Samstag, 30. April 2011

nachgebenderweise in Teufelsküche

stets eingebrochen
verbogen
Mann tut das nicht
Dackel, Fotzenknecht, Versager
Spießer, Versager
Was willst du? Wo bleibst du?
an der Leine, an der Hand
irgendwann
es wird Zeit
was willst du?
Idiotie, Narrtum, Schauspiel
Orientierungslos, verrannt, geführt
es wird Zeit
zerbrechlich, gebrochen
muss nicht sein
recht spät erkannt, was eigentlich Abhängigkeit bedeutet
was man da immer tut, eben nicht tut
vertrauen, Paranoia, Ungleichgewichtig
PingPong
Macht oder Schutz
einiges zu ändern, nicht zu vergessendes
Nähe und Distanz, Abstand
Kindheitstraumata Vs. Traum
Leben für sich oder andere?
Entscheidung
zum sehen, Symbiosen nur für Momente
was ewig ist und bleibt, dass nicht zu vergessen
sich zu schützen, nicht zu zerbrechen
Vater, stur, unnachgiebig
doch wie süß können Mädchen sein
wie hilfsbereit kann man doch sein, sollte man kann ein Opfer sein werden
kein Held, denn das ist ja auch das gleiche
schützen sie sich, bleiben sie bei sich
Der Machtraum, Schutzraum, bemächtigt dich zur Eigenliebe
sich selbst eben auch zu begrenzen
zu stabilisieren

als Kind war das ganz anders, kinderleicht
und doch so schutzlos
warum hat mir das eigentlich keiner beigebracht
dieses unsichtbare, diese Pubertät
das was es heißt die Kurve zu kriegen
nicht auf der Straße, nicht im Nirgendwo, aufzuwachen
muss man selbst, seh ich ein, muss man immer, muss man ewig
ach wie schön das Kindsein war
wie schwer und schön die Arbeit sein kann
Wie schön es sein kann zu unterscheiden
hin und her zu schalten
sich zu schützen, und immer nur ein bisschen zu verbiegen
gegenseitiges bisschen verbiegen eben
doch zu unterschiedlich können Typen sein

Mittwoch, 27. April 2011

zu respektierendes

Grenzen
Mangel an Gleichgewicht, Mangel an Stabilität
Kompromisse Vs. Prinzipientreuheit
Heiliger Vs. Bastard
Nichts ist entscheidend
Wahrheitslos, Antworten mag es geben
keine Ideale, keine endgültige Lösung

Grenzen
zur Sicherung des Selbst, der eigenen Stabilität
ziehen und zerren unvermeidlich
wo sind Grenzen, wo wirds gefährlich
zur Stabilität entscheiden, immer auch Verluste bedeuten
haben Entscheidungen nun mal an sich
letzte Entscheidung immer für dich selbst
bin doch kein Jesus, kein Märtyrer
für dich entscheidend letztenendes, mehr lässt sich nicht geben
war es ohnehin kein Geben
vielmehr Forderung, Bedrängung
Eigenartig, Selbstverliebt, Sehnsüchtig
etwas einzigartiges, besonderes zu teilen
was nur unmöglich, unwahrscheinlich, irreal sein kann
nicht mehr einfach ist, ein Märchen
etwas zu teilen, gemeinsame Augen
würde es ja doch nur bedeuten, dass man sich gemeinsam abhebt
absondert, adelig erklärt
als würden wir es schaffen, was niemand zuvor geschafft hat
jene kindliche Sehnsucht zu verwirklichen

Grenzen, Entscheidung zum Selbst
weiter gehen nicht möglich
zu gefährlich
da wo man beginnt zu zwingen, wo man sich selbst aufgibt
da wo es kein Kampf mehr ist; nämlich Opferung wird

Stablität erreichen
Autonomität
denn erkennend, was immer wieder nicht gut oder aber eben gut tut
wiederholend bis man sieht wo unsichtbare Grenzen sichtbar werden
erkennend, wo man auch mal was riskieren kann
erkennend, wo man sich eher verrant
niemanden höher und liebenswerter zu stellen
auch man selbst ja nichts besonderes ist
auch wenn man das schnell mal vergisst
wird auch der Schmerz dich erden und zu dir selbst führen müssen
Erpressung
doch wenigstens etwas, wonach es sich folgen lässt

sich für sich selbst entscheidend
auch wenn es mal arrogant ist
auch wenn es selbstverliebt ist
gilt es sich zumindest letztenendes für sich selbst zu entscheiden
niemand ist gewichtiger, welch pubertäre Irreführung
Entscheidung deiner, zur Stabilität
Weg von der Zerbrechlichkeit, dem ziehen und zerren
der Irreführung
Abgrenzung, sich kennenlernen
alle sind am Anfang
doch nicht alle derart labil
harte Arbeit, weiter Weg, lebenslang

kein Bonbon, keine Belohnung
Stabilität, Selbstbestimmung des ewige Ziel
ewiges abwiegen von Entscheidungen
doch mit zunehmender Stabilität, bleibt zwar der Anfang
doch bekommt man Übersicht, Klarheit
ein Gefühl für sich und das worum wir uns drehen
kein ziehen und zerren und doch ständig Entscheidungen
immer für meine Welt, alles andere ist zu gefährlich
zu sehr Sehnsucht nach Symbiose und Erlösung
da wird keiner kommen der rettet, für dich entscheidet
wer will das schon
pubertärer Glaube, Sehnsucht, doch gilt es davon wegzugehen
am besten mit wachsender Stabilität

Dienstag, 19. April 2011

Samstag, 16. April 2011

Faszination Augen

und eigene Augen glänzen
trauen sich, verunsichern nicht mehr mich
was man draus macht, ist deine Sache
nur ein Spiel, ein Flirt
mal gemeint, das was zu verwechseln
wenig Mut
immer gemeint, der erklärt dich einer für verrückt
für hilfsbedürftig
Faszination Augen
sind meine
Augen verdreht, verzückt, verwirrt
langen den eigen keine schöne Wirkung zugetraut
Augen nach innen, machtlos
Augen selbst erblindet
mit meinen Augen alles machen lassend
weil eigenen Augen keine Bedeutung mehr gegebend
niemand sieht mehr
nur das, was man sehen will

Donnerstag, 14. April 2011

Jahrzehnt

Jahrzehnt des Verhungerns
Jesus bin ich nicht, auch kein Diktator, kein Märtyrer, kein Held
irgendwie Scheisse gebaut, zur Wirklichkeit erhoben, allgemein anerkannt
so war das nicht gemeint und doch so geworden
wohl wie ein Irrer nach sowas wie einem Vater gesucht
braucht Frau ja auch mal, schwer etwas zu geben, was man selber misst

Ich brauch mich, kenn mich aus, aber was will er
will er geben, was er misst, doch ein Heiliger ist er nicht
weil ich dich brauch, lieb ich mich
brauche keinen Vater, keine Mutter in dir, auch wenn es so oft noch schwer fällt
vor allem sich das zu geben, was man braucht
weil ich es alleine iwie lernen will

Sehnsüchte so sehr täuschen können, dass aber Umkehrschlüsse für wahr erklärt werden
voll bekloppt, wer guckt da schon durch
glauben sie was sie wollen
erfinden wir doch lieber was neues, so wird das ja nix
behalt ich es für mich
scheiss Fass mach ich nicht mehr auf
doch richtig missverstehen ist ja leider nicht selbstverständlich
glauben wir den Scheiss, das Gegenteil oder was dazwischen?
Scheiss egal, drauf geschissen.

Muss sich ja doch jeder selber retten
Jeder in seiner Verantwortung, in seiner eigenen Fürsorge
erst dann lässt sich wohl auch mal wirklich was geben
in Zurücknahme seiner eigenen Interessen
mal so wie der Vater zu seinem Kind

wie das wohl ist, Vater zu sein?
Gibt Arschlöcher, manche davon wurden sogar mal vergöttert, angebetet

So ist das Leben
manche Männer, manche Frauen
man liebt sich, oder eben nicht
Gefährlich, Vorsicht, Rücksicht

Selbstzerstörung legitim
aber die Liebe kennt eben keine Logik
also liebt man sich eben einfach
und auf den Rest den scheisst man
Einsamkeit erhält man sich besser, denn nur auf Distanz funktioniert eine schöne Verbindung

alles andere utopisch und viel zu gefährlich
muss man erfahren haben
draus lernen, dass mit den Grenzen
doch sind Grenzen und das zu lernende unsichtbar

Bleiben sie bei sich, das beste was man tun kann
hinterher ist man schlauer, doch begreifen und verinnerlichen
dauert wohl für immer
immer aufs neue

labern von sich selbst zählt nicht mehr, wenn man doch endlich wirklich mal was geben will
eigentlich alles ganz einfach, kinderleicht
wenn man zufrieden ist, akzeptiert, das man nicht alles haben kann
das was man nicht hat, nicht haben will
in der Liebenswürdigkeit sind wa ja alle gleich
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
wenn da nicht das vergangene Jahrzehnt des Verhungerns gewesen wäre

schwer zu schlucken, muss man ja nicht
ist zum Kotzen: "Aber nur den ganzen Batzen"
Mahlzeit.

Montag, 11. April 2011

eifernderweise

immer was tun müssend
wie ein Zwang
ein missverstandener Trieb
irgendwas fehlt immer
unzufrieden
Liebe ist, das was ist, vielmehr ist nicht
ganz einfach
einfach da, einfach sein
vergessen, da scheint was zu fehlen

unabhängig, ganz sicher ist das eh nie
unausschließbar
bewusstsein auch dafür
misstrauen wozu, es ist wie es ist
kann passieren, kommt vor, nicht unüblich
aus heiterem Himmel, blauäugig
Verträumt oder am Leben

anders sehen lernen
niemand ist für immer
erst recht nicht anbindbar
immer traurig wenn jemand geht, aber so ist das Leben
Wunschtraum vieler, doch was ist schon ewig
außer deiner, eigen
eine Sehnsucht, eher Irrglaube, eher Arbeit
an Sehnsucht festgehalten, leider

irgendwie naiv, irgendwie verliebt
irgendwie in die Irre, Irgendwie verrannt

noch nicht im Leben angekommen
noch nicht die Kurve genommen
kein Beinbruch, hoffentlich kann man sich belehren
kein Plan von Liebe, kein Plan wie lernen
wird schon schief gehen
zuviel um was Gedanken gemacht, was doch nur um heißen Brei rumführte
irgendwie das Wesentliche, das einfache verpeilt

Wem gehts nicht so
und doch stets am Thema vorbei
doch stehts keine Vorstellung davon, was ich will
keine Vorstellung davon was Liebe ist
keine Lehren, keine Schlüsse gezogen
Leid ausgestanden, nie gelernt

immer gemeint Liebe regelt sich von selbst
als würde es einfach passen
keine Vorsicht, Rücksicht selbst gegenüber
zu viele Gefahren einfach ausgeblendet
zu viel riskiert, zu mutig und doch keinen Mut
immer wieder wie ein Vollidiot in Gefahren gestürzt
kein Plan was Liebe ist

kein Plan was man eigentlich braucht
wer weiß schon, wie viel er zulassen will
wie nah er rankommen lassen will
wie sehr sich fallen lassen wird

fast schon einfach nehmend
fast schon mit Gewalt
Grenzen übertretend
wie ein Narr, wie ein Tier
kein Plan wie du das siehst
nichts falsch gemacht und doch nichts richtig

Nichtmal eine Idee von Liebe
keinen Plan von Liebe
das Liebe auch immer gefährlich sein kann
wie sehr, wie viel, wie auch immer
wie schön könnts Leben sein

erfahren und doch so planlos

Sonntag, 10. April 2011

Weite


Sprache

Erkennenderweise nun Sprache ändernd
zu mir, zu anderen
realistischer, gelingender, bewusster, vertraueter, verantwortlich
Abgrenzung, weniger nah, emotional; einfacher, weniger Fantasie, Szenarien
Ideen als Ideen erkennend
erkennend das nix ist, außer dem was wirklich gerade ist
Kassensturz
Soll und Haben
Pläne, Vorhaben, Ideen erkannt
Konzepte, Umsetzung, Wollen
Ist nicht mehr, ist nicht weniger
Viel erlebt, viel gebaut, gespinnt, gedacht, nichts passiert
war Fantasie dein Glaube; auch eigene Mittelmäßigkeit nicht akzeptieren zu müssen
Irrglaube, Gemüt muss wanken
da ist nix, bist nix, außer dem was ist
Zufriedenheit, Stolz
irdisch bleiben, Ideen erkennend
nicht mehr so sehr fallen lassen, bewusst sein was man denkt, wo es hinführt
dass es nur gedacht war, ein Verliebtsein in Ideen, in Gefühlen
wirklich nicht
Pläne, Konzepte
es zu wollen, irdisch, mittelmäßig, menschlich zu sein
mehr ist das nicht
dieses übergroße, dieses wunderliche, übernatürliche ist da nicht
allzu oft verpeilt, nicht glauben wollen
hätte man ja seinen Adelsstand aufgeben müssen
kein Bastard, kein Barbar, kein Heiliger, mal Narr
Schutz der Eigenheit und gemein beleiben
bin ich mein bester Bekannter
und jeder Mensch bleibt anders
das Spiel aus Nähe und Distanz
auch zu sich selbst
der Identifikation, der Interessen
des Risikos, des Muts
auch zu Wissen, dass sich einlassen, stets meine Abhängigkeit ist
also, selbst ist der Mann

Freitag, 8. April 2011

"Verliebt sein heißt, den Unterschied zwischen einer Frau und einer anderen ungebührlich zu überschätzen."

George Bernard Shaw


menschlich, alles dreht sich
festgehalten an Idealen, Utopia
inexistent, nicht real und doch allgegenwärtig
ein Gefühl aus Kindertagen
dran festhalten, an etwas was nur in Vorstellung möglich sein kann
es wird gehereitet, es wird geschieden
Glaubst du aus Langeweile
Fantastarei, o weh, wie sind wir da nur rein geraten
aus Langeweile, aus Planlosigkeit
realer Ideenlosigkeit
mal gucken was passiert, auweia
nicht aufgepasst
den Wirt gibts gar nicht
Rechnung bezahltst du allein
vergeistert, verirrt, Glaube und Sehnsucht nach dem großen der Traum der großen Liebe
Utopia
verrannt
sind wir alle Menschen, gehen in die Knie vor Menschen
welch geisterhaftes Urteil, welch Fehlurteil
Verzweiflung gar nicht nötig
sind wir ja doch alle Menschen
selbst fixierte Bilder, wolltest du dich derer lange nicht wirklich widersetzen
selber Schuld, wenn du dich unmenschlich klein machst
sind wir alle einfache Menschen
Körper, Maskerade, Schaupielerei
wer kennt schon den Geist
doch festhalten am Geist, welch Fehlurteil
festhalten am einfachen, greifbaren, realen, Tatsachen, stattgefundenen
alles andere verläuft sich ja doch nur im "übermenschlichen" Ungleichgewicht
Missverständnisse, Unverständnisse, Paranoia, Wahn an Stellen wo sogar vielleicht mal Früchte waren
zurückschrecken vor soviel Wahn, vor Idotie, Narrtum, Süchten und Abhängigkeiten
einfach nur jemand, der anders aussieht als ich, jemand der nicht größer oder kleiner ist als ich
jemand der auch nur mit Wasser kocht
auch nur jemand der spielt, sich versteckt, sich nicht hergibt
auch nur jemand mit Verstand, auch nur jemand andere auch
jemand wie du und ich
genauso dreckig, genauso gemein
alles übern Haufen geworfen, als geb es doch diesen Traum
sind wir alle nur Idioten
alle nur Menschen
alles ziemlich einfach
kommt stets drauf an, woran man festhält
woran man glauben will
sich selbst unmenschlich überirdisch klein wie groß verkauft
Mensch und Wirklichkeit, mal eben gegen Fantasie eintauscht
nur noch wünscht, anstatt zu verwirklichen



Donnerstag, 7. April 2011

Frühling

Verdammt es ist wieder Frühling
geht weiter, geht voran
stur im Frühling
alltägliches, gemeines gleich leichter und großzügiger
Teufelskreis aus Rücksichtnahme
welch Wandlungen im Leben
jeder macht seins
eigen
wenn er hilft dann schreit er

falsch verstanden, Karriere nach innen
Augen verdreht, verwirrt
Weichei, Pussy, Heulsuse
wo war sie hin die Aggressivität
nach innen, bist du wahnsinnig
Selbstaufgabe, anstatt Aufgaben gearbeitet

Kein Karrieretyp, aber Leben
Konzept, Ziel, Perspektive
Lieb mich, oder eben du aber nicht, ist nicht mein Bier
Mal Arschloch, in Wirklichkeit aber auch nicht
lern mich kennen
Gemüt wieder nach außen
lernt mich wieder kennen

Butter vom Brot
so haben wir nicht gewettet
was hast du erwartet; Gedankenleserei?
Heiliger nicht, Bastard nicht
alles gekillt, alles gebrochen, alles ausgehalten, alles verziehen
selbst Frau ist mehr Arsch, auweia, iwas falsch verstanden
stur in andere Richtung, nach innen, Implosion
was hast du erwartet?
Naturgesetze auf den Kopf zu stellen?
dass dich wieder jemand stillt?

Aufgabe, Weitermachen, anfangen
Was hast du erwartet? Lieb sein, absolute Rücksichtnahme, wenn sie doch auf stoik, Bass, fast schon Macho stehen
ach son Quatsch, einfach mal wieder man selbst sehen
Kantig, Eckig, Form, Fassung, Charakter, Person
auch sanft, auch zart, aber das zählt wohl eher hinterher

"Kiss my ass" and you will kiss my ass
strong in deepness and you will get wet

so ist das Spiel, so ist Natur
Nervt, kann man aber auch schön finden
kann mans ja, kann auch nicht jeder
kann man auch zufrieden sein

kein Hass, ist nunmal so

Montag, 4. April 2011

Sonntag, 27. März 2011

Hase

Läufst du immer noch dem unsichtbaren Hasen hinterher
Willst nicht erkennen, dass es einfach ist
Das du genauso einfach bist, wie wir alle mittelmäßig sind
Nein, das willst du nicht sehen
Also geht dein Schauspiel weiter
Du willst nicht absteigen, willst nicht sehen, dass wir alle was gemein haben, nein

Musst du was höheres sein, eigenes versagen, eigene mittelmäßigkeit wäre ja zu deutlich sichtbar

Also jagst du weiter
Nach etwas was es gar nicht gibt
Nie gab, doch hältst du daran fest

Willst diese Aura, das Podest, den thron nicht
Doch absteigen tust du selbst nicht, wäre das Leben ja doch viel zu schwer
Nur im Traum, eigene Aura produzieren, willst eigene gewöhnlichkeit nicht spüren, brauchst du die Bühne, die Show, das Schauspiel, weil eigenes ja zu primitiv, zu einfach, zu mittelmäßig ist
Kein Grund sich zu schämen
Ging uns allen so, bis zur Aufgabe

Verdammt, sieh mal ein, einfach Mensch zu sein
Glaubst du noch an Geister, an utopisch, den surealen Traum
An das über
Mensch bleiben, existiert nur das, was ich sehen kann, das was wirklich passiert

Scheiss auf utopia. Das leben ist nunmal dreckig, gemein
Zerr nicht länger an mir, nur weil du zuviel jämmerliche armseligkeit Besitz
Nur weil du in sorge bist, das dein Glanz iwann nicht mehr existiert, behalte deinen schmuck, deinen Glanz
Ich poliere ihn nicht länger, verhlendung und selbstaufgabe
Reflektiere ihn, ist er mir bewusst, doch bin ich mir wichtiger
Glänze ruhig, alles in der Verantwortung eines jeden selbst. Sind wir keine naiven Kinder, keine Opfer mehr

Samstag, 19. März 2011

Mein Glück ist ganz einfach

will ich tanzen
hab vergessen
relativ leicht, ziemlich banal
ganz gewöhnlich
nicht besonders, ganz allgemein

Glück ist einfach
nie so weit weg wie man meint
keine große Sache
keine große Anstrengung
einfach da
sieht man es leichter, treibe ich es nicht zu weit
denke ich nicht zu viel, nicht zu weit

eher allgemein, eher banal
eher in klischees
so traurig es auch manchmal ist
jeder Mensch ist anders
so traurig es auch manchmal ist

einfache klischees
ordnen wie ein, lehnen ab, weisen ab
weil man nicht passt, andere nicht passen
einfache klischees
machens leichter, so traurig es auch manchmal ist
ich nicht alles haben kann

bin ich kein Prinz, kein König
normal, banal
kann ich nicht alles haben
muss ich akzeptieren, so banal und einfach es auch klingt
so traurig es auch manchmal ist
jeder Mensch ist anders

Klischees, Millieus, ich kann nicht alles haben
so traurig es auch manchmal ist, kann das wohl nur die Chance sein
das Leben sein
das Glück sein, weil es leichter sein kann
weniger zur Verzweiflung bringen kann

niemand ist größer, doch nicht alles passen gleich zusammen
banal, einfach
Stereotypen treffen auf Stereotypen
nichts ist ausgeschlossen, doch bleibt nur Ernüchterung
das Klischees häufig stimmen, das Typen sich ausschließen
wenn einer von beiden nicht den Geschmack trifft, nicht den Kreis trifft, nicht das Milieu ist, nicht die Klasse hat, nicht passt, nicht das Wesen hat, nicht das Glück hat, nicht die Freude hat, nicht den Mut hat, einfach zu sein

einfach seiend, wie wärs gewesen?
zu normal, zu gewöhnlich, zu natürlich, zu glücklich?
zu erfolglos, zu wenig Geschmack, zu wenig unabhängig..

Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, dann tuts auch nicht mehr so weh, dann kommts auch nicht mehr so nah ran. Dann kommt wohl eher sie ran, sofern sie Geschmack findet.
Geschmäcker sind nun mal verschieden, für sich und unabhängig. Dableibend, wo man sich wohl fühlt. Leicht gesagt, sollte es aber auch eigentlich sein. Wo bin ich? Was mag ich? Was tut mir gut?

Fühle dich wohl in deiner Haut. Fühle dich wohl in deinem Umfeld. Mach es dir wohlig. Bleib bei dir.

Donnerstag, 17. März 2011

Sonntag, 13. März 2011

Affenliebe

Priamtenliebe; Affenzirkus; Zirkusaffe
schreit der Affe; was fort is is fort
liebt der Affe, erdrückt er dich
liebt der Affe, vor allem die mit Geschmack
trifft ihn selbst jener nicht, schreit der Affe
tanzt der Affe; Affenzirkus

Wild ist er, instinktiv
der Primat steht nicht über sich
Affe gekränkt in jeder Unstimmigkeit; Affenzirkus
Urprinzipien; Triebe
will, muss sich krallen, woraufhin es Hiebe gibt
Zirkusaffe; Imponierversuche; um sich schlagen
sieh mal da, zum lachen, merkt Affe gar nix mehr

Affe traurig, Affe wütend, Affe verzweifelt
schönes Gefühl is fort
sucht Affe was vorher da war
schnuppert sich zurück
haftet doch zu oft an dem was war
Affe vergisst, Affe kann auch lernen
Affe stolz, Affe gekränkt, Affe alleine
Affe schämt sich, Affe misst, Affe erklärt sich, Affe sucht sich

Affe findet, Affe lernt, Affe muss aufstehen, muss vergessen
Affe kann nicht bereuen, weil er nunmal Affe ist
Affe vertraut in sich, in Natur, dass er beim nächsten mal schlauer ist
vielleicht mal über sich und seiner Wildnis, seiner Lust, seinen Trieben
seiner Eifersucht, seinem Besitzwunsch, seiner Gier, seinern Affekten steht
dass Affe sich nicht ewig blenden lässt, nicht vergisst, wie human wir doch alle sind
ohne Magie, ohne Prestige, Glanz und Schmuckwerk
dass Geschmack nicht streiten lässt, auch wenn es so wichtig erscheinen mag
kaum Einfluss auf das was Natur, das Wesen, die Chemie doch sagt
Sich Affe findet, seine Mitte

Weg von Reaktion Affe, auch wenn vergangenes so affig erscheint

Montag, 7. März 2011

Gegessen

durchziehen lassen
durchqueren
auflösen lassen
begreifen lassen
kommen und gehen lassen
machtlos sein
unabhängig
vertrauen lassen
werden lassen
zirkulieren lassen
diskursieren lassen

sein bleiben, werden
was steht schon in meiner Macht
kann nur tun, nicht denken

passieren lassen, passiert nichts
wirklich
Kopfsache selbst überlassen, Tatmensch
Schicksal überlassen; Aberglaube - überlass ich
werd ich, tu ich, lass ich Gedanken sein
greife kaum ein, Wiederholung

Strudel, Sog lassen


gelassen
stehenlassen
liegenlassen
loslassen
lassen
is durch
gegessen
verdaut
neues
bauen
und immer wieder lassen

Fixierung - Eifersucht
unnötig - vertrauen

kommt wie es kommt
aushalten, durchhalten, einsehen
vertrauen
gelassen
loslassen
lassen

weiter
bauen
genießen
hoffen
glauben
erwarten - loslassen

Sonntag, 6. März 2011

Samstag, 5. März 2011

Gier

wenn der Schatz die Augen verdirbt
der Glanz zur atomaren Verstrahlung
Besitzgier; lässt dich bemächtigen
außer Kontrolle; zwanghaft; wider besseren Wissens
Augen in Reflektion, hängen ab
Glück absolut entschieden vom Glanz abhängig gemacht

Schatz gehoben und doch verliert er nicht seinen Glanz
völlig anormal an der Grenze zur Lächerlichkeit
vernarrt, idiotisch, verrückt voll im Wahn
liebst du den Glanz, liebst du Liebe an sich; ein Gefühl
gar nicht real, gar nicht der Schatz selbst
und doch lässt er dich nicht los
kannst du nicht gehen
doch blickst du ja doch nur noch in Tiefe
siehst noch die Funken, den letzten Glanz
ganz weit unten am Boden liegt er jetzt wieder
nichts in der Hand; ohnehin ja doch wieder Besitzwunsch
unten am Boden; doch immer nur in Einbildung gehoben
verhoben, Herz gebrochen; am Boden

immer nur am Glanz festgehalten, der Glanz fantastisch
atemberaubend; erstickt dich selbst
lässt ab von dir selbst, bishin zur Selbstaufgabe, du Idiot
wir bleiben selbst, bleiben allein; es ist wirklich besser nicht alles zu teilen
Mutter zu ihrem Kind, teilt wohl alles
doch kann das kein Ziel sein, nicht im ernst
auch wenn der Trieb außer Kontrolle gerät
Sexappeal steigert sich zum gebrochenen, hilflosen Kind
geh bitte; bleib für dich

es kann nicht das Ziel sein, alles zu teilen
bleib bei dir; mit dir selbst; Nähe Distanz; mehr aus der Ferne
Objektiv und nicht so nah ans Herz; weil es so schnell brechen kann

Schütz dich selbst; stärke Herz; Ich-Stärke; mit dir selbst
im Zweifel immer allein; Unabhängig - stabil

Montag, 28. Februar 2011

weit gefehlt

wie kann ich böse auf dich sein
wenn ich dich Liebe
auf mich nicht, auf dich nicht
sind wir an anderen Stellen
weit entfernt
vielleicht beide außer Fassung

wie kann ich böse auf dich sein
wenn ich zwar alles riskiert
Liebe aber gefordert habe
erzwingen . nicht verlieren wollte
mein Glück abhängig machte
dich anhimmelte

wie können wir böse aufeinander sein
weil unsere Definitionen von Liebe
so weit auseinander liegen
aber beide doch so frei sind

Samstag, 26. Februar 2011

Reaktion

doch wie reagieren?
auf etwas dass noch nicht verdaut ist
reagierst du auf etwas nicht mehr derart, wie du es mal getan hast
weil doch nicht akzeptabel
keine andere Wahl
Ein muss, eine Pflicht, keine Diskussion

hängst du ab, abhängig
dein Glück abhängig gemacht
siehst du ein
doch willst nicht
reagierst, anstatt zu akzeptieren
Reaktion zwecklos, erzürnst du doch nur die Geister
rufst sie, erschrickst, erstarrst
verzweifelst, Hohn, Fratze, Heulerei

entmannt, entehrt und niemanden trifft eine Schuld
kannst du nur akzeptieren, respektieren
zurück zum Mann, zur Unabhängigkeit, zur Gelassenheit
weißt du ja dass es rechtens, richtig ist
der Wunsch bleibt unerfüllt, kein Hass

weißt du es ja
ist es dennoch fort
Reaktion: Mann
hingenommen, eingesteckt, Frieden
ja ich weiß ja
keine aber, keine Diskussion
stolz, kein Recht, keine Schuld
ist einfach so
Faszination Traum / Albtraum

miss dich
fort
is so
is(s)
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konstrukt

Samstag, 19. Februar 2011

morph

alles fließt, Wandel, Dynamik, frei
niemals gleich
niemals dasselbe
Täuschung Statik
sieht so gleich aus, fühlt sich so gleich an, schonmal gedacht? - Täuschung

dasselbe Wasser wohl niemals
Moleküle tanzen, transformieren, wandel, transzendieren, tauschen sich aus
gehen Ehe an
atomare Verschmelzung, Einigkeit
Einheit in der Vielfalt, vielfältige Einheit
alles dreht sich - Yin und Yang

Gesschissen auf Schwarz /  Weiss
Begfriffe Definitionen, hinführend dem Paradigmenwechsel
steht alles in Büchern, in Lyrik
jetzt ist es so weit
kannst du getrost wieder Kind sein
wissenschaftlich erlaubt, bleibt es endlich bewiesen - ist es stets unbeweisbar - bewiesentlich

Musik, Liebe, Tanz
Fluss, frei, niemals gleich; nur Bekannte, Verwandte
Heimat hohe See, Nomarden der Lüft, Zugvögelei

frei, kann nichts tun, kann nichts lassen
kanns nicht greifen, nur loslasseen
vertrauen, wandeln
frei, ungezwungen, forderungsfrei
kanns nicht ändern, nur sein

freifließend, kommt, kommt nicht, passt oder eben nicht
Vorstellungsfrei, kommt sonst doch nur Manege
der Clown, der Zirkusaffe, der Trapezkünstler, der Jongleure
Drahtseilartist muss scheitern, wenn die Illusion perfekt scheint
Aberglaube, Glaube, Hoffnung
fixe Idee, Vision, Illusion muss scheitern
klammert, hält fest
niemals vorgestellt, kennengelernt
feste Illusion scheitert, weil daran geglaubt, sie sei fix
Täuschung, nichts ist fest
fixiert, stranguliert, an eigenen Ideen ertunken
sich selbst getäuscht, keine Schuld
nur ein kräftemessen mit der Natur
ausgehalten, doch gescheitert
Scheitern tut, was natürllich scheitern muss
da des Kindes Wunsch, wohl die Kinderfrau war
es sich selbst nicht traute, dem Fluss; aber der Täuschung
dem Wunsch, es soll bleiben, für immer, für ewig
getäuscht, wenn man sich doch wandeln muss
gehalten, fixiert
Wunsch nach Erlösung vom Wandel; na, das konnte ja nicht gut gehen

Freitag, 18. Februar 2011

zu begreifen

da ist nix
da war nix
begreife
wem gehts nichts so
durch die Pein, begreife
doch Pein muss gar nicht sein

Theater - Welt
Drama - Lyrik

gehts uns ja doch allen so
begreife
keine Besonderheit, nur Eigen
mache eigenes zu Eigen - kultiviere gemein - ein Losglück kann das sein
doch begreife, keine Besonderheit
kämpfe, spinne, Peinlichkeit dennoch, gerade, oder unabhängig von
doch nichts geworden
begreife

unermüdlich - Grübel - Zwang
niemals wirst du finden, was Besonderheit ergründen ließe
und doch gehts uns allen immer wieder mal so
o, Pein
schon wieder
selber Fluss, wieder rinn, dabei wusste man ja doch, wo er hinführt
und wieder und weiter
begreife, uns gehts ja doch allen so, niemand kleiner, niemand größer
es ist zum lachen
leben wir alle in derselben Fabrik
und suchen wohl doch die andere, die neue
metamorph, Verwandlung
doch besonders bleibst und wirst du nich
fahr gemein und doch eigen
hab von nix gewusst

macht die Frau dich dann doch unentbehrlich, doch glaub es ihr nicht
nur für den Moment, mehr nicht
weiter beamen, wandeln
fast unwillkürlich, doch kenne ich die Flüsse
aus denen spricht: vergiss mein nicht
hab ich dich schonmal dahin getragen
an Stellen, wo doch dann die Verzweiflung sticht

Ausweg, wandel
ich bin das nicht . distanziere ich mich von Fehlern
weil ich weiß, dass ich nichts besseres bin
und doch kämpfe ich, weil ich immer noch nicht sicher zu mir sprech
wo meine Mittelmäßigkeit, mein Mitte ist
vielleicht noch nicht oft genug in meiner Quelle, meiner Mitte, gebadet

"Aus der Mitte entspringt ein Fluss"

Donnerstag, 17. Februar 2011

Bilder

Angst vor den Bildern, die eigentlich waren
Unverdaut, siehst sie ein doch frisst sie nicht
Eitel ist man, stur, stolz und sich wohl zu fein
Externalisierst, explorierst die scheisse, die pein
Doch fressen, nein, das mag ich nicht
Edel, ehrlich, ist das doch nicht
Hohes Ross, feiner Herr
Sind wir alle doch nicht perfekt
Alle nicht ganz sauber
Können wir das nicht untern Teppich kehren?
Gebs ja zu
Doch fressen tut ers immer noch nicht
Barberei, nein
Gibs zu, sind wir doch alle bisschen schwein
Nicht ganz sauber, lupenrein

Mittwoch, 16. Februar 2011

Dostojewskis Der Idiot

Rogoschin stellte seine Frage in Verzweiflung, als wende er sich an eine Gottheit, aber mit dem Mut eines zum Tode Verurteilten, der nichts zu verlieren hät; in tödlicher Qual erwartet er die Antwort.

Dienstag, 15. Februar 2011

Schmuck

Leg ab den Schmuck
und ich liebe dich für deinen Humor
was ist deine Reife?
spielst du mit Realität und Fiktion
bist dir deiner, deiner Umwelt bewusst
greifst ein, doch nur nach belieben

leg ab den Schmuck
kalte Neugier; lässt du machen
leg ab den Schmuck, Torrero
lässt du dich nicht hornen
bist mal einsam, siehst wie Welt sich dreht
erkennst die Irren, die Idioten
in deiner Welt in der du selbst nicht mehr schwärmst
zu Recht; doch nur hinderliches Wagnis
warte nicht zu lang - auf Reife
auf den Typ der Realität und Grenzen kennt
wenn irgendwann nur bleibt,
was du nicht mehr schwärmen, verlieben kannst
Geschäft wird das, was du der realen
Liebe abgeschworen hast, was bleibt ist ohne Fiktion, Fantasie

Eine Ehe mit Handschlag. Ohne Kuss.

Schatz

Die unermessliche Tiefe eines Schatzes
wie mächtig musst du sein, ihn zu heben
wenn selbst der Träger ihn nicht halten, fördern will

wenn er verloren scheint,
kann der Glanz zwar glückliche Momente erfüllen
doch hat der Findling den Berger selbst auserkoren

die giftig angewidert ablehnen, wenn Schätze doch nur einverlaibt werden wollen,
getragen werden wollen, anstatt sich ihrer eigenen Wertigkeit
bewusst zu sein und selbst für ihre Ausstrahlungskraft zu sorgen;
natürlicherweise niemand nachholen kann, was der Schatz sich urtrieblich wünscht;

muss er sich gleichzeitig erinnern und tun
um sich selbst niemals wieder zu verlieren

Sonntag, 13. Februar 2011

Ab

Unreif
Abhängig
Nicht unerfahren, doch stur
Bereit zu lernen, dennoch bleibt er unreifes original
Einsichtig, aber doch zu stolz
Setzt scheitern fort
Sieht ein, aber kanns nicht ändern
Weil immer so gewesen, darauf pocht das es richtig war
Was auch nicht falsch war, doch einsichtig bleibt zu erkennen, das er unreif bleibt
Denn er bleibt stur, anstatt zu lockern
Anstatt unabhängig, frei und selbstbestimmt zu sein
Lockern, ablassen, geduld und reife

Dienstag, 8. Februar 2011

Mittwoch, 26. Januar 2011

Gefallen

Wem gefallen
Dir selbst, anderen
Es wem recht machen
Machst es keinem recht, nicht einmal dir selbst
Gefälltst dir selbst nicht, nicht einmal selbstgefällig
Bleibst nicht stabil, stoisch gelassen aus Angst daraufhin festgenagelt und fixiert zu werden
Das man stehts das von dir erwartet, cool zu sein
Das will man sehen
Doch du tust den Teufel
Immer anders, jetzt wirds affig

Und wenn du erzählst, erzählst du von dir
Weil du meinst es wird erwartet
Erkennst nicht, siehst nicht, akzeptierst nicht deine Normalität, deine mittelmäßigkeit

Das heißt auch andere wieder zu sehen
Wieder zu sehen das andere dich sehen, stigmalos
Weg vom alten Rollenspiel, kehr die augen um

Stabil, selbstschutz gewinnt neue Bedeutung, verliert unbegreiflichkeit
Kommunikation auf augenhöhe, Verantwortung, Bestimmtheit auf beiden Seiten
Weg von der Erwartung, danach ist das Problem größer

Ichstärkende reflektion, anstatt problematisierung, destruktion und dissoziation

Dienstag, 25. Januar 2011

Phantasielos . Problemlos

Selbst tiefste Trauer lässt den Zauber zwar beleben
Doch die Wirkung, die Magie, bleibt ein kindheitstraumata
Der kleine Prinz muss gehen, auch wenn das Glück verloren scheint
Real ist ohne Phantasie

Abwehr ad absurdum, unendliche Bettelei nach etwas, das aus einfachem geben und nehmen besteht

Allein sein lernen, genießen
Angst vorm allein sein
Kein Verständnis, keine Teilung
Muss man einfach durch

Kommunikation unmöglich, unendlich
Wunsch nach Teilung oder doch Symbiose
Egal; alles tausendmal durchdacht, geärgert
Immer wieder, korrigieren bzw. noch weiter zerreissen, dehnen, verfälschen, verziehen

Kein Ausweg, keine Hilfe, nur weg davon
Abstand gleich Ausbruch
Weg von deinen schönen Augen
Weil du sie ja doch nicht loslässt
Bis welche kommen, dessen Brille noch schöner erscheint

Lass ab davon, kein fruchtbarer Weg, kein Weg der Realität, mal ein Weg, mal schön
Doch keine Perspektive, keine Haltung, keine lebensnahe Praxis, sondern immer nur Idee, Traum und Spekulation

Nichts was gemeinsam wäre, nichts
Sind wir also nichts
Das willst du nicht sehen, aus Sorge nicht zu reichen
Du wehrst ab, vollziehst selbst den Verlass
Aus Angst verlassen zu werden

Bildest dir Beziehungen ein, wahnhaft
Alptraumhaft, wird das was traumhaft wahr
Hältst daran fest, weil du dich schämst
Dabei längst erkannt, wie sehr du doch aus der Mode bist
Hältst du daran fest, was immer schon nur Kompensation, deienes missenden Glücks war

Dass du nicht mehr da bist, deine Sehnsucht
Herstellung alter Zeiten
Und jetzt stelltst du fest, dass Beziehungen dir dienen sollen, wieder wer zu sein

Doch diese Großen, gibt es gar nicht
Suchst sie, weisst aber, dass es sie gar nicht gibt
Sehnsucht alte Gefühle
Ich muss schuld sein

Verstehe die Pein, die Scham dahinter
Ehrlich gesprochen, wie arm, wie traurig

Peinlich sollte die Reise ja sein, wie kann ich sonst einsehen, lernen; scheiss Zeitgeist, Antimode, Antiheld, voll in der Zeit

Paradox, dada, fatal, Ausweglosigkeit Einsamkeit
Akzeptanz, Ehrlichkeit

Ehrlich bleiben, großartiges Problem, Problemen neuen Anteil, neues gewicht, anderen stellenwert geben, erst kommt was anderes, ich und du

Erklärungswahn, Größenwahn, Egomanie, Narzissmus, Utopia
Phantasie mal benutzen und missbrauchen, anstatt in ihr zu leben

Gute Vorsätze für etwas das gefüllt, gelebt werden will, nicht mehr nur mit unfruchtbarer Scheisse, Scheisse ist zum düngen da, Erde neu entdecken, willkommen Realität

Sonntag, 23. Januar 2011

Problemlos

Will euch nicht mehr Probleme
Will was anderes sehen, was anderes reden
Wie geht leben?
Mag dich, lieb dich
Auch wenn ich nicht das bin
Das bin was es braucht, jenes zu bekommen
Bist du nichts, weil du bestimmte liebe willst
Was ist liebe? Liebe dich
Fang an aufzuhören
Alles weg, alles neu
Liebe ist geben
Lernen
Alles gegeben außer liebe
Gefordert, Freiheit entzogen
Alles falsch gemacht, alles auf null, um zu sehen, geben zu lernen

Und trotzdem die Sehnsucht, der Wunsch, für dich perfekt zu sein, krank, narzisst, gier nach liebe, die doch keine ist
Ein Glück wird sich schon noch einstellen, daran arbeite ich, das will ich lernen, endlich mal sehen und mal mehr geben

Weg vom Problem, von Psychologie, Krankheit, Ursachen, Wirkungen und Symptomen, weg mit dem scheiss, der doch nur wahnsinnig und rastlos macht

Dienstag, 18. Januar 2011

Entziehungskur

weg von Narzissmus
weg von Symbiose
weg von Mutterbrust
weg von Abhängigkeit
weg von Vergangenheit
weg von Reflektion
weg vom Traum
weg von Illusion
weg vom Schwarm
weg von Fürsorge
weg von Kind
weg von Lust
weg von Leichtigkeit
weg von Eskapismus
weg von Selbstmitleid
weg vom Wahn
weg von Paranoia
weg von Angst
weg von Eifersucht
weg von Ideen
weg von Filmen
weg von Fiktionen
weg von Phantasie
weg vom Trick
weg vom Königsweg
weg von Scham
weg von Sehnsucht
weg vom Zwang
weg vom Missbrauch
weg von Einzigartigkeit
weg von Grossmannssucht
weg vom Besonderen
weg vom Übermaß
weg von Verzweiflung
weg von Selbstkritik
weg von Überheblichkeit
weg vom fratzen
weg von Ohnmacht
weg von Hysterie
weg von Panik
weg von Gier
weg von Neid

Helle Frauen

Magst du die hellen, strahlenden, wachen Frauen
Die meinen klar zu sein
Die meinen träume und Ziele zu haben
Die wie man sagt emanzipierte, feministische erfolgreiche Frau
Die die göttlich erscheint, aber gerade das nicht sein will
Die die normales will, aber normales ablehnt
Jenen Typ Frau, der draußen spielen will
Nach hause kommen will, ein zu hause haben will
Alle Freiheiten haben will, in dir sowas wie mal den Vater sucht
Jemanden braucht der mal wie der Fels in der brandung ist
Jemanden der macht was sie will, ohne das zu tun, was sie will
Will sie an dir verzweifeln, weil du so gelassen bist
Sie will an dir verzweifeln, das sie sich orientieren kann, das sie Hilfe erfährt, will sie stolz sein auf ihren Mann

Wie einfältig vielfältig diese Frau
Willst du ihr das geben?

Etwas das unsichtbar ist. Ganz einfach ist und dich doch rasend macht. Natur der Frau. Wahre lügen, Naturgesetze. Naturtreu, echt. Sieht sie nicht, fordert ein, wo nichts mehr einzufordern ist.

Normaler Standard

Hältst es nicht wirklich aus
Misst irgendwas
Kompensierst irgendwas
Zwanghaft, Sehnsucht utopie
Sehnsucht Kind, mit aller Gewalt
Keine andere wahl
Vergangenheit egal, Blick nach vorn
Fehlt nix, misst irgendwas
Des jeden Wunsch, unerfüllbar
Akzeptanz
Geh, halte aus, was normal ist
Keine Flasche, kein joint, kein Bonbon
Keine Belohnung, keine Erleichterung
Und doch Genuss, Wege der Akzeptanz, Gelassenheit
Der schönen Erkenntnis
Der Einsicht, der Wahrheit
Will ich geben, interessiert dich nicht
Kein Bonbon, kein Lohn, kein dank
Für etwas was Standard ist, nicht gefragt ist
Für jemanden der selbst zu stolz ist
Alles im alleinkampf und heimlich ausficht
Für frauen die Mann stehen
Emanzipiert, Feminismus da wo gleichgerichtetheit und liebe steht
Feminismus da wo es um Abhängigkeit und macht geht
Geht es dir einfach immer und ewig und Kampf
Kampf um etwas was frei und umsonst ist
Kämpfst du einseitig, einsam, ahnungslos, verwirrt, unkontrolliert, wie ein Kind
Siehst dich als außenseiter, aber bist elite
Kämpfst und fristet, dasein ohne Basis
Siehst nicht ein, dass du dir was vormachst, einen Traum wünschst, dir einbildest, weil du nicht sehen willst, wie kalt es ist, ziehst du den Fehler durch und schaffst dir eine Ordnung, der es zu gehorchen gilt, bis endlich der kommt, der dich umstürzt. Revolution liebe, Revolution Mann. Was ist daran feministisch, daran freiheitskampf, daran ehrlich?

Einfach scheiss Natur. Abhängiges Gesetz. Ausgeliefert sein an Rollen. Mann und Frau. Keine Wahl. Weiter gehts nicht, abgesehen von liebe, doch wer will das schon..

Freitag, 14. Januar 2011

only you

siehst immer nur dich
hör mal auf damit, wie geht das?
hör einfach auf damit, alles andere interessiert nicht mehr
da sind andere, andere die du siehst, die dich sehen
dich nicht zwangsläufig schief ansehen
die dich schätzen, ganz normal
also fang an zu schätzen, ganz normal
normal dabei, auch für andere da sein

will dich mal schützen, mich nicht so wichtig nehmen
will einfach mal erwachsen sein, oder so was
nicht mehr das narzisstische Kind sein, auf der Suche nach mütterlicher Symbiose
ist zum verfluchen, doch scheiss drauf
alles egal was vorher war
änder dich mal, endlich
drauf geschissen was die Erfahrung, die Biologie, die Typberatung sagt

Wird geändert, große Sprüche
ich änder mich
wie der, der süchtig ist, seinen Zwang aufgibt
sich selbst den Korb gibt
sich selbst endlich mal hinter sich lässt

würds so gerne tun, will es tun
gibt keine Anleitung, keine Orientierung
keine Stimulanz, keine Belohnung
jede Sekunde, den Dreckskerl in dir abwehren
der Dämon, das narzisstische Arschloch den Rücken kehren

Würd so liebendgern für dich da sein
dein Schulter sein, deinen Rücken mal stärken
oder einfach nur mal nicht mich sehen
doch stell dir vor, du hast es dein Leben lang getan
was du jetzt tust ist alles neu, ungewiss und doch die letzte Hoffnung
was du jetzt tust, ist nicht mehr für dich
ist konzentriert für die da
weil du schuldig bist?
oder doch aus eigennutz, aber nicht mehr aus Wunsch zur Grandiosität
der Antrieb nun der der wirklichen Integration ist
weg von Beobachtung, Selbstbeobachtung, Beurteilung, Vergleichen, Wettkampf und Versagen
All das muss weg, der Antrieb nun, einfach konzentriert, fokussiert, normal zu sein
weil ich da sein will, für dich
eine Rolle der Abhängigkeit verlassen
die Rolle des Ausgelieferten, hilflosen, ohnmächtigen, bedürftigen kleinen Kindes

komme selber auf, will das endlich mal schaffen
das wär schön


Mittwoch, 12. Januar 2011

zurücknehmen

Meinst du es wirklich ernst, dich ändern zu wollen
oder ist das mal wieder nur eine Idee, ein Spruch von dir
hältst es doch nicht durch, redest davon, aber tust es nicht
deine Muster, deine Rolle verlassen, dein Ego zurückstellen
du deinen Mittelpunkt, endlich deinen Holzweg verlassen

dass da auch noch andere sind
doch immer kommst du, siehst nur deine Schwermut
siehst nur deine Brillianz, deine Grandiosität,
deine Schwäche, deine Hilflosigkeit, dein Ausgeliefertsein
doch sind da auch andere, doch haben auch andere Probleme
und du dachtest du wüßtest was Liebe ist

sich zurückstellen, ohne Lohn, ohne Belohnung, ohne Heldentum, ohne Heuchelei
alles ohne, ohne doppelten Boden, der freie Fall, ohne Hintertür
einfach da, scheint riskant, ohne Halt, ohne Fallschirm, ohne Rettungsboden
und doch dann im Leben stehen
besser spät als nie
hauptsache du lernst es mal
ich wünschte es wär schon so

ich heuchel vielleicht, vergesse, stelle mich wieder in den Mittelpunkt
Narzisst, komm los von deiner Reflektion, von der du meinst, sie so besonders sei
das ist sie nicht, sie ist Mittelaß, welch ein Glück
und ist doch mein Schatz, den ich am liebsten mit dir teilen will
falsch eingestellt du bist
krieg die Kurve, lass ab von dir, von deinem Schatz der narzisstischen Reflektion
die ohnehin nicht existiert, nicht tatsächlich und nur deine Illusion, deinen Traum ins Jetzt und Hier produziert
nimm Abschied davon

Abschied vom unsichtbaren, von auratischem, imaginärem
verlasse das, befreie dich, vereinsame nicht
lass es los
sieh anders, sie freier, bestimmter, unabhängiger, realer
weg vom Spiegel, vom goldenen Käfig
weg von Vergangenem, nach vorn
einfacher
weg von Muttersuche, weg vom Kind

da ist was wirklich da ist
alles anderer doch nur narzisstischer Schmuck
der Sehnsucht aus 4 Augen, doch wieder zwei zu machen
die Mutter, die Symbiose, die Vereinigung zu mehr als eins mit Umfeld
da du dein Mittelpunkt seist, absorbierst, schluckst, vereinst
bildest dir ein, mehr ein, viel zu viel ein

da sind auch andere, andere mit Probleme und Sorgen
andere die Leben und Aufmerksamkeit teilen
lässt sie nicht kommen, wehrst sie nur ab
münzt sie doch wieder in deine Mittelpukt-Egozentrierte-Perspektive um
hast Angst vor Macht, Angst vor Liebe, dass man erkennt?

da sind auch andere und du redest wieder nur über dich
du das unendliche Fass, das wir doch alle sind
andere machen ihre Fässer nicht auf
und jetzt hast du Angst, dass sie dir davonlaufen
dich ablehnen, weil sie sich längst darauf geeinigt haben, zurückzustellen
kreist du deine einsamen, wütenden, rasenden Kurven

Doch da ist immer ein Jetzt, eine Chance, zum reinkommen
doch bleib mal drin, stell dich ab
auch wenn es so höllisch schmerzt, als würde die Seele Zähnen bekommen, als würde man der Seele einen Zahn ziehen, eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung, eine Geburt, schwere Geburt
nimm dich zurück, stell dich ein
mach einfach alles anders
vergiss dich komplett und werd erwachsener
stärker, mal für andere da, ein offenes Ohr zu haben auch mal in der Rolle des gefragten zu sein
das kennst du gar nicht, wie traurig
wie fürchterlich einsam du bist; Schuld gibt es da nicht

Montag, 10. Januar 2011

Eingerichtet

Hast dich eingerichtet mit der Einsamkeit
ich bin da ganz anders gewesen
was bleibt übrig, hast ja recht
kann ichs dir gleich tun, eigentlich steht mir das nicht
sich einrichten mit der Einsamkeit
sie akzeptieren, annehmen, einrichten und auch mal genießen

hast es längst getan, hab ich immer danach gesucht, nach diesem Weg
the key is you, der Schlüssel aus dem Gefängnis
der innere Weg
hat man dir längst gesagt, hast ihn längst gewählt
ich hab ihn verlassen jenen Weg, mich verirrt, mich verrannt
nun zu stolz zu sehen, dass ich illusorisch konstruierte

the key is you
das wusste man, hat man verlassen, nicht mehr sehen wollen
weil die Aussicht so schön war
Einsamkeit ja doch unaushaltbar wurde
hattest du immer mehr Ausblick
gesehen wie ich mich verlaufe

deine Entscheidung war dir stehts klar
hab ich es nie sehen wollen, hab es nicht sehen können
zerreisst mir das Herz

Einsamkeit . Uneins . Verzweiflung . Kontrollverlust

Akzeptierte Einsamkeit, der schmerz nimmt ab
Auf der suche nach utopischen Zwilling
Abweisung, kein entkommen
Kann mir vornehmen was ich will
Entziehe mich und gehe doch wieder hin
Immer wieder, kann euch nicht ändern, kann mich nicht ändern
Ihr tickt anders, ich tick anders
Zu oft komm ich zu euch, weil Einsamkeit noch schmerzhafter ist
Ich wünscht ich wär anders
Würde ich dir gefallen, würds langweilig werden, würds noch unattraktiver werden
Würde ich dir auf den Geist gehen
Weil ich kein leben habe, kein leben will
Nur ein zuhause in dir, weil ich mir kein zuhause in mir geben kann
Wünschte es wäre so, doch ich hab keine Idee
Ihr seid meine fixe Idee und das ist falsch
Ich halt mich nicht aus
Sehnsucht nach Symbiose, ruhe, Utopie unabänderlich
Hans nicht anders gelernt, als in anderen mein heil, mein zuhause zu suchen und zu finden, doch niemand kann und will das wohl naturgemäß mitmachen
So lässt es sich verstehen, doch Einsamkeit bleibt bestehen und nimmt sich wieder seinen sehnsüchtigen Verlauf
Unbemerkt zieht sie sich ihren kreis, ohne basis, ohne Fundament baut sie sich ein selbstverliebtes haus, ein Imagination die nur zusammenfallen kann, doch die deine Einsamkeit hats nicht anders gelernt
Weil sie dich sonst zerreisst, quält, foltert
Du am liebsten weinen würdest doch auch dann tut sich nichts
Du nicht anders kannst, als die Einsamkeit vergessen zu lernen
Baust und strickst dir einen Traum, das Du großartig besonders wärst, bist oder werfen wirst
Schwärmst dir eine traumfrau
Glaubst irgendwann, dass es sie tatsächlich gibt, sie sogar da ist
Das diese Frau es so sieht wie du, dabei erkennst du sie nicht, bist verbleibendet von deiner Illusion, machst ihr sogar Angst damit. Doch hat sie dir ein zuhause gegeben, hast du dieses zu hause selbst geschaffen, hat deine Einsamkeit das haus geschaffen
Und alles wundert sich, wie du bist
Dein antrieb der Einsamkeit unhaltbar ist
Doch du nicht anders kannst
Ist das mein ende, mein Schicksal, mein stereotyp?
Will das nicht sein, was ich bin. Ich will in mir selbst zu hause sein können. Mein Einsamkeit überwinden. Mich wohl fühlen, mich lieben. Will anderen auch mal ein schönes zuhause geben können und lieben können.
Es ist zum verzweifeln, hoffentlich bleibt das nicht so.

Freitag, 7. Januar 2011

Vorstellungsgespräch

Stellst dich vor
Erzählst Geschichten
Fragen - Antworten
Spielen - Flirten
Man kommt sich näher - taut auf - entspannt sich
Lockert auf - erzählt freier

Darf man wieder kommen
Trifft man sich nochmal und nochmal
Für weitere checkups
Stellt man sich ein für ein weiteres stelldichein
Ist man eingestellt
Auf Probezeit oder Lebenszeit
Absolut entschieden Vs absolute unentschiedenheit
Kannst wieder kommen
Für ein weiteres teteatete
Überstürzung - kann nicht warten - nicht verlieren
Alles verloren - absoluter Nullpunkt
Wollt dich doch einfach nur mal kennenlernen
Ohne aussichten, Erwartungen auf ein Anstellungsverhältnis
Nur mal so
Doch ich wollt den job
Unbedingt voll entschieden
Und ich hät ihn gut gemacht
Wunsch, Sehnsucht, gier
Rasen, heulen, krampf, Kampf, zwang, stur, egoistisch, süchtig, mit aller kraft, verzweifelt, kindische habgier, kindischer Wunsch, kindisches wollen, kindische narzisstische liebe
Gefühle bestürze, keine chance
Ausweg erwachsen werden
Nun doch akzeptieren können
Schlauer, wissender, teuflischer, stoischer, gelassener und weiser ist man hinterher
Hoffentlich mal dazu gelernt
Für das nächste Einstellungsgespräch
Good luck, enjoy, have fun and wonderful togetherness.

Körper

Körper lebt auf Erde, braucht Nahrung, braucht Stimulanz
Nahrung kommt und geht, Körper braucht Wärme, braucht zu Hause
will sein ohne Zwang, will Ruhe Zeit, wohl der Genuss
braucht Bewegung, braucht Schlaf, braucht Zärtlichkeit, ein Streicheln
Körper ist Hülle, Fassade, ist Spiegel
ist Teil von mir
Körper will leben, will sterben
will aufbauen, wachsen, zusammenfallen
Körper will Sex, will Kinder
Körper will tanzen, will rasten, will mal wie Stein sein
will mal wie Tier sein
Körper in Grenzen; zu dir; zum anderen
Körper macht Figur, will empfinden, will berühren
braucht Liebe, will Liebe, Körper kann nichts erzwingen
Körper will sich mal vergessen, will mal voll da sein
nur Körper sein, eins sein mit Umwelt
ungetrennt, wie zu Musik tanzen, eins damit sein
eins sein mit dir, nur Körper, einfach gehen, sich fallen lassen
Körper ohne Idee, sinnlich, frei von Zwang; allumfassend selbstliebender Weise mit dir
Perfektion, blind, frei, passt, läuft, geht, fällt, steigt, ruht, schläft, wacht, isst, ist
Körper sind, lieben sich, einander, gegenseitig und für sich
Liebe bedingt dich, liebe dich allumfassend, was war, was ist, all die Fehler, all der Schmerz
Liebe braucht dich sonst vergisst, verliert er sich, rastet er nicht
findet kein zu Haus, keine Ruhe, keinen Genuss
lebt in der geschäftigen Einsamkeit, kennt keine Nacht, keinen Abend, keinen Tag
kein Anfang, kein Ende
denn immer hängt er nach, voraus
stets im Unfrieden, stets in Ungnade, in Verurteilung
Liebe dich komplett, integriere alles
sonst findest du es nicht
dein Zimmer, dein Haus, deinen Körper, dein Leben, dein Glück

Mittwoch, 5. Januar 2011

Typen

typen die einander passen, da kann kommen wer und was will
typen die einander nicht passen, passen einfach nicht
dein Wesen spricht nicht ihre Sprache, singt nicht ihre Melodie
lädt nur zu einem gewissen Punkt ein und nicht weiter
dann stößt ab oder aber überschreitet Grenzen

der Typ, dein Wesen, schwer zu fixieren
wer bist du, was bist du geworden, was wirst du immer bleiben
Typen passen oder passen nicht
egal was du warst, egal was du bist
du bleibst was du bist
kein Kopfstand, keine Verbiegung, Auflösung
du bleibst was du bist

erkenne dich, erkenne den anderen
Typen bleiben und verändern sich
doch bleiben im Grunde
du passt nicht
Korb, Abfuhr, Abweisung

nichts persönliches
geht einfach nicht
kannst dich aufen Kopf stellen, da geht nix
kommt entgegen, aber öffnet sich nicht
blockt ab, stößt ab, dein Typ funkt nicht
dein Typ lässt sie sich nicht gehen lassen

Angst, Zuwider, nicht ihr Geist
Abneigung, unentschieden, rational
wartest du auf den Prinzen, auf die Perfektion
wartest, entscheidest du was vor dir stehen darf
du entscheidest und ich bin total entschieden

Sie trifft die Wahl, da kann kommen was will
Sie zeigt den Daumen rauf oder runter
Sie wartet auf die große Liebe, bleibt rational
wartet, sie entscheidet die Liebe
doch darüber fehlt auch ihr die Macht
sie weiterhin stets allein aufwacht

viel Glück in deiner Wahl
das du triffst, wenn du dich mit Armor misst
wird schon schief gehen
irgendwann triffst jeden
gib nicht auf
irgendwann sind dann wohl doch alle glücklich und zufrieden

ich bins wohl nicht
muss ich es akzeptieren
irgendwann kämpft er schon lange nur noch gegen sich
warten, kämpfen, Geduld
Pfeil selbst aus Brust gezogen
vielleicht wie du

ein Bild oder ein Spiel
Illusion, Narzissmus
du fehlst
second chances, still waiting (shades apart)
neu mischen - Würfel neu werfen

braucht Liebe Glück?
Mathematik, Macht, Logik, logarithmus, Diskurs, Schwingung, Spirit, Esoterik


Lieb dich selbst. Deine Vergangenheit, deine Fehler. Komplett. Ganz. Integration zu einem Typ.

Montag, 3. Januar 2011

Kontinental

auf eigenen Scheiss konzentrieren
das Ding-mäßig
in unserem System, der langweilige Scheiss, das Bekannte
das Wahrscheinliche, das was Eintreten, passieren wird
das zum Eingreifen, formen und all der konzentrierte Shit

Und nicht umgekehrt
Inkontinenz, ist es möglich zu kontenieren
Diesen deinen Kontinent zu konzentrieren?
Was interessieren ungbekannte Kontinente
wenn doch schon alle von dir entdeckt worden sind, Herr Columbus, der du bist

glaubst du immer noch da ist mehr, mehr von dem du nicht weißt
bildest dir das Unbekannte, das Utopia, die Freiheit, das Paradies ein
So unwahrscheinlich, wie der nächtliche Traum 1:1 in Realität
und doch beschwörst du den Traum sowie naturgemäß den Alptraum
stellst dir vor Illusion, Einbildung

verzerrst deinen Kontinent ins unermessliche
siehst wie dein Kontinent wie Eisschollen treiben
verlierst das Ufer auf dem Lavasee
kannst nicht mehr ermessen
nicht mehr daran arbeiten was kontinental in deiner zu ergreifenden langweiligen und hässlich-tristet Wirklichkeit stattfinden sollte muss, um dabei zu bleiben
Kontakt reisst ab - ein

Sucht, Zwang, Sehnsucht erhält deinen absoluten Mehrwert
denkst langfristig, doch kurzfristig ist das Idyll zum scheitern verurteilt
anstatt zu vertrauen, dass langfristiges Tun in dieser gottverdammten Welt zum Heil werden kann
Ganz so schön stell ich mir das vor, langfristig zum größeren tatsächlichen erfolgtem, weil eingegriffen, Ganzem. Auch nur Traum, Utopie? Ja wofür lebt man denn dann?
Wohl doch wieder nur kurzfristig, hier und jetzt? Inkontinent oder doch besser und sicherer kontinental.

Liebe kennt keine Eifersucht, doch kann sie auch entdecken, aufdecken, kennenlernen, schätzen.
Große Maßstäbe für etwas, dass nachher wohl doch wieder als "Couchpotato" endet.

Lucky Surface. 2011.

Sonntag, 2. Januar 2011

LoveIsNowHere

unerreichbar, kalt, kein Kontakt
Wünsche taugen nichts
Nur noch Ballast
alles vergeblich, bist du nichts geworden
ohne Bedeutung, Gedankenlos

nichts an dir verloren
alles nur deine Einbildung, dein Wunsch, dein Traum
nichts davon ist wahr, alles Illusion
andere habens gesehen, selbst aufgewacht
fühlt sich kalt, fühlt sich isoliert, fühlt sich einsam an

alles beim alten
was ist nun dein Mittelpunkt, deine Anbetung, dein Glaube, dein Gott
stellst dich selbst hinein
gönnst dir das Leben, nimmst es dir? Dein Schicksal?
Nur noch die, die haften bleiben? Die dich so nehmen.
Also, so dass du dich nicht mehr krumm machst?
Weil du die Kurve kriegen willst?

Wünsch dir Glück
Was war Liebe, was ist Liebe heute?
Liebe und Macht, Eingeständnis, Vertrauen
Vertraue dir, Langfristig, Mittelfristig
Schad, dass es nicht funkte
die Blase blatzte, der Traum, die Idee, die Illusion

doch die Körper, der Leib, die Seelen funkten nicht
verstanden sich kurz, gingen aufeinander ein, nahmen Abstand
zeigte die Schulter, kehrte den Rücken
was fort is, is fort
der Zauber, die Magie, lag nur bei dir, war Blase, Traum, Wunsch
hänge ihr nach

Real ist nun was kalt ist, einsam ist, schwer ist, verbraucht ist
Akkus sind leer
und ich lieb nur noch mich
und das mag richtig sein, ist richtig
erst liebst du eine, dann alle und dann keine mehr, nur noch dich
brauchst die Liebe für dich

Bis die kommen mag, die versteht
die das kennt
bis jene kommt mit der du tickst
und du nur hoffen kannst, dass du all das nicht vergisst
dass ihr euch haltet, unterhaltet
Spaß habt, lustig seid, albern seid, ernst seid, traurig seid
euch versteht, euch lieb habt

Mag das alles sein oder ist es nur ein Irrglaube, ein Irrwitz
mag es das wirklich geben
Liebe, sich lieb haben und zusammen leben
oder nur eine Erfindung
wünsche es mir, aber glaube ich noch dran
an das was vorher immer so klar und selbstverständlich war?
alles neu

alles neu ergründet, gewandelt, umgeformt
selbstvertrauter
neu Worte, Worte neu verstanden
neues Umfeld, alles im Wandel
Aberglaube, Magie, Mystik

legendärer Glaube
LoveIsNowHere

Dienstag, 28. Dezember 2010

surreal brainstorm

alles raus was grade da, hier, was grade da, surreal brainstorm. Gibt nicht viel zu erzählen, doch hat man ja doch irgendwie genug Zeit zu nachdenkem, denn so superschnell tippen kann ich auch nicht; und man macht Fehler, die ich dann auch wieder korrigiere.
Surreal Brainstorm einfach nur im Kopf, also dann wenn ich nicht notiere, alles sureal und doch bewusst. Mittlerweile aber nicht mehr fixiert. Nur im Fluss, ein Film, zieht vorbei, greife nur noch selten ein und doch sollte man stets auf sich aufpassen. Doch was kann passieren, was ist stets passiert? Katharsis, Schmerz, Reingung. Sowie eine Lust am Schmerz, doch war sie auch allzu unaushaltbar. Aberglaube, Irrwitz, Wahn, Manie, Egomania.
Da ist soviel, und doch so schwer zuillustrieren. Ein Freund sagte mal, zu viel ist nicht gut. Hat er wohl Recht. Weg vom Grübeln, Abstand nehmend, alles diskursiert, mal hier mal da. Mal in mir mal außerhalb. Makro, Mikro. Adhoc Erklärung, Narzissmus, Egomania, Wahn. Greife nicht ein, Wehre nicht ab, alles im Fluss; Pathos.
Ideologiefrei, unmanifestiert, ständige Illusion und doch keine.
Hört er jetzt auf; macht bald an dieser Stelle weiter; mit ein paar Stunden und Tagen dazwischen; wohl auch ganz bestimmt von einem anderen Ort...cya

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com