Samstag, 27. November 2010

Traum

bist doch wieder im Traum
dann schmeisst er dich raus
erkennst was wahr ist, da ist, hier ist, nicht da, nicht hier ist
reingeraten - aufgewacht - qual der Ernüchterung
schwer sich vom Traum zu trennen
schwer überhaupt zu erkennen

narzisstische Sehnsucht, narzisstische Habsucht, Gier, Mehr
nicht erkannt, mal wieder verrannt
warum nicht mal ganz sein, mal heil sein
sucht sich die leere wie ein vakuum, dass was es meint ihm zusteht
meint es verdient zu haben - doch da verwechselst du was
und doch geschieht es immer wieder

willst du nun mitleid - verständnis?
keine Schuld . ist passiert . musst dadurch.
nicht nur Qual, weil du auch im Alptraum aufwachst - zu spät erkannt
lustig reingeraten - leidvoll aufgewacht - narzisstische Sehnsucht
der Prinz hats verdient . der König nimmt es sich
eingebildet aufgewacht -bist du das

kannst nichts dafür - doch was bist du?
kein Heiliger kein Bastard - was bist du. was bleibst du?
du bist. einfach. immer nur gewesen. also musst du auch damit leben
das andere auch sind
kommen und gehen. ihr Recht sowie auch deins

ach ist das traurig - gemein - Gott sei dank
denn so kann man sein und wenn auch allein
bist das passiert was man sich doch so sehr wünscht
zusammensein
und läuft Gefahr doch wieder zurückzufallen
sich auszuruhen - Faulenzerei

Aufgebaut - abgebaut - Niedergang - Untergang - was bist du nun?
einfach du oder was konstruiertes?
einfach du und dann was dekonstruierendes?
was liegt dazwischen - was lässt sich sein?
sollte man sich ganz kennenlernen?
ist das realistisch, animalisch, kindisch.

Kennt man sich? Zurückgeblieben, unterentwickelt oder entwickeln wir uns immer weiter ruhen uns auch mal aus aber machen weiter. vergess das immer, als wär mit Einigung alles getan. Geht immer weiter...

lass es

wünscht hät die Gelassenheit
es wenigstens so stehen zu lassen, den Fehler
es so zu lassen - loszulassen
hat ich nicht - immer noch nicht
Kopf zieht nach hinten - nur selten der Blick nach vorn
kann Zeit nicht gestalten - nichts ist

kann nicht gehen, nicht lassen
will nichts zurückdrehen und doch bereue ich einiges
du gehst nicht weil dus nicht lassen kannst - zurücklassen kannst
kein Ziel, kein Antrieb, Motivation, leztenendes Lust
Lust immer das war was voran ging, lass los, Qual

geh doch, lass doch
hättste, wärste, könnste
haste aber nicht - shit happens
keine Schuld
doch greifst du dich an - wohl so wie du auch andere angreifst
keine Schuld
lass dich ganz, lass andere ganz
zerreisst dich - zerreisst andere

Liebe ist einfach - und doch vergessen gewesen
bleib bei dir mit dir - lass es ganz
lass es heil - es doch schon so kaputt ist
lass es so - Zeit heilt
Zeit so schwer
schwer auszuhalten, Qual - folterst du dich, zerreisst du dich, machst dich nieder
Narzissmus Überheil - mehr als zerstört

gesunder Narzissmus - ganz mit sich sein - heil
eins sein . imperfektion in perfektion . aber bleibe ganz
es ist passiert, nah am Unglück. Du kannst nichts dafür
es ist wie es ist. Schutzräume begrenzen dich und andere
können verletzen auch wenns keine Absicht war

Frage der Sicht, was siehst du noch - wieder
hast recht . ich hab recht . keine Schuld nur Grenzen unsichtbar
ich sehe was was du nicht siehst - wünschte wir sähens gleich - nur wir vier
tun wir aber nicht . wünscht wir verstehen uns blind
perfektes Team

Wenn ich lebe

Wenn ich mal wieder lebe - sehe ich dass du lebst
dass du ohne mich lebst, gut lebst, genießt, Spaß hast
weil das weh tut, lebe ich nicht
Also lebe ich nicht, friste ich
bis ich weiß was lieben ist

dann kann ich gehen, leben und genießen
lerne über mich selbst zu lachen, doch lebe immer noch nicht
liebe mich nicht, bin nicht ganz
ein selbstsüchtiger Magnet der sein Umfeld reinzieht
sich zu füllen
denn seine Selbstverliebtheit währt nicht lang, Gott sei dank

doch weiß er nicht was lieben ist
hält sich für den Größten, den Prinz, den König, den Gott
doch Liebe ist das nicht
ist kalt, kurzfristig, tot, nicht wahr
liebe dich
kein Zwang, nur kommen und gehen
nur dabei sein, mit sein

liebe dich, liebe
verliebt in dich, verliebt in mich
man kennt sich nicht
lern dich kennen, liebe dich
Liebe umfasst dich, vergöttert dich nicht, Liebe ist ein Leben, weniger der Moment, weniger das Detail
weniger
Liebe ist ganz einfach

Liebe ist nichts zu erledigen, nichts zum abhaken
Liebe zerstört dich nicht, Liebe zerstört sich nicht, Liebe will dich ganz, heil
Liebe sucht nicht, denn Liebe ist da
immer hier, immer da, immer jetzt
selbst immer vergessen, missachtet, mich nicht mehr gesehen
nur mich gesehenen, alles verdreht, alles verschoben

Liebe ist ganz einfach

Montag, 22. November 2010

nach vorn

war mal so die Trauer nicht loslassen zu können, auch nicht den Wahn, auch nicht die Droge
auch nicht die Angst, auch nicht die Panik, die Sorge nicht, die Liebe nicht
warum nicht?
Aus Sorge davor dass es wieder kommt, zurück kommt, mich einholt
will vorbereitet sein auf etwas, was sich nicht vorherbestimmen lässt, ich aber doch vorausahne
ich mir selbst erfülle? will ich zerstören? mich selbst? um Recht zu behalten?

ahne es voraus, der Dämon holt mich ein
kann nicht einfach leben, auch wegen der übergroßen Lust
nicht nach vorne leben, aus Sorge nicht vorbereitet zu sein
wenn das kommt was ich ahne
und ich dann doch nicht die passenden Antworten habe
Angst vor dem Schicksal, auch vor dem Glück

nicht nach vorne
doch kommt es ohnehin immer anders als man denkt
doch die Vorahnung ist so groß
wie damit leben, wie kleiner kriegen
wie nicht von ihr bestimmt sein?
Angst wies den Weg, was nun?
was tun mit der Vorahnung, der eigenen Vorherbestimmung, die ja doch automatisch erzeugt

irgendwas ist grundlegend anders
warum einen solchen Schatten voraus werfen
ein Ereignis in Zukunft, mit langer Nachwirkung
erhält Kraft und Wirkung
wie Abstand halten, Vernunft, Objektivität und Gelassenheit
nicht zu übertreiben, nicht getrieben zu werden von der Lust?

Lust weist nicht den Weg
Distanz und Gelassenheit, meine Stimmung, mein Gemüt schützen
kann kommen wer will
vergiss dein nicht
schütze dich - verletz dich nicht
auch wenns mal lustig ist

Montag, 15. November 2010

Freitag, 12. November 2010

Scham

schämst dich weil
du weich bist
du weinst
du weiblich bist
lieb bist
weiblich bist
traurig bist
nicht dies und nicht das bist
aber immer meinst dies und das zu sein

schämst dich
bist verzweifelt
rennst davon
stehst nicht bei dir
bist nicht gelassen

hast all das vergessen
dich verbogen
weil du angst hattest
angst vor einsamkeit
hast dich geleugnet, weil du anders bist
dich verbogen bis es nicht mehr ging
weil die Seele ihre Freiheit will
weil die Seele ihre Ganzheit will

hast all das vergessen, dich vergessen
hast immer zu dir gestanden, bist dir treu geblieben
aber nicht wirklich
denn geschämt hast du dich
hast nicht mehr durchgeblickt
was warst du nun, was bist du nun
bist in zwei, entzweit, im zwiespalt
denn hast Verständnis, für jegliche Seite, Art und Weise

was bist du nun
bist du nun wieder
you are you are
but forgotten what iam
Glück, Unglück...traurig zu sehen, was war
was wahr ist ist dein Freund
doch wahres war lang nicht mehr gesehen

guten Morgen guten Tag auf wiedersehen
schön dass du wieder da bist

P - U - Z - Z - L - E

Glaubst daran, dass man nach vorne schauen kann?

Der Magnet der Vergangenheit scheint der einzige Pol
Bestimmt er deine Denke
lässt er dir keine Ruh
zieht dich runter
stellt sich vor
baut dein Schloss
deinen Keller
deinen Höhenflug, deinen Absturz

willst nicht gehen, Angst vor Verlust
so verlierst du dich
willst nicht gehen, auch wenn Erinnerung mal schön mal Schmerz
täuscht sie dich, führt dich in Illusion
Berechnet was war, fügt hinzu was zufliegt
Rechnung geht nicht auf, doch scheint es so sehr vorherbestimmt
alles spricht dafür
siehst nur das was dir passt, was nicht passt wird passend gemacht

schöpfst im denken deine Zukunft, handelst nicht, gehst nicht
was du angehst muss dann einfach passen
will es aber doch kein Teil des Puzzles sein, presst du es hinein
will kein Teil sein deines Puzzles, oder aber nicht mehr als nur ein kleinerer Teil sein
musst weitergehen, wiedergehen
Stücke sammeln
Fatamorgana, Schleier, Schein
das Puzzle sollte klarer, echt und auf dem Boden sein

Schwebezustand Perfektion
Kreis geschlossen, alles im Bann, vereint, verbündet
wie tödlich, kann nicht Leben, wandeln, gehen
kommt zusammen, hochkozentriert
giftiges Geschenk, einmalige Injektion
muss zerstören um wieder zu leben, wandeln, gehen

Liebe ist vergänglich bis zum Tod
Liebe ist kommen und gehen
Liebe ist ein Kinderspiel
Trauer unlogisch, weil es beiden damit besser geht
das Spiel bleibt ungerecht, der Ausgleich unsichtbar
Das Schickal lebt sich passiv, dunkel
Glück findet im alleingang zusammen statt

Mittwoch, 3. November 2010

Glaubst du an das was ist, das was Realität ist, wirklich hier ist?
hier vor dir, das was es braucht um Gehör zu finden
oder glaubst du noch da ist irgendwas, eine dunkle Macht
ein undenkbarer Geist, ein illusorischer Jemand
der dich da rausholt
dich einführt in deinen Traum
in deine Idee, der Jemand zu sein
dieser Jemand wirklich zu sein
nicht nur in deiner Vorstellung deiner selbst
denn in Wirklichkeit bist du doch auch ein Glied in der Kette
nicht das Glied
bist ersetzbar
nur für deine Mutter nicht
doch hast du nur eine Mutter
vergiss das nicht
soll ja das gute sein, siehst du ein
doch lebst es nicht
wie soll es sich auch anfühlen, normal zu sein

glaubst immer noch an die dunkle Macht
die endlich zeigt wer du bist
wie toll und grandios du bist
wie einzigartig du doch bist
die dich endlich erkennt
die dich endlich entdeckt
was ohnehin klar war und ist
das du der superstar bist
immer noch
und bist doch schon so alt
hängst immer noch in deinem Kindheitstraum
wachst nicht auf
willst nicht
kannst nicht
weißt nicht wie
der Boden der Realität, die Fakten tun wohl doch zu sehr weh

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Aufgelöst gegangen

und wenn er doch weiß was drin steht
wenn er es doch weiß
nochmal nochmal und ein weiters mal
bis der Standpunkt sich verschiebt
die Augen verschleiern
und doch sieht er klar
was sieht er anders
er weiß es nicht
sie wissen es nicht
was ist das was wir alle meinen?
blind, klar, hell
was ist die Frage
was ist das Ziel
was ist die Antwort
wer geht mit
wer geht fort
wo treffen wir uns wieder
Blickwinkel
verwirrt
was war
was wird
überhaupt irgendwas verstanden
wo bist du
alles ganz anders
verwandelt, vollzogen, geboren, prozess, was ist passiert, gemacht, geworden
kanns nicht sehen, was so nah liegt
kanns nicht sehen, weils so klein so unbeutend, so monoton ist
kanns nicht mehr sehen
kanns nicht mehr sehen
Wiederholung bis Erinnerung erlischt
kannst du es sehen, was ich nicht mehr seh, was ich jetzt seh, wohin ich jetzt geh
kannst du mehr sehen, kannst du sehen was unsichtbar ist?
Ich kann es nicht
ist es wichtig zu sehen, was du siehst, wie du siehst, wo du stehst, wohin du gehst und was du bist
kanns nicht mehr sehen
Wiederholung, eingefahren, durchgetaucht, weggeblasen, distanziert, zurückgelassen
wer oder was ist das opfer, was hast du verloren, hast du frei gelassen
kommt was zurück? bleibt es bestehen?
Wie mag die Geschichte ausgehen. Sich alles in Luft auflösen? Verpuffen.
Genug faxen gemacht?!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Eigenfürwort...ich, du, wir

Standpunkte vertreten
schwimmst du, fliegst du
siehst nicht mehr, was gemeinhin klar sei
siehst nur eigenes
kannst nicht verbinden
Blickwinkel bleiben starr
Verbiegung widerwillig doch bemüht um Einsicht
entwischt der Gemeinsinn
verschwindet, entgleitet, zerfließt
das eigene macht wieder seinen Sprung
Hermeneutik, Logik, Erklärung nicht mehr fassbar, zurückzuverfolgen
verrückt die Ansicht
stellt sich neuen Zielen
vergisst die Herkunft
sieht die Herkunft nicht mehr
wurzellos auf hoher See
große Fahrt auf kleinem See
der Pazifik kennt seine Quelle nicht mehr
eher noch eine Mündung
mit dem Ziel, neu zu entpringen
immer wieder neu und doch gleiches Spiel
umrundend, kreisend und doch nichtssagend
vergisst der Fluß, seinen Fluß, um gleich den Pazifik zu füllen
ohne Rücksicht, Nachsicht einfließend
doch was schon da ist, weiß nicht woher du kommst
schmeist dich auch nicht raus, doch lebst du wie waise
Unsichtbar das wovon es ausging
was der Ursprung, was der Verlauf und was die Mündung war
voll aufs Ganze, voll eintauchen ohne zu Wissen, wo es eigentlich geht
Strudel, Wasserfall, Strömung
Untergang

Samstag, 16. Oktober 2010

lässt man dich mitspielen | akzeptieren

man schickte dich raus zum spielen
such dir welche zum spielen
lässt man dich mitspielen
lässt man nicht
was bleibt noch?
Akzeptieren, respektieren ?
geht nicht anders
lässt man dich mitspielen?
von draußen kommst du, willst es dir nehmen
doch soziales, zwischen uns, Liebe
kann man sich nicht nehmen
ach lasst ihn doch mitspielen
nehmt ihn doch auf
wer ist der Führer?
fühlst dich weitergereicht
gehst weiter
immer im Hinterkopf, man ließe ihn nicht mitspielen
immer im Hinterkopf die Abweisung
dabei war er doch immer der Führer
doch die Realität sieht anders aus
er ist lieb, er ist gut
ist er zu gut, lässt man ihn daher nicht mitspielen
was ist er, dass man ihn nicht mitspielen lässt
doch die Lust nach dem Spiel gibt er nicht auf
obwohl er immer ahnt, den Grenzgang kennt
irgendwann rauszufliegen
und dann ist ihm wieder klar dass er nicht mitspielen darf
irgendwas an ihm ist, was ihn nicht teilhaben lässt
doch muss das alles nicht wahr sein, denn kann die Faktenlage ganz anders sein
der historische Verlauf ein Trugschluss ist, aus irgendwas was ihn mal verstoßen hat
vielleicht ist die Geschichte ein Traum, vielleicht auch real passiert
wer weiß das schon
doch irgendwas quält, lässt ihn nicht zweifeln an dem Zweifel, dass irgendwas nicht stimmen
irgendwas hat ihn verstoßen, irgendwas hat sich ihm seiner Liebe entzogen,
was er nicht verstehen konnte
warum hat ihn die Mutter irgendwann mal nicht sehen wollen, ihn ignoriert
weil ihr was wichtiger war, in diesem Moment
und was hat Sex damit zu tun?
Was kann wichtiger sein als ein liebes Anliegen, eines lieben Menschen, der nur was liebes, was schönes zeigen wollte
Was kann wichtiger sein als das Anliegen eines Kindes
der nichts böses im Schilde führt
wie kann es Abweisung erfahren
Und was hat Sex damit zu tun?
Warum ist es die Lust einer Mutter, die ihr Kind in den zweiten Rang stellt?
Es aber auch die Lust des Kindes ist, die Lust des Kindes auf Liebe?
Lust gegen Lust
Leidenschaftlich leiden tut das Kind. Das Kind jagt der Lust, der Liebe hinterher.
Die Lust die ihn jagte, die Lust die ihn anwiderte, die Lust die ihm versagt wurde.
Doch ist das Kind ein tolles Kind, dass seine Lust nicht verliert.
Es will triumphieren, doch worüber, ja stimmt, wenn es ein Spiel ist kennt es auch einen Sieger.
Doch will er stets am Ende triumphieren. Ein lebenslanges Spiel, ein lebensmüdes Spiel, ein lebenermüdendes Spiel. Was kann das für ein Spiel sein, das naturgemäß tödlich endet. Was kann das für ein Spiel sein, wenn du dich am Ende freuen willst. Das Spiel ist keins mehr. Kein Verlierer, kein Gewinner. Ich will kein Spiel mehr. Aber Freude. Ich will nicht triumphieren, aber Genugtuung. Ich will keine Leidenden, aber das Leid mich in Ruhe lässt und meine Lust, sich von Unlust anderer nicht mehr trüben lässt.
was bist du
in aller Regel verloren, verrant
unterschätzt dich, überschätzt anderes
Überschätzt dich - wirst übergroß
vergisst Grenzen der Anderen, des Tages
verlierst dich, bleibst nicht weise, wirst starr
Ohnmacht Hysterie Wahn
verlierst dich, siehst dich nicht mehr
wirst groß, wirst klein
erkennst Grenzen nicht
grenzenlos in dir kannst du sein
doch vergessend was Real ist, was in dir ist, was wirklich da, vor und um dir ist
Bist weise für den Moment, dein ich verrent, verliert sich in und mit der Zeit
Angst macht dir das nicht mehr, hatte es aber fatal getan
nun scheint es so als mache es anderen Angst
weil du Moment fiixierst, nicht gehst, nicht weise bist
weil du dich unter und überschätzt, andere unter und überschätzt
anstatt zu gehen, anstatt zu sehen
feierst du dich, strafst du dich, peinigst du dich
feierst du andere, strafst du andere, peinigst du andere
Achtest dich nicht, hast dich nicht geachtet
hast du auch Grenzen anderer wohl nicht mehr geachtet
erst dich selbst nicht achtend, dir selbst Angst machend
achtest du nun nichts mehr, hast du Angst vor anderen verloren
Dich selbst bewusst, irgendwann gelernt, dass nichts mehr auf deinem Rücken ausgetragen
werden müsste, wobei wohl kaum einer etwas auf deinem Rücken ausgetragen hat
du es aber immer so gesehen hast
niemand trägt deine Schuld, eine Schuld
nichts ist schuldig, löst sich auf
und doch war da was. keiner, nichts ist verantwortlich
Verantwortung beginnt heute
das was war war, alles eine Blase, eine Illusion, ohne Realität und doch gelebt
mit leben gefüllt, einen Traum, einen Alpltraum
nie war er wahr, nur in deinem Kopf
ist es jetzt leichter
ist es schwerer
willst du deinen Leben nun zerstören?
Das was wegfällt, nun real herzaubern auch wenn du Grenzen des anderen überschreitest
Hast dein Kind befreit, bist reifer, weiser, erwachsener
willlst du nun die damaligen Blase in ein reales Gefängnis übertragen
dein Bild, dein Image, derart beflecken, dass es antartet, dass es schändlich wird
dass es peinlich wird, dass es aus dem Rahmen fällt, dass es nicht mehr ausgestellt wird
dass es wahnsinnig wird, jeglichen Bezug verliert, der Künstler mit Kunst nichts mehr zu tun hat
der Künstler kein Mensch mehr ist, seine Weisheit aufgegeben hat, seine Liebe und Fürsorge umgeschlagen ist
was will der Künstler schaffen, was ist sein Gesamtkunstwerk?
Ist er Performer, Schocker, ist er böse, ist er Aufdringlich?
Aufdringlichkeit warum nur, war es doch nie seine Art?
Irgendetwas ist passiert, dass sein Stil gebrochen ist.
Eine Störung, eine missverständliche Störung.
Er aus seiner eigener Kontrolle gebrochen ist, zu der er nicht mehr stehen kann oder konnte.
Er seine Fassung, seine Macht über sich selbst verlor.
Das stört ihn nun. Kann sich selbst, seine Vergangenheit nicht integrieren.
Nicht eins mit sich sein. Also produziert er grenzenlos. Kanns nicht sein!
Will weise sein, eins sein. Mit sich. Mit dem was war ist und sein wird.
Störung passiert. Buddha sagt: Shit happens!
Doch es war mal so schön ich war mal so schön. Der Schandfleck stört, ist passiert.
Ein Trauerpiel im Kleinen, wird zur Tragödie im Großen.
Ach wär ich doch weise, ach wär ich doch gelassen geblieben. Wär ich doch gelassen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Tage starten, beginnen
mal von vorne
mal aufbauend
mal zerstört
mal gleichbleibender Intention in Trance
im Takt, im Rhytmus, monoton
mal aufregend und lustig

was bleibt ist, was bleibt ist immer kurios am Tagesende
Der Abend bringt die Früchte der neuen Tage
Reflektion bringt den Traum, macht den Traum
die Vorstellung
lebst sie ohne mit Leben gefüllt zu haben
deine Idee, deinen Wunsch, deine Sehnsucht, deinen Witz

nannt sich damals wohl dada
nannt sich surrealistisch
nannt sich autistisch

lebend nach vorn 
mutig voran
wie damals zusammen im Chor
wie damals zusammen jeden tag ein Thor
jeden Tag neu, jeder Tag Spaß
jeder Tag

Qual Leid Leidenschaft Sehnsucht
Wunschlos glücklich
Alles neu, alles schön
die Brille der Vergangenheit
das Vierauge, Blick nach vorne, nach hinten - und hier und jetzt
das Vierauge lebt perfekt
Narzissmus will das volle Leben
leidenschaftlich genießen
ulken, dada hier und da
Leben ist ein Wunder ja

Sonntag, 3. Oktober 2010

Konzentration

gegen Fixierung, kein Maß
feierst dich, stürzt ab
Konzentration unmöglich
alles verkehrt
fixieren auf das was Arbeit ist, nicht das was Leben und sozial ist
keine Trennung
keine Abgrenzung
immer symbiotisch, Identifikation, Narzissmus
Augen auf, gerichtet
auf das was bevor
Augen aus mir auf das
Augen nach vorn
Ich und meine Augen
Team der Brillianz, blenden, hell, klar
Hysterie Ohnmacht
Augen nach vorn, Ideen nach vorn, nichts ist passiert
auf die oberste Sprosse gesprungen, gebeamt
keine Leistung, Ideen im Kopf
Vorstellung ist klar, der Weg scheint einfach, zu einfach
Übermut, gescheitert
Mitte, Ruhe, Selbst verloren
Kraft ins All verschossen
nun am Boden der Tatsachen, des Nichts
aufstehen und nochmal, hoffend glaubend diesesmal dir Kurve zu kriegen
Eins zu sein, Identfikation und der Mut zur ganzheitlichen Person
vertrauend darauf, dass es gesund ausgeht, das es passt
man sich kennenlernt

Montag, 27. September 2010

Wald

Warum immer in den Wald
Warum immer zurück in den Wald
erkennst dich, gehst zurück
erkennst dich, kannst wieder sehen
was du siehst erschrickt dich
also zurück in Dunkelheit

siehst nun geradeaus, wo vorher Zirkel war
hast einiges angerichtet, getan
doch raus bist du nicht gegangen
hast dich geschämt, lieber Pein?
willst dich nicht annehmen, dich achten
also zurück in den Wald

da wo dein Tun irgendwo hinwollte
du weißt nicht wo
doch sollte es schnell gehen
wolltest keine Zeit verlieren
wolltest Zeit wieder einholen
immer mehr Zeit verschenkt

hast gelernt in ihm zu leben
hast alles irgendwie ausgehalten
ganz ohne Liebe, ganz ohne Ruhe
Hast gehofft andere Liebe holt dich raus
erkennst nur eigene Liebe führt raus
warum bist du jetzt traurig
wenn du erkennst

schämst dich für dein Kind
deine Nacktheit
dafür dass dich alle nackt sehen durften
sehen sollten
damit auch andere deine Reise erkennen
dich schätzen, dich lieben

doch nur alleine kann es gehen
und nun ist es traurig dein Kind
weil niemand deine Leistung kennt
niemand deine Geschichte kennt
nun musst du gehen und erkennst
was hinter dir liegt

diese schwarze Reise
diese riesige und doch immer gleiche Wald
der dich jeden Tag neu entmutigt
der das Handeln aus dem Wald heraus
nun am liebsten leugnen will

es liegt hinter dir
bitte geh nicht zurück
auch wenn ich weiß wie gern du dich erinnerst
um die Schmerzen, das Unheil nicht zu vergessen
damit es dich nicht wieder umhaut, nicht wieder erschlägt
die Liebe die du an anderern suchst, dir selber nur so wenig in Ruhe geben kannst

immer etwas vorang hat
du nicht weißt was Liebe ist
Liebe zu dir
Liebe zu anderen
Nimm dir Zeit, auch wenn du meinst die Zeit rennt, sie zerfließe
bleib bei dir
Gedanken nun ihren Weg
sich um deine Liebe zu dir drehen sollten

anstatt einen Weg zur Anerkennung anderer zu suchen
du bist, auch wenn das was war so traurig ist
so schmerzhaft ist
und der Wald wieder droht über dich hinein zu brechen
hab dich lieb, was immer auch ist

Freitag, 17. September 2010

Einkehrender Rückzug - Aufgewacht Erschreckung

Abwendung aller Räumlichkeit, aller Objekte
nur noch ich, mein Kopf, ich auf mich gerichtet
gerade aufgewacht, aus der Welt, wo alles noch eigen war
Eigenheit nach außen, Narzissmus, gemein doch nicht vereinbar
Arrangement von Innen und Außen, Außen und Innen

Abwendung autistisch, Selbstbeschäftigung
genügst dir selbst, wärst mit dir selbst zufrieden
absoluter Narzissmus, wenn alles perfekt
sich alles um deiner selbst auflöst, du nicht mehr erkennst
was Objekt, was mit dir
du Subjekt, Objekt, Mittelpunkt
deine Umwelt perfekt, du perfekt, bist vollkommen zufrieden
mit dir und deiner Umwelt

alles perfekt
das Ende, der Tod
wie schön kann der Tod sein
er sich paradiesisch anfühlt

kommunizierst in dir
Rückzug in dich
Abwendung von Objekten der Räumlichkeit
Abkehr vollzieht die Einkehr
bedarfst nur deiner selbst
narzisstischer Junkie

Montag, 13. September 2010

bird and earth

Wie hoch fliegt ein Vogel, wenn er seinem Schatten entflieht?

Jene Umlaufbahn verlässt, um festzustellen dass sein Schatten seine Erdung bedeutet
Ein Spiel, eine Lust, ein Kampf, ein Muss, ein Instinkt, das Leben
Leben findet auf Erden statt, der Traum lebensmüde wunderschön
vorsicht - Albtraum
Erde schönster Platz, kannst du mich sehen ?
Immer fehlt was, immer ist gerade jetzt alles gut
Glück unfixierbar, aber immer da und machbar
Irgendwas fehlt immer, Feststellung ergo perfect

absolute Entscheidung
nichts und alles ist außer
Alltag normal banal ist das nicht
trivial bleibt es - erdung immer nötig - ungehörig
immer geht erst noch etwas vor

nichts und alles ist außer
zu viel - vergessen
Essenz - Gift - unkostbar
alles in maßen und doch in Versuchung geraten
Experiment gestartet - abgehoben bodenlos
ertrunken, erstickt, erblindet, fremde zungen

nichts und alles ist außer
mit dir
auf den stern gestiegen, zum Schatz getaucht
Augen verblendet - über den Kopf gestiegen
was ist noch wahr - welch qual der Einsicht, das nichts war
außer goldstaub

Montag, 23. August 2010

schwarze loch durch

durchs schwarze Loch
angezogen, denn Angst wies den Weg
Zeitreise - viele Jahre geschluckt
wieder ausgespuckt
was weist nun den Weg
Arbeit und Verdienstmöglichkeiten - Beweise ?

stehts auf Wahrheit aus - Wahrheit, Lüge gibt es nicht
kompensier, herstellen, Harmoniebedarf auf Kosten der Klarheit
durchs schwarze Loch - Zeitreise
aushalten, durchhalten, akzeptieren
das Schwarze fand Erklärung, der Zirkel seine Worte in Perfektion
O my God - Dankeschön

Kommunikation - Zeitreise - was hat sich getan ?
alles beim Alten - nur der Tod ist jetzt nah
der Tod - die Krankheit - das Ende - wahr
alles kommt - alles geht - schwarz kehrt ins Licht
wird erlebbar, schön, köstlich, wunderbar

Zeitreise möglich - tiefe Wahrheit, geerdete Qual, bodenlose Angst
alles wird gut - Glück immerda

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com