Dienstag, 16. August 2011

Touch Your Pen

Stift zum Papier
losgelegt
probiert
rausgehauen
Coincidences
Verbesserungswürdigkeiten
Sehen und Transformiert
aha
Effekte
neverending

silence
recreation
did
do
done
goes
on
and
on

Stand.


Montag, 15. August 2011

101

Ein Pfund Gehacktes. Halb, halb. Für Frikadellen. Klößchen. Zusammengefügt zum Mettigel...

Ganz sein. 1. Kein Zweifel, ein Ganzer. Alles zu einem. Durchgeführt, gegangen, ein Ganzes. Hin oder her. Dies oder das. Eins bleibt ein Ganzes. Verwandte "hätte" und "könnte". Geschwister "wenn" und "dann". 

Vergangenes bleibt Ganzes, ist und wird Ganzes bleiben, denn das ist Naturgesetz. Können wir alle nur einmalig ganz eins sein. Today and Forever One.

Sonntag, 14. August 2011

cya

Schwierige Sache das mit dem zufrieden sein und nichts erzwingen zu können. Es zu halten wie es ist.; hauszuhalten, ohne auszurasten. Ego in Grenzen Alter in Grenzen. Den Rest wird man sehen. Läuft oder läuft nicht. Verläuft sich im Sand. Aus den Augen. Man wird sehen. Auf dich zu kommend oder fokussierend; nahe Verwandte, vielleicht ein Augenpaar. Auf Wiedersehen.





Samstag, 13. August 2011

Stellung

Im Grunde das Leben im Widerspruch. Gegen die Vernunft agieren zu müssen. Ein agieren im Widerspruch zur Reaktion. Grenzen aufweiten, sich aber schmerzhaft in konservatives zurückziehen. Entweder oder. Anpassen vs. Gas geben. Rücksicht, Vorsicht, aggressiv, defensiv. Das Leben auf der Überholspur. Vor die Wandgefahren. Aqua planing. Mit angezogener Handbremse. Unfälle. Panne. Verkehrszeichen übersehen. Das Leben als Rally. Ein Rennen. Ausweichmanöver. Verwechselt man auch mal die Bremse mit dem Gas. Hört man zuviel auf den Beifahrer. Sieht die Welt aus der Fahrerkabine sehr objektiv aus; wie ein Videospiel. Manchmal will man auch mal der Geisterfahrer sein. Fährt der Fahrer auch mal nicht nüchtern, dreht er die Musik lauter, missachtet Limits und hebt ab mit seiner Karre, die nun Flügel bekommt. Hebt ab in einen Traum. Runterkommen sie alle, doch gilt es ein Bruchlandung zu vermeiden. Gilt es die Reissleine zu ziehen. Den Fallschirm zu öffnen. Wie mutig ist der Geist, die Reissleine so knapp wie möglich zu ziehen. Das abheben sowie den freien Fall, so lange wie nöglich zu genießen, zu erfahren, zu berauschen; was wenn er sich verrechnet. Der Aufprall zu hart werden könnte. Runterkommen sie alle, auch wenn man vielleicht nie bemerkte dass man träumte, in seiner Vorstellung lebte. Weil man irgendwann in die Idee eingestiegen ist. Die Idee lebte und nicht die Besinnung, Rückbesinnung und Vernunft. Sowieso steckt in jedem Wahnsinn ja auch die Vernunft. Irgendwie hält man ja doch immer Kontakt. Eine völlige Erblindung ausgeschlossen. Es aber eben das ist was man will. Aber der Wille eben in diesem Widerspruch steht. Also bewegst du dich immer an diesen Grenzen und kommst nie an. Aber das ist immer so; nur der Tod kommt vollkommen an. Schließt wortwörtlich in Perfektion. Steht fest, ist Fakt. Leben im traurig-schönen Pakt. Macht es schwer, im eigenen etwas leichter. Kommen und Gehen auf Linien, Parallelen, Grenzen, Überschneidungen. Kaum dran gedacht, doch niemand verpasst das Leben; aktiv/bewusster/gezielter.

Donnerstag, 4. August 2011

Dienstag, 2. August 2011

Lemongrass



Weathertunereflections

Dickmann

Der dicke Mann ist genervt; endlich will er seinen Speck loswerden. Fühlt sich angeglotzt; sich beobachtet selbst wenn er alleine zu Hause ist.
Da kommen dann seine Geister. Fordern ihn auf doch endlich eine Diät zu machen. Doch diese Geister sind nicht immer leicht zu verstehen. Sie sprechen nicht seine Sprache. Ständig muss der schwere Mann sich die Mühe machen, die Sätze zu entschlüsseln; sonst wäre er viel zu traurig, sonst müsste er noch dicker werden.
Er mag seine Geister nicht sonderlich, aber er will Frieden schließen, seinen Geistern entgegenkommen und etwas Gewicht von seinem Bleigürtel nehmen.

Er will es auch sich selbst einfacher machen, denn dieses ganze Blei lähmt ihn ja doch nur in seiner Geselligkeit. Denn er nimmt zuviel Platz, zuviel Raum ein, betritt er ein Zimmer, wenn er sich setzt, wenn er stampft, da können sich die anderen gar nicht mehr so schön lang machen, entspannen und das will er natürlich auch nicht; er will doch auch endlich mal entspannt zur Ruhe kommen; nicht mehr so auffallen nur weil er alles schlingen muss, unverdaut weiter schlingen muss...

egal auf was auch immer gebaut

Montag, 1. August 2011

Sonntag, 31. Juli 2011

Samstag, 30. Juli 2011

Montag, 18. Juli 2011

Manchmal lebt es sich mit der lüge eben besser

Fürn guten Zweck
Thearpeutikum
Barmherzig
Nicht anders verdient
Lachen nicht vergessen
Selbst
Nicht schwer
Danke
Entschuldigung
Angenommen
Akzeptiert
Fan
Idol
Groupie
Nicht bös gemeint
Reales vorn kopp
Spiel
Ernst
Tod
Gelacht
Manchmal lebt man mit der lüge eben besser
Selbst bescheissen
Glaube stark
Hoffnung schwach
Liebe macht
Was war das?
Ein dank an frau, Frauen
Tim ist glücklich
Gute Nacht
Beschütze mich
Mach mir träume
Schenke Weisheit
Schenke Boden
Liebe ist kein quatsch
Licht an, für die ohne schlaf
Mut für jene ohne glaube
Liebe für die schönste frau auf erden
Die den Mut hat, mir zuzutrauen dass ich glauben will, dass es sich mir der lüge eben besser lebt

Apropos Tom hanks: forrest gump weiß was liebe ist

Ich liebe dich, liebe mich, will über mich lachen, mich selbst verarschen, nicht anders verdient, ich liebe dich für deine weitsicht, dass du weiter schießen kannst als ich, denn es hät auch schief gehen können, ich liebe dich. Wache es immer gut über dich

Mittwoch, 1. Juni 2011

starr

Idealisierend, stur - starr
wenig stoisch
keine Kurve, keine Ruhe
auf den Punkt, fix
verurteilt, vernichtet

Ideal super, Ideal schlecht
schrecken - glänzend
ideal herrlich
all das eben nicht
alles auf dem Weg, in ieinen Fluss

idealisiert
Utopia
niemand niemals perfekt
verherrlicht, vergöttert
vernichtet, verteufelt
auf den Punkt, fix

nicht gesehen, den Menschen
extremes fixieren, extreme Bilder
wie einfach doch gemacht
wie unaushaltbar doch gemacht
Ambivalenzen

ein Ende erzwingend, ohne Geduld
stur
ohne stoik
ein Ende, eine Ruhe herbeiführen wollend
und doch vernichted
was ist das für ein Frieden?
was für eine Zufriedenheit?

Perfektion erzwingend
um alles in der Welt, um alles in dir überzeugen wollend
von etwas unmöglichem
von etwas, dass nicht weitermachen kann

Perfekt ist tod
Ideal ist tod

Nur der Weg geht weiter
der Weg wird

Samstag, 28. Mai 2011

Freitag, 27. Mai 2011

Mittwoch, 25. Mai 2011

Realmaß vs. Idealmaß

das was man sieht
nicht das ahnende, unsichtbare, ungreifbare Utopia
ein Mittelmaß in Realität
Entscheidung diesseits
hier geblieben, nichts wird eingesperrt
einfach am Boden
gedeckelt, unausgebrochen
will ich ein Kind, das jenseits?
runter kommen sie alle
springen, fliegen lohnt nicht
Sehnsucht erkennen
Ideale unmöglich
scheitern, weil nicht einmal Vögel ständig fliegen würden
erwachsener wird der, der sein Kind im Rahmen halten kann

Sonntag, 22. Mai 2011

Wandeln

Abriss der Fäden, vergangenes
Keine Herkunft ist gemeinsam
Kein perfekter, idealer, vollkommener Weg
Zu simpel zu meinen, ich kenne dich fix
Ist nicht mutig
Ist erzwingen, einsperren, strangulieren
Loslassen mutig ist

Den Mut zu haben, loszulassen von idealen, von kurzschlüssen, Urteilen
Es zu lassen, ohne irgendeine Demütigung

Vom Märchen lassend, von der perfekten Illusion, vom Affenzirkus

Davon den Menschen ersteinmal kennenzulernen, welch Naivität vom Schein aufs sein zu schließen
Welch künstliche, tierische, einfache dumme Oberflächlichkeit
Sich zu einfach machend, ohne ruhe, Genuss, Geduld, Zeit
Ein Ende erzwingend, einen Kurzschluss, viel zu einfach

Liebe zwar einfach ist, aber eben nicht oberflächlich, keine Kunstform

Liebe fasziniert, aber eben keine perfekte Oberfläche des eintauchens, sich verlieren, denn dann gehts schnell um Macht, Kontrolle, Zwang und Abhängigkeit

Um Rettung, Verrat und Paranoia
Der Kurzschluss nimmt seinen rasanten Lauf
Nicht mehr du selbst entscheidest, sondern die Sehnsucht treibt dich ungeduldig
Anstatt der Überzeugung sich selbst genügsam sein zu können, das nichts erzwingbar sein kann
Keine Liebe der Welt, keine Zeit
Zu verstehen wie liebenswürdig die Zurückhaltung, Distanz, Grenzen und Abstand sein können
Niemals wirst du die Augen und Ansichten der anderen erzwingen können
Der Spiegel in Kleinigkeiten seine Sicherheit, sein Vertrauen, Zuversicht, Ruhe und geduld finden kann
Solange er den eingriff in den Spiegel verhindern kann, akzeptieren kann, dass es unmögliches gibt
Nicht alles sehen, berühren zu können
Nichts rückgängig zu machen ist
Nichts zu prophezeien ist
Nichts perfekt, vollkommen, ideal war, ist und werden kann

Freitag, 20. Mai 2011

Eingetroffen

Alles ist eingetroffen
der schlimmste Wahn, die negativste Idee
ist Wahrheit geworden, war immer wahr
immer davon gesprochen, deswegen ja, immer nur davon gesprochen
Konfrontation mit dem was wahr ist
du nervst, redest nur von dir, deinen Problemen, Ablehnung, Schmerz
ja, all das ist wahr, hab ich ja immer gesagt
kannst du aufhören?
Nun zu sagen, ich bin ein "Asi" alles schlechte ist wahr
nur noch das, um jetzt zu sagen: Blick nach vorn
Schmerzen nur noch für dich behalten
nicht mehr erklären

Donnerstag, 19. Mai 2011

ankreiden

care killed a cat

einfach halten
leichter sehen
weniger gewichtig, weniger wichtig
weniger schlimm,
einfacher, leichter sagen
einfach drumherum
mehr so an den Weg, als an ein Ende
als an einen Kurzschluss

gesagt, tun getan

Sonntag, 15. Mai 2011

http://olol1101.blogspot.com/

life is
you are wonderful
keepin busy

Samstag, 14. Mai 2011

Heuler

Zwangsläufiges Glück eben äußerst unwahrscheinlich
Doch heulerei ein ende haben muss

Akzeptanz
Und wenn die Welt sich noch so sehr auftut
No choice, but satisfaction

You know best its imperfection
Second chances less likely in this world

Its gone, perfectly
Accept

Heulerei, Blues
Nur noch fuer 5 Minuten

Akzeptanz
Bin wie ich bin, ist wie es ist
Jeder ist iwas
Jeder ist anders

Unabhängig, selbstbestimmt
Passt eben, oder passt eben nicht

Attraktion und Schauspiel

knickst du ein
keine Zuwendung
ist das heiß
unverbindliches Schauspiel
Zuwendungslos, Finger verbrannt
knickst du ein
heiss

attraktives Schauspiel
Attraktion
Zuwendung, Abwehr
Leidenschaft
eingeknickt

Spielerei Attraktion
kennt sich aus
heißes Spiel
verbrannt

Gegenfeuer, nicht getraut
Attraktion
Blicke, subversives
unsichtbare Leidenschaft
großes Feuer

Flächenbrand
gut gemacht vs. gut gemeint
braucht es eben
ist Leidenschaft
ist heiß

einknicken, zerbrechen, gebrochen
zum Kind
iwie, iwas vergessen
eben auch nur Mensch, wie wir alle
Vorstellung
in Gedanken

hat man jetzt einfach Selbstvertrauen
einfach akzeptiert
jeglicher Fehlerhaftigkeit
wird ja auch Zeit

Sind wir ja alle nur Menschen von Milliarden
einfach ganz schön unwichtig

Respekt vor Liebe

was tut man nochmal, was eben nicht
respektiere vor allem dich

Akzeptanz
es ist wie es ist

all die Fehler, all das vergangene
Unvollkommene
Akzeptanz

Liebe dich, habe Selbstvertrauen

Weg mit dem Zweifel, der Reflektion
dem großen Leid, der Eifersucht, etc.


sag es dir einfach




Samstag, 7. Mai 2011

haltend

vom festhalten und nicht loslassen
vom unendlichen Versuch
Ungleichgewichte zu korrigieren
von der Gelassenheit, der Ruhe, vom zu Hause
von Symbiosen
vom ziehen und zerren
von Zwängen, Bedingungen, Forderungen
von Eifersucht, Besitzwünschen
von Macht, Kontrolle
der Akzeptanz, des hinnehmens
des unveränderlichen
des vergangenen
des integrierten
des nicht-perfekten

wir alle nur Idioten sind
jeder Mensch eben anders ist
so traurig es eben manchmal ist
so gemein, so banal es einfach ist
nicht alles haben könnend
zufriedengebenderweise
ankommenderweise
abstandnehmenderweise
rückzugnehmenderweise
zurückhaltenderweise
dabeiseinderweise
allgemeiner einfacher weise
gemeinhin ohne Ziel
es eben kommt wie es kommt
alle Mensch
ehrfurchtslos angekommen

vom einsperren, gefangen halten
von Liebe und Freundschaft
von der Angst vorm alleinsein
von der Angst der Anhängigkeit
vom ungenüngend sein
vom besonderen
vom perfektem
vom utopischen 
vom Märchen

von der Selbstoffenbarung, der Selbstkontrolle
vom misstrauen, der Paranoia
vom gehorchen und herrenlos sein
von der Bessenheit
von unendlichem Stolz, von ewiger Wiederkehr
vom Kampf

von Stabilität und Zerrissenheit
vom freien Willen
vom einbrechen
vom erkennen, von Einsichten
vom leugnen, annehmen
vom sich kennenlernen
sich selbst zu akzeptieren
sich selbst lieben lernend
sich selbst zu fixieren
von sich selbst besessen zu sein
sich selbst zu zwingen
sich selbst frei zu lassen
sich selbst zu korrigieren
sich selbst zu stabilisieren
sich selbst in Ruhe lassen
sich selbst ein zu Hause geben
Abhängig von sich selbst zu sein
für sich zu sorgen
für sich selbst eine Faszination zu sein
sich selbst zu lieben
sich selbst der Schlüssel zu sein
auf sich zu vertrauen
sich zu schätzen
sich aufzubauen
sich zu akzeptieren
mit sich eben in Friede lebenderweise


anstatt einfach zu sein
zu vertrauen
kein ziehen, kein zerren ohne Zwänge
keine Fixierungen, kein verletzen, kein verwunden
weil festhalten, nicht loslassen, das gleiche ist wie einsperren
weil Besessenheit, das Ungleichgewicht eine unendlicher Korrekturversuch sein kann
eine Fixierung, Aufgabe der eigenen Autonomität
nur Unfriede stiften kann, ohne Schuld
jenes Ungleichgewicht eben zum ziehen, zerren, festhalten führen muss
zum Kampf, doch davon lassen und ruhen lassen
sich nicht darum scheren, nur den Abstand herstellen kann

Besessenheit, höhere Macht, die einfach nur stört, stresst, nervt
eine Umkehrung eben nur kommunikationslos, in Ruhe stattfinden kann

Macht entziehenderweise über den Entzug
über den "Umweg" der Akzeptanz, des verschweigens
so dass blinde Flecke, wunde Punkte, eben nur ein Teil des ganzen bleiben

Ungleichgewichte nur natürlich sind
ein eingreifen, hinterherjagen´jedoch aussichtslosen Kampf darstellt
und doch nur auf ein festhalten, auf Fixierungen hinausläuft
auf Macht und eben nicht auf Liebe und Freundschaft

Es eben rücksichtslos sich selbst gegenüber ist
und auch den gemeinen einfachen Blick nicht mit-zuteilen
im allgemeinen eben sogar eher Glück und Gleichgewicht zu finden ist
jene Eigenarten zwar auch gut sind, aber doch eher stressen
unendlich rasend machen können, unendlich traurig machen können
sich verselbstständigen können
im allgemeinen und ganz einfach, mal ganz in Ruhe
und nochmal und von vorne und neu
auf die Ruhe einigend, auf das einfache einigend
können wir uns eben nicht auf eigenarten einigen, zum Glück

einfach und mal schwer
einfach und mal kompliziert
einfach und mal studiert
einfach und mal Kunst

Einigung auf einfach
nicht vergessen, nicht verlieren
gemeinhin, allgemein
mal langweilig, aber eben auch schön ruhig
ausgeglichener, häuslicher, friedlicher
weniger Drama, weniger Stress

ist es eben von allem irgendwas und stets im Wandel
allgemein, banal, bekannt
manchesmal vor Wand gerannt
ganz normal, gängig
kein großes Drama
geht es weiter einfach, gemeiner, eben auch mal dreckig
so ist das eben, geht es so stehen lassend weiter
es mal rund laufen könnte

Mittwoch, 4. Mai 2011

Von der Liebe


Wenn die Liebe dir winkt, dann folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüsten.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich. So wie sich dich wachsen lässt, beschneidet sie dich. So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich. Sie drischt dich, um dich nackt zu machen. Sie siebt dich durch, um dich von deiner Spreu zu befreien. Sie mahlt dich, bis du geschmeidig bist; Und dann weiht sie dich in ihr heiliges Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Leben wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen. In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. 
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen; denn Liebe genügt der Liebe.
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. 
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen: Zu zerschmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie in die Nacht singt. 
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen. Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein; Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren; Und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten auf im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.
 
(Khalil Gibran)

Zurück

vorgeprescht, niedergeschmettert
immer kommst du
dein eigen
gemeinhin ungeteilt
bist du was besonderes
nein das sind wir nicht
lange nicht gesehen

sich zurücknehmen; Liebe/Macht, Abstand
Wir sind alle Königskinder, die sich zurückhalten müssen
lernen müssen, schützen müssen, arbeiten müssen

Natürlich sieht man immer nur mit den eigenen Augen
doch selbst zurücknehmenderweise lernen, kennenlernen
auch sich selbst weiter kennen zu lernen
ist es eben auch immer etwas Macht und Kontrolle, ein liebevoller Schutz

da sind eben auch andere, die sehen, nicht blind sind
die verstehen
was hast du erwartet? Meintest alles geht unter, zerfließt, kontingent
ist gar nicht so gewesen
neue Wege, neue Anfänge
nur sich selbst...wovor hast du noch Angst
Gewichte der Vergangenheit, sind ja doch nur eigene Wichtigtuerei
Narrtum mal ablegen
die anderen wieder sehen und teilen

Montag, 2. Mai 2011

Lebenslust, unstillbare Gier, unstillbarer Hunger

und immer weiter
trotzallem und trotzdem
Ruhe waltend
und doch die Lust, die so weit führen will
Die Lust die auch in Gefahren zieht
wo ist Schluss?

Lust und Leidenschaft
Ethik und Ästhetik
Wissen und Angst
Ehrfurcht und Respekt
Grenzen fließen
kam alles mal rein
berücksichtige dich vor allem

einfach ist gut
arbeit da, wo Arbeit gefordert
drohende Überforderung
und die Angst vor der Leere, der Langeweile und Ruhe
dem Einbruch, das eigene ertragen
Einbruch über dir, wozu nötig?
wo schmeisst es dich raus?
immer mit der Ruhe und da abgehen, wo abgehen gefordert
Leere, Einsamkeit ertragen; neubeginn
immer wieder neu

Samstag, 30. April 2011

nachgebenderweise in Teufelsküche

stets eingebrochen
verbogen
Mann tut das nicht
Dackel, Fotzenknecht, Versager
Spießer, Versager
Was willst du? Wo bleibst du?
an der Leine, an der Hand
irgendwann
es wird Zeit
was willst du?
Idiotie, Narrtum, Schauspiel
Orientierungslos, verrannt, geführt
es wird Zeit
zerbrechlich, gebrochen
muss nicht sein
recht spät erkannt, was eigentlich Abhängigkeit bedeutet
was man da immer tut, eben nicht tut
vertrauen, Paranoia, Ungleichgewichtig
PingPong
Macht oder Schutz
einiges zu ändern, nicht zu vergessendes
Nähe und Distanz, Abstand
Kindheitstraumata Vs. Traum
Leben für sich oder andere?
Entscheidung
zum sehen, Symbiosen nur für Momente
was ewig ist und bleibt, dass nicht zu vergessen
sich zu schützen, nicht zu zerbrechen
Vater, stur, unnachgiebig
doch wie süß können Mädchen sein
wie hilfsbereit kann man doch sein, sollte man kann ein Opfer sein werden
kein Held, denn das ist ja auch das gleiche
schützen sie sich, bleiben sie bei sich
Der Machtraum, Schutzraum, bemächtigt dich zur Eigenliebe
sich selbst eben auch zu begrenzen
zu stabilisieren

als Kind war das ganz anders, kinderleicht
und doch so schutzlos
warum hat mir das eigentlich keiner beigebracht
dieses unsichtbare, diese Pubertät
das was es heißt die Kurve zu kriegen
nicht auf der Straße, nicht im Nirgendwo, aufzuwachen
muss man selbst, seh ich ein, muss man immer, muss man ewig
ach wie schön das Kindsein war
wie schwer und schön die Arbeit sein kann
Wie schön es sein kann zu unterscheiden
hin und her zu schalten
sich zu schützen, und immer nur ein bisschen zu verbiegen
gegenseitiges bisschen verbiegen eben
doch zu unterschiedlich können Typen sein

Mittwoch, 27. April 2011

zu respektierendes

Grenzen
Mangel an Gleichgewicht, Mangel an Stabilität
Kompromisse Vs. Prinzipientreuheit
Heiliger Vs. Bastard
Nichts ist entscheidend
Wahrheitslos, Antworten mag es geben
keine Ideale, keine endgültige Lösung

Grenzen
zur Sicherung des Selbst, der eigenen Stabilität
ziehen und zerren unvermeidlich
wo sind Grenzen, wo wirds gefährlich
zur Stabilität entscheiden, immer auch Verluste bedeuten
haben Entscheidungen nun mal an sich
letzte Entscheidung immer für dich selbst
bin doch kein Jesus, kein Märtyrer
für dich entscheidend letztenendes, mehr lässt sich nicht geben
war es ohnehin kein Geben
vielmehr Forderung, Bedrängung
Eigenartig, Selbstverliebt, Sehnsüchtig
etwas einzigartiges, besonderes zu teilen
was nur unmöglich, unwahrscheinlich, irreal sein kann
nicht mehr einfach ist, ein Märchen
etwas zu teilen, gemeinsame Augen
würde es ja doch nur bedeuten, dass man sich gemeinsam abhebt
absondert, adelig erklärt
als würden wir es schaffen, was niemand zuvor geschafft hat
jene kindliche Sehnsucht zu verwirklichen

Grenzen, Entscheidung zum Selbst
weiter gehen nicht möglich
zu gefährlich
da wo man beginnt zu zwingen, wo man sich selbst aufgibt
da wo es kein Kampf mehr ist; nämlich Opferung wird

Stablität erreichen
Autonomität
denn erkennend, was immer wieder nicht gut oder aber eben gut tut
wiederholend bis man sieht wo unsichtbare Grenzen sichtbar werden
erkennend, wo man auch mal was riskieren kann
erkennend, wo man sich eher verrant
niemanden höher und liebenswerter zu stellen
auch man selbst ja nichts besonderes ist
auch wenn man das schnell mal vergisst
wird auch der Schmerz dich erden und zu dir selbst führen müssen
Erpressung
doch wenigstens etwas, wonach es sich folgen lässt

sich für sich selbst entscheidend
auch wenn es mal arrogant ist
auch wenn es selbstverliebt ist
gilt es sich zumindest letztenendes für sich selbst zu entscheiden
niemand ist gewichtiger, welch pubertäre Irreführung
Entscheidung deiner, zur Stabilität
Weg von der Zerbrechlichkeit, dem ziehen und zerren
der Irreführung
Abgrenzung, sich kennenlernen
alle sind am Anfang
doch nicht alle derart labil
harte Arbeit, weiter Weg, lebenslang

kein Bonbon, keine Belohnung
Stabilität, Selbstbestimmung des ewige Ziel
ewiges abwiegen von Entscheidungen
doch mit zunehmender Stabilität, bleibt zwar der Anfang
doch bekommt man Übersicht, Klarheit
ein Gefühl für sich und das worum wir uns drehen
kein ziehen und zerren und doch ständig Entscheidungen
immer für meine Welt, alles andere ist zu gefährlich
zu sehr Sehnsucht nach Symbiose und Erlösung
da wird keiner kommen der rettet, für dich entscheidet
wer will das schon
pubertärer Glaube, Sehnsucht, doch gilt es davon wegzugehen
am besten mit wachsender Stabilität

Dienstag, 19. April 2011

Samstag, 16. April 2011

Faszination Augen

und eigene Augen glänzen
trauen sich, verunsichern nicht mehr mich
was man draus macht, ist deine Sache
nur ein Spiel, ein Flirt
mal gemeint, das was zu verwechseln
wenig Mut
immer gemeint, der erklärt dich einer für verrückt
für hilfsbedürftig
Faszination Augen
sind meine
Augen verdreht, verzückt, verwirrt
langen den eigen keine schöne Wirkung zugetraut
Augen nach innen, machtlos
Augen selbst erblindet
mit meinen Augen alles machen lassend
weil eigenen Augen keine Bedeutung mehr gegebend
niemand sieht mehr
nur das, was man sehen will

Donnerstag, 14. April 2011

Jahrzehnt

Jahrzehnt des Verhungerns
Jesus bin ich nicht, auch kein Diktator, kein Märtyrer, kein Held
irgendwie Scheisse gebaut, zur Wirklichkeit erhoben, allgemein anerkannt
so war das nicht gemeint und doch so geworden
wohl wie ein Irrer nach sowas wie einem Vater gesucht
braucht Frau ja auch mal, schwer etwas zu geben, was man selber misst

Ich brauch mich, kenn mich aus, aber was will er
will er geben, was er misst, doch ein Heiliger ist er nicht
weil ich dich brauch, lieb ich mich
brauche keinen Vater, keine Mutter in dir, auch wenn es so oft noch schwer fällt
vor allem sich das zu geben, was man braucht
weil ich es alleine iwie lernen will

Sehnsüchte so sehr täuschen können, dass aber Umkehrschlüsse für wahr erklärt werden
voll bekloppt, wer guckt da schon durch
glauben sie was sie wollen
erfinden wir doch lieber was neues, so wird das ja nix
behalt ich es für mich
scheiss Fass mach ich nicht mehr auf
doch richtig missverstehen ist ja leider nicht selbstverständlich
glauben wir den Scheiss, das Gegenteil oder was dazwischen?
Scheiss egal, drauf geschissen.

Muss sich ja doch jeder selber retten
Jeder in seiner Verantwortung, in seiner eigenen Fürsorge
erst dann lässt sich wohl auch mal wirklich was geben
in Zurücknahme seiner eigenen Interessen
mal so wie der Vater zu seinem Kind

wie das wohl ist, Vater zu sein?
Gibt Arschlöcher, manche davon wurden sogar mal vergöttert, angebetet

So ist das Leben
manche Männer, manche Frauen
man liebt sich, oder eben nicht
Gefährlich, Vorsicht, Rücksicht

Selbstzerstörung legitim
aber die Liebe kennt eben keine Logik
also liebt man sich eben einfach
und auf den Rest den scheisst man
Einsamkeit erhält man sich besser, denn nur auf Distanz funktioniert eine schöne Verbindung

alles andere utopisch und viel zu gefährlich
muss man erfahren haben
draus lernen, dass mit den Grenzen
doch sind Grenzen und das zu lernende unsichtbar

Bleiben sie bei sich, das beste was man tun kann
hinterher ist man schlauer, doch begreifen und verinnerlichen
dauert wohl für immer
immer aufs neue

labern von sich selbst zählt nicht mehr, wenn man doch endlich wirklich mal was geben will
eigentlich alles ganz einfach, kinderleicht
wenn man zufrieden ist, akzeptiert, das man nicht alles haben kann
das was man nicht hat, nicht haben will
in der Liebenswürdigkeit sind wa ja alle gleich
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
wenn da nicht das vergangene Jahrzehnt des Verhungerns gewesen wäre

schwer zu schlucken, muss man ja nicht
ist zum Kotzen: "Aber nur den ganzen Batzen"
Mahlzeit.

Montag, 11. April 2011

eifernderweise

immer was tun müssend
wie ein Zwang
ein missverstandener Trieb
irgendwas fehlt immer
unzufrieden
Liebe ist, das was ist, vielmehr ist nicht
ganz einfach
einfach da, einfach sein
vergessen, da scheint was zu fehlen

unabhängig, ganz sicher ist das eh nie
unausschließbar
bewusstsein auch dafür
misstrauen wozu, es ist wie es ist
kann passieren, kommt vor, nicht unüblich
aus heiterem Himmel, blauäugig
Verträumt oder am Leben

anders sehen lernen
niemand ist für immer
erst recht nicht anbindbar
immer traurig wenn jemand geht, aber so ist das Leben
Wunschtraum vieler, doch was ist schon ewig
außer deiner, eigen
eine Sehnsucht, eher Irrglaube, eher Arbeit
an Sehnsucht festgehalten, leider

irgendwie naiv, irgendwie verliebt
irgendwie in die Irre, Irgendwie verrannt

noch nicht im Leben angekommen
noch nicht die Kurve genommen
kein Beinbruch, hoffentlich kann man sich belehren
kein Plan von Liebe, kein Plan wie lernen
wird schon schief gehen
zuviel um was Gedanken gemacht, was doch nur um heißen Brei rumführte
irgendwie das Wesentliche, das einfache verpeilt

Wem gehts nicht so
und doch stets am Thema vorbei
doch stehts keine Vorstellung davon, was ich will
keine Vorstellung davon was Liebe ist
keine Lehren, keine Schlüsse gezogen
Leid ausgestanden, nie gelernt

immer gemeint Liebe regelt sich von selbst
als würde es einfach passen
keine Vorsicht, Rücksicht selbst gegenüber
zu viele Gefahren einfach ausgeblendet
zu viel riskiert, zu mutig und doch keinen Mut
immer wieder wie ein Vollidiot in Gefahren gestürzt
kein Plan was Liebe ist

kein Plan was man eigentlich braucht
wer weiß schon, wie viel er zulassen will
wie nah er rankommen lassen will
wie sehr sich fallen lassen wird

fast schon einfach nehmend
fast schon mit Gewalt
Grenzen übertretend
wie ein Narr, wie ein Tier
kein Plan wie du das siehst
nichts falsch gemacht und doch nichts richtig

Nichtmal eine Idee von Liebe
keinen Plan von Liebe
das Liebe auch immer gefährlich sein kann
wie sehr, wie viel, wie auch immer
wie schön könnts Leben sein

erfahren und doch so planlos

Sonntag, 10. April 2011

Weite


Sprache

Erkennenderweise nun Sprache ändernd
zu mir, zu anderen
realistischer, gelingender, bewusster, vertraueter, verantwortlich
Abgrenzung, weniger nah, emotional; einfacher, weniger Fantasie, Szenarien
Ideen als Ideen erkennend
erkennend das nix ist, außer dem was wirklich gerade ist
Kassensturz
Soll und Haben
Pläne, Vorhaben, Ideen erkannt
Konzepte, Umsetzung, Wollen
Ist nicht mehr, ist nicht weniger
Viel erlebt, viel gebaut, gespinnt, gedacht, nichts passiert
war Fantasie dein Glaube; auch eigene Mittelmäßigkeit nicht akzeptieren zu müssen
Irrglaube, Gemüt muss wanken
da ist nix, bist nix, außer dem was ist
Zufriedenheit, Stolz
irdisch bleiben, Ideen erkennend
nicht mehr so sehr fallen lassen, bewusst sein was man denkt, wo es hinführt
dass es nur gedacht war, ein Verliebtsein in Ideen, in Gefühlen
wirklich nicht
Pläne, Konzepte
es zu wollen, irdisch, mittelmäßig, menschlich zu sein
mehr ist das nicht
dieses übergroße, dieses wunderliche, übernatürliche ist da nicht
allzu oft verpeilt, nicht glauben wollen
hätte man ja seinen Adelsstand aufgeben müssen
kein Bastard, kein Barbar, kein Heiliger, mal Narr
Schutz der Eigenheit und gemein beleiben
bin ich mein bester Bekannter
und jeder Mensch bleibt anders
das Spiel aus Nähe und Distanz
auch zu sich selbst
der Identifikation, der Interessen
des Risikos, des Muts
auch zu Wissen, dass sich einlassen, stets meine Abhängigkeit ist
also, selbst ist der Mann

Freitag, 8. April 2011

"Verliebt sein heißt, den Unterschied zwischen einer Frau und einer anderen ungebührlich zu überschätzen."

George Bernard Shaw


menschlich, alles dreht sich
festgehalten an Idealen, Utopia
inexistent, nicht real und doch allgegenwärtig
ein Gefühl aus Kindertagen
dran festhalten, an etwas was nur in Vorstellung möglich sein kann
es wird gehereitet, es wird geschieden
Glaubst du aus Langeweile
Fantastarei, o weh, wie sind wir da nur rein geraten
aus Langeweile, aus Planlosigkeit
realer Ideenlosigkeit
mal gucken was passiert, auweia
nicht aufgepasst
den Wirt gibts gar nicht
Rechnung bezahltst du allein
vergeistert, verirrt, Glaube und Sehnsucht nach dem großen der Traum der großen Liebe
Utopia
verrannt
sind wir alle Menschen, gehen in die Knie vor Menschen
welch geisterhaftes Urteil, welch Fehlurteil
Verzweiflung gar nicht nötig
sind wir ja doch alle Menschen
selbst fixierte Bilder, wolltest du dich derer lange nicht wirklich widersetzen
selber Schuld, wenn du dich unmenschlich klein machst
sind wir alle einfache Menschen
Körper, Maskerade, Schaupielerei
wer kennt schon den Geist
doch festhalten am Geist, welch Fehlurteil
festhalten am einfachen, greifbaren, realen, Tatsachen, stattgefundenen
alles andere verläuft sich ja doch nur im "übermenschlichen" Ungleichgewicht
Missverständnisse, Unverständnisse, Paranoia, Wahn an Stellen wo sogar vielleicht mal Früchte waren
zurückschrecken vor soviel Wahn, vor Idotie, Narrtum, Süchten und Abhängigkeiten
einfach nur jemand, der anders aussieht als ich, jemand der nicht größer oder kleiner ist als ich
jemand der auch nur mit Wasser kocht
auch nur jemand der spielt, sich versteckt, sich nicht hergibt
auch nur jemand mit Verstand, auch nur jemand andere auch
jemand wie du und ich
genauso dreckig, genauso gemein
alles übern Haufen geworfen, als geb es doch diesen Traum
sind wir alle nur Idioten
alle nur Menschen
alles ziemlich einfach
kommt stets drauf an, woran man festhält
woran man glauben will
sich selbst unmenschlich überirdisch klein wie groß verkauft
Mensch und Wirklichkeit, mal eben gegen Fantasie eintauscht
nur noch wünscht, anstatt zu verwirklichen



Donnerstag, 7. April 2011

Frühling

Verdammt es ist wieder Frühling
geht weiter, geht voran
stur im Frühling
alltägliches, gemeines gleich leichter und großzügiger
Teufelskreis aus Rücksichtnahme
welch Wandlungen im Leben
jeder macht seins
eigen
wenn er hilft dann schreit er

falsch verstanden, Karriere nach innen
Augen verdreht, verwirrt
Weichei, Pussy, Heulsuse
wo war sie hin die Aggressivität
nach innen, bist du wahnsinnig
Selbstaufgabe, anstatt Aufgaben gearbeitet

Kein Karrieretyp, aber Leben
Konzept, Ziel, Perspektive
Lieb mich, oder eben du aber nicht, ist nicht mein Bier
Mal Arschloch, in Wirklichkeit aber auch nicht
lern mich kennen
Gemüt wieder nach außen
lernt mich wieder kennen

Butter vom Brot
so haben wir nicht gewettet
was hast du erwartet; Gedankenleserei?
Heiliger nicht, Bastard nicht
alles gekillt, alles gebrochen, alles ausgehalten, alles verziehen
selbst Frau ist mehr Arsch, auweia, iwas falsch verstanden
stur in andere Richtung, nach innen, Implosion
was hast du erwartet?
Naturgesetze auf den Kopf zu stellen?
dass dich wieder jemand stillt?

Aufgabe, Weitermachen, anfangen
Was hast du erwartet? Lieb sein, absolute Rücksichtnahme, wenn sie doch auf stoik, Bass, fast schon Macho stehen
ach son Quatsch, einfach mal wieder man selbst sehen
Kantig, Eckig, Form, Fassung, Charakter, Person
auch sanft, auch zart, aber das zählt wohl eher hinterher

"Kiss my ass" and you will kiss my ass
strong in deepness and you will get wet

so ist das Spiel, so ist Natur
Nervt, kann man aber auch schön finden
kann mans ja, kann auch nicht jeder
kann man auch zufrieden sein

kein Hass, ist nunmal so

Montag, 4. April 2011

Sonntag, 27. März 2011

Hase

Läufst du immer noch dem unsichtbaren Hasen hinterher
Willst nicht erkennen, dass es einfach ist
Das du genauso einfach bist, wie wir alle mittelmäßig sind
Nein, das willst du nicht sehen
Also geht dein Schauspiel weiter
Du willst nicht absteigen, willst nicht sehen, dass wir alle was gemein haben, nein

Musst du was höheres sein, eigenes versagen, eigene mittelmäßigkeit wäre ja zu deutlich sichtbar

Also jagst du weiter
Nach etwas was es gar nicht gibt
Nie gab, doch hältst du daran fest

Willst diese Aura, das Podest, den thron nicht
Doch absteigen tust du selbst nicht, wäre das Leben ja doch viel zu schwer
Nur im Traum, eigene Aura produzieren, willst eigene gewöhnlichkeit nicht spüren, brauchst du die Bühne, die Show, das Schauspiel, weil eigenes ja zu primitiv, zu einfach, zu mittelmäßig ist
Kein Grund sich zu schämen
Ging uns allen so, bis zur Aufgabe

Verdammt, sieh mal ein, einfach Mensch zu sein
Glaubst du noch an Geister, an utopisch, den surealen Traum
An das über
Mensch bleiben, existiert nur das, was ich sehen kann, das was wirklich passiert

Scheiss auf utopia. Das leben ist nunmal dreckig, gemein
Zerr nicht länger an mir, nur weil du zuviel jämmerliche armseligkeit Besitz
Nur weil du in sorge bist, das dein Glanz iwann nicht mehr existiert, behalte deinen schmuck, deinen Glanz
Ich poliere ihn nicht länger, verhlendung und selbstaufgabe
Reflektiere ihn, ist er mir bewusst, doch bin ich mir wichtiger
Glänze ruhig, alles in der Verantwortung eines jeden selbst. Sind wir keine naiven Kinder, keine Opfer mehr

Samstag, 19. März 2011

Mein Glück ist ganz einfach

will ich tanzen
hab vergessen
relativ leicht, ziemlich banal
ganz gewöhnlich
nicht besonders, ganz allgemein

Glück ist einfach
nie so weit weg wie man meint
keine große Sache
keine große Anstrengung
einfach da
sieht man es leichter, treibe ich es nicht zu weit
denke ich nicht zu viel, nicht zu weit

eher allgemein, eher banal
eher in klischees
so traurig es auch manchmal ist
jeder Mensch ist anders
so traurig es auch manchmal ist

einfache klischees
ordnen wie ein, lehnen ab, weisen ab
weil man nicht passt, andere nicht passen
einfache klischees
machens leichter, so traurig es auch manchmal ist
ich nicht alles haben kann

bin ich kein Prinz, kein König
normal, banal
kann ich nicht alles haben
muss ich akzeptieren, so banal und einfach es auch klingt
so traurig es auch manchmal ist
jeder Mensch ist anders

Klischees, Millieus, ich kann nicht alles haben
so traurig es auch manchmal ist, kann das wohl nur die Chance sein
das Leben sein
das Glück sein, weil es leichter sein kann
weniger zur Verzweiflung bringen kann

niemand ist größer, doch nicht alles passen gleich zusammen
banal, einfach
Stereotypen treffen auf Stereotypen
nichts ist ausgeschlossen, doch bleibt nur Ernüchterung
das Klischees häufig stimmen, das Typen sich ausschließen
wenn einer von beiden nicht den Geschmack trifft, nicht den Kreis trifft, nicht das Milieu ist, nicht die Klasse hat, nicht passt, nicht das Wesen hat, nicht das Glück hat, nicht die Freude hat, nicht den Mut hat, einfach zu sein

einfach seiend, wie wärs gewesen?
zu normal, zu gewöhnlich, zu natürlich, zu glücklich?
zu erfolglos, zu wenig Geschmack, zu wenig unabhängig..

Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, dann tuts auch nicht mehr so weh, dann kommts auch nicht mehr so nah ran. Dann kommt wohl eher sie ran, sofern sie Geschmack findet.
Geschmäcker sind nun mal verschieden, für sich und unabhängig. Dableibend, wo man sich wohl fühlt. Leicht gesagt, sollte es aber auch eigentlich sein. Wo bin ich? Was mag ich? Was tut mir gut?

Fühle dich wohl in deiner Haut. Fühle dich wohl in deinem Umfeld. Mach es dir wohlig. Bleib bei dir.

Donnerstag, 17. März 2011

Sonntag, 13. März 2011

Affenliebe

Priamtenliebe; Affenzirkus; Zirkusaffe
schreit der Affe; was fort is is fort
liebt der Affe, erdrückt er dich
liebt der Affe, vor allem die mit Geschmack
trifft ihn selbst jener nicht, schreit der Affe
tanzt der Affe; Affenzirkus

Wild ist er, instinktiv
der Primat steht nicht über sich
Affe gekränkt in jeder Unstimmigkeit; Affenzirkus
Urprinzipien; Triebe
will, muss sich krallen, woraufhin es Hiebe gibt
Zirkusaffe; Imponierversuche; um sich schlagen
sieh mal da, zum lachen, merkt Affe gar nix mehr

Affe traurig, Affe wütend, Affe verzweifelt
schönes Gefühl is fort
sucht Affe was vorher da war
schnuppert sich zurück
haftet doch zu oft an dem was war
Affe vergisst, Affe kann auch lernen
Affe stolz, Affe gekränkt, Affe alleine
Affe schämt sich, Affe misst, Affe erklärt sich, Affe sucht sich

Affe findet, Affe lernt, Affe muss aufstehen, muss vergessen
Affe kann nicht bereuen, weil er nunmal Affe ist
Affe vertraut in sich, in Natur, dass er beim nächsten mal schlauer ist
vielleicht mal über sich und seiner Wildnis, seiner Lust, seinen Trieben
seiner Eifersucht, seinem Besitzwunsch, seiner Gier, seinern Affekten steht
dass Affe sich nicht ewig blenden lässt, nicht vergisst, wie human wir doch alle sind
ohne Magie, ohne Prestige, Glanz und Schmuckwerk
dass Geschmack nicht streiten lässt, auch wenn es so wichtig erscheinen mag
kaum Einfluss auf das was Natur, das Wesen, die Chemie doch sagt
Sich Affe findet, seine Mitte

Weg von Reaktion Affe, auch wenn vergangenes so affig erscheint

Montag, 7. März 2011

Gegessen

durchziehen lassen
durchqueren
auflösen lassen
begreifen lassen
kommen und gehen lassen
machtlos sein
unabhängig
vertrauen lassen
werden lassen
zirkulieren lassen
diskursieren lassen

sein bleiben, werden
was steht schon in meiner Macht
kann nur tun, nicht denken

passieren lassen, passiert nichts
wirklich
Kopfsache selbst überlassen, Tatmensch
Schicksal überlassen; Aberglaube - überlass ich
werd ich, tu ich, lass ich Gedanken sein
greife kaum ein, Wiederholung

Strudel, Sog lassen


gelassen
stehenlassen
liegenlassen
loslassen
lassen
is durch
gegessen
verdaut
neues
bauen
und immer wieder lassen

Fixierung - Eifersucht
unnötig - vertrauen

kommt wie es kommt
aushalten, durchhalten, einsehen
vertrauen
gelassen
loslassen
lassen

weiter
bauen
genießen
hoffen
glauben
erwarten - loslassen

Sonntag, 6. März 2011

Samstag, 5. März 2011

Gier

wenn der Schatz die Augen verdirbt
der Glanz zur atomaren Verstrahlung
Besitzgier; lässt dich bemächtigen
außer Kontrolle; zwanghaft; wider besseren Wissens
Augen in Reflektion, hängen ab
Glück absolut entschieden vom Glanz abhängig gemacht

Schatz gehoben und doch verliert er nicht seinen Glanz
völlig anormal an der Grenze zur Lächerlichkeit
vernarrt, idiotisch, verrückt voll im Wahn
liebst du den Glanz, liebst du Liebe an sich; ein Gefühl
gar nicht real, gar nicht der Schatz selbst
und doch lässt er dich nicht los
kannst du nicht gehen
doch blickst du ja doch nur noch in Tiefe
siehst noch die Funken, den letzten Glanz
ganz weit unten am Boden liegt er jetzt wieder
nichts in der Hand; ohnehin ja doch wieder Besitzwunsch
unten am Boden; doch immer nur in Einbildung gehoben
verhoben, Herz gebrochen; am Boden

immer nur am Glanz festgehalten, der Glanz fantastisch
atemberaubend; erstickt dich selbst
lässt ab von dir selbst, bishin zur Selbstaufgabe, du Idiot
wir bleiben selbst, bleiben allein; es ist wirklich besser nicht alles zu teilen
Mutter zu ihrem Kind, teilt wohl alles
doch kann das kein Ziel sein, nicht im ernst
auch wenn der Trieb außer Kontrolle gerät
Sexappeal steigert sich zum gebrochenen, hilflosen Kind
geh bitte; bleib für dich

es kann nicht das Ziel sein, alles zu teilen
bleib bei dir; mit dir selbst; Nähe Distanz; mehr aus der Ferne
Objektiv und nicht so nah ans Herz; weil es so schnell brechen kann

Schütz dich selbst; stärke Herz; Ich-Stärke; mit dir selbst
im Zweifel immer allein; Unabhängig - stabil

Montag, 28. Februar 2011

weit gefehlt

wie kann ich böse auf dich sein
wenn ich dich Liebe
auf mich nicht, auf dich nicht
sind wir an anderen Stellen
weit entfernt
vielleicht beide außer Fassung

wie kann ich böse auf dich sein
wenn ich zwar alles riskiert
Liebe aber gefordert habe
erzwingen . nicht verlieren wollte
mein Glück abhängig machte
dich anhimmelte

wie können wir böse aufeinander sein
weil unsere Definitionen von Liebe
so weit auseinander liegen
aber beide doch so frei sind

Samstag, 26. Februar 2011

Reaktion

doch wie reagieren?
auf etwas dass noch nicht verdaut ist
reagierst du auf etwas nicht mehr derart, wie du es mal getan hast
weil doch nicht akzeptabel
keine andere Wahl
Ein muss, eine Pflicht, keine Diskussion

hängst du ab, abhängig
dein Glück abhängig gemacht
siehst du ein
doch willst nicht
reagierst, anstatt zu akzeptieren
Reaktion zwecklos, erzürnst du doch nur die Geister
rufst sie, erschrickst, erstarrst
verzweifelst, Hohn, Fratze, Heulerei

entmannt, entehrt und niemanden trifft eine Schuld
kannst du nur akzeptieren, respektieren
zurück zum Mann, zur Unabhängigkeit, zur Gelassenheit
weißt du ja dass es rechtens, richtig ist
der Wunsch bleibt unerfüllt, kein Hass

weißt du es ja
ist es dennoch fort
Reaktion: Mann
hingenommen, eingesteckt, Frieden
ja ich weiß ja
keine aber, keine Diskussion
stolz, kein Recht, keine Schuld
ist einfach so
Faszination Traum / Albtraum

miss dich
fort
is so
is(s)
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konstrukt

Samstag, 19. Februar 2011

morph

alles fließt, Wandel, Dynamik, frei
niemals gleich
niemals dasselbe
Täuschung Statik
sieht so gleich aus, fühlt sich so gleich an, schonmal gedacht? - Täuschung

dasselbe Wasser wohl niemals
Moleküle tanzen, transformieren, wandel, transzendieren, tauschen sich aus
gehen Ehe an
atomare Verschmelzung, Einigkeit
Einheit in der Vielfalt, vielfältige Einheit
alles dreht sich - Yin und Yang

Gesschissen auf Schwarz /  Weiss
Begfriffe Definitionen, hinführend dem Paradigmenwechsel
steht alles in Büchern, in Lyrik
jetzt ist es so weit
kannst du getrost wieder Kind sein
wissenschaftlich erlaubt, bleibt es endlich bewiesen - ist es stets unbeweisbar - bewiesentlich

Musik, Liebe, Tanz
Fluss, frei, niemals gleich; nur Bekannte, Verwandte
Heimat hohe See, Nomarden der Lüft, Zugvögelei

frei, kann nichts tun, kann nichts lassen
kanns nicht greifen, nur loslasseen
vertrauen, wandeln
frei, ungezwungen, forderungsfrei
kanns nicht ändern, nur sein

freifließend, kommt, kommt nicht, passt oder eben nicht
Vorstellungsfrei, kommt sonst doch nur Manege
der Clown, der Zirkusaffe, der Trapezkünstler, der Jongleure
Drahtseilartist muss scheitern, wenn die Illusion perfekt scheint
Aberglaube, Glaube, Hoffnung
fixe Idee, Vision, Illusion muss scheitern
klammert, hält fest
niemals vorgestellt, kennengelernt
feste Illusion scheitert, weil daran geglaubt, sie sei fix
Täuschung, nichts ist fest
fixiert, stranguliert, an eigenen Ideen ertunken
sich selbst getäuscht, keine Schuld
nur ein kräftemessen mit der Natur
ausgehalten, doch gescheitert
Scheitern tut, was natürllich scheitern muss
da des Kindes Wunsch, wohl die Kinderfrau war
es sich selbst nicht traute, dem Fluss; aber der Täuschung
dem Wunsch, es soll bleiben, für immer, für ewig
getäuscht, wenn man sich doch wandeln muss
gehalten, fixiert
Wunsch nach Erlösung vom Wandel; na, das konnte ja nicht gut gehen

Freitag, 18. Februar 2011

zu begreifen

da ist nix
da war nix
begreife
wem gehts nichts so
durch die Pein, begreife
doch Pein muss gar nicht sein

Theater - Welt
Drama - Lyrik

gehts uns ja doch allen so
begreife
keine Besonderheit, nur Eigen
mache eigenes zu Eigen - kultiviere gemein - ein Losglück kann das sein
doch begreife, keine Besonderheit
kämpfe, spinne, Peinlichkeit dennoch, gerade, oder unabhängig von
doch nichts geworden
begreife

unermüdlich - Grübel - Zwang
niemals wirst du finden, was Besonderheit ergründen ließe
und doch gehts uns allen immer wieder mal so
o, Pein
schon wieder
selber Fluss, wieder rinn, dabei wusste man ja doch, wo er hinführt
und wieder und weiter
begreife, uns gehts ja doch allen so, niemand kleiner, niemand größer
es ist zum lachen
leben wir alle in derselben Fabrik
und suchen wohl doch die andere, die neue
metamorph, Verwandlung
doch besonders bleibst und wirst du nich
fahr gemein und doch eigen
hab von nix gewusst

macht die Frau dich dann doch unentbehrlich, doch glaub es ihr nicht
nur für den Moment, mehr nicht
weiter beamen, wandeln
fast unwillkürlich, doch kenne ich die Flüsse
aus denen spricht: vergiss mein nicht
hab ich dich schonmal dahin getragen
an Stellen, wo doch dann die Verzweiflung sticht

Ausweg, wandel
ich bin das nicht . distanziere ich mich von Fehlern
weil ich weiß, dass ich nichts besseres bin
und doch kämpfe ich, weil ich immer noch nicht sicher zu mir sprech
wo meine Mittelmäßigkeit, mein Mitte ist
vielleicht noch nicht oft genug in meiner Quelle, meiner Mitte, gebadet

"Aus der Mitte entspringt ein Fluss"

Donnerstag, 17. Februar 2011

Bilder

Angst vor den Bildern, die eigentlich waren
Unverdaut, siehst sie ein doch frisst sie nicht
Eitel ist man, stur, stolz und sich wohl zu fein
Externalisierst, explorierst die scheisse, die pein
Doch fressen, nein, das mag ich nicht
Edel, ehrlich, ist das doch nicht
Hohes Ross, feiner Herr
Sind wir alle doch nicht perfekt
Alle nicht ganz sauber
Können wir das nicht untern Teppich kehren?
Gebs ja zu
Doch fressen tut ers immer noch nicht
Barberei, nein
Gibs zu, sind wir doch alle bisschen schwein
Nicht ganz sauber, lupenrein

Mittwoch, 16. Februar 2011

Dostojewskis Der Idiot

Rogoschin stellte seine Frage in Verzweiflung, als wende er sich an eine Gottheit, aber mit dem Mut eines zum Tode Verurteilten, der nichts zu verlieren hät; in tödlicher Qual erwartet er die Antwort.

Dienstag, 15. Februar 2011

Schmuck

Leg ab den Schmuck
und ich liebe dich für deinen Humor
was ist deine Reife?
spielst du mit Realität und Fiktion
bist dir deiner, deiner Umwelt bewusst
greifst ein, doch nur nach belieben

leg ab den Schmuck
kalte Neugier; lässt du machen
leg ab den Schmuck, Torrero
lässt du dich nicht hornen
bist mal einsam, siehst wie Welt sich dreht
erkennst die Irren, die Idioten
in deiner Welt in der du selbst nicht mehr schwärmst
zu Recht; doch nur hinderliches Wagnis
warte nicht zu lang - auf Reife
auf den Typ der Realität und Grenzen kennt
wenn irgendwann nur bleibt,
was du nicht mehr schwärmen, verlieben kannst
Geschäft wird das, was du der realen
Liebe abgeschworen hast, was bleibt ist ohne Fiktion, Fantasie

Eine Ehe mit Handschlag. Ohne Kuss.

Schatz

Die unermessliche Tiefe eines Schatzes
wie mächtig musst du sein, ihn zu heben
wenn selbst der Träger ihn nicht halten, fördern will

wenn er verloren scheint,
kann der Glanz zwar glückliche Momente erfüllen
doch hat der Findling den Berger selbst auserkoren

die giftig angewidert ablehnen, wenn Schätze doch nur einverlaibt werden wollen,
getragen werden wollen, anstatt sich ihrer eigenen Wertigkeit
bewusst zu sein und selbst für ihre Ausstrahlungskraft zu sorgen;
natürlicherweise niemand nachholen kann, was der Schatz sich urtrieblich wünscht;

muss er sich gleichzeitig erinnern und tun
um sich selbst niemals wieder zu verlieren

Sonntag, 13. Februar 2011

Ab

Unreif
Abhängig
Nicht unerfahren, doch stur
Bereit zu lernen, dennoch bleibt er unreifes original
Einsichtig, aber doch zu stolz
Setzt scheitern fort
Sieht ein, aber kanns nicht ändern
Weil immer so gewesen, darauf pocht das es richtig war
Was auch nicht falsch war, doch einsichtig bleibt zu erkennen, das er unreif bleibt
Denn er bleibt stur, anstatt zu lockern
Anstatt unabhängig, frei und selbstbestimmt zu sein
Lockern, ablassen, geduld und reife

Dienstag, 8. Februar 2011

Mittwoch, 26. Januar 2011

Gefallen

Wem gefallen
Dir selbst, anderen
Es wem recht machen
Machst es keinem recht, nicht einmal dir selbst
Gefälltst dir selbst nicht, nicht einmal selbstgefällig
Bleibst nicht stabil, stoisch gelassen aus Angst daraufhin festgenagelt und fixiert zu werden
Das man stehts das von dir erwartet, cool zu sein
Das will man sehen
Doch du tust den Teufel
Immer anders, jetzt wirds affig

Und wenn du erzählst, erzählst du von dir
Weil du meinst es wird erwartet
Erkennst nicht, siehst nicht, akzeptierst nicht deine Normalität, deine mittelmäßigkeit

Das heißt auch andere wieder zu sehen
Wieder zu sehen das andere dich sehen, stigmalos
Weg vom alten Rollenspiel, kehr die augen um

Stabil, selbstschutz gewinnt neue Bedeutung, verliert unbegreiflichkeit
Kommunikation auf augenhöhe, Verantwortung, Bestimmtheit auf beiden Seiten
Weg von der Erwartung, danach ist das Problem größer

Ichstärkende reflektion, anstatt problematisierung, destruktion und dissoziation

Dienstag, 25. Januar 2011

Phantasielos . Problemlos

Selbst tiefste Trauer lässt den Zauber zwar beleben
Doch die Wirkung, die Magie, bleibt ein kindheitstraumata
Der kleine Prinz muss gehen, auch wenn das Glück verloren scheint
Real ist ohne Phantasie

Abwehr ad absurdum, unendliche Bettelei nach etwas, das aus einfachem geben und nehmen besteht

Allein sein lernen, genießen
Angst vorm allein sein
Kein Verständnis, keine Teilung
Muss man einfach durch

Kommunikation unmöglich, unendlich
Wunsch nach Teilung oder doch Symbiose
Egal; alles tausendmal durchdacht, geärgert
Immer wieder, korrigieren bzw. noch weiter zerreissen, dehnen, verfälschen, verziehen

Kein Ausweg, keine Hilfe, nur weg davon
Abstand gleich Ausbruch
Weg von deinen schönen Augen
Weil du sie ja doch nicht loslässt
Bis welche kommen, dessen Brille noch schöner erscheint

Lass ab davon, kein fruchtbarer Weg, kein Weg der Realität, mal ein Weg, mal schön
Doch keine Perspektive, keine Haltung, keine lebensnahe Praxis, sondern immer nur Idee, Traum und Spekulation

Nichts was gemeinsam wäre, nichts
Sind wir also nichts
Das willst du nicht sehen, aus Sorge nicht zu reichen
Du wehrst ab, vollziehst selbst den Verlass
Aus Angst verlassen zu werden

Bildest dir Beziehungen ein, wahnhaft
Alptraumhaft, wird das was traumhaft wahr
Hältst daran fest, weil du dich schämst
Dabei längst erkannt, wie sehr du doch aus der Mode bist
Hältst du daran fest, was immer schon nur Kompensation, deienes missenden Glücks war

Dass du nicht mehr da bist, deine Sehnsucht
Herstellung alter Zeiten
Und jetzt stelltst du fest, dass Beziehungen dir dienen sollen, wieder wer zu sein

Doch diese Großen, gibt es gar nicht
Suchst sie, weisst aber, dass es sie gar nicht gibt
Sehnsucht alte Gefühle
Ich muss schuld sein

Verstehe die Pein, die Scham dahinter
Ehrlich gesprochen, wie arm, wie traurig

Peinlich sollte die Reise ja sein, wie kann ich sonst einsehen, lernen; scheiss Zeitgeist, Antimode, Antiheld, voll in der Zeit

Paradox, dada, fatal, Ausweglosigkeit Einsamkeit
Akzeptanz, Ehrlichkeit

Ehrlich bleiben, großartiges Problem, Problemen neuen Anteil, neues gewicht, anderen stellenwert geben, erst kommt was anderes, ich und du

Erklärungswahn, Größenwahn, Egomanie, Narzissmus, Utopia
Phantasie mal benutzen und missbrauchen, anstatt in ihr zu leben

Gute Vorsätze für etwas das gefüllt, gelebt werden will, nicht mehr nur mit unfruchtbarer Scheisse, Scheisse ist zum düngen da, Erde neu entdecken, willkommen Realität

Sonntag, 23. Januar 2011

Problemlos

Will euch nicht mehr Probleme
Will was anderes sehen, was anderes reden
Wie geht leben?
Mag dich, lieb dich
Auch wenn ich nicht das bin
Das bin was es braucht, jenes zu bekommen
Bist du nichts, weil du bestimmte liebe willst
Was ist liebe? Liebe dich
Fang an aufzuhören
Alles weg, alles neu
Liebe ist geben
Lernen
Alles gegeben außer liebe
Gefordert, Freiheit entzogen
Alles falsch gemacht, alles auf null, um zu sehen, geben zu lernen

Und trotzdem die Sehnsucht, der Wunsch, für dich perfekt zu sein, krank, narzisst, gier nach liebe, die doch keine ist
Ein Glück wird sich schon noch einstellen, daran arbeite ich, das will ich lernen, endlich mal sehen und mal mehr geben

Weg vom Problem, von Psychologie, Krankheit, Ursachen, Wirkungen und Symptomen, weg mit dem scheiss, der doch nur wahnsinnig und rastlos macht

Dienstag, 18. Januar 2011

Entziehungskur

weg von Narzissmus
weg von Symbiose
weg von Mutterbrust
weg von Abhängigkeit
weg von Vergangenheit
weg von Reflektion
weg vom Traum
weg von Illusion
weg vom Schwarm
weg von Fürsorge
weg von Kind
weg von Lust
weg von Leichtigkeit
weg von Eskapismus
weg von Selbstmitleid
weg vom Wahn
weg von Paranoia
weg von Angst
weg von Eifersucht
weg von Ideen
weg von Filmen
weg von Fiktionen
weg von Phantasie
weg vom Trick
weg vom Königsweg
weg von Scham
weg von Sehnsucht
weg vom Zwang
weg vom Missbrauch
weg von Einzigartigkeit
weg von Grossmannssucht
weg vom Besonderen
weg vom Übermaß
weg von Verzweiflung
weg von Selbstkritik
weg von Überheblichkeit
weg vom fratzen
weg von Ohnmacht
weg von Hysterie
weg von Panik
weg von Gier
weg von Neid

Helle Frauen

Magst du die hellen, strahlenden, wachen Frauen
Die meinen klar zu sein
Die meinen träume und Ziele zu haben
Die wie man sagt emanzipierte, feministische erfolgreiche Frau
Die die göttlich erscheint, aber gerade das nicht sein will
Die die normales will, aber normales ablehnt
Jenen Typ Frau, der draußen spielen will
Nach hause kommen will, ein zu hause haben will
Alle Freiheiten haben will, in dir sowas wie mal den Vater sucht
Jemanden braucht der mal wie der Fels in der brandung ist
Jemanden der macht was sie will, ohne das zu tun, was sie will
Will sie an dir verzweifeln, weil du so gelassen bist
Sie will an dir verzweifeln, das sie sich orientieren kann, das sie Hilfe erfährt, will sie stolz sein auf ihren Mann

Wie einfältig vielfältig diese Frau
Willst du ihr das geben?

Etwas das unsichtbar ist. Ganz einfach ist und dich doch rasend macht. Natur der Frau. Wahre lügen, Naturgesetze. Naturtreu, echt. Sieht sie nicht, fordert ein, wo nichts mehr einzufordern ist.

Normaler Standard

Hältst es nicht wirklich aus
Misst irgendwas
Kompensierst irgendwas
Zwanghaft, Sehnsucht utopie
Sehnsucht Kind, mit aller Gewalt
Keine andere wahl
Vergangenheit egal, Blick nach vorn
Fehlt nix, misst irgendwas
Des jeden Wunsch, unerfüllbar
Akzeptanz
Geh, halte aus, was normal ist
Keine Flasche, kein joint, kein Bonbon
Keine Belohnung, keine Erleichterung
Und doch Genuss, Wege der Akzeptanz, Gelassenheit
Der schönen Erkenntnis
Der Einsicht, der Wahrheit
Will ich geben, interessiert dich nicht
Kein Bonbon, kein Lohn, kein dank
Für etwas was Standard ist, nicht gefragt ist
Für jemanden der selbst zu stolz ist
Alles im alleinkampf und heimlich ausficht
Für frauen die Mann stehen
Emanzipiert, Feminismus da wo gleichgerichtetheit und liebe steht
Feminismus da wo es um Abhängigkeit und macht geht
Geht es dir einfach immer und ewig und Kampf
Kampf um etwas was frei und umsonst ist
Kämpfst du einseitig, einsam, ahnungslos, verwirrt, unkontrolliert, wie ein Kind
Siehst dich als außenseiter, aber bist elite
Kämpfst und fristet, dasein ohne Basis
Siehst nicht ein, dass du dir was vormachst, einen Traum wünschst, dir einbildest, weil du nicht sehen willst, wie kalt es ist, ziehst du den Fehler durch und schaffst dir eine Ordnung, der es zu gehorchen gilt, bis endlich der kommt, der dich umstürzt. Revolution liebe, Revolution Mann. Was ist daran feministisch, daran freiheitskampf, daran ehrlich?

Einfach scheiss Natur. Abhängiges Gesetz. Ausgeliefert sein an Rollen. Mann und Frau. Keine Wahl. Weiter gehts nicht, abgesehen von liebe, doch wer will das schon..

Freitag, 14. Januar 2011

only you

siehst immer nur dich
hör mal auf damit, wie geht das?
hör einfach auf damit, alles andere interessiert nicht mehr
da sind andere, andere die du siehst, die dich sehen
dich nicht zwangsläufig schief ansehen
die dich schätzen, ganz normal
also fang an zu schätzen, ganz normal
normal dabei, auch für andere da sein

will dich mal schützen, mich nicht so wichtig nehmen
will einfach mal erwachsen sein, oder so was
nicht mehr das narzisstische Kind sein, auf der Suche nach mütterlicher Symbiose
ist zum verfluchen, doch scheiss drauf
alles egal was vorher war
änder dich mal, endlich
drauf geschissen was die Erfahrung, die Biologie, die Typberatung sagt

Wird geändert, große Sprüche
ich änder mich
wie der, der süchtig ist, seinen Zwang aufgibt
sich selbst den Korb gibt
sich selbst endlich mal hinter sich lässt

würds so gerne tun, will es tun
gibt keine Anleitung, keine Orientierung
keine Stimulanz, keine Belohnung
jede Sekunde, den Dreckskerl in dir abwehren
der Dämon, das narzisstische Arschloch den Rücken kehren

Würd so liebendgern für dich da sein
dein Schulter sein, deinen Rücken mal stärken
oder einfach nur mal nicht mich sehen
doch stell dir vor, du hast es dein Leben lang getan
was du jetzt tust ist alles neu, ungewiss und doch die letzte Hoffnung
was du jetzt tust, ist nicht mehr für dich
ist konzentriert für die da
weil du schuldig bist?
oder doch aus eigennutz, aber nicht mehr aus Wunsch zur Grandiosität
der Antrieb nun der der wirklichen Integration ist
weg von Beobachtung, Selbstbeobachtung, Beurteilung, Vergleichen, Wettkampf und Versagen
All das muss weg, der Antrieb nun, einfach konzentriert, fokussiert, normal zu sein
weil ich da sein will, für dich
eine Rolle der Abhängigkeit verlassen
die Rolle des Ausgelieferten, hilflosen, ohnmächtigen, bedürftigen kleinen Kindes

komme selber auf, will das endlich mal schaffen
das wär schön


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tim.a.elstner(at)gmail.com