Sonntag, 16. Juni 2013

Oberflächenkratzer- Lookylooky



Nach oben geschrieben, getanzt, gelacht, gedacht, geredet, gemacht. Irgendwie nicht so schön an der Oberfläche. Ich tauche wieder ab. Immerhin, ich kenne jetzt beides. "Wohin des Weges?" - "Ich muss jetzt gehen." 
Wohin und womit? Man hat wohl noch etwas Zeit. Mal schauen. Sieh nach vorn, Kopf hoch und du schaffst das schon. Könntest auch auf alles scheißen und einfach machen und tun. Uni und so Kram machen. Terminkalender füllen. Sport machen. Und am Wochenende machen wir alle Party. So sieht das aus im Standardprogramm. So geht Leben. Wie geht Liebe? Die beständige Liebe zu dir, also immer, ohne Zweifel, ohne Bedingung. Läuft, fließt. Ich schlafe ein, arbeite und genieße. So schön kann für immer das Leben sein. 

















"Leben in Lyrik und Liebe"

So bleiben

Nichts falsch gemacht, abgesehen von den Leuten, die man zwangsläufig treffen musste. Hätte man sich mal von denen nicht beirren lassen. Alles ist cool.
Hätte man mal schon früher begriffen wer man ist, wer die anderen sind, was der Mainstream ist, was Liebe ist.  
Gottvertrauen und dem Teufel die Stirn bieten. Für mein Glück bin ich selbst verantwortlich. Stelle ich mich gut zu, bin Glückskind, Bastard, Satansbraten, Engel und geläutert.
 
 
 
 

Freitag, 14. Juni 2013

Geil auf Anerkennung?

Alle mitscheinen? Alle geil drauf?
Nichts Neues. Alle, jeder. Ich will nicht allein sein. Ich will drin sein. Ich will die Größte, ich will den Größten. Anerkennung. Hast du das, hast du das gewisse Etwas? Ja, ich habe das. Lutsch mein Schwanz. Ich gebe auch damit an. LMS. Du denkst, alle denken, alle arbeiten. Ich gebe Gas, denn das das habe ich ja schon. HupHup. Und du kotzt mich an, und du widerst mich an. Bleib fern, lutsch mein Schwanz. Ich habe das und du bleibst draußen. Dann gehe ich weiter und suche mir was besseres und so weiter und du siehst mein Etwas nicht, du siehst es nicht. Und du bist das Arschloch, weil du faul bist. Du bist das Arschloch weil du gierst und nicht suchst und nicht entdeckst, denn alles ist schon, doch das ist dir nicht zu offensichtlich.
Also dann geh mal nach Vita, nach Lebenslauf, Erfolg, Status. Finde hier dein Glück, denn dieser Mann ist glücklich, dieser Mann strahlt Leben, strahlt Glück aus. Und du bist nicht glücklich, nein das bist du nicht und wenn du nicht glücklich bist, gibt es auch keinen Erfolg, keine Anerkennung, kein Prestige und dann ziehen sich die Leute zurück und deine Frau kann nicht mit dir glänzen, wird mit dir einsam und so weiter...

Ich habe heute ein neues T-Shirt bekommen:




Shopper

Ich war shoppen. Kleide mich ein, richte mich ein, investiere für drei Jahre. 
Jetzt fange ich an Ölfarbe zu sammeln und lerne malen. Aber leider muss ein guter Ruf noch her. Für System, Markt und den ganzen scheiß Verein. Wollen wa es denen mal recht machen, aber Bock habe ich auch drauf. Verbiegen, brechen, anpassen und dann wende ich die Scheiße. Wer weiß das alles schon. Und wenn ich es schaffe, die Sterne zu drehen, dann spiele ich auch mal einen Lottoschein.














Donnerstag, 13. Juni 2013

Unverbunden abgegrenzt

Dein geschlossener Körper
Siehst den Körper in Grenzen
Kehrst zu dir zurück
Bleibst bei dir
Verrennst dich nicht im falschen Stolz
Jeder bleibt bei sich
Wir haben uns aber geküsst
In Abgrenzung bleiben lieber Tim
Ich tauche dann auch wieder auf
Bleib bei dir in Geduld
Du hast nichts falsch gemacht
Grenze dich von mir ab
Ich komme wieder
Wir bleiben Freunde
Tauche wieder auf
Unser Kontakt war schön
Verliere dich, verrenne dich nicht
Erst recht nicht im falschen Stolz
Bleib bei dir, grenze dich ab, kappe endlich die Verbindung
Lasse mich los
Nur dir tut es weh
Lass los. Es gibt kein falsches Lachen
Du warst mir nicht gleichgültig
Jetzt ist es egal geworden
Kein Respekt, keine Achtung mehr
Du hast dich schwer verloren, weil du schwer verliebt warst
Jetzt komm zurück und setze dich selbst in Grenzen

Wenn du Selbstbewusstsein hättest

Wenn du dieses hättest und was können würdest, müsstest du niemanden fragen, müsstest du nicht beweisen. Dann musst du nicht nach Außen tragen, musst du nichts erfahren, denn du kannst dich ja auf dich verlassen, dann musst du nicht der Schönste, der Klügste und Beste sein. Du wärst dann gelassen, auch ein bisschen eingebildet, denn das hat Selbstbewusstsein und Zweifelsfreiheit ja an sich. Du müsstest nicht beweisen, denn du weißt ja. Du kennst deinen Geschmack, weißt wie das System tickt,  weißt was gut ist, weißt was schön ist, weißt was schlau ist. Dann brauch man nicht mehr soviel davon, kann es ruhiger angehen, kann auch das Gegenteil machen, kann einfach so sein, wie man ist. Ich muss dann in meiner Vita nicht mehr die Kunsthochschule und den Designer stehen haben, denn ich kann mich auf mich verlassen. Im Gegenteil, ich habe keine Komplexe mehr, ich kann mein Ding machen.
Ich habe diese Zweifel nicht mehr, denn ich habe das Bewusstsein. Es muss nicht alles glänzen, ich habe Zeit und kann warten, denn ich habe Selbstbewusstsein. Ich weiß wer ich bin, ich weiß, was ich kann. Es muss nichts besonderes mehr sein und doch will ich das Besondere, haha.
 
Selbst wenn ich die Zweifelsfreiheit ablege, will ich weiter das Schönste, das Beste und das Schlauste. Aber es ist gut, die Zweifelsfreiheit gegen Selbstbewusstsein einzutauschen. Alles bleibt gleich klug und schön, doch wie geht Selbstbewusstsein? Was ist Selbstbewusstsein? Ja, sich abzufinden, zu akzeptieren. Vor allem sich selbst, ja, dann habe ich Selbstbewusstsein, aber angekommen bin ich nicht. Ist doch Stillstand, nein, das ist es nicht. Ich will weiterkommen, aber so richtig etwas kann ich nicht. Abfinden, akzeptieren, du hast das nicht.

Und wenn du akzeptiert hättest, dich abgefunden hättest, selbstbewusst gewesen wärst. Ja, dann hätte man sich viel mehr Zeit lassen können. Dann wäre alles nicht so tragisch geworden. Du solltest selbstbewusster sein, denn du guckst doch da durch, bist kein Legastheniker, doch du hast Zweifel, musst beweisen und ständig zur Schau stellen. Ständig etwas her machen.
Ich weiß nicht. Stimmt das wirklich?
 
Ich weiß was ich kann, was ich nicht kann, ich bin nichts besonderes, aber das bringt mich nicht weiter. So sieht das jeder? Das bringt mich nicht weiter. Kein besonderes Talent, nichts besonderes. So sehen das die, die sich abfinden, die erkennen, dass sie kein besonderes Talent haben. Toll. Mein Weg ist das nicht. Denn andere können ja was, ich kann das nicht. Ja, das muss ein jeder akzeptieren. Der eine erkennt, dass er etwas kann, der andere erkennt das er es nicht kann. Niemand etwas besonderes, toll. Das hätte ich denken und wissen sollen? So ticken wir alle und dann wäre es schon irgendwie mit der Traumfrau gelaufen, denn sie muss ja auch akzeptieren und sich abfinden.
Wären wir doch alle sich abfindende mit Selbstbewusstsein, dann würden wir es ja so schön gleich sein.
 
Aber es läuft so: Kein Talent, nichts besonderes, keine Traumfrau. So läuft es nunmal, aber meine Traumfrau weiß das eben, sie hat sich längst abgefunden, aber hält ihre Augen auf das Besondere aus, sagt aber dass sie das nicht will. Sie lügt und eigentlich hält sie sich dann doch selbst für etwas besonderes, doch leugnet. Und wäre man so gleich aufgetreten, wäre es wohl besser gelaufen. Mehr Selbstbewusstsein, mehr Ruhe, Respekt únd Akzeptanz. So läuft ja ihr Leben, sie hat das Selbstbewusstsein. Sie guckt da schon durch, sie weiß wie Männer oder Menschen an sie herantreten. Sie checkt worum es geht. Und so dreht es sich im Kreis. Wer hat Recht? Ist egal, denn sie hat ja die Ruhe weg, sie hat ja Zeit, Ruhe und Gelassenheit.
 
 
 

Die Wahrheit war immer wahr, seit Jahren bekannt. Sie sollte nicht stürzen

Solltest du nicht wissen, dass ich das schon lange weiß? Erzähl mir was Neues oder lass es bleiben. Oder erzähl es mir. Ja, erzähle es mir. Das nervt mich doch schon lange. Warum lasse ich es aufs Neue drehen? Aufs Neue drehen? Wozu? Weil du mich von etwas überzeugen willst, wovon ich vorher schon überzeugt war und bin und dann lasse ich mich von dir stürzen und auf den Kopf drehen, alles auf links drehen, weil du mir etwas weiß machst, was ich dir vorher doch sowieso schon vermittelte?
Warum lasse ich zu, dass ich mich von Wiederholungen überraschen lasse. Die Wiederholung überrascht mich, weil ich dich zu ernst nehme. Ja, ich nehme dich und auch mich und die Welt zu ernst. Bleib mal locker. Man das wollte ich doch immer. Du lässt mich ja nicht. Wer ist jetzt schuld? Ja, niemand ist schuld, aber ich ändere das jetzt und für immer und das war dann alles niemals wahr, aber erst eben danach.

Schuldfrage ist einfach und ich bin immer im Recht, aber das nutzt mir nichts, wenn ich es nicht ändere. Ich weiß es, wusste es immer und dann drehe ich mich doch auf links und vergesse und fange von vorne an, dabei war und ist es doch so klar.
Bleiben wir doch besser bei der Schuld, doch ich ändere was. Bringe ich heute etwas in Erfahrung ist es ein positiver Zusatz und Nutzen und keine Wiederholung. Ich gebe dir nicht mehr das Recht, über meine Wahrheit und Richtung zu bestimmen. Die Richtung kenne ich selbst, also lasse deine Griffel von meinem Steuer. Man greift nicht ins Steuer, das ist Tabu, Gesetz, höchste Ordnung. Du verstößt dagegen und nicht ich. Ich fahre schon geradeaus, immerschon und du sagst mir, ich solle geradeaus fahren. Das macht keinen Sinn. Ist doch klar das mich das verwirrt, wenn ich alles längst richtig mache, du aber sagst mach mal alles richtig. Das ist idiotisch, aber wer ist wirklich der Idiot?

Das macht ärgerlich, den ganzen Tag ärgere ich mich über so eine hirnverbrannte Scheiße, für die ich nicht verantwortlich bin. Ich mag ein Klugscheißer sein, aber was kann ich dafür, wenn ich klug scheißen kann und du es nicht siehst, anerkennst und respektierst?


Plötzliche Idee oder Einfall. Plötzliche Panik, Derealisation, Psychose, Depression

Ein Gedanke überrascht mich, stürzt mich in den Abgrund. Ich konnte gar nicht so gut aufpassen. Er stürzt mich. Ich falle, ich fliege.
Alles ganz schön gerade. Ist das nun die Wahrheit. Die Wahrheit über mich, die Wahrheit über andere? Ist der Glanz, das Prestige, das Ansehen, das Image wichtig? Nein, ist es nicht, aber das ist unveränderlich, das passiert immer wieder., wirst du immer wieder konfrontiert. Dem Anpassen, am Image am Respekt arbeiten? Selber glänzen. Statuskram. Ich rede nicht vom Materiellen, nicht vom Geld. Ich rede vom Verhalten, von der Denke. Änder deine Denke und du glänzt, ziehst die derbsten Menschen an. Ist das nicht zum Kotzen? Ja, aber so ist das und wird es immer bleiben. Und ich werde mich nicht abkehren, werde hier immer bleiben, aber ich gehe nicht mehr nach vorne. Ich mache es jetzt dem Glanz recht und dann glänze ich so rum, dann wieder darauf geschissen und es glänzt noch besser und noch mehr tolle Menschen um dich. Du darfst jetzt bei den tollen Menschen sein. Die oberen 10000 der Fotografie, der Designer, der coolsten derbsten Leute. Ach ist das Image schön, es funktioniert so toll. So kann es weitergehen. Wird es aber niemals. Das passt mir eben nicht, also verkackt der Tim weiter, denn er checkt das eben nicht, will es nicht meistern, protestiert, trotzig, stur, stolz. Das System hat mich mal heftig gestürzt, also mache ich keinen Frieden damit. Kann ich auch nicht, denn dann vergesse ich das System wieder, weil ich doch akzeptiere und Frieden mache und dann ja doch wieder stürze. Schon so oft gefallen, das kleine Kind. Alles scheißegal und niemals Langeweile. Dann läuft die Scheiße perfekt. Die Logik erkennt man ja doch immer wieder, aber ändern kann man niemanden. Sind ja selbst Idioten in diesem System. Sie hörchen mal ein bisschen, mal ein bisschen mehr, aber dann passt man sich ja doch ganz einfach an. Ändert sich darüber, aber ändern tut sich nichts. Das war eigentlich schon immer so, so wird es immer bleiben. Samsara der coolen Leute, erkennst du das System. Worauf wartest du, du kannst jetzt gehen. Doch du wolltest ja mit ihr gehen, wólltest sie da raus holen, doch leider fühlt sie sich ja doch ganz wohl darin, weil sie ja noch den Glanz hat, sich den Glanz erarbeitet und erhalten hat. Ihr Image aufrecht erhalten kann. Es geht ihr sehr gut damit, doch du wólltest da raus und du bist auch gegangen, wolltest sie eben auch da raus holen. Leider aber wartet sie noch auf was besseres und genießt noch ihr Prestige, son bisschen. Lebt sich gut davon, selbst wenn sie ihr Verhalten und das System annervt. Sie bleibt da eben noch, dreht noch ein paar KReise. Mag sie dieselbe Sehnsucht haben, doch ausbrechen tut sie dann doch nur mit dem derbsten Prestige. Ein Widerspruch? Nein, bloß maximales Verhalten. Sie will ja ausbrechen, aber mit maximalen Gewinn, mit maximalen Glück, Prestige, Ansehen, Image und den ganzen Kram. Na dann eben weiter in different Kreisen. Samsara und Nirvana. Keine Ahnung, geht eben weiter. Mein anderes Auge darauf, ihres eben darauf. Shit happens.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Nach der Langeweile, ist vor der Langeweile

Ich muss mal mein Studium anpacken, meinen Beruf anpacken, den sozialen Scheiß ruhen lassen.
Und ich wiederhole und höre mich selbst ständig. Also eher Zeit für ein weiteres Stimmungsbarometerbild:


Dienstag, 11. Juni 2013

Was noch schreiben, wenn alles geschrieben wurde? Wenn es sich schon längst wiederholt? Im Kreis dreht es sich ja sowieso. So viel ist klar. Bei einem jedem dreht es sich im Kreis, bloß glauben andere, es drehe sich nicht im Kreis. Das hat das Denken, das Grübeln, die Gedanken, das Reden an sich, es dreht sich immer Kreis, endet immer Kreis. Wohl auch deshalb ist die Erde eine Kugel. Vielleicht dreht sich auch die Ewigkeit im Kreis. Vielleicht ist die Ewigkeit eine geschlossene Umlaufbahn. Wer weiß das schon. Vielleicht weiß es ja ein Mathematiker. Ich weiß es nicht.
Die Ewigkeit könnte auch eine Strecke auf einer Gerade sein, diese Strecke ja auch unendlich ist. Im Detail, im Punkt, im Atom, im unendlich kleinen, das unendlich Große. Auch das ist in der Ewigkeit. Ewigkeit ist nicht Zeit, ist auch nicht der Moment. Und vielleicht gibt es auch keine Ewigkeit. Weiß ja niemand. Nichts ist ewig, alles ist ewig. Absolut ist ewig, ist gibt kein absolut. Ewig wäre eine Paradies, aber ein Paradies das gibt es noch nicht, könnte es aber geben und vielleicht gibt es das Paradies für manche auch. Die sehen das dann. Erleben dann das Paradies und vielleicht auch ein ewiges Stück Ewigkeit.

Sonntag, 9. Juni 2013

Studium schaffen. Rein in den Arbeitsmarkt. Wieder Industriekaufmann. Geld verdienen, möglichst viel, möglichst sicher, mit viel Vergnügen. Samsara und die große Langeweile. Kein Ausbrechen aus der Welt und der Langeweile möglich. Und für mich ist das ok so. Ich könnte auch genießen, aber kann das auch meine Frau? Die will dann ja doch noch dies und jenes. Schließlich muss ein Kind ja auch finanziert und sozialisiert werden. Meine Traumfrau ihr Traummann macht Karriere. Der Erfolg steht ihm gut und der Erfolg glänzt. Kein Entkommen aus Samsara, dem System und der falschen Liebeswelt. Sie ist immer die selbe, immer die gleiche. Wie die Jahreszeiten wiederholt sich deine Umwelt.
Das ist mir zu langweilig. Wie komme ich auf schöne Gedanken, zu schönen Gefühlen? Gehe ich anders mit der ständigen ´Wiederholung um. Stelle mich anders zu Zeit und Umwelt. Die Welt dreht sich anders, wenn

Freitag, 7. Juni 2013

Heute glänze ich, glänzt die Umwelt



Jesus war der Obernarzi. Nietzsche auch

Donnerstag, 6. Juni 2013

Anerkennung - Respekt - Abgrenzung


Wir leben in verschiedenen Welten. Du warst nie der Außenseiter, du musstest nicht derart um Anerkennung buhlen. Du warst ganz selbstverständlich immer dabei.
Dabei geht es um Anerkennung auch immer im Leben, das kennst du natürlich auch. Doch bei mir war das immer schon so. Ich war nie dabei. Erlebte meine Umwelt stehts als Zuschauer im Theater und nahm niemals teil und wenn ich teilnahm, wurde es schnell zur extremen Performance.
Für dich aber ist das keine Performance. Für dich ist das ganz normal und selbstverständlich.
Und so leben wir in verschiedenen Welten, dabei habe ich immer gedacht, wir hätten dasselbe Leid, genau dasselbe Leid, das haben wir aber gar nicht und das macht mich traurig, während du wahrscheinlich glücklich bist.
Und so bin ich logischerweise nicht in der Lage, eine Sonnenbrille zu tragen. Du aber kannst das ganz selbstverständlich. Wir leben in ganz anderen Welten und das macht mich traurig, macht mich wütend, während du wahrscheinlich glücklich bist und diese meinen Probleme gar nicht kennst. Du nimmst am Leben, an der Wirklichkeit teil, ich aber nicht. Ich bin nicht drin.
Die Gründe dafür sind mir fast egal, ich will das einfach ändern, sonst gehe ich kaputt. Und ich habe immer gehofft, wir hätten dasselbe Leid. Das haben wir aber nicht und so bist du glücklich, bist dabei, kannst lachen und hast vielleicht auch Sex. Ganz selbstverständlich, ich habe das nicht. Und ich kann damit leben, dass wir anders sind, das alle anderen anders sind, doch denke ich daran, wie du in deiner ganz normalen Welt auch noch Sex hast, bringt es mich um. Nicht die Eifersucht ist der Grund. Aber neidisch bin ich schon auf deine Welt, auf das was für dich ganz selbstverständlich ist, für ich aber nie war, jetzt erst so langsam wird.
Ich war immer ganz woanders, wie du sagen würdest, sehe ich nur mich selbst. Das stimmt aber nicht, denn ich will das gar nicht, ich muss das machen, denn ich kann nicht ganz einfach teilnehmen.
Ich muss oft gestört stehenbleiben und wenn du dann Sex hast, dann ist meine Störung am aller größten. Ich halte das aus, was aber bloß nichts anderes heißt, als das ich mich selbst und niemanden anderen umbringe. Daraus besteht mein Aushalten. Doch die Störung bleibt, ich bleibe stehen und gehe nicht ganz normal weiter.
Und so leben wir in verschiedenen Welten und haben uns nie verstanden, nie gesehen, nie getroffen. Und dann verurteilst du mich. Glaubst du meine Störung zu kennen, was mein Problem ist und entfernst dich daraufhin. Bei mir bleibt es gestört und bei dir läuft es ganz normal weiter. Für dich ist nichts passiert, für mich aber eine ganze Welt. Für dich ein kleines scheiß Problem, nicht aber für mich. Ich bleibe stehen. Du lässt mich stehen und ich kann nichts erzwingen. Ich werde für dich sogar uninteressant, weil du nun meinen Komplex kennst und ich muss diesen IMMER zum Thema machen, während du dann eben einfach weitergehst. Ist doch kein Problem, für mich aber eine ganze Welt und so geht es bei dir weiter, lässt mich stehen, wird uninteressant, uncool, ist immer dasselbe und mich interessiert nur mein Problem. Ich will es zwingen, quetschen, erledigen, aber es lässt sich nicht wie ein Pickel ausdrücken.
So bringe ich meine Welt ans Tageslicht. Ich will das jetzt für immer killen. Ich will es mit euch für immer ausdiskutieren, doch dann ist es doch wieder da und ich komme nicht weiter, bleibe stehen. Ich kann davon nicht Abschied nehmen. Es braucht wohl Zeit, aber es bleibt immer zu spät.
Ich habe immer anders gelebt und ich hätte gerne gewusst, wie du das immer machst, an diesen Stellen, was ich anders, was ich falsch mache. Könnte doch alles so einfach sein, aber dafür ist es zu spät.
Andere haben auch Probleme, das bringt mir aber nichts, denn ich vermisse ewig etwas. Irgendetwas fehlt mir. Niemals hört das auf. Eigentlich lebe ich in der Störung. Ich habe das schon so manchem ewig erzählt, aber die geben alle auf, so gut sie es auch meinen. Das Problem ist nicht zu stoppen. was ist bei mir bloß so anders und dann sagen die anderen, nichts sei bei mir anders, aber das kann nicht sein, denn ich sehe es ganz anders.
Ich will etwas nachholen, eine Lücke schließen. Die Vergangenheit perfekt machen. Ich will dass es auch bei mir läuft. Und wer hat keine Störung? Jeder hat irgendwas. Toll und ich will auch nicht rumjammern, sondern etwas ändern, doch wie? Ich erzähle es jedem, ich will das Problem erfahren, Auswendiglernen. Will wissen was überhaupt das Problem ist.
Mach doch so Tim. Ok, das mache ich, aber dann passiert das. Kein Aber Tim und dann passiert das. Löst das Problem nicht. Kein Aber Tim. Ok. Mache ich und es geht mir nicht besser. Dann mach das, ok das mache ich, aber es geht mir nicht besser, dann jammer nicht. Ok, aber es geht mir nicht besser, dann sage ich nichts mehr, lasse euch alle in Ruhe und dann bekomme ich Respekt, Liebe und Anerkennung, denn ich erzwinge keine Liebe mehr, sondern bekomme Liebe, aber das ist doch eine Liebesformel !! Das ist doch ein Spiel, ein indirektes Manipulieren. Ich erzwinge nicht mehr und bekomme Liebe, das ist doch erzwingen, einen spielen, ein Taktieren, gerade das ist doch Liebe erzwingen, weil man weiß, dass das funktioniert. Hättest du bloß niemals Liebe erzwungen, erzwinge keine Liebe mit aller Macht und du bekommst Liebe und gerade das ist Erzwingen und eine Formel.
 

Mittwoch, 5. Juni 2013

Alles im Klaren. Was kann der Weg sein? Alles gegenwärtig hell, es muss jetzt ein Weg her. Vergangene Fragen hören jetzt einfach auf. Wohin des Weges? Lass dich nicht aufhalten. Was will ich schaffen? Welches To-Do weiterspinnen und erfüllen? Welche Villa Kunterbunt will ich bauen?
Ein Großer werden. Große Liebe. Das wäre toll. Bin ein Großer und war groß verliebt. Heirat, Kinder, welche Frau? Arbeiten, Karriere und das Leben genießen, auf die Kacke hauen. Mich auf meinen Kram konzentrieren. Im Moment hänge ich doch nur rum. Ich mache mich frei, mache vielleicht vieles falsch, aber immerhin mache ich.
Ich habe Bildung, ich bin schlau. Was damit anfangen? Ich will nicht wirklich weiter gehen. Ich wohne in einem dreckigen Loch. Sollte es nicht mal eine schöne, große, weite, helle Wohnung sein? Kann ich das nicht? Werde ich das nicht erreichen? Will ich das? Ja, irgendwie schon. Es ist ein Weg, ich kann doch nicht ständig im Jetzt verkacken. Träume bauen, egal was die anderen sagen. Ich habe einen Traum, doch daran arbeiten tue ich nicht. Ich spinne bloß weiter daran herum. Zeit-Todschlagen-Gegenwart. "Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht" und meine jetzige Frau, wird das erreichen und wenn es über ihren zukünftigen Mann ist, aber ich will darüber nicht klagen, sondern das selber schaffen. Hoffentlich habe ich das Zeug und den Willen dazu. Viel Glück und viel Erfolg, Tim. Möge irgendwer mit dir sein.

Sonntag, 2. Juni 2013

Sich glücklich stellen - zum Glück stellen - drehen und wenden bis es glücklich passt und macht

Ich werde eine starke Frau. Werde feministisch. Mache meinen Kram, mein Ding. Fast ein bisschen egoistisch. Ich heule nicht rum, das scheiß Blach soll mal lernen auszuhalten, soll mal lernen, dass das jedem so geht. Die Richtung sollte mal klar sein.
Ein scheiß auf die Wunden, wer hat die nicht. Tust du mir aber leid. Selbstironie und der schwarze Humor. Wir alle müssen auf der Erde mit zwei Beinen stehen, das Leben in die Hand nehmen. Das verletzte Kind mal bei Seite schieben, es wird es schon nicht umbringen.
Ich bin Single. Ich will meine Selbstverantwortung genießen. Manche wollen dann viele Frauen abschleppen, wenn sie den Umgang mit diesem Schmerz gelernt haben. Macht der kölsche Homosexuelle ja auch nicht anders.
So ist das, heul nicht rum. Deine Frau musste das auch irgendwie und unter ihren Umständen ebenso lernen und so eine Frau wolltest du doch, also nimm dein Leben mal wieder in den Griff, in deine Hände. Keine Zeit, keinen Platz mehr für Verirrung. Die Richtung ist klar und steht noch ständig im Zeichen des Ärgers, der Wut. Der Angst nicht mehr, aber im Zeichen des Wut und Ärgers des kleinen verletzten Kindes. Es ist kein Wettrennen, kein Wettkampf. In dieser Selbständigkeit stehen wir gegenwärtig sowieso alle gleich.
Und alle wollen bloß nur helfen und schauen dir in die Verwirrung, greifen dir in den Schritt. Mensch Tim sei nicht wo stolz, dann haben sie dir eben auf die Beine geholfen. Ich glaube eine Feministin sieh das anders, vielleicht ist sie dankbar dafür, dass man sie wieder auf die Spur hilft und sie justiert. Na dann werde ich jetzt auch eine starke Frau. Doch pack mir nicht an die Eier und gehe erst recht nicht mit mir in die Kiste, wenn du es bloß egoistisch feministisch oberflächlich siehst. Das ist dein Stil, nicht meiner.
 
 


Samstag, 1. Juni 2013

Mittwoch, 29. Mai 2013

Gott lässt nicht locker. Gott klammert hartnäckig. Ich hörte zu sehr auf Gott. Gott mal schön den Stinkefinger zeigen.


Also bin ich heute weniger präzise. Weniger in mir. Aus mir. Bin jetzt selbst ein Aufseher. Ein herzlicher Regisseur. Genug bilden lassen. So nimmt man sich das Leben. Ist freier, klarer bestimmter. Weniger zwangsgesteuert. Weniger der Einsicht folgend. Komische Sache das. Komische Beweggründe. Ich verstehe das. Aber niemand kann das sehen. Niemand wird dem folgen können. Es ist Telepathie. Mit irgendjemand. Wer kennt den schon. 
Kann man sich auch sparen. Wahrscheinlich auch eine Entscheidung. Vielleicht einfach sein irres tolles Kind loslassen. Oder eben in Ruhe durchsetzen. 



Bedingungslose Liebe - Ich fürchte nicht die Enttäuschung. Keine Erwartung

Dienstag, 28. Mai 2013

Alles geht. Säbelrasseln und falsches Lachen


Jemand hat dir einen Kompass, einen roten Faden in die Hand gegeben. Du musst dich nur noch daran leise rausschleichen. Fass nicht viel an. Du bist blind, bist stumm. Es geht nur noch der Schnur entlang. Ich muss nicht mehr tasten, jemand hat mir was in die Gruft gelegt. Danke. Jetzt nur noch raus. Das dauert noch ein paar Wochen. Vor lauter Freude verliere ich schonmal diesen deinen Faden. Ich ziehe mich am Seil hoch. Minute um Minute. Ich halte mich bloß daran fest, es zieht mich fast von alleine. Danke. Wer ist Schuld an meinem Glück? Will herzlich danke sagen und dann selber weiter und wieder etwas besser gehen.
 
 

Eine Woche ohne falsches Lachen und du wirst sehen





Montag, 27. Mai 2013

Vater Capulet

"Er wird ertragen"
 
Facebook wird ertragen. Ich bin nicht wie du, das wird ertragen. Ich bin nicht, wie ihr, das wird ertragen. Der Vater sagt, du hast zu ertragen, das wird ertragen. Ich ertrage meinen Vater aber nicht. Ja, ich sollte ertragen. Sollte aushalten, aber wenn er sagt, ich solle aushalten und ertragen, dann breche ich aus, das werde ich nicht ertragen. Da kann es dann schnell um Mord und Totschlag gehen. Soll er mich ertragen und alle ertragen. Wird eben ertragen oder eben nicht ertragen, bis die Polizei kommt und Geschichte sich wiederholt. Und dann musst du doch ertragen, dann müssen wir alle wieder ertragen und dann geht es allen irgendwann besser. Ertragen oder Amok. Ertragen und rocken. Der Vater sagt, der weise sagt, ertrage, gehorche. Er verbietet und legt noch eine Schippe der Weisheit drauf. Du hast keine Wahl, es wird ertragen. Und dann kommt das Schicksal und das wird dich zum Ertragen zwingen.
 
Gott verdammt, sie wird ertragen. Erträgst du nicht, wirst du irre. Erträgst du nicht kommt Gott. Ertrage. Gehorche. Ich lache dem Vater ewig ins Gesicht. Ertrage du Bastard. Gehorche, doch der Kaspar ist seine Suppe nicht. Ertrage, sonst wird das Schicksal dich ewig erinnern und nerven, schocken und stürzen. Hast du eine Ahnung worauf du dich einlässt?

Sonntag, 26. Mai 2013

Samstag, 25. Mai 2013

Heja BvB !

Heute großer Samstag, heute großes Spiel.
Und ich konnte ihr damals nicht lange in die Augen schauen, konnte ihr nicht lange den Zauberer machen. Die Liebe war stärker als ich und das ist nicht so gut. Leider. Immerhin perfekte 2-3 Tage gehabt. Wahres Leben, echte Magie. Die Kunst auf ein neues Level gehoben. Wunderschön und doch bleibt die Kunst und die Liebe Zufall. Kann man zweimal den Zufall mit ihr Leben? Kann man den Zufall dann nicht doch bezwingen? Ich bin entschlossen. Das wird schon irgendwie gehen und dann hole ich sie mir zurück und bringe vorher noch ihre Mutter um.
Meiner Frau ist zuviel peinlich, nicht wirklich ist sie frei. Nicht wirklich lässt sie frei.
Also was nun machen? Nach Berlin gehen. Nichts anderes kann das Endziel sein, weil ich zu sehr deutsch bin. Das Deutsch liebe und vor allem mein englisch zu schlecht ist. Also kann es nur Berlin sein. Nur da meine Kunst, nur da meine Liebe und dem Zufall auf die Sprünge helfen. Den Lottoschein spielen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, vielleicht auch etwas bescheissen. Das Spiel des Lebens kann nur die Liebe, kann nur die Kunst sein. Hier kann ich mich verlassen, vertrauen und muss nichts berechnen. Es hat sich ausgerechnet. Berlin ist klar. Die Liebe ist klar. Aufgelöst immer da. Du fehlst mir. Es ist dieses Gefühl, das immer da war und das zu dir gehört. Mit dir würde ich gerne gleichzeitig sterben. Wer will das nicht? Wer aber kann das äußern? Wer geht wirklich selbstbestimmt? Der Künstler geht eher wahrscheinlich und etwas, aber nur etwas mehr voraus. Wo bist du? Und ich vertraue, dass wir denselben Weg gehen. Wer weiß das schon? Gottvertrauen, der Rest ist bloß Atemberaubung. Mal voller Liebe, mal voller Wut und Hass. Mir ist langweilig, du fehlst mir.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Schreibt und liest dein Kind? Lese, schreibe, lerne wie ein Erwachsener

 
Heureka ich habe es. Ich fall wieder ins Kind. Nein da schreibe ich mich wieder raus. Lesen und lernen schwieriger, denn das Kind lernt ja von Anfang an, aber man kann das auch Switchen. Andere passen nicht gut auf und Schwuppdiwupp sind sie Erwachsene. So kann es gehen. Man lebt vor sich hin. Immer geradeaus. Stur den Kopf hoch nehmen und nach vorne schauen. Wie oft hat man das schon gehört. Das Kind killen. Diese Kinderstimme, diese Lust. Ich will eine andere Stimme, eine andere Lust. Die liest wie ein Kind, das ist mein Problem mit dir.
Alles vergessen. Könnte alles anders sehen. Ich sehe nur, was vor mir liegt und ich gestalte mein Leben bis zum Ende. Mehr interessiert mich nicht. Alles andere lass ich verkacken, einschlafen, verhungern. Ich denke nur noch an mich. Wenn du was brauchst, dann melde dich. Mich interessiert keine Vergangenheit, auch nicht die Gegenwart, bin nur noch auf das was kommt fixiert und was soll da schon kommen. An andere Biografien sieht man auch keine Wunder, keine Magie, alles schon gelebt. Ein scheiß drauf und nur noch das normale Leben oder eben Wunder betrachten. Alles schon gelebt, alles schon gedacht. Alles schon geschlussfolgert. Die wenigsten leben danach, deshalb verwirrt es ja so und zieht runter. Es interessiert nur ein nach vorne. Interessiert nur, das Kind einzuschläfern.
 
 
 

 
 



Dienstag, 21. Mai 2013

Bitte nicht stören





Ich bin jetzt großer Facebooker

Ich bin jetzt großer Facebooker. Man ist hier was los. Das macht schon Spaß. Und dann habe ich doch keinen Bock mehr drauf. Ständig dieselben Idioten in den News. Teufelszeug. Damit kann ich nicht umgehen. Vielleicht will ich es auch nicht.
Dieses weiße kleine f auf blauen Grund. Ich muss kotzen. Halte es mir vor Augen bis ich nichts mehr spüre. Und selbst die coolsten sind in diesem Idiotennest. Ich bin enttäuscht. Ich muss kotzen. Na dann lass uns mal nen Bild hochladen, lass uns was liken, ich like dein Kommentar, ich kotze auf deinen Post. Ah, erstmal Profilbild ändern und das Titelbild abstimmen. Und selbst die coolsten sind in diesem Idiotennest, als wenn es nicht ohne ging. Also dann lass uns mal ankotzen und oder liken.
 
 
Daumen hoch
 

Sonntag, 19. Mai 2013

Es ist nicht so wie es aussieht





  
Eigentlich bin ich wunderschön, nein ich bin wunderschön. Sieht bloß nicht immer so aus. Und ich denke positiv, optimistisch. Fernab der Realität, also magisch. Ich ziehe das Glück an, ich bin ein toller Mensch und Mann ja sowieso. Läuft. Das Denken zahlt sich aus. Setze Ideen, setze Träume um. Fast wie ein Regisseur, ein James Cameron, Peter Jackson. Man sieht es bloß nicht, noch nicht. Ich bin der Baum und die Blume und habe keine Kontrolle mehr über das Glück. Ich ziehe den Wahnsinn an, bin interessant. Läuft. Battle. Rap. Fake. Mit HipHop hat das nichta zu tun. Ist bloß Zauberei und die Entfernung des Aberglaubens, der Dualität durch Wissen.

Pfingstferien scheiß Uni Köln



Schönes Wetter. Kommt überraschend. Immer noch in scheiß Köln. Immer noch im Studium.
Ah, das Wetter ist schon toll. Schabernack. Scheiße bauen. Die perfekte Performance. Der Schauspieler und der Lebenskünstler, bla. Und die Macht des Unterbewusstseins, die Macht des Selbstbewusstseins, die Macht der Performance, die Macht der "Drogen".
Ich habe auch schonmal besser ausgesehen, auch schonmal jünger ausgesehen. Mensch, nie zufrieden doch den Humor nur selten verloren.
Bin kein Beuysianer, aber das Leben ist schon toll, bin kein Esoteriker, aber das Leben ist schon ein Wunder. Bin kein Psychologe, aber alles ist Liebe. Vor allem Wissenschaft und Mathematik ist Liebe, aber ein Akademiker bin ich nicht.
Ich sollte lügen, doch die Lüge übernimmt das Unbewusste für mich. 32 Jahre alt, lebe in Köln. Ich mache Pläne, globale Pläne. Überall werde ich mal gelebt haben, denn ich habe schon überall gelebt. Vorstellungskraft. Ich kann mir alles vorstellen, bin mördererfahren, doch gerochen habe ich es nicht. Ich kann dich nicht riechen, kann nur weniges riechen. Bin Surrealist, Magier, Wahrsager, denn nur mein Unbewusstes lügt dich und mich an. Dich ich brauche nur mich und dich. Ich brauche nur eins. Und das weiß ich und ich warte und ich bin geduldig und dann ist sie da und dann heirate ich dich und dann haben wir drei kleine Kinder. Warum? Weil 127 mit Glückszahl ist. 1+2=3 ist und die verflixten Sieben Jahre überwunden werden.

Immer nochmal anders. Das Quentchen Glück




Fange ich an mich ins Glück zu schreiben. Erfolgs- und Glücksrezept, kein Zweifel. Psychiatrie und der Zweifel. Keine Psychiatrie, keinen Zweifel, also Glück. Psychiatrie ist keine Wissenschaft. Wäre sie es gewesen, wäre ich ja glücklich geworden, also scheiß drauf. Ich interessiere mich nur noch für mein Glück, mein Wohlergehen. Keine Ängste. Das Unbewusstsein kennt nur Mut oder sollte nur den Mut kennen. Nur der Mut wird belohnt werden. Nur das was du selbst nutzt, umformulierst, umdrehst und gehst, wird funktionieren. Dazu muss man kein Genie sein, das kann jeder Bauer. Ich höre auf niemanden mehr, frage nur noch mich selbst und mein Unterbewusstsein kennt ja doch schon die Antwort. Trainiere dich selbst, trainiere dein Unterbewusstsein. Das machen wir jetzt alle und werden alle Präsident der Vereinigten Staaten.
Es geht nur noch um die Decodierung deines Unterbewusstseins, um den Killswitch der Vergangenheit. Je mehr du umformst siehst du die Versager deiner Vergangenheit. Sie versagen und zusätzlich lässt du dich autosuggestieren, wirst selbst zum Versager. Wenn da also nur Idioten sind, werde nicht selbst zum Idioten und grenze dich ab. Lass die Idioten, Idioten bleiben. Anscheinend wird wohl doch nicht jeder Präsident der Vereinigten Staaten.
Ändere dich komplett, zieh dich komplett auf links. Ja, ich könnte auch zufrieden bleiben, aber das ist scheiße. Radikaler Umsturz. Radikal auf Jungfrau, radikal auf neu, auf null. Von vorne anfangen. Alles neu geeicht. Auf futuristische Weise perfekt reformiert in Konservierung. Ground Zero, Fix in dir selbst den Jesus bzw. die neue Zeitrechnung geschaffen. Before 1999, Psychiatrie 00, 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13. Heute ist 1981 + 18 abgesehen von 14 idiotischen Jahren, also bin ich 18 und es ist weiterhin 1999. Auferstehung von den Idioten. Wiedergeburt 2013. Wie rechne ich meine Zeit? Es gibt ein vor 1999 und ein danach, aber es ist weiterhin 1999. 14 Jahre Ewigkeit sind auch nur ein Augenblick. Anschluss 1999.
14 Jahre kein Vertrauen, keinen Mut. Ängste und scheiß Zweifel. Bin ich heute Wissender? Wissender ist besser, als Gläubiger zu sein und ich weiß, dass ich alles drehen kann. Das Drehen kommt zu spät und ich habe 14 Jahre Glück verpasst. Ich will dafür eine Entlohnung, ich will meine Frau, ich will zaubern, ich will immer glücklich sein. Ich schaffe mir eine Belohnung, ich werde reich, habe viele Kinder, eine zauberhafte und schönste Frau. Ich drehe die Macht des Unterbewusstseins. Warum? Weil ich es kann, weil ich es verstehe und drehen kann, nutzen kann, gebrauchen kann. Ich habe die schönste Frau verloren, die größte Macht. Vor allem weil mich die Psychiatrie zum Vollidioten machte.

Samstag, 18. Mai 2013

Sonntag, 12. Mai 2013

Psychiatrie und den 'Türken' rächen. Er hat mein Leben verkackt. Ich will Rache, aber es ist zu spät

Rache. Rache, welch komischer Begriff und er ist im Gegenteil kindisch. Rache ist übel, aber ziemlich wichtig. Leider geht das in unser Zivilisation nicht mehr. So kann der Psychiater zwar Schaden anrichten, aber der Patient kann keine Rache nehmen für das angerichtete Unheil. Der Patient ist machtlos und war es auch immer. Er kann nur den Rücken kehren und das habe ich zu spät getan.
Ich kann ihn wohl nicht anzeigen und seine Praxis oder ihn selbst abfackeln das scheint unmöglich. Kann ich meiner Mutter auch nicht antun. Und doch wäre es logisch konsequent. Wegen ihm habe ich alles verloren, also was habe ich zu verlieren? Nichts, außer der Zukunft. Schließlich bin ich noch jung und dennoch ist alles viel zu spät. Zu spät vor allem für meine große Liebe. 

Freitag, 10. Mai 2013

Donnerstag, 9. Mai 2013

Mittwoch, 8. Mai 2013

All cool out of control









Keine Psychiatrie, keine Probleme, keine Fragen. Psychiatrie hat mein Leben, mein Selbstwert gekostet, meine große Liebe



Vor 15 Jahren Selbstwertgefühl verloren

Dieses ureigene Gefühl verloren. Das Glück. Die Coolness, die Aura, das Lachen, die Freude.
Hin- und her, auf und ab, schwarz und weiß. Extreme Gefühle und Gedanken. Tiefe, Leere, aber kein stabiles Selbstwertgefühl mehr. War damals nicht mehr alles cool.
Die Psychiatrie hat das nie gecheckt.
Wut, Ärger auf mich, wo vorher Trauer war. Mit Rike hatte ich mein Selbstwertgefühl zurück, meinen eigenen Glanz, meine Aura, meine individuellen Augen. Ein Scheiß auf die Psychiatrie. Zum Teufel mit der Psychiatrie. Sie hat mir meine Selbständigkeit genommen, meine "Coolness", mein Selbstwertgefühl, meine Individuation.
Sie schaut in dich, analysiert dich und nistet sich damit in deinen Kopf, lässt dich nicht frei. Du verzweifelst, wirst dich mit der Psychiatrie niemals individualsieren können. Die Psyhiatrie hat einen ständigen Platz in deinem Kopf.

Dienstag, 7. Mai 2013

Zurück zum Start

Alter ich will wieder Bock aufs Leben haben, wie jeder andere auch. So wie damals mit 18. Ein Scheiß aufs Kiffen, auf die Psychiatrie und was auch immer. Ich werde wieder der alte sein oder bin wieder der alte und brauche diese scheiß schlechte Hilfe nicht. 

Ich wollte diese Erfahrungen nicht machen. Ich habe mir das nicht ausgesucht. Ich habe keinen Bock mehr auf Schicksalscheiße, auf Mythologie, auf Psychologie, auf Religion, auf Philosophie, auf Spiritualität. Ich will das nicht mehr und ich wollte es auch nie. Ich musste das tun, niemals habe ich mir das ausgesucht. Und weil ich so drauf war, habe ich alles verloren und landete zudem in der Sekte Psychiatrie. Landete bei Dr. Demirtas und bei anderen Spinnern. Jetzt bin ich unglücklich, aber ich bin damals nicht unglücklich gewesen oder eben nicht derart. 
Ich will all den Scheiß nicht mehr. Ich muss nichts intelligentes machen, ich will einfach nur noch Bock aufs Leben haben. Bock habe zu reisen oder an etwas teilzunehmen. Einfach selbstverständlich Sonnenbrille tragen. Einfach selbstverständlich rocken, wie ich es auch früher tat. Ich will keinen Kritiker mehr, keine Kommentare mehr. Ich will einfach wieder Bock aufs Leben haben und diese alten Zeiten werde ich mir auch wieder nehmen. Ohne scheiß Psychiatrie, ohne scheiß Fragen an das Leben. Das wird mich nicht mehr interessieren. Ich will nicht mehr dass es mich interessiert und sowieso interessiert es mich auch nicht. Nur mein scheiß Kopf ist noch derart programmiert. Fremdgesteuert und nicht mehr selbstbestimmt und das kotzt mich übel an.




Sonntag, 5. Mai 2013

1-27




Nerven und Schicksal rocken




Abgrenzung

 
 
 














Sich selbst in Abgrenzung als einzigartig wahrnehmen und nicht als was besseres.
Sich selbst im Anderssein akzeptieren und vertrauen.
Eifersucht und die Angst vorm Anderssein und dem damit verbunden Gefühl der Verlassenheit, existiert dann nicht mehr.
Ich bin nichts besseres, aber liebe die, die sich für was besseres halten; sind interessanter.
Ich bin nichts besseres, aber vergleiche mich. Ich bin nichts besseres, aber eifersüchtig. Ich halte mich für einen Gewinner und habe Angst dich zu verlieren. Halte mich für was besseres und einen Gewinner, also leide ich und verliere ich dich.
Ich vergleiche mich und habe dann Angst vorm Anderssein oder deswegen Angst, dich zu verlieren.
Ich vertraue nicht, also verliere ich dich.
Es könnte besser sein, also verliere ich dich.
Du hältst dich auch für was besseres, aber Anhimmeln und Eifersucht, ist dir zu peinlich.
Wir sind alle anders, jeder und ich halte mich für den besten, also bin ich eifersüchtig, also bin ich einsam, also habe ich Angst, dich zu verlieren, weil ich der beste sein muss.
Wir wollen alle die besten sein, aber ohne dich kann ich nicht gehen.
 
Und all das interessiert mich nicht und all das wird interessant, wenn das tolle X kommt. Alles Y interessiert mich nicht und das Y wird dann erst interessant und zum Problem, wenn X sich für Y interessiert.
 
Ich halte mich für was besseres und habe Angst dich zu verlieren oder nicht zu gewinnen, also habe ich dich verloren, denn Vertrauen habe ich nicht.
Darf man vertrauen, wenn man sich für was besseres hält? Ja, aber dann kommt irgendwann die Angst vorm verlassen werden und die Angst zu versagen, die Eifersucht, also musst du irgendwann leiden, wenn du nicht akzeptierst, dass wir alle Fehler haben, wenn du nicht akzeptierst, dass wir alle anders sind, wenn du nicht akzeptierst, dass wir alle einzigartig sind. Jaja, und es ist nur eine Feinheit, aber die macht den Unterschied.

Samstag, 4. Mai 2013

Dienstag, 30. April 2013

Find ich mich mal einfach ganz selbstverständlich voll gut







Muss ich mir diese Fragen nicht stellen. Geht einfach immer weiter. Die Fragen kommen gar nicht mehr. Kann ich immer gleich beantworten. Ist doch klar. Alles cool. Überall Fakes, scheißegal. Geht man drüber. Wie über Leichen. 


Sonntag, 28. April 2013

Ich werde wie immer den schwierigsten Weg nehmen müssen, aber es trotzdem schaffen, du Wixxer.
















Vielleicht ist der schwierigste und schwerste Weg immer der, den man alleine geht. Jener den man stundenlang, tagelang alleine aushält, während andere feiern, zusammen glücklich sind. Ich lebe nicht von Fröhlichkeit zu Fröhlichkeit, sondern von Einsamkeit zu Einsamkeit. Das ist ein Unterschied. Ich lebe von aushalten zu aushalten, nicht von Freude zu Freude, nicht von Ablenkung zu Ablenkung.
Ich bin nicht stolz darauf ich muss das machen. Manchmal kotzen mich die anderen an, mal würde ich selbst gerne so sein, mal fühle ich mich völlig falsch.
 
Mir kommt es nicht in den Sinn am Strand oder in Parks zu liegen. Mir kommt es nicht in den Sinn und dem dann  zu folgen. Ich kann nicht genießen, ich kann keinen Spaß haben, ich kann nicht genießen. Es interessiert mich nicht. Eigentlich interessiert mich nichts. Da ist keine Ideologie dahinter. Es interessiert einfach nichts.
 
Man freut sich vielleicht, dass sich andere für mich interessieren, aber die sehen auch nichts. Die können auch nichts feststellen, nichts finden. Ich habe mich mal für Leute interessiert, für die Anderen, aber da ist auch nichts zu finden. Habe mich in den Anderen mal verloren, aber es gibt nichts an oder in ihnen, woran man sich verlieren kann. Da ist nichts. Kein Zauber, nichts besonderes.
 
Eigentlich geht es dann nur noch um Ästhetik. Sieht der Mensch gut aus, hat er oder sie eine angenehme "tiefe" Stimme, kenn dieser Mensch sich kleiden und bewegen, hat dieser Mensch Geschmack und eine gute Figur? Es geht allein um die Ästhetik, das andere ist ja sowieso nicht unendlich interessant, nie etwas besonderes.
 
Ich habe mich in eine Ewigkeit verliebt, aber wahrscheinlich gibt es die hier auf Erden nicht. Wahrscheinlich gibt es das Unsichtbare nicht. Niemand kann daran festhalten oder darin leben, aber ich habe immer gedacht oder geglaubt oder gewusst, dass alle darin leben. Stimmt aber nicht. Das dauert nicht lange, wirst du los- und fallengelassen. Also stehst du wieder mit nichts da. Man ist wohl ewig allein. Nur ich allein kann von mir selbst denken, glauben, wissen, das ich ewig bin.
 
Meine Farbe, meine Stimme, mein Ton oder sowas wie meine Seele ist ewig. Ist manchmal wirklich ein schönes Gefühl und dennoch uninteressant. Dann sitze ich das wieder aus. Dann kommen und gehen die Menschen und nicht wirklich ist etwas interessantes dabei. Kann mich dafür interessieren, was andere Kulturen machen, was der BVB so macht, was in der Wissenschaft, was in der Kunst so los ist, doch eigentlich ist da nie etwas dahinter. Eigentlich ist es uninteressant. Ich muss da nicht reingehen, ich muss da nicht hinlaufen und es ist nie was neues. Alles wiederholt sich. Gibt nicht wirklich was zu entdecken, nicht wirklich was zu erforschen.
 
Bin kein Kind mehr. Vielleicht auch zu oft enttäuscht und verletzt worden. Vielleicht ist es auch Angst. Und doch ist so vieles so klar geworden, das ich heute das Leben nur noch aussitze und aushalte oder von Café zu Café laufe, sofern ich Geld habe. Ich tauche in nichts mehr ab, verliere mich in nichts mehr, höchstens noch im Nichts.
Genug Wissen, genug Bildung angehäuft. Ich muss nicht mehr Wissen haben, nicht mehr Bildung. Ich weiß soviel, das ich weiß, dass alles bleibt wie es ist, dass es sich ja doch wiederholt. Das ist sehr langweilig und auch schmerzhaft. Schmerzhaft ja vor allem, weil andere nicht so denken und sich verrennen und verlieren und suchen, obwohl es einfach nichts mehr zu suchen gibt, auch nie gab. Ja, es ist sinnlos und dennoch tut es jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze und wir tun immer das gleiche, machen das beste daraus. Rennen da hin, bleiben stehen, sind verwirrt und kommen dann doch wieder klar. Es passiert eigentlich nichts. Nicht einmal ein Weltkrieg würde ich als etwas weltbewegendes bezeichnen.
 
Es bleibt wie es ist. Es ist wie ein Zeitraffer oder ein gemorphtes Bild. Die Pflanze geht ein, der Mensch bekommt Falten. Eigentlich ist das alles.

Freitag, 26. April 2013

Traumata ziehen sich an und schaffen ein "schizophrenes" Märchen

Leider geht jeder anders mit seiner Scheiße um, aber beide stolz, stur, geradeaus. Beide mutig, beide wollen lösen und geben niemals auf, halten aus. Unser Trauma mag ähnlich sein, doch wir beide sehen das ganz anders. Anders wie die Jungfrau zum Kind gekommen ist. Wir haben andere Trigger, andere Schmerzen, andere Blickwinkel auf unser Trauma. Irren, sind verwirrt, wollen lösen. Stehen aber anders.



Mittwoch, 24. April 2013

Raus mit dir

 
 
 
 
Ich bin dann jetzt einfach mal glücklich. Gehe raus, mache Sport. Bewege mich, kein Bock auf irgendeinen Nihilismus. Ich ändere meine Einstellung, ja, ich bin positiv und will dieses und jenes machen. Aber ich hänge nicht mehr zu Hause rum, ich hänge nicht mehr stundenlang in Cafés ab. Denn ich habe eine andere Einstellung. Ich sehe das jetzt alles ganz anders. Ich tue was und ich tue es wie es mir passt. Mich selbst und das Leben finde ich natürlich nicht immer duffte, aber ich mach was draus, man kämpft weiter. Macht das Beste und ich will leben. Ich will Bock haben. Und ich habe keinen Bock mehr auf intelligente Psychoscheisse, auf intelligenten sensiblen Kram. Ich will einfach machen, einfach sein und andere lassen.  Ich will schwimmen gehen wenns heiß ist und all so Sachen. Einfach mal Bock aufs Kino haben oder was auch immer, aber ich will nicht länger zu Hause verkacken. Was machen und teilnehmen. Erstens ist nicht alles scheiße und zweitens liegt es ja doch nur an der Einstellung. Kann ja nicht alles scheiße sein oder sollte es nicht sein. Kann man doch auch ganz anders sehen.
 
Kann man doch mal von sich selbst lassen, kann man doch mal loslassen und einfach da sein und im hier und jetzt sein. Einfach mit irgendwas gerade beschäftigt sein und darin mehr oder weniger vertieft sein. Läuft doch, läuft doch alles. Keine Gründe zu klagen. Könnte man doch auch mal genießen, kann man doch mal völlig abgelenkt sein. Einfach mal nur Fahrrad fahren, einfach mal bei der Sache sein. Nicht immer bei ihr sein. Einfach mal keinen Kopp machen. Alles einfach so dahingestellt sein lassen. Läuft schon. Ich habe keine Probleme. Keine Gedanken machen, alles mehr oder weniger unüberlegt und aus dem Affekt, wie es gerade passt oder dann eben einfach nicht passt. Nicht so wichtig, aber man bleibt freundlich. Mache ich  mir keine Gedanken mehr drüber. Mache ich einfach, bleibt so stehen. Ich bin ziemlich glücklich und wenn nicht dann werde ich es eben.
 
 
Kann doch nicht sein und angehen, dass je älter man wird, man sich umso mehr Gedanken macht. Nein, da mache ich nicht mit. Ich gehe jetzt auch wieder raus spielen und solche Sachen. Auch arbeiten, auch studieren. Ich gehe jetzt auch wieder raus. Ich mache da nicht mit, falls da einer mitmacht, dass ich mir mehr Gedanken mache. Im Gegenteil ich bin am Ende der Fahnenstange und fahre den Scheiß jetzt runter. Er hat genug gebracht oder eben Unheil und Unglück geschaffen. Immerhin ist das Leid durchwandert. Vielleicht schaffe ich es jetzt ja ein Leben lang glücklich und zufrieden zu bleiben und endlich zu genießen. Ich will mich endlich von diesem intelligenten, philosophischen Staub befreien. Ich bin doch noch relativ jung, obwohl man sich doch mittlerweile schon sehr gereift vorkommt.

Montag, 22. April 2013

Selbst unverbindlich sein tut gut

In Kontakten kann ich heute loslassen. Ich muss nicht mehr davor, währenddessen und danach darüber nachdenken. Früher war das ein Zwang, immer musste ich vor allem alleine darüber nachdenken und habe mir viele Kontakte dadurch kaputt gemacht. Auch dekonstruierte ich mich selbst bzw. verlor meine Selbstachtung und andere den Respekt vor mir.
 
Denn ich kam zu Kontakten nur aus der Not heraus. Ich grübelte über Kommunikation, Kontakte und mich selbst, mein Wirken und verzweifelte daran. Bekam Selbstzweifel und ich musste darüber nachdenken und mich damit kaputt machen, es war wie ein Zwang. Ich kam da nicht mehr raus, ich konnte nicht einmal mehr einschlafen. Dieser Zwang war so stark, dass ich mich auch nicht mehr konzentrieren oder leben konnte, aber ich wusste nie, was diesen Zwang ausmacht. Ich konnte das selbst gar nicht sehen. Ich konnte es nicht mehr stoppen, es drehte sich immer weiter, der Alltag kommt zum Erliegen.
 
Heute kann ich loslassen, heute kann ich sofort alles was ich sage schon beim Sprechen loslassen und dahingestellt lassen. Ich bin frei, wie jeder andere auch. Endlich frei vom Zwang. Ich muss nicht mehr darüber nachdenken was und wie ich etwas sage oder mache. es ist wie bei allen oder den meisten nun eben bei mir auch. Heute bin ich selbst unabhängig und unverbindlich. Ich denke nicht mehr über tiefere Bedeutungen nach. All das ist bedeutungslos und interessiert sowieso niemanden, denn niemand denkt sich ja was dabei oder hat sich beim sprechen was dabei gedacht und selbst wenn er sich was dabei denkt, dann stürzt es mich nicht mehr. Ist nicht wichtig, ist egal.
 
Ich bin freier geworden, werde frei von diesem Zwang. Werde selbst unverbindlich und das ist gut so, auch wenn es noch fremd ist. Bestimmt mehr als 15jahre da drin gehangen, 15 Jahre selbst analysiert und von der Psychiatrie analysiert worden. Heute habe ich alles weggeworfen und das war gut so, richtig so, auch wenn es noch sehr schwer und einsam ist. Die Psychiatrie ist von Gestern. Ich habe einen Neuanfang gemacht. Ich bin frei. Raus aus dem Gefängnis. Leider weiß ich heute noch nichts damit anzufangen.
 
Was tut einer, der 15 Jahre in einer Sekte oder einem Gefängnis war? Was tut dieser Mensch mit dieser Freiheit? Wo soll er jetzt hin? Was macht er jetzt? Alles ist neu, alles noch fremd, obwohl man alles schon kennt.15 Jahre war ich Insasse, Patient, Gefangener. Heute bin ich frei, aber was soll ich damit anfangen, was fange ich damit an? Soll ich wie ein Tier zurück ins Gefängnis gehen? Soll ich wieder rückfällig werden?

Vor allem die Psychiatrie hat es nie verstanden. Die Psychiatrie war drauf und dran, mir alles zu nehmen, mich zu diffamieren. Die Psychiatrie hat es nie wirklich gesehen. Sie hat mich zerstört und dann musste ich alle Kraft aufbringen und riesige Opfer bringen, um mich endlich daraus zu befreien. Die Psychiatrie redete ein, die Psychiatrie dichtet an, die Psychiatrie kann dich zu einem falschen Mann machen, denn die Psychiatrie sieht dich falsch und ´nimmt dir dann jede Echtheit, nimmt dir deine wahre Person, den der du wirklich bist. Die Psychiatrie war das Schlimmste was mir passiert ist und ich selbst habe das nicht verstanden. Ich selbst bin immer wieder dorthin gerannt.
 
Auf Grund der Psychiatrie wurde ich zum gebrochenen Mann. Irgendwann nimmt dir die Psychiatrie die Luft zum Atmen, nimmt dir deine Perspektive und stellt dich in ein ihr eigens Licht. Und weil man so lange an sie geglaubt hat, wird sie zerstörerisch. Ich machte mich selbst unmündig. Ich schaffte mir einen Vormund. Ich musste gehen, endlich von ihr gehen und mich befreien. Leider zu spät. Zwar habe ich meine Freiheit und Autonomie zurück, doch konnte meine große Liebe nicht für mich gewinnen und zudem verbietet mir die Psychiatrie auch noch paternalistisch mein große Liebe. Urteilt über mich und über sie. Die Psychiatrie aber stellt sich selbst nicht in Frage. Sie stehen da felsenfest und solange du selbst nicht felsenfest und ihr immer vertraut hast, hast du keine Chance gegen sie. Also muss ich weg und das leider viel zu spät.
 
Immer noch ist diese Vormundschaft in meinem Kopf. Immer noch machen sie alles kaputt, weil ich sie zum Teil immer noch zwanghaft "abfragen" muss. Immer noch beschwören mich manchmal diese Geister. Immer noch holen sie mich zum Teil, immer noch gebe ich ihnen einfach recht und kann mich nur schwer abwenden, unverbindlich zeigen, denn das war ich ihnen gegenüber fälschlicherweise ja mal. Dieser Weg wäre längst der richtige gewesen. Ich hätte die große Liebe dann bestanden oder überstanden und niemand hätte sie mir jemals verbieten können. Längst hätte ich selbst die Stärke und Autonomie gehabt. Hätte sie erst gar nicht ikonifiziert, wäre damit umgegangen. Hätte ihr gleichberechtigt in die Augen schauen können. Wäre selbst ein erwachsener Mann gewesen. Alles wäre einfach anders gelaufen.
 
Das ich heute frei bin, frei vom Zwang bin, hat rein gar nichts mit der Hilfe der Psychiatrie zu tun, sondern ganz im Gegenteil. Der Grund der Freiheit liegt nur darin, sich von der Psychiatrie zu lösen. Ihr Gegenüber endlich selbst die Unverbindlichkeit und Unabhängigkeit zu lernen. Diese Abhängigkeiten und Erklärungen der Abhängigkeiten ja dazu führten das bei mir nichts mehr ging und ich es anders als andere sah. Und dann sagt dir die Psychiatrie wer du bist und sagt dir wer zu dir passt, weil du so bist. So bist, wie ich gar nicht bin, sondern sie mich kennenlernten, aber sie mich eben nie vor der Zwangserkrankung kannten, also sollte ich in ihren Augen ein ganz anderer werden. Sie haben nie gesehen wäre ich wirklich bin oder wer ich wirklich geworden wäre.

Freitag, 19. April 2013

Mit 32 Jahren kann man sich konzentrieren. Ist man ein erwachsener Mensch.

Was soll schon kommen, was soll noch passieren?
 
 
 


 

Donnerstag, 18. April 2013

Wohin des Weges?

Vollblutnarzisst. Narzisstisch nach vorne schreiben. Rocken oder was auch immer. Womit rocken? Ziemlich behindert. Immerschon und dennoch muss es irgendwo hingehen. Welchen Weg soll man machen? Welchen Weg will ich ziehen? Ich könnte alles, wenn ich wollte. Was will ich machen? Ich will die schönste, die klügste, charismatischste Ehefrau. Diese Frau will ich lieben, diese Frau will mich lieben, ein Leben lang und für immer, ist doch klar. Nur diese Frau für meine unsere Ewigkeit. Der Rest ist dann egal. Nur diese wahre Liebe eben. Einfach nur diese echte Liebe, diese ewige Liebe mit der tollsten Frau.
Muss der Tim auch toll sein. Bin ich jetzt einfach mal überzeugt davon, dass ich toll bin, also muss ich auch der tollste sein, wenn meine Frau das doch auch so sieht, das ich der tollste für sie bin, also muss ich der tollste sein, denn auch sie ist ja der tollste. Soviel ist klar, aber ich war nicht immer sicher was das angeht. Ich war nicht sicher, ob ich wirklich der tollste bin. Ich hatte immer Zweifel, der Timmi war immer klein. Jetzt weiß ich es, ich bin der tollste und ich will die tollste. Doch leider etwas zu spät. Denn die tollste Frau sieht das nicht so. Die tollste Frau will doch tatsächlich noch einen tolleren Mann. Sie muss sich irren. Das kann gar nicht anders sein.
Doch eins ist klar, wir sind die Tollsten, doch sagen darf man das ja öffentlich nicht. Selbst wenn man von Natur aus Vollblutnarzisst ist. Zu spät für immer erkannt. Und jetzt sagen mir die Leute, ich sei nicht toll genug. Ich müsse mich irren. Doch lag der Irrtum daran, nicht schon in der Vergangenheit erkannt zu haben, dass man den Tollsten sicher überzeugt ohne Zweifel hätte durchziehen müssen. Also und das ist das Schlimme, will meine Frau auch noch den Vollblutnarzissten, der keine Zweifel hat und irgendwie kotzt mich das an. Und irgendwie ist das geil. Doch dann kotzt es mich wieder an, denn ich kann nicht immer toll und perfekt sein. Auch ich bin mal in Zweifel und sentimental. Was ist dann? Was bin ich dann? Und sie rockt dann, hat selbst keine Zweifel und tanzt weiter. Zieht sich Beats rein, macht einfach weiter, während sich bei mir alles auf links dreht. Ich dann nur noch weinen kann. Klar, der Narzisst bleibe ich von Natur aus. Doch dieser Narzisst ist dann nicht zufrieden und dann drehen sich die Spiegel ins Unglück. Die Spiegel verfratzen und er hadert mit dem Schicksal, er kommt dann nicht mehr einfach so weiter und mit.

Mittwoch, 17. April 2013

Selbstbewusstsein - Psychose - Depression - Panik

Guck dir dich selbst an. Was hast du denn schon hinter dir? Was hast du denn erlebt? Wo musstest du denn durch? Ok, da kannst du nichts für, aber du hast doch Pillepalle hinter dir. Ich soll ein Sensibelchen sein, ein Weichei, eine Heulsuse? Alter was weißt du denn? Was hängst du dich aus dem Fenster? Schreist du nach Strafe? Alter, lege dich nicht mit mir an. Ich werde dir Unglück bringen, wenn du mich verurteilst.

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tim.a.elstner(at)gmail.com