Freitag, 29. Juni 2012

Nie ausgehalten, stehen zu lassen



Immer was verändern. Etwas korrigieren. In die Knie gehen. Umwerfen. Umstellen. Voller Zweifel. Unsicher. Nicht gelassen. Nicht stehen lassend. Nicht weiter machend, hadernd. War alles so richtig? Es nimmt kein Ende. Einseitiges PingPong, nur Ping. Geh kaputt, mach mich kaputt. Meine Schwäche, meine Stärke, meine Lernaufgabe. 
Innere Ruhe. Ruhe. Es hört erst auf, wenn du Meister bist. Wenn du alleine sein kannst. Wenn du es ausgehalten hast. Mit deiner Vergangenheit im Reinen bist und damit gehst. Damit gehst. Weiter machst in Ruhe, in Gelassenheit, in Frieden. 
Immer am Rad gedreht, nicht mehr aufgehört. Am falschen Rad gedreht, stur. Du wolltest damit scheitern, um zu sehen, um zu lernen. Deine Aufgabe wird sichtbar. Schlicht aushalten. Damit weitermachen, jetzt. 
Hast es nie in Ruhe stehen lassen können. Weil du es in Bildern gesehen hast, in der Reflektion. Ziemlich gewöhnliche Reaktion, aber hast es nicht stehen lassen können. Geht immer weiter. Bis zum umfallen. Masochistisch. Masochist. Kein Plan. Nur Wut. Nur falscher Stolz. Also hast du immer weiter gemacht. Weil du dein Versagen nicht ertragen hast. Deine Mittelmäßigkeit, also hast du dich immer weiter dekonstruiert, selbst destrukturiert. Weil dir die coole Art nicht passt, weil dir die glanzvollen und perfekten Bilder nicht passen. Weil dir die Gesellschaft nicht passt, das System nicht passt, dir die Naturgesetze nicht passen. 
Also hast du nie stehen gehenlassen und dich selbst gerichtet, zu Grunde gerichtet. Immer weiter. Eben auch weil du nicht alleine sein kannst. Immer mitteilen musst, immer kommunizieren musst, immer in Fiktion, Reflektion und Bildern leben musst. Jeder kennt das. Doch andere sind ruhiger, sind zufriedener. 
Ja, langweilig wird es mit dir nicht. Narzisstisch sind wir alle, aber du kannst nicht allein sein, aber du kannst nichts gelassen stehen lassen. Musst korrigieren. Musst das Ungleichgewicht so groß werden lassen, bis es kippt, dich erschlägt, alles kaputt macht, bis sich alles dreht. Alles verwirbelt und nichts mehr sichtbar ist. Bist du deine Ungelassenheit stehen lässt. Bis du es stehen lässt, dass du es nicht stehen lassen kannst. Bist stur, stur im falschen System. Denn Kommunikation und Liebe kann man nicht erzwingen. Vielleicht beruflichen Erfolg, aber nicht das System Liebe. Bist gescheitert. Lass es. Lass los. Finde mal wieder zur Ruhe. Finde dich. Mache Frieden. Gehe an deine Aufgaben und halte aus. Halte Einsamkeit aus. 

Kiss my ass und letzte Wort haben

Ja, Fräulein richtig erkannt
Recht gehabt
Aber du kannst mich mal
Ja, ich bin im Unrecht
Ich bin stur, im falschen Stolz

Es ist unsichtbar
Vorm heiligen Gericht
Bin ich im Recht
Und das weißt du auch

Was wollen wir uns beweisen?
Du wirst Recht haben
Hast du auch
Wirst Recht bekommen
Doch ich bin im Recht
Doch werde es nicht bekommen

Hast du Angst
Dass ich Recht habe?
Dass du mich doch ganz schön gerne hast?
Was ist dein scheiß Problem?

Du kannst mich mal
Wovor hast du schiss
Dass man dir beweisen wird
Dass du mich verarscht hast?
Mich tief verletzt hast?
Dass man dir beweisen wird
Dass du mich liebst?

Kiss me
Kiss my ass

Beweis dir selbst deine scheiß Ratio
Komm in die Gänge
Wenn du so verständig bist
Dann verstehe mich

Ich bin unschuldig
Aber du hast Recht
Dafür und nur dafür hass ich dich

Du brauchst einen Erzieher

Denn das Kindergarten Kind träumt
Vom Glanz
Vom erfolgreichsten Mann
Vom Besten, vom absoluten Glück

Doch du brauchst Erziehung
Einen der dir mal Klarsicht verschafft
Der dir mal das Leben zeigt
Du verlangst utopisches, zu viel
Führst in die Klappse

Brauchst Lehrer, Väter, Therapeuten
Jemanden der dir den Arsch versohlt

Nicht Romantik, sondern Irrwitz
Bin ich Jesus, Retter, Held?
Du verlangst zu viel, Mädchen
Merkst nix mehr

Also genüge ich erst Recht nicht
Vielleicht kann das dir Lehre sein
Doch du siehst nicht
Weil du nicht ehrlich bist
Weil du blind bist
Nur eine Brille kennst
Du nicht frei bist
Sondern einfältig, armselig

Bin enttäuscht
Aber Königskinder sind wohl so
Absolutistisch
Siehst nur dein primitives Königreich

Wechsel deine Brille
Und komm mal runter
Hier ist alles schön dreckig und gemein

Aber du kannst nicht
Na dann bleib mal schön sauber

Deine Brille hinkt

Nur diese eine Perspektive
Als gebe es nur das
Durchleuchtest Perspektiven, ihre kranke Brille
Aber die nur krankt, weil sie fix ist
Da ist doch so viel mehr
Und ohnehin banales Basalwissen
Ein einfacher Erkenntnisgewinn
Eine kleine Wahrheit

Wir machen uns fit für die Liebe
Ist das Liebe?
Kulturen schaffen
All for the love
Und die Frau freut sich dass er schafft
Der Mann freut sich um eine schöne Frau, die sich für ihn schön macht
Naturgesetz
Romantik? Keine Ahnung
Es ist banal, geht jedem so
Wie kann das ärgern?

Weil andere mit der Erkenntnis umgehen können?
Jeder muss das lernen
Akzeptieren
Vielleicht gar der Natur verzeihen

Doch das Wissen und Bewusstsein darum
Lähmt, blockiert, macht wütend
Niemand wird da besonderer sein

Aber es nervt, dass sie diese Brille trägt
Sich an imponierenden Männern erfreute
Ja, du hast Recht
Guckst zu
Deine kranke Brille
Scheiß auf Brillen, Perspektiven
Lass es einfach mal im Vertrauen laufen
Scheiß mal auf deinen Erkenntnisgewinn
Wozu brauchst du das?
Dein Studium Mann und Frau
Dein Studium Liebe
Dein Studium Romantik

Aber leben tust du nicht
Du leidest, bist blockiert
Nur weil du glaubst die Wahrheit gefunden zu haben
Aber du bist blind für das Glück

Donnerstag, 28. Juni 2012

Wille



Wo ist dein Problem? Du musst es doch einfach nur wollen. Das ist wohl alles. Es einfach wollen. Wir müssen nur wollen und den ganzen Bla.
Ein darauf konzentriert sein ergibt sich, dann. Wenn du es willst, musst es wollen. Eine Entscheidung, eine Akzeptanz. Ein Loslassen. Ein damit gehen. Daraus entstehen, daraus erwachsen und wachsen und lernen. 
All das weißt du selbst, wem sag ich das. Brauchst du Arschtritt? Nein, das brauchst du nicht, denn du weißt es selbst. Worauf wartest du? Auf den schwarzen Mann? Das Wunder? Worauf wartest du? Du verlierst doch nur deine Zeit. Weil du nicht weißt wie es geht? Oh doch das weißt du. Aber du hast deinen Willen nicht im Griff. Liegt es nur daran. Du weißt es. Kannst es. Aber tust es nicht, machst es nicht. Du weißt es, aber willst nicht. Hast einen wunderbar starken Willen, aber wohin lenkst du ihn? Bist du behindert, bist du stolz, stur?




Geh damit, geh. Wenn du willst bist du stärker als dein Glaube. Dein Wille versetzt deinen Stein, deinen Berg. Nur dein Wille. 
Du weißt was du willst, warum tust du es nicht. Warum willst du deinen Willen nicht lenken? Ins Glück, in den Erfolg? Worauf wartest du? Auf deinen Traum? Das ist dein Traum. Du brauchst deinen Willen für deinen Traum. Verstehe deinen Traum, deinen Willen und dein Wille gehört dir. Du suchst deinen Willen. Finde ihn und der Traum gehört dir. Nur das ist der Trick. Deine Selbsterkenntnis, dein Traum, dein Wille. Lass deinen Willen geschehen, indem du einfach nur selbst willst.

Akzeptiere dass du nicht akzeptiert hast

Ihr Sieg, sie hat gewonnen
Akzeptanz der Inakzeptanz
Akzeptiere dass du das Eis nicht kriegst
Dass sie dir zu nah trat
Akzeptiere und verzeihe
Akzeptiere dass du nicht alles haben kannst
Akzeptiere dass du nicht der Schönste, der Coolste, der Schlauste bist
Akzeptiere dass du keinen Erfolg hast
Dass du nichts besonderes bist
Dass sie nicht kommt
Sie dich nicht will
Dass sie Recht hat
Ohne ABER
sie hat Recht
Immer Recht gehabt
Das passt dir nicht
Stur, Ärger, Wut
Inakzeptanz auf biegen und brechen
Vor allem weil sie dir in die psychologischen Genitalien fasste
Weil sie die Lehrerin spielte
So wie du selbst auch andere maßregeltest
Aber diesmal warst du selbst mal dran
Selbst an der Reihe
Siehst du nun wie es ist,
Wenn man pädagogisch, didaktisches Salz in die Wunde legt
Wer hat angefangen?
Doch darum geht's nicht
Weil sie das Recht hat
Normalerweise müsste man dich wie einen frechen Jungen verprügeln
Und du würdest noch lachen
So habe ich das damals auch gemacht
Wäre ich damals vor zwei Jahren bloß der freche Junge geblieben
Aber so war ich machtlos
So wie Bart Simpson in der Folge
Mit lovejoys Pfarrersgöre
Leider nicht so klug gewesen
Vor allem weil ich mich nicht erst seit gestern verloren habe

Eines Jeden Schuld

Jeder baut Scheiße
Aber nicht jeder wird bestraft
Jeder trägt Mitschuld
Verhaltenssache
Manchmal kommt die Strafe dann später
Manchmal auf den Fuß
Verhaltensfrage
Verletzung
Du lernst nicht
Dabei wirst du ständig mit deiner Schuld konfrontiert
Weil du dich immer daneben benimmst
Aber das musst du
Denn du siehst zu gut aus
Willst Ruhe und eigentlich ganz normal sein
Jeder trägt Mitschuld
Und du glaubst dein Verhalten sei schlüssig
Warum?
Weil du gut aussiehst
Und dann doch was besonderes bist
Und dich dann doch wieder ausnimmst?
Jedermann ist mitschuld
Deine Strafe, meine Strafe
Manche werden verrückt
Landen auf der Straße
Manche haben Probleme mit Männern
Manche Probleme mit Frauen
Nicht jeder benimmt sich länger asozial
Nicht jeder lernt nicht
Aber du willst deine Mitschuld nicht wahr haben
Weil du dich dann ändern müsstest
Wie jeder andere auch sein müsstest
Aber ich vergaß
Du bist ja was besonderes
Komm mal runter, klar
Ach, ich vergaß
Dich trifft keine Schuld
Weil Lernen weh tut
Viel Glück mit deiner Wahrheit
Du wirst den Besten daraus wählen
Ich bin nichts besseres
Aber ich lerne schon länger
Weil ich ehrlich bin
Weil ich mutig bin
Wahrheitsliebend bin
Und wenn ich auch scheiter
Versage
Unglücklich bin
Und aus mir nichts wird
So bin ich wenigstens
Abgrundtief
Ehrlich




Attacken

Paradoxon. Paradoxes Prinzip
Kein Mittel? Nur Aushalten?
Kein Trick?
Wie eine Panikattacke
Wie eine Angst vor der Angst
Unendliches Prinzip
Unendlich viele Variablen
Akzeptanz der Inakzeptanz
Loslassen und dann kommts doch
Noch viel größer
Noch neuer
Noch überraschender
Suchen nach dem Trick
Und niemals aufgeben
Das Prinzip kehrt wieder
Unauflöslich bis es aufgelöst ist
Das Prinzip
Das Paradox ist ein Arschloch
Muss es verstanden werden
Vergessen werden?
Auf aktive Verdrängung, reagiert es sowieso
Zornig, wütend
Aber verstehen kann man es kaum
Denn kommt es stets neu
Stets im anderen Gewand
Das Prinzip, das System
Verarscht dich
Es hat mehr Verstand
Vielleicht solange
Bis du verständiger bist
Es eingeholt hast
Deine Kreise und das Paradoxon
Auswendig gelernt hast
Das unendliche Prinzip
Auch nur eine Funktion
Der ewig neuen Variablen ist





Sonntag, 24. Juni 2012

Aufgabe Einsicht Annahme Wiederkehr Stärker Genuss




Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen, aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen. (Joseph Joubert)

rainy sunday





Samstag, 23. Juni 2012

Hättste, wärste, könntste. Ohne wenn und aber. Fang an. Endlich. Anfang






Moment mal



Blick nach vorn ohne wenn und aber. Relativ humorlos, relativ glanzlos. Arbeit, Studium, Karriere, Konzentration. Es geht nur noch vorn. Kannst du lesen? Dein Umfeld, deine Umwelt? Kannst du lesen? Es geht nur nach vorn. Geld verdienen. Existenz. Karriere. Es geht nur nach vorn. Konzentration aufs Wesentliche. Auf das was garantiert auf dich zu kommt. Unweigerlich, verweigerungslos. Man nennt es auch Schicksal. Es geht nur nach vorn. Kannst du lesen? Du musst kämpfen. Kommt auf dich zu. Geh voran. Geh nach vorn. Es kommt. Sonst läuft es aus, sonst läuft es davon. Dabei kommt es unweigerlich auf dich zu. Es gibt nur noch das jetzt in Zukunft. Es kommt, es geht. Ist Schall und Rauch, aber man kann es auch mitnehmen. Man kann auch profitieren. Man kann auch erfolgreich sein, man kann auch Gewinn machen.

Aber man kann auch viel drumrum reden und nicht machen. Faul ist man auch nicht, aber man geht nicht dahin. Man geht damit, aber geht nicht dahin. Irgendwie ein Warten darauf, dass es von selbst geht, das es läuft, aber das Schicksal tickt anders. Es läuft erst, wenn es läuft, wenn du es selbst anstößt und am Laufen erhältst. Das Schicksal ist Kampf und kein Königreich, liebe Königskinder, liebe Prinzen. Das Leben, das Schicksal ist Kampf, ist Arbeit. Ist Geduld, Disziplin. Ist auch mal ein Arschtritt. Ein Arschtritt auf die Sonnenseite. Ein Arschtritt ins Glück. Nimm es endlich mal an und fang an. Ein Anfang. Endlich mal. Ein Ende. Ausblick. Einblick, augenblicklich. Es geht nur nach vorn. Von jetzt an, von hier und augenblicklich.

Anfang

Künstlerpech


Donnerstag, 21. Juni 2012

Mittwoch, 20. Juni 2012

Kommen und Gehen





Unpassiert


Was' passiert
Überhaupt passiert ?
Träume passieren
Unfall
Zufall

Ursprung
anfängliches Ende
endlich anfangen

Kommt und Geht
Schall und Rauch

Unbesonders
Zeit und Raum
Nichts
ist
ewig


immerwährender Traum
Vorbei
geht mit
damit

lebenslanges Lernen
wachsen 
damit

Alles kommt mit
damit 
so ist das

muss man aushalten
loslassen
ein damit

klingt paradox
ist aber Leben und wachsen



Zwischenmenschlich ist da nichts. Nur deine Dorflogik




Was denkst du ?
Unwichtig !
Nix da

Du leitest zuviel ab in deiner Fantasie


Dortmund 2010

Dienstag, 19. Juni 2012

Eigene Wahrheit


Nichts kann überhaupt irgendwas retten. Vielleicht war alles nur Einbildung, alles nur Täuschung. Ein komplettes Verrennen. Eine Einseitigkeit, ein Einbahnstraßen. 
Ein nie enden wollendes Nicht-Loslassen können. Ein Nicht-Loslassen nicht wollen. Das dann alles fort ist. Nichts mehr bleibt. Dass es einmalig war. Und vielleicht war nicht mal das etwas. Vielleicht war alles auch nur ein Traum, ein Wahn. 
Oder war alles nur ein Symbol, dessen Deutung ins Nichts führt und das ewig? Da war nichts. Was soll ich daraus lernen? Was ist aus mir geworden, damit? Bin ich heute derselbe? Bin ich stärker, gewachsen? 

Kann ich loslassen, hinter mir lassen, akzeptieren, in Frieden, ruhen lassen? Einfach nach vorne gehen, einfach weiter machen. Konzentrieren, auf meinen Kram. Wohin sonst als damit, mit meinen Gedanke? Wieder ankommen, endlich mal ankommen. Habe ich gelernt, bin ich gewachsen? Was werde ich das nächste mal besser machen, bin ich reifer, bin ich erwachsen? 
Was habe ich damals falsch gemacht soll keine Bedeutung mehr haben, das aus mir etwas großes wird, soll keine Bedeutung mehr haben. Ich will  jetzt nur noch eins sein, keine Angst mehr haben, reden, lachen, mein Leben machen. Nach vorne soll es wohl gehen. Konzentriert auf meinen Kram.

Unbeirrt, will ich auch mal irre sein. Irren tue ich sowieso. Alles in mir und du sowieso, alles einfach so. Hätte es doch auch immer schon so frei sein können. Ich will frei sein. Will gehen, meinen Kram machen. Sowieso sagt dir niemand das was du fürchtest, niemand sagte es dir jemals, das scheint nun Gewiss und erfahren werde ich es ohnehin nicht mehr. Also kann ich auch gehen. Einfach machen, warum nicht gleich so. Warum nicht immer so frei, warum heute weniger Grübelei. 

Ein Ziel, ein Weg. Ein Machen, damit gehen und ein bisschen verrückst sein. Ein bisschen im Einklang sein, eine Einheit sein, mitschwimmen, im Fluß, im Beat der Zeit. Alles läuft, alles fließt, alles im Wandel. Und manchmal bin ich auch ein bisschen verrückt, dann ist mir die Welt etwas besonderes, dann bin ich mir selbst und die anderen etwas besonderes. Dann lese ich soviel Kaffeesatz, dann lese ich Schicksal, dann lese ich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dann passt auf einmal alles, dann bin ich doch wieder ein ganzer Großer. Doch eigentlich hat all das nichts zu sagen und doch lässt sich darin lesen, etwas ahnen, vorausahnen, vorhersehen und doch stimmt es nicht.


Ich bin wer genug, ich bin mal abgefuckt, mal stehe ich drüber, mal lasse ich mir was sagen, dann ist auch mal vieles ziemlich oberflächlich und belanglos. Und dann stehe ich starr und bin doch im Fluss. Dann habe ich nichts unrechtes getan und das Schicksalsrad steht im Licht, Zeichen stehen im Licht. Und dann geht es doch nach vorne, halte ich durch, halte ich aus. Bin ich diszipliniert, bin ich stark, passe ich auf und gebe mir stur meine eigenen Antwort, meine eigene Wahrheit, denn wer hat schon eine wirklichere als meine, die zu mir passt. 

Also ich habe alles gegeben. Jetzt bist du dran, mein Schatz



van Gogh II

Sonntag, 17. Juni 2012

Milan Rýzl

„Weder die zeitgenössischen Religionen noch die Wissenschaft oder die Informationen, die über die Medien der Massenkommunikation verbreitet werden, versorgen uns mit einem wahren Bild der Welt... Der Fehler ist, dass die Wahrheit, auf die sie sich jeweils berufen, zu eng ist. Die Komplexität der Welt und unserer Existenz ist viel breiter und vielfältiger als ihre einzelnen Beschreibungen. Zunächst müssen wir einmal anerkennen, dass die Akzeptanz einer spirituellen Welt nicht die Ablehnung der materiellen Sphäre bedeutet. Die mystische Erleuchtung widerlegt das rationale Wissen nicht – es ist vielmehr seine Erweiterung.







Prinzessin Karma

Und aus Höflichkeit kommt man sich nahe, schließlich ist sie die Prinzessin und will auch ihr Karma auf ihren Traumprinzen nicht versauen.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Ich kann Hellsehen


Aber allwissend bin ich dann doch nicht. Nur geahnt hat man. Vorausgesehen. Wie in Vision. Vielleicht üblich, wenn man an die Grenzen seiner eigenen Illusion gerät. Vielleicht üblich, wenn man seine Illusion auch zeitgleich immer von außen betrachtet. Vielleicht üblich, wenn man schon seit Kindertagen Zeuge seiner Gedanken ist, aber Gefühle schwer aushalten kann. Wenn Gefühle dich deiner bedienen und dich dann auch Diener deiner Gedanken, irgendwann, fühlst. 

Sind bloß Gedanken, bloß Illusion, bloß Berechnungen, Wahrscheinlichkeiten, Ableitungen, Mathematik. Sind bloß Gefühle, gebunden, verbunden, assoziativ, mehr ist das nicht. Also löse dich, löse dich davon. Geh fort damit, oder auch mal dadurch. Sind bloß Fiktionen, ein Film in den man eingreift, mehr ist das nicht. Greife lieber nicht, lasse ihn lieber ziehen, diesen Film. Ohnehin, wie es auch kommt Schall und Rauch. Nichts besonderes. Selbst wenn es Wahrsagerei gibt, selbst wenn es Zauberei und Magie gibt, selbst wenn es Hellseherei gibt und den Propheten, dann kräht da kein Hahn nach. Dann ist auch das bloß Schall und Rauch und geht wieder unter.
Nach nem Picasso schreit die Welt auch nicht, nach einem Gerhard Richter auch nicht. Da lässt sich nicht viel bewirken. Und ein Adolf Hitler und diese Leute sind und bleiben kranke Wixxer in ihrer scheiß Illusion, in ihrem Film. Psychose, Wahn, Traumwelt der Massen. So ist das nunmal, so sind wir nunmal, wenn wir nicht aufpassen. Liebe zum Adolf, Liebe zum Führer. Nicht gut aufgepasst.

Manchmal kann man gar nicht so schnell gucken und da ist man wieder illusorisch und das so echt, denn die Gefühle sind ja wahr. Können wir in der Illusion auch andere begeistern. Ein Clown oder diese Leute in Zirkus' und Varietes machen nichts anderes. Auch der Spielfilm ist so, auch das Theater. So sind wir nunmal, das ist auch schön so, ist auch gut so. Ist Freude, Unterhaltung, Spaß. 

Nur blöd, wenn du Gefangener deiner Vision, deines Films bleibst. Wenn du nicht mehr loslassen kannst, dich festbeisst, weil du gierig bist. Weil du haben willst, andere begeistern willst, einfangen willst und niemals verlieren willst. Vielleicht weil du einsam bist, vielleicht weil du dich für den Größten hältst. Aber in Illusionen sind wir alle immer irgendwie. Nur sollte man mal die Brillen wechseln und sich dann auch wieder klar werden, dass man diese oder jene Brille trägt. Sollte man dich klar werden, wo man steht, erkennen und auch einsehen, was man will. 

Utopia ist Utopia bleibt Utopia. Kann das ein Ziel sein, etwas was man Wollen darf? Träumen und wünschen lässt sich alles. Erreichen? Wer weiß das schon. Ist vielleicht kein Utopia, ist vielleicht kein Nirvana. Wird Utopia die Welt, ist das Reale, dann mal im Umkehrschluss Utopia? Ist Logik dann noch Logik und der Widerspruch, Fehlschluss anerkannt. Andere Gesetze. Natur bleibt natur, aber denkbar ist vieles, vielleicht unendlich viele Möglichkeiten. Zeit hat der Einzelne ja nicht so viel..

Illusion und Begehren


In ständiger Illusion. Wer ist das nicht? Scheiß Gefühle, scheiß Gedanken. Wo zieht es mich heute hin. Wieder zu dir. Immer zu dir. Bist unwiderstehlich, ich begehr dich so sehr. Vielleicht normal, wenn man verliebt ist, aber vielleicht musst du immer Utopia bleiben. Vielleicht willst du das immer sein. So ist das Spiel, so läuft das Spiel. Kommen und Gehen. Schall und Rauch. Flüchtige Momente, doch kann es nicht stoppen. Ich muss dich begehren, unaufhaltsam, kein zurück. Voll im Wahn, wie ein Traum. Ich bin psychotisch, in Psychose. Fühle mich besonders, aber stark bin ich nicht. Verliere mich, habe mich verloren. 
Das mit dir ist nur ein Traum, wie im Märchen und kein Wunder. Denn ich bin krank, nichts besonderes. Ganz normal krank.


Ich habe nicht gut aufgepasst. War ich dann Gefangener meines Traumes, meiner Illusion, meines Verliebtseins. 
Und ist genau das ja auch das schöne am Verliebtsein, aber du bist es nie gewesen. Keine Zuwendung. Also bist du immer das Utopia geblieben. Hast mich sogar immer gewarnt. Doch hören und wirklich zuhören, das ging nicht mehr. Es war zum Scheitern verurteilt.

Therapeuten weisen mal den Weg, aber sie sagen, du bist nicht gut für mich. Du bist nicht nett. Du seiest zu glänzend und könnest dich niemals entscheiden. Das macht mir Angst, das berührt mich, tangiert mich. Kann es nicht einfach stehen lassen und wieder sehe ich, wie all zu sehr ich dich begehre. Wie sehr..zu sehr. Unnormaler

Montag, 11. Juni 2012

Angelwork




Neuronale Plastizität




Fiktion und Realität


Nur noch DAS gesehen. Absolut. Nur noch mich selbst. Nur noch das. Im Traum. Nicht gewusst wie mir geschieht. Andere sind da reifer, schlauer, erwachsener. Erkenne, was passiert, was sich abspielt. Hätte man sich mal einfach kennenlernen sollen, ohne all das. 
Das hast du immer gewollt. Hast mich nie geliebt. Wolltest nie etwas von mir. Nur mal treffen. So schlau war ich nicht. Auch ohne Eier. Und was weiß ich noch, mit und ohne..





Freitag, 8. Juni 2012

Ständiger Notfallpatient

Narzissmus überwinden
Selbstdisziplin
Geduld
Konzentration
Blickwinkel
Alleinsein




Stift & Papier

Mittwoch, 6. Juni 2012

Sehen


Es ist nur was ich sehe. Was ich fühle. Es ist nur der Körper, andere Körper, mein Körper. Es ist nur der Geschmack. Eigentlich ist der Rest nur Vergangenheit, nur Fantasie, Einbildung, möchtegern Intelligenz. Der Rest ist nur Illusion. Eigentlich gar nicht. Eigentlich stets ungebunden, unverbindlich und nur ursprünglich absolut verbunden. Aber da sind viele Körper. Nicht jeder hat den ultimativen Geschmack; ich auch nicht. Aber da sind welche, die kleiden, die schmücken sich ziemlich gut. Kann nicht jeder. Wie schön können Körper sein. Es ist nur was ich sehe, was ich sehen kann. Es ist nur was ich fühle. Was ich aushalte. Wohin es mich treibt. Ich mich treiben lassen kann. Es sind nur die Körper, ist nur der Ort, ist nur die Architektur. Der Rest scheint Wahn zu sein. Systematisch gebildet worden zu sein. Mehr ist das nicht. Der Rest ist System, mit dem ich mich abfinden muss. Der Rest ist Fantasie, der Anderen und meine, die doch gerne mal in die Irre treibt, wenn ich mich zu sehr gehen lassen.

Aber eigentlich sind wir alle allein, alle ungebunden, unverbindlich, frei. Bloß Körper. Wir können nur das sehen was ist. Mehr ist das nicht. Der Rest ist eingebildete Vergangenheit, die mit mir nichts zu tun hat, die mit den anderen noch weniger zu tun hat. Meine ich zu oft, sie hätte was zu tun, aber sie ist nur Blase, nur illusorische Vergangenheit. Bloß Einbildung, ein Konstrukt, das aber dann doch nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, wie ich sie sehe. Wir sind nur unendliche Gegenwart und das immer schon gewesen und auch jetzt. Abschütteln der scheinbar wahren und ewigen Gedanken. Ich bin nicht mein Gedanke, der ist nur Fantasie. Bin nur meine wirklichen Gefühle, nicht sonderlich Intelligent. Ich bin bloß mein Körper, mein Geschmack. Ich kann nur haben, was ich habe, nicht was ich will. Ich kann nur haben, was ich sehe; zumindest habe ich es gesehen. Nur das ist meine Erfahrung, aber nicht die jetzige Wahrheit für jedermann. Alles was ich habe ist mein Körper, mein Geschmack. Der Rest bloß selbstverliebte Fantastareien. Verliebt in die Illusion, in die Fantasie, aber ich bin das gar nicht. Keiner kann das sehen und ich muss auch nichts wirklich daraus schaffen. Wobei dieser Text hier eine Schöpfung daraus ist. Aber deshalb bin ich nicht wichtig, deshalb bin ich nicht besonders, deshalb nichts besseres, deshalb bin ich keine Größe und muss mich deshalb nicht als eine fühlen oder mit sonst irgendwas oder irgendwen identifizieren, denn ich bin nur das was ich ursprünglich fühle, das was ich sehe. Ich bin nicht weil ich denke, ich bin weil ich sehe. Ich bin nicht wer, weil ich schaffe, ich bin wer, weil ich bin, einen Körper habe. Mehr ist das nicht. Und ich habe noch Glück gehabt. 

Meine Fantasie, meine Gedanken sind nur ein Arschloch. Ich bin das nicht. Sind es nicht diese, die mich ausmachen. Auch nicht meine Augen. Sehen wir alle dieselbe Wirklichkeit? Sind wir alle gleich, im Geiste? Jeder Mensch irrt anders. Auf die Wirklichkeit lässt sich einigen. Mit dem System arbeiten. Geschmäcker und die Körper sind verschieden. Sind die es die mich anziehen, die ich kennenlernen will und die vielversprechend klingen in den Augen. Der Rest ist bloß selbstverliebte Illusion und Fantasie. Denn wir kennen uns ja gar nicht. 

Dienstag, 5. Juni 2012

Kann einfacher sein


Wirklich lesen, arbeiten, malen, lieben und co. können wohl nur die, die allein sein können. Mit sich allein sein können. Die Gedanken einfach machen lassen können. Die loslassen können. Einfach nur so da sein. Ohne irgendwas. Ohne irgendwas besonderes sein zu müssen. Einfach so den Dingen nachzugehen, die so anstehen. Einfach nur die Gedanken zu denken, die so kommen und gehen. Ohne größeren Stellenwert. Sind bloß Gedanken. Einfach mal das Jetzt leben. Den Gedanken ihren lauf lassen. Die Gedanken beobachten und wie sie dann einfach wieder schwinden. Ich bin nicht nur meine Gedanken, ich beobachte meine Gedanken von außen, sie werden einfach gedacht. Kommen aus der Vergangenheit, kommen aus Erinnerungen, aus Assoziationen. Da muss ich nichts zu tun. Ist schon genug von da. Kann ich mich von frei machen.

Da kommen auch die Gedanken oder die gut gemeinten Ratschlägen, kann ich sie ganz außer acht lassen. Muss ich keine Rücksicht darauf nehmen. Sie kommen und gehen. Sind nicht wirklich Teil von mir. Ich bin nur das, was ich bin, wenn ich frei davon bin. Wenn ich der sein kann, der sich ergibt. Der frei von Ratschlägen von außen ist. Der nur das tun will, was er oder was es will. Das bin ich, das will ich werden, das will ich sein. Frei sein. Gelassen sein. Mein Ding machen, meinen Weg gehen. Glücklich sein, zufrieden sein und das geht wohl nur, wenn ich mich von Gedanken und dem von Außen frei mache. Mich dem entziehe, indem ich meine Gedanken kommen und gehen lasse. Sie nicht mehr absolut, dringlich und zwangsläufig denke. Das es auch noch was anderes gibt, als zu gehorchen, als Weisungen zu folgen. Denn ich darf, ich will ganz mir selbst gehören. Will mich nicht länger von außen lenken lassen, nicht mehr von meinen sich aufdrängenden Gedanken lenken lassen, sondern dahin gehen wohin ich jetzt will. Mehr nicht. Mehr ist das nicht.

Alleinsein sollte jeder können







Montag, 4. Juni 2012

Was will mein Wille wirklich?


Es wird so sehr mal Zeit, frei zu sein. Was aber wirklich auf mich zukommt ist wirklich die Scheiße. Das Versagen, das nicht weiterkommen und dann das nehmen zu müssen, was man dann noch angeboten bekommt. Es die Konfrontation mit der Realität sein wird. Mit dem jedermann bekannten System. Und warum sollte man auch was besseres, um diesem entkommen zu können.
Alleinsein, allein sich wohl fühlen, alleine klar kommen. Frei der Psychologie. Einfach nur allein mit mir sein, in meiner Fassung, in meiner Abgrenzung. Nur ich mit meinen Schlussfolgerungen und meinen Konsequenzen. Will ich nur noch mir selber helfen können. Muss ich keine Ratschläge einholen, auf keinen Rat hören. Ohnehin will ich diesen Rat nicht hören. Und ich wünschte die Ratschläge wären nie gefallen. Ich wünschte ich wäre längst frei davon, hätte mein Leben, meine Realität in Griff. Als hätte ich meine Aufgaben schon gemeistert. Das was auf mich zu kommt schon gemeistert. 
Vielleicht muss auch ich einsehen, dass ich scheiter und versage. Auch damit bin ich nicht alleine. Ist auch anderen schon passiert. Muss man halt irgendwie männlich durch oder eben auch darüber Mann werden. Kann man es dann vielleicht nicht mehr ändern ist es dann einfach so passiert und eben das daraus geworden. Was hätte ich tun sollen? Einen Rat will ich ohnehin nicht und weiß ich auch das kein Rat hilft. 
Irgendwie das eigene machen, irgendwie den eigenen Weg finden. Möglichst angenehm. Ist ja nicht verboten. Vielleicht sollte man einfach Bock auf die Realität, auf das System, aufs Berufsleben haben. Vielleicht sollte man einfach Bock darauf haben. Vielleicht sollte man das Leben und die Realität einfach so haben wollen. Sich so nehmen wollen, das Beste daraus machen wollen und nicht ständig ausweichen. Vielleicht haben andere einfach richtig Bock drauf, Karriere zu machen. Was soll man auch sonst mit dem Leben anstellen, mit der Wirklichkeit und dem drohenden System. Einfach mal Karriere machen. Das Leben anpacken, nach vorne gehen und auf selbstverliebte Reflektion scheißen, aufs Grübeln, auf die Vergangenheit mal so richtig scheißen und nach vorne schauen. Auf das was auf dich zu kommt, auf das was man so aus dem System machen kann. 
Ein LifeWorkBalance anstellen. Das man schwarze Zahlen schreibt. Das man das aus Leben herausholt, was einen glücklich stellt. Da mag vielleicht scheiß Arbeit sein, aber danach könnte man sich ja auch seiner Freuden widmen. Danach kann man ja auch was Schönes machen. Nur blöd, wenn die Arbeit dich auffrisst. Blöd, wenn man im Studium versagt und noch mehr verschlossen bleibt.
Bin ich dann noch frei und was ist wahre Freiheit?







Frei von Bindungen zu sein. Frei von Leuten, die meinen mir Ratschläge geben zu müssen. Einfach allein sein zu wollen und sein Leben und sein Schicksal selbst gestalten. Sich selbst zu fragen, sich selbst antworten zu geben. Selbstbestimmt und autonom zu sein, zu werden und zu bleiben. Für sich selber Sorge tragen. Auf sich selbst aufzupassen. 
Für dich kann niemand arbeiten gehen, für dich kann niemand lernen, für dich kann niemand studieren. Dafür kann ich niemanden einstellen und sowieso kann ich nur mich selbst retten. Nur für mich selber da sein. Niemand kann mich retten, ich kann niemanden retten. Was ist meine Aufgabe? Allein zu sein, frei zu sein, erwachsen zu werden? Der Realität ins Auge zu schauen. Mein Leben, mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und mein Leben oder mein Schicksal nicht länger in die Hände von Autoritäten, Therapeuten oder was auch immer zu legen. Ich selbst kann nur mein Herr sein. Das muss ich begriffen, das muss mir mal innewerden. Ich frei sein will, frei sein muss, etwas aus meiner Freiheit tun sollte, so gut ich kann und will. Vielleicht muss man nur wollen. Was will mein Wille? Ausweichen? Ausruhen? Genießen? Chillen? Was will meine Wille? Wo ist er zu verorten? Was will mein Wille wirklich? Systemrelevant, in Wirklichkeit?

Sonntag, 3. Juni 2012

Fantasie ist ein Arschloch


Keine Fantasie bloß ein Loswerden von Vätern, von Autoritäten und den Bindungen daran. Irgendwie einfach frei zu sein. Frei in meiner Wirklichkeit. Frei von Gestern. Auch frei der Fantasie zu sein. Von utopischen Träumen. Selbst meine Größe zu sein. Mich selbst zu füllen, zu entdecken. Meinen eigenen Willen nachgehen, meinen Wünschen und Bedürfnissen. Zu erkennen, dass ich zwar mal nicht frei war, aber immer ich war. Auch wenn mein ich heute und gegenwärtig, stärker ist. Das es mal nicht so war. Ich noch an Ikonen, Autoritäten, Ideale und das System glaubte. Ich will nur frei sein. Nicht in meiner Fantasie leben, auch wenn es genau genommen nicht anders geht, ich will frei sein. Mein Ding machen, wie man so schön sagte. 
Raus aus dem unendlichen Kreislauf der Psychiatrie. Irgendwie mein eigener Herr und Vater sein. Irgendwie von den Autoritäten, den Therapeuten gehen. Einfach davon weggehen, wohl die schönste Lösung ist; die friedliche. Vielleicht müssen auch mal die Fetzen fliegen. Vielleicht muss man sich Wege und Türen versperren, um zu erkennen, was mein eigener sein kann.



Frei der Bindungen, aber nicht völlig losgelöst. Bleibe ich Teil meiner Wirklichkeit, meiner Augen und dem was ich sehe. Nicht länger Opfer meiner Fantasie, der Bindungen und der damit verbundenen Beziehungsideen. 
War ich Sklave meiner Fantasie, nur Zuschauer meines Theaters. Meine Augen waren die vierte Wand, wie in einem wirklichen Theater. Kein Eingreifen, nur eigene Performance, aber ohne Wirkung. Das Leben ist keine Performance. Mein Leben ist nur das was ich sehe, frei der Bindungen. 
Muss ich auch nicht länger Opfer meiner Erinnerungen sein. Werde ich Interessierter meiner Erinnerungen, mein eigener Herr und verständnisvoller Vater. 
Niemand schreibt mir vor oder gibt mir Ratschläge, wie ich zu leben oder wenn ich zu lieben habe. Ich entscheide selbst, passe auf mich selbst auf und bleibe aufmerksam. Gelernt habe ich frei von Ikonen zu sein, frei von Autoritäten und Therapeuten zu sein. Niemand ist ein besserer, ein besonderer Mensch. Niemand ist allmächtig, niemand kann mich fühlen, mit meinen Augen sehen. Und wenn doch gibst da nix schlechteres zu sehen. 

Warum sollte mir nun ein Mensch noch schlechtes tun können, wenn ich auf mich selbst aufpassen kann, wenn es diese Ikonen, diese vierte Wand, dieses Theater, auch diese Psychiatrie und Therapeuten gar nicht mehr gibt. Dann bin ich ein Stück weiser geworden, etwas freier und kann entscheiden wie ich will. Muss ich nicht länger Grenzen überschreiten in meiner Fantasie und wirklich, weil auch mir niemand mehr zu nahe treten kann. Ich bin frei und alles ist nur Gegenwart, das was ich sehe. Frei der Bindungen, der Beziehung und weniger einsam. Will ich frei bleiben und stark werden.

Freitag, 1. Juni 2012

Absolut schön. Ein jeder weiß um Schönheit

Man muss kein Genie sein, um Schönheit zu erkennen. Eine Figur unwiderstehlich sein kann. Formen gut verpackt. Knackig, straff. Wohlproportioniert. Von denen gibt's viele. Von denen will man eine haben. Diese Verpackung, eingehüllte Schönheit. Wunderschön. Von dir gibt's mehrere. Von dieser Sorte will ich eine haben. Kann mich kaum satt sehen, viel zu knackig. Muss das knacken. Wer erkennt nicht deine Schönheit? Inbegriff der Schönheit. Jeder erkennt das, aber von dir gibt es auch viele. Die schönste Frau soll es sein. Von den schönsten gibt's nicht nur eine. Sind in Form. Ich will dich sehen. Am Strand, im Schlafzimmer. Kurven, Formen. Knackiger Busen, knackiger Po. Muss man nur mit der Fingerspitze daran kommen und schon ist es soweit. Was knackt, bringts zum platzen. Jeder erkennt diese Schönheit, diese Kurven, diese Form, dazu muss man nicht viel mehr können als sehen, denn du bist von Natur aus schön. Das weißt du selbst. Aus dieser Perspektive einfach unwiderstehlich. Aber da gibt's nicht nur dich und auch das weißt du selbst. Da bist nicht nur du die schwach macht, die den Herrn erlegt. Und so wichtig ist all das auch nicht. Geht jedem so, ist nichts neues, nichts besonderes, gibt nicht nur eine. Und eigentlich geht's mir auch um viel mehr als das. Klar die knackige Verpackung und Form isst mit, aber was das Essen ausmacht sind dann doch eher die nicht sichtbaren Zutaten. Zuckersüß, feurig scharf. Guten Appetit. Schönheit ist vergänglich, was schön ist, sieht ein jeder. Und auch die Schönste ist nichts besonderes, kann sich ebenso keiner Statistik entziehen, gehört dann eben zur Gruppe der Schönsten. Knackige gibt's viele. Da ist nicht nur absolut eine. Da sind noch so viele mehr. Und so auch mit dir. Auch du bist nichts besonderes, auch du kannst dich keiner Statistik entziehen, auch auf dich lässt sich verzichten. Auch du bist ersetzbar und austauschbar. Sie mag auf ihren Prinzen warten, dann hoffe ich mal auf das knackige Gesamtpaket. Weil ich mich niemals satt sehen will, niemals Langeweile haben will. Denn auch dein Geist wird wunderschön sein. Wir alle sind ersetzbar. Ein jeder muss auch das sehen und erkennen. Ein jeder muss mal verzichten. Weiß ich heute was ich will und kann Nein sagen..

Donnerstag, 31. Mai 2012

Du bist sexy. Steht dir gut. Steh auf

Und du wartest. Genau wie ich. Gib Gas. Auch du bleibst sexy. Und das ist eben so. Gut so. Ebenso. Warten wir auf unseren Traum. Stehe auf mein Prinz. Stehe auf meine Prinzessin. Du wartest auf Promille, denn das was du suchst ist Utopia. Vielleicht weniger als Promille. Und auch ich suche meinen Traum, meine Prinzessin. Bin ich nicht dein Prinz. Nicht dein Erfolg, dein Schaffen, dein Werk. Suche ich die schönste im ganzen Land. Jene die sich nicht entscheiden kann. Die geknackt werden will. Bist du die derbste Nuss, die eben auch übel auf die Nüsse geht. Keep cool, keep it real. Word up. Chill out. Make your day. Du bist der Schatz, mein Schatz. Hebe dich erstmal selbst. Liebe dich und gebe dich niemals her. Ich liebe dich.

Andere stehen auf und rocken weiter, rocken wieder

Bleibe nicht verliebt in der Schwere stehen, in der vermeintlichen Wahrheit. Aufstehen, kämpfen, weitermachen.
Jeder muss, sollte aufstehen. Egal der Anderen, sein Ding machen. Andere haben auch Schmerzen. Aber man kann das Ding auch anders sehen. Man kanns auch drehen. Nicht rumheulen, rocken, aushalten, weitermachen.
Es könnte auch leicht sein, leichter sein. Man könnte auch lustig sein. Könnte auch aufstehen, singen, drauf tanzen, einfach glücklich und optimistisch und zuversichtlich sein. Niemals aufgeben.
13jahre Depression und Negativität drehen. Auf den Fatalismus scheißen. Die Seite positiv drehen, dafür kämpfen und niemals aufgeben, daran zu arbeiten, es positiv zu sehen.
Wieder zu rocken, es leichter zu sehen. Weg von der selbstverliebten Wahrheitsliebe, der Schwere, wenn sie doch nur vom glücklichen Leben abhält. Ein Scheiß auf Schicksal, Vergangenheit, Zukunft. Ich will nur mein Leben rocken. Den Schmerzen, der Wahrheit den Stinkefinger zeigen. Es geht voran, weitermachen.

Montag, 28. Mai 2012

Dienstag, 15. Mai 2012

Siehst nur dich

Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du nur dich
Du siehst nicht den Raum, siehst nicht andere
Bist nicht der Mittelpunkt
Egozentrik
Bist auch nicht nichts
Auch nicht Luft
Bist auch nicht Jesus

Nicht der Märtyrer
Einfach nur einer auf diesem gottverdammten Planeten

Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du nur dich
Du siehst dich nicht im Raum
Du meinst du wärst der Raum
Eines Jeden
Beziehungsideen müssen resultieren
Der Wahn, die Bedrohung
Die Decke muss dir auf den Kopf fallen


Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du nur dich
Dann bist du der Raum
Immer gewesen und auch geworden
Nichts ist ewig






Stehe im Raum
Gehe auf diesem Planeten
Der kleine Prinz
Absolut
Kindisch

Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du heute dich im Raum
Dich mit anderen, andere mit dir
Ein Glied, eine Kette
Eine andere Beziehung
Andere Idee
Gehe im Raum, auf der Welt
Werde erwachsen

Wenn du heute in den Spiegel schaust
Dann siehst du mehr
Mehr Freiheit

Und davor hast du Angst gehabt?
Willkommen auf Erden
Im Universum
Im absoluten Nichts
Willkommen du bist ein Teil davon geworden
Und nicht mehr der grandiose Niemand


Willkommen im anderen Spiegel

Montag, 14. Mai 2012

Wenn ich nun beginne zu lieben, anstatt iwas, iwenn zu hassen. Dann habe ich nichts mehr von dir. Bist du fort. Sowieso für immer fort. Ich kann und will deshalb wohl nicht. Das Risiko zu groß, dass du dann nicht mehr in mir bist, fort, für immer fort bist


Auf ein weiteres damit gehen

Ohne ein Lachen
Stark
Ein damit
Egal der Großen?
Nicht egal, darüber stehend
Die Psychologie schafft mich nicht länger
Mache ich mich stark
Höre, Lerne dazu
Missachte nicht, umgehe
Baue
Schaffe selbst
Gehe selbst
Habe gehört
Muss ich nicht annehmen
Aber habe gehört
Euer Rat
Bin nicht gößer
Aber selbst mein Mann
Selbständig, selbstbestimmt
Habe gehört
Und mache es eigen
Muss es euch nicht zeigen

Und wenn ich daran untergehe
Ich gehe

Tut mir nicht gut?
Ich bestimme was mir gut tut
Meint mich zu kennen?
Ich kenne mich selbst
Ich tue mir an, was ich mir antuen will
Ich habe gehört
Auch zuviel gehört
Ich gehe
Sie ist fort
Ich geh fort
Ihr habt es gesagt
Steht im Weg
Mächtig, schwer
Keine Gewalt
Ich lerne
Werde stark
Nicht für euch
Für mich
Für meine Liebe
Für meine Frau
Kein Hass
Ich will lernen
Nehmt kein Wort zurück
Zu spät
Mache mich so stark
Will eure Worte nicht
Mögt Recht haben
Lerne ich
Mag ich es einsehen und davon lernen
Meine Frau ist mein Liebe
Macht sie mir nicht schlecht
Ich hasse nicht
Aber ich gehe
Gehe fort

Hoffe ich
Hoffentlich
Glaube ich
Weiß es
Lasst mich
Geht Geh, ich gehe
Ich hasse euch nicht länger
Hasse niemanden mehr
Lasst mich

Cooler Umgang

Gar kein Platz für Eifersucht
Ist eher dann Liebe
Kommen und Gehen lassen
Wie schön
Wie friedlich
Bezaubern
Lässt sich genießen
Vertrauen
Treffen uns immer wieder
Sind unsere Ausgangspunkte
Sind unsere Ziele
Unser Kompass
Kein Zwang, Druck
Schöner Umgang
Respektvoll
Erwachsen
Den anderen sehen und respektieren
In seiner Andersartigkeit
Kennenlernen
Gewisse Distanz
Kein Klammern
Ziehen und Zerren

Hört sich einfach an
Banal
Oft gehört
Nie oder zu selten getan
Ich war mal cool
Aber wurde tief enttäuscht
Verraten, missbraucht, hintergangen
Das ist das Dilemma
Was bis heute den Weg schwer macht
Verwirrt macht
Nur wegen der ersten Frau
Hat sich mein Schicksal entschieden
Nur deshalb raten Psychologen heute ab von dir
Nur weil ich einmal bei der ersten Frau nicht cool reagierte
Dabei war man mal cool
Konnte all das
Ganz selbstverständlich, locker
Bis der Riss und tiefe Enttäuschung kam
Bis dahin war alles cool

Sonntag, 13. Mai 2012

Beuteschema

Foto: http://post-traumatic-son.blogspot.com/



Bist eigen 
Dein Ding 
Autonom
Frei sein 
Suchst den starken Vater 
Den Soliden, Souveränen 
Der fest steht 
Nicht abweicht


Den Politiker Den Manager Den perfekten Vater Der dich frei lässt Dich ziehen lässt Der verzeiht Der akzeptiert Der loslässt Der auch ein bisschen Jesus ist Den du auch anschreien kannst Der sich selbst zurück nimmt Der es nicht so ernst nimmt Der Spaß versteht Der von dir Untangiert erscheint Und doch immer nah ist Warum soll ich dir iwas verübeln Nur weil ich es nicht kann? Nur weil ich dasselbe suche Sind beide auf der Suche Nach Selbstbestimmung und Gleichgewicht Irren Sowieso immer irren Wer tut das nicht ständig? Ich irre weil ich Stabilität nur in dir suche Mache es mir einfach Denn ich gebe auf In mir zu suchen Mache mich nicht länger stark Sondern gebe auf Und klammer an dir Ich bin frei Selbstbestimmt Stark Mein eigener Herr und Steuermann Gib Gas Einzig für dich Gib Gas Einzig für dich






Zu sehr begehrt
Besitzwunsch
Gier
Schatzsuche
Goldgier
Besitzergreifend
Zwingend

Drängend
Nicht lassend
Freiheit nehmend
Respektlos
Ungeduld, Unruhe
Ein scheiß Lachen
Eine Fratze
Macht und Triumph
Du hast nicht viel verstand
Zeit zum nachholen
Nichts und alles zu spät

Donnerstag, 10. Mai 2012

Gewaltig geirrt

Und ich bin einfach zu stolz
Muss einsehen
Mich verrannt
Den Fehler durchgezogen
Ist menschlich
Ist auch das Verliebtsein
Aber ich kam nicht mehr zurück
Heute bin ich selbst Schuld daran
Ein naives dummes Kind
Verrannt
Kann passieren
Lerne mal, Tim
Erkenne mal
Geirrt und falscher Stolz
Normal?!
Einmal und immer wieder
Zweimal und nie wieder

Man lernt sich kennen
Nähert an
Siamese Dream
Verrannt
Irrglaube
Vernarrt
Idotie
Menschlich
Eins sein
Ewig sein
Untergang, Fehler, Verloren
Kind, selbstverliebt verrannt in Idee
Nicht mehr sie gesehen
Nicht mehr dich gesehen
Nur Eins gesehen
Nur die Utopie gesehen
Utopie ist Utopie
Glaubst du es heute?

Niemals, unmöglich, nur ein bekloppter Traum
Das willst du doch auch gar nicht
Verrannt
Und zu stolz gewesen
Unaufhaltsam
Besessen
Mächtig

Du warst schlauer mein Schatz
Hast mehr begriffen
Auch du irrst mal
Aber ich bin ein Idiot
Hast mir mal verziehen
Danke, dafür nochmal

Was sollte ich machen?
Begehrte dich gewaltig
Der Zug unaufhaltsam
Bist nicht aufgesprungen
Dein Recht, deine Vernunft
Lernt man sich ohnehin erstmal kennen
Sich selbst kennen
Ein Leben lang kennen
Lebenslängliches Kennenlernen
Lebenslängliches Annähern
Ich machte es mir einfach
Schloss der Kreis
Machte den Bund
Aber du warst nicht einverstanden

Du hast immer gesehen, wie ich mich verrannte
Du hast immer Recht gehabt
Bist vernünftiger als ich
Bist erwachsener als ich
Du weißt, dass man sich nur vor den Kopf schaut
Du hast gelernt
Bist nicht mehr das Kind

Ich bin Idiot
Zu stolz
Und mit dem Fehler durchgebrannt
Kurzschluss, Fehlschluss
Uneinsichtig

Du hast mich darauf aufmerksam machen wollen
Ich habe nie gehört
Ich habe immer weiter gemacht



Verzeihen als Weg = Ziel


Geht es nur noch um das Eine

Geht es nur noch um die eine Frage, die mich quält, mürbe macht. Auf die ich vielleicht keine eindeutige Antwort bekomme. Wohl niemals. Aber nur das macht mir noch Angst. Nur das passt nicht in mein Bild. Nicht in meinen ersten Eindruck von mir. Ich will mich nicht derart in dir getäuscht haben. Das will ich einfach nicht.
Kann ich abwägen und das tue ich. Eben das tue ich seit Jahren unendlich, dabei wusste ich nicht einmal, dass das immer meine Frage war. Vielleicht würde ich dir nicht einmal glauben, wenn du das Gegenteil meiner Befürchtung tun würdest.
Mag es Eifersucht sein, aber das ist nicht alles. Es ist schlicht und einfach, dass es mir nicht in mein Konzept passt, nicht in Bild passt. Ich will einfach nicht dass du schlecht bist. Schlecht in meinen Augen bist.
Wir stehen in keiner Beziehung, es ist deine Freiheit. Es geht mich gar nichts an. Aber ich ertragen das Bild einfach nicht. Wird zur Last. Da kann ich nur alleine meinen Frieden mit finden. Lieber Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Wenn das mal so leicht wäre, wie geschlussfolgert. Wahrscheinlich muss da jeder alleine durch. Ich kann auch mal das Ende, das Ziel sehen, aber deswegen bin ich immer noch nicht durch. Die Ungewissheit hält mich zurück. Der Wunsch nach Wahrheit ist radikal.

Montag, 7. Mai 2012

Angst vorm Aufwachen

Angst davor ins Bett zugehen
Angst davor aufzuwachen
Angst davor dass ichs nicht schaffe
Angst davor einfach loszulassen
Angst dass der Schmerz wieder kommt
Angst vor der Überraschung
Angst dass es mich überkommt
Angst dass ich es nicht kontrollieren kann
Angst davor dass ich mich wieder verrenn
Angst dass ich nur unter Schmerzen zurück komme
Angst davor, dass ich nicht auf mich aufpassen kann
Angst dass ich morgens den rechten Pfad nicht finde
Angst dass mir nicht der richtige Weg einfällt
Angst dass ich mich wieder treiben lasse
Angst dass wieder irgendeine Lust gewinnt
Angst dass der Masochismus doch mit mir macht was er will
Angst dass ich nicht die Überhand gewinn
Angst dass mir am Morgen die Gedanken entgeleiten
Angst dass ich meine Gedanken und Gefühle nicht einfangen kann
Angst dass ich mich wieder selbst nur kranken kann
Angst dass ich meine wirklich gute Idee verliere
Angst dass ich wieder ausgeliefert bin, passiv
Angst dass ich den Weg in Genuss nicht schaffe
Eigentlich ist es nur noch eine Angst
Dass ich nicht schneller bin, als das in mir
Dass ich mich wieder selber verprügel
Dass ich am Morgen wieder meine Perspektive verliere

Achtsamkeit

Darauf achtend, was im Kopf passiert. Dass der Schnellschuss, Kurzschluss, Fehlschluss dich nicht ständig instrumentalisiert. Dass du nicht ständig Opfer deiner Gedanken bzw Gefühlen wirst. Dich deiner Gedanken, deiner Gefühle distanzierst. Abstand herstellst. Nicht um der Leere oder einer Erleuchtung wegen, sondern um Kränkungen den Kontakt zum Herzen zu vermeiden. Es nicht um kühle Distanz geht, sondern um einen Schutz, um ein dickes Fell, um stärker und gelassener zu werden. Letztendes um loszulassen. Auch um sowas wie vorbereitet zu sein, um nicht völlig offen und damit nicht ganz dicht zu sein. Um andere und mich selbst leben lassen zu können. Mein Ding zu machen, andere einfach ihr Ding mache zu lassen. Leben und leben lassen, ich kann nichts erzwingen, niemand gehört mir.



Dein Leben

Ich darf dir nicht mehr schreiben
War nie ein starker Mensch
Konnte dich nie leben lassen
Nie sagen, dein Leben, mein Leben
Dich nie loslassen
Schon lange bist du fort
Was für mich mal ewig war
Ist heute ewig kalte Schulter
So trauer ich hinterher
Kommt Erinnerung, kommt Schmerz
Komme ich nicht hoch
Kein Abstand
Verharre im Schmerz
Tut weh, anstatt zu sagen es ist dein Leben
Und das muss ich so akzeptieren
Es ist dein Leben
Tangiert mich nicht
Musst du selbst wissen
Berührt mich nicht
Und wenn es mich berührt, dann gehe ich
Es ist dein Leben und das kann ich so akzeptieren

Freitag, 4. Mai 2012

Wir zerstören und heulen anders


Legt Wunden nach außen und dann bist du nicht ganz dicht. Vielleicht das Gegenteil von dicht sein, von zu machen. Bleibt es narzisstisch. Der eine so der andere so. 
Die Menschen zu sehen, auch dich selbst zu sehen, wie es wirklich ist oder anders, vielleicht anders sein kann. Anders sein kann, wenn man sich schützen kann. Gefühle nicht mehr so nah ran kommen, es nicht mehr absolut ist, man absolut ist, man nicht mehr alles und jeden persönlich nimmt. Eine Distanz herstellen kann, wenn Beziehungen nicht mehr voller Ideen sind, weil ich mich in meiner Person, meinen Gefühlen, Gedanken und Handlungen nicht mehr für besonders halte. Mich nicht mehr als den Mittelpunkt meiner Beziehungen sehe. Bin ich nur Mittelpunkt meiner Ideen, meiner Fantasie, meiner Illusion, meiner eigenen persönlichen Täuschung. Jeder ist mal wieder in seinem Wald aus Kindertagen, jeden Tag mal wieder, jeder sollte, muss einsehen, erkennen, das es ums erwachsen werden geht, um die eigene Mittelmäßigkeit geht, sich anzupassen, als einen kleinen Teil zu sehen. Relativer zu sein, weniger mit dem Kopf durch die Wand. Vielleicht etwas kälter, etwas neutraler, etwas reifer, etwas solider, weniger naiver, weniger magisch, beschwörend. Dass ich dich sehen kann als begrenztes freies Subjekt und Objekt mit eigenem Willen, als freien erwachsenen Menschen. Kommt es dann nicht mehr so nahe, ist dein zerstörerisches Verhalten nicht mehr meine absolute Zerstörung. Nicht mehr das doppelte Ausmaß. Bin ich dann stärker



Kommt zu nah. Kein Umgang. Wie ein absolutes Kind


Mach doch was du willst. Es ist sowieso dein Leben. Es tut mir zwar auch weh, aber ich kann es nicht ändern. Du bist nunmal so geworden, bist numal erstmal so. 

Vielleicht wünscht du dir einen Therapeuten zum Mann und kein anhängliches Kind. Jemand der reif ist, souverän ist, der dich loslässt, nicht anspringt, der genießen kann. Jemand der sowas was du machst nicht so nah ran lässt. Der sich davon nicht tangieren lässt ohne kalt zu sein. Jemand der relativ reflektiert ist und nicht mittelpunkthaft narzisstisch absolut sieht. Also der, der schon erwachsen ist, erwachsener ist. Der dich so nehmen kann und vor allem versteht. Dieser Mensch der dich stützen kann, denn auch du gehst auf Krücken. 

Ich bin es nicht der dir helfen kann. Ich bin masochistisch, muss mir auch immer selber weh tun. Was du sagst hat für mich ein (absolutes) Gewicht, dass es mich bedroht, dass ich aus infantiler Wut nicht davon lassen kann. Auch bin ich in meinem absolutistischen Kinderdasein narzisstisch gekränkt. Wir können uns nur falsch verstehen. Wir haben nichts falsch gemacht, niemand ist schuld.


Und vor allem geht es nicht um mich. Es geht nur darum dass ich ein Mann bin und schlimmer, damals wohl eher ein gekränkter Mann oder Junge war. Um mich geht es eigentlich nicht. Das was ich mit deinem Peiniger gemeinsam habe, ist nur das Geschlecht. Um mich geht es da nicht, geht es auch nicht um Liebe. Es bedeutet dir einfach nichts, bist kalt, spürst nichts mehr, doch leblos bist du nicht. Auch du hast in dir Sehnsucht, Wünsche und Bedürfnisse, aber die seit verdeckt, verschüttet. Eigentlich sitzt du einsam da in deiner Wohnung, du spürst nichts mehr, bist traurig, versuchst dich abzulenken, die Decke fällt dir auf den Kopf. Du magst darum kämpfen, damit du klar kommst aber eigentlich spürst du nichts mehr. Eigentlich bist du reglos, tot, erlegen. Eigentlich bist du ein Opfer und weil du selbst nicht vergewaltigen kannst, musst du dich instinktiv anders rächen. 
Du spürst es, wenn dich jemand sexuell attraktiv findet oder sich in dich verliebt und Gefühle für dich entwickelt, doch leider musst du es ganz intuitiv zerstören, musst dich rächen, du musst die Liebe enttäuschen oder aber du musst den anderen spüren. 

Du spürst nichts mehr, es geht nicht um Liebe, nicht um den Menschen, nicht um die Beziehung oder den Partner, dir geht es um den Sex den du niemals wolltest, also hast du Affären und wiederholst den Sex, den du niemals wolltest. Du demütigst dich, willst eigentlich deinen Peiniger demütigen und siehst keine Gefühle mehr, du musst enttäuschen, verletzen. Relativ rücksichtslos. Aber du hast Recht, auch zum verletzen gehören immer zwei. Warum bin ich auch ein naiver Jüngling, der ebenso rücksichtslos auf sich selbst, sich in Gefaht begibt, den Helden spielen muss. Warum bin ich auch der Jüngling, der absolut stürmisch ist, der auf dich drängen muss. Auch das ist rücksichtlos. Dabei bin ich der masochistische Part und du vielmehr der sadistische. Dabei tun es beide vielmehr unbewusst, beide müssen es tun, es scheint wie ein Zwang. Beide wollen nicht wirklich erwachsen sein oder werden nicht. Vielleicht können sie auch nicht. Der Genuss auch in der Verletzung ist. 
Man will es durchaus durchbrechen, sodass es nicht mehr so nah kommen kann. Man will endlich dieser selbstbestimmte reife erwachsene Mann sein, der damit umgehen kann, der den es nicht länger tangiert. Der der den Kurzschluss versteht, dieser Mann der verzeiht, Verständnis und ein großes Herz hat, der der geduldig ist, der Schmerzen besser einstecken kann, ohne die Decke hochzugehen.

Der der nicht durchdreht, weil du promisk sein könntest oder es bist, der sich davon nicht absägen und kränken lässt. Der der dich versteht, deine missliche Lage, deine Affekt, deinen Sadismus, deine Rücksichtslosigkeit. Der Mann, der wie ein Vater ist, wie ein Therapeut ist. Der es über sich ergehen lassen kann der das aushält, der dich differenziert nachvollziehen kann, der selbst schon Erfahrungen gemacht hat. Der der warten kann, der nicht lachen muss, der nicht Besitzen und triumphieren muss. Diesen Mann gönne ich dir, wünsche ich dir. Und ich wünschte auch, ich wäre damals um Erkenntnisse reicher gewesen und ich hätte dir damals schon wahrhaftig verzeihen können. Dann müsste ich heute nicht den Heldentod sterben, dann wärst du zwar auch immer da, aber ich könnte mein Leben leben. Wenn ich dieser Mann gewesen wäre, dann hätte ich dich stützen, therapieren, umarmen lönnen. Dann wäre ich stark gewesen.

Du machst mich stark. Deine Abwesenheit macht mich stärker und es ist nur halbherzig das, was ich gewollt habe. Eigentlich wollte ich nur dich, aber ich konnte dich nicht wirklich verstehen. Nur oberflächlich, absolut verstehen. Das aber reicht nicht. Du bist und du brauchst viel mehr. Konnte es aber nicht geben, denn auch ich brauche viel mehr. Wir sind beide im Wald, beide verloren, beide an Krücken. Du kannst mich gar nicht gebrauchen. Ich bin nicht, was du brauchst. Ich bin nicht dieser Mann und du bist nicht die Frau, die ich erwartet habe. Sehen wir es beide ähnlich, aber brauchen etwas anderes. Keiner von uns beiden kann es geben, es halten oder damit umgehen. Beide würden stürzen fallen, der Boden würde uns verschlingen. Doch beide wollten wir verschlungen werden, doch kennen es nicht zu lassen. 




Also musst du Herzen brechen und ich bin das Kind im Gegenteil, mir muss des Herz gebrochen werden. So kommen wir nicht zusammen. Es geht zukünfitg darum sich nicht mehr brechen zu lassen, so dass die Reflektion mich nicht kalt werden lässt, ich aber damit umgehen kann. Dass dein Brechen des Herzes mich zwar nicht kalt lässt, ich aber ruhig bleibe und dir zeigen kann, wie das Leben wirklich und richtig geht. Du hast nichts falsch gemacht. Niemand ist Schul. Braucht man immer zwei dazu. Und es geht auch nicht um dich persönlich, bist nur Objekt. Nichts persönliches, schließlich mögen wir uns. Aber ich muss dich abweisen, gebe dir vielleicht Sex und Küsse, aber ich kann keine Beziehung führen, nur allein Affären und das oft. Du brauchst viele Männer, viele Beweise. Deine Bestätigung eine Demütigung. 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Dein System

Ich kriege dich, aber ich will dich dann nicht
Du willst mich, aber ich enttäusche dich
Du willst mich nicht, aber hast mich zu wollen
Eigentlich willst du mich (doch)
Ich muss dich für mich gewinnen und dann enttäuschen
Du täuscht dich, eigentlich willst du mich
Ich bin verzweifelt, wenn du mich nicht willst
Ich bin enttäuscht, wenn du mich nicht ficken willst
Ich bin enttäuscht, wenn du dich nicht verliebst

Mein System stimmt, wenn du mich willst
Mein System bricht zusammen, wenn du mich nicht ficken willst

Mein System ist bestätigt, wenn du mich ficken willst
Mein System ist bestätigt, wenn ich dich enttäuschen kann und konnte
Mein System ist bestätigt, wenn ich dich doch für mich gewonnen habe

Beziehungsideen weil du narzisstisch bist

Weil du dich für etwas besonderes hältst. Also siehst du nur dich selbst, beziehst du alles auf dich. Mach die Augen auf aber tue es richtig. Klar du siehst dasselbe, aber andere sehen es anders. Du siehst nur dich selbst, alles auf dich bezogen. Ziehst alles an, aber das stimmt gar nicht. Auch nichts ziehst du nicht an. Auch nichts ziehst du an, auch alles ziehst du nicht an. Also wird alles bedrohlich, stürzt ein, macht Angst. Deine Beziehungsideen. Doch da ist nicht wirklich was, alles Fantasie, alles Einbildung, alles Wahn, wird dann zum Traum. Ist Eifersucht, ist narzisstische Illusion. Da ist nix, da ist niemand oder eben nicht mehr, als bei andere auch. Warum auch solltest du etwas besonderes sein. Glaubst du bist Genie, eine Größe, doch bist im Wahn deiner Beziehungen, die du nicht werten kannst. Aber da ist nicht mehr aks Mittelmaß. Wie für jeden. Du sendest nicht aus, sondern ziehst an, bis zur Bedrohung. Wirst zum Objekt vom Subjekt, bist aber genauso Objekt und Subjekt, wie andere auch. Wirst deine Beziehungen nicht los, deine Ideen nicht los. Dass da zwar immer ein bisschen ist, aber nicht alles sich nur um dich dreht. Du hältst aus, Panik und Angst gehen, doch du bleibst das Objekt das Subjekt um das sich absolut alles dreht. Das lehrt dich deine kindlich naive Erfahrung und Gewohnheit. Du hast nie gelernt hinter den Spiegel zu gucken. Du bleibst das Kind, dass in der narzisstischen Phase stecken geblieben ist. Du siehst gar nicht, dass man die Welt auch anders sehen kann. Klar, du siehst die selben Farben, aber du hast andere Beziehungen, andere Ideen. Nichts besonderes, aber du hältst dich für besonders. Wirst die Beziehungen nicht los. Ja, auch kreativ, aber trotzdem nichts besonderes. Du wirst immer eine Idee finden, eine Beziehung, die dich stillschweigend in den Mittelpunkt aller Beziehungen stellt. Doch ist man deshalb erstens nichts besonderes und zweitens bleibt es eine Einstellung, eine Sichtweise. Ist es die Brille die das Kind vom Erwachsenen unterscheidet. Jeden Tag wirst du meinen der besondere Mittelpunkt zu sein, denn als das Kleinkinder wachen wir auf. Doch was willst du glauben? Woran dich wirklich erinnern? An welche wirklichen Erfahrungen? Aus welchen tatsächlichen Erkenntnistheorie willst du lernen? Willst du weiter bei Null anfangen? Warum nicht gleich darauf bauen, dass Beziehungen marginal sind, dass die Ideen gut sind, aber Fantasie sind. Ideen nur Eifersucht, nur Illusion sind. Dass da nie eine tatsächliche Beziehung war.

Das was du liebst, war nie da. War immer unverbindlich. Das was du liebst, war nur eine Idee, nur Illusion. Deine Liebe zu ihr, war von ihr nie da. Sie war stets unverbindlich, nie da. Die Beziehung nur eine Idee, nur ein Traum. Deine Liebe selbst sogar, also deine Idee, machte darauf aufmerksam, dass sie bloß eine Idee ist, nichts besonderes. Deine Idee sagte dir sogar, dass sie selbst gar nicht da ist, dass sie ein Traum und nicht real ist. Das Spiel fiktiv ist. Sie gar nicht will und sogar Zeichen gibt, dass sie nicht will. Sie aus ihrer unverbindlichen Position immer sah, dass du im Traum, im Wahn, in der Fiktion lebst. Ja, schlau seid ihr beide, aber in andere Positionen. Sie aus Distanz, du aus der Bindung, der Nähe, der Symbiose. Das Spiel hat ihr gefallen, aber nur das spannende bauchpinselnde Spiel, nicht aber wenn Fiktion und Realität zusammenfallen, wenn das Spiel und die Beziehungsidee ernst wird. Dann bleibt sie in der machtvollen Position von außen, bleibt sie in der Distanz und schaut drauf. Sie hat alles immer gut erkannt, aber nie gewollt.

Autistart

Dienstag, 1. Mai 2012

Der Unterschied

Ein Mann kommt zum Rabbi und möchte wissen, woran es wohl liege, dass die Armen oft so aufgeschlossen und hilfsbereit sind, die Reichen hingegen fast nie.
Da forderte der Rabbi den Mann auf, aus dem Fenster zu schauen und zu beschreiben, was er dort sieht.
"Also, ich sehe Wolken, eine Frau mit Hund, ein Auto fährt vorbei…"
Dann bittet der Rabbi den Mann ins Zimmer zu kommen und in den Spiegel zu schauen
"Und was siehst du hier?"
"Mich."
"Da hast du die Antwort auf deine Frage. Beides ist Glas. Aber sobald nur ein bisschen Silber dahinter ist, siehst du nur dich selbst!"




Loslassen von


Loslassen von Vollkommenheit.
Von Vergangenheit
Von verpassten Chancen
Von Gedanken
Von Fixierungen
Von Zeit
Sturem. Stolzem
Wer zu sein
Vom Müssen und Sollen
Läuft es. Einfach so oder könnte es...


Jetzt sein. Hier. Leben.
Timeisnowhere, but lost.





Angst vorm Versagen, vorm Alleinsein

Also bist du Opfer deiner Einsamkeit. Kannst du das Alleinsein nicht genießen. Bist in Vergangenheit und sorgst dich um die Zukunft. Nur selten im Hier und Jetzt. Vorsorgen treffen. Angst vorm Scheitern, nicht wer zu sein, nicht groß genug zu sein. Könnte auch alles einfach laufen. Hast genug Geld, auch Perspektive, aber du siehst dich grübelnd. Im Gefängnis der Einsamkeit, des Grübelns. Du hast eigentlich keine Sorgen, aber bleibst Opfer in deinem selbst geschaffenen Gefängnis des Grübelns und der Einsamkeit. Kein Grund ängstlich zu sein. Wovor? Dass der Erdboden dich verschluckt, dass du auf der Straße landest, einsam bleibst? Genieße das Alleinsein, mach dich zum abhängigen Opfer, zum Sklaven. Selbstbestimmung, autonom. Wovor hast du Angst? Vor deinen Ideen? Vor deinen Prognosen, vorm Versagen? Es ist die Angst vorm Loslassen, nicht selbstbestimmt zu sein, denn in deinem Gefängnis siehst du noch mehr Selbstbestimmung, aber eigentlich verschwendest du Lebenszeit.



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