Eins sein. Bedingungslose Liebe, wahre Liebe kennt keine Eifersucht. Lebt man mit. Vertraut. Ich kann ohnehin nicht der absolut beste sein. Lebt man mit. Ist stereotyp. Kein Drama. Ganz einfach weniger wichtig. Die Liebe folgt. Kommt und geht wieder. Gleichgerichtet. In Ewigkeit. Vertrauen darin und selbstvertraut gehend. Kein Geheimnis ist Seele und Einzigartigkeit ewig, hier und jetzt. Das bleibt so, auch wenn es nicht immer danach aussah
Montag, 24. September 2012
Gefühle
aushalten. Kannste nicht viel dran machen. Kommen und gehen immer wieder. Mal so mal so. Kannst nicht halten, kannste nicht festhalten. War immer schon so. Nicht einfach Herr der Gedanken, Herr der Gefühle zu sein. Gefühlsausbruch, Gefühlspaket. Angst, Panik, Psychose. Zweifel am Verstand. Langeweile, Sehnsucht, Einsamkeit. Nie so richtig ausgehalten, immer Opfer der eigenen Gefühlslage. Aussichtslos. Kein Ende in Sicht. Depression. Und dann doch die Hoffnung, dann doch die Zuversicht. So vieles falsch gemacht. So anders sind die Anderen und doch sind sie nicht anders. Sehe es gleich, denke es irgendwie gleich, dieselben Worte. Aber meine Gefühle polarisieren, polarisieren vor allem in mir. Manche tragen ihre Gefühle nach außen, transportieren sie ab oder was auch immer, meine nehmen kein Ende, aber welche Gefühle nehmen schon ein Ende. Der Gefühle kann ich nicht einmal so schnell bewusst werden. Stehen so viele nebeneinander. Ja wohl irgendwie ambivalent oder was. Ja, tolle Scheiße. Ich komme klar, aber gucke durch meine Gefühle nicht durch.
Ich bin in keinem Wald, keinem Irrgarten. Zweifel nicht an meinem Verstand, doch was sind das ständig für extreme Gefühle, warum werden die nicht mal milder. Schlagen ständig aus. Kränken mich oder was auch immer, denn es gibt auch die Höhen. Das Weiße, das helle, das Licht, den Glanz. Aber ich will keine Effekte, ich will auch nicht meine Gefühle in Worten verstehen. Ich will einfach mal mehr Genuss. Will mir endgültig mal bewusst sein dass es bloß meine Gefühle sind. Ach bloß Gefühle, ja diese scheiß Gefühle. Ich kenne das Gefühl auswendig und doch steht sovieles nebeneinander. Lässt sich gar nicht interpretieren. Mal positiv, dann wieder negativ, schwarz, weiß und Trauer, Freude. Alles steht nebeneinander. Wörtlicher Interpretation hilft da nicht weiter. Ja, nur aushalten die Scheiße. Sollte es nicht von Jahr zu Jahr besser werden? Warum wird es nicht mal besser? Weil ich immer noch nicht ohne Hilfe ausgehalten habe? Ja, damit bin ich nicht alleine, aber das nutzt mir nichts. Und ja die Gefühle und die Worte kennt jeder, aber ich habe die Scheiße jeden langen Tag lang. Ich schreibe wie ein Idiot, will es reflektieren und erfahren, will die Zeit zurückdrehen und von vorne anfangen, aber nicht einmal daran liegt es. Denn man kann nichts machen außer die Gefühle auszuhalten und dann werden sie sich nach und nach aufgliedern, zerteilen und verstehen. Dann ist das eine das und das andere das Gefühl. Erst dann werde ich überhaupt um meine Gefühle wissen. Erst wenn man immer wieder die Höhen und Tiefen, die Spitzen ausgehalten hat. Dann löst sich die Verwirrung auf, die Blindheit, dann wird man wohl tatsächlich etwas klarer.
Wieviel kannst du rechnen und verarbeiten?
Wer sein Ding macht, Nerven aus Stahl hat, Größe zeigt, Erfolg hat, Linie hat und so weiter, der kriegt diese Frau.
Niemand braucht den Beweis, aber niemand glaubt mir, dass ich dich wirklich geliebt habe. Auch du nicht und auch deshalb musstest du mir weh tun und selbst wenn du es geglaubt hättest, wärst du nicht in Liebe zu mir gewesen. So tut es einfach doppelt weh.
Ich vergötterte, du nicht.
Du wolltest doch mal anfangen. Du wolltest doch mal ruhiger werden, du wolltest doch mal alleine sein, deinen Scheiß machen und auch genießen. Du wolltest mal aushalten und du selbst werden, ganz alleine und selbst bestimmt. Vielleicht ist jetzt eine ganz gute Gelegenheit. Erst Recht jetzt wo es mal nicht so läuft. Es jetzt zum Laufen zu bringen.
Gehe durchs Fegefeuer, immer aushalten, weiter gehts ja ohnehin und das Feuer wird dich schon durch ein Tor schieben und dann verriegel die Scheiße, fackel die scheiß Hölle ab. Ja, die scheiß Hölle ist abgeschafft. Frieden auf Erden und ich kotze gleich.
Du wolltest doch mal anfangen. Hast dir etwas vorgenommen. So zum Beispiel eine Mediathek. Du wolltest doch mal genießen und du wolltest doch mal so viel lernen. Wann willst du mal anfangen, wenn der Zeitpunkt immer jetzt kommt. Man kann ihn wohl nie verpassen. Der Zug fährt nie ohne dich ab und so ist es nie zu spät. Du wolltest doch mal anfangen.
Gerade jetzt im Fegefeuer, im aushalten und haushalten, im unterdrücken der Lust und der Ablenkung ist der Zeitpunkt gerade jetzt. Kein Zweifel. Im aushalten und haushalten das Ding irgendwie machen. Seinen scheiß produzieren, aber auch genießen, schließlich ist man ja auch Masochist.
Ich vergötterte, du nicht.
Du wolltest doch mal anfangen. Du wolltest doch mal ruhiger werden, du wolltest doch mal alleine sein, deinen Scheiß machen und auch genießen. Du wolltest mal aushalten und du selbst werden, ganz alleine und selbst bestimmt. Vielleicht ist jetzt eine ganz gute Gelegenheit. Erst Recht jetzt wo es mal nicht so läuft. Es jetzt zum Laufen zu bringen.
Gehe durchs Fegefeuer, immer aushalten, weiter gehts ja ohnehin und das Feuer wird dich schon durch ein Tor schieben und dann verriegel die Scheiße, fackel die scheiß Hölle ab. Ja, die scheiß Hölle ist abgeschafft. Frieden auf Erden und ich kotze gleich.
Du wolltest doch mal anfangen. Hast dir etwas vorgenommen. So zum Beispiel eine Mediathek. Du wolltest doch mal genießen und du wolltest doch mal so viel lernen. Wann willst du mal anfangen, wenn der Zeitpunkt immer jetzt kommt. Man kann ihn wohl nie verpassen. Der Zug fährt nie ohne dich ab und so ist es nie zu spät. Du wolltest doch mal anfangen.
Gerade jetzt im Fegefeuer, im aushalten und haushalten, im unterdrücken der Lust und der Ablenkung ist der Zeitpunkt gerade jetzt. Kein Zweifel. Im aushalten und haushalten das Ding irgendwie machen. Seinen scheiß produzieren, aber auch genießen, schließlich ist man ja auch Masochist.
Zieh dir den Stock aus dem Arsch und halte es einfach
Albern, cool und lässig, gelassen. Ein Autist bin ich nicht und das Leben kann so einfach sein. Ist es auch. Zieh dir den Stock aus dem Arsch und sei mal locker, lach mal. Das Leben ist kein großer Ernst. Zieh dir den Stock aus dem Arsch, ein Autist bist du nicht.
Ist Liebe ernst? Todernst? Tragikomödie? Liebe ist einfacher Zauber. Zieh dir den Stock aus dem Arsch. Den Stock der Zukunft. Den Stock der Abhängigkeit, der Angst vor dem verrückt werden, vorm verlassen werden. Den Stock der Eifersucht. Verstockt, verkompliziert. Neurosen, Zweifel und Psychose. In Störung. Im Zauber und ein Autist bin ich nicht.
Will alles für dich sein, der lustigste, der tanzbarste, lockerste, stockfreiste, offenste, zauberhafteste. Ich will dir perfekt sein. Mit dir will ich vollkommen sein. Der beste Witz sein. Die süßeste Verführung. Den schwersten Gang. Lach mal wieder. Leider hast du sie nicht immer lustig machen können. Wolltest sie so gern zum lachen bringen. Ihr Witz, ihr Charme und Humor liegt tief und schwer. Da musste man schon ganz schön absurd sein. Leider etwas zu sehr in absoluter, unnötiger, zu respektvoller Rücksicht in Reflektion, zu dadaistisch komplex genommen. War nicht nötig, war gar nicht da.
Rücksicht auf Geister und schlafende Riesen. Auf Risse und Narben, die bei ihr gar nicht existieren. Sicher ist sicher, hat mich aber nur verunsichert. Gar nicht da. Nun, so weiß das Kind und Zauberer um die Magie, um den Weg. Jetzt sollte er ewig in Unabhängigkeit und Furchtlosigkeit gehen.
Wahres Leben in ewiger Liebe
Kannst du ihn ziehen? Ganz allein? Vom aushalten in die Magie des Alltags. Kann überall sein, kann jeder. Man hört es oft an vielen Ecken, über Ecken. Normalität, gewöhnlicher Zauber. Willst du ihn sehen, leben. Stelle dich rein. Fahr mit. Hoch und runter. Vom aushalten über ein damit.
Magie Jedermann. Kannst du lesen? Gehört nicht einmal Mut dazu. Kinder sind wir immer, zieh dein Kind durch. Lesen, schreiben, malen. Echte Kinder, einzigartiger Weg. Kannst du dich erinnern? Echte Kinder, wahre Geschwister. Kinder, Kinder, Herrschaftszeiten. Kind aushalten. Kinder lässt man nicht allein, lässt Gott, die Natur, das Schicksal, der Zauberer nicht allein. Verstehe. Töne, Gefühle weiterlesen. Nicht verrückt, kinderleicht. Alltäglich, keine große Sache. Geht jedem so. Bist du fasziniert? Dann schlag ein. Der Zauber kann ein täglich Märchen sein.
Sonntag, 23. September 2012
Ich musste so sein / böse Geister
Musste die ganze Scheiße machen mein Schatz. Wer kann schon was dafür. So ist der Plan der Planlosigkeit gewesen, des Bauchgefühls, des blutenden Herzens. Ich musste die ganze Scheiße machen mein Schatz. Ich war noch nicht vertraut. Hatte Bewusstsein, viel Verstand, aber keine Sicherheit, kein Selbstvertrauen. War überheblich, überschwingt, aus dem Häuschen. Einfach noch nicht reif, noch nicht erwachsen. Nicht in Ruhe und da war ja auch immer die Angst davor verrückt zu werden, wenn ich eigen mein Ding machte. Ich hatte noch keinen Weg, war voller Zweifel.
Kannte keinen Abstand, wollte dich greifen, bei mir haben, Mit dir anfangen und sicher sein. Ich hatte noch keinen Weg, voller Zweifel. Hadernd, noch kein Mann, noch kein Mensch, noch kein Ich. Noch nicht fest noch nicht sicher. Ich musste die Scheiße machen, mein Schatz. Zuviel lag noch in der Vergangenheit, zuviel Missverständnisse, zuviel Enttäuschungen, Kränkungen. Konnte noch nicht darüber stehen. Ich war noch nicht lange genug entfernt davon. Noch nicht wieder der alte neue Tim.
Konnte dir nicht in die Augen schauen. Ich schäme mich, schämte mich, dass ich mich so sehr verloren hatte, sodass ich mich so sehr verrennen musste. Ich musste mich verrennen und diese Scheiße bauen, denn in Vergangenheit zuviele Enttäuschungen und Kränkungen. So waren meine Erfahrungen mit denen ich damals noch keinen Umgang fand und so konnte ich auch nicht mit dir umgehen. Du solltest meine Rettung sein. Du solltest mich gerade biegen, mich wiederherstellen. Aber ich habe dich nicht missbraucht, denn ich liebe dich. Ich wollte nicht nur mit dir allein etwas wenden, ich wollte etwas drehen. Wollte meine Vergangenheit endlich drehen. Habe schon vor Jahren damit angefangen und du warst dann sowas wie die Spitze.
Ich war damals schon auf einem guten Weg, leider hast du es dann umgestürzt. Ich war zu früh bei dir mein Schatz und jetzt ist es zu spät. Ich habe dich wirklich geliebt und doch warst du auch immer großartig für mich und doch warst du auch immer eine kleine Heldin für mich. Leuchtest hast den Glanz, mein Affekt ist angesprochen, Du hast mich nicht verarscht, aber ich musste so reagieren, ich musste diese Scheiße bauen. Man sagt mir nach ich hätte dich ausgesucht, um an deiner Stelle des Prestiges und Glanzes zu sein, aber ich habe dich wirklich geliebt und das muss ich auch niemanden beweisen. Ich weiß es, immer wieder. Und doch nerven die Anderen immer noch. Ich wünschte sie wären endgültig verschwunden. Für immer fort, unendlich weit weg. Jede Einsamkeit nehme ich in Kauf, um mich, um dich nicht von ihnen beschmutzen zu lassen. Vorurteile, Gerüchte. Was habt ihr mit meinem Leben zu tun. Schon so viele Jahre lang.
Ich muss endlich mein Ding machen, meinen Weg machen, denn sie blockieren schon so viele Jahre lang. Machen mich krank, machten mich krank und ich muss niemanden zeigen, aber ich wünschte sie wären einfach nicht mehr diese Arschlöcher, Wixxer. Klar sind die egal, aber sie kommen immer wieder. Es sind die bösen Geister. Sie kommen immer wieder. Ich kann nichts tun, außer allein sein und irgendwie meinen Scheiß machen.
Weil du Zweifel hast, passierst du im Affekt. Ficken, Tiitten, Körper. Alles im Zweifel und die Angst vor der Arbeit und dem Alleinsein
Sehnsucht nach ewiger Liebe und die Angst dann doch verlassen zu werden. Kein Selbstvertrauen, den Zweifel daran. Nicht genug zu sein. Körperlich nicht attraktiv zu sein, usw. Versager, Versagerin zu sein. Nicht genug geleistet zu haben. Nicht genug geben zu können, den Partner nicht zu befriedigen. Die Angst, dass dieser davon läuft. Eifersucht?
Vertrauen. Glauben. Wissen. Ewig. Bund. Einheit. Eins. Liebe ist ganz einfach.
Dein Schatz weiß um den eigenen Weg nicht.
Worte sind an sich nicht nötig. Kann mal so, kann mal so ausgelegt werden und dann gewinnt der der besser argumentieren und wegstecken kann. Der Ton macht die Musik. Worte fördern nur Zweifel zu Tage, schüren nur Ängste. Es geht doch gar nicht um die Wörter und die Musik ist das Gefühl. Der Ton ist die Aura, der Affekt, der Glanz. Es ist clean, es ist sauber, klar. Es scheint und schimmert, dein Schatz. Umgang mit den Tönen, mit den Höhen mit den Tiefen. Ausgehalten, schmerzfrei, schmerzlos, reiner Genuss, bedingungslose Liebe. Hingabe, attraction in affection. So ist das mit der Schönheit, der Ästhetik und dem Geschmack. Gefühlsausbruch. Gefühle haushalten.
Worte sind an sich nicht nötig. Kann mal so, kann mal so ausgelegt werden und dann gewinnt der der besser argumentieren und wegstecken kann. Der Ton macht die Musik. Worte fördern nur Zweifel zu Tage, schüren nur Ängste. Es geht doch gar nicht um die Wörter und die Musik ist das Gefühl. Der Ton ist die Aura, der Affekt, der Glanz. Es ist clean, es ist sauber, klar. Es scheint und schimmert, dein Schatz. Umgang mit den Tönen, mit den Höhen mit den Tiefen. Ausgehalten, schmerzfrei, schmerzlos, reiner Genuss, bedingungslose Liebe. Hingabe, attraction in affection. So ist das mit der Schönheit, der Ästhetik und dem Geschmack. Gefühlsausbruch. Gefühle haushalten.
Samstag, 22. September 2012
Killing Charisma. Kill your idols in affects
Manche haben den Affekt, den du hast nicht. Sehen den Glanz nicht. Andere können damit umgehen, andere interessiert es gar nicht. Der Affekt macht dich psychotisch, kannst nicht widerstehen. Stürzt in den Abgrund. Schizoaffektive Persönlichkeitsstörung und es geht erst vorwärts und wird erst laufen wenn du den Affekt umgehen kannst, mit dem Affekt auf Glanz umgehen kannst. Wenn der Affekt gekillt ist. Reiz-Reaktionsschema und so weiter. Schneller als der Affekt oder im Bewusstsein, dass es ein Affekt ist. Spiel mit diesem Affekt. Affekte aushalten. Affekte kommen und gehen. Affekten widerstehen, sie ausreizen. Springst den Affekt an, der Affekt kontrolliert dich. Affekt und Störung. Ich liebe den Affekt. Ich liebe den Glanz. Manche haben den Affekt, andere nicht. Affekt umkehren. Sichtweisen drehen. Affekte weiter aushalten. Affekte spiegeln. Mit Affekten spielen.
Freitag, 21. September 2012
Bipolare Sehnsucht.
Die einen haben Angst vor dem Alleinsein, die anderen einfach nicht.
Reset. Überschreiben der DNA-Struktur. Überschreiben von Genen. Gott und Schicksal sein oder wie immer man das auch nennen mag. Natur biegen. Was auch immer, wie du es willst und was auch immer. Entscheide dein Schicksal selbst, deinen Wald, deinen Irrgarten selbst. Löse auf. Karma. Löse auf. Wald. Löse Glanz auf, nimm Angst und was auch immer. Aufbäumen, selbst der Wald sein, selbst die Naturgewalt sein. Das ist mein Kampf, Krieg, Weg oder was auch immer. Nenne es wie du willst.
Von Natur aus eifersüchtig. Natur aushebeln oder was auch immer. Bedingungslos lieben
Von Natur aus eifersüchtig. Natur aushebeln oder was auch immer. Bedingungslos lieben
Donnerstag, 20. September 2012
Funktions- und Formelzwang "Liebe"
Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Doch und nicht oder doch. Kennt kein Aber
Liebe
Magie
MagnetEinfach
Passiert
Optimum
Kommt
Geht
Unberechenbar
Unlogisch
Steht
Fällt
Schmerz
Bedingungslos
Forderungslos
Geben
Unpolar
Ambivalent
Offen
Gebunden
Widerspruch
Freiheit
Zwanglos
Göttlich
Herrlich
Witzlos
Allwissend
Mittwoch, 19. September 2012
Achttausender in Eile. Reinhold Messner the rock
Es geht aufwärts. Man ist übern Berg. Es geht wieder aufwärts zum nächsten Berg. Ganz allein. Abgeschnitten, isoliert und doch verbunden. Allein mit Gedanken, Gefühlen, die dich scheinbar wahnsinnig machen wollen, aber sie werden es nicht schaffen, sie vergehen und sowieso bin ich stärker. Reinhold Messner is King, ist Vorbild. Es geht ja weniger um die Berge, weniger um die Bergwand, als das drumherum. Dem Alleinsein mit sich. Ein Kunstwerk, das dich manchmal verhöhnt, so winzig klein macht und dann dreht es sich doch wieder wenn du ausgehalten hast. Immer wieder, immer wieder neu und kräftig. Warum? Weil der Wixxer respektlos ist, kämpft und keine Angst hat. Angst überwindet, aber nicht nur einmal, immer wieder neu. Das ist Magie am Berg der Einsamkeit. Jeder kennt das im Kleinen, aber der Hund ging darüber hinaus und weiter. Und so weiter.
Adrenalinjunkie und bezwinger des Wahnsinns. Gott wollte ihn nicht. Egal wie hoch, egal wie weit. Gott scheißt drauf. Will Gott was anderes sehen? Gott macht da wenig Unterschied. Mount Platti, Mount Everest. Alles die gleiche Scheiße. Keine Ahnung wann Gott zu dich nimmt. Ist wohl Gott, deine Frau die entscheidet. Kannste nicht viel machen. Nimm mich zu dir. Betteln zieht da auch nicht. Glücks oder Pechsache. Deine Frau wartet rum. Vertrödelt ihre Zeit. Will wohl selbst auf einen der Zenite stehen. Von Zenit zu Zenit. Nicht eines jeden Zeit ist und war reif. Du selbst hattest zuviel Respekt und Angst. Angst vor Wissen und Aberglaube. Selbst der Berg sein und du hättest sie gerockt. Dann wäre sie mitgezogen. Angst, Respekt und Zweifel deshalb ist sie nicht zu deiner Frau geworden.
Höhenangst, Angst vorm Alleinsein, vorm verlassen werden, vorm Wahnsinnig, vor Psychose. Deshalb ist sie heute nicht deine Frau. Weil du zwar mutig bist, aber deine Angst nicht aushältst, deine Ängste nicht kanntest, deine Ängste nicht immer wieder neu bezwingst. Und so weiter.
Wie sie könnte man es auch ganz einfach halten. Weil sie es einfach hielt, fühltest du dich verarscht und so weiter
Man könnte sich auch einfach mal Zeit lassen. Der Berg läuft nicht davon..
Man könnte sich auch einfach mal Zeit lassen. Der Berg läuft nicht davon..
Dienstag, 18. September 2012
Wenn du nicht so geblendet wärst von Schein und Glanz, sowas wie ne Sonnenbrille hättest, gebe es vielleicht ne Chance. Sowas wie ein genervt sein von dir, gelangweilt sein von dir und doch zu Lieben. Dann vielleicht. Mal schauen. Meinst du du kommst beständig dahinter? Zieh dir ne Sonnenbrille an. Ich mir den Rock. So könnten wir nebeneinander sein
Du lernst schnell, lernst gut, aber leider doch zu spät. Auch weil du niemanden an deiner Seite nebenher gleichgetrimmt akzeptieren kannst. Bist neidisch. Kannst nur auf ihren Teller schauen. Du lernst schnell, gehst weit, aber die Antwort bleibt nein. Warum? Weil es im Märchen keine zweite Chance gibt, zu spät, zu früh oder zu spät gefreut. Leg es aus, nenn es wie du willst. Du warst auch nicht schlecht, aber geblendet, so ganz ohne Sonnenbrille. Zudem bist du ertrunken, sie konnte dich an der Nase herumführen. Keine Sonnenbrille, keine eigene Substanz. Selbst nicht mehr gesehen, nur noch absolut, zwingend. Sie konnte lächeln, lachen, zwinkern, du bist erlegen. Konntest selbst nicht mehr jagen. Nur noch ins Licht geschaut ohne Sonnenbrille. Total verzaubert. Jetzt ist es zu spät. Für sie war es ein Schauspiel. Reflektiertest ihren Schein, ihr Podest, das auratische Foto, der glanzvolle Schein, die Ikone. Sie selbst will es nicht sein. Nur ein Lächeln mit dir kann sie, kannst du nicht sein. Dafür hättest du ne Brille gebraucht, Wissen, Verständnis und Macht über dich selbst. Hättest dich selbst nicht vernachlässigen dürfen, also sowas wie deine Deckung. Erstmal kennenlernen und sowas. An dir erst Recht nicht zweifeln, an deiner Brille nicht zu zweifeln. Und so vieles mehr..
Zweifel an Titten, Körper und meiner Leistung
Ich habe keinen Zweifel und du fühlst dich einfach glücklich, geborgen und zu Hause. Kannst dich nieder legen, deine Fingernägel machen. Einfach so rumlungern und es schön finden, dass dein Mann Fußball sieht. Das ist schön und er sieht auch nicht nur sich selbst, denn er erkennt zudem auch deine Sorgen, Ängste und Probleme. Er kann dich damit ernst nehmen. Dieser Mann kann dich lieben, er nimmt dich wie du es magst, einfach hin. Ja, du magst das Podest ja nicht. Du willst eigentlich diesen einfachen Mann, der dich zudem versteht. Willst dich wohl fühlen, dich daran erfreuen, das er mit den Gedanken ganz woanders ist. Das ist Familie. Aber sei nicht enttäuscht, wenn es doch allzu menschlich wird, wenn er dann doch nicht versteht. Schwer den Mann zu finden, der dich versteht und dich nicht aufs Podest stellt. Sei nicht enttäuscht mein Schatz. Du willst ein Psychogramm, aber eben auch den störungsfreien Mann, ein zu Hause. Du willst die wahre wirkliche Liebe, das ist deine Sehnsucht, aber irgendwie klappt das nicht so ganz. Kann es sein, dass auch du noch nicht störungsfrei leben kannst. Du etwas haben willst, bevor du etwas gibst. Du Angst vor der Bindung, vor der Enttäuschung, vor dem Alleinsein hast. Angst hast zu Versagen, nicht schön genug zu sein oder zu bleiben? Du gibst keine Liebe, aber du forderst die bedingungslose. Zuerst der andere und nicht du. Du hast Schiss, dabei könnte man auch Schluss machen, wenn man Liebe gegeben hat und bedingungslos geliebt hat. Erst soll der andere es wagen, aber es ist gar kein Wagnis. Sondern ganz einfach. Ein Fallenlassen, ein Entspanntsein, ein Genuss, usw. Aber bei dir geht es mehr um Wissen, um Macht nur weil du deine Menschlichkeit nicht Preis geben willst, zeigen willst. Immer musst du noch einen Haken schlagen. Dabei ist das Ergebnis doch immer dasselbe. Machst dich selbst verrückt, verwirrt und einsam. Nun, da soll ja eben dann doch der Traumprinz kommen, der all das sofort versteht und sein Ding zweifelsfrei lebt, seine Hobbies lebt, ganz einfach ist, ein einfacher gemütlicher Bär ist.
Verkacken vs Rocken
Die Theorie ist unendlich. Schließt immer gleich ambivalent. Ja und oder Nein. Lässt sich abkürzen. Immer schon. Egal wie süß der Fluss, egal wie süß der Baum. Die Antwortmöglichkeiten sind und bleiben immer dieselben. Ja und oder Nein. Gegenwärtig Nein. Absolutes Nein. Immer ewig was weiß ich und die Antworten bleiben dieselben. Ja und oder Nein, ich heirate dich nicht. Gerichtlich entschieden. Schluss. Aus. Ja, aber.. Ich bin Masochist. Hehe. Ein Hoch auf Destruktion, Untergang und den Hals nicht genug bekommen.
Montag, 17. September 2012
süß-sinnliche Nymphe
Du bist zu süß, zu sinnlich. Ich konnte nicht widerstehen, ich lief nur hinterher, ging in die Knie.
Deine Stimme, deine Schrift, Bewegung zu sinnlich, zu süß.
Es ist wie ein Geist, eine Mythologie. Ich könnte kein Mann sein, würde
nur auf dich schauen, zerschmelzen. Würde keinen Standpunkt mehr haben,
mich auflösen wenn ich dich sehe, wenn du sprichst, wenn du tanzt. Zu
süß, zu sinnlich. Ich würde dich immer besitzen wollen, es würde mich
immer packen, würde den Sinn für Realität verlieren, alles vergessen,
nur noch dich absolut sehen. Alles um mich wäre weg. Es wäre eine
Beleidigung dir zu widerstehen. Wäre eine Beleidigung deinen schönen
Glanz nicht zu sehen, ihn zu verdrängen und auszublenden.
Wie die singende Meerjungfrau oder Nymphe. Nie hätte ich eine Chance,
ihr zu entkommen, ihr Mann zu sein. Zu zuckersüß. Überall würde ich
mithingehen. Auch an der Nase herumführen lassen, selbst wenn du es nur
gut meinst. Stets wäre ich fasziniert.
Dein Tun und vor allem deine Stimme würden mich immer bezwingen.
Würde nur staunen, könnte mich nicht mehr durchsetzen. Könnte kein
Wasser um mich herum mehr verdrängen und würde absaufen. Deswegen war
ich immer überwältigt von dir und ich weiß das passt dir nicht. Deswegen
kann ich meinen Traum von einer wie dir haken. Weil ich wie die
Schifffahrtsfahrer vor der Nymphe ertrinken würde. Du hättest für mich
keine Normalität sonder immer den Glanz. Könnte nicht mehr leben oder
arbeiten gehen. Würde mich immer berühren. Wir könnten nie Nebeneinander
leben, nie Miteinander.
Deswegen kann ich dich haken und werde mich mit einer Frau begnügen
müssen, die ich zwar lieben werde, aber die nicht so süß und
verführerisch sein wird. Immer würde ich dich haben wollen, besitzen
wollen, würde verzweifeln und in Eifersucht ausmergeln.
Hensel und Gretel
Mit der Psychose von 1999
kamen die Zweifel. Deswegen dachte ich in jedem bisschen, ich sei
anders. Ich sei nicht normal. Bis es sich dann drehte und ich dann
dachte ich sei etwas besonderes.
Vorher, also vor 99 habe ich ja ganz einfach mein Ding gemacht. Hatte
nicht jene Zweifel, nicht ganz normal zu sein. Mit der Psychose kam
dann Depression, Therapien, welche es aber nur noch schlimmer machten.
Das winzige Problemchen, das jeder kennt blähte sich auf. Eigentlich war
da nicht einmal ein Problem. Die Störung wurde geboren, je mehr man
damit hausieren ging, umso mehr haderte und zweifekte ich, dabei blieb
es banal, weil das ja sowieso jeder kennt. Alltägliche scheiße, ohne
zurück.
Und so bin ich ja auch an dich gekommen. Ich hörte dass du
Probleme hattest und das zog mich magisch an. Hatte damals ne Vorliebe
für gestörte Menschen. So zieht sich der Teufelskreis und banale Fehler
seit 99 durchs Leben. Man sah die Welt ganz anders. Total beknackt und
behindert, denn es sind Kleinigkeiten bloß aufsummiert, kein normaler
Mensch würde sich lange darauf aufhalten, aber mich faszinierte es.
Wahrscheinlich weil ich ein großer Manb sein wollte, also eine
narzisstische Großmannssucht. Narzistisch ist und bleibt aber jeder,
auch lebt jeder Mensch im Wahn. Geht gar nicht anders, aber die meisten
gehen ganz einfach darüber hinweg, die fasziniert das gar nicht.
Deswegen sind wir ja auch die staunenden Kinderaugen geblieben. Ob da
aber wirklich etwas ist, lässt sich aber niemals beweisen. Das Ding aber
bleibt, das man stehen bleibt, zögert. An Stellen wo die meisten
einfach weitermachen, Karriere machen oder was auch immer.
Keine Ahnung ob auch dein Problem hier wurzelt und sowieso befinden
sich viele von uns in unserem Alter in einem Wald, aber nicht jeder
bleibt an Bäumen stehen. Erst Recht nicht wenn er denselben Baum schon
von Gestern kennt.
Die Story kannste meilenweit treiben. Sie ist wiederkehrend. Dumm der,
der immer wieder in denselben Wald rennt, bloß weil es sich immer wieder
neu dramatisch anfühlt. Dummer destruktiver Masochismus.
Es kommt nicht mal ne Hexe und auch keine Gretel. Wobei ich mir bei der Gretel nicht ganz sicher bin.
Jeder hat so seinen Traum und sein Märchen, usw
Destruktivität
Jeder Mensch ist anders, reagiert anders, entscheidet anders. Manche
sind in ihrer Individuation gestört. Vielleicht du ähnlich wie ich. Und
doch sind alle Menschen gleich in Wort, Schrift und Logik. Jedes scheiß
Gefühl lässt sich nachvollziehbar beschreiben, umschreiben. Jeder
reagiert anders auf eine Vergewaltigung, aber es gibt Gleiches und doch
muss jeder seinen eigenen Weg finden. Meine Psychose kennt von diesem
Muster auch vergleichbares. Ich fand es immer sehr sympathisch dass du
auch Probleme hast. Deswegen sind wir nichts besseres. Ich bin auch
nicht sensibler als andere auch. Ja, wir sind wie alle anderen auch,
kennt jeder.
Das ist Klugscheiße, aber die ultimative Lösung der
Individuationsstörung. Lösung und Konflikt zugleich, hier liegt der
ewige Frieden und das Glück.
Du hast nie für mich geschwärmt, warst nie verliebt. Das ist die
Kränkung und Verarschung. Wir haben was offensichtlich gemeibsames, wie
jeder andere auch und deshalb hast du mich nur gemocht. Fandest mich
bloß sympathisch. Gecheckt habe ich das nicht, weil es mir weh tat. Aber
jeder andere hats gesehen. Heute sehe ich das und mein Frieden kann
sein, dass ich Liebe nicht erzwingen kann und das sie bedingungslos ist.
Noch ist es aber kein Frieden. Du mochtest mich sehr, ich bin
interessanter als andere, aber lieben kannst du mich nicht bzw nicht
verlieben, weil ich nicht individualisiert war. Deshalb finde ich den
Frieden nicht. Deswegen musste ich alles zerstören und mir ist die
Anzeige egal. Über die Destruktivität kann ich mich indviduieren.
Meine Zuneigung für dich war nur Bauchpinselei für dich. Die Kränkung
bleibt dass du dich nicht in mich verlieben konntest. Letztlich weil du
mir meine Störung vorgeworfen hast. Dich meine Störung störte, du mich
deshalb aber auch sehr mochtest.
Ja, wir alle sind so, sind anders und auch gleich. Ein scheinbarer
Widerspruch, der uns über kurz oder lang alle immer wieder betrifft. Ein
verficktes Leben lang und ich wollte nicht einsehen, dass du nicht
verliebt warst. Vielmehr aber, dass du dich nicht in mich verlieben
konntest. Daher der Hass.
Ist unendlich. Geht auch jedem bis zum Tode so. Du magst mich nicht
verarscht haben, nur gemocht haben und auch deshalb fühlte ich mich
gedemütigt, wie der kleine Junge. Da hilft auch keine Entschuldigung von
dir. Unsere Vorzeichen unserer Beziehung standen immer schlecht. Ich
habe uns beide den Menschen an sich ausgenommen und bin dir gegenüber in
die Knie gegangen. Ikonifiziert. Ein Fehler. Ich sah es oder dich rein
absolutistisch. Stellte dich aufs Podest. Auch das ist menschlich.
Passiert jedem mal, aber du bist heute nicht meine Frau, warst nie
verliebt, kannst dich in einen wie mich gar nicht verlieben und so
bleibt der Konflikt, Unfrieden bestehen. Es is einfach ihn zu lösen,
aber ich bin stur. Lieber lebe ich damit. Hätte ich das Problem schon
vor fünf Jahren gelöst, wären wir heute vielleicht verheiratet oder aber
es wäre zumindest nicht so kränkend, verletzend und enttäuschend
geworden.
Ja, wir wissen dass wir uns beide sehr mochten. Aus der
allgemeinen Einsamkeit heraus. Ich hätte gerne mit dir zusammen Gas
gegeben. Meine Sehnsucht, mein Traum. Leider hat dir irgendwas nicht
gepasst. Wahrscheinlich weil nicht mein Ding machte, wie man so scheiße
sagt. Ich liebe dich, du mich nicht, ich weiß. Haste auch nie, nur son
bisschen.
Geht jedem so. Wir sind alle gleich und anders.
Sonntag, 16. September 2012
Einfach zu spät
Kopf hoch, nach vorne schauen. So sagt der Volksmund und so kann es dann auch sein. Durch die Wand der Vergangenheit, kein Blick zurück. Irgendwas aufbauen. Konstruktiv sein.
Beine schmerzen, Körper könnt wohl sowas wie Ruhe gebrauchen. Aufstehen. Gehts ohnehin immer weiter. Muss ja. Nach vorn, kein Blick zurück. Ich habe kein Ding, aber so macht man wohl sein Ding. Dadurch gehen bis es nicht mehr weh tut. Irgendwann kommts wieder an. Ist man dann wohl reifer, erwachsener, erfahrener und älter geworden.
Ich mach das was ich will, aber eigentlich tue ich nicht viel. Stehe auf, bringe den Tag rum. Weniger vernebelt. Habe immer gedacht mein Engel wäre ebenso vernebelt, aber das war er nie. Mein Engel ist glücklich. Ich war das nicht. Mein Leben war grundlos spannend, aufregend, aber das war es eigentlich nie. Habe mich getäuscht. Meine Gedanken und Gefühle haben mich getäuscht. Leben im Wahn, in der Illusion. Manchmal auch wie im Traum. Nicht wie alle anderen auch, nach vorne geschaut. Irgendwie nicht klar gesehen. Alles andere um mich herum, konnte ich nicht zurück halten. Leben in Blase, im tiefen, schweren Nebel. Leider all das was alle so sehen, nicht gesehen. Das da eigentlich nichts ist, nichts passiert. Immer in Aufregung, im Hoch und Runter. Der Wahn schien wahr. Vielleicht weil man kein Versager sein wollte, nicht der kleine Junge sein wollte. Wer weiß das rückblickend schon?
Siehe nach vorn. Was ist da schon, was kommt da schon? Deinem Engel ging es immer gut. Kein Grund nur der Wahn ließ dich retten. Wohl weil du selbst Rettung wolltest, selbst aus Nebel, Illusion und Wahn gerettet werden wolltest. Aber sie hat dich nie gesehen. Nie in deinem Leid, deinem Wahn. Sie kennt die Wirklichkeit, hat sie immer gekannt. So wie die meisten. Nur du hast sie nicht mehr gekannt, verirrt im nebligen Wald. Sie selbst ist da nicht. Ihr geht's gut. Sie konnte immer schon unterscheiden. Kennt die Wirklichkeit und sie musste dich auch nicht schützen. Warst bei ihr, aber nur im Traum, nicht in Wirklichkeit. Habt euch wirklich berührt. Welten aufeinander treffend. Und dann war es das schon. Jeder wieder in der eigenen Welt. Aber in Wirklichkeit ist nichts mehr da. Hat sie dich davor gewarnt. Ich konnte es nicht verstehen, kannte nur den Wahn. Nicht wie es in Wirklichkeit ist, wie die Wirklichkeit überhaupt ist.
Schau nach vorn. In die Wirklichkeit, siehe es klar. Was kommt und passiert wirklich. Ist nicht viel, kommt nicht schnell. Im Grunde hatte man immer Zeit, hätte sich auch Zeit lassen und genießen können. In Ruhe weiter auch sein Leben zu leben. Nicht nur absolut sie bzw nur sich selbst zu sehen. Lieben in Ruhe, im Kennenlernen, im Genuss. Lieben wir uns, dann passen wir einander und ich muss mir keine Sorgen machen, keinen Zweifel haben. Bedingungslos ohne hin und her und dann wäre es wohl schon schief gegangen.
Heute gehe ich diesen Weg besser, aber es ist zu spät.
Samstag, 15. September 2012
Sowas wie erwachsen werden
Eigentümlicherweise, eigenartigerweise, sonderlingsweise. Irgendwie rauswachsen, drüber stehen oder was auch immer. Tangiert es weniger, berührt es weniger; mach doch dein Ding, mach du was du willst, was du vertragen kannst, was du aushältst, was dir Spaß macht, was dir gut tut, was deinen Träumen und Plänen entspricht, was dir Erfolg verspricht oder was auch immer. Wachse, wachse raus, wachse fort, gehe und mach deinen Scheiß.
Irgendwie nach meiner Vorstellung. Weiß ich doch sowieso wie es abläuft, immer das gleiche, immer der gleiche Zirkus, dasselbe Kindertheater, aber wenn du es brauchst, dann tue es. Ergibt es sich, ergibt es sich nicht. So ist Sex wie Tanzen. Passiert oder passiert dir nicht. Der eine fragt, der andere gibt Antwort. Ja oder Nein. Der eine zögert, der oder die andere hadert, aber beide tanzten. Ausgetanzt, passiert nur noch selten. Immer der gleiche Scheiß. Werde erwachsen, konzentriere dich auf das was wirklich passiert. Der Rest ja doch nur Partiefantasie, kurzfristiges Partiedasein. Ja, deswegen gehen wir hin. Zerstreut mal rumlaufen, rumhüpfen. Alles vergessen. Keine Vorstellung von der Zukunft nur gegenwärtig hier und da. Mal auf diesen, mal auf jenen Schoß. So ist das nunmal und es wird mir Scheißegal. Mach was du willst. Hüpfe rum, alte Tanzmaus. Werde erwachsen, nein das kannst du nicht. Du kriegst die Kurve nicht. Du bleibst drin hängen. Dissoziierst dich durch die Gegend, hüpfst kurzfristig rum. Ja, tatsächlich Elfriede, so kommt niemand an. Wenn du vor der Langeweile wegläufst und die Augen nicht aufmachst, nicht die Eier hast was Neues zu beginnen, aufzustehen und dann mal richtig Gas zu geben oder wie du es nennst, auf die Kacke zu hauen. Manche erwachsen, andere lernen es nie und das bist leider du. Du lebst im falschen Rhythmus, aber was ist schon der richtige im Falschen. Du checkst den Beat nicht, den Rhythmus nicht, du tanzt auf der falschen Party. Fake love. usw
"Wenn wir uns einmal für den Weg entschieden haben und somit spirituell reifen wollen, dann werden wir zunehmend feststellen, daß wir immer mehr Verantwortung für unser Tun übernehmen. Es wird uns gar zu einer freudigen Pflicht Selbstverantwortung zu tragen. In der Erkenntnis, das wir für alles selbst verantwortlich sind, handeln wir auch dementsprechend. Es ist uns nicht mehr einerlei, was um uns herum oder mit anderen geschieht, geschweige denn mit uns. Wir greifen nunmehr aktiv ins Geschehen ein und geben ihm eine positive Richtung, eine liebevolle Richtung. Ebenso wird unser Tun nicht mehr geprägt sein vom selbstsüchtigen Ego, vielmehr erfreuen wir uns an der Freude, die anderen durch unser Tun oder Handeln zuteil wird. Wir werden dürstig nach der Freud und dem Wohlbefinden, daß sich im Ausdruck des anderen zeigt. Wenn wir zum Beispiel ein Tier streicheln und uns bewußt wird, wie schön dies für das Tier ist, wie wohl es ihm tut, so entsteht in uns selbst ein Wohlgefühl das nicht unser Ego befriedigt sondern unsere Seele. Indem wir anderen in Liebe zugewandt sind, wird sie auch uns selbst zuteil, sie fließt von uns zum anderen und wird uns von höherer Stelle neu und verstärkt zugeführt. Somit ist spirituelles Wachsen ein Akt der Liebe, durch die Übernahme der Verantwortung für unser Denken und Handeln." (Thomas Stern)
"Wenn wir uns einmal für den Weg entschieden haben und somit spirituell reifen wollen, dann werden wir zunehmend feststellen, daß wir immer mehr Verantwortung für unser Tun übernehmen. Es wird uns gar zu einer freudigen Pflicht Selbstverantwortung zu tragen. In der Erkenntnis, das wir für alles selbst verantwortlich sind, handeln wir auch dementsprechend. Es ist uns nicht mehr einerlei, was um uns herum oder mit anderen geschieht, geschweige denn mit uns. Wir greifen nunmehr aktiv ins Geschehen ein und geben ihm eine positive Richtung, eine liebevolle Richtung. Ebenso wird unser Tun nicht mehr geprägt sein vom selbstsüchtigen Ego, vielmehr erfreuen wir uns an der Freude, die anderen durch unser Tun oder Handeln zuteil wird. Wir werden dürstig nach der Freud und dem Wohlbefinden, daß sich im Ausdruck des anderen zeigt. Wenn wir zum Beispiel ein Tier streicheln und uns bewußt wird, wie schön dies für das Tier ist, wie wohl es ihm tut, so entsteht in uns selbst ein Wohlgefühl das nicht unser Ego befriedigt sondern unsere Seele. Indem wir anderen in Liebe zugewandt sind, wird sie auch uns selbst zuteil, sie fließt von uns zum anderen und wird uns von höherer Stelle neu und verstärkt zugeführt. Somit ist spirituelles Wachsen ein Akt der Liebe, durch die Übernahme der Verantwortung für unser Denken und Handeln." (Thomas Stern)
Königskinderpaar Einbildung / Nichts und Alles ist auf Sand und Unendlichkeit gebaut
Verwirrt irrst du, denn du bist eingebildet. Eine Illusion. Auf nichts gebaut. Du siehst nicht. Irrst. Guckst da nicht mehr durch. Verarscht dich selbst. Lebst im Wald und um dich Geister. Alle wollen etwas von dir, aber du bist bloß eingebildet. Fickst dich selbst und willst dir selbst in den Arsch kneifen, dir selbst in den Schwanz beißen. Aber du verarscht dich immer weiter, musst du auch. So deine Sehnsucht nach dem Göttergatten. Nach Glanz. Aber nein, du bist nicht eingebildet. Was bildest du dir bloß ein, mein Schatz? Ich selbst bin auch eingebildet, deswegen geht es mir auch schlecht, denn auch ich Träume, denn auch ich baue auf nichts. Deswegen geht es nur Hoch und Runter. Schätzelein du wirst es niemals checken, denn du siehst nur mehr, was nicht existiert. Ist nicht da. Was macht dich so, mein Schatz? Komm mal runter, aber das geht ja nicht mehr. Das wäre zu peinlich. Ja, du solltest dich schämen. Seit wie vielen Jahren, fährst du diesen Film schon? Narzisstische eingebildete Göre. Na dann hau mal schön auf die Kacke, wenns hilft. Ich muss kotzen.
Verlieben nach oben
Ich will Künstler sein, Maler, Fotograf und Schriftsteller, auch ein bisschen Design. Erfolgreich groß, denn so will es meine Frau. Meine Werke haben Strich, haben meine Handschrift. Ich kann illustrieren. Ich will nichts mittelmäßiges machen. Keinen Standardjob. Mein Ding machen. Ich hab doch so tolle Ideen. Mein Mann soll sein Ding machen, seine Ideen stylish illustrieren können und damit Erfolg haben. Dann kann ich mich auch verlieben, aber nur dann. Usw.
Freitag, 14. September 2012
Die kleine Elfriede
Die kleine Elfriede macht ihren Weg. Geht ohne Liebe, albert rum, macht ihr Ding. Klein Elfriede ist etwas spät dran, aber zuversichtlich ihre Träume doch zu erfüllen und auf alles und jeden scheißen zu können. Elfriede will einfach nur sie selbst sein, will frei sein, stark sein. Will ihrer Lust nachgehen, weiter glücklich sein und da kann kommen wer will und manchmal nimmt sie sich alles und jeden. Da kann sie nicht groß Rücksicht nehmen, Rücksicht sowieso etwas Unsichtbares, nicht messbares und Gott wird ihr schon verzeihen. Elfriede ist ein Mädchen, eine freche kleine Göre, aber sie will zu einer starken Frau werden. Eine von denen, die sie seit ihrer Kindheit kennt, seit ihrer Jugend kennt. Eine von denen, die sie mal auf der Straße gesehen hat, im Fernsehen gesehen hat, im Film, auf Fotos. Aber klein Elfriede weiß nicht, dass es die gar nicht gibt, also wird klein Elfriede zur Weltfrau, zur Romy Schneider, zur kalten distanzierten Avantgarde.
Und eigentlich weiß sie das dann doch alles und doch ist es nicht mehr aufzuhalten. Sie muss diesen Weg machen, es scheint wie ein Zwang, auch wie eine Flucht. Aber wer hält schon Mittelmäßigkeit aus, wer hält schon Gefühle aus. Sie will Frieden haben, vor allem mit sich selbst. Sie will in Frieden ruhen, aber es gelingt ihr nicht. Immerzu fühlt sich unser Friedchen nicht so ganz wohl in ihrer Haut, sie will einfach nicht das Gewöhnliche. Sie muss glänzen. Sie muss raus..
Donnerstag, 13. September 2012
Mittwoch, 12. September 2012
Fucked and gone. Ficken und Verschwinden
Dann wieder Abtauchen. Wieder Alleinsein. In Anonymität weiter seinen Scheiß machen. Rocken in der Einsamkeit. Scheiß auf den Ruf. Sollen sie mir doch was Nachsagen. Will ich allein mein Ding machen und ein bisschen Ficken. Ein Traum auf Reisen, ein Reisetraum. Ich bin mein zu Hause. Kann überall sein, kann überall passieren. Männerfantasien, Frauenfantasien, Leidenschaft. Ficken bis zur Heilung. Ficken Durchleben. Ficken tut nur gemeinsam weh, also fickst du anonym. Manche gehen in Puff, manche arbeiten dort, manche machen dort ihre Geschäfte. Ficken ohne Zeche. Bummsfidel bis der Arzt kommt, bis ich kotze, bis ich dann Bock aufs Kloster habe. Fick Heil!
Dienstag, 11. September 2012
Reingeraten
Rekapitulierenderweise stelle ich fest, das ich das so alles nicht wollte. Ich wollte doch alleine sein. Nicht einsam, aber alleine sein. Wollte in nichts rein. Sondern so für mich sein, irgendwie nur meinen Scheiß machen. Und dann bin ich doch in diverses reingeraten.
So mag Liebe und Freundschaft nicht kompliziert sein, also einfach, aber es ist anders gelaufen, als ich mir das vorstellte. Ich wollte für mich sein ohne Symbiose. Doch da kamen Ratschläge von außen, von Leuten die meinen mich zu kennen und was gut für mich sei, also trieben sie mich in Richtungen, die ich so nicht wollte. Ich hatte der Symbiose und der absoluten Nähe abgeschworen, das wollte ich nicht mehr und doch bin ich wieder abhängig geworden. Kam Vieles einfach zu nah. Das ist einfach, dass es immer wieder zu nahe kommt.
Ist es sicherlich auch so, dass ich alles mal mitmachen wollte, alles mitgemacht habe, aber ich stelle fest, dass es nicht zwangsläufig nötig war. Jetzt zuzusehen, dass ich meinen Kopf aus der Schlinge ziehe. Das ich ernüchtere, wieder aufwache und wieder daran anknüpfe, an die Stelle meiner Ankunft hier.
Und dann hat man doch wieder zu tun mit dem alten Scheiß, weil man doch wieder dieselben alten Fehler aus der Heimat und der Kindheit und Jugend macht. Es scheint als würde ich mich nicht ändern können, als würden andere sich nicht ändern können, als könne die Welt sich nicht ändern.
Ich wollte mit dem alten Scheiß nichts mehr zu tun haben, mit diesen ewigen Bindungen, die einen immer wieder einholen und das Leben so schwer machen und dich in der Ruhe und Entspannung runterziehen. Ich bin nicht Schuld, die sind nicht Schuld. Ist einfach so, aber ich habe nicht gut aufgepasst. Konnte die Distanz nicht einhalten. Es kam doch immer wieder, egal welche Funktion ich einhalte, welchen Trick auch immer. Schließlich trifft man sich dann doch zu oft, sieht man sich zu oft. Man checkt den Anderen und das ist dann die Scheiße. Weil man auch sich checken lässt. Geht jedem so, muss jeder mit umgehen können.
Aber besser ist es man macht seinen Scheiß und sieht Andere beiläufig. Eine Mathematik, Taktik und Funktion ist das nicht. Es gibt keine wirkliche Regel. Vielleicht nur die, das man seinen Scheiß macht und die anderen darüber unwichtig werden. Und doch lebt man irgendwann mit Menschen zusammen, die dir wichtig sind. Wie willst du es dann halten? Muss doch nen Weg geben? Am besten ist es wohl dann, wenn sowas wie Vertrauen, Liebe und Freundschaft da ist. Also jetzt mal so im Ernsthaften. Der Rest ist doch einfach nur Scheiße und Fake.
Auf den Rest scheißend. Ja, wenn das mal so einfach wäre. Kassensturz, Abfackeln, Abhauen. Weg den Scheiß. Rekapitulieren, Sammeln, Neuanfang und niemals Aufgeben. Nochmal von vorn.
Ich hatte mir doch etwas vorgenommen und bin wieder in diesen Schlamassel geraten. Nochmal neu, nochmal von vorn. Manches Streichen, Abfackeln und neu aufbauen. Gute Vorsätze nicht vergessen. Jeder neue Morgen, ist wie ein neues Jahr. Vorsätze aktuell und neu halten. Doch je länger man über den Vorsatz nachdenkt, desto mehr verliert er an Sinn und Bedeutung. Er verliert Gewicht. Man sieht den Vorsatz gar nicht mehr, spürt ihn nicht mehr. Man geht dann doch über den Vorsatz hinweg und macht die alten Fehler. Drauf geschissen, obwohl man vorsatzmäßig aufs Gegenteil oder Anderes scheißen wollte. Scheiße gelaufen. Shit happens. Bullshit. Geht jedem so.
Montag, 10. September 2012
Entspannt tut's auch weh
Aber man ist entspannter, ruhiger. Ansonsten vielleicht das Gleiche, ansonsten vielleicht mehr Humor. Wer weiß das schon. Es tut weh, steht am Abgrund. Doch so schlimm ist das gar nicht. Doch ist es, bleibt es. Aber dann muss ich damit leben und ich lebe gerne damit. Tut eben nur manchmal stechend weh, wie ein Riss und das soll er auch bleiben. Kein Bock drauf, das eine Narbe daraus wird. Ich will lieber damit bluten, denn es ist etwas Heiliges und das soll es Gott verdammt nochmal auch bleiben. Nur weil andere spielerisch und lustig damit umgehen, muss ich es nicht tun. Ich spare mich auch nicht auf oder so eine Scheiße, aber ich habe Respekt davor, auch wenn man es mir nicht immer nachsagen sollte, auch wenn ich mich nicht immer danach angehört habe..
Sonntag, 9. September 2012
"My wife loves me kingsize"
Alles beim Alten nichts wird sich ändern. Alles in Klischees. Wo ist die Überraschung. Hast dich bloß getäuscht, also wieder enttäuscht. Sollte man wohl tatsächlich besser hinsehen. Sich erstmal Kennenlernen, dann hätte man auch gesehen, dass sie wie all die Anderen ist. Will ich doch gar nicht; diese Anderen.
Habe gemeint sie sei was Besseres, dabei hält sie sich bloß für etwas Besseres. Und deshalb wird sie auch den Besten wählen, den mit Erfolg und so Kram. Und es wir der sein, der darüber stehen kann. Der Bock aufs Leben hat, der nicht diese Abgründe kennt, der ihren Glanz auch gar nicht sieht. Ich mag es nicht, bringt man mich an dich Abgrund und bewusst tut sie es nicht, tun sie es nicht. Aber sie merken es nicht mehr, sehen es nicht mehr. Sie sind glücklich und glücklich sein ist ein Scheiße, Bock aufs Leben haben ist Scheiße.
Antrieb in den Wahnsinn, in die Depression, in die Niedergeschlagenheit. Höchster Anspruch, derbster Mann. Der Mann darf nicht traurig sein, er muss auf die Kacke hauen, auch mal schön genervt sein. Mein Mann kann, wa? Und die ganze Scheiße.
Habe da kein Bock drauf, aber unsere Welt ist so, die Menschen sind so. Kein Entkommen. Sei glücklich und gib Gas und rocke. So will ich das sehen, so soll es sein. So gibts die Traumfrau und nie wieder Einsamkeit, denn dann bist du in feiner Gesellschaft und nicht in Trübseligkeit.
Drauf geschissen und alleine das Ding machen. Leichter gesagt als getan. Ist doch alles nicht so leicht, wenn man das Leben ja doch eher als Enttäuschung empfindet. Da ist nicht viel mit Leben nach dem Tod, mit Romantik und was weiß ich noch. Da ist nichts mit Mystik, da ist eigentlich Rocken, Gas geben, Ficken und Poppen und so weiter.
Das Leben ist kein Roman, kein Spielfilm, kein Sciencefiction, das Leben, also danach wie es läuft ist Klischee, ist eine Funktion, eine Ableitung, eine Glücksformel oder wie bekomme ich die derbste Frau, den derbsten Mann, die Menschen, die meine Einsamkeit stillen. Und am besten läuft es ohne Funktion, aber immer wird es auch eine Funktion bleiben.
Du glaubst doch wohl nicht dass deine Frau ohne Funktion tickt. Nein, deine Frau, will den Mann der nicht rumheult, der Bock aufs Leben hat, der auch mal mit Sonnenbrille rumstolziert, einen Mann, einen Menschen der auch mal rockt, der auch mal Führer einer Gruppe sein kann, aber am wichtigsten ist, dass er Erfolg hat, das er Bock aufs Leben hat, locker drauf ist, cool ist und seine Gefühle im Griff hat. Der soll Gas geben und nicht rumflennen. Der soll nicht süß sein, das soll ein Mann sein. Der seine Frau auch mal schön im Griff hat und auch mal von ihr genervt ist. So dass sie sich mal reiben kann oder was auch immer daran so geil ist. Vielleicht weil es ihrer sexuellen Fantasie entspricht, vielleicht weil das Leben dann mehr bockt. Was auch immer. Ich kann es dir nicht geben. Vielleicht weil ich ein Versager bin, vielleicht weil ich viel Scheiße erlebt habe, mich nicht durchsetzen will, nicht alleine gehe oder was auch immer. Weil ich jahrelang depressiv war und gar nicht mehr weiß, wie es glücklich bist. Du willst einen glücklichen Mann, leider bin ich das nie gewesen. Ich weiß nicht mehr wie es geht und dafür hasse ich die glücklichen Menschen und komme aus den Verletzungen, Kränkungen und Enttäuschungen diesen gemeinen normalen gängiggewöhnlichen Glücks und Lebens nicht mehr raus. Ich lebe mit der Scheiße einfach. Eben damit leben, bis es nicht mehr da ist. Bis ich Kränkungen und Enttäuschungen nicht mehr sehe und selbst einer von diesen bin. Gute Nacht dann mal und auf ein ewiges Neues.
Freitag, 7. September 2012
fake surrounding
Einfach machen. Das was man will. Ohne Vorstellung einfach gemacht. Nicht groß drüber nachgedacht. Einfach gemacht. So gehe ich einfach ins Café, ohne darüber nachzudenken, gehe ich in Ausstellungen, ins Kino, ins Internet, lese ich. All das mache ich einfach so, wie ein Kind. Einfach so, wie jeder andere auch. Nur weil ich erwachsen bin, bin ich nicht gestört. Aber doch irgendwie in der Störung lebend, eben nicht einfach machend. Läuft nicht, wie man so sagt. Läuft nicht rund. Könnte man dies machen, könnte man das machen. Aber tue es nicht. Gibt viele Gründe. Hadern, Selbstzweifel, Grübeleien. Sicherlich gibt es einen Grund, es nicht zu tun. Sicherlich gibt es einen Grund zu Grübeln, gibt es Gründe, warum ich es nicht tue. Weil es vielleicht nicht cool ist, weil ich vielleicht einsam bin. Du tust es nicht, weil es nicht cool ist? Kann doch sein.
Früher hast du doch einfach gemacht wie du wolltest. Dann hast du es nicht mehr getan. Dann warst du blockiert. Warum hast du nicht mehr einfach gemacht, wie du wolltest? Weil du dafür keine Liebe und Anerkennung bekommen hast? Du tust es nicht mehr einfach so, weil es nicht cool ist? Kann doch sein, aber sicher weiß ich es nicht. Du hast dich verändert. Früher hast du einfach immer deinen Scheiß gemacht. Heute zögerst du, haderst du. Warum? Weil es nicht cool sein könnte, weil du es dann tuen könntest, um cool zu sein? Weil du nicht mehr weißt warum du es tust, für wen du es tust? Hast einfach nicht mehr getan wie du meintest, hast zuviel von dem gesehen, wie es wirken könnte. Hast auf die Wirkung geachtet, nicht mehr einfach getan. Sollte es doch auch immer schön sein, sollte es doch auch immer stylish sein, cool sein und auch noch echt. Machen die anderen einfach so? Ja, die machen einfach so, aber die sind eben auch Fake geworden.
Die leben mit der Scheiße an sich. Niemand ist so geboren, jeder macht einfach so und dann bauen sie ihre Persönlichkeit auf den Coolscheiß auf, sind aber eigentlich Fake, aber sie haben eine Hürde genommen und merken es nicht mehr. Sie merken es nicht mehr, aber wenigstens sind sie glücklich, denn sie hadern nicht, haben diese Zweifel nicht. Sie hinterfragen das nicht, sie leben einfach damit und deshalb sind sie Fake. Fake, aber glücklich. Ich überlege zuviel, es soll echt sein, echt bleiben, aber auch ich fühle mich zu der coolen Scheiße hingezogen.
Ich will diese Hürde zum Fake aber nicht nehmen. Ich will ich bleiben, werde darüber jedoch zu keiner Persönlichkeit, denn ich hänge deshalb in der Kurve. Gucke vor die Wand, sitze rum, rauche, trinke Kaffee und Bier. Ja, echt bin ich geblieben und die anderen checken ihre Fakeness nicht. Also was habe ich davon? Einfach nichts. Ich warte, habe immer gewartet auf den Menschen, der auch diese Hürde nicht nehmen wollte, der auch immer Original geblieben ist. Aber jetzt ist es egal geworden, denn ich will jetzt alleine bleiben, alleine sein. Alleine meinen Scheiß machen.
Mag sein, dass es Menschen gegeben hat, die auch echt und Original geblieben sind, aber ich gebe auf, sie überhaupt zu erkennen, denn auch das Erkennen ist schon Fake und nicht mehr natürlich. Ich habe diese ebenso gestörte Person gesucht, die auch wartet, damit wir dann zusammen durchstarten können. Doch ich gebe diesen Traum auf. Gebe ihn für mich auf, denn er macht mich unglücklich. Ich will lieber alleine meine Natur ausleben. Stundenlang gegen die Wand gucken, wenn es sein müssen. Ich will alleine glücklich sein.
Dein eigenes Buch wirst du niemals finden, weil du es selbst schreiben musst
Handbuch, Bedienungsanleitung, Gebrauchsanweisung
Worldwideweb und Universum. Kannste ewig suchen, wenn du nicht kapierst, dass du dich selbst lesen solltest, selbst erkennen solltest. Finde in dir den Anfang und dann schreibe selbst deine Fiktion, die keine ist weil du sie lebst, in Wirklichkeit.
Ewigkeit
Du selbst bist ewig. Dieses Ding in dir, an dir, um dich. Das ist ewig gleich. Deine innere Stimme. Dein ewiger Freund. Der bleibt ewig. Erkennen in Ewigkeit. Dieses Rauschen, Brummen, Ticken. Dieses Gefühl, auch wenn es Hoch und Runter geht, ist ewig. Ewig bei dir. Erkennen das man ewig ist, sich immer treu ist, immer für einander da ist. Auch das ist ewige Liebe. Liebe dich selbst bedingungslos, also mit der Vergangenheit, wegen der Vergangenheit. Komme an und erkenne Ewigkeit, ewige Liebe. Du begleitest dich selbst seit Ewigkeiten, bist immer selbst bei dir. Auch wenn du verrückt bist, bist du immer bei dir gewesen. Deine Stimme, du selbst, verlässt dich nicht, du lässt dich nie im Stich, du selbst wirst dich niemals vergessen. Auf alle Fälle, auf alle Ewigkeit. Liebe dich selbst und du erkennst, dass du dich ewig geliebt hast, ewig lieben wirst.
Da ist Logik in deinem Verstand, da sind widersprüchliche Worte, Gedanken. Kann Logik ewig sein? Liebe logisch sein? Was ist Liebe? Sind Gefühle herzzerreissend? Steht man am Abgrund wozu, weil ich mich geirrt habe in der Logik? Weil ich nicht unpolar, ambivalent und widerspruchsfrei lieben kann, weil ich nur unter der Bedingung der reinen perfekten Vergangenheit lieben kann? Also nicht bedingungslos lieben kann. Die Vergangenheit ist perfekt, so sagt der Verstand oder die Grammatik. Die Vergangenheit ist auch immer ewig. Und liegt auch ewig vor dir. Keine Überraschung, nur laut Plan, Gott und Schicksal. Ewige Wiederkehr, ewige Wiederholung in stets neuem Gewand. So wie du dich selbst stets verarscht, vergisst. Nicht dich selbst vergisst, sondern vergisst, dass du ewig bist. Leben in Ewigkeit, in der Gegenwart mit der perfekten Vergangenheit in die Zukunft. Das wiederholt sich auch ewig neu. Man kann nur durch die Vergangenheit in Gegenwart leben. Niemals in der Zukunft, wobei die Vergangenheit die Ewigkeit und Zukunft ist. Du bist und warst immer allein und wirst es ewig und in Zukunft sein. Die Sehnsucht nach deinem Zwilling bleibt, die Sehnsucht nach der ewigen gegengeschlechtlichen Liebe.
Mittwoch, 5. September 2012
Sonntag, 2. September 2012
Das Leben und den Tag irgendwie rumkriegen
Wenn du was von mir willst, dann komm zu mir. Aber du kommst nicht.
Was soll ich da? Warum soll ich da noch hin? Ist doch egal. Ein Kampf gegen Windmühlen.
Nicht alle sind so. Doch die sind rar. Die meisten Menschen sind so. Mit Liebe hat das nichts zu tun.
Weg mit der Scheiße, der Kinderkacke. Das will ich doch gar nicht, das suche ich doch gar nicht.
Habe mich geirrt, getäuscht. Auch du bist so. Sind wir alle mal so, aber mir gehts auf die Nerven, dann werde ich eben der, der davon unterscheiden kann. Der diesen Fehler eben nicht ewig macht.
Auch sie ist so, die da hinten. Die da im Osten. Mag sie nicht auf den Kopf gefallen sein, aber sie wird sich nie ändern. Eigentlich will sie es selbst nicht, aber sie wird sich für den Scheiß, den Schein entscheiden. Dafür entscheiden, dass sie meint sie habe alles richtig gemacht. Sie wird sich nicht mehr für die Liebe entscheiden, denn die glitzert ja gar nicht. Die wahre Liebe, lacht ja ganz anders und das kann sie ja gar nicht. Die wahre Liebe wird ihr immer fremder. Und ich, aber ich bin ja der Idiot. Ich bin der der dich auf Liebe aufmerksam machen wollte, aber hören willst du es nicht. Denn müsstest du ja einsehen, umkehren. Man sollte dich bekehren, aber ich werde es nicht können, denn begehren tust du mich nicht.
Da muss der kommen den du begehrst und dann musst du so Gott will, auf die Schnauze fallen. Fällst du nicht, wirst du es niemals lernen. Es auch gar nicht bemerken. Du wirst immer auf der Straße sein, aber der wahren Liebe wirst du nicht begegnen, denn die ist in deinen Augen widerlich, lächerlich, uncool, nicht hip, arm, nicht stylish, nicht glänzen.
Schätzelein, du wirst sie niemals finden und im Prestige und Glanz wirst du nichts vermissen.
Du wirst glücklich sein, aber tiefes Glück wirst du nicht kennen. Behalte deine Fratze. Das ist das einzig wahre, was du wirklich kennst.
Du bist eine ewige Enttäuschung, weil dich wahre Liebe anekelt. Dein Leben ist arm, aber glamourös.
Freitag, 31. August 2012
Umgang
Seine Einsamkeit, sein „Anderssein“ oder Abgeschiedensein von anderen Menschen, im positiven Sinn zu akzeptieren – auch wenn Einsamkeit für die meisten Menschen üblicherweise schmerzhaft ist –, anstatt sich ein negatives Bild des Einsam- und Anderssein einreden zu lassen, ist ein wichtiger Schritt, mit Einsamkeit und dem damit verbundenen Schmerz fertig werden zu können
Donnerstag, 30. August 2012
Egalité
Sie war nie bei mir, nie im Kopf bei mir. Körperlich lag sie da mal, aber das war alles. Kindliche Spielerei, kindlicher Spaß, Lust. Nie eine Gedankenspielerei. Mag sie vielleicht überlegt haben.
Liebe kann man nicht erzwingen, das sollte ich wohl gelernt haben.
Habe mich getäuscht. Da war nie etwas da. Ein Albtraum. Jahrelang. Da war nie etwas da, der Rest nur Einbildung. Ich war verliebt, enttäuscht. Die Liebe auch zu hoch angesetzt, zu viel erwartet, erhofft. Aber da war nie was und sie hat mich auch nicht verarscht. Sie ist einfach so. Ein kleines Kind, das meint distanziert gewesen zu sein und ich hätte es nicht gesehen, wäre über Grenzen gegangen.
Sie hat nie gewollt, sie war nie verliebt, keine Liebe. Ich war verliebt, wollte sie, sie war nie verliebt, wollte nie und das ist alles. Das Gefühl war zu stark, zu sehr begehrt, konnte es nicht einhalten, musste Grenzen überschreiten. Aber sie hat nie geliebt, von ihr war da nie was. Auch keine Verarschung, einfach nur keine Zuwendung, kein Interesse. So ist das nunmal. So kann es nunmal sein. Das ist alles. Denk dir die Nacht weg, die Emails weg und dann siehst du, dass da nie etwas war. Das Gefühl hat dich nur verarscht. Sie mochte dich bloß, das war alles. Das Gefühl hat dich nur verarscht. Hättest einfach wieder abfahren sollen, hättest gar nicht hinfahren sollen. Sie hatte nie eine Schwärmerei für dich, nie die Gedanken für dich. Vielleicht hat sie mal überlegt. Sie mochte dich bloß, wie man sich eben so mag. Nicht zwangsläufig aus Mitleid, keine Ahnung was sie an dir sah. Wer du bist, wie sie dich sah, du wirst es nie erfahren. Magst interessant gewesen sein, geheimnisvoll, anders; sie mochte dich, aber mehr war da nie. Für die Liebe für sie nicht interessant. Nur für eben mal auf den Schoß sitzen, nur für eben diesen Kuss, diese Nacht, aber für die Liebe einfach nicht interessant. Da mag was fehlen, da mag sie etwas nicht ansprechen. Standen vielleicht auch die Vorzeichen der Vergangenheit schlecht, warst du doch stets der arme zu bemitleidende süße Timmi, der immer verzweifelt ist und in Therapie war. Der der jammert, der nicht seinen Weg macht, der schon immer an ihr klammerte, immer schon an ihr aufschaute. Welche Frau will das, wer will das? Keine Augenhöhe und dann keine Distanz mehr. Jede ihrer Bewegungen tangierte. Ließ mir keine Ruhe mehr, schmerzte sehr, ließ meine Seele vor Freude hüpfen und tanzen, aber sie hat nie für dich geschwärmt. Da hat dich dein eigenes Gefühl einfach verarscht. Eine Illusion. Ein Traum, ein Albtraum. Nicht mehr wirklich, nicht mehr real gewesen. Wollte sie doch von Anfang an nicht und geküsst haben wir uns dann trotzdem. Klar habe war ich hartnäckig und doch wollte sie geküsst werden. Doch sie war ein betrunkenes kleines Kind, ein Spaß, ein Spiel, sie war nie verliebt. Dafür hast du nie das Auftreten gehabt, was sie braucht.
Heute willst du das nachholen, ein Mann sein, weltmännisch, unabhänig, offen, gelassen, cool, selbstbewusst; willst dich auch selber mögen. Aber du kannst dich schwer selber mögen, weil du keine weitere Chance auf sie bekommst, sie für immer fort ist. Schaust zurück und willst es in Zukunft besser machen, aber sie kommt nicht wieder, diese Chance. Die Vergangenheit war für eine Zukunft mit ihr nicht geschaffen, so war die Vergangenheit geeignet für eine Freundschaft, für eine Kumpelei, da ihr doch beide Probleme habt, aber die Vorzeichen der Vergangenheit wären erst dann positiv gewesen, wenn du schon selbstbewusst, selbstbestimmt gewesen wärst. Wenn du auch in der Vergangenheit schon ohne sie ausgekommen wärst, wenn es ohne sie gegangen wäre, wenn du im Leben angekommen wärst, wenn es gelaufen wäre, wenn du erfolgreich gewesen wärst, du nicht gejammert hättest, du stark gewesen wärst. Wenn du in der Vergangenheit, mit deiner Vergangenheit Frieden gemacht hättest. Aber so warst du für die Liebe für sie nicht interessant. Du warst der kleine Timmi und nicht der Tim. Du warst der arme Tim, der kranke Tim. Du bist größer als sie, aber aufgeschaut hast du. Das Ding ist, dass sie sich nicht in dich verlieben konnte, dich nicht lieben konnte, weil du dich selbst nicht magst, labil bist, weil du nicht die Größe hast, weil du die Zweifel hast, immer am Boden bist und nicht gehst, wie ein erfolgreich narzisstischer Geschäftsmann. Sie hat dich nie geliebt, weil sie dich nicht lieben konnte. Sie fühlte sich nicht angezogen, nicht zugeneigt, wendete sich nicht zu. Nur als armer Kumpel, aber keine Zuneigung, keine Zuwendung und hingezogen fühlen zu einem Mann. Für sie warst du der Junge, aber sie will sich zu einem Mann hingezogen fühlen. Du warst nicht dieser Mann. Sie konnte dich nicht lieben, konnte dich nicht aufs Podest stellen. Für sie muss da schon mehr da sein, mehr Reife, mehr Männlichkeit, mehr Testosteron, mehr Erfolg, Größe, Glanz. Aber das bist du nicht gewesen, das bist du auch nicht. Du bist der kleine Mann. Und nicht der große erfolgreiche reiche Mann. Und das braucht sie.
So reicht es nur für einen Kuss, aber glaube niemals, das daraus was wird, das hast du doch wohl nicht gedacht. Ist doch klar, dass ich nicht will. Was bildest du dir ein. Ist doch klar, dass es nur für eine Nacht ist. Ich sitze doch auch nur auf deinem Schoß, weil klar ist, dass ich nichts von dir will. Ach Mädchen und wenn schon, ja du willst nichts von mir, aber dann spar dir bitte das auf dem Schoß rumgehüpfe, das Tittenfassen, dann spar dir die Nächte, die Küsse. Aber leider siehst du nur dich selbst. Leider siehst du nur deinen Traummann und musst alle anderen kränken. Ja, ich hasse dich
Mittwoch, 29. August 2012
Gefühle allein aushalten
Stets hinterhergerannt. Auch aus Wut. Muss kaputt machen. Muss anrufen. Kein alleine gehen, kein Aushalten. Freude mitteilen müssen, Ängste mitteilen müssen. Aus Langeweile, aus Frust, aus Trotz. Aus strategischen Gründen, der Macht wegen, der Fratze wegen.
Alleine nie gegangen. Alleine nie lange ausgehalten. Angst vorm Alleinsein. Paranoia. Als wäre alles ein Spiel. Als drehe es sich um Erkenntnisgewinne, um Vorsprünge, um einen Wettkampf, ein Wettrüsten. Als gebe es einen Maßstab, eine Messlatte.
Geh mal alleine. Halte mal aus. Kommen und Gehen. Kommen und gehen lassen. Loslassen. Keine Angst vorm Alleinsein. Stehen lassen. Gelassenheit. Keine Angst vorm Alleinsein. Einsamkeit überwinden. Konzentration auf meinen Scheiß. Ich will leben. Lebe dein Leben. Get a life.
Alleinsein können. Alleine aufstehen. Alleine gehen. Keine Angst vorm Alleinsein und Aushalten. Die Spitzen kappen, die Extreme schlucken, fressen und verdauen. Bipolares immer wieder aushalten und leben. Bipolares in Schach halten, keine Angst davor haben. Sind nur Gefühle. Emotionen haushalten. Unter Dach halten, deckeln. Extreme Emotionen langfristig aushalten. Kommen immer wieder, aber es wird besser. Das dauert, dauert lange, dauert Jahre. Extreme Emotionen immer wieder aushalten. Kommen immer wieder neu, kommen immer wieder überraschend. Trauer, Wut, Freude, Verliebtsein, Eifersucht, Trotz, Zorn, Langeweile, Leere...alles immer wieder neu und extrem. Emotionen alleine aushalten. Jede Emotion, jedes Extrem alleine aushalten und einen Lohn wird es nie geben. Keine Belohnung, kein Verdienst, aber aushalten und du wirst Erwachsen. Wirst erwachsen. Aushalten und Erwachsen werden; das ist alles.
"Alleinsein - müssen ist das Schwerste, Alleinsein - können das Schönste." - Kein Ausweg ist auch einer. Verlag Ernst Heimeran, München 1954. S. 7
"Alleinsein - müssen ist das Schwerste, Alleinsein - können das Schönste." - Kein Ausweg ist auch einer. Verlag Ernst Heimeran, München 1954. S. 7
von Hans Krailsheimer
Montag, 27. August 2012
Wer Einsamkeit aushält, kann lieben
Keine Angst vorm Alleinsein, keine Angst davor zu haben, verrückt zu werden. Die Einsamkeit ist immer auch endlich. Jeder ist einsam. Erst wenn du aus diesem Unten herauskommst, es genießen kannst, es bewusst leben kannst, dann kannst du lieben. Wenn du im Alleinsein Kraft schöpfst, es aushältst, hier stark wirst. Dieses Alleinsein zu deinem gesuchten Freund wird, erst dann kannst du lieben. Dann kannst du nämlich alleine sein, dann musst du nicht abhängig sein. Im Alleinsein Können liegt Freiheit und bedingungslose Liebe. Mit dir Alleinsein können, dein bester Freund werden. Keine Angst davor zu haben, dass dir die Decke auf den Kopf fällt, dass du verrückt wirst. Einsamkeit ist immer endlich, lässt sich also auch genießen und Wert schätzen.
Alleinsein ist die Basis, ist das Fundament. Der Grund warum ich nicht länger abhängig bin und klammere, am Rockzipfel hänge. Erst wenn das Tal der Einsamkeit durchwandert ist, kannst du lieben. Und das könnte Jahre dauern, kann auch schief gehen.
Falls nicht, winkt vielleicht die Selbstbestimmung. Die bewusste Lebensführung. Ein Traum. Aber man sollte es auch irgendwie tun. Sollte wenn möglich nicht schief gehen.
Ohnehin schon zuviel verbrannte Erde um mich herum verbrannt. Dörfer abgefackelt, Wege versperrt und Türen verschlossen. Jetzt heißt es Aushalten und das Beste daraus machen, in Ruhe. Und vielleicht kommt auch mal der Genuss und hoffentlich irgendwann die endgültige Durchwanderung des tiefen Tals, denn wer Einsamkeit aushält, kann lieben..
Sonntag, 26. August 2012
Freitag, 24. August 2012
In Ruhe, geplant ans Ziel kommen
Mit Sicherheit. Geht es vielmehr um Sicherheit. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist nicht unwichtig, also das Erfolgen von Plänen und dem damit verbundenen Resultat. So mag es einen systematischen Verdienst geben, eine Entlohnung und Belohnung, doch wichtiger bleibt der persönliche Erfolg. Ein Ziel gesteckt und erreicht zu haben. Bewusst geschaffen, bewusst geschafft, Selbstbewusstsein gewachsen. Denn selbstbestimmtes Ziel ist erfolgt, weil ich es wollte. Nicht einfach automatisch und unbewusst, sondern weil ich mir einen Plan gemacht habe, weil ich am Plan gearbeitet habe. Einen Plan in die Tat und Wirklichkeit überführt habe. Ein bisschen wie Zauberei, aber eigentlich banale Kinderkacke. Das Kind ein anderes Bewusstsein hat. Ein automatisches Bewusstsein, so wie Tiere manchmal. Der Erwachsene sollte es im Selbstbewusstsein tun. Über kindlichen Bewusstsein stehen und das ist ganz schön schwer und hartes Arbeiten mit dem Ergebnis eines manchmal aufkommenden Zaubers, sofern man sich auch noch an Kindertagesbewusstsein erinnern kann. Schließlich hat man sich immer geschworen, den Wandel vom Kind zum Menschen zu beobachten. Haben doch immer alle gesagt, genieße deine Kindheit. Als Kind verginge die Zeit anders, also habe ich immer auch auf die Zeit geachtet.
Donnerstag, 23. August 2012
Nur weil du selbstbewusster lebst ..
.. deswegen hast du nichts verdient. Sie nicht verdient. Die Liebe nicht verdient. Es gibt keine Belohnung. Nur weil du arbeitest, weil du stark geworden bist, gibt es keine Belohnung. Nur weil du Leid durchstehst, Qualen erlebst, Kränkungen erfährst, nur deshalb hast du nichts verdient.
Das hat nichts mit Logik zu tun, nichts mit Mathematik. Entweder man hat Glück oder man hat es nicht.
Und doch ist man sein Glückes Schmied. Dieses Glück aber liegt woanders, das Glück liegt in einem anderen System, da wo man Pläne schmieden kann, Träume verwirklichen kann. Die Liebe kennt diesen Plan nicht. Und doch sind es oft die Erfolgreichen, die die glänzenden Frauen haben. Die diesen Märchentraum haben.
Komisch dieses Leben, komisch diese Liebe. Diese Pläne, diese Träume, dieser Erfolg. Manchmal scheint es, als gäbe es doch eine Glücksformel..
Mittwoch, 22. August 2012
Dienstag, 21. August 2012
Freitag, 17. August 2012
Koffein und Psychose
Rauschhören
Rauschrauchen
Rauschschreiben
Rauschmalen
Rauschlesen
Rauschsehen
Rauschfühlen
Rauschträumen
Nichts ist wahr
Was ist wahr?
Schall und Rauch Rauch
Genuss der Einsamkeit
Bis die neue scheinbare Wahrheit kommt
Auch das Gefühl ist nicht wahr
Gefühlsachterbahn
Gefühlspolaritäten auf Ausgleichssuche
Scheiß drauf
Und keep concentrated
Leicht gesagt, schwer getan
Leben muss nicht schwer sein
Aber beginnt vielleicht dort
Wird besser
Wird leichter
Kann auch Arbeit Genuss werden
Aber wer weiß das schon
Bin nicht weise
Nur in weiser Voraussicht
Handel dumm
So bleiben Rausch und Qual
Handel klug und ernte
Dümmster Bauer ist ein fauler Bauer
In weiser Voraussicht stets aufs Wunder spekulierend
Der Bauer sollte Investmentbanker sein
Mittwoch, 1. August 2012
Erzähl dein Leben
Erzähler im Kopf
Umschreiber im Kopf
Mal Brainstorm
Mal Thema, mal Linie
Beschreiber im Kopf
Gedanklich
Selbstbestimmt, selbst gedacht
Kenn dich
Bestimme dich
Verurteile dich und dann wieder nicht
Mag dich, mag dich nicht
Liebe mich
Erzäglstimme im Kopf
Bin das alles und auch nicht
Erzähle mir mein Leben
Denn es wiederholt sich
Wie das Wetter und doch immer etwas anders
Neu
Und doch immer das Gleiche
Langweilig
Bestimme was ich sehe
Bewerte, verurteile was ich sehe
Liebe es, hasse es
Romantik, Traum
Albtraum, gottlos
Ohne Plan, ohne Erfüllung
Nur Enttäuschung
Schwarze Welt
Bittere Pille
Da ist nix, nur scheiß Realität
Nur Idioten, Schlampen, Huren, Poser
Mehr ist das nicht
Was überraschend kommt, ist das Unglück
Und irgendwie kommt das immer
Immer. Kommt immer wieder. Überraschung
So ist Leben. Enttäuschung. Langweilig
Geh arbeiten. Scheiß auf die Spinner
Unabhängigkeit. Selbstbestimmt. Einsamkeit
Geh arbeiten und amüsier dich
So ist das immer
Enttäuschung. Ist das gemeine Leben
Sei ein Spinner
Aber erzähl dir dein Leben
Distanz. Und schütze dich
Selbstbewusst. Zweifelsohne. Zweifelsfrei
Giveafuk. Fukuall
Umschreiber im Kopf
Mal Brainstorm
Mal Thema, mal Linie
Beschreiber im Kopf
Gedanklich
Selbstbestimmt, selbst gedacht
Kenn dich
Bestimme dich
Verurteile dich und dann wieder nicht
Mag dich, mag dich nicht
Liebe mich
Erzäglstimme im Kopf
Bin das alles und auch nicht
Erzähle mir mein Leben
Denn es wiederholt sich
Wie das Wetter und doch immer etwas anders
Neu
Und doch immer das Gleiche
Langweilig
Bestimme was ich sehe
Bewerte, verurteile was ich sehe
Liebe es, hasse es
Romantik, Traum
Albtraum, gottlos
Ohne Plan, ohne Erfüllung
Nur Enttäuschung
Schwarze Welt
Bittere Pille
Da ist nix, nur scheiß Realität
Nur Idioten, Schlampen, Huren, Poser
Mehr ist das nicht
Was überraschend kommt, ist das Unglück
Und irgendwie kommt das immer
Immer. Kommt immer wieder. Überraschung
So ist Leben. Enttäuschung. Langweilig
Geh arbeiten. Scheiß auf die Spinner
Unabhängigkeit. Selbstbestimmt. Einsamkeit
Geh arbeiten und amüsier dich
So ist das immer
Enttäuschung. Ist das gemeine Leben
Sei ein Spinner
Aber erzähl dir dein Leben
Distanz. Und schütze dich
Selbstbewusst. Zweifelsohne. Zweifelsfrei
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