch ein Irrtum, einfach mal so benannt? Könnte der Mond ja auch männlich sein und die Sonne weiblich.





Strahlemann Mondgesicht, wo ist die Liebe hin. Existiert Liebe auch ohne den Mond, ohne die Erde, ohne die Sterne ohne den Schatten, ohne der Dunkelheit, ohne die Nacht. Wer weiß das schon ganz genau. Glauben lässt sich an alles, alles lässt sich festhalten, einfrieren. Doch ob es passiert, ob es kommt..ist zu bezweifeln, also wie lange lässt sich das Eingefrorene erhalten? Wenn das Gefrorene längst nur noch reines Eis ist, die Fliege im Eiswürfel nicht tod ist, sondern sich aus dem ewigen Eis befreit hat und davon ist.

Sonntag, 12. Februar 2012

Sonntagsgang





Wenn du überall sein kannst

Mich überall erwartest
Als die allwissende Macht
Wenn du alles Süße
Alles Gemeinsame zerstörst
Dann bist du immer da

Dann bist du immer die
die kaputt macht
Wie ein kleines Kind
Musst du Harmonie
Musst du Idyll kaputt machen

Du hast es nicht anders gelernt
Dich stört der Frieden
Und wer kennt das nicht
Aber was ist deine Liebe?
Wo willst du hin?
Wo willst du sein und mal bleiben?

Kannst du ewig allein sein?
Was ist mit dir, mit deiner Sehnsucht?
Du willst gar nicht allein sein
Aber wenn er da ist, kannst dus nicht ertragen
Diese Bilder, dieses Leben in Klischees
Brauchst ständig etwas neues
Ich auch
Aber ich lasse es wie es ist
Du aber gehst fort

Samstag, 11. Februar 2012

komm mal klar



Es wird kommen, sich ergeben. Maschen, Tricks, falsche Liebe, Macht nötig? Es bleibt ohnehin wie es ist, worauf es hinausläuft. Vielleicht mal auf die wahre Liebe, die bedingungslose. Die Freiheit, der Genuss. Doch wo dann das Verliebtsein? Wird auch dieses kommen, überkommen? Das Abheben, abdrehen, das Begehren, das Träumen, das Märchen, die Utopie, der Liebeswahn. Das Überflügelte in Vollerwiderung. Atome werden Moleküle. Moleküle tanzen. Atomare Verschmelzung. In Freiheit, im Kommen und Gehen. Vertraut, bedingungslos. Ewige Wiederkehr, ewig flüchtige Bekanntschaft. Wenn alles passt, können beide lieben, sind beide verliebt. Auf eine Garantie für ewig. Kommt auch das zurück, was mal weg war, was gegangen ist, sich nicht halten ließ. Kommt das zurück, was fixiert, eingeklemmt, bedrängt wurde. Kommt zurück, was nie fort war. Ist bestimmt, was geistlich nie getrennt war. Ist bestimmt, was beide wollen. Ist bestimmt, was sich jeder Definition entzieht, aber immer eindeutig präsent war/ist/sein wird.

Freitag, 10. Februar 2012

Worum gehts eigentlich?


Kommen und Gehen, vielleicht auch wie Geister. Vielleicht wie Touristen, wie Reisende. Man lebt Ideale, einen Leitfaden, Ideen, Illusionen, einen Plan, eine Lehre, doch funktionieren wird all das nicht. Wird all das nicht, wenn du es nicht begriffen hast, nicht weil es etwas zu greifen wäre, nein, es irgendwas mit dem Herzen zu tun hat, mit Menschlichkeit, mit Kommen und Gehen. Und es gibt auch keine Garantien. Nichts bleibt, nichts ist ewig. Jede Hoffnung stirbt, jede Erwartung. Keine Manipulation, aber vielleicht kommt doch irgendwas näher, irgendwas durch, was man vielleicht Liebe nennen kann. Doch greifst du diesen Geist, kommst du ihm zu Nahe, willst du ihn verschlingen, wird sich der Geist, die Liebe doch wieder in Luft auslösen. Die Täuschung aber bleibt, die Verwirrung wird größer. Hast du die Liebe schon kapiert? 


"Wenn ich jemanden begehre, dann ist die Liebe verloren. Begierde hat mit Besitz zu tun, mit Egoismus, aber nicht mit Liebe. Liebe belässt die/den andere(n) in ihrer/seiner Unabhängigkeit. Die Liebe genügt sich selbst; sie entwickelt sich ohne Gier und ihre Erfüllung geschieht ohne Begierde. Alles andere ist Konsum. 
Frauen machen sich zu Besitzobjekten, indem sie ihre äußerliche Anziehungskraft testen; Männer tun das, wenn sie mit Statussymbolen ihre (Finanz-)Potenz demonstrieren. Wer sich auf diese Weise "verkauft", wird mit Eifersucht konfrontiert werden. Auch Verlustängste (Angst vor Abgetrenntheit) aus kindlicher Sozialisation können Auslöser für Eifersucht sein. 
Wer aber besitzen will und Angst hat, wird die Liebesfähigkeit schwächen und die Liebe verlieren. Ein Mensch, der lieben kann, bleibt der Liebe treu, aber für ihn ist es wichtiger zu lieben, als treu zu sein. 
Der Sinn ist nicht die Treue, die Lebensgemeinschaft, die Planung und Fixierung, sondern allein das Erlebnis der Liebe.
Liebe ist nicht käuflich, kann nicht mit Besitz, Geld und Ruhm erworben werden, sondern nur durch Offenheit, Wachheit, Klarheit und Aufmerksamkeit entstehen. Wer das wirklich annehmen will, kann nicht mehr zurück in das traditionelle Denken von Treue und Besitz. Dazu müssen allerdings die auto-aggressiven Verhältnisse und Gewohnheiten der Gesellschaft ignoriert werden."


Donnerstag, 9. Februar 2012

bisschen rummachen, bin ich Gott oder was ?



Es ist nunmal so. Irgendwas ergibt sich, das ist nunmal so. So ergeben sich Ehen, so ergeben sich Beziehungen, so auch Affären, Onenigthstands, rummachen, Händchen halten, Flirts.
Dann will ich dir mal verzeihen, dass du mit mir rumgemacht hast. Schließlich bist du ja keine Göttin. Hast Vertrauen und so weiter, da macht man sowas schonmal. Ist kein Plan, ergibt sich einfach...woraus, keine Ahnung, scheißegal.
Und irgendwann ist dann Schluss, dann ergibt sich nichts mehr, dann ist es aus und vorbeit. Geht es schneller als man denkt, aber vorher doch schon unbewusst ahnte. Hat sich ergeben und das war es dann auch. Alles andere ist Schnee von gestern. Wiederholung. Nix neues.
Es gibt nur die eine Chance, nicht einmal vergeigt. Aber zu Ende konsumiert. Nichts mehr ergeben, vielleicht weil man zwingen wollte, bedrängen wollte, Druck ausübte. Weiß der Geier, ist zum kotzen, für Arsch. Sollte es mal schön am Arsch vorbeigehen. Ficken sie sich bitte alle, jetzt.

Sonntag, 5. Februar 2012

Du brauchst den Schlüssel. Ist es wie in dem Märchen

Braucht es wohl auch sowas wie Reife, Zärtlichkeit, Geduld. Irgendetwas anderes vergessen, aber doch nicht das eine auch. Irgendwie hat man diese ganzen Märchen in sich, aber die Antwort oder diesen einen Trick, den Schlüssel muss man wohl in sich selbst finden. Und irgendwann kommt vielleicht der, der es dir behutsam zeigt. Es doch eigentlich ganz einfach ist. Schön ist. Doch teilen will man dieses besonders Heilige eben nur mit dieser besonderen Person und weil man sie niemals verlieren will, stellt man sich auch so unglaublich dumm an.

Freitag, 3. Februar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012

Was war das nochmal für ein Gefühl

Was war das nochmal für ein Gefühl, als man nicht gehalten war. Nicht fixiert, sondern im Fluss war? Als man losließ. Da zwar immer eine Sehnsucht war und ist, aber diese allein doch nicht das Leben bestimmen sollte. Diese Zeit in der man selbst noch sowas wie rücksichtslos war, in der man einfach ging, auch Spaß hatte, lachte. Sich nicht hängen ließ, nicht beobachten ließ, nicht eingingen ließ.



Ich erinnere mich vage an diese Zeit, eine schöne Zeit, wohl die Zeit der Unschuld des werdens. Heute die Unschuld des gewesen seins, denn unschuldig sind wir eigentlich immer, sofern wir an eine Vorherbestimmung glauben. Kann man es sicherlich fatalistisch übertreiben, im ewigen Zirkel, Strudel und Sog des Nebels und des Schleiers sich begreifen. In der Dunkelheit bla. Scheiß Depression, Leid und Kummer. 
Irgendwann sollte einfach genug sein, Schluss sein. Alles loslassen, nur noch diesen einen Menschen loslassen, mehr ist da ja gar nicht mehr, wo vorher noch viele und vieles war. Eben doch etwas mehr Klarheit. Dieser eine Mensch aber alles wurde, wird er jetzt wohl irgendwann nichts mehr sein, Staub, ausgelöscht, verbrannte Erde. Eingerissen, Zerrissen, Verrissen. Niedergerissen. Geht es jetzt in der Imagination wohl um Phönix aus der Asche.

Aber wie war das noch als man losgelöst lebte? War das nicht eigentlich die unschuldige Kindheit? Manchmal kommen wir da ran, an dieses Unschuldige, des einfach machens. Aber wir werden reifer, erfahrener, erkenntnisreicher, vielleicht umso schwerer, wieder in diese kindlich Unschuld zu kommen. Vielleicht aus Angst, der Macht wegen, der Strategie wegen, der Taktik wegen, der Manipulation wegen, des Selbstschutzes wegen, kommen wir umso seltener dorthin und denken eigentlich nur an uns selbst, aber so sind Kinder, sind wir Menschen eben, wir können grausam sein. Aber so ist das allgemeinhin nunmal, kein großes Wehklagen, keine Weicheierei, keine Unterwerfung, keine Abhängigkeit. Uns so bleibt das Leben, rational-düster und nach Hermann Hesse gesehen, erstmal wohl und irgendwie auch für immer und von Anfang an: Einsam.

Solange bis die Einsamkeit überwunden. In Unabhängigkeit und Selbstbestimmung strahlen nun neu deine Augen. Im Glanz, in der Reflektion des Lichtes, ach wie schön kannst du sein, kann sie sein, ist sie, bist du, können es Kinder und Menschen sein. 

Samstag, 28. Januar 2012

Austauschbarkeit

Eightball zum Strudel. Wenn du Bilder lesen kannst, dann hat das was von Vorstellung, von fühlen und sehen. Dann kannst du vielleicht etwas von Zukunft sehen. Eine Ableitung aus Erfahrungen und Historie treffen, in Ruhe. Vielleicht noch mehr sehen. Wahr sehen. Lesen, mitteilen, sagen. Aus der Liebe zur Wahrheit, wahrsagen. Auch wenns nicht passt. Passt schon. Nimm dir was du brauchst. Strick es dir Recht. Mach es wie es dir gefällt. 




Freitag, 27. Januar 2012

Donnerstag, 26. Januar 2012

Üben, üben, üben






Bilder voller Kraft, Schönheit, das kann auch inszeniert sein, ist dann unterhaltend oder performativ. Doch im Grunde kann alles und nichts etwas auslösen. Also gleich auf den ersten Blick wirken und in Nachwirkung. Ohne in den Kitsch abzudriften. Man macht einen Schnappschuss, dann der Versuch, die Übung, aus "Scheiße Gold zu machen".

Sonntag, 22. Januar 2012

und irgendwann läufts los






time is.....oo....time is now.......oo........time is here....oo............time is now here...oo....time is nowhere ....time...now here time is......nowhere time is...now here is time...oo...here is now.....here is nowhere .......where time is now......oo.........no time......time where now is time is.....oo....time is now.......oo........time is here....oo............time is now here...oo....time is nowhere ....time...now here time is time is.....oo....time is now.......oo........time is here....oo............time is now here...oo....time is nowhere ....time...now here time is......nowhere time is...now here is time...oo...here is now.....here is nowhere .......where time is now......oo.........no time......time where now is time is.....oo....time is now.......oo........time is here....oo............time is now here...oo....time is nowhere ....time...now here time is time is.....oo....time is now.......oo........time is here....oo............time is now here...oo....time is nowhere ....time...now here time is......nowhere time is...now here is time...oo...here is now.....here is nowhere .......where time is now......oo.........no time......time where now is time is.....oo....time is now.......oo........time is here....oo............time is now here...oo....time is nowhere ....time...now here time is

Schiefe






Versuch gestalterische Elemente, wie Kreis, Punkt, Linie, Fläche und Schraffur in Sinnzusammenhang zu bringen bzw. in Gleichgewicht und Harmonie zu biegen. Leider in dieser Collage nicht ganz zum Ausdruck. Have a better next try.

Samstag, 21. Januar 2012

für die Normalen reichts




Collage Rolltreppen


Unterwerfung - mache ich dich übergroß. Schwärmerei, Verliebtsein, kann ich dir nicht widerstehen, dein Bild, die Reflektion, maßlos glänzend für mich. Erdrückt mich selbst, mach mich selbst klein und schwach. Wenn ich dich sehe, will ich dich greifen, doch greife ein Bild. Was du nicht nur bist.

Sehe ich dich, nicht fixierend, sondern im Fluss, dann gehts, doch dann beginnen ich wieder auszuschwärmen in Fantasie und verliere mich, verliere auch dich, dabei will ich dich auch gar nicht festhalten. Hole alles aus mir raus, doch das sollte ich besser lassen. Lieber gerade aus, aktiv das Leben nehmen. Geschissen auf den Zweifel und ich habe ja auch einfach gemacht, dann aber leider doch wieder klein im Spiegel gelandet.
Muss ich mich nicht groß machen auch nicht klein. Doch ich sehe Statusunterschiede. Bauer und Prinzessin, die einfach nur stören, hindern, einfach sowieso scheiß egal sind und doch ständig nagen und mürbe machen. Der Baum fällt. So ein Schwachsinn. Das verschwindet jetzt, weg mit dem Scheiß. Liebe. Selbstliebe, irgendwie bedingungslos.

Wollte ich es immer wieder besser machen, gut machen, gerade biegen, doch besser wurde es nicht.

Basementshit


Irgendwie tut der Mann wohl sehr viel für seine Frau. Er baut ihr Häuser, er singt ihr Lieder, er malt ihr Bilder, er macht ihr Ideen. Er will sie verzaubern, entführen. Sie gewinnen, manchmal vielleicht sogar am liebsten besitzen.
Manchmal wird er aber auch schwach, vor dem vermeintlich schwachen Geschlecht. Verliert seinen Willen und kann nicht mehr nein sagen, doch das ist leider etwas kurzsichtig gedacht, glaubt er weiterhin an die bedingungslose Liebe; sollte vor allem als erstes, wieder bei sich selbst anfangen.





Donnerstag, 19. Januar 2012

Schlimmer weil schlimmer machend

Stets in fixen Bildern reflektiert, mich und andere dort festgehalten, unzufrieden mit den Bildern gewesen, mit den Zufällen, der schlechten Reaktion meinerseits, in Kontakten.

Kein Kontakt, keine Kommunikation perfekt sein kann, immer ein Scheiß-Rest bleibt. Es gilt ihn stehen zu lassen, sonst wird es zu einem unendlichen Korrekturversuch und verschlimmert vor allem mein Gemüt.

Aber es bleibt fix, fixiert, festgehalten. Kein voran, kein Vogelsflug. Unmöglich auszubrechen. Denn Fixierung, das fixe Bild, die Wut, die Unvollkommenheit, kommt garantiert zurück, wieder auf dich zu, wie ein Anfall. Kein Trick möglich, keine Shaolin-Kunst so stark, so schnell. Es wird immer ein Scheiß-Rest bleiben, Schlimmer aber bleibt, dass es mal viel schlimmer war. Noch fixierter war, noch weniger Fluss war, noch weniger Vogelsflug. Immer zurück, aber auch nach vorne in fixe Ideen, im Festhalten. Und es sich zusätzlich schwer machend, daran korrigieren zu wollen, immer wieder an diesen Punkt meines Versagens, meines Selbstwerts, meiner eigenen Verachtung, ansetzen zu wollen und dann nur weiter enttäuscht werden zu können. Nur noch das sehen zu können. Ein Bild zu konstruieren, dass es eigentlich gar nicht gibt, dann aber wenigstens für dich wahr wurde. Du es nie loslassen konntest / wolltest, sondern es automatisch und zwangsweise schon festgehalten hast. Es wurde dein Käfig. Mit den Jahren sogar ein sichtbarer wirklicher Käfig. Bleibt Wirklichkeit Konstruktion.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Dienstag, 17. Januar 2012

Was ich sage, wird gestürzt

Aberglaube?
Könnte ich dann ja auch umdrehen
Funktioniert dann aber nicht
Doppelt drehen?
Vielleicht hat man einfach Pech
Das Leben ist so
Man kann nicht alles haben
Wohl nur die Scheiße am Schuh

Vielleicht nur die Frauen, die man gar nicht derart begehrt
Scheiße am Schuh

Muss man das akzeptieren?
Dein Typ will dich nicht
Ausweglos
Hoffnungslos

Will keine Frau mehr
Und aufeinmal kommt die Scheiße auf dich zu
Die Typen der zweiten Klasse
Diese netten langweilen Typen
Ja, man kann es sich trotzdem schön und bezaubernd machen
Aber bleiben sie die Scheiße am Schuh

Lieber einsam, auf der Straße
Wer hat schon Glück
Will nicht klagen
Aber schon gleich verfolgt mich die Wut
Der Unveränderlichkeit
Der Unüberwindbarkeit
Die Vergangenheit
Die Zukunft





Eigentlich sind mir Augen egal

Doch deine immer da. Stark wie Stahl. Sind deine Waffe. Gebrauchst sie ständig, meist dir gar nicht bewusst. Geh ich in die Knie, kann nicht Stand halten. Eigentlich waren mir Augen immer egal. Du trägst sie immer und ständig. Auch du siehst wohl mehr. Ich hoffe dich Typen muss ich nicht aufgeben. Mögen wir alle Probleme haben, aber was wenn meine nicht zu deinem Typen passen? Wir dieselbe Sehnsucht haben, ich dich aber gar nicht sehen kann, sondern in mich gekehrt nur mich selbst. Ich dich greifen will. Ja, ich sehe nur mich selbst, denn habe auch Schiss dich anzuschauen, dir in die Augen zu schauen. In Ruhe und Zurückhaltung. So kann dann wohl auch kein Funke fliegen. Wir sind nicht gleich. Ähnlich und verschieden. Beide auf dem Weg. Ob er sich nochmals kreuzen mag?



Kopflust

Sonntag, 15. Januar 2012

unbekannt





von Deutz zum Hansaring





Kurven


Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!Ich will so sein wie ich will. Du darfst! Ich will so sein wie ich will. Du darfst!




Freitag, 13. Januar 2012

Alles ist wahr und ja ich liebe mich damit

Was ist Liebe?
Muss man sich diese Frage überhaupt stellen?
Ist es nicht einfach immer da?

Ja, immer da, aber man nimmt es sich nicht
Man gibt es auch nicht
Was ist Liebe?

Muss das ein jeder erst lernen?
Ein Prozess
Eine Reife?
Gottgegeben
Mutterbrust?


Mit sich selbst fängt man wohl an
Und das ist schwer genug
Nur andere lieben?
Geht gar nicht

Fang an
Hör niemals mehr auf
Berg voll Arbeit
Viel Glück

Keine Liebe in Klischess
Aber die Kunst des Liebens






Samstag, 7. Januar 2012

Hochglanzglück / matte Bedrohung

Der Ring soll hochglänzend sein

Nicht der Frauenrest der auf dich zusteuert
Der dich umkreist
Der dich nervt
Weil du der Fairness halber allen Frauen eine Chance gibst

Aber das ist schäbbiges Glück
Mattes Glück
Klingt abwertend
Aber ich will euch nicht
Lasst mich in Ruhe
Hört auf zur Bedrohung zu werden

Geht fort
Schert euch zum Teufel
Dahin wo der Pfeffer wächst 
Oder was auch immer

Man ist einfach zu nett
Und siehe da man lernt sich lieben
Aber das will man gar nicht
Man will nur was von euch abziehen
Etwas von euch lernen

Um das große Glück zu finden
Um den Glanz zu bezwingen
Dass er wird meiner sein können
Dass man der Großen gegenüber nicht in die Knie wird gehen müssen

Denn auch in der Matten steckt etwas einer Glänzenden
Jenes will ich euch saugen
Um vorbereitet zu sein
Für das große Glück
Das schöne Leben

Sauge euch, aber lasst mich in Ruhe
Bleibe nur fair
Aber geht fort
Will dieses schäbbige, matte, arrangiert-langweilige Glück nicht

Da lande ich lieber auf der Straße
Lande ich lieber in der ewigen Einsamkeit

Ihr matten könnt nichts dafür
Ihr habt es einfach nicht
Ihr seid ja nett und lieb und auch mal böse
Aber ihr bleibt bedrohliche Unglücks-
Ja ich sag mal mutig "Scheiße"

Ihr habts einfach nicht
Und ich wohl nicht anders verdient

Aber geht bitte fort
Bedrohlich
Fort
Oder ich geh doch lieber auf die Straße
Auf Reisen

Fort mit euch
Da wird man ja fast schon lieber schwul
Haha
Fort mit euch
Weg mit euch - verflucht

Her mit dem Segen
Dem Glück
Dem Glanz
Mit dem was ich wirklich will
Und mal gesehen habe
Wie schön es sein kann

Wie schön das Leben sein kann
Hochglanzglück in HD












Freitag, 6. Januar 2012

wohl in jedem drin

irgendwas will raus
irgendwas will man sein
und am Ende defektiert jeder
Jesus sind wir nicht
Heilige nicht Bastards nicht


Was hält schon ewig?
Sind wir alle Schlampen
Mehr oder weniger treu
Mehr oder weniger loyal
Mehr oder weniger solidar


Kommen und Gehen
Leben als Hauptbahnhof
Mitfahrgelegenheit
Ich selbst will auch kein Klotz am Bein


Nur diesen einen Klotz der soll es sein
Darf der eifersüchtig sein
Mich nerven
Ständig


Wenn diese Frau
Voller Größe und Glanz
Mich nerven will
Mich niemals verlieren will
Angst hat mich zu verlieren
Ein Leben lang Angst hat mich zu verlieren


Ach wie schön
Wie schön könnts Leben sein
Sich diesem ewgen Schatz bewusst sein
Und niemals verlieren können
Ach wie schön könnts Leben sein



Donnerstag, 5. Januar 2012

Zurückgehalten

Mit sich selbst ausmachen
Jeder trägt sein Leid
Seine Höhen und Tiefen
Jeder verliert sich mal
Jeder muss weiter
Weiter schwer tragen

Jeder seinen Kummer hat
Jeder etwas unendlich interessantes hat
Doch für jeden muss es weiter gehen
Damit weitergehen

Nur Kinder nehmen sich aus
Man spricht nicht drüber
Oder doch man spricht drüber
Aber ist es nichts besonderes
Bist du damit nichts besonderes

Wir alle gehen damit
Bist du etwa etwas besonderes der das nicht muss?

Glaubst du du siehst schöner, besser als die Allgemeinheit?
Glaubst du man solle sich deiner Eigenheit anpassen?
Was glaubst du wer du bist?

Wir alle haben Assoziationen, Erinnerungen, Gedanken im Weg
Geh mit deinen Gedanken
Geh damit
Wir alle gehen damit
Muss es weitergehen
Und wir alle haben es nicht leicht

Man darf klagen
Aber das Leben ist kein Klagelied
Man geht damit
Hält Distanz
Nicht so nah ran
Nicht darin verwickeln

Es ist zwar immer da
Doch für wen hältst du dich
Dass es zum Mittelpunkt des ganzen
deines Gegenüber werden soll

Es zwar immer da ist
Unlösbar
Aber tragbar ist, sein muss
Für jeden
Probleme löst man anders
Oder man löst sich vom Problem
Integration und ganz bleiben

In Konzentration üben...
Bleibt, geht immer
Lernen, Fortschritt
Gelernt, es wird besser



Sonntag, 1. Januar 2012

Nicht die Größe

Schreiben, Worte, Gespräche werden belanglos
Wozu Gewicht hineinlegen
Wozu noch Schönheit reinbringen
Wozu noch Sinn und Verstand reinbringen

Wollte man wohl in Zeitlupe betrachtet werden
Überhaupt betrachtet werden
Wie ein Bild
Wie ein Film
Wie eine Fiktion

Nichts besonderes
Nicht die Größe
Immerzu doch noch gehofft erkannt zu werden
Womit
Mit deinem Gefühl

Gefühl werden belanglos
Kommen gar nicht an
Alles Fiktion
Alles Einbildung
Kleiner Mann

Keine Größe, kein Stil, keine Klasse gezeigt
Immer gemeint du könntest überall hin
Alles erreichen
Jede Liebe

Gedanken sind fort
Alles war in deinem Kopf
Gebrochen
Runtergebrochen
"Ein gebrochenes Herz kann man nicht reparieren"

Frohes auf ein Neues

Samstag, 31. Dezember 2011

Durchaus

Durchaus wollte ich dass du siehst wie weit ich gehe
Wollte nicht dass du dich sorgst
Aber wollte dass du siehst, wie mutig ich für dich bin


Wollte nicht dass du eine Mutter für mich bist
Die sich sorgt
Die Angst hat
Aber wollte durchaus dass du siehst wie weit ich für dich gehe


Doch für dich war es gar keine Entfernung
War es nix
War es lapidar
Einfach so
Gequatsche


Während es für mich Tiefe war
Weite war
Gefährlich war


Onenightstands haben ähnlichen Charakter
Für mich viel
Für mich heilig








Doch für dich nichts
Für dich lapidar


Gegeben
Und ich wollte auch gar nicht dass du dir sorgen machst

Für dich wollte ich einfach nur ein Held sein
Worüber du heute wie damals nur lachst

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Montag, 26. Dezember 2011

Sei wer oder was

In Wirklichkeit jemand der nicht einfach macht
In Wirklichkeit jemand des Hinnehmens


Das Opfer

Weil ohne Plan
Ohne Lust
Stets auf dem Weg zurück
Kein Leben nach vorn


Geht nix

Was ist Wirklichkeit?
Zuviel Zeit für unendliche passive Möglichkeiten
Kennt man sich im Sinn für Möglichkeiten
Der Fantasie
Wohl besser aus




Wo kommt man wieder in der Wirklichkeit an?
Und will man dann auch da bleiben

Mit Realität leben
Oder doch in der Fantasie
Aus Eifersucht, Neid, Gier
Dem Leben danach aus der Haut zu fahren



Weg aus dem Jenseits
Jenseitige Sehnsucht
Einsamkeit weil man mit ihr eins sein will
Sich aber nicht verträgt mit Wirklichkeit

Du liebst das Opfer und nur dich selbst

Gedrückt








Schwanz einziehen, sich verstecken
Männlich ist das nicht
Angst vorm allein sein
Zu versagen
Angst davor etwas nicht aushalten zu können
Angst vor Langeweile
Sich in Abhängigkeiten begeben
Weichei, Sensibelchen, Mädchen
Zu vernünftig, keinen Mut
Und dann der Hass auf Frau, weil du nicht stark bist
Weil du kein Kämpfer bist
Intellektuelles Weichei
Der die Einsamkeit nicht akzeptiert
Sich doch wieder in Abhängigkeiten begibt
Nicht alle Frauen wollen diesen Mann
Aber der letzte Korb rührt daher
Nicht überwunden, unemanzipiert
Nicht abgenabelt, abhängig
Diese, deine Frau nicht länger interessiert
Du an ihrem Rockzipfel hängst
Weinst, jammerst, verzweifelst
Kein eigenes, ständig-gesundes Selbstbewusstsein
... Dann geht's eben alleine weiter
Ohne dich
Bin ich frei, gerade ohne dich
Doch fühlst dich eingesperrt
Von den anderen, ihrer scheiss Meinung
Und so wirst du wieder das Mädchen, Weichei
Machst du Geschichte, Andere ursächlich, hängst gefangen in den Bildern
Willst raus, frei und unabhängig sein
Doch Vergangenes holt doch wieder ein
Bleibst das einsam-abhängige Mädchen
Kein entkommen und irgendwann kommt die Frau die dafür Verständnis hat
Schicksal ist so, wird sie dich zum Mann machen
Doch die große Liebe, ist längst desinteressiert gegangen
Konnte und wollte sie dich nicht zum Mann machen
Ist sie selbst auf der Suche
Will selbst noch stark werden können
Doch sie ist eine Frau und darf Mädchen bleiben
Während du im Strudel der Abhängigkeit bleibst
Dich davon nicht befreien kannst
Frau darf das
Mann nicht
Arschkarte
Gott sei Dank
Frohsinn fürs Neue
So schlimm ist das nicht
Sie konnte dich nicht zum Mann machen
Weil sie schon einen Mann will
Eine starke Schulter will und braucht
Sie ja von Natur aus, Mädchen sein darf, im Zweifel auch bleiben kann

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Premonition

Vorahnungen oder Berechnung
Huhn oder Ei?
Wechselwirkung in kluger Voraussicht

Aus Langeweile, Leere, Einsamkeit
Trifft tatsächlich ein
Doch vorher bereits reagiert

Zu früh gefreut
Zu früh in Panik geraten
Zu früh gewirkt

Das Ergebnis bleibt dasselbe
Schicksalsrad dreht sich gleich?

Unverhinderlich und doch stört die Weitsicht
Bis zum eintreffen was?

Warten, Langeweile
Aus Langeweile in Panik geraten
Aus Langeweile in Vorfreude geraten?

Vorahnungen zum Teufel
Loslassen
Irgendwie überraschen lassen
Gucken wie es so reagiert, wenn es reagiert

So ähnlich wie mit Weihnachtsgeschenken
Frohes Fest

Dienstag, 20. Dezember 2011

Magneten 2010





Akzeptanz die hohe Kunst, der akrobatische Seiltanz
Wundheilung ohne Ende, ohne Weitsicht, kurzsicht nur Einsicht
kommt und geht
gibt forderungslos

Magentismus
Pole ziehen sich an, stoßen ab
dazwischen Magie, dieser schöne Punkt
Vibration, Täuschung, Schwelle
Nähe Distanz
diese schöne Schwelle der Magneten
diese unbeschreibliche Bewegung
unfixierbar
immerda, spielerisch
Faszination und Enttäuschung
kennst du diesen Punkt, die Schwelle, diese Vibration
dieses schöne Spiel der Magneten

Samstag, 10. Dezember 2011

wie ein perfekter Kreis und Strudel





keinen Schlussstrich ziehend

will nicht gelingen
immer ins damals
darin sich schlecht zu machen
klein zu machen
sich behandelt fühlen
als wären andere Große

sie meine Große war
verliebt
wie darüber stehen
Kurve kriegen

cool sein, geliebt werden
Repräsentant, Schauspiel, genuin, echt
nicht einfach für mich selbst geliebt

Einfach für sich?
Aber Leben und Linie, wie den Scheiß abspalten?

Begraben? Jahrelang nicht erkanntNichts bedeutsames zu sein
Jahrelang danach gelebt
Etwas zu sein, etwas bedeuten
Cooles zu machen, Cooles zu sagen, cool zu klingen oder eben im Gegenteil
und doch das gleiche 


Irgendwann aus dem Haus
gelernt habe
so mehr Status bekommt, so mehr Zuwendung.

Hundertprozent verbogen, verinnerlicht
nur für Leistung
Liebe
Immer auch alleine so, nie du selbst
Wer bist du und heißt das die Kurve kriegen?


Sie war eben groß leistest ja auch gerne
machst gerne und magst gerne den coolen Scheiß
überschneidet sich

immer schlecht gefühlt
besonders nach Psychose
nach Psychose
wie gefühlt? Normal, uncool, ohne Antrieb, einsam
gefühlte Einsamkeit
kein Selbstbewusstsein
was hat das damit zu tun nicht die Kurve zu bekommen?


Nicht Selbstbewusst abschließen kannst, beginnen, bleiben kannst
erarbeitetes verankern
haften bleibt, holt Vergangenheit ein
schlecht bist, nicht cool bist oder cool sein musst, Andere cool sein müssen
andere groß - Größenwahn
alte Idole, gelaufen
selbst Idol, wolltest
selbst Idol gefühlt,  zu ihr gefahren


etwas ist das fasziniert
keine Ruhe lässt
immer wieder hinfahren, davon überzeugen
Idole merkten auch, ließen keine Ruhe, konnten selbst nicht lassen
drehte es sich also im Kreis

ärgert, dass überhaupt mal so war
noch nicht lange her ist, obwohl es schon so lange ärgert
noch nicht lange her ist, weil es immer noch ärgert
es ärgert, dass es überhaupt mal so war
auch wenn es jedem so erging
du verzeihst, aber es kommt doch immer wieder
wie ein perfekter Kreis und Strudel
verzeihst es dir, aber es kommt doch immer wieder
ärgerst dich, und ärgerst dich schon Jahre 
es immer präsent ist, fährst immer wieder hin

nimmst immer wieder den Kontakt auf

wie Homer der von etwas trinkt obwohl es ekelig schmeckt
immer und immer wieder davon trinkt
man weiß darum, den ganzen Scheiß
hat es auch durchschaut, aber es ist wie ein Zwang

immer und immer wieder tauchen Geister auf
kaum legt man sich zur Ruhe, steigen wieder auf
aber in anderem Gewand immer wieder neu verkleidet
aber dasselbe Prinzip
immer aufmerksam sein
und bin immer aufmerksam
dann Narzisst, doch wieder der, der alles cool finden muss
aber darauf eben scheißen
müssen anderen eben durch, wenn nicht länger für sie krumm machen
Narzissmus für eine Abwertung der Anderen halte
tue es, denn  nicht 
wieder in Abwärtsspirale geraten

Rolle des Narzissten aber in die Aufwärtsspirale
soll und muss vertrauen
Psychose bleibt dicht








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tim.a.elstner(at)gmail.com