Sonntag, 8. April 2012

Du rauchst die falschen Kippen


Und ich weiß, dass es absurd ist. Die Liebe wird nicht über die Auswahl der Kippen entschieden und doch gehört es dazu, denn ich mache mir Gedanken darüber breche ein und Knie nieder. Und es könnte auch in der Summe entscheiden, dass es vieles wie die falsche Auswahl der Kippen gibt. Das man daneben liegt und es dann zur Entscheidung kommt. Aber wohl schlimmer ist, dass man nicht darüber stehen kann, dass man danieder kniet, es nicht so stehen lassen kann, sich den Kopf zerbricht und revidieren will. Eigentlich ist es absurd und verdient keine Beachtung, doch ich habe mich anders Verhalten als sonst. Bin ich das dann auch, wenn ich mich ganz anders Verhalten habe als üblich?
Und niemand kann dir dabei helfen. Niemand so Recht verstehen. Sagen die meisten, lass es so stehen, das hat weniger eine Bedeutung, aber ich kann es nicht, ich muss diesem absurden Funken nachgehen, will ich etwas gerade biegen und mache es nur noch schlimmer, aber ich muss es so machen und nicht wirklich jemand kann es verstehen. Ich  mache kaputt, vielleicht hatte sie sich gar nichts weiter bei gedacht, aber ich muss darauf eingehen. Zeige dann natürlich Schwäche und lasse tief blicken, aber was ist schlimm daran, wenn ich tief blicken lasse, wer ich bin, wenn ich es nicht stehen lassen kann. Warum kann sie das nicht auch lieben? Schließlich bin ich auch das. Ich hasse Psychologen, sie lassen dich nicht machen, alles ist falsch. Wollen dir zeigen, wie man sich korrekt verhält, sagen dir, du sollst es so stehen lassen, aber sehen nicht, dass sie mir die Freiheit nehmen. Mag ich zwar in die Freiheit der anderen eingreifen, aber ich tue niemanden was. Was ist falsch daran, nochmal nachzuhaken, es nicht stehen zu lassen? Ich tue niemanden weh und sollte doch auch damit geliebt werden können. 





Irgendwann hat man es wahrscheinlich gecheckt und dann scheißt man darauf, was geschehen ist, dann will man gar nicht mehr nachhaken und dann sind alle Psychologen glücklich, dann ist die Liebe zufrieden, dann kommt die Liebe, dann wäre ich heute in Beziehung und alles und jeder würde mich cool finden, aber ich will gar nicht cool sein. Ich will wenn damit glänzen, dass ich auch nachhake, dass ich es nicht stehen lassen kann. Ja gute Psychologen, ich bin Mann, wenn ich es gelassen stehen lassen kann. Das wollen sie dir alle sagen, lass es stehen und das kotzt mich an, denn ich will es nicht stehen lassen. Ich reiße mich selbst nieder. Was ist falsch daran, kann mich doch auch damit lieben oder wollen alle einfach nur die perfekt Fassade lieben. Das Coole, den Glanz, deine Selbstzufriedenheit, dein Selbstbewusstsein. Das Leben und Logik kotzt mich an, warum nicht eine andere Logik, warum können wir nicht alle mal Schwäche zeigen, uns selber niederreißen, was kein Niederreißen mehr wäre, wenn wir es tun würden, aber alles muss perfekt sein, eine Fassade haben, eine Gelassenheit haben, dann sind alle Psychologen zufrieden. Wir sollen keine blöße zeigen, wir sollen alle gelassen bleiben. Aber es kotzt mich an, warum nicht anders, ihr Wixxer. Warum nicht so wie ich es mache, tue ich doch niemanden weh. Wo ist das Problem? Das wir uns dann wirklich kennenlernen, dass wir sehen, dass wir nicht so cool sind, dass wir sehen, dass wir alle Probleme haben. 
Und so lernen die Leute, auszuhalten, gelassen zu reagieren, ihr Leben damit zu genießen, sollen doch andere die Scheißarbeit machen oder was weiß ich. Die Leute lernen sich lieben und können deshalb so stehen lassen, sie haken nicht mehr nach, aber ich kann mich doch auch lieben lernen, wenn ich nachhake, wenn ich mich klein mache, schwach mache. Wo ist das Problem? Würde ich mich selber lieben, würde ich nicht nachhaken, würde ich einsehen, dass niemand vollkommen ist, würde ich nicht nachhaken? Will ich vollkommen sein um jeden Preis und zerstöre eigentlich, fange ich immer wieder von vorne an. Bis ich lerne dass nichts vollkommen sein kann und ich dann selber mein Verhalten gelassen stehen lassen kann und  ich dann merke, wie andere ins Rudern kommen, an meiner Tür kratzen, weil ich so gelassen bin. So läuft das Spiel, so das System. Bin ich cool, gelassen, Mann, werden sie kommen und eigentlich habe ich dann Macht, die mir dann aber auch egal sein wird. Die anderen werden verzweifeln daran, dass ich es gelassen werde stehen lassen können, aber scheiß drauf. 
Heute kann ich es nicht so stehen lassen, mache Sachen die ich eigentlich nicht bin, die ich eigentlich anders mache und ich kann nicht verstehen warum ich es so machte. Und so bin ich immer der Idiot, der mit seinem Bild nicht zufrieden ist, der sich selbst nicht mag und die Vergangenheit perfekt machen will, was nicht geht und nur zeigt, wie abhängig und ausgeliefert du bist. Du wirst uninteressant, bist nicht mehr begehrenswert, magst noch liebenswert sein, aber bist nicht der coole Mann, nicht der Gelassene, nicht der Genießer.

Es interessiert sie nicht mehr, sie erkennt dich in deiner Jämmerlichkeit, in deiner Lächerlichkeit. Zwar bist du ohnehin der langweilige Idiot, aber da hätte sie nach einer langen Zeit erst drauf kommen sollen. So zeigst du ihr deine Idiotie sofort, schreckst sie auch ab, bedrängst sie, greifst ein in ihre Freiheit nur um deiner eigenen idiotischen Freiheit gerecht zu werden. Etwas zu perfektionieren was in der Vergangenheit liegt. Es wäre besser es so stehen zu lassen, aber das kannst du nicht. Vielleicht wäre sie dann heute hier, vielleicht brauchst du auch jemanden der dich damit versteht. Oder du lernst heute, selbstbewusst und gelassen stehen lassen zu können, aber wenn ich das heute lerne, verändert sich auch mein Blick auf die Vergangenheit, dann war alles richtig und doch ist sie heute nicht da und doch habe ich dann wieder Hoffnung. Und doch habe ich alles kaputt gemacht, weil ich mich selbst nicht mag oder narzisstisch verbessern muss, meine Fehler nicht aushalte, mir nicht egal sind, ich damals nicht erklären konnte und dann doch alles nur noch schlimmer mache. Ich wünschte ich wäre dieser Mann, ich wünschte ich hätte diese Coolness, das Selbstbewusstsein und habe ich es heute, just in diesem Moment, ärger ich mich dass ich es damals nicht hatte und lege mich wieder mit der Vergangenheit an.

Selbstbewusstsein ist nicht Größenwahn

Eigentlich hat man nichts, schmückt sich mit Poserkram und schielte immer auf die glänzenden Helden. Vielleicht wollte man sich mit den glänzenden Helden schmücken, damit man wer ist. Vielleicht so wie sie ist. Die Erfahrung aber zeigt, dass auch sie sich nur schmücken, auch nichts wirklich haben, aber woher habe sie das Selbstvertrauen, das Selbstbewusstsein? Haben sie es überhaupt? Auch sie dümpeln vor sich hin. Wissen auch darum, dass sie sich eigentlich nur schmücken. Dass sie glänzen, weil andere sie anglänzen. Wie bei mir auch, andere glänzen dich an und du weißt dass du eigentlich nicht dieser Glanz bist und doch fühlst du dich darin wohl, denn du bist es nicht anders gewohnt. Doch andere spiegeln den Glanz nicht denn sie selbst sind es ja gewohnt, dass sie den Glanz bekommen, vielleicht sehen sie den Glanz in dir auch einfach nicht. Und weil sie den Glanz in dir nicht sehen, fühlst du dich wertlos, unsichtbar, dreckig, gewöhnlich, mittelmäßig, billig.

Dieser Post ist fad, gibt nichts her. Einfach nur ein so Rumgetippe. Einfach nur eine Suche nach Gründen, warum sie heute nicht hier ist, was sie wohl anders sieht.
Wer ich bin, das ist egal, wer  ich damals war und die Frage danach ist ebenso egal und sowieso unsichtbar. Was hat sie dann gesehen? Meinen Körper, meinen Kleidungsgeschmack, was hat sie gehört? Meine Stimme, meine Musik, die ich mitgebracht habe. Sie weiß nichts davon wie ich hier lebe, in welcher Wohnung, wie daneben man sich manchmal einrichtet, was man für peinliche Sachen macht, um Größe zu haben, sie weiß nichts davon, wie ich früher einmal war. Sie weiß nicht viel, aber meine Erfahrung sagt mir, dass es ihr ebenso mal ging und doch sieht sie ganz anders aus, kommt sie ganz anders daher in ihrem Verhalten. Ich fühle mich nicht fake, aber warum leben andere selbstbewusster? Warum konnten andere längst Frieden mit ihrer Vergangenheit schließen. Ich bin nichts besonderes nur weil ich noch keinen Frieden schließen konnte, nur weil ich ehrlich mir Gegenüber bin, aber warum wirken andere selbstbewusst und groß, ich dagegen fühle mich klein, langweilig und nicht für dich liebenswert. 
Warum kannst du mich nicht lieben, warum bin ich für dich nicht verliebenswert? Wohl die größte Frage, die mich beschäftigt und es sowieso immer die Frage meiner Jugend war. Ja, man sollte sich zufrieden geben, mit dem was war und ist, aber leider geht das so einfach nicht, denn genau das habe ich früher nicht gemacht und dich vielleicht auch deshalb nicht neben mir. Bei mir und was auch immer.

Vielleicht weil man immer depressiv war und selbst daran Schuld ist. Vielleicht weil man ein Narzisst ist und auch daran selbst Schuld ist, man an seinem Narzissmus arbeiten will, doch dann in den Selbstzweifeln hängt und hadert, sich in Selbstmitleid verliert um dann wieder festzustellen, dass man ein kleines selbstverliebtes Kind ist, dass die Kurve nicht nehmen kann und dann wieder selbst Schuld ist, an seiner Scheiße ist, weil das narzisstische Kind immer gekränkt sein muss, denn es hat nicht alles was es will, was es sich in seiner größenwahnsinnigen Fantasie und Sehnsucht vorstellt. Das Kind kann sich nicht mit mittelmäßiger Arbeit zufrieden geben, die Langeweile würde seinen Geist töten. Das narzisstische Kind hält sich für was Besseres, ist ständig gekränkt und selbst Schuld daran. Es ertrinkt in Selbstzweifeln, denn wenn es ehrlich ist, hält es sich ja für was besonderes und das darf nicht sein, das weiß es selbst und so kann es nie selbstbewusst gehen. Nie einen Abschluss finden, denn die Vergangenheit ist zwar grammatikalisch selbstverständlich perfekt, aber nie in seinem Geiste. So kreist die Vergangenheit ständig, keine Konzentration auf das Wesentliche oder auf das was tatsächlich auf ihn zukommt möglich. Sein Geist behindert ihn. So ist er naturgemäß zwar immer in der Gegenwart, aber der Geist hinkt hinterher und ist ein vergangenes Problem mit Hilfe einer neuen Brille und Perspektive, doch noch gelöst, so ändert sich auch die Zukunft, die Zukunft wird dann wieder rosig, glänzend, voller Hoffnung, so als hätte man doch alles richtig gemacht. 

So kann ein und dasselbe Problem der Vergangenheit, eine Aussage, ein Verhalten, in fünf Minuten glänzen und Hoffnung machen, meine Zukunft rosig gestalten, aber eigentlich ist das dann immer eine Verdrehung der Tatsachen oder eben schon viel zu spät, da man schon so viel Brandbeschleuniger gelegt hatte. Das ein und dasselbe Probleme, ist abhängig von der Perspektive, doch diese Perspektive auf Dauer zu halten, ist die Kunst. So sind viele Perspektiven wahr, aber keine ist es wirklich, doch die dunkle, mittelmäßige und depressive Brille, ist die automatische, also scheint diese die WAhre zu sein. Ist sie auch nicht, aber für diese muss man keine Kraft aufbringen, zwar zieht sie die Kraft und Konzentration für die Zukunft und stellt eine massive Behinderung dar, aber es scheint die ehrlichste zu sein. Aber wenn wir alles ehrlich sind, müsste es uns alle so gehen. So ist es besser, die Wahrheit zu verzerren, ist es besser, sein Leben hochzustapeln, denn die Ehrlichkeit, sollte jeden behindern. Oder man macht es so, dass man ehrlich ist, aber sich davon nicht runterziehen lässt, Distanz dazu einnimmt, aber das bedeutet immer Arbeit und man muss auch Glück haben, es zu schaffen, jene Distanz einzuhalten. Man kann den ganzen Tag daran arbeiten, aber wenn dir nicht die passenden Gedanken, dann haste Pech, dann fällst du, dann hast du keine Chance und nur vielleicht der nächste Morgen kann dich retten. Ja, nur das Glück kann dich retten. Ich glaube man selbst kann nicht viel tun, man kann nur HALTEN, AUFPASSEN, aber dann kann es wieder ganz schnell gehen und die Tretmine ist schneller als du, dann holen dich deine Gedanken ein, dann kreist es, zieht es, dann wird der Anfang zum Ende, alles gleich, ein Kreis, ein Strudel, dann ist der Kopf voll, alles in selber Priorität, dann hilft nur noch aushalten, durchhalten und kein Ende in Sicht, willkommen Depression.

Schön, dass man seine eigenen Diagnosen auswendig kennt. Kennst du die Psychose auswendig, die Depression, den Narzissmus, das Bipolare, die Borderlinescheiße, die Derealisation, die Depersonalisation, die Dissoziation, die Ängst, die Panik und so vieles mehr, aber die Glücksformel finde ich nicht, finde ich auch nicht heraus, was das Schicksal so bringt, irgendwie hat Gott ein Geheimnis daraus gemacht, Gott ist einfach kein Wissenschaftler, Gott ist cool, aber auch ein Arschloch, denn meint man ihn gecheckt zu haben, ist er doch wieder ganz woanders und heckt den nächsten Schicksalsschlag aus. So steht man immer im Ring mit Gott, aber der Penner ist wieselflink, der muss sich nicht einmal decken, der schlägt auch nicht zu, der verwirrt dich einfach, der verzaubert dich, der entdeckt dich und lässt dich wieder fallen. Gott ist ein Hure, die dich wunderschön fickt, dich auch niemals verlässt, aber immer nur da ist, wahr ist, wenns extrem wird, der Rest ist dir selbst überlassen, wie du mit der Erfahrung umgehst, aber denk bloß nicht, dass du deshalb etwas besonderes bist, im Gegenteil, wenn du einen Auftrag hast, dann wohl eher zu Arbeiten, das mittelmäßige zu genießen, herauszufinden was mittelmäßige Liebe ist und was weiß ich noch.

Vielen Dank lieber Gott, dass du mich so verarscht hast. Dass du mir das Wahre gezeigt hast und dann wieder genommen hast.
Ich bin Mensch, ich bin faul, aber für die große Liebe, will und werde ich Knechten. Drück mir die Daumen, Gott. Bete für mich lieber Gott.

Samstag, 7. April 2012

Warum sollte ich privilegiert sein? Warum sollte ich nicht durch die mittelmäßige Arbeit durch müssen?


Was kann der Weg sein? Bin ich auch nur Mittelmaß, nichts besonderes. Vielleicht meinte man mal, das sein zu müssen. Warum  wollte man etwas besonderes sein? Macht gar keinen Sinn. Ich bin wer, bin wer genug. Vielleicht wollte man die Einsamkeit, die Langeweile damit ausschalten, dass da einer komme, der dich in deiner Großartigkeit erkennt, der dich erkennt. Aber sind wir alle Mittelmaß, auch wenn andere großartig glänzend erscheinen. Aber auch die sind es nicht. 





Man wollte etwas tolles machen, etwas hermachen, auch so toll sein, auch so glänzend sein. Wollte man sich vielleicht auch einfach nur schmücken. Kein Versager mehr sein. Wollte man aber auch die gewöhnliche, mittelmäßige Arbeit vermeiden. Man das zwar könne, aber nicht will. Heute weiß man das, weiß man mehr, aber dennoch noch nicht wo es hin gehen soll, wo ich hingehen will. Aber ich will als erster da sein, haha. Kann mich nicht ausruhen, stehe unter Druck, kann mich nicht hinlegen, kann nicht faul sein, aber erreichen tue ich nichts. Der Motor rennt im Leerlauf und das was eigentlich wichtig und wesentlich ist, gehe ich nicht an. Es ist ein Spiel auf des Messers Schneide, ein Fallen, ein Spiel mit dem Schicksal. Ein Versuch, Irrtum-Verhalten, ob es das Schicksal wirklich gibt, ob es Gott wirklich gibt. Aber so bleibt man immer nur passiver Spielball. Ist nicht wirklich Herr und Schmied seines Glückes und vielleicht geht das auch gar nicht. Ist es und bleibt es eine Glaubensfrage. Ein Spiel mit dem Pessimismus, ein Spiel mit Fiktion und Realität, ob es gelingen kann einen Trick zu finden, die sich selbst erfüllenden Prophezeiungen, umzumünzen, eine Glücksformel zu finden. Denn wenn es eine Formel für Unglück zu geben scheint, dann solle es nach Adam Riese auch eine fürs Glück geben. Doch eigentlich bleibt es immer eine Frage der Einstellung: Glas halb voll / Glas halb leer-Typ, bla..


Ziemlich simpel. Aber warum, stimmt das einfach nicht? Weil man zuviel Zeit hat, sich Sorgen zu machen? Weil man mehr sein will? Weil man großartig sein will, weil man glänzend sein will, weil nur das Unerreichbare zählt? Ist mein Ziel überhaupt utopisch? Ist die Sehnsucht unstillbar? Kann man niemals glücklich und zufrieden sein?
Wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun, so habe ich mal in einer Zitatensammlung gelesen und sowieso genieße ich bemerkenswerte und respektable Narrenfreiheit. Ich bin zum Hochstapler geworden, aber eigentlich nennt man das Erwachsen sein. Man kann sich vieles vorstellen, vieles imaginieren, viele Schmerzen, viel Lust, Spaß und Freude, aber es ist nicht dasselbe wie in Realität, in Realität fehlt immer was, es ist immer ein Mangel. Kann das jemals aufhören? Ich glaube nicht, ich glaube es ist unstillbar und doch habe ich Träume, den Glauben daran den Mangel aufzuheben. Es mag Illusion sein und doch ist es der Antrieb, der Grund zu leben. Der Grund zu leben ist also ein Mangel dessen Überwindung utopisch ist, also ist es auch eigentlich sinnlos, morgens aufzustehen, ist es auch sinnlos, sich Abends zu Bett zulegen, wenn die Überzeugung vom unstillbaren Mangel, gesetzt ist.

Ich suche mein Mädchen, meine Prinzessin, aber sie kann nur passiv gefunden werden. Ich weiß, dass es sie gibt, dass habe ich bis Heute schon gut zweimal erfahren dürfen, als der Mangel für einen großartigen Moment zum Märchen wurde. Ich meine Prinzessin, aber nicht immer dafür begeistern kann, sondern damit auch verschrecken kann. Doch was nutzt es die Gedanken daran zu verschwenden, wenn sie heute nicht hier ist und mir mein tatsächliches Leben entgleiten, ich mir das Leben buchstäblich nicht nehmen kann, ich es nicht mehr in der eigenen Hand und im Griff habe. Wenn der Alltag und Verpflichtungen davon schwimmen und das Land der harten Arbeit auf mich zu kommt. Dann Arbeit kommt, die mich anwidert, die mich lähmt, die mich so mittelmäßig macht. Jeder naturgemäß mittelmäßig ist, aber ich will diese mittelmäßige Arbeit nicht, ich das Gefühl der Langeweile und Mittelmäßigkeit nicht ertrage. Aber warum sollte ich ein "besserer" Mensch sein, der diese Arbeit nicht machen muss?

Freitag, 6. April 2012

Der Prinz weiß um die schönste Frau im selben Raum


Und wenn es der Weltraum ist. Der Prinz wählt die schönste Frau im selben Raum. Die Anziehung ist immer magisch. Unweigerlich treffen sie aufeinander. Nichts kann dazwischen kommen. Ist es nicht immer Liebe auf den ersten Blick, aber beide wissen um den Raum, um die begrenzte Zeit. Sie müssen sich treffen und wenn es einmalig ist. Denn sie wissen um die Gelegenheit, um die Aufregung, um die Spannung. Es sind Königskinder in einem Raum, ein Begehren, ein Spiel im Realitätskonflikt. Ist dieses Spiel dem einen immer bewusster als dem anderen. Sind beide fasziniert, gespannt, aber nicht immer leben beide in diesem kindlichen Märchen, aber beide treibt nur diese Sehnsucht, doch konnte sie nicht den Mut fassen, dieses lächerliche Märchen wahr werden zu lassen. So ist sie zwar im Raum, aber immer auch außen vor, nämlich der, in der Realität. Leider war unsere Liebe nie real, sondern immer nur Traum, Spiel und Illusion. 
Ja, mein Schatz du hast Recht, ist es die Realität, die zählt und wir kennen uns nicht. Ich liebe dich, dich liebe ich und du fehlst.

Wenn die Eifersucht im Absurden liegt ist jegliche Coolness fort. Eben unsere uns mal verbindende Liebe

Aufs Podest

Schwierig, wenn du immer scheinst. Schwierig, wenn ich dich so unnahbar mache. Schwierig, wenn ich dich immer angehimmelt habe, immer schon. Wenn du nie deinen Glanz verloren hast. Wenn ich dir nie den Glanz nehmen wollte. Wenn du immer mein Stern warst, wenn ich nie einsehen wollte, dass du und ich Menschen sind, vom selben Stern. Wenn ich nun all die Bewunderung, die mir mal entgegengebracht wurde nun selbst entgegenbringe und dich von mir entfernt.

Wenn ich dich vergötter, wie Heranwachsende der Mittelstufe, die aus der Oberstufe vergöttern. Weil du immer schon zwei Jahre weiter warst. Weil du immer schon zwei Jahre mehr Erfahrung hattest und dir das, wie mir eigentlich scheißegal ist, aber zwischen uns liegt, wie ein Stein, wie Steine, die ich nicht zu einer Treppe, nicht zu einer Brücke machen kann. Da war nie ein Band, da war immer nur ein Schein, eine Täuschung, eine Illusion. Nur weil ich mit dir glänzen wollte, meinen Glanz zurück wollte, mich mit dir schmücken wollte. Und ich es selbst nicht mag, wenn man mich vergöttert, weil ich ja doch so cool bin. Ich es selbst nicht mag, wenn man meint ich sei Avantgarde.

Du rockst, machst dein Ding


Du rockst die Klausuren und die Anderen stellen sich an. Weicheier, Heulsusen. Die ihr Ding nicht durchziehen, aber wissen tust du auch nicht was du willst. Du aber rockst, machst dein Ding, die Anderen stellen sich an, ziehen ihren Kopf weg. Du hast es nicht schwerer, aber heulst nicht rum. Existenzangst musst du nicht kennen; ist da immer Papa, der dich unterhält, du kannst gar nicht fallen. Ok, da kannst du nichts für..


Du bist mein letzter Geist in mir, so hoffe ich. Der letzte Geist, der mich blockiert, der in meiner Konzentration steht. Es geht nicht darum, dich nicht mehr zu wollen. Es darum geht, dass du mich nicht mehr interessierst. Nicht weil ich größer bin, sondern weil ich es nicht mehr brauche, weil ich den Kampf in mir besiege und wenn ich auf der Straße lande. Mein Leben lang will ich den Geist in Schach halten, mein Leben lang will ich dich schachmatt setzen, mein Leben lang will ich schneller sein als dein Geist, als dieser Geist, als mein Geist in mir.

Ich bin nicht länger mein Geist. Ich distanziere mich des Geistes. Ich bin das nicht, das habe ich  mir nicht ausgesucht. Ich bestimme meine Stimmung, meine Verfassung, ich kontrolliere was ich denken will, ich bin mächtiger als meine Psyche, ich bin auf alles vorbereitet und ich hasse Überraschungen. 





Dich habe ich nicht ausgesucht, du warst einfach da und dann einfach fort. Ich habe dich nicht ausgesucht und du willst nicht einmal was von mir. Ich habe dich nicht ausgesucht, aber heute bist du immer da. Wie kann das sein, wie kann das gehen? Ist das Liebe? Es kann keine Liebe sein, denn warum will ich dich fertig machen? Warum will ich dich leiden sehen? Liebe ist das nicht. Nicht einmal Rache. Wofür. Wir beide wollten eigentlich gar nicht, du warst da, ich war da. Zum falschen oder richtigen Zeitpunkt. Was kann richtig daran gewesen sein? Wollten wir uns heilen, wollte ich mich instinktiv, unbewusst, passiv heilen? Ich habe dich nicht ausgesucht, ich bin einfach zu dir gekommen, so genau weiß ich nicht wieso.
Doch wenn es Schicksalsführung war, warum bist du dann nicht da, warum wolltest du dann nicht? Wir haben uns nicht ausgesucht, warum hatten wir dann etwas miteinander? 

Wir sind beide keine Schlampen, warum hatten wir dann was miteinander? Wir haben uns auf den ersten Blick gemocht, kennengelernt, warum ist dann nicht mehr daraus geworden? Du wolltest mich kennenlernen, wir wollten mehr voneinander wissen, fanden  uns geheimnisvoll und doch wussten wir bereits alles von einander. Wir haben es uns nicht ausgesucht, ich habe dich nicht ausgesucht. Kann man sich den Partner überhaupt aussuchen? Kann man sich die Liebe überhaupt aussuchen? Werden wir nicht aneinandergeführt? Und warum wird es wieder getrennt? 

Man kommt passiv zusammen, aber die Liebe wird bestimmt vom anderen oder von mir getrennt. Alles andere ist Fügung, ist ein Arbeiten an der Beziehung, ein Festigen, ein sich Kennenlernen.


Wir haben einander ein wenig kennengelernt, waren begeistert. Aber mehr dann nicht von dir. Du bist  nicht in den Sog des Verliebtseins geraten. Warum? Wolltest du nicht? Konntest du nicht? War kein Funke da? Es ist nichts aus uns geworden und heute stehe ich mit nichts da.
Irgendwie läufts nicht, keine Konzentration und ich will auch nur an dich denken. Mehr habe ich ja nicht von dir. Irgendwann ist auch das vorbei und es wäre besser, das Denken an dich bewusst und bestimmt zu beenden, anstatt es der Zeit und dem Schicksal zu überlassen. Denn erst dann ziehe ich Stärke, Selbstbestimmung und den wichtigen eigenen Willen. Wäre es besser mit deinem Geist in mir bewusst spielen zu können: Ihn zu denken dann wann ich will, ihn abzubrechen wie ich will. So wie du es vielleicht auch mal getan hast  und dann das Interesse daran verloren hast, drauf geschissen hast und heute rockst, dein Ding machst. Dein Leben, deine Verwirklichung, deine Freiheit und deine Träume so gut wie möglich lebst.

Ich liebe deine Frechheit, aber dann ging deine Frechheit gegen mich und weil ich ausgeliefert war, abhängig, schwach, unterworfen, konnte ich mich nicht dagegen stellen. War ich nicht ebenbürtig, war ich nicht auf deiner Höhe oder eben einfach nicht selbstbewusst genug zu sehen, dass ich nicht minder bin, aber dafür war es zu spät. Schließlich bin ich immer schon voller Zweifel gewesen, immer schon am Hadern, voller Versagertum. So standen die Vorzeichen immer schon schlecht für uns. Heute stehen die Vorzeichen anders, die Mathematik, die Gleichung, die Formel, besser, aber dafür ist es zu spät und so lege ich mich mit der Vergangenheit und der Mathematik an, um die Vorzeichen nocheinmal zu ändern, doch das ist unmöglich und doch tue ich es. Ich will die Omen, die Vorzeichen unser Beziehung ganz zu Anfang nochmal ändern, doch ich bekomme keine zweite Chance. Ich bekomme kein neues Vorzeichen, obwohl es sich schon verändert hat, doch nicht mehr für uns. Unsere Vorzeichen sind immer dieselben geblieben. Warst du immer das Plus ich immer das Minus. Und ich habe den Faktor vor dem Minus immer weiter erhöht. Je mehr ich rede desto stärker wie der Faktor, das Ergebnis dasselbe.

Heute sehe ich wieder Frauen, die Vorzeichen stehen gut, aber für uns ist es zu spät. Hätte ich die Rechnung immer mit mir selbst ausgemacht, vielleicht wäre das Ergebnis dann besser ausgefallen. Doch die Rechnung in mir wollte immer ausbrechen. Auch weil es mir peinlich war, dass du meine Heldin warst. Heute stehen die Vorzeichen besser, sind Helden dekonstruiert. Aber für uns ist es zu spät. Die Vergangenheit, das Ergebnis, abgeschlossen, keine zweite Chance. Ich habe nur für dich gearbeitet. Für dich mein Vorzeichen geändert, wollte sogar versuchen, glücklich und fröhlich zu werden, aber es ist zu spät. Nur für dich habe ich gearbeitet, gebaut, geschaffen, mich gequält, mich verändert und gebessert. Ich bin fast derselbe, wie vor 13 Jahren, der Alter, wieder der Alte, der alte Tim, aber es ist zu spät und alles beginnt von vorn, nur nicht für uns. Du fehlst mir. Und vielleicht ist das des Rätsels Lösung, dass ich über dich, für dich, über die Arbeit, wieder der Alte geworden bin. Leider ohne dich und das ist das tragisch-dramatisch Komische. 

Donnerstag, 5. April 2012

Die Tage ist mal der Jesus gestorben

Glaubst du das?
Such mal Eier
Glaubst du das?

Ja, wir sind alle Jesus
Check mal
Jesus war Genie
Ich bin Genie
Ich bin Jesus
Jesus war Casanova
Jesus war Goethe
Jesus war Shakespeare
Jesus ist und bleibt Einstein
Und ich liebe den Rap
Ich liebe Dike
Und ich hasse den Battle
Niemand ist fake
Keep it real
Word up

Ich liebe dich, dich liebe ich
Du hast mich nie verstanden
Und wartest auf Jesus
Und checkst es nicht wenn er vor dir steht

Denn Jesus kommt als IDIOT
JESUS IST EIN IDIOT

Nietzsche ist der Übermensch
Nietzsche kommt fett
Aber du willst den coolen Jesus
Den Casanova

HipHipHurra
Ich lebe für HipHop
Du wolltest mich niemals sehen
Na dann suche mal weiter



Eier

Dazu gekommen, wie die Jungfrau zum Kind


Hallo mein Schatz. Ich habe mir all das nicht ausgesucht. Ich habe kein selbstbewusstes Leben geführt. Wo war ich, all die Jahre? Wer hat aus mir gesprochen? Wer hat für mich entschieden? Wer hat mich entschieden? Ich war entschieden auf dich entschieden. Ich musste zu dir kommen. So genau weiß ich nicht wieso. Ist das Liebe wenn ich mich nicht selbstbewusst für dich entschieden habe, sondern einfach nur entschieden auf dich entschieden war? Ich kann nichts dafür mein Schatz, ich kann nichts dafür. Und so war ich kein Mann als ich bei dir war, so war ich kein Junggeselle, als ich bei dir war. So war ich nur einsam, auf meiner vernebelten Insel, als ich zu dir kam.
Ich habe mir all das nicht ausgesucht, auch dich habe ich nicht auserwählt, habe ich dich angehimmelt, angebetet, aber ich habe mich nicht für dich entschieden. Zwar war ich entschieden auf dich entschieden, auf dich fixiert und festgelegt, aber ich habe dich nicht ausgesucht, sondern aussuchen lassen. Ich kann nichts dafür und du ebenso wenig. Passive Liebe, Liebe auf den ersten Blick. Wo bist du hin mein Schatz, wohin habe ich dich vertrieben. 
Auch du bist einsam, auf deiner Insel, aber lebst bewusster. Hast heute deine Träume und Ziele und kannst erst Recht nicht verstehen, wenn man sich festlegt auf einen Menschen, soviel weiß ich von dir. Aber was willst du, was bist du? Ein unentschiedener Geist? Ein Rätsel? Ein Mythos? Gibt es dich eigentlich wirklich oder bist du nur Gerede?
Ich liebe dich, keine Frage, doch wieso, das weiß ich nicht. Wie siehst du? Was ist deine Klarsicht, was ist deine Brille wirklich? Ich vermisse dich, will dich kennenlernen, aber das geht wohl gar nicht, du würdest deine Freiheit deine Insel immer vorziehen. Nie könnten unsere Kontinente verschmelzen und bleiben, denn du würdest dich nie entscheiden zu bleiben.
Du kommst klar, lebst in selbstgewählter Einsamkeit, während ich immer nur Spielball meiner Passivität war. Während heute die Spielbälle wieder in mir sind, waren sie vorher wie Geister um mich. Habe ich heute mehr Selbstbestimmung, aber wo stehst du? Wie handelst du?
Du ziehst deine Freiheit vor. Nichts ist dir wichtiger und da kommt dann auch keine Liebe dazwischen, denn die würde dich passiv zwingen, dir deine Selbstbestimmung nehmen. Was schützt du mein Kind?
Wo willst du hin? Was hast du gegen die Liebe? Warum kannst du dich nicht zeigen? Warum kannst du dich nicht zuwenden? Wovor hast du Angst? Du glaubst an den Richtigen. Ich auch. Dann wünsche ich uns mal viel Glück.

Deine Freiheit ist dein wichtigstes Gut, leider habe ich davon nie sehr viel kosten und genießen können, bliebe ich doch immer der Sklave der Einsamkeit, das Aushängeschild meines Schicksals. Schön dass du da klarer bist, bestimmter bist. Leider blieb ich der depressive Idiot.

Da sind Bälle in dir. Mal nah, mal fern. Zu oft tangiert, im Kurzschluss


Da gibt es den Ball, die Brille Ficken und Leidenschaft. Wir alle wollen wohl den animalischen Fick. Aber wir alle wollen auch die große Liebe. Schließt das Eine das Andere aus? Was wollen wir? Was wollen wir lernen? Alles gehört irgendwie zusammen. Jeder hat irgendwie Probleme. Wollen wir erst woanders leidenschaftlich Ficken gelernt haben, für die große Liebe? Warum nimmst du die große Liebe nicht an? Weil du nicht Ficken kannst? Weil du erst das lernen willst? Ist dir das wichtiger?

Hattest Angst dich zu entscheiden, dein Leben einzuschränken. Das da einer kommt, der dich unter Druck setzt, dir Freiheit nimmt. Warum? Weil du erst noch dein Problem Ficken lernen willst. Es auch niemand wissen soll, aber an deinem Verhalten kann ich zwingend logisch ableiten, dass du Ficken willst, das du dein Problem damit ersteinmal lösen willst. Erst noch deine Wildheit, deine Leidenschaft an den Mann bringen willst. Schade, schade dass dir das Ficken wichtiger ist, als die Ehelichkeit. Schade, dass du dich nicht verlieben willst, dass du erstmal nur an dein Problem denken willst und zudem nicht einmal so ehrlich bist es zuzugeben, dass du Angst vorm Ficken hast. Und warum gibst du es nicht zu? Weil du voller Lust bist, voller Leidenschaft, wild bist, rocken willst, dein Ding machen willst. Du gibst dein Problem nichteinmal ehrlich dir selber zu, also soll der kommen der dich gefühlvoll erkennt und dir dann das Ficken beibringt. Der dich in der Leidenschaft erhört, dich gerade biegt. Du willst weiter frei sein, du willst dein Problem Ficken lösen, noch viele Männer kennenlernen, Erfahrung sammeln.

Du träumst von der Leidenschaft, dass da einer kommt der dich nimmt. Der dich erhört, der dich erlöst von deinem Problem, du willst dein Problem ausleben, aber kannst noch nicht. Immer ist es deine Brille, die dich nicht loslässt, überall trägst du es mit hin, es verfolgt dich mittlerweile sogar, macht dir manchmal Angst und es wird bedrohlich. Du entscheidest dich erstmal lieber fürs Ficken, oder für den großen Liebhaber, mit dem du das Ficken lernst. Für die große Liebe und die Leidenschaft. Fürs animalische, Kopf aus, fallen lassen, Leidenschaft. Aber ist das Liebe? Auch. Du willst eben einfach alles. Auch du willst das perfekt Glück.

Dein Problem ist das Ficken, du willst, kannst aber nicht, willst es zuerst lernen und lösen, was in deiner Vorstellung anscheinend nicht möglich ist, aus Angst, aber auch weil du nicht ehrlich dir selbst gegenüber bist. Aber eigentlich willst du leidenschaftlich gefickt werden und das enttäuscht mich. 
Ja, das enttäuscht mich sehr, dass dir das so wichtig ist. Es enttäuscht mich weniger, dass du es willst, sondern dass es dir so wichtig ist. Du tust es nicht einmal, aber es das wichtigste an deinem Tag und deshalb bin ich enttäuscht, macht es mich wütend, traurig.

Dieser Ball, diese Brille, wenn sie mich beschäftigt, wenn sie mich tangiert, ist der kleine Tod. Ich selbst bin wild und davon problematisiert. Es zieht runter, verwirrt mich, macht mich unklar. Nichts geht mehr. Dieser Ball, wenn er wie eine Klette ist, will gelöst werden und ich kann ihr auch verzeihen, aber es ist eben auch traurig, dass es so ist, es ist enttäuschend, es ist menschlich. Die Wut und die Wucht dieses Sex-Balles nimmt ab, von Mal zu Mal, aber nur wenn man ehrlich bleibt, auch fair bleibt und doch kommt der Ball immer überraschend, immer wieder neu. Dieser Ball ist Leidenschaft, tierisch, tödlich und zerstörerisch. Dieser Ball hat nichts mit Liebe zu tun, aber ich bin wütend, dass ihr dieser Ball so wichtig ist und sie ihn nicht eintauscht, ihn zwar zum Handel bringen will, aber ihn woanders ausleben will. Nicht in der Beziehung sondern wild auf der Straße, aktiv auf Reisen. Denn sie will den Ball in Leidenschaft leben, im Lernen. Ihr Problem nicht mit meiner Liebe eintauschen. Sie will noch Lernen, will noch frei sein. Aber nicht in die Ehe gehen. Sie hat mich einfach nicht geliebt, sie hat sich eben nicht verliebt. Sie will Lernen und keine Funken austauschen. Ihre Augen sind auf ihren Ball gerichtet, aber nicht auf meine Augen. 

Ihr Ball ist wichtiger, als der Meine, deshalb bin ich enttäuscht. Bin enttäuscht, dass sie nicht Lieben, sondern lernen will. Bin enttäuscht, dass ihr ihr Sexball wichtiger ist, als der der Anderen. Haben wir alle komplexe Probleme. Sie will frei sein, wild sein, Lernen, aktiv sein, Reisen, leidenschaftlich Single bleiben und Erfahrungen  sammeln, aber mich nicht lieben und heiraten und das enttäuscht mich, dass sie viel lieber noch Lernen will, sexuell aktiv sein will.

Ich war wohl zu einsam, wollte den Himmel auf Erden, aus Einsamkeit. Heute bin auch ich frei, zufriedener, weniger einsam. Auch ich will heute keine Ehe, mit irgendwem. Keine Ehe, keine Beziehung eingehen. Auch ich will Junggeselle bleiben. Aber ich will kein Ficken lernen. Ich will auf die große Liebe auf den ersten Blick warten. 

Leider war ich damals nicht ruhig und stabil, um zu sehen, wie ich mich verliebt hatte. Ich war wohl auf Befreiung aus, aber war nie frei und in Freiheit. Denn meine Einsamkeit ließ mich zwangsweise entscheiden, unter Druck und bedrohlich, war ich nicht frei und selbstbestimmt, habe ich mir das Leben nicht nehmen können. War da immer die Angst und die Panik. War ich nicht frei in meinen Entscheidungen, sondern stets ausgeliefert.

Neu gewonnen Freiheit, neu gewonnen Einsamkeit, aus mir selbst heraus entschieden, alles neu. Ich wünschte ich wäre damals so schlau und bestimmt und gewählt gewesen. Leider nein, alles neu. Sklave, Opfer meiner Einsamkeit. Bin ich heute selber bewusster Junggeselle. Kommt heute auch weniger an mich ran. 

Wollte ich dich an mich reißen, deine Freiheit nehmen. Leider konnte ich damals so nicht sehen. Wollte ich dich zwingen. Verschlingen. Leider war ich kein freier Mann. Leider habe ich anders gesehen. Leider wollte ich dich zwingen.

Ständig fixiert, ständig in Reparatur


Nicht aufgepasst? Ist doch egal. Wissen wir heute, dass es egal ist wer wir sind. Wer ich bin. Das mag arrogant sein, aber eben scheiß drauf. Fixierst du mich, stellst du fest. Stellst du leider nur den Moment fest. Ja, wir kennen uns gar nicht. Wozu ist der Scheiß wichtig, kommt es doch auf den Moment an. Und hier ist der Widerspruch. Es ist der schöne Moment, aber die gesprochenen Moment werden analysiert, abgeleitet, gerichtet und verurteilt. Hätte ich doch auch was ganz anderes sagen können, hätte ich doch auch lügen können, habe ich aber nicht. Kann es doch auch sein, dass ich mich versprochen habe, damit eigentlich was ganz anderes sagen wollen, es dir einfach nur nicht Recht machen wollen und deshalb so Manches schlimmer dargestellt als es ist, weniger gelogen, aber ich bin kein Poser. Ich wollte für meine Fehler, meine Mittelprächtigkeit geliebt werden und in dieser Mittelprächtigkeit, von dir erwartet, dass Großartige zu sehen, dass du es entdeckst, dass ich es dir nicht sage, sondern dass du es entdeckst.

Vielleicht wolltest du nicht, vielleicht kannst du nicht, vielleicht ist es zu kompliziert, vielleicht zu schwer,  zu tief, zu verrückt, zu abgehoben, zu spirituell für dich. Vielleicht wolltest du einfach nicht, dass du keine Logik darin siehst, dass es dir  nicht vernünftig erschien, vielleicht bist du auch zu faul, aber auch blind. Vielleicht hast du keine Antennen dafür. Keinen Antennen dafür, das Schöne zu sehen, das Wahre, das Unsichtbare.

Du meintest mal du würdest mehr sehen. Aber du siehst nur das Mehr in dir selbst, du siehst nur das Schöne in dir selbst. Hast keine Zeit, den anderen Kennenzulernen, bist kurzfristig, siehst nur das Einfache in den Anderen. 
Oder vielleicht hast du gerade deswegen mehr Zeit mitgebracht, dass du erst das EInfache kennenlernst und du eben das Pferd nicht von Hinten aufzäumst. Dass du selbst von Hinten erkannt werden willst, das mag deine Sehnsucht sein, aber du kannst andere nicht von Hinten sehen, den anderen nicht entdecken. Wie können wir uns dann finden und Kennenlernen, wenn wir beide kennengelernt werden wollen, aber den Anderen gar nicht sehen können, wir beide blind sind? Was dann, dann hilft eben nur die Liebe auf den ersten Blick, denn diese Formel ist eben schneller als das Licht, vielleicht allwissend, unendlich, ewig. Ein Alles und Nichts. Diese Formel, dieses Licht: E=mc² ist unser Gedicht.

Ich liebe dich, dich liebe ich

Mittwoch, 4. April 2012

Blockiert

Wohin mit der Konzentration? Ist mir da etwas seit mehr als zwei Jahren zu Kopf gestiegen. Bin fixiert und doch ist es meine Quelle. Kann ich nicht nur auf mich selbst zurückgreifen, sondern auch auf Schätze der Anderen, meines Schatzes. Tiefe Quelle, Inspiration, viel Leidenschaft, viel Schmerz und Wachstum.


Und trotzdem schreibe ich Seitenweise gequält, aus dieser Quelle heraus. Könnte man doch auch lernen anders zu schreiben. Vielleicht durchaus aus der Leidenschaft heraus, aber mehr mit Plan, mit Struktur, mit Ziel. Sowas wie ein Buch, einen Roman, ein Drama, ein Stück. 
Tausend Ideen am Tag, aber keine zu Papier, keine ins Objekt, keine in die Installation, keinen in den Film, das Drehbuch, keine Idee illustriert. Wohin mit den tausend Ideen am Tag?
Werden sie weggelabert, kommuniziert, aber umsetzen tut sie wer anders. 

Die Quelle ist reich, vielleicht unendlich, aber gebaut wird aus Verwirrung nur Scheiße. Auch weil man sich der Reihenfolgen nicht ganz bewusst ist, der Absicht, der Struktur, des Planes, der Intention. Das Prioritäten vertauscht sind. Das man das Pferd von hinten aufzäumen muss, aber dann das Zaumzeug irgendwie verdreht anbringt.



Eigentlich weiß man wie es ankommen muss, aber warum macht man es dann nicht auch so? Weiß man worauf es ankommt. Vielleicht hat man doch nicht genug Talent, nicht genug können, vielleicht weil man es ja auch nur weils cool ist, vielleicht will man es auch nur weil man keinen Bock auf den Arbeitsmarkt hat. Man dies zwar könne, aber gar nicht will. Also darf ich Kunst machen? Darf ich?
Ja. Ja, dann fang doch an. Hau rein, mach was, schaffe, schöpfe, kreiere, forme, plane, strukturiere, gib Gas und ich hasse dieses Wort: Rocke.



Damals war alles anders

Lerne ich heute Respekt
Den Abstand zu wahren
Zu Achten
Und so werde auch ich geachtet
Fühlte man sich damals regelrecht verarscht
Bedroht
Und eben die Angst vor den bösen Geistern
Das da jemand komme
Mich hole
Mir den Willen nehme
Meine Selbstbestimmung

Bin ich heute frei
Kann ich selbst entscheiden
Überall hingehen

Sehe ich heute anders
Und diese Brille gefällt auch besser
Und doch ärger ich mich
Dass ich so dumm war und bin
Aber das sind wir alle
Und doch wünschte ich ich wäre anders
Oder anders gewesen
Nicht das respektlose
Traurige, unsichere Kind

Ich bin meine Welt, mein Auge
Habe ich Selbstbewusstsein
Und doch kommen verpasste Chancen nicht zurück
Kein zurück
Nur nach vorne

Wie und was wäre wenn?
Das erwachsen werden ist ein Arschloch, eine Hure
Kein Selbstmitleid, keine Heulerei
Schluss mit Weichspülung

Geht es darum auf sein Herz zu hören
Grenzen einzuhalten
Abstand zu wahren
Sich kennen zu lernen
Respekt zu wahren
Zu verstehen, dass niemand bösartig ist
Böse Absichten hat
Niemand mit mir spiel, mich verarscht
Oder macht über mich hat
Wenn man erkennt aufs eigene Herz zu hören
Abständig sein Herz zu schützen
Sich zu schützen in Distanz
Sich langsam näher zu kommen
Sich kennen zu lernen

Ist das wohl ein reifes Ding, ein starkes Stück
Geduldig, sicherer, langfristigere

Aber vielleicht nicht die stürzende große Liebe
Nicht so zügig der Himmel auf Erden

Auch keine Enttäuschung
Sondern ein schützendes langfristigeres respektvolleres Ding
Kinder lieben heftig
Erwachsene schützen sich
Weil sie vernünftiger sind
Langweiliger sind
Feige sind

Aber das gut an der Erwachsenen Liebe und Kennenlernen
Vielleicht Treue und Wertschätzung sind
Auch hier Romantik ist
Auch hier Liebe ist
Auch hier Leidenschaft ist
Auch hier es überwältigend sein kann

Schielen nach hinten

Alles liegt hinter dir
Alles liegt vor dir
Zurückgelassen
Konzentration auf das was ich habe
Auf das was vor mir ist
Auf das wo ich bin

Doch ich wäre gerne anderswo
Habe Reife gesammelt
Erfahrung
Zum Großstadtkind
Zum Einwohner

Ich will hier fort

Habe Sehnsucht
Habe Fernweh
Ja, ganz nett hier
Kann man was daraus machen
Aber ich will zurück
Da wo ich mal am liebsten hergekommen wär
Da wo ich am liebsten gleich hingegangen wäre
Dachte, dass darf ich nicht
Dachte, dass wäre zu groß
Dachte, dass kann ich nicht

Du kannst stolz auf dich sein
Vor allem weil deine Augen dein zu Hause geworden sind

Dass du in dir angekommen bist
Glückwunsch, bestanden

Hast du der Heimat den Rücken gekehrt
Oder konzentrierst dich darauf wo du bist
Der Rückblick gehört zu mir
Aber ich bin hier
Schaue nach vorn
Was da ist

Bist du zufrieden mit dem wo du bist?

Was kann ich daran ändern?
Darf ich woanders sein?
In meiner Stadt?
Darf ich einfach gehen?
Alles abbrechen?
Auch dieses wichtige Kapitel hinter mir lassen?

Damals unerfahren
Angst vorm bösen Geist
Angst vor der Hexe
Angst vorm schwarzen Mann
Dass da wer komme und mich hole
Dass ich nicht so sein darf wie ich will
Dass ich nicht so sein darf wie ich bin

Die Angst dass da wer komme
Die Angst dass da wer für mich bestimme

Wir sind frei, unabhängig
Machen das Ding
Rocken, geben Gas
Nach vorn
Hinter uns lassend

Zufrieden mit dem was wir sind
Zufrieden mit dem wo wir sind

Ach ich wer gern woanders
Ich wer gern bei dir
Ich kann alles entscheiden
Nur dich nicht

Tu was dein Herz dir sagt, dann hast du die richtige Brille. Dann passiert nichts

Nimm Rücksicht auf dein Herz
Du hast kein kaltes Herz
Schwer zu verstehen - Nicht so wichtig
Aber du hast dein Herz nicht geschützt

Sie trägt die Herzensbrille
Aber wird ständig enttäuscht
Denn sie sucht das Gegenherz
Die Herzlichkeit

Nüchtern und neutral Gesehen
Nicht so nah ran
Denn dann schmerzt mein Herz
Ich muss auf mein Herz aufpassen

Es auch ein bisschen verstecken
Der Riss ist tief

Geht es nicht um Hypersensibilität
Und Rücksichtslosigkeit

Sondern um den Umgang mit Herzen
Mit Herzschmerzen
Um Nähe und Enttäuschung

Um Verstehen, Kennenlernen
Und Respektieren

Dienstag, 3. April 2012

Eigentlich war und ist alles cool, außer dass ich mich selbst nicht cool fand

Ich selbst hasse die Bilder
Die Klischees
Und doch haben wir alle unsere Eigenen
Ich will dass meine die deinen sind
Und dann drauf scheißen
Weiter machen
Es sind halt unsere Träume, unsere Bilder
Und damit gehts
Damit leben wir
Wir halten ihn frei, den Platz
Der für dich reserviert ist mein Schatz
Und ich will die scheiße Bilder
Die Platzhalter der anderen nicht
Bin angewidert
Gelangweilt
Muss eigentlich sogar kotzen
Adelbulemie
Sind es eure geschmacklosen Bilder
Nicht die Meinen
Nur ich will meinen Schatz
Liebe auf den ersten Blick

Schneller als das Licht
Relativitätstheorie im absoluten Ausmaß
Ich will nur dich
Du bist mein lichter Schatz
Meine Klarheit
Dein Strahl, dein Glanz, ist meine Verblendung

Und ich liebe dich dafür
Dass du es so gemacht hast und nicht anders
Dafür liebe ich dich
Dafür gehöre ich dir
Du bist mein ewiger Stern, mein ewiger Schatz
Dass Maß aller Frauen, das Maß meiner Menschheit

Nicht alles ist gleich
Aber du bist weit gegangen
Hast lange ausgehalten
Warte nicht auf die Belohnung
Denn auch ich bin nur menschlich
Auch ich bin mal falsch abgebogen
Und ich liebe dich dafür, dass du alles richtig gemacht hast
Deinen Geschmack immer erhalten hast
Es mag etwas affig sein
Aber dafür glänzt du wie ich es liebe
Wie ich es will
Wie ich es brauche
Scheiß auf die Bilder
Aber die der anderen sind daneben
Die der anderen festgehalten der Geschmacklosigkeit
Zwar liebenswert aber eben daneben

Sie sollen gehen
Sollen nicht von iwas überzeugen
Sollen gehen
Mag euer Scheiß, nett und liebenswert sein
Aber danach suche ich nicht

Denn es ist auch wahre Liebe im Glanz
In der "falschen" Liebe verborgen, gebunden

Warum soll ich an Scheiße festhalten
Wenn auch im geschmackvollen so viel liebenswertes ist
Wenn die anderen es nicht können
Es nicht sehen
Es nicht wollen
Dann ist das deren Ding
Muss ich mich nicht von überzeugen lassen
Von so viel Nettigkeit
Denn auch im guten Geschmack
Steckt so viel Nettes
So viel Liebe
So viel Herzlichkeit
Was hat also Liebe damit zu tun
Nur weil ihr geschmacklos seid
Hässlich seid
Seid ihr nicht nettere
Liebenswertere, herzlichere Menschen

Geht mir fort mit eurer Überzeugenskraft
Eurer Arrangements
Die einer Sekte gleichen
Geht mir fort
Denn ich will die Liebe auf den ersten Blick
So gut bin ich
Ich kann das
Ich will es schneller als das Licht
Die Relativitätstheorie im absoluten Ausmaß
Das Kind, den Erwachsenen in Relation, in absoluter Vollkommenheit
Die Perfektion in Ewigkeit, Amen

Das will ich
Nur das
Der Rest geh fort
Und lasse mich ewiglich in Ruhe
Und wenn ich einsam sterbe
Ohne Fratze
Fort

Ich liebe dich, dich liebe ich
Bist mein ewig Licht
Ich bete

Deine Fröhlichkeit habe ich nie verstanden


















Ich will mit ihr umgehen lernen
Damit ich nochmal eine Chance bekomme
Bei einem Typ Frau wie dir
Deine Fröhlichkeit habe ich nie verstanden
Als wäre es nicht mein Geist
Oder besser kein Teil von mir
Und doch liebe ich ihn
Er tut mir weh
Haust du auf die Kacke
Bin ich vernünftig?
Lachst du über mich?
Sollte mir das egal sein
Sollte ich es aussitzen
Ziehen lassen
Und du kommst zurück
In meinen Geist
Hattest du bloß einen kindischen Ausflug
Einen Affen gemacht
Musstest du mal wieder auf die Kacke hauen
Verstehe ich nicht
Und ich soll der Spießer sein
Der mit dem Stock im Arsch?
Weil du den Affen machst?
Wir sollten beide tun was wir wollen
Aber schützen tun wir uns ganz anders
Du gehst aus dir raus
Ich finds affig, asozial
Das ist nie mein Weg zum Durchbruch gewesen
Schade, wir sind nicht gleich
Haben anders gewählt
Einen anderen Plan
Hab mich in dir getäuscht
Bist asozial und zudem schätzt du mich nicht
Als hätte ich den Stock im Arsch
Es kam mir zu nahe
Konnte es nicht aussitzen
Denn sowieso bin ich im Recht
Du irrst rum und ich bete dich an
Verkehrte Welt
Schlimm dass du nicht kammst
Bist nicht gekommen weil ich vor dir einbrach
Warum auch sollst du kommen?
Wenn ichs nicht durchzieh
Du nichts von mir lernen kannte
So bin ich nur dein Spielball
So bin ich stets entzückt
Warum solltest du kommen
Wenn du eigentlich deinen Vater suchst
Wenn du dich eigentlich reiben willst
Weil dir deinen Macken
Und das du mit allem durchkommst
Selbst auf den Geist geht
Du willst das gar nicht
Aber musst so sein
Dir ist wichtig, dass du dir deine Fröhlichkeit erhalten kannst
Dein Mann aber sich nicht zu sehr bespielen lässt
Dass er es nur zum Teil mitmacht
Sich davon aber nicht beirren
Fixieren lässt
Es dann weiter geht
Untangiert
Keine große Sache
Keine große Frau
Und trotzdem solls auch mal romantisch sein
Soll der Mann immer sich selbst bleiben
Immer Macht haben
Richtung weisen
Seiner selbst mächtig sein
Der perfekte Mann sein
Soll er stehen lassen können
Aber vor allem nicht ständig fasziniert von ihr sein
Soll er nicht ankriechen
Anbeten
Er soll alles sein
Außer absolut





















Ins Relative verliebt sich mein Mädchen
Nicht in den Jungen
Ins Relative kann sich das Mädchen verlieben
Der, der weniger begehrt
Der, der Bilder und Klischees unter Kontrolle hat
Denn dann freut sich mein Mädchen mal über die Fixierung
Alles falsch gemacht und doch gar nichts
War es das absolute Bild
Nicht das Relative
Und doch lässt sich auch das Absolute nur zum Teil fixieren
Die perfekte Beziehung wirds nicht geben
Der Mittelweg wohl entscheidend ist
Aus absoluten Verliebtsein
Und der Relativitätstheorie
Dem Märchen
Und dem Kennenlernen
Dem Erwachsenen und dem Kind
Ich war absolut verliebt
Absolut entschieden
Doch sie sieht das anders
Sie wartet ab
Entscheidet nicht
Denn am liebsten wäre sie auch absolut verliebt
Verliebt auf den er Blick
Aber das wird nicht gehen
Weil sie zuviel wartet
Also muss sie kennenlernen
Doch sie ist ein Kind
Ein kindisches Kennenlernen
So wird das nix
Also muss sie irgendwann den Erfolgreichen heiraten
Denn nur noch das glänzt
Sie kann sich nicht mehr verlieben
Nur noch die reife Liebe hat eine Chance
Die spießig glänzende Liebe
Denn sie hat den Mut zum Verliebtsein verloren
Also muss mein Mädchen hoffen
Dass sie nochmal Glück hat
Wird aber Panik bekommen
Weil Kinder so süß sind
Das Kind aber nicht aus dem Reagenzglas kommt
Sie wird viel Glück brauchen
Denn das wozu sie sich entschieden hat
Ist, sich erst auf den zweiten Blick zu verlieben
Um nicht zu riskieren
An den falschen Prinzen zu geraten
So wie es bisher immer war
Viel Glück mein Mädchen
Liebe mit Handschlag
Kalter Kuss
Vielleicht irre ich auch
Wünsche dir wie mir
Die Relativitätstheorie auf den ersten Blick
Das ist das Ziel, das Märchen
Die Relativitätstheorie auf den ersten Blick
Nämlich das reife absolute Glück
Die perfekte Schwingung
Die perfekte Spannung
Die Erwachsenen, die Mächtigen
Das Utopia in Weltlichkeit
Von Romeo und Julia zu Prinz Hamlet
Nur weil du Bilder, Fixierungen, Klischees und deren Spannungen nicht aufhalten kannst
Dann sollte deine Fröhlichkeit
Die deine Geilheit ist
Mich nicht von der Relativitätstheorie auf den ersten Blick abhalten
Ist es deine Schwäche
Mir deine Achtung so zu zeigen
Aber leider ist es dein falscher Stolz
Deinen Mann nicht ehren zu können
Sondern Spannung und Geilheit
In Demütigung umzuwandeln
Schwaches Mädchen
Schwacher Mann
Sind wir beide Leidenschaft und Geilheit zum Opfer gefallen
Schwaches Geschlecht
Waren wir beide Opfer unserer Anziehung
Aber du zu feige
Gemeinsam zu gehen
Warum?
Weil du Angst vor dem Geist hast
Ihn zu leben
Weil du Angst vor der Ewigkeit hast
Den Klischees
Vor der Achtung
Vor Kraft
Vor dem Tod
Vor dem Märchen
Vor mir, zu mir nicht stehen kannst
Mich nicht verteidigen kannst
Leider auch weil ich mich selbst
Noch nicht stehe lassen konnte
Ich selbst noch kein Mann auf Erden war
Aber eigentlich haben wir uns geliebt
Nicht verehrt, aber bezaubert
Schade, dass wir beide noch nicht bereit waren
Uns nicht ehren und schätzen konnten
Wir zogen uns leidenschaftlich an
Hätten uns am liebsten vereint
Aber mehr war da nicht
Keine Zukunft
Weil nur ein Moment
Konntest du mich nicht als Ehemann und Vater denken
Doch dieser Moment war unendlich
Zusammen aber konnten wir noch nicht gehen
Keine Zeit zum Kennenlernt
Uns gemeinsam nach vorne vorzustellen
Uns zu achten und gemeinsam den Mut zum Plan vom Glück zu habe, machen
Das, all das ist nicht verboten
Ich liebe dich
Today and Forever in Eternity

Dein Problem der Möglichkeitssinn


Du weißt nicht was du willst; das ist klar, wer weiß das schon, aber was dich unterscheidet, ist, dass du dich nicht entscheiden kannst. 


Also ist alles offen, jede Möglichkeit da. Dein Leben besteht aus der ewigen Gabelung am Wegesende und du kannst dich nicht entscheiden. Gehst damit weiter, sammelst Gabelungen, die dich verwirren. Ständig verpasst du die Gabelung, ist das wohl doch das einzige was du willst. Dass da einer kommt, der für dich entscheide. 


Doch die, die entscheiden, sind dir langweilig geworden, waren es immer schon. Denn für sie ist alles klar, nichts besonderes, bei diesen Menschen der Tat, der Entscheidung, ist die Welt real, kein Märchen. Keine Bezauberung. 


Sie haben entschieden und können dich auch kaum noch verstehen, denn deine Gabelung, ist für sie unsichtbar geworden. Also musst du sie auf deinen Weg der Unentschlossenheit führen, um dich sichtbar werden zu lassen. 


Dieses Kennenlernen, dieses entdeckt werden, dein Ziel sein mag. Aber eigentlich ist es banal, wie ein kleines Kind rennst du durch die Straßen und in dieser Unentschlossdnheit, siehst du die Freiheit, willst du die Sicherheit. Zur Selbstverwirklichung, zur Wahrnehmung und Beobachtung des Großen und Ganzen.
Du willst im Kindermärchenland bleiben.

Montag, 2. April 2012

Wer du bist, ist doch egal

Ist das nicht mehr die Frage
Ohnehin unendlich
Diese Frage
Wo will ich hin?
Womit?
Was kann ich werden?
Wer ich bin, das ist doch egal
Ich bin in mir, in meinen Augen zu Hause
Diese Welt ist mein zu Hause

Ich muss nicht wissen wer ich bin
Aber was mache ich mit der Zeit?
Was will ich lernen?
Was ist mein Ziel?
Was will ich schaffen?
Was kann ich schaffen?

Wer ich bin, ist das doch egal
Doch was daraus machen?
Das Schicksal in die Hand nehmen
Selbstbestimmt
Doch wo kann ich sein?
Wo will ich hin?
Was will ich machen?

Und eigentlich warte ich
Und eigentlich ist alles sinnfrei
Wohin mit der Konzentration
Macht man seinen Weg
Sein Ding
Irgendwie rockt man
Gibt man Gas
Aber wohin soll die Kurve gehen?

Selbst wenn ich es mir aussuchen kann
Wohin will ich gehen?

Geht es nicht darum wer ich bin
Sondern was ich will

Das Schlimmste vielleicht ist, dass sie kein Gott ist

Ist weltlich
Irdisch
Ganz normal
Und normale haben nunmal Sex
Sind wir sexuelle Wesen
Sexuell aktiv
Natürlich hat auch sie ihre Lust

Sie ist nicht mehr
Ist nicht weniger
Aber sie bleibt mein Stern
Mein Utopia
Mein Traum
Unerreichbar
Vielleicht bin ich deshalb so verliebt
Daher diese Sehnsucht
Denn sonst ist ja alles da
Kann ich alles sehen
Habe ich einfach alles
Nur eben sie nicht
Will sie nicht

Bleibt aber ein Mensch
Den ich nicht verstehe
Wir sind ganz anders, manchmal

Die Sehnsucht hat heute einen Namen
Sie wird nicht die Einzige bleiben
Aber ich hasse es, wenn sie andere Männer kennen lernt
Ich mag ihre Lust auf Sex nicht

Ich bin ein Idiot
Aber kann leider nicht anders

Dein Schleier. Öffne deine Augen

Das weißt du, so wie ich es weiß
Doch was ist dann dein Problem?
Warum können wir dann nicht reden?
Ich vermisse dich
Du fehlst mir

Was zählt, ist was ich sehe
Was kann dein Problem sein?
Alles ist aufgelöst
Alles ist klar
Was ist noch dein Problem?

Wo willst du hin?
Warum noch verirren?
Glaubst du immer noch an den vagen Prinz?
Komme doch bitte klar
Mein Mädchen

Wohin willst du dich verirren?
Und ich weiß du willst gerettet werden
Komm doch bitte klar
Was machen deine Augen mit dir
Was macht die Zeit mit dir?
Was macht die geisttötende Langweile mit dir?

Mach die Augen auf, mein Mädchen

Und halte aus, halte durch
Du fehlst mir sehr
Ich misse dich
Warum kannst du mich nicht sehen?
Warum willst du mich nicht sehen?

Was willst du?
Was brauchst du?
Mein Mädchen, mach die Augen auf
Alles ist da, wir müssen nichts missen
Mein Mädchen, mach die Augen auf
Mehr ist da nicht
Mehr war da nie
Wir sind da
Wir sind hier

Wir haben es
Wir haben uns
Was brauchen wir?
Worauf wartest du?
Warte doch nicht weiter verwirrt auf deinen Prinzen
Du machst mich traurig
Denn du bestehst darauf
Du bestehst auf deine Verwirrung
Die mich eifersüchtig macht
Dabei ist nichts daran
Also komme doch bitte klar
Mein Mädchen

Du machst mich traurig
Machst mich wild

Machst mich eifersüchtig
Komme doch bitte klar
Mach doch bitte deine Augen auf
Da ist nichts
Nichts wovor Angst sich lohnt
Nichts worauf sich Hoffen lohnt

Bitte mache deine Augen auf

Nichts fehlt mehr als du
Was kann ich dir nicht bieten?
Bitte mache die Augen auf
Was misst du, mein Schätz?
Was fehlt dir?
Wo drückt der Schuh?
Alles will ich dir bieten
Aber du kannst deine Augen nicht öffnen

Das tut mir Leid
Tut mir Leid
Tust du mir Leid
Ich tu mir Leid

Lebe wohl mein Schatz
Aber mache deine Augen auf

Da ist nichts mehr
Außer dem was vor dir liegt
Wovor hast du Angst
Was willst du noch sehen
Was willst du noch spüren
Dieses gibt es gar nicht
Bitte gib es für mich auf

Du bist mein Schatz
Aber leider blind
Leider vernebelt
Du lebst im Spiegel
Dein Narzissmus

Wolltest ihn für mich nicht heben
Deinen Schleier

Ich liebe dich

Sonntag, 1. April 2012

Wir können uns nicht kennenlernen


Denn lernen wir uns kennen, dann müssen wir ausrasten. Fühlen uns fixiert, bedrängt und zu nahe getreten. Wir müssen uns abstoßen und damit nie wieder sehen. Es sind unsere eigenartigen Macken, die wir zwar offen zugeben und Preis geben, aber uns dennoch fuchsteufelswild machen müssen.


Es darum geht diese Macken, diesen Narben und Wunden zu schützen, aber wir können es nicht. Wir wollen die  Schmerzen lindern, wollen sie heilen und tun sie offen kund. Aber damit  ist die Sache nicht erledigt. Es kehrt immer wieder, manchesmal überraschend, aus heiterem Himmel. Als solle man den Tag nicht vor dem Abend loben, kehrt es wieder, kehrt es zurück. Es scheint ein Fass ohne Boden. "Ich habe es euch doch erzählt", aber es bleibt ein offene Wunde. 





Fast den ganzen Tag kannst du den Schmerz aus Entfernung und Distanz betrachten, doch dann reißt du alles ein, stürzt es auf dich ein. Wie ein kleines Kind musst du dann um dich schlagen. Es ist gemein.Jeder Mensch ist anders, jeder hat seine Macken. Bevor dich andere Kennenlernen, lerne dich selber kennen. Doch die Frage nach dir selbst ist unendlich, unergründlich. Also wirst du immer auf der Strecke bleiben, denn irgendwann holt es dich ja doch wieder ein. Scheinbar überraschend stürzt es ein. Die blinde Wut, der blanke Hass. Wir spielen mit der Macht. Niemand hat sie wirklich, aber wir ärgern uns gemein damit. Sticheln, fixieren und eigentlich lernen wir uns bloß kennen. 

Aber ich mag es nicht, sich kennenzulernen. Liebe ist auch immer gefühlte Macht. Irgendwas hat dir an mir nicht gefallen und weil ich bierernst bin, stolz bin, muss ich ausrassten. Ich mag es nicht muss um mich schlagen, alles kaputt machen, denn ich weiß auch, dass du mir immer verzeihen wirst. So bleiben wir immer dieselben und lernen uns eigentlich gar nicht kennen, denn wir fangen ja immer wieder von vorne an. Weil wir uns vorher selber kennenlernen wollen, weil wir nicht wollen, dass uns andere besser kennen, als wir selbst. Also müssen wir immer zerstören, immer wieder von vorne anfangen, denn wenn wir eins Hassen, dann Fixierungen. Wir wollen los davon, aber eigentlich ist das Liebe.


Spießertum niederreissen. Als wüsstest du, wie ich ticke, als wüsstest du wer ich bin. Nur weil ich dies und jenes getan habe. Nein du weißt es nicht und hast dennoch Recht. Ich hasse dich, deine Verurteilungen, dein Spießertum, deine Einsicht, deine Tiefsicht, deine Worte. Ich hasse den Spießer, ich hasse den geraden Weg. Ich will dass er mich für immer loslässt, ich will das gar nicht sehen. Ich will nur sehen was vor mir ist, ich will nur sehen was wirklich ist. Ich will keine Maskeraden, ich will keine Analysen, ich will gerade gehen, aber nicht auf  eurem geraden Weg. Ich will nicht gegen die Spur, ich will nur in meine Spur. 

Ich muss keinen Erfolg haben, aber ich will immer ich bleiben. Ich bin wer. Mal im Größenwahn, mal verloren, mal einsam, mal verwirrt, aber ich will ich selbst sein. Ich will eins sein, ganz sein, eine Einheit sein, mich selbst verwirklichen. Ich will Erfahrungen sammeln, aber ich mag es nicht wenn man mir zu nahe tritt, mich kennenlernt. Alles soll sofort auf den ersten Blick festgestellt sein, basta.

Leidenschaft für einen Tag

Der schöne Moment
Dann wieder weg
Musst du mich loslassen
Ohnehin kein Festhalten möglich

Der schöne Moment
Von der Idee zur Realität
Kommt nicht zurück
Keine zweite Chance

War es für uns beide schön
Kann ich mit der Leidenschaft nicht umgehen
Bin ich wie die heulende Katze
Und du kommst nicht

Bin ich tierisch
Animalisch
Besitzergreifen, leidenschaftlich
Aber du kommst nicht
Warst nur einmal da

Nur einmal mit mir verbunden
Nur einmal in Beziehung
Schönheit ist vergänglich
Und kommt nicht zurück
Du bist überall
Aber nur einmal bei mir gewesen

Also bin ich die heulende, streunende Katze
Diese wilden Katzen
Unerfüllter Leidenschaft
Unerfüllter Liebe

Wo habe ich versagt?
Wo war ich unerfahren?
Was stößt dich ab?
Was kann ich nicht?
Was sprach dich nicht an?

Warum treffen wir uns nicht?
Warum kannst du nicht kommen?
Was hindert dich?
Hast du Angst?

Will dir alle Ängste nehmen
Aber vielleicht bin ich es selbst
Vor dem du Angst hast
Vielleicht lassen sich unsere Leidenschaften nicht vereinen
Dass wir uns wehtun
Also unsere Leidenschaften
An anderen austragen

Du bist meine pure Leidenschaft
Animalisch
Würde ich für dich töten
Zu gewaltig, tief, schwer
Tragen wir heute Leidenschaft woanders aus

Du aber bist das Maß
Der Inbegriff der Schönheit
Vergiss mich niemals
Versprochen

Donnerstag, 29. März 2012

Ich liebe dich, dich liebe ich

Nichts ist schöner als du
Nichts fasziniert mich mehr als du
Für dich werde ich impotent
Ich muss mit dir nicht schlafen

Du bist so schön
So wunderschön
Du lachst so schön
Du bist so süß
Du bist so frech

Du bist alles
Und ich habe nichts
Alles will ich dir verzeihen
Niemand ist Schuld
Niemand soll dich haben
Niemand soll jemals dazwischen kommen

Für dich würde ich morden
Für dich kämpfe ich
Für dich bin ich alles
Für dich bin ich nichts

Du bist mein Stern
Du bist mein Star
Du bist mein Held
Du bist meine Göttin

Ich will sein
Ich will mich auflösen
Ich will mich verzehren
Ich will mich vergessen
Ich will da sein
Ich will dein Held sein

Du sollst alle ausblenden
Für immer
Du bist mein ewig
Mein ewig Glück

Alles soll verschwinden
Jeder Scharlatan
Jede Frau
Jedes scheiß Geschick

Jedes Arrangement soll verschwinden
Jede Frau soll schweigen
Jede Frau soll respektieren
Was ich will
Jede Frau soll verschwinden

Wie die Geister kommen sie geschossen
Aus ihren Löchern
Sie sollen verschwinden
Für immer ein Leben lang
Und wenn ich alleine bleibe

Jede Verkupplung soll krepieren
Jeden Verkuppler den Tod an den Hals
Alle keinen Respekt

Alle keinen Respekt vor dem Heiligtum
Nur mit dir will ich sein
Bis alle Ewigkeit
Für immer

Und wenn ich dich niemals wieder sehe

Nur mit dir will ich sein
Niemand soll dazwischen funken
Will ich für alles gewappnet sein

Will ich die stärkste Klinge haben

Das stärkste Wortgefecht
Den schönsten Widerstand
Nur für dich

Und wenn ich dich niemals wiedersehe
Ich liebe dich
Dich liebe ich

Bist du mein ewger

Mein heilger Schatz
Bist du mein Ehre
Ich verneige mich vorm Rest des Publikums
Nur mit dir will ich sein
Bis in alle Ewigkeit

Und wenn ich es alleine tue
Du bist mein Herz
Mein Herz bist du

Ich liebe dich

Montag, 26. März 2012

Fixierung im Mitleid

Ich bin so unfassbar traurig
Mal fixiert
Reduziert
Ich bin so unendlich traurig
Nur ein Moment

Ich bin unendlich traurig
Nichts kann es heilen
Geteiltes Leid ist halbes Leid
Aber ich will Niemanden bei mir

Unendliche Traurigkeit
Fixierung im Schmerz
Findste cool
Willste Rocken

Ich bin so traurig
Will es nicht teilen
Will allein sein
Nie mehr einsam

Einfach nur sein
Und gleichzeitig nichts sein
Mich auflösen
Unanalysiert
Unfixiert
Scheiss Bilder

Ich will nicht lachen
Ich will allein sein
Bleibt bitte weg
Und ganz nah bei mir
Bitte versteht mich nicht
Fixiert mich nicht
Ich will ganz weg sein
Mein Ding machen
Aber nie mehr allein sein

Was ich will ist Utopia
Was ich will ist der Widerspruch in einem Satz
Ich bin ganz allein
Unendlich traurig
Und ich will nicht verstanden werden
Weil ich dann Liebe spüre
Weil ich mich dann fixiert fühle
Weil ich mich dann bedroht fühle

Ich will das mich niemals jemand kennenlernt
Mich niemals jemand berührt
Ich will ganz alleine sein
Ich will nie wieder lachen

Ich will mein Leben lang arbeiten
Ich will das Leben erledigen

Für immer allein sein in meiner Traurigkeit
Ich will allein sein
Für immer allein sein
Niemand darf mich entdecken
Niemand

Niemand
Ich will für immer allein sein


Du fehlst mir

Wer will Absurdes sehen?

Ich reibe mich mit Scheiße ein
Piss mir ins eigene Gesicht
Warum, weil ich kein Ende machen kann
Warum, weil ich alles fixieren muss
Warum, weil ich kein Rocker bin
Weil ich nicht Gas geben kann oder will
Was weiß ich
Weil ich auf die Kurve nehmen scheiße
Weil ich das scheiß Kind bin
Warum? Weil ich kein Rocker bin
Weil ich kein Ding machen kann
Weil ich kein Ding sehen kann
Weil ich auf alles
Weil ich auf mich scheißen will
Mir ins Gesicht pissen will
Warum?
Worum dreht sich die Scheiße

Was soll ich machen
Verarschen
Macht haben
Leben in Absurdistan
Leben in Gewalt

Leben in Macht
Ich kann nichts machen
Ich reibe mich mit meiner Kacke ein
Will auf die Kacke haun
Rocken
Gas geben
Rocken, auf die Kacke hauen
Sein Ding machen

Wir wollten Avantgarde sein

Wollten raus aus den alten Mustern
Nicht  mehr derselbe sein, immer derselbe sein
Wollten uns ausdrücken
Wollten uns verwirklichen
Um jeden Preis das machen was wir wollen
Nur das was wir wollen

Ich will tuen was ich will
Ich will die freie bedingungslose Liebe
Will raus
Will austeigen
Will ich selbst sein
Will vor allem selbst entscheiden
Das machen was ich will
Das mir niemand rein redet
Mir niemand zu nahe kommt
Mich niemande länger fixiert
Auch wenn mir das egal ist
Aber alles kommt zurück
Ich wollte nicht länger brav sein
Ich will raus
Raus aus mir
Weg hier
Will mein Ding machen
Meinen Weg machen
Ewig verpeilt sein
Ewig absolut verewigt
Ich will raus
Will ganz eigen sein
Will Liebe machen

Und das ist auch das Problem
Das freie Liebe machen
Ich will freie Lieben machen
Das wild sein
Aus der Bahn sein
Unverbindlich sein
Einfach nur körperlich nah sein
Einfach nur einander zärtlich sein
Die freie Liebe

Das ist dein Ideal

Ich will Liebe machen
Wie ich es will
Wie wir beide es wollen
Und das ist auch gut so
Aber ich will eben mehr

Bist du jetzt eine Schlampe?
Nein wir wollten beide eben einfach Liebe machen

Etwas ist

Zärtlichkeit etwas ist
Etwas schönes ist
Dass sich ergibt

Das kommt, das geht
Mal ein Moment, mal ein Film
Mal ein Leben lang

Aus der Situation heraus
Lässt sich nicht erzwingen
Nicht festhalten

Kommt auch nicht zurück
Lässt sich nicht hoffen
Ergibt sich, passiert
Oder eben einfach nicht

Mal hat man Glück
Und dann ist es auch schon vorbei
Niemand ist eine Schlampe
Es passiert und dann ist es vorbei

Zärtlichkeit, Liebe, Küsse, Sex
Etwas schönes ist
Einfach passiert

Nichts zum Greifen, einsperren
Es kommt und geht
Wir sind jung, sind Kinder
Das kommt und geht einfach
Nix zu bedauern, zu bereuen
Aber es ist unendlich traurig
So wundervoll schön

Samstag, 24. März 2012

Hab schon wieder vergessen worum die Welt sich dreht

Ach ja, um mich
Unwiderstehlich
Das machts einfach
Unvergesslich
Bin ich es
Kann nichts dafür

Macht mir Angst
Kanns nicht abwehren
Kommt auf mich zu
Keine Hilfe
Keine Rettung

Mal ein Lachen
Mal eine Fratze
Stopp, ich habs vergessen
Worum dreht sich diese Welt nochmal
Alles um mich

Wird bedrohlich
Nimmt mir die Luft zu atmen
Nichts davon ist wahr
Doch für die Freiheitsliebe
Die Selbstbestimmung
Muss es so sein

Dann ists wahrscheinlicher
Selbst zu entscheiden
Von diesem Standpunkt aus
Dass sich die Welt nur um mich dreht
Kann ich dann Rücksicht nehmen
Kann ich selber glänzen

Charismatische Selbstbestimmung
Nicht des Glücks
Aber der Freiheit wegen
Des Gas geben wegens
Des Rockens wegens
Des auf die Kacke hauen wegens

Ein gebrochenes Herz müssen wir leider überleben
Können wir keine freiheitsberaubende Rücksicht
Auf gebrochene Herzen nehmen

Sind wir unwiderstehlich
Lachen wir darüber
Tanzen wir darauf
Wovor habe ich Angst?
Vor der Sekte
Vor der Familie
Vor der Endgültigkeit
Vor der Einsamkeit

Angst vor der Enttäuschung
Ich bin es nicht
Kann nicht jeden haben
Willst du Menschen sammeln
Willst du gebrochene Herzen sammeln
Als Bestätigung
Gebrochene Herzen sammeln?

Unwiderstehlich
Angewidert
Angeekelt
Lachst du darüber
Scheißt du darauf

Keine andere Wahl
Um frei zu sein
Muss ich so sein
Relativ
Nicht absolut
Aber ich muss erhaben bleiben

Habe ich Angst mich einzulassen
Weil ich frei
Selbstbestimmt sein will
Mein Ding machen will
Ich aussuchen will
Ich wohl der Geilste sein will
Der Charismatischste
Der Auserwählte
Der Erleuchtete

Lache drüber
Ich muss gehen
Will gehen
Am liebsten zurücklassen
Aber das geht leider nie ganz
Weg

Kein daraus, nur ein damit
Blick nach vorn
Nicht weil ich der Geilste bin
Sondern selbstbestimmt
Frei
Selbstverwirklicht
Sein will

Nicht einsam, aber allein sein will
Dann bin ich eben der Geilste
Bin ich doch sowieso nicht
Also kann ich es auch bleiben

Doch erwachsen wirst du dann nie

Ein Hoch auf die Kinder
Vielleicht werden wir dann irgendwie einsehen
Wenn ich familiär gefangen
Versklavt worden bin

Wer kann schon wirklich frei wählen
Muss ich mich wohl irgendwann einlassen
Und feststellen, nicht ideal zu sein
Nichts Ideales zu haben

Mich wohl arrangieren muss

Ich kann kein Herz brechen sehen

Kann nur Frauen lieben, die Herzen brechen
Also habe ich immer ein gebrochenes Herz

Man wirds überleben
Ich kann kein Herz brechen sehen

So schlimm ist das nicht, wenn Herzen brechen
Ich kam nicht drüber weg

Konnte ich keine Herzen mehr brechen
Wurde abhängig
Selbst mal zuviele Herzen gebrochen

Mein Herz ist mein Problem
Bringst du es wieder übers Herz
Herzen zu brechen

Sklave meiner Einsamkeit

Weil mächtig
Vollkommen, unwiderstehlich
Überlegen, glänzend
Bin ich machtlos, ohnmächtig
Bin ich verliebt, ausgeliefert
Klein, abhängig
Kann ich nicht unabhängig sein
Nicht erhaben sein
Gehe ich in die Knie
Vergesse alles
Sehe nur dich
Dein Glanz, Charisma
Zieht mich an
Lässt mich nicht los
Will dir widerstehen
Aber kann nicht
Zu schön
Erfüllung meines Ideals
Meines Geschmacks
Bin machtlos
Kann nichts machen
Habe verloren
Vergöttlichung
Kann dich nicht kennenlernen
Denn ich bin abhängig auf dich entschieden

Du aber behältst auf ewig Macht
Du kannst Nein sagen
Dich verfolgt es nicht

Ich komme immer wieder
Während du deinen Weg gehst
Dich nicht verfolge lässt
Du bestimmst
Kannst Nein sagen
Hinter dir lassen
Unabhängig sein
Du hast deinen Willen

Während ich ständig eingeholt werde
Ich mich nicht wehren kann
Du einfach davon gehen kannst
Für mich die Reflektion zur Bedrohung wird
Ich es anderen Recht machen muss

Ich kann nicht Nein sagen
Kann nicht sagen, ich will nicht

Du schon
Du bleibst erhaben
Lässt es nicht zu

Ich wünscht, ich wäre Herr meines Willens
Und weniger Sklave meiner Einsamkeit

Sonntag, 18. März 2012

Wenn alles ok ist, alles gut ist

Und es auch immer war
Dann bist du ganz weit weg
Aber was ist dann passiert
Und warum ist nichts daraus geworden?
Du hast Nein gesagt
Wie kannst du das bloß?
Wie kannst du Nein sagen
Wie geht das?
Hast du das mal gelernt?
Ich kann nicht nein sagen
Bin willenlos
Denn auch ich halte mich für unwiderstehlich
Du doch auch
Weißt du dass du bildhübsch bist
Unwiderstehlich
Wie kannst du dann nein sagen
Wie hast du das gelernt?
Wie kannst du drauf scheissen?
Schließlich habe ich doch den Masterplan
Aber wo bist du?
Warum ist nichts daraus geworden?
Wie konntest du nur Nein sagen?
Verstehe ich nicht
Denn ich kanns nicht
Schließlich bin ich der wichtigste Mensch auf der Welt
Und so dumm bist du wohl nicht
Deshalb kannst du auch Nein sagen
Drauf scheißen
Schließlich weißt du darum
Dass zwar alles zusammenhängt
Aber du nicht das Zentrum bist
Nicht der Mittelpunkt bist
Nur der Mittelpunkt kann nicht nein sagen
Denn er trägt ja fiktive Verantwortung
Das Märchen kennt kein Nein
Er weiß ums Schicksal
Holt ihn strafend oder belohnend wieder ein
Alles Bullshit
Aber du kannst Nein sagen
Ich eben nicht
Sollte ich wohl von dir lernen
Das macht es einfacher
Vielleicht schaffe ich es ja
Aber du bist ganz weit weg
Und warst das Mittel
Zum Zweck, Nein sagen zu lernen
Einen Willen zu haben
Seine Psyche zu begreifen
Um von Amor nicht abgrundtief geschwächt zu werden
Ich liebe dich
Du mich auch
Und irgendwas hast du von mir
Lebe wohl
Ich liebe dich
Gehts jedem einmal so
So ist das Leben
Und deshalb die Garantie
Dass du nie wieder kommst
Sag niemals nie
Zauberei
Wenn ich die wunderlampe hätte
Würde mir ein Wunsch reichen
Die zwei anderen eine Spende
Der Ehrenmann gibt sein Glück weiter

(..Eifersucht ist ein Arschloch..)

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com