Freitag, 30. November 2012
Donnerstag, 29. November 2012
Nie in Betracht
Nie in Betracht gekommen. Ich war ein Kind das Probleme hatte und Hilfe brauchte. Ich war noch nicht reif, nicht selbständig. Erfolglos, machtlos, hilflos. Also nicht interessant für dich. Ich hatte noch nicht alleine ausgehalten. War noch nicht stark. Du konntest nur auf mich schauen, aber interessiert hat es dich nicht. Dabei habe ich gerade in den Problemen meine Chance gesehen. Du ja auch Probleme hast. Aber gebracht hat das nichts. Hat dich nicht einmal interessiert, dich gar nicht beschäftigt. Damit muss ich jetzt leben, akzeptieren und so. Niemand Schuld daran ist. Nur so können wir niemals zusammen kommen. Ich bin nicht der Papa, den du eigentlich suchst. Ich bin nicht diese starke Schulter. Ich selbst habe Probleme, ich selbst brauche noch zu oft eine Schulter. Niemand hat etwas falsch gemacht. Du hältst nach jemand anders ausschau, ich bin das nie gewesen. Bin der kranke, der unsichtbare, der zu bemitleidende. Ich kann gar nicht dein Mann sein. Geht eben nicht, eben weil du aufschauen willst, weil du schüchtern sein willst. Eben weil du das kleine Mädchen sein willst. Mein spiritueller Traum interessiert dich nicht. Und doch mögen wir den selben Traum haben, dieselbe Sehnsucht. Doch vielleicht suche auch ich selbst den starken lieben Vater in mir und bisher konnte ich ihn noch nicht finden. Ich kann dir nicht dieser alleskönnende Vater sein. Ich bin das einfach nicht, ich bin zu schwach und doch mag ich mich. Mag ich narzisstisch sein, doch du bist das genauso. Wir haben einen Traum, aber ich bin nicht dein reifer starker, beständiger, selbständiger Traummann. Ich bin es damals, erst Recht vor sieben Jahren nicht gewesen. Ich kam mit meinen Problemen, meiner Verzweiflung zu dir. Du wolltest oder konntest das nicht verlieben. Hat dich nicht ernsthaft interessiert, ist nicht das was du brauchst und suchst, weil wir dasselbe suchen. Wir da gleich sind, aber du jemanden brauchst der angekommen ist, der vernünftig ist, der dir Linie gibt. Ich bin damals nicht dieser Mann gewesen und meine Kinderliebe wolltest du nie. Ich war der kranke Bruder, aber niemals ein Heiratskandidat. Ich sollte mein Leben auf der Reihe haben. Ich sollte erfolgreich sein, das ist das was du brauchst. Das soll dein Weg sein, das kannst du verlieben, das imponiert dir, das glänzt für dich. Keine Krankheiten, Verzweiflungen, sondern einen beständigen, standhaften, selbständigen und nicht einen der ständig weint. Das mag ja melancholisch schön sein, aber tiefer interessieren wird es dich nicht. Das ist nicht dein Glanz, deine Ausstrahlung und wenn es noch so ehrlich ist und jedem so geht oder gerade weil es jedem so geht, kannst du damit nichts anfangen. Da zählt dann doch eher der Erfolg, die Reife, die Selbständigkeit. Da interessiert dich niemand, der wie ein Junge weint und auf den Schoß zu Mama will. Du willst zwar auf den Schoß von Papa, aber dein Papa kann ich nicht sein.
Mittwoch, 28. November 2012
Nur das Ideale, kann ich überhaupt zulassen
Niemand wird kommen. Alles ist gut, alles ist scheiße. Lasst mich in Ruh. Alles ist vorbei. Es fängt neu an. Neubeginn. Ich lasse alles los. Ich entscheide über mein Leben. Ich lebe und liebe wen, wie oder was ich will. Es muss Schluss mit euch sein. Ich lebe mein Leben autonom, selbstbestimmt in meinem Willen. Ihr habt mir nichts neues erzählt. Mich nur verunsichert und ins Hadern gebracht. Es stimmt einfach nicht, trifft auf mich nicht zu. Ich wusste es, bin selbstbewussst. Ich lasse mir nicht länger etwas einreden.
Nichts und niemand wird kommen, also lasst mich in Ruhe. Ich lasse mich nicht entscheiden, beratschlagen, empfehlen. Also weg von euch, doch euer väterlicher und ärztlicher Rat verfolgt mich. Haut ab. Ihr habt zuviel Unheil gebracht und angerichtet.
Montag, 26. November 2012
Mensch geblieben
Wir haben uns eben nur mal so getroffen und die Entscheidung stand schon fest. Ich bin nicht dein Prinz, du aber meine Prinzessin. Wir hätte die Nacht nicht zusammen verbringen dürfen.
Leider kannst du nicht klar und präzise formulieren was du willst, weil du Angst vor dem Aberglauben hast oder eben davor, dass dein Zauber nicht in Erfüllung geht. Leider bin ich es nicht. Leider konnte auch ich mein Ziel nicht klar formulieren, auch ich wusste es nicht. Vielleicht wäre ich dann stabiler und direkter gewesen. Vielleicht hätten wir uns dann bekommen.
Vielleicht musst du auch zwingend den Erfolg ung Glanz haben. Das Prestige und den Status. Ich weiß es nicht. Ich bin das nicht.
Heute bin ich stark, selbstbewusst. Damals nicht. Eine zweite Chance werde ich bei dir nicht bekommen.
Von Natur aus, brauchst du den Besten. Der war ich noch in der Grundschule, heute bin ich das nicht mehr. Sind andere auch nicht. Wir alle sind Mitttelklasse. Leider wusste ich das nicht. Leider konnte ich dir keine Klarheit machen. Ich hatte schöne Worte für dich, aber es hat dir nicht gereicht. Ich weiß nicht was du willst, was du brauchst und suchst. Du selbst weißt es nicht, auch weil du Angst vor der Realität hast und das deine Träume nicht in Erfüllung gehen, wenn du sie aussprichst. Doch ich war für dich nicht das Unaussprechliche. Ich bin es für dich nicht. Vor mir bist du nicht in die Knie gegangen, mich hast du nicht auf das Podest gestellt. Für dich war ich einfach der Tim. Nicht mehr und nicht weniger.
Vielleicht weil ich kein erfolgreicher Mensch bin, ich kein Künstler, kein Fotograf, kein Designer bin. Kein Haus besitze oder was auch immer. Vielleicht weil ich einfach der Jüngling war, ohne alles, nackt. Vielleicht weil ich dich haben wollte, weil ich dich bedrängte und unter Druck setzte, nicht loslassen konnte. Von Anfang an nicht, vielleicht wolltest du mich deshalb nicht. Und vielleicht konntest du dich einfach nicht in mich verlieben. Hat es bei dir eben einfach nicht gefunkt, so dass du nicht in deine Illusion abtauchen konntest. Zumindest nicht mit mir zusammen. Einfach Pech gehabt.
Sonntag, 25. November 2012
Samstag, 24. November 2012
Donnerstag, 22. November 2012
Gott seine Liebesmaschinen sind defekt
Nun. Jetzt. Heute und bis zum Tod beginnt die Zeit der Eigenverantwortung. Nun, bin ich an allem selbst Schuld. Geht man alleine. Selbstbestimmt auch frei und unabhängig. Die Sorge und Angst und Befürchtung hat sich verändert. Habe ich heute Angst, dass ich nicht mehr an meine große Liebe komme, sondern mich arrangiere und abfinde. Genüge. Mag auch Liebe sein, mag auch glücklich und zufrieden machen, aber ich will das nicht.. Doch da bleibt die Angst, dass man sogar darauf zugeht, sich einlässt und dann dabei bleibt, sie lieben lernt. Das ist die große Angst.
Große Liebe.
Egal und vergessen. Viel Glück.
Hoffnung . Illusion und Zuversicht
Egal und vergessen. Viel Glück.
Hoffnung . Illusion und Zuversicht
Dienstag, 20. November 2012
Montag, 19. November 2012
Es gibt keinen Weg
Völlig blockiert. Enormer Druck. Die Angst, dass aus mir nichts wird. Die Angst dass aus mir ein Industriekaufmann, ein Tischler, ein Maurer, ein Maler, ein Bäcker wird. Die Angst, dass aus mir nichts tolles wird, sondern etwas ganz normales, mittelmäßiges. Das ich ein Versager werde. Etwas ganz gewöhnliches, wie jeder andere auch. Künstler kann ich immer sein, doch davon leben geht wohl kaum. Ich habe Angst in die Mittelmäßigkeit zu rutschen. Was sind das bloß für Sorgen. Als wäre ich etwas besseres. Doch es liegt auch daran, dass meine Liebe, mein Lebensglück davon abhängig ist. Auch das ich es in den Augen der anderen nicht geschafft habe. Aber was will ich sein? Einer der sich für etwas besseres hält und ständig deswegen rumheult, deswegen alleine dasteht, weil dieser Typ, der sich immerzu nur beklagen kann nicht mehr zu halten und zu ertragen ist.
Andere müssen auch kämpfen, warum sollte es dir besser und anders ergehen. Klar, man ist unzufrieden, aber man kann es nur versuchen zu ändern, es ins Glück zu drehen. Nicht rumheulen, sondern gegen die Blockade ankämpfen. Egal was die anderen gerade machen. Es geht nur um mein Leben. Vergleiche interessieren nicht und sowieso was sind das für Freunde, wenn sie dich nicht bedingungslos autonom und selbstbestimmt lassen. Es geht um dein Leben. Biege es. Kriege nochmal die Kurve. Lebe dein Leben autonom und selbstbestimmt. Auf dein Ding, auf deine Scheiße konzentriert. Löse deine Blockade immer selbst. Biege es gerade. Aushalten, machen und tun. Ein Scheiß auf das Rumgejammer. Unternimm dich selbst. Nicht länger aufschieben, machen. Aufschieben, Jammern, Panik, Druck, nichtstun, aufschieben, Konzentrationsunfähigkeit, Aufschieben, Warten, Grübeln, Panik, Jammern, nichtstun. Gas geben oder eben einfach immer wieder anfangen. Rangehen. Überwinden. Tu das. Mach das. Drangehen. Anpacken. Second try. Du kennst all das schon. Blockade sinnfrei. Ruckgeben. Kalte Wasser, Schmerz und Pein. Scheiß auf den Schmerz. Durchbrechen. Ach es ist so schwer. So viel Arbeit, so viel. Lenkt vom Grübeln ab. Lenkt die Aufmerksamkeit ab. Abrichten, konditionieren. Rangehen. Es is alles befriedigend bzw unbefriedigend durchgegrübelt. Also kannst du auch drauf scheißen.
Aura, Glanz. Ab aufs Podest
Du hast das. Nicht jeder hat das. Nicht jeder sieht das. Was ist das? Charisma? Und du weißt dass du es hast. Ich habe das nicht. Ich bin ganz normal. Warum willst du deine Aura nicht mal ablegen? Warum kommst du nicht mal einfach an? Du weißt nicht wie. Geht eben einfach nicht. Also glänzt du. Warum? Weil du glaubst was besonderes zu sein? Weil du aus deinem Königskindmodus nicht heraus kommst? Du bist ein trauriger Fall. Aber du willst ja, aber du kannst nicht. Kommst nicht an. Niemand ist noch was besonderes, nichts glänzt mehr in deiner Welt außer dir selbst. Und du probierst es zu durchbrechen, aber dann doch nicht. Dann siehst du doch nur deine Normalität und Mittelmäßigkeit. Ein schreckliches Gefühl. Und du wirst sie nicht los, diese blöde Aura. Ja und du bist eben einfach schön, doch es ist nicht bloß Schönheit. Da ist mehr. Deine Stimme, dein Lächeln. Ach ich weiß nicht und so vieles mehr. Deine Aura, dein Glanz. Auch ich habe das manchmal, wenn Mädchen in mich verliebt waren. Im Verliebtsein jeder diese Aura kennt und das eben sendest du ständig aus. Du sendest ständig ein Verliebtsein aus. Ständig glänzt dein Rampenlicht. Nur eben zu Hause alleine nicht.
Es bleibt die Kränkung dass du dich nie in meine Aura verlieben wolltest. Ich für dich nichts besonderes war.
Sonntag, 18. November 2012
Zurück zum Start
War doch von Anfang an klar, dass zwischen euch nichts gehen kann. Was regst du dich jetzt so auf, was nervst du jetzt so rum? War doch von Anfang an klar. Ist doch nichts passiert. Alles wie bisher, dass sie nein sagen würde, wusstest du doch sowieso immer schon. Und das hast du auch gewusst als du bei ihr warst, das war immer klar. Wo also ist das Problem? Weil du bei ihr im Bett gepennt hast, weil ihr euch geküsst habt? Toll, das ist eben alles. Aber war eben immer klar, dass da nichts geht. Scheiß auf die Angst, dass sie viele Männer hat. Hast du doch vorher auch nicht gedacht. Ist wohl eher nicht so. Ihr hattet eine kurze Affäre das ist auch schon alles. Das nein war dir doch immer klar, wo also ist das Problem? War doch immer schon klar, dass ihr niemand gut genug ist. Nur der ganz erfolgreiche hat überhaupt eine Chance. Das war immer klar das nix geht. Also zurück zum Start. Nichts ist passiert. Einfach nichts passiert und da wird auch nichts mehr passieren. Der Rest ist bloß Traum und Einbildung, aber da ging nie was. Also zurück zum Start. Und du weißt heute bloß, dass sie mit dir ins Bett gegangen ist. Vielleicht kommt das bei ihr öfter vor, vielleicht auch nicht. Ich bin keine Schlampe, ist sie eine Schlampe? Werde es nie erfahren. Zurück zum Start. Also da wo auch immer schon klar war, dass niemals etwas gehen wird. Keine Ahnung ob sie viele Männer hat. Wer weiß das schon? Niemand weiß das. Und doch ist es das was mich am meisten stört. Hat sie viele Männer oder war das mit wir was seltenes, etwas kostbares, etwas besonders schönes? Zurück zum Start. Alles auf Anfang, war doch hier immer klar was geht und konnte ich es von dort immer sehr gut selbst einschätzen. Wer weiß das schon, was sie mit Männern hat. Ich weiß es nicht, niemand den ich kenne weiß das. Werde ich es erfahren, werde ich wohl doch nur enttäuscht sein. Ich bin keine Schlampe. Ich mache so etwas nicht.
Freitag, 16. November 2012
Mädchen
Ich werde es nicht verstehen. Und mir wächst kein Bart. Ich bin da mehr der Junge. Mädchen. Nagellack. Versteh ich nicht. Schmuck, verstehe ich manchmal. Ich bin nicht gerade maskulin. Nicht voll im Testostoron. Eher der Jüngling. Mädchen, Frauen. Werds nicht verstehen. Nicht gerade der Typ Mann, den ein Mädchen begehrt und niemals versteht. Klar, ich schreibe interessant. Bin Jüngling, kein Mann. Mädchen, Nagellack, Schmuck. Ich bin der süße Timmi. Der kleine Junge, kein Mann. Ich verstehe es nicht. An mir ist nix dran. Ich habe keinen Zweifel. Ich verstehe es nicht, aber ich weiß es. Der typische Mann ist auch kein Mann. Das weiß ich auch. Aber ich bin kein Rätsel, kein Geheimnis. Mädchen. Verstehe ich nicht. Ich bin nicht gerade der Papa. Nicht gerade der Player und Ruler. Ich bin der lustig androgyne, der verzweifelt und Mädchen nicht versteht. Ja, das macht mich bewundernswert, aber nicht begehrenswert, denn an mir ist kein Bart. Keine Bassstimme. Ich bin immer der kleine Timmi geblieben. Lust, süß und auch ein bisschen sexy. Doch Mädchen verstehe ich als Jüngling nicht und weil das so ist, bin ich Teenie, aber kein Frauenschwarm.
Sonntag, 11. November 2012
Glaube an
Glaubt an mich. Dann glaube ich an mich, dann versetzt sich der Berg. Ganz automatisch. Und wenn google den Scheiß und die Algorhitmen und Rankings das regeln, aber der Glaube versetzt den Berg.
Selfmanagement. Jederzeit. Immer auch im tiefesten Tal. Im tiefesten Tal den Berg an seiner Glaubenswurzel packen. Das Schicksal drehen, das Blatt und was es alles zu drehen gibt. Und wenn es dann versetzt ist dann selfmanagment, dann sowas wie Gas geben. Dann fokussieren, dann Gedanken fokussieren. Nicht nur wegen der Magie, ist diese doch eher wohl Begleiterscheinung. Ziele fokussieren, Gedanken darauf gerichtet, weniger wegen der Beschwörung und Liebe, sind die doch Nebenwirkung, geht es um das Managment den Erfolgszauber, nicht um erfolgreich zu sein, sondern um geschaffen zu haben. In die Welt gesetzt zu haben und zu wachsen. Nicht allein wegen der Spiritualität, sondern auch ein wachsen aus dir selbst heraus, aus deiner Feder, aus deiner Handschrift, deinem Handwerk. Deine Idee, dein Baby wächst, dein Geist wächst, deine Stabilität wächst, es wächst und pflege und fokussiere deine Gedanken und Ziele. Wachsen tut es sowieso, doch in den Tälern wird die Wurzel beim Schopfe gepackt und der Berg versetzt, also glaubt an mich, das ist die halbe MIete. Wer zuerst geglaubt hat, in anschließender Wechselwirkung, egal und schwer zu recherchieren. Bleibt die Blackbox ein liebevolles schwarzes, schwarzromantisches Rätsel. Alles gehört zusammen. Gott ist ungerecht, so die Vergangenheit. Muss aber in Zukunftnicht so sein. Muss nicht, doch wer glaubt an das Happyend? Optimist und Realist. Keep busy and free!
Aus Glaube
Aus Glaube
Samstag, 10. November 2012
Freitag, 9. November 2012
Falsche Rücksicht. Imagekontrolle. Fremdbestimmung. Immer die Anderen. Stur im falschen Stolz, in falscher Logik, Autonomie ausgelagert
Kopf hoch. Traurig ist nur der Hase. Neverhappyending story. Alles immer richtig falsch gemacht. Gehe durch und durch dick und dünn. Nervenunabhängigkeit. Halte immer durch. Kopf hoch in das ewige Ende. Geht immer weiter. Damit. Dadurch. Nerven stören. Genervt. Machste nix. Ist eben so, immer weiter.
Donnerstag, 8. November 2012
Mittwoch, 7. November 2012
Dienstag, 6. November 2012
Alles im Entwurf
Ideensammlung. Kritzeleien. Skizzen. Kinderkram. Kindermalerei. Kinderpoesie. Süßes, liebes Tagebuch. Nicht vorzeigbar. Peinlich. Nicht ins Reine, nichts perfekt. Nichts ist fertig. Peinlich, doch so fängt man eben an. Steckt in den Kinderschuhen, nichts geht so wirklich voran, aber die Ideen fliegen, die Ideen sprießen und doch ist alles erst am Anfang. Werd mal fertig, komm mal an und mach weiter. Schließ mal ab, mache es perfekt. Immer wieder und scheiß drauf. Geh weiter. Konstruktiv. Geh weiter. Fuß in der Tür und das ist deine Taktik. Spiel das Schicksal. Mach die Funktion, die Formel. So kann es vielleicht gehen und so bleibt es immer spannend, frich und neu.
Montag, 5. November 2012
Zeigs ihnen !!! ! ! !! !
Ich will weg von den Idioten, von den Anderen. Ihren Einbildungen, ihren Lügen, ihren Unehrlichkeiten. Ich wollte es ihnen auch mit dir zeigen. Ich will weg davon, doch immer wieder holt es mich ein. Ich will das nicht mehr. Also habe ich mich mit allen, mit den anderen angelegt. Also führt man sowas wie Krieg. Nur in meinem Kopf, aber ich will weg von den Idioten, die mich klein machen und halten. Nicht weil ich groß sein will, sondern weil ich einfach frei sein will.
Wenn es nur noch um Konzentration geht
Nur noch darum geht, vorwärts zu kommen und damit die endgültige Neurerfindung stattfinden zu lassen und damit loszulassen. Von alten Mustern, alten Gewohnheiten, von Zwängen. Von der Vergangenheit. Daraus oder damit, nenne es wie du willst. Wird schon schief gehen. Denn so habe ich ja zwei gesunde Hände, einen gesunden Geist. Also kann ich arbeiten und mein eigenes Geld verdienen. Kein Zweifel, nein, Zweifel muss ich nicht haben. Das merke ich doch immer wenn ich Brötchen einkaufen gehe. Nein, Zweifel muss ich nicht haben. Musste der Perverse zwar auch nicht haben, aber pervers bin ich nicht. Eher maschoistisch mir selbst gegenüber. Schließlich will man ja irgendwann mal stundenlang genießen. Ganz automatisch, ganz unbewusst, doch ein Happyend wird es niemals geben und so kannst du mich am Arsch lecken und damit ein kleines Happyend erzeugen. Eine kleine Hoffnung, eine Zuversicht. Hat der Pessimist doch immer Recht. Doch ich habe Bock aufs Leben. Alles scheiße. Also mache ich die schönste Scheiße daraus, damit.
Pizza fertig, guten Hunger, guten Appetit.
Samstag, 3. November 2012
Alleine klar kommen macht glücklich
Lass dir was einfallen. Komm klar. Gehe. Lasse los. Ziele, Wünsche, Träume. Unabhängigkeit. Freiheit. Dein eigener Herr und Meister. Auf dich hörend. Nur noch wenn überhaupt dich selbst fragend. Nach vorne gehen. Angehen. Klar kommen, klar bleiben. Gestalten. Ein Ziel, zwei Ziele. Zwei Augen. In den Augen, nicht aus den Augen. Auskehr nicht Einkehr. Reflektion, Erinnerung. Scheiß drauf. Eigene Lösung, du selbst bist die Lösung. Immerschon. Chancel Idioten, chancel Vergangenheit. Du hast es immer schon selbst am besten gewusst. Wer fragt, wird dumm. Wer fragt, fragt nur noch. Wer fragt, der hat schlechte Karten. Wer fragt, ist am Ende der Beschuldigte. Wer zuviel fragt, dreht am passiven Schicksal.
Freitag, 2. November 2012
Was tut ein Weichei?
Was tut ein sentimentales Weichei? Ein Weichei das immer nett ist?
Mit allen brechen. Alle am Arsch lecken.
Doch was mit dem Alleinsein? Was mit der Einsamkeit?
Und dann doch wieder das Selbstmitleid. Dann doch wieder Lust irgendwo anzurufen.
Sich neu erfinden. Raus aus der Vergangenheit. Raus aus der Stigmatisierung.
Neue Leute. Neue Chance.
Ich hasse eure Bilder, ich hasse eure Meinung von mir. Ich hasse eure Urteile.
Ich hasse eure Prognosen.
Und vor allem hasse ich meine Einsamkeit. Will nur noch meinen Scheiß sehen.
Nur noch meinen Weg sehen. Doch zieht es immer wieder zurück.
Immer wieder in Erinnerung. Lass mich in Ruhe Erinnerung. Lass mich in Ruhe Vergangenheit.
Du kennst mich nicht. Ihr kennt mich nicht.
Ja, einfach zu nett. Einfach zu lieb, ja. Kann ich mich nicht trennen.
Kann ich nicht loslassen.
Also hänge ich in der Stigmatisierung. Also habe ich mit allen gebrochen.
Um euch endlich loszuwerden. Also werde sie auch mal los, Tim.
Mit allen brechen. Alle am Arsch lecken.
Doch was mit dem Alleinsein? Was mit der Einsamkeit?
Und dann doch wieder das Selbstmitleid. Dann doch wieder Lust irgendwo anzurufen.
Sich neu erfinden. Raus aus der Vergangenheit. Raus aus der Stigmatisierung.
Neue Leute. Neue Chance.
Ich hasse eure Bilder, ich hasse eure Meinung von mir. Ich hasse eure Urteile.
Ich hasse eure Prognosen.
Und vor allem hasse ich meine Einsamkeit. Will nur noch meinen Scheiß sehen.
Nur noch meinen Weg sehen. Doch zieht es immer wieder zurück.
Immer wieder in Erinnerung. Lass mich in Ruhe Erinnerung. Lass mich in Ruhe Vergangenheit.
Du kennst mich nicht. Ihr kennt mich nicht.
Ja, einfach zu nett. Einfach zu lieb, ja. Kann ich mich nicht trennen.
Kann ich nicht loslassen.
Also hänge ich in der Stigmatisierung. Also habe ich mit allen gebrochen.
Um euch endlich loszuwerden. Also werde sie auch mal los, Tim.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Montag, 29. Oktober 2012
Einmal komplett durchgerannt
Ja, war auch übel. Ob es das wert war? Gibt keinen Wert.
Ja, einmal komplett durchgerannt.
Mehr oder weniger alleine.
Everyday Pain
Ein bisschen fake bin auch ich, denn ich nehme Schlaftabletten.
Weg zurück. Hin und her. Ich lerne ihn auswendig und dann kann ich wohl auch mal alleine schlafen..
Ja, einmal komplett durchgerannt.
Mehr oder weniger alleine.
Everyday Pain
Ein bisschen fake bin auch ich, denn ich nehme Schlaftabletten.
Weg zurück. Hin und her. Ich lerne ihn auswendig und dann kann ich wohl auch mal alleine schlafen..
Widerspruchslösung und Farbumschlageffekt
Ich frage mich. Ich frage nicht. Ich gehe damit. Ich gehe. Eigenes Ruder. Eigenes Heft. Eigenes Buch. Wozu frage ich? Ich frage nicht. Ich weiß alles um mich, absolut. Komm mir nicht zu nahe, lass mich in Ruhe. Ich bin mein allwissender Herr. Lass los, lass mich. Ich frage nicht. Frage mich. Ich kenne meine Antwort, absolut allwissend in jeder Lebenslage. Wozu frage ich dich, wozu lasse ich mir helfen. Ständige Neuerfindung, ständiges neues Rad. Ich frage dich nicht. Habe dich nie gefragt. Jetzt ist Schluss, Reset, Neuerfindung. Alles hinter mir. Absolute Gegenwart, absolutes ich, absolut in Ewigkeit. Amen. Fragestunden, Hausiereren und die Zweifel blühen im Glanze. Hadern, Zögern. Kein Vertrauen mehr. Wozu frage ich dich? Dummheit der Menschen. Guckst du da noch durch, was du mir antust? Ich kenne mich, ich kenne meine Grenzen. Lass die Zauberstunde, lass mich in Ruhe. Wozu habe ich dich gefragt? Ich frage dich, was bildest du dir ein, mir Antwort zu geben, wenn du es nicht einmal weißt. Wozu? Ich kenne mich, lass mich in Ruhe. Raus mit dir, raus mit dir, raus mit Euch. Gehe wie ich, gehe mit Gott. Lass mich in Ruhe. Du kennst mich nicht, kennst meine Gefühle nicht. Wozu habe ich dich bloß eingeladen? Worauf habe ich mich bloß eingelassen. Ihr nehmt mir mein Leben und ihr checkt es nicht. Wozu fragte ich euch? Weil ich einsam war und wer einsam ist, dem wird genommen. Der Einsame fragt nach Rat, bekommt viel zu hören, aber das will ich nicht mehr hören. Dann bleibe ich eben einsam, lasst mich in Ruhe mit der Scheiße. Was bildet ihr euch ein, was kommt ihr mir so nahe und habt nicht mal eine Ahnung. Es bleibt bei der Dummheit der Menschen. Ich muss euch kalt machen, aber interessieren wird es euch nicht, checken werdet ihr es nicht. Ich bin ich, ich kenne mich, ihr kennt mich nicht. Bleibt weg, lasst mich in Ruhe. Eure Antworten könnt ihr euch schenken, nach dieser Antwort habe ich nicht gefragt. Lasst mich in Ruhe. Bleibt in eurem Universum, lasst mich in Ruhe. Geht fort damit, für immer und alle Ewigkeit. Ich habe mich zum Wurm gemacht, also musstet ihr wohl auf mich treten. Ich bin kein Wurm mehr, also weg mit euch. Neuanfang. Ich lasse mir nicht länger was sagen. Halte aus, gehe alleine. So wie ich es eigentlich von Anfang an vor hatte. Eigener Wille, eigener Weg, Selbstbestimmung. Zurückgekickt in mein Leben. Hätte ich bloß niemals gefragt und am Ende wird es zu bunt, dann musst du es hoffentlich immer wieder alleine machen. Dann kickt dich das Schicksal hoffentlich wieder ins Glück, in die Selbstbestimmung. Hoffentlich vergesse ich das nicht wieder, hoffentlich krieche ich nicht bald wieder als Wurm. Lasst mich in Ruhe, lasst mich in Frieden. Ihr habt meine Fragen immer falsch verstanden. Aus der Schnecke wird ein Dinosaurier. War ich immer, aber ihr habt mich immer falsch verstanden und ich macht nicht unabhängig mein Ding. Interviewte mich selbst, weil ich irgendwann meinte nichts falsch machen zu dürfen, weil ich meinte ich sei nicht normal. Ich habe mich selbst ausgeliefert, weil ich nicht nochmal verrückt werden wollte, weil ich mich für anders hielt, verrückt wurde. Ich wollte gesund werden und die anderen haben mich dann nur noch verzweifelter gemacht. Hätte ich mal nicht gefragt. Hätte ich mal auf die Psychiatrie und andere Hilfen geschissen. Es wurde immer schlimmer. Ich habe mich selbst ausgeliefert, aus der Hand gegeben. Nicht mehr auf mich selbst gehört, nicht mehr mir selbst getraut und damit alles verloren. Alles verloren, alles verloren und keiner hat es wirklich gecheckt. Fängst du einmal an zu fragen, ist ein schwieriger schwarzweiß Prozess in Gang gesetzt. Erst die Psychiatrie machte mich zum Versager. Erst die Psychiatrie machte mich krank, hilflos und so weiter
Sonntag, 28. Oktober 2012
Samstag, 27. Oktober 2012
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Dienstag, 23. Oktober 2012
Bis ich wieder kotze
Drei Jahre habe ich dich
analysiert, doch ich weiß nichts von dir. Vielleicht nur dass du nie
verliebt in mich warst. Deshalb tat es ja weh. Du machst weiter deinen
Kram, während ich analytisch in der Vergangenheit kleben geblieben bin.
Ich als Verliebter höre in der Verliebtheit keinen Rap, du aber schon,
denn für dich ging es ja ohne Analyse weiter. Gerade das macht die Liebe
ja zum Kotzen. Du haust auf die Kacke, in der Zeit in der ich verkacke.
Ich denke mal dir ist klar geworden, dass du vor mir keine Angst
haben musst. Immerhin etwas. So schreibe ich zwar für den Mülleimer und
doch bleibt eine kleine Chance, dass du mich liest.
Das ich immer nach hinten schaue, liegt nicht allein an dir. Ich mache
das schon sehr lange. Es ist wie ein Zwang. Fast schon eine Leistung,
aber dafür quält die Gegenwart und damit verbundenen Pflichten und
Aufgaben. Keine Ahnung, wie ich es überhaupt so weit schaffen konnte.
Aber noch bin ich nicht durch. Noch fehlt mir der BA Abschluss. Immerhin
schonmal nah dran. Ich hasse meinen Ausbildungsberuf. Doch damals hatte
ich keine andere Wahl. Gab nix anderes. Jetzt steht er in meinem
Schicksal und Lebenslauf. Doch auf das Schicksal zu scheißen habe ich
gelernt. Es mag einen Gott geben oder gegeben habe, aber der Rest ist
dem Zufall überlassen, der Nächstenliebe und der Wechselwirkung.
Ich bin mir bewusst, dass ich in jeder Sekunde irre und mich tief
täusche und verletze. Das macht mich ja gerade aus bzw als Mensch aus,
ist banal. Und das was jeder über die Zukunft weiß und das is das
einzige, was der Mensch über die Zukunft weiß, ist dass das Leben mit
dem Tod endet. Nenn mich Miesepeter, trübe Tasse, aber ich bin wunschlos
und ich war wunschlos glücklich, als ich dich hatte. Also als ich in
Berlin war. Natürlich auch ein Irrtum, ich hatte dich nie und ich kann
auch keinen Menschen haben.
Doch mich interessiert in der scheiß Welt nichts, außer dir. Dabei bist
auch sicherlich du variabel und ersetzbar. Ich kann aber nicht
verstehen, wie du Bock auf dieses Leben haben kannst. Schließlich bist
du in diesem Kindergarten Facebook, trägst Rayban scheiß Sonnenbrille
und all son Kack. Dabei mag ich es, dass du lustig und albern bist. Aber
ich hätte mir mehr Verzweiflung deinerseits gewünscht und doch finde
ich es gut, dass du der Welt den Stinkefinger zeigst, dass du auf die
Kacke haust und Gas gibst, aber du tust es ohne mich und das ist mein
scheiß Problem. Und das ich dir weiter schreibe ist in der Relation von
Leben, Liebe, einzigen Wunsch bzw Sehnsucht und abschließenden Tod doch
scheißegal. Ey, du kannst das Leben doch selbst überschauen.
Aber ich verstehe nicht, dass du glücklich sein kannst. Ich will dich
auch nicht runterziehen, aber mich kotzt diese scheiß Welt an. Du rockst
damit oder was weiß ich, spielst die Göre, die Hure, die Heilige und
was weiß ich. Ich raff das einfach nicht. Bin ich zu erwachsen geworden?
Aus der Welt gewachsen? Ich interessiere mich nicht für das Leben, also
schaut mein Hirn nur nach hinten. Da findet es dann dich, aber du bist
nur ein Geist, der in Berlin Bock auf die Scheiße hat.
Ich will die Liebe und dann Familie. Und auch das ist keine Lösung. Es
ging keinen Sinn und gerade deshalb ist das Leben ein Wunder. An mir
aber zieht Gegenwart vorbei, wie eine Illusion. Mitleid brauche ich
nicht. Finde wahrscheinlich einfach nur den Kontrast und Vergleich
scheiße. Das du nicht an mich zurück denkst, ich aber drei Jahre schon
nur an dich denke. Du glücklich bist mit Scheiße, ich aber verkacke.
Ey, du bist glücklich. Was willst du noch vom Leben? Ich bin neidisch
und vielleicht auch eifersüchtig auf deine Lebenskunst. Wie machst du
das Bock auf den Scheiß zu haben. Ja, vielleicht keine gute Idee, sich
mit der Partnerin in eine Todessekte zu begeben. Vielleicht sollte man
selbst die kleine Familie schon alleine darstellen und Gas geben, seinen
Sinn schaffen.
Aber ey, komm mal klar du machst nur dada und gaga. Ist das wirklich
ernst gemeint? Hast du Angst klar zu sehen, depressiv zu sein und keinen
Weg zu finden. Also machst du nur noch idiotischen, kindischen Kram.
Ich hoffe mal du verfolgst damit ne Message. Das gäbe noch Hoffnung, der
Rest lässt nur kotzen und verzweifeln.
Ich liebe dich
Ich liebe dich
Ich liebe dich. Ich hoffe der inflationäre Gebrauch, sprengt irgendwann
mal die Bedeutung. Nicht noch mal werde ich mir für die Liebe so viel
Mühe geben, da der Sturz und die Enttäuschung ein Ende bedeuten können.
Auch damit verbundene Beschwörung, Zauber und Magie, habe ich für dich
gehakt. Denn meine Liebe und dein Rap, Facebookkack und sowas wie
Raybanshit ist mein tiefster Untergang. Aber hey ey, wir leben noch.
Lass uns feiern, schließlich ist das Leben für jeden im Grunde sinnlos.
Also heulen wa nicht rum sondern rocken. Wir sind Narren, bauen Scheiße,
machen irgendwas unterhaltsames. Bis ich wieder kotze
Sonntag, 21. Oktober 2012
Was mich von dir unterscheidet
Ich irre schwerwiegender. Ich irre bewusster. Ich täusche mich vielleicht auch öfter. Insgesamt fataler. Nur der Schlaf ist kein Irrtum, aber dann schlafe ich. Was mich von dir unterscheidet, ist das ich mich wohl extremer irre, extremer und weiter und tiefer verrenne. Irgendwie absolut gesehen und echt, so von ganzem Herzen und mit Herzblut. Das Irren beginnt täglich mit dem ersten bewussten Gedanken, also mit dem Aufwachen. Schon hier die erste Täuschung. Vielleicht ist einfach nur wahr, das der Tod kein Irrtum ist, sofern ich nicht an Reinkarnationen glaube. Ich irre ständig und extrem. Verrenne mich, wie das ein Jeder kennt. Doch ich konnte das nie trennen. Diese allgemeine Wirklichkeit und die Illusion. Für mich war das immer absolut eins. Vielleicht weil ich zu stolz war einzusehen. Vielleicht musste ich es immer irgendwen zeigen und was besonders sein. Ich wollte etwas beweisen. Doch da ist nichts. Erst Recht nicht, wenn man kein Genie ist, keinen mathematischen Beweis liefern kann oder die geniale Idee und doch irren wir alle gleich und gleich wieder, immer wieder. Vielleicht ist das Leben einfach nur was besonderes, weil es keinen Sinn macht und oder es gewiss tödlich endet. Vielleicht das einzige was gewiss ist und damit bleibt es ein illusorisches Wunder, doch die die wirklich irren, sperrt man in die Irrenanstalt.
Das Leben ein Wunder ist, weil es keinen Sinn macht
Und es dann irgendwie nur darum geht, die Zeit tot zu schlagen. Da ist keine Magie und kein Zauber und doch ist es wieder ein Wunder, etwas oder mich selbst wachsen zu sehen.
Es geht also nicht wirklich um etwas. Es geht bloß trostlos immer weiter, bis es mit dem Tod dann zu Ende ist. Der Rest ist Wahn, ist Quatsch, ist Wissenschaft, Religion und Konsum und was weiß ich. Wir irren bis zum Tod. Trail and Error bis zum Tod. Illusion und Täuschung bis zum Tod. Doch sag das mal einem der depressiv ist. Nicht sehr hoffnungsvoll. Und uns allen geht das so. Der eine irrt mal da, der andere da. Da ist nie was, aber soll ich den ganzen Tag an den Tod und an die Täuschung denken?
Samstag, 20. Oktober 2012
Keiner ist was besonderes
Also mal schön in Mittelmäßigkeit leben. Holt dich doch sonst sowieso immer Illusion und Enttäuschung. Und doch wie soll ich leben ohne Träume, ohne Illusion. Das ist niemanden, keinem möglich, deshalb sind sie logisch gesehen ja auch was besonders. Wie leben ohne Illusion, ohne Täuschung und Enttäuschung? Ding der Unmöglichkeit, also fang ich gar nicht erst an, stehe ich gar nicht erst auf. Alles im Wahn, alles Illusion. Gehe ich doch wieder zu auf Träume, Täuschung und Enttäuschung. Und wozu ist all das wichtig? Wenn ich doch auf mich und Liebe vertrauen könnte. Auf das einfache. Blöd dass es in der Liebe meist um zwei Menschen geht. Zwei die sich bloß immer täuschen. Mag der eine dich immer darauf aufmerksam gemacht haben, doch so richtig nett war das nicht. Stößt sie vor den Kopf, vor die Illusion. Doch ist die Liebe nicht bloß ein Wahn, sondern eben Liebe. Und dann schiebt sie dir das Messer ins Herz. Schließlich war es für sie bloß eine narzisstische Illusion deinerseits. Sie glaubt wohl nicht mehr um Liebe, auch weiß sie nicht darum und doch kann ich davon lernen. Mein Gefühl zu ihr war echt, tief und wahr und sie tötet dich mit ihrer kalten Philosophie. Betrachtet von außen und kickt dich aus deinem Traum. Vielleicht kann sie selbst einfach Gefühle nicht mehr sehen, schätzen. Mit Gefühlen umgehen und muss Lust damit spielen. Schließlich bringt es ja niemanden um. Ich habe wahrhaft geliebt und du hast mich zugerichtet. Bist meinen Traum sogar mitgegangen, hast überlegt, dich gegen mich entschieden. So ist das nunmal im Leben, so kann es gehen. Und dann gehe bitte weg Tim. Ich habe genug gesehen. Mehr will ich nicht. Sieh zu.
Freitag, 19. Oktober 2012
Wut, wo vorher Trauer war
Und wir haben geflirtet. Ein paar Jahre lang. Ich bin bei dir gewesen. Ich habe dich unterhalten. Wir haben uns geküsst. Du hast ernsthaft überlegt, dann aber doch keine Zeit, keinen Platz gehabt. Auch etwas Angst. Du hast überlegt, dich gegen mich entschieden. Damit hätte ich leben müssen. Hast überlegt, aber wolltest bloß Freundschaft. Also begann das Stalken. Immerhin hast du mal überlegt, doch ich kann nicht verstehen, dass du dann eine entschiedene Meinung gegen mich hast. Ließ sich schwer akzeptieren. Du hast nein gesagt, ich habe weiter gemacht. Das war dann das Ende, doch war ich noch nicht fertig. Und doch war eigentlich immer klar dass aus uns nichts werden würde. Und doch haben wir uns geküsst, hast du überlegt. Entschieden nein gesagt. Zu spät. Wie komme ich aus den Zug, aus den Sog, der Illusionen. Ja, du hast nein gesagt, doch was interessiert das meine Gefühle? Mein Gefühl kennt kein nicht, kein nein, kein Ende und jetzt kommst du mit der Polizei. Was interessiert das meine Gefühle. Und du sagst nein. Ja, ich weiß. Das wusste ich immer schon, doch ist es zu weit gekommen. Niemand kann etwas dafür, ist niemand schuldig daran. Für dich ist es aber schnell zu Ende gewesen. Konnte ich dich nicht total begeistern. Für dich war es zu Ende. Du warst gefasst, in deinen Grenzen, doch ich blieb grenzenlos. Ich kam nicht mehr zurück. Ich konnte Wirklichkeit von irgendwas anderem nicht mehr trennen. Wo gehe ich jetzt hin? Es war wahre Liebe, bloß nicht bedingungslos. Eben auch, weil du mein Engel nicht bedingungslos lieben kannst. Du bist in Grenzen. Kannst klar trennen. Komme ich zurück in mein Haus, dann raste ich doch komplett aus. Ja, da ist Wut, wo vorher Trauer war. Ich halts schwer aus.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Unverbindlich nicht zu widerstehen
Ich kann dir nicht widerstehen und das ist wohl auch normal wenn man verliebt ist. Du kannst mit mir spielen. Ich würde alles über mich ergehen lassen.
Ich sehe etwas an dir, was auch du nicht bist. Niemand ist das oder kann das jemals sein. Vielleicht warst du schon so schlau, das zu wissen, dass es diesen Traum gar nicht gibt. Und vielleicht tanzt du deshalb so dämlich rum, hüpfst rum. Von Blüte zu Blüte. Weil du weißt dass es das nicht gibt. Du verletzt, doch ist das nicht schlimm wie du meinst, denn du bringst ja niemanden um, aber bringst in die Klappsmühle. Doch so ist das nunmal. Da kann man weiß Gott keine Rücksicht drauf nehmen. Denn wir kennen uns ja gar nicht. Woher soll man wissen wie der andere drauf ist? Ich kenne dich nicht. Das was ich an dir sehe, das bist du gar nicht. Jeder Mensch ist ja anders. Woher soll mir klar gewesen sein, wie du denkst und fühlst? Ich schaue dir doch nur vor den Kopf. Mehr weiß ich nicht von dir und ich bin mit dir auch in keinster Weise verbunden. Ich bin dir nichts schuldig. Ich bin nicht abhängig von dir. Ich gehe meinen Weg und du deinen. Für mich bist du nicht mein Traumprinz auf den ich warte. Ich kenne dich nicht, du keine mich nicht. Was du in mir siehst, das trifft einfach nicht zu. Das ist bloß deine Projektion. Ich bin keine Prinzessin, bin keine Überfrau. Ich bin all das nicht, was du siehst. Du kennst mich nicht. Du siehst nur deinen Traum projiziert in mich. Du weißt wie ich wohne, ich mich kleide, aber du kennst mich nicht. Weißt nichts von meiner Menschlichkeit, meinen Macken, meinen Fehlern, meinen Problemen. Ich habe sie dir nie anvertraut. Ich habe mich dir nie verbindlich gezeigt.
Dienstag, 16. Oktober 2012
Du kannst nicht lieben
Montag, 15. Oktober 2012
Luxus
Bin ich durchaus lebensfroh, beklagte mich nicht über diesen Missstand und doch waren meine Frau und ich ganz anders. Leben in andere Welten. Anders entschieden im Leben und doch haben wir uns getroffen, mal lieb und gern gehabt. Das war es dann aber auch, zu wenig in dieselbe Richtung geschaut. Doch im Wald und Irrgarten waren wir wohl beide. Unsere Wege aber von einander getrennt und anders. Ich wäre ihr dann wohl gefolg, denn ich hätte nicht geahnt, dass sie Bock auf mein Leben haben könnte. Meins zu arm ist, zu dreckig ist, zu erbärmlich, zu hart, zu wenig glanzvoll. Vielleicht braucht sie einen solchen Mann, der ihr ebenso ein zu Hause, Status, Glanz und Erfolg geben kann. Ob das dann auch Liebe ist, wer weiß das schon, doch diesem Mann wird sie eher folgen, weil er sich nicht für seinen Weg, sein Prestige und Status schämt. Deswegen wird sie ihrer Suche nachgeben und ihm folgen und gleichzeitig in der Luxusklasse und Luxuswelt bleiben können..
Sie sagen, bei einer Frau wie ihr, wirst du immer ein Problem haben
Also beweise ich mindestens das Gegenteil. Dann verliebe ich mich eben nochmal mit Glanz, Gloria und Psychose. Mir doch die anderen egal. Ich höre den väterlichen Geist und ich werde als erstes diesen Geist bezwingen. Will ich keinerlei fremden Geister mehr in mir.
Ich will mir nur das holen, was immer schon gut für mich war. Will sie heiraten, das ist mein Plan. Nur diesen Typ Frau. Ich bete, dass ich sie wieder finde, noch einmal.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Heute ist Sonntag
Etwas in Ruhe genießen können. Damit alleinsein können, was nicht heißt, dass man nicht auch Zweisamkeit genießen könne.
Wenn ich genieße, dann lache ich nicht triumphierend, dann habe ich nicht sowas wie eine Fratze. Ich genieße in Ruhe für mich, auch mit anderen. Es gibt auch mal was zu lachen, eine Freude, eine Heiterkeit, aber der Genuss ist nichts boshaftes. Nichts am Abgrund, nichts für das ich andere in den Abgrund stoße.
Ich kann auch über mich selbst lachen, sicherlich hat man auch mal über mich gelacht, aber in den Abgrund wollte mich wohl keiner jagen, aber wer weiß das schon.
Es war ein Spiel mit der Angst bis hin zur Panik, eine Angstlust, ein Spiel. Spiele ich aber alleine nur mit mir und Geistern. Eigentlich gibt es das gar nicht. Und so war ich Masochist, doch ein wahrer Genuss war das nicht. Immer diese spiegellose Fratze, diese Macht in mir, dieses letztendlich triumphieren und lachen müssen.
Warum das ganze? Weil man in der "ewigen" Jugend steckte. Verwirrt im Zauberwald. Aus Angst zu versagen, aufzugeben und nicht seinen eigenen Weg zu gehen und diesen eigenen Weg zu entscheiden. Aus Angst davor ein schlechter Mensch zu werden. Doch ich glaube, man muss, um den Zauberwald verlassen zu können, sich für die Rücksichtslosigkeit entscheiden. Vorerst. Denn das ist der einzige, denn der eigene Weg. Nur so kann es rausgehen, wenn ich mich egoistisch entscheide, dass ich dagegen aufstehe und mich nicht hängen lasse, mich nicht länger foltern lasse. Mit dem Kopf gegen die Wand oder einfach den Geistern und allen anderen die Stirn bieten. Nein zu sagen und dann doch auch mal wieder alles über sich ergehen zu lassen und mit der Angst zu spielen, mit der beängstigenden Magie. Angst weist den Weg und hinter der Angst steckt Liebe. Die Genussfähigkeit der Liebe, auch sich selbst zu lieben, immer. Mit der ganzen Vergangenheit, mit der Scheiße die war, als ich 10Jahre alt war, auch mit der Scheiße als ich 20Jahre alt war und auch die Scheiße mit 30 und der Scheiße von vor fünf Minuten. Dann brauche ich nicht mehr reflektieren, dann ist die Vergangenheit uninteressant oder besser die Vergangenheit wird zum Genuss, denn wer kann schon ohne Vergangenheit und Erinnerungen leben. Ich liebe meine Erinnerungen, sie sind ich in der Gegenwart, auch in Zukunft. Damit ist alles gleich, nur das ich jetzt aus dem Wald raus bin.
Aus dem Zauberwald bin ich raus, also muss ich jetzt Gas geben. Mit starkem Ego, soll man ja angeblich gute Chancen auf Erfolg haben. Mal gucken wie die Wetten und das mit altem Zweifel verbundene ausgeht. Niemand weiß.
Manchmal vermisse ich den Zauberwald. Manchmal bin ich heute viel zu sehr rücksichtslos und vergesse meine Mitmenschen. Ich klopf auf Holz. Du für mich auch, bitte. Auf den Traum von Liebe, Verliebtsein, Magie und Erfolg...
Samstag, 13. Oktober 2012
Freitag, 12. Oktober 2012
Dienstag, 9. Oktober 2012
Sonntag, 7. Oktober 2012
Samstag, 6. Oktober 2012
Hochzeit
"Los Martin, lad mich auch ein. Ich war noch nie auf einer Hochzeit von einem Kumpel".
Doch er zögerte, denn die dicksten Kumpels waren wir nicht. Auch dreht man ja jeden Gast zweimal um, wenn man nicht gerade der Vermögendste ist.
Doch ich wollte auch aus einem anderen Grund zu seiner Hochzeit, denn ich hörte von meinem damaligen besten Freund, dass ein spezielles Geschwisterpaar ebenso zu dieser Feier eingeladen war.
Sie waren immer schon die schönsten Mädchen bzw. Frauen in unserer kleinen Stadt. Besonders die jüngere hatte ich in glanzvoller Erinnerung. Sie war auch kleiner als ihre Schwester, kleiner als ich. In meinem Kopf schien sie stets auratisch auf. Ich habe ein fotografisches Gedächtnis, doch kennen tat ich diesen süßen Menschen ja noch gar nicht. Meine illusorischen Erinnerungen ihr gegenüber waren damals schon ambivalent. Gegensätzliche Charaktereigenschaften und Gefühle, existierten zur gleichen Zeit. So war sie lustig, frech und glücklich, aber ich sah in ihr auch gleichzeitig Schmerz, Einsamkeit und Verzweiflung. Natürlich schließt das eine das andere nicht aus, doch bei ihr war es extrem. Ich konnte es buchstäblich an ihr ablesen und doch verwirrte mich diese Frau in Erinnerung. Das Bild von ihr, flackerte zwischen Gut und Böse. An eine Heilige oder Hure dachte ich damals noch nicht. Irgendwas eigenartiges verband mich schon damals mit ihr und das obwohl ich nicht einmal sicher bin, ob wir uns vor der Hochzeit überhaupt schon einmal begegnet waren. Und doch glaubte ich sie zu kennen.
Ich stellte mir eine Begegnung auf der Feier spannend vor. Ich wollte das Geschwisterpaar mal wirklich sehen. Ihre Namen klangen wie Musik in meinem Kopf, wobei es weniger mit den tatsächlichen Namen zu tun hatte. Ich kannte sie nicht und doch hatte ich sie aus welchen Gründen auch immer in Erinnerung bzw ein schon ziemlich vorgefertigtes Bild in meinem Geist. Wahrscheinlich, weil ich sie einfach vom Hörensagen aus einer Kleinstadt "kennenlernen" konnte, in der sich jeder einig war, dass diese beiden besonders hübsch und edel sind.
Glücklicherweise wurde ich von Martin dann doch eingeladen. Zwar hatte ich ihn überredet, doch ich durfte kommen und darum ging es ja. Und mein Bild der glanzvollen Frauen aus gutem Hause in vager Illusion und Erinnerung aus Erzählungen, bestätigte sich mit der Bekanntschaft des Geschwisterpaars. Vielleicht in einer Form einer sich selbst erfüllenden Prophezeiungen aus Fiktion.
Ich war auf meiner ersten Hochzeit und sie ist auch da.
So kam dann also der Tag der Feierlichkeiten und ich bastelte, bevor es zum Standesamt ging, noch am Hochzeitsgeschenk. Es sollte eine Collage aus tagesaktuellen Nachrichten und ehetypischen Symbolen werden, damit der besondere Tag des Brautpaares auch in Erinnerung bleibt. Das Bild ließ sich einfach aus Internetbildern und Photoshop zusammenstellen und dann anschließend auf Hochglanzpapier ausdrucken. Ich wollte, dass es hochwertig wird und gab mir ziemlich viel Mühe, denn es hätte ja sein können, dass auch Julia die "Arbeit" zwischen all den Präsenten auf dem Sammelplatz der Hochzeitsgeschenke entdeckt. Für diesen Fall wollte ich in ihren Augen gut abschneiden, schließlich ahnte ich ja, dass es bei ihr nicht so einfach sein würde, ihren Geschmack zu treffen. Die selbsterstellte Karte sollte als etwas sehr geschmackvolles, aber auch intelligentes werden, um überhaupt in ihren Blickfang zu geraten und dort auch haften zu bleiben. So als wollte ich eine geniale Bombe legen. Ein Bild inszenieren, dass sofort einen attraktiven Eindruck macht, aber dann doch erst in Nachwirkung wirklich zündet.
So ist das in der Regel immer mein Plan. Auch mit meiner Persönlichkeit habe ich viel mit meiner Wirkung, meinem Verhalten und meiner Aura in Wechselwirkung auf die alltägliche Gesellschaft zu tun. Genial gezündet hat es oder habe ich aber noch nie. Zumindest dreht sich die Welt noch, ich stand noch nie in der Zeitung und mir hat es auch noch nie jemand an mich heran getragen. Das obwohl ich genial Witze mache oder intelligenten Kram von mir gebe. Die Nachzündung findet allerding, so scheint es, nur bei mir selbst in anschließender Reflektion statt. Die anderen leben weiter, erleiden keinerlei Psychose oder Grübelei. Irgendwas muss ich falsch machen, meine Äußerungen bleiben Schall und Rauch. Das obwohl ich immer meine etwas zu trefffen, vielleicht so wie der Amor mit Pfeil und Bogen, glaube ich, unwiderstehlich zu sein. So glaube ich, dass ich alle dazu bringen könnte, mich zu lieben oder sich in mich zu verlieben, doch der Plan geht nur in meinem Kopf auf, ansonsten dreht sich die Welt immer noch weiter, wie bisher.
Ich bin ein Außenseiter, aber auch ein auffallender Sonderling und so wie ich damals ein vages Bild aus Gesprächsfetzen meines Bekanntenkreises von Julia hatte, wusste ich auch, das wir an diesem Abend irgendwann nebeneinander sitzen würden.
Ebenso wie sich mein illusorisches Bild von ihr bestätigte, bestätigte sich ebenso meine Vorahnung, dass wir irgendwann nebeneinander sitzen würden. Wir wurden an den selben Tisch gesetzt. Zwischen uns aber noch einige andere geladene Hochzeitsgäste. Nachdem gegessen wurde, wurde der gemeinsame Tisch leerer. Manche wanderten ab an andere Tische, andere auf die Tanzfläche oder an die Theke. Es ergab sich eine Lücke zwischen uns, welche ich dann geschickterweise schloss und wir dann tatsächlich nebeneinander saßen. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir uns ansprachen und worüber wir ins Gespräch kamen, aber in jedem Falle bestätigte sich, was ich vorher über sie dachte. Sie war frech und gewitzt, hatte Charme. Wirkte gleichzeitig eigenartig, etwas einsam. Vielleicht auch weil sie anders hübsch war, als andere Frauen. Andere Frauen können auch sehr hübsch sein, aber Julia hatte etwas ganz eigenes, das sie auch auf ihre Art und Weise unterstreichen konnte. Wäre sie eine von den anderen Frauen und würde sich auf deren Art auf hübsch trimmen, so wäre sie gar nicht schön. Julia hat ihren eigenen Stil. Schminkte ihre Lippen leicht rot, macht sich die Lieder etwas blau, trug durchaus auch Nagellack, aber sie wirkte deshalb nicht nuttig oder besonders sexy, Julia strahlte ganz anders, auf ihre ganz eigene Weise.
So kam dann also der Tag der Feierlichkeiten und ich bastelte, bevor es zum Standesamt ging, noch am Hochzeitsgeschenk. Es sollte eine Collage aus tagesaktuellen Nachrichten und ehetypischen Symbolen werden, damit der besondere Tag des Brautpaares auch in Erinnerung bleibt. Das Bild ließ sich einfach aus Internetbildern und Photoshop zusammenstellen und dann anschließend auf Hochglanzpapier ausdrucken. Ich wollte, dass es hochwertig wird und gab mir ziemlich viel Mühe, denn es hätte ja sein können, dass auch Julia die "Arbeit" zwischen all den Präsenten auf dem Sammelplatz der Hochzeitsgeschenke entdeckt. Für diesen Fall wollte ich in ihren Augen gut abschneiden, schließlich ahnte ich ja, dass es bei ihr nicht so einfach sein würde, ihren Geschmack zu treffen. Die selbsterstellte Karte sollte als etwas sehr geschmackvolles, aber auch intelligentes werden, um überhaupt in ihren Blickfang zu geraten und dort auch haften zu bleiben. So als wollte ich eine geniale Bombe legen. Ein Bild inszenieren, dass sofort einen attraktiven Eindruck macht, aber dann doch erst in Nachwirkung wirklich zündet.
So ist das in der Regel immer mein Plan. Auch mit meiner Persönlichkeit habe ich viel mit meiner Wirkung, meinem Verhalten und meiner Aura in Wechselwirkung auf die alltägliche Gesellschaft zu tun. Genial gezündet hat es oder habe ich aber noch nie. Zumindest dreht sich die Welt noch, ich stand noch nie in der Zeitung und mir hat es auch noch nie jemand an mich heran getragen. Das obwohl ich genial Witze mache oder intelligenten Kram von mir gebe. Die Nachzündung findet allerding, so scheint es, nur bei mir selbst in anschließender Reflektion statt. Die anderen leben weiter, erleiden keinerlei Psychose oder Grübelei. Irgendwas muss ich falsch machen, meine Äußerungen bleiben Schall und Rauch. Das obwohl ich immer meine etwas zu trefffen, vielleicht so wie der Amor mit Pfeil und Bogen, glaube ich, unwiderstehlich zu sein. So glaube ich, dass ich alle dazu bringen könnte, mich zu lieben oder sich in mich zu verlieben, doch der Plan geht nur in meinem Kopf auf, ansonsten dreht sich die Welt immer noch weiter, wie bisher.
Ich bin ein Außenseiter, aber auch ein auffallender Sonderling und so wie ich damals ein vages Bild aus Gesprächsfetzen meines Bekanntenkreises von Julia hatte, wusste ich auch, das wir an diesem Abend irgendwann nebeneinander sitzen würden.
Ebenso wie sich mein illusorisches Bild von ihr bestätigte, bestätigte sich ebenso meine Vorahnung, dass wir irgendwann nebeneinander sitzen würden. Wir wurden an den selben Tisch gesetzt. Zwischen uns aber noch einige andere geladene Hochzeitsgäste. Nachdem gegessen wurde, wurde der gemeinsame Tisch leerer. Manche wanderten ab an andere Tische, andere auf die Tanzfläche oder an die Theke. Es ergab sich eine Lücke zwischen uns, welche ich dann geschickterweise schloss und wir dann tatsächlich nebeneinander saßen. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir uns ansprachen und worüber wir ins Gespräch kamen, aber in jedem Falle bestätigte sich, was ich vorher über sie dachte. Sie war frech und gewitzt, hatte Charme. Wirkte gleichzeitig eigenartig, etwas einsam. Vielleicht auch weil sie anders hübsch war, als andere Frauen. Andere Frauen können auch sehr hübsch sein, aber Julia hatte etwas ganz eigenes, das sie auch auf ihre Art und Weise unterstreichen konnte. Wäre sie eine von den anderen Frauen und würde sich auf deren Art auf hübsch trimmen, so wäre sie gar nicht schön. Julia hat ihren eigenen Stil. Schminkte ihre Lippen leicht rot, macht sich die Lieder etwas blau, trug durchaus auch Nagellack, aber sie wirkte deshalb nicht nuttig oder besonders sexy, Julia strahlte ganz anders, auf ihre ganz eigene Weise.
Freitag, 5. Oktober 2012
5% Verzweiflung am Tag
Stelle ich Fragen stelle ich sie nur mir selbst. Viele Fragen und die Antworten finde ich in mir. Das war auch schon immer so, bloß das man damals über lange Jahre andere befragte. So stellte ich Fragen Freunden, Kumpels, Bekannten, Verwandten, Psychiatern, Psychologen, Frauen, Männern, Alten, Jungen, Wahrsagern, Orakeln, Statistikern und Propheten. Studierte Bücher, bemühte Google und weitere Medien, aber das habe ich gelernt, die beste Antwort, die zu mir passt liegt in mir. Auch wenn ich sie nicht direkt finde, dich und andere frage ich nicht mehr. So viele Fragen. Ich stelle sie mir selbst, den Rest will ich gegenwärtig, aus vergangenen Tagen, Jahren und in Hinblick auf die Zukunft vergessen.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Ich schlag das Arsch
Mythologie und Märchen. Ich schlage mein Unterbewusstsein. Und wenn es unendlich ist. Dann drehe ich es trotzdem. Dann bilde ich einen neuen Mythos. Denn institutionalisiere ich den neuen Ast in eine umformulierte Psychiatrie. Ich kenne meine Seele, mein Unterbewusstsein einzigartig, absolutistisch besser. Ich schlage euren Mythos, egal wie alt der ist.
Und doch muss ich mich mit der Vergangenheit, dem Mythos und dem Märchen anlegen. Löse ich sie in Gegenwart auf, hat es sie auch in Vergangenheit nie gegeben. Doch solange der Zweifel die Überhand hat, werde ich meine Frau stets unklar und verzerrt sehen. Dann wird immer die Abhängigkeit, der Zweifel, die Psychiatrie und der Mythos gewinnen und das bloß weil ich in der Vergangenheit krank war, depressiv war, verzweifelt war. Deswegen wurde meine Psyche unendlich verurteilt und jede Chance genommen. Bloß weil ich es in der Vergangenheit nicht selbstvertraut sah. Zweifel hatte und zum psychiatrischen Onkel ging. Ich bin Schachmatt. Zwickmühle, Dame, Schach. Ich kann dieses Spiel der Psychiatrie nur drehen, wenn ich dieses Spielfeld der Zweifel, Prophezeiungen und Orakeleien verlasse. Mich heute und für immer auf mich selbst verlasse. Ich lebe mein geschmackvolles Leben nun selbst, eben wie auch du lieber Leser, in nur noch 5% Verzweiflung am Tag.
Dienstag, 2. Oktober 2012
Ich arbeite für die Liebe und gegen die Psychiatrie.
Also irgendwie sicher sein. Keine Zweifel zu haben und keine Gesetze übertreten. Die Vergangenheit wird weggewischt. Niemals bin ich in der Psychiatrie gewesen. So kann ich neu anfangen. Warum? Weil ich es kann. Kann ich mir Fiktion ausmalen wie ich lustig bin. Sowieso sehen wir wohl alle irgendwie das gleiche. Unsere Reaktionen sind wohl aber andere. Wieviel Einsamkeit kann man gehen? Wieviel Liebe und Macht und Sexyness brauche ich auch von außen? Brauche ich überhaupt Sex und die Liebe von außen? Ja, Liebe brauche ich. Will ich auch. Sex brauche ich nicht. Ich muss nicht darum kämpfen. Ich muss nicht mehr in die Modewelle rennen. Ich brauche diese sexy Aura nicht. Ich werde meine Liebe finden. Ich werde den Machtspielen und dem Sex, dem Flirt, der Zwischenmenschlichkeit umgehen. Denn das will ich nicht. Das nervt mich. Steigert nur in komplizierten Wahn, welchen ich zwar auch aushalten, aber auf den ich einfach keinen Bock mehr habe. Dahin renne ich nicht mehr. Sowieso bloß Zeitverschwendung. Ich werde schon durchkommen, halte an meiner Fiktion fest und Massenmedienrealität und Mode kann mich getrost am Arsch lecken. Deswegen muss ich auch nicht in ein Kloster, muss ich auch nicht in den Welt oder auf den Jakobsweg. Ich bleibe hier und lebe gut damit. Ich lebe mir meinen Traum, mein Märchen, meine Mythologie zurecht. Kann ich doch machen was ich will, so lange ich kein Gesetz übertrete und gut mit dem Alleinsein zurecht komme. Ich muss keine Fiktion mehr teilen. Keine sowieso armselige massenmedienreale Fiktion der anderen. Ich muss auch kein Massenmedium für die anderen sein, aber eben mein eigener Medienprofi, mein eigener Herr oder was auch immer. Ich picke mir nur noch die Rosinen. Warum? Weil ich es kann ein Leben lang Rosinen zu essen. Bin ein ewiger Suchtmensch, auf der Suche nach Absolutismus und Ultimativität.
Auszug aus Benedict Wells' Spinner. Kapitel: Liebe ist. Seite 164. Diogenes. 2009.
In ihre Wohnung! Nun war ich also ganz offiziell im Märchenland angekommen. Ich wollte es noch immer nicht glauben, doch wie immer, wenn man träumt, geht man einfach weiter und hofft, das man nicht aufwacht.
Sie wohnte über einem dieser Mini-Markets. Wir gingen die Treppen hoch, sie schloss die Tür auf. Das helle Licht in ihrer Wohnung blendete mich.
"Hier, setz dich erst mal", sagte Miri und platzierte mich wie eine Handpuppe auf einen Stuhl. Als sie zurückkam, tupfte sie das Blut an meiner Nase weg. Dann säuberte sie die Schürfwunden an der Lippe und am Auge. "Was machst du denn für gefährliche Sachen, dass man dich so zurichtet?", fragte sie.
Ich antwortete besser nichts und beobachtete ihre Hände. Die Nägel waren manikürt, und am mittleren Finger ihrer linken Hand trug sie einen Ring. Mein Blick wanderte durch ihre Wohnung. An einer Wand hing ein "Buffy"-Poster, daneben ein Schwarzweißbild von einem nackten Muskelprotz. Das Bad war ein Tempel voller Fläschchen, Parfums und anderem Kram. Miri war unordentlich, eine Anhängerin der Häufchebstrategie, überall lagen Berge von Klamotten, Platten, Büchern und alten Sneakers. Auch ihre Küche war unaufgeräumt. Ich fühlte mich sofort wohl.
"Schon komisch, dass wir uns jetzt schon wieder über den Weg gelaufen sind", meinte sie. "So was ist mir noch nie passiert."
Ich suchte nach einer gewitzten Antwort. "Ja, ja, die Welt ist klein", sagte ich ziemlich geistreich, ehe ich zusammenfuhr, weil meine Schürfwunde brannte.
"Stillhalten", ermahnte sie mich.
Montag, 1. Oktober 2012
Real gesehen bin ich ein Idiot. Und du?
Nichts gegen die Arbeit, aber ich hasse die Menschen. In Ruhe arbeiten. Will jeder. Deswegen arrangiert sich die Psychiatrie mit den Menschen und manche zocken ihn den Zauber ab, wenn sie es geschickt, heilig und intelligent anstellen. Jeder hat so seine Krisen. Schließlich geht der reife Mensch aus Liebe zur Arbeit oder in seine Praxis. Andere wiederum ziehen Genie und Ideen daraus. Übertragen auf System, Realität und Wirtschaftsinstitutionen. Mach was draus.
Niemand kann dich retten, niemand ist Schuld. Alles bloß Traum und Mythos. Fange ich doch gar nicht erst an, wa. Welches Ende ist korrekt gedacht? Niemand ist Schuld. Ein Dank für den ewigen Kuss, mein Schatz. Aussage gegen Aussage. Strafe und schlechtes Gewissen.
Niemand hat Schuld und du hast das letzte Wort.
Eigener Herr der Medien. Mediator
Ich will niemanden.
Du liebst den Rap. Ist mir egal. Du liebst Berlin. Ist mir egal. Ich bin die Ewigkeit. Ich komme aus der Ewigkeit. Was soll ich mit dem Shit. Was soll ich mit der Idiotie. Bist du wirklich so dämlich? Ich hatte mal gedacht, du könntest mir das Wasser reichen. Kannst du leider nicht. Bist dumm, blöd, doof, dämlich. Wo rennst du bloß hin? Glaubst du das ist das Licht? Dummheit, Irrtum, Wald. Was suchst du da? Was los mit dir? Hältst du irgendwas nicht aus? Warum gehst du dahin? Irgendwie Angst vor der Dunkelheit, dem wahren Licht? Was suchst du da? Ist das ne Message?
Na dann verirre dich mal weiter. Ist mir zu langweilig. Denn ich glaube nicht dass du das als Belustigung siehst. Für mich ist das Comedy, ein Theaterstück. Mehr ist das nicht.
Bist du wirklich so dumm? Ich kanns kaum glauben. In welche Lichter rennst du denn? Schiss vor der Ewigkeit? Keine Ahnung. Du bist ein Kind, dann spiel mal schön weiter mit der Dummheit. Ich habe genug davon. Kann das nicht mehr sehen. Langweilt mich und so vieles mehr. Man bist du blöd.
Dann mache ich es mir eben selbst!
Unabhängig, selbstbestimmt und so weiter
Ich brauche keinen Sex. Irgendwie nie gebraucht. Andere scheinen ihn zu brauchen. Hört man zumindest immer wieder. Habe ich nie verstanden. Habe ich jetzt was verpasst? Keine Ahnung, interessiert mich nen Scheiß.
Zu lange eine Blähung bzw unnötige Blase von gemacht. Zu viele Fragen gestellt und schlecht beraten worden. Ich stelle das alte Medium an den Pranger. Bin ich doch das bessere Medium, der bessere Mediator, Supervisor oder was auch immer.
Mag ich vielleicht anders sein. Irgendwie ein Suchtmensch sein. Dafür kann ich eine Ewigkeit lang bei McDonalds essen, kann ich tausendmal dieselbe ALF-Folge sehen. Kann ich doch nichts dafür. Ich stelle keinen hohen Anspruch und doch suche ich noch das Paradies. Warum? Weil ich weiß dass es das gibt. Unerschöpflicher Reichtum, welcher für andere eine alltägliche Banalität ist. Doch ich kenne die Ewigkeit. Ich lebe in der Ewigkeit. Vielleicht kann das auch nicht jeder oder für andere mag das banal oder irrtümlich sein, aber ich liebe diesen Scheiß.
Für manche banal, für andere ein Glaube. Ich weiß es.
Resultat Unwiderstehlichkeit
Kann ich auch, bis auf die Angst vor der Einsamkeit und der daraus resultierenden Abhängigkeit und Unwiderstehlichkeit
Ich habe verlernt alleine zu sein, denn auch mit der Psychiatrie kamen Zweifel. Und so wurde die Psychiatrie zum Meilenstein und förderte den Zweifel, denn ich wusste immer dass ich etwas mit der Entjungferung verloren hatte. Ich wusste immer dass ich etwas verlieren würde, das habe ich der Psychiatrie immer gesagt. Doch sie hat mich nie verstanden und so wurde ich Sklave der Psychiatrie und diese meine Medium, welches ich nie verstand und welches mich nie verstand. Ich hätte mir den Weg und die dreizehn Jahre sparen können. Denn so wusste ich es immer, hatte ich immer Recht.
Ich war gut in der Befriedigung der Menschen, aber mit dem Sex kam die Verlustangst, denn vorher lief eigentlich alles wie geschmiert. Doch mit dem Sex kam die Störung, das Hadern und vor allem das Unglück. Eine Unglücksformel stellte sich heraus, ein Hass auf die Menschen und damit einhergehend eine immer wieder sich negativ erfüllende Prophezeiung und so wurde ich zum Versager. Und so war es vor allem die Psychiatrie, die mich vermehrend störte und blockierte. So wurde ich auch abhängig von der Psychiatrie, der Zweifel und die Angst vor dem Alleinsein wurde mit der Psychiatrie immer größer. Die Psychiatrie versagt und lässt abhängig werden. Es entsteht Angst vor der Einsamkeit, sie macht erst die Krise und nimmt die selbständige Intelligenz zur Lösungsbewältigung. Sie zerstört Träume, schürt Ängste, nimmt Selbstvertrauen. Sie zwingt dich in ein System aus Institutionen. Sie schafft also die Krise und nimmt dir deinen eigenen Weg. Gehst du deinen eigenen Weg, fängt sie dich wieder ein. Gehst du deinen eigenen Weg, auch in der Liebe, sagt sie das darfst du nicht, sagt sie das kannst du nicht, sagt sie das solltest du nicht wollen, sagt sie dein Willen der Liebe macht dich krank.
Ich wünschte ich wäre immer erfolgreich meinen Weg gegangen, denn so hätte ich meinen Psychiater nie kennenlernen müssen. Doch so gehören seine Worte zu meinem Leben. Ich wünschte ich könnte ihn gedanklich morden. So will ich heute selbständiger Herr meiner Medien werden. Mein eigener Herr der Luft, der Liebe, der Menschen, des Mediums Psychiatrie, des Mediums Film und Fernsehen, der Literatur, der Kunst. Ich bin nicht nur eigener Herr meiner Gedanken, sondern ständig, selbst und immer meines Umfeldes. Ich mache mich zu Gott wenn es sein muss, zum Übergott, ich halte alles aus, die längste Einsamkeit, will es mir beweisen und niemals untergehen. Dafür kämpfen und am liebsten die Institution Psychiatrie morden. Sich anzumaßen, mir zu sagen, was ich tun soll, mir zu sagen was mir gut tut, was ich will. Sich altklug und möchtegern über meine Erfahrungen zu stellen. Sich über mich zu stellen, dafür sollte man sie morden. Mir Ratschläge zu geben, dafür sollte man sie von Anfang an morden, denn deshalb bin ich nie zu euch gekommen. Sie hat mich nie verstanden und ich habe es immer gesagt. So kann man sagen, dass ich selbst Schuld war, denn ich habe nie Konsequenzen gezogen, denn ja richtig: Ich konnte nie lange allein sein. Zu viel Lust, Leidenschaft und Angst, doch ich hätte immer schon meinen Weg gehen sollen, der mir in zunehmenden Maße genommen wurde. Sie hat mich als Künstler kaputt gemacht, mich als Künstler nie respektiert. Sie hat mich respektlos behandelt und nie gekannt, dafür sollte man sie lünchen.
Samstag, 29. September 2012
Dreizehn Jahre Psychiatrie weil ich nach der geschlossenen Klinik Schiss hatte und zu nett war
Ich bin immer meinen Weg gegangen. Bis mit der Psychiatrie die Zweifel kamen. Ich mir dann auch sowas wie Wunder von der Psychiatrie versprach. Einen guten Weg versprach. Aber ich bin vorher immer meinen Weg gegangen. Wusste immer schon irgendwie Bescheid. Ich war ein guter Bastard, bis die Psychiatrie kam. Die Psychiatrie mich verbog und mich blockierte. Psychiatrie abfackeln. Ich bin sonst immer meiner Stimme gefolgt und meine Stimme hat mich nie verarscht. Ich bin auch nie krank gewesen, aber die Psychiatrie hat mich krank gemacht. Fremde Stimmen, innere Stimmen und nicht mehr meine eigene. Und so weiter
Überschätzt ein Leben lang
Überschätzen tue ich doch jeden. Nicht nur den Schatz. Das hat eine Funktion. Im besten Fall nicht überrascht zu werden. So finde ich kein rechtes Maß. Überkommt es dann doch wieder. Holt es dich doch wieder, packt es dich von hinten. Seit der Pubertät in der Überhöhung der anderen. Das geht an die Nerven, zehrt.
Ich überüberschätze dann im Verliebtsein, also gehe dann noch mehr in die Knie als ich es alltäglich tue.
Denn wenn ich nicht überschätze, dann verachte ich und zur Strafe holt mich das Schicksal. Überschätzt habe ich immer. War sowas wie ne Taktik, um dann selbst von hinten und genial zuzuschlagen. Leider habe ich mich dann im Verliebtsein mit ihr verhoben und musste missverstanden werden. Und so weiter
Freitag, 28. September 2012
Abonnieren
Posts (Atom)
Kontakt
tim.a.elstner(at)gmail.com



