Donnerstag, 20. September 2012

Liebe


Du-Magazin "Über das Erzählen"
Magie
Magnet
Einfach
Passiert
Optimum
Kommt
Geht
Unberechenbar
Unlogisch
Steht
Fällt
Schmerz
Bedingungslos
Forderungslos
Geben
Unpolar
Ambivalent
Offen
Gebunden
Widerspruch
Freiheit
Zwanglos
Göttlich
Herrlich
Witzlos
Allwissend




Mittwoch, 19. September 2012

Achttausender in Eile. Reinhold Messner the rock


Es geht aufwärts. Man ist übern Berg. Es geht wieder aufwärts zum nächsten Berg. Ganz allein. Abgeschnitten, isoliert und doch verbunden. Allein mit Gedanken, Gefühlen, die dich scheinbar wahnsinnig machen wollen, aber sie werden es nicht schaffen, sie vergehen und sowieso bin ich stärker. Reinhold Messner is King, ist Vorbild. Es geht ja weniger um die Berge, weniger um die Bergwand, als das drumherum. Dem Alleinsein mit sich. Ein Kunstwerk, das dich manchmal verhöhnt, so winzig klein macht und dann dreht es sich doch wieder wenn du ausgehalten hast. Immer wieder, immer wieder neu und kräftig. Warum? Weil der Wixxer respektlos ist, kämpft und keine Angst hat. Angst überwindet, aber nicht nur einmal, immer wieder neu. Das ist Magie am Berg der Einsamkeit. Jeder kennt das im Kleinen, aber der Hund ging darüber hinaus und weiter. Und so weiter. 
Adrenalinjunkie und bezwinger des Wahnsinns. Gott wollte ihn nicht. Egal wie hoch, egal wie weit. Gott scheißt drauf. Will Gott was anderes sehen? Gott macht da wenig Unterschied. Mount Platti, Mount Everest. Alles die gleiche Scheiße. Keine Ahnung wann Gott zu dich nimmt. Ist wohl Gott, deine Frau die entscheidet. Kannste nicht viel machen. Nimm mich zu dir. Betteln zieht da auch nicht. Glücks oder Pechsache. Deine Frau wartet rum. Vertrödelt ihre Zeit. Will wohl selbst auf einen der Zenite stehen. Von Zenit zu Zenit. Nicht eines jeden Zeit ist und war reif. Du selbst hattest zuviel Respekt und Angst. Angst vor Wissen und Aberglaube. Selbst der Berg sein und du hättest sie gerockt. Dann wäre sie mitgezogen. Angst, Respekt und Zweifel deshalb ist sie nicht zu deiner Frau geworden. 
Höhenangst, Angst vorm Alleinsein, vorm verlassen werden, vorm Wahnsinnig, vor Psychose. Deshalb ist sie heute nicht deine Frau. Weil du zwar mutig bist, aber deine Angst nicht aushältst, deine Ängste nicht kanntest, deine Ängste nicht immer wieder neu bezwingst. Und so weiter.

Wie sie könnte man es auch ganz einfach halten. Weil sie es einfach hielt, fühltest du dich verarscht und so weiter

Man könnte sich auch einfach mal Zeit lassen. Der Berg läuft nicht davon..

Dienstag, 18. September 2012

Wenn du nicht so geblendet wärst von Schein und Glanz, sowas wie ne Sonnenbrille hättest, gebe es vielleicht ne Chance. Sowas wie ein genervt sein von dir, gelangweilt sein von dir und doch zu Lieben. Dann vielleicht. Mal schauen. Meinst du du kommst beständig dahinter? Zieh dir ne Sonnenbrille an. Ich mir den Rock. So könnten wir nebeneinander sein

Du lernst schnell, lernst gut, aber leider doch zu spät. Auch weil du niemanden an deiner Seite nebenher gleichgetrimmt akzeptieren kannst. Bist neidisch. Kannst nur auf ihren Teller schauen. Du lernst schnell, gehst weit, aber die Antwort bleibt nein. Warum? Weil es im Märchen keine zweite Chance gibt, zu spät, zu früh oder zu spät gefreut. Leg es aus, nenn es wie du willst. Du warst auch nicht schlecht, aber geblendet, so ganz ohne Sonnenbrille. Zudem bist du ertrunken, sie konnte dich an der Nase herumführen. Keine Sonnenbrille, keine eigene Substanz. Selbst nicht mehr gesehen, nur noch absolut, zwingend. Sie konnte lächeln, lachen, zwinkern, du bist erlegen. Konntest selbst nicht mehr jagen. Nur noch ins Licht geschaut ohne Sonnenbrille. Total verzaubert. Jetzt ist es zu spät. Für sie war es ein Schauspiel. Reflektiertest ihren Schein, ihr Podest, das auratische Foto, der glanzvolle Schein, die Ikone. Sie selbst will es nicht sein. Nur ein Lächeln mit dir kann sie, kannst du nicht sein. Dafür hättest du ne Brille gebraucht, Wissen, Verständnis und Macht über dich selbst. Hättest dich selbst nicht vernachlässigen dürfen, also sowas wie deine Deckung. Erstmal kennenlernen und sowas. An dir erst Recht nicht zweifeln, an deiner Brille nicht zu zweifeln. Und so vieles mehr..

Zweifel an Titten, Körper und meiner Leistung

Ich habe keinen Zweifel und du fühlst dich einfach glücklich, geborgen und zu Hause. Kannst dich nieder legen, deine Fingernägel machen. Einfach so rumlungern und es schön finden, dass dein Mann Fußball sieht. Das ist schön und er sieht auch nicht nur sich selbst, denn er erkennt zudem auch deine Sorgen, Ängste und Probleme. Er kann dich damit ernst nehmen. Dieser Mann kann dich lieben, er nimmt dich wie du es magst, einfach hin. Ja, du magst das Podest ja nicht. Du willst eigentlich diesen einfachen Mann, der dich zudem versteht. Willst dich wohl fühlen, dich daran erfreuen, das er mit den Gedanken ganz woanders ist. Das ist Familie. Aber sei nicht enttäuscht, wenn es doch allzu menschlich wird, wenn er dann doch nicht versteht. Schwer den Mann zu finden, der dich versteht und dich nicht aufs Podest stellt. Sei nicht enttäuscht mein Schatz. Du willst ein Psychogramm, aber eben auch den störungsfreien Mann, ein zu Hause. Du willst die wahre wirkliche Liebe, das ist deine Sehnsucht, aber irgendwie klappt das nicht so ganz. Kann es sein, dass auch du noch nicht störungsfrei leben kannst. Du etwas haben willst, bevor du etwas gibst. Du Angst vor der Bindung, vor der Enttäuschung, vor dem Alleinsein hast. Angst hast zu Versagen, nicht schön genug zu sein oder zu bleiben? Du gibst keine Liebe, aber du forderst die bedingungslose. Zuerst der andere und nicht du. Du hast Schiss, dabei könnte man auch Schluss machen, wenn man Liebe gegeben hat und bedingungslos geliebt hat. Erst soll der andere es wagen, aber es ist gar kein Wagnis. Sondern ganz einfach. Ein Fallenlassen, ein Entspanntsein, ein Genuss, usw. Aber bei dir geht es mehr um Wissen, um Macht nur weil du deine Menschlichkeit nicht Preis geben willst, zeigen willst. Immer musst du noch einen Haken schlagen. Dabei ist das Ergebnis doch immer dasselbe. Machst dich selbst verrückt, verwirrt und einsam. Nun, da soll ja eben dann doch der Traumprinz kommen, der all das sofort versteht und sein Ding zweifelsfrei lebt, seine Hobbies lebt, ganz einfach ist, ein einfacher gemütlicher Bär ist. 

Verkacken vs Rocken


Die Theorie ist unendlich. Schließt immer gleich ambivalent. Ja und oder Nein. Lässt sich abkürzen. Immer schon. Egal wie süß der Fluss, egal wie süß der Baum. Die Antwortmöglichkeiten sind und bleiben immer dieselben. Ja und oder Nein. Gegenwärtig Nein. Absolutes Nein. Immer ewig was weiß ich und die Antworten bleiben dieselben. Ja und oder Nein, ich heirate dich nicht. Gerichtlich entschieden. Schluss. Aus. Ja, aber.. Ich bin Masochist. Hehe. Ein Hoch auf Destruktion, Untergang und den Hals nicht genug bekommen.




Montag, 17. September 2012

süß-sinnliche Nymphe



Du bist zu süß, zu sinnlich. Ich konnte nicht widerstehen, ich lief nur hinterher, ging in die Knie. 
Deine Stimme, deine Schrift, Bewegung zu sinnlich, zu süß. 
Es ist wie ein Geist, eine Mythologie. Ich könnte kein Mann sein, würde nur auf dich schauen, zerschmelzen. Würde keinen Standpunkt mehr haben, mich auflösen wenn ich dich sehe, wenn du sprichst, wenn du tanzt. Zu süß, zu sinnlich. Ich würde dich immer besitzen wollen, es würde mich immer packen, würde den Sinn für Realität verlieren, alles vergessen, nur noch dich absolut sehen. Alles um mich wäre weg. Es wäre eine Beleidigung dir zu widerstehen. Wäre eine Beleidigung deinen schönen Glanz nicht zu sehen, ihn zu verdrängen und auszublenden. 



Wie die singende Meerjungfrau oder Nymphe. Nie hätte ich eine Chance, ihr zu entkommen, ihr Mann zu sein. Zu zuckersüß. Überall würde ich mithingehen. Auch an der Nase herumführen lassen, selbst wenn du es nur gut meinst. Stets wäre ich fasziniert.


Dein Tun und vor allem deine Stimme würden mich immer bezwingen. Würde nur staunen, könnte mich nicht mehr durchsetzen. Könnte kein Wasser um mich herum mehr verdrängen und würde absaufen. Deswegen war ich immer überwältigt von dir und ich weiß das passt dir nicht. Deswegen kann ich meinen Traum von einer wie dir haken. Weil ich wie die Schifffahrtsfahrer vor der Nymphe ertrinken würde. Du hättest für mich keine Normalität sonder immer den Glanz. Könnte nicht mehr leben oder arbeiten gehen. Würde mich immer berühren. Wir könnten nie Nebeneinander leben, nie Miteinander.
Deswegen kann ich dich haken und werde mich mit einer Frau begnügen müssen, die ich zwar lieben werde, aber die nicht so süß und verführerisch sein wird. Immer würde ich dich haben wollen, besitzen wollen, würde verzweifeln und in Eifersucht ausmergeln. 

Hensel und Gretel


Mit der Psychose von 1999 kamen die Zweifel. Deswegen dachte ich in jedem bisschen, ich sei anders. Ich sei nicht normal. Bis es sich dann drehte und ich dann dachte ich sei etwas besonderes.
Vorher, also vor 99 habe ich ja ganz einfach mein Ding gemacht. Hatte nicht jene Zweifel, nicht ganz normal zu sein. Mit der Psychose kam dann Depression, Therapien, welche es aber nur noch schlimmer machten. Das winzige Problemchen, das jeder kennt blähte sich auf. Eigentlich war da nicht einmal ein Problem. Die Störung wurde geboren, je mehr man damit hausieren ging, umso mehr haderte und zweifekte ich, dabei blieb es banal, weil das ja sowieso jeder kennt. Alltägliche scheiße, ohne zurück. 

Und so bin ich ja auch an dich gekommen. Ich hörte dass du Probleme hattest und das zog mich magisch an. Hatte damals ne Vorliebe für gestörte Menschen. So zieht sich der Teufelskreis und banale Fehler seit 99 durchs Leben. Man sah die Welt ganz anders. Total beknackt und behindert, denn es sind Kleinigkeiten bloß aufsummiert, kein normaler Mensch würde sich lange darauf aufhalten, aber mich faszinierte es. Wahrscheinlich weil ich ein großer Manb sein wollte, also eine narzisstische Großmannssucht. Narzistisch ist und bleibt aber jeder, auch lebt jeder Mensch im Wahn. Geht gar nicht anders, aber die meisten gehen ganz einfach darüber hinweg, die fasziniert das gar nicht. 


Deswegen sind wir ja auch die staunenden Kinderaugen geblieben. Ob da aber wirklich etwas ist, lässt sich aber niemals beweisen. Das Ding aber bleibt, das man stehen bleibt, zögert. An Stellen wo die meisten einfach weitermachen, Karriere machen oder was auch immer.


Keine Ahnung ob auch dein Problem hier wurzelt und sowieso befinden sich viele von uns in unserem Alter in einem Wald, aber nicht jeder bleibt an Bäumen stehen. Erst Recht nicht wenn er denselben Baum schon von Gestern kennt. 
Die Story kannste meilenweit treiben. Sie ist wiederkehrend. Dumm der, der immer wieder in denselben Wald rennt, bloß weil es sich immer wieder neu dramatisch anfühlt. Dummer destruktiver Masochismus. 
Es kommt nicht mal ne Hexe und auch keine Gretel. Wobei ich mir bei der Gretel nicht ganz sicher bin.

Jeder hat so seinen Traum und sein Märchen, usw 

Destruktivität



Jeder Mensch ist anders, reagiert anders, entscheidet anders. Manche sind in ihrer Individuation gestört. Vielleicht du ähnlich wie ich. Und doch sind alle Menschen gleich in Wort, Schrift und Logik. Jedes scheiß Gefühl lässt sich nachvollziehbar beschreiben, umschreiben. Jeder reagiert anders auf eine Vergewaltigung, aber es gibt Gleiches und doch muss jeder seinen eigenen Weg finden. Meine Psychose kennt von diesem Muster auch vergleichbares. Ich fand es immer sehr sympathisch dass du auch Probleme hast. Deswegen sind wir nichts besseres. Ich bin auch nicht sensibler als andere auch. Ja, wir sind wie alle anderen auch, kennt jeder. 
Das ist Klugscheiße, aber die ultimative Lösung der Individuationsstörung. Lösung und Konflikt zugleich, hier liegt der ewige Frieden und das Glück.


Du hast nie für mich geschwärmt, warst nie verliebt. Das ist die Kränkung und Verarschung. Wir haben was offensichtlich gemeibsames, wie jeder andere auch und deshalb hast du mich nur gemocht. Fandest mich bloß sympathisch. Gecheckt habe ich das nicht, weil es mir weh tat. Aber jeder andere hats gesehen. Heute sehe ich das und mein Frieden kann sein, dass ich Liebe nicht erzwingen kann und das sie bedingungslos ist. Noch ist es aber kein Frieden. Du mochtest mich sehr, ich bin interessanter als andere, aber lieben kannst du mich nicht bzw nicht verlieben, weil ich nicht individualisiert war. Deshalb finde ich den Frieden nicht. Deswegen musste ich alles zerstören und mir ist die Anzeige egal. Über die Destruktivität kann ich mich indviduieren.
Meine Zuneigung für dich war nur Bauchpinselei für dich. Die Kränkung bleibt dass du dich nicht in mich verlieben konntest. Letztlich weil du mir meine Störung vorgeworfen hast. Dich meine Störung störte, du mich deshalb aber auch sehr mochtest.


Ja, wir alle sind so, sind anders und auch gleich. Ein scheinbarer Widerspruch, der uns über kurz oder lang alle immer wieder betrifft. Ein verficktes Leben lang und ich wollte nicht einsehen, dass du nicht verliebt warst. Vielmehr aber, dass du dich nicht in mich verlieben konntest. Daher der Hass. 
Ist unendlich. Geht auch jedem bis zum Tode so. Du magst mich nicht verarscht haben, nur gemocht haben und auch deshalb fühlte ich mich gedemütigt, wie der kleine Junge. Da hilft auch keine Entschuldigung von dir. Unsere Vorzeichen unserer Beziehung standen immer schlecht. Ich habe uns beide den Menschen an sich ausgenommen und bin dir gegenüber in die Knie gegangen. Ikonifiziert. Ein Fehler. Ich sah es oder dich rein absolutistisch. Stellte dich aufs Podest. Auch das ist menschlich. Passiert jedem mal, aber du bist heute nicht meine Frau, warst nie verliebt, kannst dich in einen wie mich gar nicht verlieben und so bleibt der Konflikt, Unfrieden bestehen. Es is einfach ihn zu lösen, aber ich bin stur. Lieber lebe ich damit. Hätte ich das Problem schon vor fünf Jahren gelöst, wären wir heute vielleicht verheiratet oder aber es wäre zumindest nicht so kränkend, verletzend und enttäuschend geworden.


Ja, wir wissen dass wir uns beide sehr mochten. Aus der allgemeinen Einsamkeit heraus. Ich hätte gerne mit dir zusammen Gas gegeben. Meine Sehnsucht, mein Traum. Leider hat dir irgendwas nicht gepasst. Wahrscheinlich weil nicht mein Ding machte, wie man so scheiße sagt. Ich liebe dich, du mich nicht, ich weiß. Haste auch nie, nur son bisschen.
Geht jedem so. Wir sind alle gleich und anders.

Sonntag, 16. September 2012

Einmaliger Kontakt / Zufall


Einfach zu spät


Kopf hoch, nach vorne schauen. So sagt der Volksmund und so kann es dann auch sein. Durch die Wand der Vergangenheit, kein Blick zurück. Irgendwas aufbauen. Konstruktiv sein. 
Beine schmerzen, Körper könnt wohl sowas wie Ruhe gebrauchen. Aufstehen. Gehts ohnehin immer weiter. Muss ja. Nach vorn, kein Blick zurück. Ich habe kein Ding, aber so macht man wohl sein Ding. Dadurch gehen bis es nicht mehr weh tut. Irgendwann kommts wieder an. Ist man dann wohl reifer, erwachsener, erfahrener und älter geworden. 



Ich mach das was ich will, aber eigentlich tue ich nicht viel. Stehe auf, bringe den Tag rum. Weniger vernebelt. Habe immer gedacht mein Engel wäre ebenso vernebelt, aber das war er nie. Mein Engel ist glücklich. Ich war das nicht. Mein Leben war grundlos spannend, aufregend, aber das war es eigentlich nie. Habe mich getäuscht. Meine Gedanken und Gefühle haben mich getäuscht. Leben im Wahn, in der Illusion. Manchmal auch wie im Traum. Nicht wie alle anderen auch, nach vorne geschaut. Irgendwie nicht klar gesehen. Alles andere um mich herum, konnte ich nicht zurück halten. Leben in Blase, im tiefen, schweren Nebel. Leider all das was alle so sehen, nicht gesehen. Das da eigentlich nichts ist, nichts passiert. Immer in Aufregung, im Hoch und Runter. Der Wahn schien wahr. Vielleicht weil man kein Versager sein wollte, nicht der kleine Junge sein wollte. Wer weiß das rückblickend schon? 



Siehe nach vorn. Was ist da schon, was kommt da schon? Deinem Engel ging es immer gut. Kein Grund nur der Wahn ließ dich retten. Wohl weil du selbst Rettung wolltest, selbst aus Nebel, Illusion und Wahn gerettet werden wolltest. Aber sie hat dich nie gesehen. Nie in deinem Leid, deinem Wahn. Sie kennt die Wirklichkeit, hat sie immer gekannt. So wie die meisten. Nur du hast sie nicht mehr gekannt, verirrt im nebligen Wald. Sie selbst ist da nicht. Ihr geht's gut. Sie konnte immer schon unterscheiden. Kennt die Wirklichkeit und sie musste dich auch nicht schützen. Warst bei ihr, aber nur im Traum, nicht in Wirklichkeit. Habt euch wirklich berührt. Welten aufeinander treffend. Und dann war es das schon. Jeder wieder in der eigenen Welt. Aber in Wirklichkeit ist nichts mehr da. Hat sie dich davor gewarnt. Ich konnte es nicht verstehen, kannte nur den Wahn. Nicht wie es in Wirklichkeit ist, wie die Wirklichkeit überhaupt ist. 



Schau nach vorn. In die Wirklichkeit, siehe es klar. Was kommt und passiert wirklich. Ist nicht viel, kommt nicht schnell. Im Grunde hatte man immer Zeit, hätte sich auch Zeit lassen und genießen können. In Ruhe weiter auch sein Leben zu leben. Nicht nur absolut sie bzw nur sich selbst zu sehen. Lieben in Ruhe, im Kennenlernen, im Genuss. Lieben wir uns, dann passen wir einander und ich muss mir keine Sorgen machen, keinen Zweifel haben. Bedingungslos ohne hin und her und dann wäre es wohl schon schief gegangen. 
Heute gehe ich diesen Weg besser, aber es ist zu spät.

hinter sich in Manie und Depression



Samstag, 15. September 2012

Sowas wie erwachsen werden

Eigentümlicherweise, eigenartigerweise, sonderlingsweise. Irgendwie rauswachsen, drüber stehen oder was auch immer. Tangiert es weniger, berührt es weniger; mach doch dein Ding, mach du was du willst, was du vertragen kannst, was du aushältst, was dir Spaß macht, was dir gut tut, was deinen Träumen und Plänen entspricht, was dir Erfolg verspricht oder was auch immer. Wachse, wachse raus, wachse fort, gehe und mach deinen Scheiß. 
Irgendwie nach meiner Vorstellung. Weiß ich doch sowieso wie es abläuft, immer das gleiche, immer der gleiche Zirkus, dasselbe Kindertheater, aber wenn du es brauchst, dann tue es. Ergibt es sich, ergibt es sich nicht. So ist Sex wie Tanzen. Passiert oder passiert dir nicht. Der eine fragt, der andere gibt Antwort. Ja oder Nein. Der eine zögert, der oder die andere hadert, aber beide tanzten. Ausgetanzt, passiert nur noch selten. Immer der gleiche Scheiß. Werde erwachsen, konzentriere dich auf das was wirklich passiert. Der Rest ja doch nur Partiefantasie, kurzfristiges Partiedasein. Ja, deswegen gehen wir hin. Zerstreut mal rumlaufen, rumhüpfen. Alles vergessen. Keine Vorstellung von der Zukunft nur gegenwärtig hier und da. Mal auf diesen, mal auf jenen Schoß. So ist das nunmal und es wird mir Scheißegal. Mach was du willst. Hüpfe rum, alte Tanzmaus. Werde erwachsen, nein das kannst du nicht. Du kriegst die Kurve nicht. Du bleibst drin hängen. Dissoziierst dich durch die Gegend, hüpfst kurzfristig rum. Ja, tatsächlich Elfriede, so kommt niemand an. Wenn du vor der Langeweile wegläufst und die Augen nicht aufmachst, nicht die Eier hast was Neues zu beginnen, aufzustehen und dann mal richtig Gas zu geben oder wie du es nennst, auf die Kacke zu hauen. Manche erwachsen, andere lernen es nie und das bist leider du. Du lebst im falschen Rhythmus, aber was ist schon der richtige im Falschen. Du checkst den Beat nicht, den Rhythmus nicht, du tanzt auf der falschen Party. Fake love. usw


"Wenn wir uns einmal für den Weg entschieden haben und somit spirituell reifen wollen, dann werden wir zunehmend feststellen, daß wir immer mehr Verantwortung für unser Tun übernehmen. Es wird uns gar zu einer freudigen Pflicht Selbstverantwortung zu tragen. In der Erkenntnis, das wir für alles selbst verantwortlich sind, handeln wir auch dementsprechend. Es ist uns nicht mehr einerlei, was um uns herum oder mit anderen geschieht, geschweige denn mit uns. Wir greifen nunmehr aktiv ins Geschehen ein und geben ihm eine positive Richtung, eine liebevolle Richtung. Ebenso wird unser Tun nicht mehr geprägt sein vom selbstsüchtigen Ego, vielmehr erfreuen wir uns an der Freude, die anderen durch unser Tun oder Handeln zuteil wird. Wir werden dürstig nach der Freud und dem Wohlbefinden, daß sich im Ausdruck des anderen zeigt. Wenn wir zum Beispiel ein Tier streicheln und uns bewußt wird, wie schön dies für das Tier ist, wie wohl es ihm tut, so entsteht in uns selbst ein Wohlgefühl das nicht unser Ego befriedigt sondern unsere Seele. Indem wir anderen in Liebe zugewandt sind, wird sie auch uns selbst zuteil, sie fließt von uns zum anderen und wird uns von höherer Stelle neu und verstärkt zugeführt. Somit ist spirituelles Wachsen ein Akt der Liebe, durch die Übernahme der Verantwortung für unser Denken und Handeln." (Thomas Stern)

Königskinderpaar Einbildung / Nichts und Alles ist auf Sand und Unendlichkeit gebaut

Verwirrt irrst du, denn du bist eingebildet. Eine Illusion. Auf nichts gebaut. Du siehst nicht. Irrst. Guckst da nicht mehr durch. Verarscht dich selbst. Lebst im Wald und um dich Geister. Alle wollen etwas von dir, aber du bist bloß eingebildet. Fickst dich selbst und willst dir selbst in den Arsch kneifen, dir selbst in den Schwanz beißen. Aber du verarscht dich immer weiter, musst du auch. So deine Sehnsucht nach dem Göttergatten. Nach Glanz. Aber nein, du bist nicht eingebildet. Was bildest du dir bloß ein, mein Schatz? Ich selbst bin auch eingebildet, deswegen geht es mir auch schlecht, denn auch ich Träume, denn auch ich baue auf nichts. Deswegen geht es nur Hoch und Runter. Schätzelein du wirst es niemals checken, denn du siehst nur mehr, was nicht existiert. Ist nicht da. Was macht dich so, mein Schatz? Komm mal runter, aber das geht ja nicht mehr. Das wäre zu peinlich. Ja, du solltest dich schämen. Seit wie vielen Jahren, fährst du diesen Film schon? Narzisstische eingebildete Göre. Na dann hau mal schön auf die Kacke, wenns hilft. Ich muss kotzen.

Verlieben nach oben

Ich will Künstler sein, Maler, Fotograf und Schriftsteller, auch ein bisschen Design. Erfolgreich groß, denn so will es meine Frau. Meine Werke haben Strich, haben meine Handschrift. Ich kann illustrieren. Ich will nichts mittelmäßiges machen. Keinen Standardjob. Mein Ding machen. Ich hab doch so tolle Ideen. Mein Mann soll sein Ding machen, seine Ideen stylish illustrieren können und damit Erfolg haben. Dann kann ich mich auch verlieben, aber nur dann. Usw.


Freitag, 14. September 2012

Die kleine Elfriede


Die kleine Elfriede macht ihren Weg. Geht ohne Liebe, albert rum, macht ihr Ding. Klein Elfriede ist etwas spät dran, aber zuversichtlich ihre Träume doch zu erfüllen und auf alles und jeden scheißen zu können. Elfriede will einfach nur sie selbst sein, will frei sein, stark sein. Will ihrer Lust nachgehen, weiter glücklich sein und da kann kommen wer will und manchmal nimmt sie sich alles und jeden. Da kann sie nicht groß Rücksicht nehmen, Rücksicht sowieso etwas Unsichtbares, nicht messbares und Gott wird ihr schon verzeihen. Elfriede ist ein Mädchen, eine freche kleine Göre, aber sie will zu einer starken Frau werden. Eine von denen, die sie seit ihrer Kindheit kennt, seit ihrer Jugend kennt. Eine von denen, die sie mal auf der Straße gesehen hat, im Fernsehen gesehen hat, im Film, auf Fotos. Aber klein Elfriede weiß nicht, dass es  die gar nicht gibt, also wird klein Elfriede zur Weltfrau, zur Romy Schneider, zur kalten distanzierten Avantgarde. 
Und eigentlich weiß sie das dann doch alles und doch ist es nicht mehr aufzuhalten. Sie muss diesen Weg machen, es scheint wie ein Zwang, auch wie eine Flucht. Aber wer hält schon Mittelmäßigkeit aus, wer hält schon Gefühle aus. Sie will Frieden haben, vor allem mit sich selbst. Sie will in Frieden ruhen, aber es gelingt ihr nicht. Immerzu fühlt sich unser Friedchen nicht so ganz wohl in ihrer Haut, sie will einfach nicht das Gewöhnliche. Sie muss glänzen. Sie muss raus..

Ausgestalten








Donnerstag, 13. September 2012

Mittwoch, 12. September 2012

Fucked and gone. Ficken und Verschwinden

Dann wieder Abtauchen. Wieder Alleinsein. In Anonymität weiter seinen Scheiß machen. Rocken in der Einsamkeit. Scheiß auf den Ruf. Sollen sie mir doch was Nachsagen. Will ich allein mein Ding machen und ein bisschen Ficken. Ein Traum auf Reisen, ein Reisetraum. Ich bin mein zu Hause. Kann überall sein, kann überall passieren. Männerfantasien, Frauenfantasien, Leidenschaft. Ficken bis zur Heilung. Ficken Durchleben. Ficken tut nur gemeinsam weh, also fickst du anonym. Manche gehen in Puff, manche arbeiten dort, manche machen dort ihre Geschäfte. Ficken ohne Zeche. Bummsfidel bis der Arzt kommt, bis ich kotze, bis ich dann Bock aufs Kloster habe. Fick Heil!




Dienstag, 11. September 2012

Alleinige Basis









Reingeraten


Rekapitulierenderweise stelle ich fest, das ich das so alles nicht wollte. Ich wollte doch alleine sein. Nicht einsam, aber alleine sein. Wollte in nichts rein. Sondern so für mich sein, irgendwie nur meinen Scheiß machen. Und dann bin ich doch in diverses reingeraten. 
So mag Liebe und Freundschaft nicht kompliziert sein, also einfach, aber es ist anders gelaufen, als ich mir das vorstellte. Ich wollte für mich sein ohne Symbiose. Doch da kamen Ratschläge von außen, von Leuten die meinen mich zu kennen und was gut für mich sei, also trieben sie mich in Richtungen, die ich so nicht wollte. Ich hatte der Symbiose und der absoluten Nähe abgeschworen, das wollte ich nicht mehr und doch bin ich wieder abhängig geworden. Kam Vieles einfach zu nah. Das ist einfach, dass es immer wieder zu nahe kommt. 

Ist es sicherlich auch so, dass ich alles mal mitmachen wollte, alles mitgemacht habe, aber ich stelle fest, dass es nicht zwangsläufig nötig war. Jetzt zuzusehen, dass ich meinen Kopf aus der Schlinge ziehe. Das ich ernüchtere, wieder aufwache und wieder daran anknüpfe, an die Stelle meiner Ankunft hier. 
Und dann hat man doch wieder zu tun mit dem alten Scheiß, weil man doch wieder dieselben alten Fehler aus der Heimat und der Kindheit und Jugend macht. Es scheint als würde ich mich nicht ändern können, als würden andere sich nicht ändern können, als könne die Welt sich nicht ändern. 

Ich wollte mit dem alten Scheiß nichts mehr zu tun haben, mit diesen ewigen Bindungen, die einen immer wieder einholen und das Leben so schwer machen und dich in der Ruhe und Entspannung runterziehen. Ich bin nicht Schuld, die sind nicht Schuld. Ist einfach so, aber ich habe nicht gut aufgepasst. Konnte die Distanz nicht einhalten. Es kam doch immer wieder, egal welche Funktion ich einhalte, welchen Trick auch immer. Schließlich trifft man sich dann doch zu oft, sieht man sich zu oft. Man checkt den Anderen und das ist dann die Scheiße. Weil man auch sich checken lässt. Geht jedem so, muss jeder mit umgehen können. 
Aber besser ist es man macht seinen Scheiß und sieht Andere beiläufig. Eine Mathematik, Taktik und Funktion ist das nicht. Es gibt keine wirkliche Regel. Vielleicht nur die, das man seinen Scheiß macht und die anderen darüber unwichtig werden. Und doch lebt man irgendwann mit Menschen zusammen, die dir wichtig sind. Wie willst du es dann halten? Muss doch nen Weg geben? Am besten ist es wohl dann, wenn sowas wie Vertrauen, Liebe und Freundschaft da ist. Also jetzt mal so im Ernsthaften. Der Rest ist doch einfach nur Scheiße und Fake.

Auf den Rest scheißend. Ja, wenn das mal so einfach wäre. Kassensturz, Abfackeln, Abhauen. Weg den Scheiß. Rekapitulieren, Sammeln, Neuanfang und niemals Aufgeben. Nochmal von vorn. 
Ich hatte mir doch etwas vorgenommen und bin wieder in diesen Schlamassel geraten. Nochmal neu, nochmal von vorn. Manches Streichen, Abfackeln und neu aufbauen. Gute Vorsätze nicht vergessen. Jeder neue Morgen, ist wie ein neues Jahr. Vorsätze aktuell und neu halten. Doch je länger man über den Vorsatz nachdenkt, desto mehr verliert er an Sinn und Bedeutung. Er verliert Gewicht. Man sieht den Vorsatz gar nicht mehr, spürt ihn nicht mehr. Man geht dann doch über den Vorsatz hinweg und macht die alten Fehler. Drauf geschissen, obwohl man vorsatzmäßig aufs Gegenteil oder Anderes scheißen wollte. Scheiße gelaufen. Shit happens. Bullshit. Geht jedem so.

Montag, 10. September 2012

Entspannt tut's auch weh

Aber man ist entspannter, ruhiger. Ansonsten vielleicht das Gleiche, ansonsten vielleicht  mehr Humor. Wer weiß das schon. Es tut weh, steht am Abgrund. Doch so schlimm ist das gar nicht. Doch ist es, bleibt es. Aber dann muss ich damit leben und ich lebe gerne damit. Tut eben nur manchmal stechend weh, wie ein Riss und das soll er auch bleiben. Kein Bock drauf, das eine Narbe daraus wird. Ich will lieber damit bluten, denn es ist etwas Heiliges und das soll es Gott verdammt nochmal auch bleiben. Nur weil andere spielerisch und lustig damit umgehen, muss ich es nicht tun. Ich spare mich auch nicht auf oder so eine Scheiße, aber ich habe Respekt davor, auch wenn man es mir nicht immer nachsagen sollte, auch wenn ich mich nicht immer danach angehört habe..

Sonntag, 9. September 2012

"My wife loves me kingsize"






Alles beim Alten nichts wird sich ändern. Alles in Klischees. Wo ist die Überraschung. Hast dich bloß getäuscht, also wieder enttäuscht. Sollte man wohl tatsächlich besser hinsehen. Sich erstmal Kennenlernen, dann hätte man auch gesehen, dass sie wie all die Anderen ist. Will ich doch gar nicht; diese Anderen. 

Habe gemeint sie sei was Besseres, dabei hält sie sich bloß für etwas Besseres. Und deshalb wird sie auch den Besten wählen, den mit Erfolg und so Kram. Und es wir der sein, der darüber stehen kann. Der Bock aufs Leben hat, der nicht diese Abgründe kennt, der ihren Glanz auch gar nicht sieht. Ich mag es nicht, bringt man mich an dich Abgrund und bewusst tut sie es nicht, tun sie es nicht. Aber sie merken es nicht mehr, sehen es nicht mehr. Sie sind glücklich und glücklich sein ist ein Scheiße, Bock aufs Leben haben ist Scheiße. 
Antrieb in den Wahnsinn, in die Depression, in die Niedergeschlagenheit. Höchster Anspruch, derbster Mann. Der Mann darf nicht traurig sein, er muss auf die Kacke hauen, auch mal schön genervt sein. Mein Mann kann, wa? Und die ganze Scheiße. 

Habe da kein Bock drauf, aber unsere Welt ist so, die Menschen sind so. Kein Entkommen. Sei glücklich und gib Gas und rocke. So will ich das sehen, so soll es sein. So gibts die Traumfrau und nie wieder Einsamkeit, denn dann bist du in feiner Gesellschaft und nicht in Trübseligkeit.
Drauf geschissen und alleine das Ding machen. Leichter gesagt als getan. Ist doch alles nicht so leicht, wenn man das Leben ja doch eher als Enttäuschung empfindet. Da ist nicht viel mit Leben nach dem Tod, mit Romantik und was weiß ich noch. Da ist nichts mit Mystik, da ist eigentlich Rocken, Gas geben, Ficken und Poppen und so weiter. 

Das Leben ist kein Roman, kein Spielfilm, kein Sciencefiction, das Leben, also danach wie es läuft ist Klischee, ist eine Funktion, eine Ableitung, eine Glücksformel oder wie bekomme ich die derbste Frau, den derbsten Mann, die Menschen, die meine Einsamkeit stillen. Und am besten läuft es ohne Funktion, aber immer wird es auch eine Funktion bleiben.

Du glaubst doch wohl nicht dass deine Frau ohne Funktion tickt. Nein, deine Frau, will den Mann der nicht rumheult, der Bock aufs Leben hat, der auch mal mit Sonnenbrille rumstolziert, einen Mann, einen Menschen der auch mal rockt, der auch mal Führer einer Gruppe sein kann, aber am wichtigsten ist, dass er Erfolg hat, das er Bock aufs Leben hat, locker drauf ist, cool ist und seine Gefühle im Griff hat. Der soll Gas geben und nicht rumflennen. Der soll nicht süß sein, das soll ein Mann sein. Der seine Frau auch mal schön im Griff hat und auch mal von ihr genervt ist. So dass sie sich mal reiben kann oder was auch immer daran so geil ist. Vielleicht weil es ihrer sexuellen Fantasie entspricht, vielleicht weil das Leben dann mehr bockt. Was auch immer. Ich kann es dir nicht geben. Vielleicht weil ich ein Versager bin, vielleicht weil ich viel Scheiße erlebt habe, mich nicht durchsetzen will, nicht alleine gehe oder was auch immer. Weil ich jahrelang depressiv war und gar nicht mehr weiß, wie es glücklich bist. Du willst einen glücklichen Mann, leider bin ich das nie gewesen. Ich weiß nicht mehr wie es geht und dafür hasse ich die glücklichen Menschen und komme aus den Verletzungen, Kränkungen und Enttäuschungen diesen gemeinen normalen gängiggewöhnlichen Glücks und Lebens nicht mehr raus. Ich lebe mit der Scheiße einfach. Eben damit leben, bis es nicht mehr da ist. Bis ich Kränkungen und Enttäuschungen nicht mehr sehe und selbst einer von diesen bin. Gute Nacht dann mal und auf ein ewiges Neues.



Rock




Freitag, 7. September 2012

fake surrounding

Einfach machen. Das was man will. Ohne Vorstellung einfach gemacht. Nicht groß drüber nachgedacht. Einfach gemacht. So gehe ich einfach ins Café, ohne darüber nachzudenken, gehe ich in Ausstellungen, ins Kino, ins Internet, lese ich. All das mache ich einfach so, wie ein Kind. Einfach so, wie jeder andere auch. Nur weil ich erwachsen bin, bin ich nicht gestört. Aber doch irgendwie in der Störung lebend, eben nicht einfach machend. Läuft nicht, wie man so sagt. Läuft nicht rund. Könnte man dies machen, könnte man das machen. Aber tue es nicht. Gibt viele Gründe. Hadern, Selbstzweifel, Grübeleien. Sicherlich gibt es einen Grund, es nicht zu tun. Sicherlich gibt es einen Grund zu Grübeln, gibt es Gründe, warum ich es nicht tue. Weil es vielleicht nicht cool ist, weil ich vielleicht einsam bin. Du tust es nicht, weil es nicht cool ist? Kann doch sein. 

Früher hast du doch einfach gemacht wie du wolltest. Dann hast du es nicht mehr getan. Dann warst du blockiert. Warum hast du nicht mehr einfach gemacht, wie du wolltest? Weil du dafür keine Liebe und Anerkennung bekommen hast? Du tust es nicht mehr einfach so, weil es nicht cool ist? Kann doch sein, aber sicher weiß ich es nicht. Du hast dich verändert. Früher hast du einfach immer deinen Scheiß gemacht. Heute zögerst du, haderst du. Warum? Weil es nicht cool sein könnte, weil du es dann tuen könntest, um cool zu sein? Weil du nicht mehr weißt warum du es tust, für wen du es tust? Hast einfach nicht mehr getan wie du meintest, hast zuviel von dem gesehen, wie es wirken könnte. Hast auf die Wirkung geachtet, nicht mehr einfach getan. Sollte es doch auch immer schön sein, sollte es doch auch immer stylish sein, cool sein und auch noch echt. Machen die anderen einfach so? Ja, die machen einfach so, aber die sind eben auch Fake geworden. 

Die leben mit der Scheiße an sich. Niemand ist so geboren, jeder macht einfach so und dann bauen sie ihre Persönlichkeit auf den Coolscheiß auf, sind aber eigentlich Fake, aber sie haben eine Hürde genommen und merken es nicht mehr. Sie merken es nicht mehr, aber wenigstens sind sie glücklich, denn sie hadern nicht, haben diese Zweifel nicht. Sie hinterfragen das nicht, sie leben einfach damit und deshalb sind sie Fake. Fake, aber glücklich. Ich überlege zuviel, es soll echt sein, echt bleiben, aber auch ich fühle mich zu der coolen Scheiße hingezogen. 
Ich will diese Hürde zum Fake aber nicht nehmen. Ich will ich bleiben, werde darüber jedoch zu keiner Persönlichkeit, denn ich hänge deshalb in der Kurve. Gucke vor die Wand, sitze rum, rauche, trinke Kaffee und Bier. Ja, echt bin ich geblieben und die anderen checken ihre Fakeness nicht. Also was habe ich davon? Einfach nichts. Ich warte, habe immer gewartet auf den Menschen, der auch diese Hürde nicht nehmen wollte, der auch immer Original geblieben ist. Aber jetzt ist es egal geworden, denn ich will jetzt alleine bleiben, alleine sein. Alleine meinen Scheiß machen. 

Mag sein, dass es Menschen gegeben hat, die auch echt und Original geblieben sind, aber ich gebe auf, sie überhaupt zu erkennen, denn auch das Erkennen ist schon Fake und nicht mehr natürlich. Ich habe diese ebenso gestörte Person gesucht, die auch wartet, damit wir dann zusammen durchstarten können. Doch ich gebe diesen Traum auf. Gebe ihn für mich auf, denn er macht mich unglücklich. Ich will lieber alleine meine Natur ausleben. Stundenlang gegen die Wand gucken, wenn es sein müssen. Ich will alleine glücklich sein.




Dein eigenes Buch wirst du niemals finden, weil du es selbst schreiben musst

Handbuch, Bedienungsanleitung, Gebrauchsanweisung
Worldwideweb und Universum. Kannste ewig suchen, wenn du nicht kapierst, dass du dich selbst lesen solltest, selbst erkennen solltest. Finde in dir den Anfang und dann schreibe selbst deine Fiktion, die keine ist weil du sie lebst, in Wirklichkeit.

Ewigkeit


Du selbst bist ewig. Dieses Ding in dir, an dir, um dich. Das ist ewig gleich. Deine innere Stimme. Dein ewiger Freund. Der bleibt ewig. Erkennen in Ewigkeit. Dieses Rauschen, Brummen, Ticken. Dieses Gefühl, auch wenn es Hoch und Runter geht, ist ewig. Ewig bei dir. Erkennen das man ewig ist, sich immer treu ist, immer für einander da ist. Auch das ist ewige Liebe. Liebe dich selbst bedingungslos, also mit der Vergangenheit, wegen der Vergangenheit. Komme an und erkenne Ewigkeit, ewige Liebe. Du begleitest dich selbst seit Ewigkeiten, bist immer selbst bei dir. Auch wenn du verrückt bist, bist du immer bei dir gewesen. Deine Stimme, du selbst, verlässt dich nicht, du lässt dich nie im Stich, du selbst wirst dich niemals vergessen. Auf alle Fälle, auf alle Ewigkeit. Liebe dich selbst und du erkennst, dass du dich ewig geliebt hast, ewig lieben wirst.
Da ist Logik in deinem Verstand, da sind widersprüchliche Worte, Gedanken. Kann Logik ewig sein? Liebe logisch sein? Was ist Liebe? Sind Gefühle herzzerreissend? Steht man am Abgrund wozu, weil ich mich geirrt habe in der Logik? Weil ich nicht unpolar, ambivalent und widerspruchsfrei lieben kann, weil ich nur unter der Bedingung der reinen perfekten Vergangenheit lieben kann? Also nicht bedingungslos lieben kann. Die Vergangenheit ist perfekt, so sagt der Verstand oder die Grammatik. Die Vergangenheit ist auch immer ewig. Und liegt auch ewig vor dir. Keine Überraschung, nur laut Plan, Gott und Schicksal. Ewige Wiederkehr, ewige Wiederholung in stets neuem Gewand. So wie du dich selbst stets verarscht, vergisst. Nicht dich selbst vergisst, sondern vergisst, dass du ewig bist. Leben in Ewigkeit, in der Gegenwart mit der perfekten Vergangenheit in die Zukunft. Das wiederholt sich auch ewig neu. Man kann nur durch die Vergangenheit in Gegenwart leben. Niemals in der Zukunft, wobei die Vergangenheit die Ewigkeit und Zukunft ist. Du bist und warst immer allein und wirst es ewig und in Zukunft sein. Die Sehnsucht nach deinem Zwilling bleibt, die Sehnsucht nach der ewigen gegengeschlechtlichen Liebe.

Mittwoch, 5. September 2012

tic tic tic tic tic tic tic tic



Lass dir nichts einreden  !

Sonntag, 2. September 2012

Das Leben und den Tag irgendwie rumkriegen


Wenn du was von mir willst, dann komm zu mir. Aber du kommst nicht. 
Was soll ich da? Warum soll ich da noch hin? Ist doch egal. Ein Kampf gegen Windmühlen. 
Nicht alle sind so. Doch die sind rar. Die meisten Menschen sind so. Mit Liebe hat das nichts zu tun. 
Weg mit der Scheiße, der Kinderkacke. Das will ich doch gar nicht, das suche ich doch gar nicht. 

Habe mich geirrt, getäuscht. Auch du bist so. Sind wir alle mal so, aber mir gehts auf die Nerven, dann werde ich eben der, der davon unterscheiden kann. Der diesen Fehler eben nicht ewig macht. 
Auch sie ist so, die da hinten. Die da im Osten. Mag sie nicht auf den Kopf gefallen sein, aber sie wird sich nie ändern. Eigentlich will sie es selbst nicht, aber sie wird sich für den Scheiß, den Schein entscheiden. Dafür entscheiden, dass sie meint sie habe alles richtig gemacht. Sie wird sich nicht mehr für die Liebe entscheiden, denn die glitzert ja gar nicht. Die wahre Liebe, lacht ja ganz anders und das kann sie ja gar nicht. Die wahre Liebe wird ihr immer fremder. Und ich, aber ich bin ja der Idiot. Ich bin der der dich auf Liebe aufmerksam machen wollte, aber hören willst du es nicht. Denn müsstest du ja einsehen, umkehren. Man sollte dich bekehren, aber ich werde es nicht können, denn begehren tust du mich nicht. 
Da muss der kommen den du begehrst und dann musst du so Gott will, auf die Schnauze fallen. Fällst du nicht, wirst du es niemals lernen. Es auch gar nicht bemerken. Du wirst immer auf der Straße sein, aber der wahren Liebe wirst du nicht begegnen, denn die ist in deinen Augen widerlich, lächerlich, uncool, nicht hip, arm, nicht stylish, nicht glänzen. 
Schätzelein, du wirst sie niemals finden und im Prestige und Glanz wirst du nichts vermissen. 
Du wirst glücklich sein, aber tiefes Glück wirst du nicht kennen. Behalte deine Fratze. Das ist das einzig wahre, was du wirklich kennst. 
Du bist eine ewige Enttäuschung, weil dich wahre Liebe anekelt. Dein Leben ist arm, aber glamourös.

Freitag, 31. August 2012

Umgang

Seine Einsamkeit, sein „Anderssein“ oder Abgeschiedensein von anderen Menschen, im positiven Sinn zu akzeptieren – auch wenn Einsamkeit für die meisten Menschen üblicherweise schmerzhaft ist –, anstatt sich ein negatives Bild des Einsam- und Anderssein einreden zu lassen, ist ein wichtiger Schritt, mit Einsamkeit und dem damit verbundenen Schmerz fertig werden zu können

Donnerstag, 30. August 2012

Egalité


Ich wünschte ich wäre erfahrungsreich gewesen. Mich nicht so sehr berühren lassen, nicht so sehr verarschen lassen. Das ich mich nicht hätte verarscht und verletzt fühlen müssen.
Sie war nie bei mir, nie im Kopf bei mir. Körperlich lag sie da mal, aber das war alles. Kindliche Spielerei, kindlicher Spaß, Lust. Nie eine Gedankenspielerei. Mag sie vielleicht überlegt haben.
Liebe kann man nicht erzwingen, das sollte ich wohl gelernt haben.
Habe mich getäuscht. Da war nie etwas da. Ein Albtraum. Jahrelang. Da war nie etwas da, der Rest nur Einbildung. Ich war verliebt, enttäuscht. Die Liebe auch zu hoch angesetzt, zu viel erwartet, erhofft. Aber da war nie was und sie hat mich auch nicht verarscht. Sie ist einfach so. Ein kleines Kind, das meint distanziert gewesen zu sein und ich hätte es nicht gesehen, wäre über Grenzen gegangen.
Sie hat nie gewollt, sie war nie verliebt, keine Liebe. Ich war verliebt, wollte sie, sie war nie verliebt, wollte nie und das ist alles. Das Gefühl war zu stark, zu sehr begehrt, konnte es nicht einhalten, musste Grenzen überschreiten. Aber sie hat nie geliebt, von ihr war da nie was. Auch keine Verarschung, einfach nur keine Zuwendung, kein Interesse. So ist das nunmal. So kann es nunmal sein. Das ist alles. Denk dir die Nacht weg, die Emails weg und dann siehst du, dass da nie etwas war. Das Gefühl hat dich nur verarscht. Sie mochte dich bloß, das war alles. Das Gefühl hat dich nur verarscht. Hättest einfach wieder abfahren sollen, hättest gar nicht hinfahren sollen. Sie hatte nie eine Schwärmerei für dich, nie die Gedanken für dich. Vielleicht hat sie mal überlegt. Sie mochte dich bloß, wie man sich eben so mag. Nicht zwangsläufig aus Mitleid, keine Ahnung was sie an dir sah. Wer du bist, wie sie dich sah, du wirst es nie erfahren. Magst interessant gewesen sein, geheimnisvoll, anders; sie mochte dich, aber mehr war da nie. Für die Liebe für sie nicht interessant. Nur für eben mal auf den Schoß sitzen, nur für eben diesen Kuss, diese Nacht, aber für die Liebe einfach nicht interessant. Da mag was fehlen, da mag sie etwas nicht ansprechen. Standen vielleicht auch die Vorzeichen der Vergangenheit schlecht, warst du doch stets der arme zu bemitleidende süße Timmi, der immer verzweifelt ist und in Therapie war. Der der jammert, der nicht seinen Weg macht, der schon immer an ihr klammerte, immer schon an ihr aufschaute. Welche Frau will das, wer will das? Keine Augenhöhe und dann keine Distanz mehr. Jede ihrer Bewegungen tangierte. Ließ mir keine Ruhe mehr, schmerzte sehr, ließ meine Seele vor Freude hüpfen und tanzen, aber sie hat nie für dich geschwärmt. Da hat dich dein eigenes Gefühl einfach verarscht. Eine Illusion. Ein Traum, ein Albtraum. Nicht mehr wirklich, nicht mehr real gewesen. Wollte sie doch von Anfang an nicht und geküsst haben wir uns dann trotzdem. Klar habe war ich hartnäckig und doch wollte sie geküsst werden. Doch sie war ein betrunkenes kleines Kind, ein Spaß, ein Spiel, sie war nie verliebt. Dafür hast du nie das Auftreten gehabt, was sie braucht.
Heute willst du das nachholen, ein Mann sein, weltmännisch, unabhänig, offen, gelassen, cool, selbstbewusst; willst dich auch selber mögen. Aber du kannst dich schwer selber mögen, weil du keine weitere Chance auf sie bekommst, sie für immer fort ist. Schaust zurück und willst es in Zukunft besser machen, aber sie kommt nicht wieder, diese Chance. Die Vergangenheit war für eine Zukunft mit ihr nicht geschaffen, so war die Vergangenheit geeignet für eine Freundschaft, für eine Kumpelei, da ihr doch beide Probleme habt, aber die Vorzeichen der Vergangenheit wären erst dann positiv gewesen, wenn du schon selbstbewusst, selbstbestimmt gewesen wärst. Wenn du auch in der Vergangenheit schon ohne sie ausgekommen wärst, wenn es ohne sie gegangen wäre, wenn du im Leben angekommen wärst, wenn es gelaufen wäre, wenn du erfolgreich gewesen wärst, du nicht gejammert hättest, du stark gewesen wärst. Wenn du in der Vergangenheit, mit deiner Vergangenheit Frieden gemacht hättest. Aber so warst du für die Liebe für sie nicht interessant. Du warst der kleine Timmi und nicht der Tim. Du warst der arme Tim, der kranke Tim. Du bist größer als sie, aber aufgeschaut hast du.  Das Ding ist, dass sie sich nicht in dich verlieben konnte, dich nicht lieben konnte, weil du dich selbst nicht magst, labil bist, weil du nicht die Größe hast, weil du die Zweifel hast, immer am Boden bist und nicht gehst, wie ein erfolgreich narzisstischer Geschäftsmann. Sie hat dich nie geliebt, weil sie dich nicht lieben konnte. Sie fühlte sich nicht angezogen, nicht zugeneigt, wendete sich nicht zu. Nur als armer Kumpel, aber keine Zuneigung, keine Zuwendung und hingezogen fühlen zu einem Mann. Für sie warst du der Junge, aber sie will sich zu einem Mann hingezogen fühlen. Du warst nicht dieser Mann. Sie konnte dich nicht lieben, konnte dich nicht aufs Podest stellen. Für sie muss da schon mehr da sein, mehr Reife, mehr Männlichkeit, mehr Testosteron, mehr Erfolg, Größe, Glanz. Aber das bist du nicht gewesen, das bist du auch nicht. Du bist der kleine Mann. Und nicht der große erfolgreiche reiche Mann. Und das braucht sie.
So reicht es nur für einen Kuss, aber glaube niemals, das daraus was wird, das hast du doch wohl nicht gedacht. Ist doch klar, dass ich nicht will. Was bildest du dir ein. Ist doch klar, dass es nur für eine Nacht ist. Ich sitze doch auch nur auf deinem Schoß, weil klar ist, dass ich nichts von dir will. Ach  Mädchen und wenn schon, ja du willst nichts von mir, aber dann spar dir bitte das auf dem Schoß rumgehüpfe, das Tittenfassen, dann spar dir die Nächte, die Küsse. Aber leider siehst du nur dich selbst. Leider siehst du nur deinen Traummann und musst alle anderen kränken. Ja, ich hasse dich




Ping, ping, ping, ping. Unhappy Pong


Mittwoch, 29. August 2012

Gefühle allein aushalten



Stets hinterhergerannt. Auch aus Wut. Muss kaputt machen. Muss anrufen. Kein alleine gehen, kein Aushalten. Freude mitteilen müssen, Ängste mitteilen müssen. Aus Langeweile, aus Frust, aus Trotz. Aus strategischen Gründen, der Macht wegen, der Fratze wegen. 
Alleine nie gegangen. Alleine nie lange ausgehalten. Angst vorm Alleinsein. Paranoia. Als wäre alles ein Spiel. Als drehe es sich um Erkenntnisgewinne, um Vorsprünge, um einen Wettkampf, ein Wettrüsten. Als gebe es einen Maßstab, eine Messlatte.
Geh mal alleine. Halte mal aus. Kommen und Gehen. Kommen und gehen lassen. Loslassen. Keine Angst vorm Alleinsein. Stehen lassen. Gelassenheit. Keine Angst vorm Alleinsein. Einsamkeit überwinden. Konzentration auf meinen Scheiß. Ich will leben. Lebe dein Leben. Get a life.
Alleinsein können. Alleine aufstehen. Alleine gehen. Keine Angst vorm Alleinsein und Aushalten. Die Spitzen kappen, die Extreme schlucken, fressen und verdauen. Bipolares immer wieder aushalten und leben. Bipolares in Schach halten, keine Angst davor haben. Sind nur Gefühle. Emotionen haushalten. Unter Dach halten, deckeln. Extreme Emotionen langfristig aushalten. Kommen immer wieder, aber es wird besser. Das dauert, dauert lange, dauert Jahre. Extreme Emotionen immer wieder aushalten. Kommen immer wieder neu, kommen immer wieder überraschend. Trauer, Wut, Freude, Verliebtsein, Eifersucht, Trotz, Zorn, Langeweile, Leere...alles immer wieder neu und extrem. Emotionen alleine aushalten. Jede Emotion, jedes Extrem alleine aushalten und einen Lohn wird es nie geben. Keine Belohnung, kein Verdienst, aber aushalten und du wirst Erwachsen. Wirst erwachsen. Aushalten und Erwachsen werden; das ist alles.


"Alleinsein - müssen ist das Schwerste, Alleinsein - können das Schönste." - Kein Ausweg ist auch einer. Verlag Ernst Heimeran, München 1954. S. 7 

von Hans Krailsheimer

Montag, 27. August 2012

Wer Einsamkeit aushält, kann lieben


Keine Angst vorm Alleinsein, keine Angst davor zu haben, verrückt zu werden. Die Einsamkeit ist immer auch endlich. Jeder ist einsam. Erst wenn du aus diesem Unten herauskommst, es genießen kannst, es bewusst leben kannst, dann kannst du lieben. Wenn du im Alleinsein Kraft schöpfst, es aushältst, hier stark wirst. Dieses Alleinsein zu deinem gesuchten Freund wird, erst dann kannst du lieben. Dann kannst du nämlich alleine sein, dann musst du nicht abhängig sein. Im Alleinsein Können liegt Freiheit und bedingungslose Liebe. Mit dir Alleinsein können, dein bester Freund werden. Keine Angst davor zu haben, dass dir die Decke auf den Kopf fällt, dass du verrückt wirst. Einsamkeit ist immer endlich, lässt sich also auch genießen und Wert schätzen. 
Alleinsein ist die Basis, ist das Fundament. Der Grund warum ich nicht länger abhängig bin und klammere, am Rockzipfel hänge. Erst wenn das Tal der Einsamkeit durchwandert ist, kannst du lieben. Und das könnte Jahre dauern, kann auch schief gehen. 
Falls nicht, winkt vielleicht die Selbstbestimmung. Die bewusste Lebensführung. Ein Traum. Aber man sollte es auch irgendwie tun. Sollte wenn möglich nicht schief gehen. 
Ohnehin schon zuviel verbrannte Erde um mich herum verbrannt. Dörfer abgefackelt, Wege versperrt und Türen verschlossen. Jetzt heißt es Aushalten und das Beste daraus machen, in Ruhe. Und vielleicht kommt auch mal der Genuss und hoffentlich irgendwann die endgültige Durchwanderung des tiefen Tals, denn wer Einsamkeit aushält, kann lieben..

Sonntag, 26. August 2012

Freitag, 24. August 2012

Coffee and Cigarettes. Lügen haben die dicksten Beine






In Ruhe, geplant ans Ziel kommen

Mit Sicherheit. Geht es vielmehr um Sicherheit. Der Weg ist das Ziel. Das Ziel ist nicht unwichtig, also das Erfolgen von Plänen und dem damit verbundenen Resultat. So mag es einen systematischen Verdienst geben, eine Entlohnung und Belohnung, doch wichtiger bleibt der persönliche Erfolg. Ein Ziel gesteckt und erreicht zu haben. Bewusst geschaffen, bewusst geschafft, Selbstbewusstsein gewachsen. Denn selbstbestimmtes Ziel ist erfolgt, weil ich es wollte. Nicht einfach automatisch und unbewusst, sondern weil ich mir einen Plan gemacht habe, weil ich am Plan gearbeitet habe. Einen Plan in die Tat und Wirklichkeit überführt habe. Ein bisschen wie Zauberei, aber eigentlich banale Kinderkacke. Das Kind ein anderes Bewusstsein hat. Ein automatisches Bewusstsein, so wie Tiere manchmal. Der Erwachsene sollte es im Selbstbewusstsein tun. Über kindlichen Bewusstsein stehen und das ist ganz schön schwer und hartes Arbeiten mit dem Ergebnis eines manchmal aufkommenden Zaubers, sofern man sich auch noch an Kindertagesbewusstsein erinnern kann. Schließlich hat man sich immer geschworen, den Wandel vom Kind zum Menschen zu beobachten. Haben doch immer alle gesagt, genieße deine Kindheit. Als Kind verginge die Zeit anders, also habe ich immer auch auf die Zeit geachtet.

Donnerstag, 23. August 2012

Nur weil du selbstbewusster lebst ..

.. deswegen hast du nichts verdient. Sie nicht verdient. Die Liebe nicht verdient. Es gibt keine Belohnung. Nur weil du arbeitest, weil du stark geworden bist, gibt es keine Belohnung. Nur weil du Leid durchstehst, Qualen erlebst, Kränkungen erfährst, nur deshalb hast du nichts verdient.

Das hat nichts mit Logik zu tun, nichts mit Mathematik. Entweder man hat Glück oder man hat es nicht. 

Und doch ist man sein Glückes Schmied. Dieses Glück aber liegt woanders, das Glück liegt in einem anderen System, da wo man Pläne schmieden kann, Träume verwirklichen kann. Die Liebe kennt diesen Plan nicht. Und doch sind es oft die Erfolgreichen, die die glänzenden Frauen haben. Die diesen Märchentraum haben. 
Komisch dieses Leben, komisch diese Liebe. Diese Pläne, diese Träume, dieser Erfolg. Manchmal scheint es, als gäbe es doch eine Glücksformel..

Universalliebe II


Universalliebe


Freitag, 17. August 2012

Koffein und Psychose

Rauschtrinken
Rauschhören
Rauschrauchen
Rauschschreiben
Rauschmalen
Rauschlesen
Rauschsehen
Rauschfühlen
Rauschträumen



Nichts ist wahr
Was ist wahr?
Schall und Rauch Rauch
Genuss der Einsamkeit

Bis die neue scheinbare Wahrheit kommt
Auch das Gefühl ist nicht wahr
Gefühlsachterbahn
Gefühlspolaritäten auf Ausgleichssuche
Scheiß drauf
Und keep concentrated
Leicht gesagt, schwer getan
Leben muss nicht schwer sein
Aber beginnt vielleicht dort
Wird besser
Wird leichter
Kann auch Arbeit Genuss werden


Aber wer weiß das schon
Bin nicht weise
Nur in weiser Voraussicht
Handel dumm
So bleiben Rausch und Qual
Handel klug und ernte

Dümmster Bauer ist ein fauler Bauer
In weiser Voraussicht stets aufs Wunder spekulierend

Der Bauer sollte Investmentbanker sein



Mittwoch, 1. August 2012

Erzähl dein Leben

Erzähler im Kopf
Umschreiber im Kopf
Mal Brainstorm
Mal Thema, mal Linie
Beschreiber im Kopf
Gedanklich
Selbstbestimmt, selbst gedacht
Kenn dich
Bestimme dich
Verurteile dich und dann wieder nicht
Mag dich, mag dich nicht
Liebe mich
Erzäglstimme im Kopf
Bin das alles und auch nicht
Erzähle mir mein Leben
Denn es wiederholt sich
Wie das Wetter und doch immer etwas anders
Neu
Und doch immer das Gleiche
Langweilig
Bestimme was ich sehe
Bewerte, verurteile was ich sehe
Liebe es, hasse es
Romantik, Traum
Albtraum, gottlos
Ohne Plan, ohne Erfüllung
Nur Enttäuschung
Schwarze Welt
Bittere Pille
Da ist nix, nur scheiß Realität
Nur Idioten, Schlampen, Huren, Poser
Mehr ist das nicht
Was überraschend kommt, ist das Unglück
Und irgendwie kommt das immer
Immer. Kommt immer wieder. Überraschung
So ist Leben. Enttäuschung. Langweilig
Geh arbeiten. Scheiß auf die Spinner
Unabhängigkeit. Selbstbestimmt. Einsamkeit
Geh arbeiten und amüsier dich
So ist das immer
Enttäuschung. Ist das gemeine Leben
Sei ein Spinner
Aber erzähl dir dein Leben
Distanz. Und schütze dich
Selbstbewusst. Zweifelsohne. Zweifelsfrei
Giveafuk. Fukuall



artufuk



fukuart

Dienstag, 31. Juli 2012

Geht nix.

Ich war in Bünde. Da geht nix.
Ich war in Bielefeld. Da geht nix.
Ich war in Köln. Da geht nix.
Ich war in Hamburg. Da geht nix.
Ich war in Berlin. Da geht nix.
Ich war in London. Da geht nix.
Ich war in New York. Da geht nix.
Ich war auf der Welt. Da geht nix.

Sonntag, 29. Juli 2012

Und wir schauen uns nur vor den Kopf. Das war schon immer so. Was für eine Erkenntnis. Nur war es seit Kindertagen so, dass man meinte, sie kennen deine innere Stimme, deine innere Logik. Und es ist nicht so, dass ich etwas zu verbergen hätte. Ganz im Gegenteil. Aber wie schön ist die Erkenntnis, dass man mich gar nicht wirklich kennt?! Es ist auch etwas einsam, aber das war mein Leben lang schon so. Es gibt auch Freiheit, denn auch anderen schaue ich nur vor den Kopf. Ich kenne die anderen auch nicht. Aber da sind noch Menschen im Leben, die zu nah sind, die dir in den Kopf, die dir zu Kopf gestiegen sind. Sowieso sind sie nicht in dir, aber sie meinen dich in und auswendig zu kennen und das nervt. Sie müssen gehen. Ich will mein eigener Herr sein. Niemand kennt mich wirklich und das soll auch so bleiben. Ich will selbst nicht länger Rücksicht auf Abgründe der Anderen nehmen. Klar, man wird irgendwie freundlich bleiben, aber ich will mich nicht länger von potentiellen Abgründen und Psychosen der Anderen einschränken lassen. Deswegen muss ich auch nicht auf die Kacke hauen, deswegen muss ich nicht rücksichtslos sein, aber ich kann zum Beispiel anfangen zu lügen, denn sowieso lüge ich immer, denn sowieso kennt mich niemand und das soll auch so bleiben, jetzt erst Recht. 
Wir schauen uns nur vor den Kopf und das ist meine Entschuldigung, meine Rechtfertigung, die ich damals nicht gesehen habe. Zuviel Rücksicht genommen auf etwas, das wahrscheinlich sowieso nicht zu trifft. Ich kenne dich nicht und ich höre nur deine Stimme, deine Psychologie und ich muss dich bestimmt auch mal verletzen, aber ich kann keine Rücksicht auf Psychosen nehmen. Das Leben funktioniert nicht durch diese Brille. Ich grenze mich ab, denn wir schauen uns beide nur vor den Kopf. Ich grenze mich ab, kann machen was ich will. Ich verstehe dich, aber ich kann mich auch irren, denn wir schauen uns nur vor den Kopf. Wenn wir rummachen, dann machen wir rum, eben nur weil wir Bock drauf haben, weil es schön ist. Mehr ist das nicht, mehr will ich nicht. Ich kann nur ahnen wie du dich fühlst, aber ich kann keine Rücksicht auf Psychosen nehmen. Wenn ich gehen will, dann will ich gehen und du darfst mich nicht daran hindern. Wir hatten keinen Deal, es hat sich einfach so ergeben. Mehr ist das nicht. Du siehst gut aus, aber mehr ist das nicht für mich. Dein Innerstes kenne ich gar nicht, dein Innerstes ist sowieso immer nur Täuschung. Ich kann es mir nicht anziehen. Ich kann mich darin sowieso nur verirren. Ich kann dir nur vor den Kopf schauen, deine Gefühle musst du selbst im Griff haben, du musst auf dich selbst aufpassen und was ist schon dabei ein bisschen rumzumachen, ein bisschen zu ficken? Was ist schon dabei, mehr ist das nicht. Ich muss jetzt gehen, mehr will ich nicht. Du kennst mich nicht, ich kenne dich nicht. Wir schauen uns nur vor den Kopf und dein Kopf sieht gut aus..



Samstag, 28. Juli 2012

Es soll auch so sein, dass du unwiderstehlich bist

Dass es glänzt, dass du glänzt
Dass es der Himmel ist
Nur du hast nein gesagt
Andere sagen nein
Ein Scheiß auf die anderen
Will meine eigenen Lösungen
Deswegen müssen andere gehen
Weg von den anderen
Das eigene Ding drehen
Sich besser fühlen
Sein eigenes Glück machen
Eigenes Leben führen
Eigenfürsorge
Eigenleben
Eigenbrötler
Ich mache es selbst
Redet mir nicht rein
Genug ist genug
Ich muss gehen
Mein Ding drehen
Ihr müsst gehen
Muss mich konzentrieren
Mein eigenes Leben kontrollieren

Donnerstag, 26. Juli 2012

Lerne um Liebe, lerne um Freundschaft

Zwei Jahre nicht gesehen, dass es Freundschaft war. Konnte ich mich nicht zurückhalten. Musste ich mich aufregen, musste ich mich verletzen. Konnte ich es nicht mit mir ausmachen. Den Korb dann doch nicht akzeptieren. Irgendwie auch gar nicht verstehen. Gar nicht realisieren. Habe zwei Jahre gebraucht und brauche immer noch Anläufe. Anläufe und dann irgendwie in Liebe und Freundschaft akzeptieren. Auch verzeihen. Auch verstehen. Auch wieder sehen. Nicht mehr blind sein. Wieder für mich sein. Für mich getrennt sein. Nicht mehr verliebt sein, nicht mehr gekränkt sein. Nicht mehr blinde Enttäuschung. Nicht mehr blind Wut, sondern in meiner eigenen zurückgebliebenen Freundschaft. Ich habe geliebt. Lerne um Liebe, lerne um Freundschaft.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Keep ya head up

Dich selbst zu lieben mit deiner Vergangenheit. Nur wegen deiner Vergangenheit. Die Leute sehen deine Vergangenheit nicht, sehen nur das Schlechte, sehen auch mal was Gutes, aber das interessiert dann doch nicht. Interessieren sie sich ja dann doch für ihre Vergangenheit, für ihre Projektion. Aber das was du in Vergangenheit durchgemacht hast, ausgehalten hast, geleistet hast, an Schmerzen gehabt hast. Das sieht keiner, doch ist es dein Wunsch. Vielleicht eine Sehnsucht nach Gott, dem Allwissenden, diesem deinen Gott der alles wie in einem Film aufzeichnet, dieser deine Gott, der Buch führt, der Statistiken aufstellt. Der die Energie sieht, der deine Kraft sieht, der wirklich das Schwere sieht, der das eigentliche Unmögliche sieht. Das ist dein Wunsch, dass das einer sieht, aber es sieht keiner. Was wirklich gesehen wird ist bullshit, aber du weißt, dass nur der bullshit gesehen wird und das kotzt dich an. Da nutz auch kein Kämpfen, da nutzt nur sich selbst zu lieben. Wird kein anderer für dich übernehmen oder willst du das etwa? Du musst, du solltest und du willst es eigentlich auch selbst. Nur stets zu lange gewartet. Vielleicht hat jeder irgendwann das Glück, sich selbst zu lieben und wenn er vom Schicksal einen Arschtritt, von Gott einen Arschtritt bekommt, denn erstmal musst du schön auf Gott scheißen, um dann doch wieder zu ihm zu finden, zu kommen. Aber erstmal schön am Arsch lecken. Kiss my ass and we will kiss. So ist das mit dem Erfolg, so ist das mit Menschen, so ist das mit Frauen, so ist das mit Gott, so ist das mit dem Schicksal. Erstmal schön am Arsch lecken, ich mach mein Ding, relativ rücksichtslos eben genau das was mir gut tut. Um dann doch wieder der Alte zu werden. So ist das mit Prozessen, Entwicklungen, Lernen, mit Wachstumsschmerzen, mit der Reife, mit dem Erwachsen werden. Das Kind ist Gott. Dann am Arsch lecken und dann wieder zurückkehren, aufrichtig. 


Eigelsteinviertel
Siehst nur die Fehler, den Ärger, das was du meinst, was sie sehen. Und dann aufeinmal das was Gott sieht und dann ist es wieder schön, doch Gott wird nicht kommen. Siehst nur die Scheiße, hältst dich für scheiße. Kritisierst, siehst nur die Fehler und findest keinen Frieden damit, weil du dich selbst damit nicht lieben kannst. Und dann willst du alles perfekt machen um dich für die Vergangenheit leichter lieben zu können. Ist menschlich, wer tut das nicht. Aber zu oft mal drauf geschissen. Schlechte Bilder hinterlassen und dann wunderst du dich, dass man dich nicht liebt, dass auch du selbst dich nicht liebst. Handelst zwar logisch, aber sie hat es nicht gesehen. Schlecht geworben, schlecht verkauft. Aufs Unsichtbare gesetzt, auf Kraft und Energie, doch gesehen hat sie es nicht. In Vergangenheit, haben sich manche schon viel früher, viel besser angestellt. Da hilft keine Rechtfertigung, keine Diskussion. Ist scheiße gelaufen. .Shit happens.


Sind es die Selbstzweifel, die dich hadern lassen, nicht leben lassen. Die dich daran hindern, es dir gut gehen zu lassen, dein Scheiß Ding zu machen. Irgendwas steht immer im Weg und meistens führst es dazu oder rührt es daher, dass du dich selbst nicht liebst. Irgendwas steht immer im Weg, lässt dich hadern, lässt dich Zweifeln und es dreht sich im Kreis.
Bin ich nicht cool genug? Rocke ich nicht genug, feier ich nicht hart genug, bin ich nicht deep genug, bin ich nicht leicht genug, nicht einfach, bin ich auf den Kopf gefallen, bin ich ganz anders? Und eigentlich nerven nur deine Zweifel, nervt es dass du aus den Zweifeln, die du hattest, weitere Zweifel machst. Nervt es dass du nicht einfach lebst, dass du dich nicht liebst. Es stört, dass du haderst, dass du zweifelst, dass du analysierst.
Es gibt keinen Grund zu zweifeln, keinen Grund zu hadern. Solltest machen, solltest tun, wie es dir gefällt, was dir gut tut, dir was Gutes tun. Auf den Rest geschissen. Leben wie es dir gefällt ohne Rücksicht auf Verluste.
Ja, logisch, für die Vergangenheit ist es zu spät. Eben da gestört gelebt, eben da gehadert, eben da im Zweifel. Für die Vergangenheit ist es zu spät und die Chancen kommen nicht zurück. Ja, logisch, man lernt aus der Vergangenheit. Sollte ändern, sollte leben, sollten ohne Zweifel sein, sollte einfach machen, sein Ding machen, Rocken oder weiß der Geier. Suche dir selbst die passenden Worten. Lebe wie es dir gefällt. Relativ rücksichtslos. Oh mein Gott, es dreht sich wieder im Kreis. Lebe wie es dir gefällt. Kein Grund, sich zu verbiegen, kein Grund in die Knie zu gehen, kein Grund sich Krumm zu machen. Lebe unabhängig frei, wie es dir gefällt. Kümmer dich um dich selbst, sorge für dich selbst, genieße dein Leben.
Die Vergangenheit ist ein Arschloch, ständig leben in der Vergangenheit, ständiger Ärger mit der Vergangenheit, ständig versaut sie den Genuss, ständig lässt sie hadern. Es dreht sich im Kreis, verbraucht zuviel Energie, nimmt das Leben. Scheiß Grübelei, sie dreht sich im Kreis. Abhaken. Keine Chance kommt zurück. Abhaken. Du hast mich nie gekannt. Auch du hast mich nie gesehen, auch du hast mich nie verstanden. Ja, ich haderte. War nicht ich selbst. War nicht zufrieden. Schlaues Mädchen. Gut erkannt. Scheiße gelaufen, falsch gelaufen, schief gelaufen.
Wie liebe ich mich mit meiner Vergangenheit. Damit, dass ich damals haderte, damit dass die Chance nicht zurück kommt? Leben in absoluter Lähmung, Verharrung, im Hadern, im absoluten Zweifel, in der absoluten Störung. Scheiße gelaufen, nichts kommt zurück.

Jeder hadert mal, jeder hat mal Zweifel, jeder kennt den Scheiß. Jeder muss sich lieben lernen. Sei froh dass du da durch bist. Sei froh, dass du es besser schaffst. Sei froh, dass du die Kurve genommen hast. Sei froh, dass du dein Prinzip gecheckt hast, sei froh, dass du jetzt dein Ding machst. Sei froh, dass du schneller aufstehst, sei froh, dass du schneller wieder findest, sei froh, dass du es wieder in der Hand hast. Schätzelein, sei froh, sei dankbar. Ja, du bist so schlau und es ist auch so sehr einfach. Sein Ding zu machen, Frieden zu machen mit seinem Scheiß. Sei froh Schätzelein. Du hast es drauf. Schön in mich reingeschaut und du hast es ja auch nur gut gemeint. Schöne Scheiße. Schön dass du deinen Frieden machen konntest. Schön dass du begriffen hast. Aber das wichtigste bleibt ja auch, dass man sich selbst der wichtigste bleibt. Das man sich selbst sieht, an sich denkt, sein Ding macht, seinen Scheiß macht. Unabhängig lebt, selbständig lebt, frei lebt. Nicht nachtrauert. Sich selbst was Gutes tut, sich um sich selbst kümmert, auf sich selbst konzentriert. Das ist schon schwierig genug. Da müssen andere eben anstehen. Lass es dir gut gehen mein Schatz. Aber du weißt ja, wie es geht. Wer weiß das nicht. Ein Kinderspiel.

Dienstag, 24. Juli 2012

Die Angst ohne dich nicht leben zu können

Es ist immer die Angst dich zu verlieren
Würde dich am liebsten besitzen
Eifersucht, Selbstzweifel
Keine Achtung, Einsamkeit
Die Angst vorm Alleinsein
Sich selbst dir nicht genug zu fühlen
Du mich verlässt
Angst betrogen zu werden
Enttäuscht zu werden
Dass du mich dir nicht liebenswert findest
Dass du nicht weißt, was Liebe ist
Ich dir nicht vertrauen kann
Eifersucht frisst Magen auf
Habe Angst, dass du nicht zurück kehrst
Will stark werden gegen Eifersucht
Mich dir begehrenswert fühlen
Dass du Bock auf mich hast
Dass du unsere kleine Familie willst
Du selbst nicht verlieren willst
Nicht enttäuschen willst
Ich will niemals kontrollieren
Weil ich weiß, was wir einander haben
Will ich kämpfen
Egal was andere von dir sagen

Montag, 23. Juli 2012

Schicksalhaderei



Steht etwas im Weg. Dreht es sich im Kreis. Wirst dizzy. Wirst Irre. Grübelei. Raserei. Wut. Ärger. In die Luft gehen. Dreht es sich nach unten, dreht es sich nach oben. Man findet sich selten friedlich. Kommt selten an. Schaut dir niemand in den Kopf. Kann dich niemand fixieren. Eigentlich bist du frei, doch geht es nun um sowas wie einen geraden Weg. Keine Zeit mehr. Wirst reif, musst erwachsen werden. Sowas wie Verantwortung und Fürsorge für dein Leben übernehmen. Geht jedem mal so, muss jeder mal durch, muss jeder immer wieder mal aushalten. Steht etwas im Weg. Dreht sich etwas. Wiederholt sich etwas. Ist immer derselbe Stein. Irgendwie eine Schicksalshürde. Ein Abgrund. Ein Wald, ein Irrgarten. Kannst nur dir selbst die Hand reichen. Niemand kann die Kindheit retten, niemand findet das Paradies. No way out. Blockade, Lähmung, nichts geht mehr. Also komm da raus. Bleibe bei dir. Sei dein Jojo, dass immer wieder zu dir zurückkehrt. Finde dich, komme an. Selbst ist der Mann und die Frau auch.





Masochist

Wie wird das Wetter? Bist kein Kind mehr. Wetter und Stimmungen wiederholen sich. Nimm morgen mal deinen Regenschirm mit. Wenn du für morgen schon heute Regen riechst. Irgendwie immer etwas besser vorbereitet sein. Nicht mehr so tief fallen. Auch nicht so hoch fallen. Bist doch kein kleines Kind mehr. Du solltest dich und dein ganz eigenes Wetter besser kennengelernt haben. Werde dein Fels im eigenen Wetter. Gehe mit deinem Wetter um, deiner Naturgewalt. Schütze dich und genieß auch mal dein Wetter. Ist ja nicht immer Hochsommer, ist ja nicht immer Unwetter. Vielleicht gibt es auch keine Unwetter mehr, wenn du dein bester Metereologe wirst.



Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com