Montag, 17. November 2014
Freitag, 14. November 2014
Besorgnis
Unterbrechen Sie Ihre Sorgen - möglichst in einem frühen Stadium -, indem Sie innerlich STOPP zu sich sagen, wann immer Ihre Sorgen auftauchen. Dies kann unter Umständen mehrere hundertmal pro Tag sein. Sofern Sie alleine sind, können Sie auch in die Hände klatschen und laut STOPP rufen. Das ist noch wirkungsvoller.
Sonntag, 9. November 2014
Mittwoch, 5. November 2014
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Freitag, 24. Oktober 2014
Sonntag, 19. Oktober 2014
Lebensglück und Unabhängigkeit
Ziel
Die Einsamkeit hat mich gelehrt, daß das Zusammensein mit anderen etwas ziemlich Schönes ist. Und das Zusammensein mit anderen hat mich gelehrt, daß die Einsamkeit etwas ziemlich Schönes ist. Und so habe ich viel Abwechslung und ein ziemlich schönes Leben. Günter Radtke
Sonntag, 5. Oktober 2014
Sonntag, 28. September 2014
Samstag, 27. September 2014
Samstag, 20. September 2014
Ich wünsche und träume von Uneinsamkeit
Freitag, 19. September 2014
Vergleiche tödlich. Vergleiche töten. Vergleichen im Keim ersticken. Wer hat, wer ist...erster und zweiter und dritter. Leben im Vergleich,im Wettrennen, im Wettkampf. Das gebe ich auf. Ständiger Wettlauf dennich schon allein deshalb nicht gewinnen kann, weil ich später geborenbin. Ich denke wieder anders. Und ersticke den Vergleich. Ich kann nurversuchen stolz auf mich zu sein. Kann mich nur mit mir selbstvergleichen. Gibs auf, gib das endlich auf. Bleib bei dir selbst
Donnerstag, 18. September 2014
Dienstag, 16. September 2014
Sonntag, 14. September 2014
Katastrophendenken
Die Negativsymptomatik ist heute mal wieder auf dem Höhepunkt. Ich fühle mich als Versager und versuche das Ganze künstlerisch zu kompensieren, was es aber noch schlimmer macht. Weil ich meine Bilder selbst nicht mag. Die Kreativität hat zudem stark nachgelassen. Ich wäre gerne ein toller Künstler. Ich versuche damit ja doch bloß zu einem guten Image zu kommen. Entweder alles oder nichts.
Meine Sprache verarmt. In Kontakten weiß ich nichts mehr zu sagen. Ist nicht mehr viel übrig vom gewandten Redner und vom klaren Denken.
Ich atme die ganze Zeit sehr flach es kommt immer wieder Atemnot oder verschlucken durch. Also eine Panik will da immer durchkommen. Ich esse zu schnell und gierig, ebenso das Trinken. Ich muss besser auf meine Atmung und mein Essverhalten achten.
Der Schlaf ist weiterhin ganz schlecht. Der negative oberflächliche halbwache dösende Schlaf ist wohl das größte Problem. Ich bin danach immer ganz verzweifelt. Es bleibt dann bloß noch Katastrophendenken übrig. Ein positiver Gedanke ist da bloß wir ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was sich allmorgendlich abspielt ist der Albtraum schlechthin, verbunden mit negativen sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Samstag, 13. September 2014
Ungestillt
Wenn ich nicht schlafe läuft es stets in Katastrophengedanken. Das geht jetzt schon seit meiner Psychose so, also seit ca. einem halben Jahr. Ich habe es nun auch öfters angesprochen, aber man findet kein Mittel. Schlafmangel geht an die Nerven, man neigt dann zu Acting Outs und ganz heftigen negativen sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Freitag, 12. September 2014
Mittwoch, 10. September 2014
Widerstand zwecklos
Und ich bin froh dass es die Klinik gibt. Ich widersetze mich nicht. Die Klinke gibt Struktur, gibt Kraft. Die Klinik stabilisiert. Ich bin froh dass es die Klinik gibt und dass ich das Glück habe noch weiter hier zu bleiben. Dass ich hier noch vieles mitnehmen kann, wovon ich später profitieren kann. Ich bin dankbar dass es sie gibt.
Wer bin ich dass ich mich dagegen wehre. Wer bin ich dass ich die Klinik nicht positiv wertschätze. Ich bin verdammt nochmal dankbar für diese Institution. Wer bin ich dass ich sie negativ werte. Was bilde ich mir ein?
Früher vor ein paar Jahrzehnten gab es diese große Chance der Krisen gar nicht, wurde man weggesperrt, gab es bloß dahin vegetieren. Wer bin ich, diese Hilfe abzulehnen.
Samstag, 6. September 2014
Mantrazwang. Gegenzwang
Und ich bin gut
Und ich bin cool
Und ich bin toll
Alles wird gut
Alles ist gut
Mantra, Mantra, Mantra
Und ich kann was
Und ich bin was
Ich bin unabhängig
Ich bin Selbstbewusst
Ich habe Selbstvertrauen
Mantra, Mantra
Mantragegenzwang
Und ich sehe nicht mehr nur das Schlechte
Und ich mache mich frei
Und ich stehe mir nicht mehr selbst im Weg
Und Mantra
Gegenzwang Mantra
Alles ist gut
Und ich bin toll
Ich bin super
Freitag, 5. September 2014
Mit Abstand betrachten
Heute ist leider wieder Genderstudiestag
Mich machte das fertig und in Zukunft soll es mich nicht fertig machen.
Vielleicht kriege ich dieses Thema noch positiv gewendet.
Dienstag, 2. September 2014
Schon heute Abend, schon morgen früh. Et kütt wie et kütt. Ich habe Angst vor der Angst. Vor den damit verbundenen negativen Prophezeiungen. Ich wünschte. Und erstens kommt es anders, zweitens als man denkt
Ich bilde mir einen inneren Rückzugsraum. Hier ist immer alles gut. Hier kann ich mal was lesen, mal was schreiben, mal was im Radio hören, mal was im TV sehen. Dieser Ort hat ein Bett, dieser Ort hat Poster an den Wänden, dieser Ort ist gemütlich.
An diesem Ort fühle mich immer wohl. An diesem Ort kann ich meine Gedanken stoppen. Hier kann ich jetzt und immer sein. Dieser Ort ist ewig heil. Hier ist alles gar nicht so schlimm und dramatisch. Hier erkenne ich mich. Hier habe ich Kontrolle über mein Denken und damit auch meinen Gefühlen. An diesem Ort zähle nur ich und meine engsten Vertrauten. Dieser Ort ist voller schöner Musik. Dieser Ort ist sicher. Dieser Ort ist mein zu Hause. Diese Ort ist mein inneres zu Hause. Den Ort kann ich mir überall einbilden. Dieser Raum in mir hat Grenzen und weil er innerlich begrenzt ist, kann ich mich vom Geschehen um mich herum abgrenzen. Hier zählt nur mein Heil und nicht das der anderen. Hier geht es ausschließlich um mein Wohl. An diesem Ort in mir kann mich alles mal am Arsch lecken. Hier an diesem Ort darf ich über alles und jeden herziehen. Verlasse ich den Ort, denke ich wieder anders. Dann sind da soviele Gestalten. Aber ich habe Kraft getankt und kann mich besser abgrenzen. Wird es mir zuviel, wird es mir zu sehr negativ absorbierend, dann bin ich gewiss dass mein innerer Rückzugsraum funktioniert und tatsächlich existiert. Mein innerer Schutzraum. Meine Selbstgespräche. Meine verrückten Ideen, meine böse Seite. Hier ist alles erlaubt, hier darf ich mir böses und schlimmes zusammen denken. Ich lasse es los, ich verdaue und kaue schriftstellerisch wieder. So manche Denke ist Teil der Krankheit. So manches viel zu weit durchdacht. Viel zu fern der Realität. Bin ich tief abgetaucht. Stopp, raus aus dem Albtraum. Stopp, aufwachen. Stopp der Gedanken, Stopp der Gefühle. Ich bin das nicht mehr. Nein, stopp. Ich bin Herr meines Schicksals. Stopp. Break. Pause. Gegenblockade.
Wer oder was bin ich wirklich? STOPP. Etc pp. Und ich bin wieder hier und jetzt. Mein Kreislauf wird es mir danken. Ich atme wieder anders. Bin raus aus der Flachatmung. Spüre wieder die Luft an der Nase. Ich atme wieder tiefer, bewusster. Halt Stopp. Gedankenstopp und Stock in die Speichen. Zu weit, zu tief gedacht und in bösen Gefühlen aufgewacht.
Halt, Stopp. Wo bin ich. Guten Morgen, aufgewacht. Guten Abend, gute Nacht. Ich träume ab heute aktiv mit. Ich wache über meinen Schlaf und Angst und Bange muss ich nicht sein. Und doch kommt da noch so viel scheinbar neues. Ein Arschloch sind passive authentische Gedanken und meine Gefühle fahren darauf ab. Alles bloß Schein, alles nicht so heiß wie es passiv vorgekocht wird. Ich mag die Zutaten gebracht und gesät haben, aber irgendwas in mir setzt es mit ungefragt vor. Ich bin das nicht und lerne, mich selbst vom bösen Fatalismus zu distanzieren. Alles ist gut. Alles wird gut. Ich schaffe das. Und das was mich schafft ist bloß der Albtraum. Das was mich schafft ist passiv. Das was mich schafft, will ich endlich abschaffen oder eben der guten Tarnung nicht auf dem Leim der scheinbaren Wahrheit gehen.
Vielleicht wird es irgendwann mal wahr. Vielleicht ist das die Wahrheit. Vielleicht auch nicht und zuviel Zeit vertan. Zuviel verrannt und Bange gemacht.
Und doch kommt das nächste mal bestimmt. Schon heute Abend, schon morgen früh. Niemals bin ich richtig vorbereitet und wozu dann Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst
Da gibt es so vieles was mir einfach nicht passt. Was mich wütend und verängstigen kann
[2.9. 08:07] Tim-Andre Elstner: In mir ist so eine extreme Wut
Die ich runterschlucke
Und dann die Panik in mir erzeugt
[2.9. 08:07] Tim-Andre Elstner: Die Wut dass ich stalkte
Die Wut dass ich nicht normal der Klinik bin
Die Wut dass ich so anders bin
[2.9. 08:08] Tim-Andre Elstner: Und diese Wut wird dann übergroß
Und wird zur Panik
[2.9. 08:09] Tim-Andre Elstner: Wird zur Panikattacke kurz vor dem Einschlafen, wenn ich döse
[2.9. 08:10] Tim-Andre Elstner: Die Wut dass ich hier von manchen ausgenutzt werde
Die Wut auf mich dass ich mich nicht zur Wehr setze
[2.9. 08:10] Tim-Andre Elstner: Da ist so viel aufgestaute Wut
[2.9. 08:12] Tim-Andre Elstner: Da ist so viel von dem was mir eigentlich nicht passt... Was nicht rechtens verläuft
[2.9. 08:13] Tim-Andre Elstner: Die Wut ist dann viel zu groß und äußert sich dann in Panikattacken
Wutliste
Bu Ich bin wütend auf mich
Wütend auf meine Eltern
Wütend dass ich krank werde
Bin wütend kein erfolgreicher Künstler zu sein
Bin wütend auf mich dass ich in der Nervenklinik bin
Bin wütend auf das Personal in der Nervenklinik
Bin wütend weil ich keine perfekten Bilder mache
Bin wütend weil, weil ich so lange traurig war
Bin wütend, weil ich nicht in der Welt lebe, in der die meisten leben
Bin wütend auf mich
Bin wütend auf die Psychiatrie
Bin wütend weil ich nicht besonders gut skaten konnte
Bin wütend weil ich krank bin
Bin wütend weil ich keine Freunde habe
Bin wütend weil ich meine Frau nicht gefunden habe
Bin wütend auf mich, weil ich nicht für mich selbst sorgen kann
Bin wütend, weil ich krank geworden bin
Bin wütend auf die Symptome meiner Krankheit
Bin wütend, weil ich so viel alleine bin
Bin wütend weil ich im Leben, meine Träume nicht erfüllen konnte
Bin wütend weil ich den Uniabschluss nicht schaffe
Das bin wütend darüber, dass es den Tod gibt
Bin wütend weil ich das mit den Frauen nicht verstehe
Bin wütend weil ich anders bin
Bin wütend darauf dass ich mich unter Druck setze
Bin wütend auf mich, weil ich nicht so glücklich wie die anderen bin
Bin wütend weil mir nichts einfällt
Bin wütend, weil es ungerecht ist
Bin wütend...
Bin wütend, weil ich keine Acht Stunden arbeiten kann
Bin wütend, dass es so langsam vor sich geht
Bin wütend, weil ich mich nicht richtig ausdrücken kann
Da ist soviel Wut eines kleinen Kindes
Die Wut im Bauch und die Panik im Kopf
Bin wütend weil ich nicht so einfach lebe, wie die anderen
Bin wütend weil ich nicht als Verkäufer arbeiten könnte
Bin wütend dass ich nicht so gut unter Leuten sein kann
Bin wütend weil ich das Leben als Wettrennen sehe
Bin wütend, weil sich mein Vater nicht kümmert
Bin wütend, weil ich kein Geld habe
Bin wütend
Da ist soviel Wut
Und ich bin traurig, weil es mich schwer getroffen hat
Bin traurig weil ich meine Träume nicht erreicht habe
Wut und Trauer. Eine Panikkombination.
Wut und Trauer. Wie lange halte ich hier schon aus. In dieser Welt fernab der Realität. Die Realität zieht weiter. Fragt mich nicht. Derealisation. Ich steige aus. Ich verarsche mich doch. Alles vorbei. Nein, alles ist gut. Und du verarscht dich doch.
Und die Realität macht dir Angst, wird bedrohlich
Und ich habe Angst vor Frauen
Bin wütend auf Frauen
Ich bin traurig?
Ich bin wütend auf die Frau an sich
Bin wütend auf eine sexualisierte Welt
Bin wütend auf Frauen
Habe Angst vor Männern
Habe Angst vor Frauen
Vamp
Angst Vamp
Bin wütend weil ich keinen Freundeskreis habe
Bin wütend weil ich ganz anders wirke
Bin wütend auf die Schizophrenie
Und all das kann auch in Trauer umkehren
Doch wohin mit der Angst, dass mir alles davonzieht und ich im ultimativen Spaß nicht mehr dabei bin
Die Wut und Angst vor der Einsamkeit
Die Angst und Panik dass ich es nicht schaffe
Die Panik dass ich verrückt werde
Die Panik dass ich mich selbst verarsche
Die Panik dass ich mir nur etwas vormache
Die Panik dass ich es nicht schaffe
Und dann döse ich und dann tauche ich ab
Bin schon fast am schlafen und dann realisiere ich, wo ich bin
Und ich bin unzufrieden damit, wo ich aufwache
Und dann wache ich auf und habe gleich ganz schlimme Gedanken
Sind diese Gedanken Realität oder werden sie noch Realität
Die Angst und die schlechten Prophezeiungen
Die Wut dass man mir nicht helfen kann
Ich bin wütend, weil mein Handy kaputt ist
Bin wütend weil ich nicht die großartigen Bilder mache
Bin wütend weil ich kein erfolgreicher Künstler bin
Bin wütend auf mich
Bin wütend auf die Psychiatrie
Wütend darauf dass ich so lange ganz alleine gegangen bin
Bin wütend auf meine Psychiater
Bin wütend darauf dass ich tausende Meinungen einholen muss
Bin wütend weil ich gleich wieder in die Klinik muss
Bin wütend weil ich die Zeit nicht rumkriege
Bin wütend weil ich nicht erwachsen werde
Weil ich mich nicht selbst versorgen kann Bin wütend weil ich in eine Klinik muss und andere nicht
Weil ich kommunikationsgestört bin
Wütend weil ich falsche Entscheidungen getroffen habe
Weil ich nicht in Berlin wohne
Weil ich peinlich bin
Panik kommt. Panik geht. Panik kommt immer neu, immer stets aktuell. Sollte man sein Leben komplett umstellen. Das Leben anders genießen lernen. Das Leben von anderer Perspektive sehen, es anders schätzen. Die Panik kommt, die Panik geht auch wieder. Was ist real? Die Panik oder nicht die Panik. Dereal. Ich steh davor, stehe dahinter. Döse weg, tauche ab. Ich mach mir optimistisch was vor. Ich lüge mich an. Lüge pessimistisch, lüge optimistisch. Was ist wirklich? Was kommt wirklich, wo stehe ich wirklich. Und wie lange lüge ich mich noch an. Schwindel, Ohnmacht, ich sehe schwarz
Sonntag, 31. August 2014
Samstag, 30. August 2014
Es gibt immer ein genausoguten Grund, Optimist zu sein
Mittwoch, 27. August 2014
Und wenn da nichts mehr ist
Abwarten. Was kann ich überhaupt beschleunigen? Eher nicht so viel und ein jeder hat so sein Päckchen zu tragen und ich sehe noch viel, zu viel von etwas was gar nicht existiert. Habe ich mich geirrt, verrannt. Und mehr fällt mir nicht ein, die Schizophrenie ist ein Arschloch. Pumpt dich leer, hat nichts zu melden.
Montag, 18. August 2014
Dienstag, 12. August 2014
Montag, 11. August 2014
Sonntag, 10. August 2014
Mittwoch, 6. August 2014
Dienstag, 5. August 2014
Angst vor Realität
Angst dass du
Angst dass du
Angst dass du
Das Leben ist so
Wahr, real
Hoffnungslos verloren?
Nein denn mit mir kenne ich schon jemanden der es anders will
Bedrohung Realität
Bedrohung Schicksal
Und was liegt in meiner Hand
Was kann ich an meinen Fantasien drehen?
Will Fantasie und Wahn stoppen
Stoppt den Albtraum
Angst dass du
Angst dass du
Und ists wahr?
Ich habe keine Angst
Realität ist so
Aber ich bin es nicht
Und so will ich bleiben
So will ich nicht zuviel der Realität sehen
Wer hält Realität wirklich komplett aus
Der Adler und seine Sehschärfe
Mir wird kotzübel
Mittwoch, 30. Juli 2014
Rumi
Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können obwohl sie nun vier Flügel haben.
Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben –
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine
Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag.
Montag, 28. Juli 2014
Freitag, 25. Juli 2014
Busy sein Glück
Glücklich, weil das Leben läuft
Rumrennen kann
Frei bin
Zeigen kann
Feedback so nebenbei
Ach Quatsch, alles super
Ach Quatsch, Weißte Bescheid
Hast es nicht leicht
Erfolgreich im Leben bin
Karriere mache
Unabhängig bin
Und das mit der Sehnsucht nunmal reifer sehe
Auch nicht geschäftig
Liebst es geschäftig zu sein
Und ich bin glücklich mit dir
Sie liebt den Hörer in der Hand, meistens
Liebt ihr Bild immer ófter
Und gleich schon ein anderes
Verständnislos halten sie zusammen
Ist mir zu stressig
Aber sie braucht gerade das
Braucht nen Bär
Sieht nur ihr eigenes Geschlecht
Muss das Gegengeschlecht aushalten
Egal wie
Welch ein Glück
Und sie hat nix kapiert
Einfach verzweifelt
Einfach zur Verzweiflung dieser Weg
Aber das zieht sie durch
Wird weise
Und dann ja doch in Geschlechtern alles richtig gemacht
Das sieht sie dann auch manchmal
Und irgendwann mit fünfzig, hat sie das mit der falschen Emanzipation auch wirklich verstanden und sie spart weiter nicht mit Ruhm und Glanz. Viele müssen es sein, dabei reichen wenige
Ich sehe da viel Geduld und warten auf mich zukommen. Sie muss gewinnen und ganz heimlich weiß sie das, aber auf dem Zug ist sie nunmal ohne Rückfahrt. Sie lebt und das ist doch was zählt. Image hin oder her, aber eigentlich geht es ausschließlich ums Image. Doch ihr Bär zu Hause sieht mehr. Einfach mal vertrauen auf den Wandel und der Magie der Geschlechter
Wirklich Realitätsflucht
Harte Realität
Harte Frau
Gib den Glauben nicht auf
Ich bin immer noch geschockt
Realität ist so und der Realität entflieht man nicht mehr
Verschone mich der absoluten Realität
Wie mir das gefällt?
Verfickte Realität
Und du siehst nur Sexualität
Siehst nur wie kann ich dich gewinnen
Wie ich dich binden
Und nicht verliere
Hast Angst einfach zu sein
Realität ist scheiße
Bu Welch Problem hast du denn damit?
Frauen
Sexualität
Verdrängt und das war gut so
Watte gepackt
Leben ist kein Ponyhof
Den guten Glauben verloren
Und schon stöhnt es im Nachbarzimmer
Ich habe Angst
Was hast du denn gedacht
Leben ist zu hart
Das Leben ist hart
Flucht und Realität
Und sekundärer Krankheitsgewinn
Woran hast du denn gedacht
Und es gäbe eine schöne Welt
Gibt es aber nicht
Hat es vielleicht nie gegeben
Glaubst du noch an die Romantik
Und ich sehe es von neuer Sicht
Und von wo sah ich es vorher
Aufgeklärterweise
Neu aufgeklärt
Ein verficktes Leben lang
Vielleicht weil die Großstadt so ist
Flüchtigkeit
Die Welt krankt, wen wunderts?
Und so schlimm ist das alles nicht
Geht bloß zu tief zu Herzen
Donnerstag, 24. Juli 2014
Und wo führt es hin?
Und wo soll das hinführen?
Bleib gesund
Zuviel der Gier, der Sucht
Was willst du lernen?
Was hast du verdient?
Sei doch einfach mal zufrieden
Willst dich verdient machen
Doch willst lernen
Nicht aber umzu
Kein Aber
Kein Wenn
Koryphäenkiller, scheiß Talent
Und einfach mal so stehen lassen
Das ist der Lauf
Die einfache Magie leben
Willst wissen wer du bist
Wer andere sind
Wie andere sehen
Kein Aber
Kein Wenn
Willst vergessen
Lass so stehen
Kein Kopf machen
Wirkt Wunder
Sollte kein Gefängnis
Keine Strafe sein
Du machst dicht
Hast Angst
Kannst dich nicht abgrenzen
Kannst dich nicht freuen
Freue dich
Du hast Glück
Das gilt es zu lernen
Du freust dich immer noch nicht
Immer noch nicht gelernt
Sondern abgehoben
Ganz normal eben
Du hast Glück
Siehe Gesundheit
Wo soll das hinführen
Ich habe etwas mehr Respekt kennengelernt
Achtung vor den anderen
Vor dem Leben
Vielleicht galt es das zu lernen
Ohne wenn und aber
Aber die anderen...
Ja, ich weiß
Mittwoch, 16. Juli 2014
Weggespült
Dienstag, 15. Juli 2014
Wütendes Kind und die Verletzung. Wütendes Kind und die Psychose. Wütendes Kind und der Mangel. An Liebe, an Schlaf, an Ernährung. Der Mangel und die Wut.
Aufwühlung und ein Leben lang
Montag, 14. Juli 2014
Der Scherz und das Scherzen im Alleinsein. Das Scherzen und der Mangel an Kanälen. Der Scherz und das Ungleichgewicht. Der Scherz und das verrückte Huhn. Der Scherz und die Chronifizierung der Schizophrenen. Der Scherz und die Liebe. Der Scherz und der Keksbold. Der Scherz und das Gewicht. Der Scherz im Monolog. Der Scherz und die verfickte Sexualität. Der Scherz und die Gender. Der Scherz und der Mann ohne Eigenschaften. Der Scherz und der Wilhelm Busch seine Depression. Der Scherz und der Ernst und die Tragik. Der Scherz und der Umschlageffekt. Der Scherz und THC. Der Scherz und der Ernst. Der Scherz und das erwachsene Kind. Der Scherz und die Wut. Ich muss lachen bis ich kotze. Escapado. Der Scherz und die anderen. Der Scherz und das Missverständnis. Der Scherz und die radikale möchte gern Wahrheitsliebe. Der Scherz und die witzige Intelligenz. Der Scherz und Selbstironie, das fatale Ungleichgewicht. Ich löse mich auf. Gehe tief. Kenn mich aus und komme auch wieder hoch. Manchmal hätte ich nen wahrhaftigen Preis verdient. Alf, Paul Fusco. Scherzbold. Der Scherz und das Eigenlob. Der Scherz und der stolz. Für das meiste kann man nichts. Ist Veranlagung mit geboren. Und doch und doch. Kein Plan, mal schauen. Ein Weg. Eine Spiritualität und Lebensfreude. Bin nicht Buddha bin nicht Nietzsche. Bin Tim Andre. Und noch eine Runde. Eine Tortur muss es nicht mehr bleiben. Was und das Morgen, die Vergangenheit vergeht nie, ist ein Traum. Ich bin hier und jetzt da. Gegenwärtig auf dem Besserungsweg, doch gut erzogen. Etwas viel quer dabei gedacht. Finde die Worte. Bin konkret und ich bin froh wenn ich angekommen bin. Das Leben ist kein Aushalten und auch eher minütlich ein großer Spaß. Zuviel des Juhu und ich gebe Gas. Biege, lenke ein. Fahrwasser und Druck zur Konzentration und zur Leistung. Sinniere am Abend und ich hoffe das schöne, gute, richtige und liebe. Ich kenne dich gut und doch zuviel aufs falsche gehört. Im falschen geirrt doch man lernt im Labyrinth. Großes Los, große Kraft und mit dem Scherz fing es an.
Samstag, 12. Juli 2014
Freitag, 11. Juli 2014
Who
Wie geht beobachten?
Reicht denn wahrnehmen nicht aus?
Wie verhalten sich die anderen?
Sie kochen doch auch bloß mit Wasser
Beobachte Junge, beobachte doch selbst und die anderen haben auch Stress
Sind auch viel alleine
Wahrnehmung und die anderen nehmen auch wahr
Und du hast immer bloß dich selbst gesehen
In deinem Film gelebt
Aber die anderen hast du nie gesehen
Wirklich? stimmt so auch nicht
Ich war bloß im falschen Fahrwasser
Wahrnehmen und beobachten kann ich auch
Interessierte mich bloß nicht ein Leben lang
Orientierungslos. Orientiere dich doch auch mal
Mittwoch, 9. Juli 2014
Lifelong
Habe auch schon für die Uni gelernt, habe auch schon ein paar Bilder gemacht, aber so richtig mit Ruhe und Konzentration geht eigentlich nicht viel. Muss ich geerbt haben so von anderen, sehen andere doch immer so aus als gehe ihnen das einfach so von der Hand, aber nein, die haben sich das beigebracht, mussten sich da auch durchquälen. Was würdest du gerne den ganzen Tag machen, dein Leben lang? Und ich höre gerade Phil Collins. Was macht der eigentlich den ganzen Tag. Der komponiert und lernt Musikinstrumente und verliebt sich und all das der Liebe wegen. Mein Feuerzeug verlegt und musste gerade meine Zigarette mit Streichhölzern anzünden. Musste ich mich bücken für. Und jetzt ist die Zigarette auch schon wieder am Ende.
Predige nicht länger Wein
Du lebst immer noch in Köln und bist nicht allein auf dieser Welt, da gibt es immer was worauf es Rücksicht zu nehmen gilt, aber es auch ein Zuviel an Rücksicht gibt. Wie soll man sonst je zu was kommen. Ich bin kein Mönch, kein Prediger, kein Pfarrer. Und so wartet jetzt der Abwasch auf mich, denn gesaugt habe ich schon. Und was dann? Mach doch erstmal den Abwasch und siehe was danach passiert, vielleicht hat sich oh Wunder, danach etwas verändert.
Allerdings ist das Wasser das ich zum Abwasch einließ im Moment noch zu heiß. Ich muss warten bis es sich abgekühlt hat. Oder ich schütte kaltes hinterher. Oder ich nutze die ZEit der Abkühlung und des schlechten Wetters dazu, dass ich hier weiter diesen Text schreibe. Meine Gedanken abschreibe und eigetnlich aber am liebsten aus meinem Trauma heraus wäre.
Eigetnlich am liebsten aus meinem Trauma heraus wäre. Denn so wie es ist, steht es niemals still und ich komme nicht auf meine eigenen Lösungen. Klage und frage andere nach einer Antwort auf meine Fragen, nach meinem Weg, dabei habe ich eigentlich selbst meine beste Lösung. Frage nicht danach, denn du hast selbst deine beste Lösung. UNd verurteile dich nicht. Verurteile auch andere nicht, dass es mal anders war. Verurteile die dummen Antworten der anderen nicht, sind es doch die besten Lösungen der anderen und kein Allgemeinrezept. Entlocke nur die selbst die Antworten. Wovor hast du Angst? Das du was nicht schaffst? Das du vor lauter Störung dich nicht konzentrierst und ich merke ich schreibe hier den falschen Text, denn ich frage meine Leser nach Antworten und nicht mich selbst. Also kann ich eher von Antworten schreiben, als von den Fragen.
Das Trauma zum stillstand bringen. Meine feste Brille und doch auch keine Angst vor Veränderungen. Meine besten Antworten verändern sich auch. Und es sollte besser werden und nicht schlechter. Warum sollten beste Antworten dann schlechtere werden. Dann sind es ja keine besten Antworten mehr. Stell mir nicht so schlaue Fragen. Die bringen mich ins Wanken und dann habe ich dieselben Probleme wie du. Lass das mal. Stell mir nicht Fragen. Oh, doch ich stelle dir Fragen und du sollst sie beantworten, aber das heißt nicht, dass man sich nun schlaue Fragen ausdenken sollte. Wozu schlaue Fragen ausdenken? Siehst du hier jemanden, der deine Fragen beurteilt und dir dann danach ein Zeugnis ausstellt? Du musst nichts beweisen. Du musst deine besten eigenen Antworten wiederfinden und diese absichern und zu noch besseren Antworten werden lassen. Aber du hast Angst dass sie alles über den Haufen werfen und das deine Antworten nicht aufeinander aufbauen.
Scheint als bräuchtest du mehr Ruhe. Aber die Ruhe erträgst du kaum. Willst ja doch wieder auf die Straße oder in ein Café, dabei sind diese Cafézeiten längst vorbei. Es steht etwas anderes an in deinem Leben und davor läufst du weg. So stereotyp es auch klingen mag, davor rennst du weg und stellst dich deiner Aufgabe nicht. Gehst nicht den Weg, der eigentlich dran wäre. Wieder gehst du den falschen Widerstand. Willst ja doch wieder Überflieger sein. Willst ja doch wieder auf die Suche gehen, dabei gibt es längst nichts mehr zu suchen
Sonntag, 6. Juli 2014
Klage nicht von Rumi
Klage nicht, daß du in Fesseln seist geschlagen.
Klage nicht, daß du der Erde Joch mußt tragen.
Klage nicht, die weite Welt sei ein Gefängnis;
zum Gefängnis machen sie nur deine Klagen.
Frage nicht, wie sich dies Rätsel wird entfalten;
schön entfalten wird sich’s ohne deine Fragen.
Sage nicht, die Liebe habe dich verlassen,
wen hat Liebe je verlassen? Kannst du’s sagen?
Zage nicht, wenn dich der grimme Tod will schrecken;
er erliegt dem, der ihn antritt ohne Zagen.
Jage nicht das flücht’ge Reh des Weltgenusses!
Denn es wird ein Leu und wird den Jäger jagen.
Schlage nicht dich selbst in Fesseln, Herz, so wirst du
klagen nicht, daß du in Fesseln seist geschlagen.
Samstag, 5. Juli 2014
Rumi und Grönemeyer
Und unbehaust isoliert
Das Leben und was dazu gehört
Unbewohnt
Grönemeyer kenn ich gut
Und was hast du auch erwartet?
Ist es deine Lernaufgabe
Laufe nicht mehr fort
Versprichst du mir das?
Lauf mir nicht mehr fort
Lernaufgabe
Rumi
Bald bin ich licht, bald bin ich trüb,
bald hart, bald weich, dann bös, dann gut.
Bin Sonn und Vogel, Staub und Wind,
so Mond als Kerze, so Strom wie Glut,
bin arger Geist, bin Engelkind -
Alles, alles ist gut.
Stelle keine Fragen an die Zukunft, denn die Zukunft kennst auch du nicht. Wer kennt die schon?
Freitag, 4. Juli 2014
Behaust
Und nicht einmal meine Mutter könnte das erfüllen
Nicht einmal mein Sohn wäre ständig bei mir
Und wir leben weiter, getrennt
Und jeder für sich allein
Das Leben kann so schön damit sein
Wir haben Worte, den Geist
Und jeder kommt mal zur Ruh
Und jeder kommt mal zur Ruh
Lass dir die Zeit, komme an
In dir, da wo du bist
Und wie kommunizieren wir dann?
Wie reden wir?
Und geht es ums reden?
Sehnsucht. Wonach?
Nostalgik, Romantik. Ein Nest und zu Hause
Wir waren uns so nah. Das sei gewiss
Das Gestern in Distanz
Das Gestern ein Traum
Verhagel dir nicht die Zukunft
Schick dich anders an
Ich und mein Herz
Mein Herz und meine beste Familie, Freunde
Mein behaustes Herz und die Liebe
Rumi
Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein.
Mittwoch, 2. Juli 2014
Bewusstes Trennen
Abgetrenntsein leben und aushalten.
Und so manchen Traum auch eher lösen und von der kramphaften Fixierung nehmen. Man hat heutzutage doch Zeit im Leben. Wird schon schief gehen, das mit der Kurve kriegen.
Gehört zum Leben dazu dass sich Träume nicht erfüllen. Müssen sich wohl die meisten mit arrangieren. Eher sehr schmerzhaft,daran festzuhalten. Das Loslassen der Träume. Das Lernen was es heißt erwachsen zu werden. Abschied von den Träumen und das geht den meisten so. Es wird mit der Zeit vielleicht leichter. Und wer weiß was das Leben noch so bringt. Wer weiß was mein Lebensglück ist. Du hast in vielem recht gehabt. Du hast es gut gesehen. Und jedem viel das Loslassen uns realisieren wahrscheinlich nicht leicht. Ich bin spät dran. Ich hoffe ich lerne. Und immer wieder wird das Leben schwer. Wie in jedem Fall vielleicht. Immer der Traum und die Realitätsprüfung.
Loslassen von Träumen. Aber auch loslassen davon, was besseres und besonderes zu sein. Loslassen der Träume und doch ist es erlaubt Wünsche zu haben. Ist es erlaubt, doch gilt es zu justieren. Wer musste das nicht, außer vielleicht Franz Beckenbauer. Ich hoffe ich lerne weiter und schaffe und sehe meinen Weg
