Samstag, 6. Oktober 2012

Hochzeit


"Los Martin, lad mich auch ein. Ich war noch nie auf einer Hochzeit von einem Kumpel". 
Doch er zögerte, denn die dicksten Kumpels waren wir nicht. Auch dreht man ja jeden Gast zweimal um, wenn man nicht gerade der Vermögendste ist.


Doch ich wollte auch aus einem anderen Grund zu seiner Hochzeit, denn ich hörte von meinem damaligen besten Freund, dass ein spezielles Geschwisterpaar ebenso zu dieser Feier eingeladen war. 
Sie waren immer schon die schönsten Mädchen bzw. Frauen in unserer kleinen Stadt. Besonders die jüngere hatte ich in glanzvoller Erinnerung. Sie war auch kleiner als ihre Schwester, kleiner als ich. In meinem Kopf schien sie stets auratisch auf. Ich habe ein fotografisches Gedächtnis, doch kennen tat ich diesen süßen Menschen ja noch gar nicht. Meine illusorischen Erinnerungen ihr gegenüber waren damals schon ambivalent. Gegensätzliche Charaktereigenschaften und Gefühle, existierten zur gleichen Zeit. So war sie lustig, frech und glücklich, aber ich sah in ihr auch gleichzeitig Schmerz, Einsamkeit und Verzweiflung. Natürlich schließt das eine das andere nicht aus, doch bei ihr war es extrem. Ich konnte es buchstäblich an ihr ablesen und doch verwirrte mich diese Frau in Erinnerung. Das Bild von ihr, flackerte zwischen Gut und Böse. An eine Heilige oder Hure dachte ich damals noch nicht. Irgendwas eigenartiges verband mich schon damals mit ihr und das obwohl ich nicht einmal sicher bin, ob wir uns vor der Hochzeit überhaupt schon einmal begegnet waren. Und doch glaubte ich sie zu kennen. 
Ich stellte mir eine Begegnung auf der Feier spannend vor. Ich wollte das Geschwisterpaar mal wirklich sehen. Ihre Namen klangen wie Musik in meinem Kopf, wobei es weniger mit den tatsächlichen Namen zu tun hatte. Ich kannte sie nicht und doch hatte ich sie aus welchen Gründen auch immer in Erinnerung bzw ein schon ziemlich vorgefertigtes Bild in meinem Geist. Wahrscheinlich, weil ich sie einfach vom Hörensagen aus einer Kleinstadt "kennenlernen" konnte, in der sich jeder einig war, dass diese beiden besonders hübsch und edel sind.


Glücklicherweise wurde ich von Martin dann doch eingeladen. Zwar hatte ich ihn überredet, doch ich durfte kommen und darum ging es ja. Und mein Bild der glanzvollen Frauen aus gutem Hause in vager Illusion und Erinnerung aus Erzählungen, bestätigte sich mit der Bekanntschaft des Geschwisterpaars. Vielleicht in einer Form einer sich selbst erfüllenden Prophezeiungen aus Fiktion. 
Ich war auf meiner ersten Hochzeit und sie ist auch da.

So kam dann also der Tag der Feierlichkeiten und ich bastelte, bevor es zum Standesamt ging, noch am Hochzeitsgeschenk. Es sollte eine Collage aus tagesaktuellen Nachrichten und ehetypischen Symbolen werden, damit der besondere Tag des Brautpaares auch in Erinnerung bleibt. Das Bild ließ sich einfach aus Internetbildern und Photoshop zusammenstellen und dann anschließend auf Hochglanzpapier ausdrucken. Ich wollte, dass es hochwertig wird und gab mir ziemlich viel Mühe, denn es hätte ja sein können, dass auch Julia die "Arbeit" zwischen all den Präsenten auf dem Sammelplatz der Hochzeitsgeschenke entdeckt. Für diesen Fall wollte ich in ihren Augen gut abschneiden, schließlich ahnte ich ja, dass es bei ihr nicht so einfach sein würde, ihren Geschmack zu treffen. Die selbsterstellte Karte sollte als etwas sehr geschmackvolles, aber auch intelligentes werden, um überhaupt in ihren Blickfang zu geraten und dort auch haften zu bleiben. So als wollte ich eine geniale Bombe legen. Ein Bild inszenieren, dass sofort einen attraktiven Eindruck macht, aber dann doch erst in Nachwirkung wirklich zündet.
So ist das in der Regel immer mein Plan. Auch mit meiner Persönlichkeit habe ich viel mit meiner Wirkung, meinem Verhalten und meiner Aura in Wechselwirkung auf die alltägliche Gesellschaft zu tun. Genial gezündet hat es oder habe ich aber noch nie. Zumindest dreht sich die Welt noch, ich stand noch nie in der Zeitung und mir hat es auch noch nie jemand an mich heran getragen. Das obwohl ich genial Witze mache oder intelligenten Kram von mir gebe. Die Nachzündung findet allerding, so scheint es, nur bei mir selbst in anschließender Reflektion statt. Die anderen leben weiter, erleiden keinerlei Psychose oder Grübelei. Irgendwas muss ich falsch machen, meine Äußerungen bleiben Schall und Rauch. Das obwohl ich immer meine etwas zu trefffen, vielleicht so wie der Amor mit Pfeil und Bogen, glaube ich, unwiderstehlich zu sein. So glaube ich, dass ich alle dazu bringen könnte, mich zu lieben oder sich in mich zu verlieben, doch der Plan geht nur in meinem Kopf auf, ansonsten dreht sich die Welt immer noch weiter, wie bisher.

Ich bin ein Außenseiter, aber auch ein auffallender Sonderling und so wie ich damals ein vages Bild aus Gesprächsfetzen meines Bekanntenkreises von Julia hatte, wusste ich auch, das wir an diesem Abend irgendwann nebeneinander sitzen würden.
Ebenso wie sich mein illusorisches Bild von ihr bestätigte, bestätigte sich ebenso meine Vorahnung, dass wir irgendwann nebeneinander sitzen würden. Wir wurden an den selben Tisch gesetzt. Zwischen uns aber noch einige andere geladene Hochzeitsgäste. Nachdem gegessen wurde, wurde der gemeinsame Tisch leerer. Manche wanderten ab an andere Tische, andere auf die Tanzfläche oder an die Theke. Es ergab sich eine Lücke zwischen uns, welche ich dann geschickterweise schloss und wir dann tatsächlich nebeneinander saßen. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir uns ansprachen  und worüber wir ins Gespräch kamen, aber in jedem Falle bestätigte sich, was ich vorher über sie dachte. Sie war frech und gewitzt, hatte Charme. Wirkte gleichzeitig eigenartig, etwas einsam. Vielleicht auch weil sie anders hübsch war, als andere Frauen. Andere Frauen können auch sehr hübsch sein, aber Julia hatte etwas ganz eigenes, das sie auch auf ihre Art und Weise unterstreichen konnte. Wäre sie eine von den anderen Frauen und würde sich auf deren Art auf hübsch trimmen, so wäre sie gar nicht schön. Julia hat ihren eigenen Stil. Schminkte ihre Lippen leicht rot, macht sich die Lieder etwas blau, trug durchaus auch Nagellack, aber sie wirkte deshalb nicht nuttig oder besonders sexy, Julia strahlte ganz anders, auf ihre ganz eigene Weise.



Freitag, 5. Oktober 2012

5% Verzweiflung am Tag

Stelle ich Fragen stelle ich sie nur mir selbst. Viele Fragen und die Antworten finde ich in mir. Das war auch schon immer so, bloß das man damals über lange Jahre andere befragte. So stellte ich Fragen Freunden, Kumpels, Bekannten, Verwandten, Psychiatern, Psychologen, Frauen, Männern, Alten, Jungen, Wahrsagern, Orakeln, Statistikern und Propheten. Studierte Bücher, bemühte Google und weitere Medien, aber das habe ich gelernt, die beste Antwort, die zu mir passt liegt in mir. Auch wenn ich sie nicht direkt finde, dich und andere frage ich nicht mehr. So viele Fragen. Ich stelle sie mir selbst, den Rest will ich gegenwärtig, aus vergangenen Tagen, Jahren und in Hinblick auf die Zukunft vergessen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Zurück auf Start


Ich schlag das Arsch

Mythologie und Märchen. Ich schlage mein Unterbewusstsein. Und wenn es unendlich ist. Dann drehe ich es trotzdem. Dann bilde ich einen neuen Mythos. Denn institutionalisiere ich den neuen Ast in eine umformulierte Psychiatrie. Ich kenne meine Seele, mein Unterbewusstsein einzigartig, absolutistisch besser. Ich schlage euren Mythos, egal wie alt der ist.
Sie ist schön, meinen Geschmack. Sie ist eitel. Sie weiß, wie es auszusehen hat. Und dazu kommt, eine schöne Frau entstellt nichts. Sie trifft genau den Punkt. Alles passt. Ich bin ähnlich. Bloß nicht ganz so eitel, bloß nicht ganz so stur, nicht derart stolz. Nicht in ihrer Art systematisch. Niemand kann sich immer leiden. Im Gegensatz zu mir ist sie aber nicht so oft verzweifelt. Nicht so oft unklar. Nicht so lange verschüttet und depressiv. Nicht so lange in Leid, Mitgefühl und Selbstmitleid verborgen. Sie ist weitestgehend glücklich. Ich hebe sie nicht übern Klee. Vielmehr so, dass ich lange verschollen war. Nicht auf meinen Körper und Weg achtete. Ich länger als sie nicht um ein Geradeaus wusste. Länger als sie abhängig war, länger als sie nicht mit dem Alleinsein zu recht kam. Und all das kennt sie auch, kennst auch du lieber Leser, aber von 100Minuten bin ich 90 verzweifelt, während sie und du lieber Leser nur 5 Minuten verzweifelt bist. Deswegen ist meine Brille nochmal ganz anders und so lange sich das Wohlbefinden nicht ändert, bleiben Hoffnung und Zweifel abhängig von der Psychiatrie. So lange sich die Verhältnisse nicht verschieben, bleibt keine Hoffnung auf meine Traumfrau. Denn so wie es ist, bleibe ich in Eifersucht und Minderwertigkeitskomplex. So wie es ist und lange war, werde ich nicht klar sehen können. Denn nichts ist außergewöhnlich, bloß mein Zweifel, meine Verzweiflung, hält mich vom Leben, meinem Glück fern.
Und doch muss ich mich mit der Vergangenheit, dem Mythos und dem Märchen anlegen. Löse ich sie in Gegenwart auf, hat es sie auch in Vergangenheit nie gegeben. Doch solange der Zweifel die Überhand hat, werde ich meine Frau stets unklar und verzerrt sehen. Dann wird immer die Abhängigkeit, der Zweifel, die Psychiatrie und der Mythos gewinnen und das bloß weil ich in der Vergangenheit krank war, depressiv war, verzweifelt war. Deswegen wurde meine Psyche unendlich verurteilt und jede Chance genommen. Bloß weil ich es in der Vergangenheit nicht selbstvertraut sah. Zweifel hatte und zum psychiatrischen Onkel ging. Ich bin Schachmatt. Zwickmühle, Dame, Schach. Ich kann dieses Spiel der Psychiatrie nur drehen, wenn ich dieses Spielfeld der Zweifel, Prophezeiungen und Orakeleien verlasse. Mich heute und für immer auf mich selbst verlasse. Ich lebe mein geschmackvolles Leben nun selbst, eben wie auch du lieber Leser, in nur noch 5% Verzweiflung am Tag.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Ich arbeite für die Liebe und gegen die Psychiatrie.

Also irgendwie sicher sein. Keine  Zweifel zu haben und keine Gesetze übertreten. Die Vergangenheit wird weggewischt. Niemals bin ich in der Psychiatrie gewesen. So kann ich neu anfangen. Warum? Weil ich es kann. Kann ich mir Fiktion ausmalen wie ich lustig bin. Sowieso sehen wir wohl alle irgendwie das gleiche. Unsere Reaktionen sind wohl aber andere. Wieviel Einsamkeit kann man gehen? Wieviel Liebe und Macht und Sexyness brauche ich auch von außen? Brauche ich überhaupt Sex und die Liebe von außen? Ja, Liebe brauche ich. Will ich auch. Sex brauche ich nicht. Ich muss nicht darum kämpfen. Ich muss nicht mehr in die Modewelle rennen. Ich brauche diese sexy Aura nicht. Ich werde meine Liebe finden. Ich werde den Machtspielen und dem Sex, dem Flirt, der Zwischenmenschlichkeit umgehen. Denn das will ich nicht. Das nervt mich. Steigert nur in komplizierten Wahn, welchen ich zwar auch aushalten, aber auf den ich einfach keinen Bock mehr habe. Dahin renne ich nicht mehr. Sowieso bloß Zeitverschwendung. Ich werde schon durchkommen, halte an meiner Fiktion fest und Massenmedienrealität und Mode kann mich getrost am Arsch lecken. Deswegen muss ich auch  nicht in ein Kloster, muss ich auch nicht in den Welt oder auf den Jakobsweg. Ich bleibe hier und lebe gut damit. Ich lebe mir meinen Traum, mein Märchen, meine Mythologie zurecht. Kann ich doch machen was ich will, so lange ich kein Gesetz übertrete und gut mit dem Alleinsein zurecht komme. Ich muss keine Fiktion mehr teilen. Keine sowieso armselige massenmedienreale Fiktion der anderen. Ich muss auch kein Massenmedium für die anderen sein, aber eben mein eigener Medienprofi, mein eigener Herr oder was auch immer. Ich picke mir nur noch die Rosinen. Warum? Weil ich es kann ein Leben lang Rosinen zu essen. Bin ein ewiger Suchtmensch, auf der Suche nach Absolutismus und Ultimativität.



Auszug aus Benedict Wells' Spinner. Kapitel: Liebe ist. Seite 164. Diogenes. 2009.


In ihre Wohnung! Nun war ich also ganz offiziell im Märchenland angekommen. Ich wollte es noch immer nicht glauben, doch wie immer, wenn man träumt, geht man einfach weiter und hofft, das man nicht aufwacht. 
Sie wohnte über einem dieser Mini-Markets. Wir gingen die Treppen hoch, sie schloss die Tür auf. Das helle Licht in ihrer Wohnung blendete mich. 
"Hier, setz dich erst mal", sagte Miri und platzierte mich wie eine Handpuppe auf einen Stuhl. Als sie zurückkam, tupfte sie das Blut an meiner Nase weg. Dann säuberte sie die Schürfwunden an der Lippe und am Auge. "Was machst du denn für gefährliche Sachen, dass man dich so zurichtet?", fragte sie. 
Ich antwortete besser nichts und beobachtete ihre Hände. Die Nägel waren manikürt, und am mittleren Finger ihrer linken Hand trug sie einen Ring. Mein Blick wanderte durch ihre Wohnung. An einer Wand hing ein "Buffy"-Poster, daneben ein Schwarzweißbild von einem nackten Muskelprotz. Das Bad war ein Tempel voller Fläschchen, Parfums und anderem Kram. Miri war unordentlich, eine Anhängerin der Häufchebstrategie, überall lagen Berge von Klamotten, Platten, Büchern und alten Sneakers. Auch ihre Küche war unaufgeräumt. Ich fühlte mich sofort wohl. 
"Schon komisch, dass wir uns jetzt schon wieder über den Weg gelaufen sind", meinte sie. "So was ist mir noch nie passiert." 
Ich suchte nach einer gewitzten Antwort. "Ja, ja, die Welt ist klein", sagte ich ziemlich geistreich, ehe ich zusammenfuhr, weil meine Schürfwunde brannte. 
"Stillhalten", ermahnte sie mich.

Montag, 1. Oktober 2012

Real gesehen bin ich ein Idiot. Und du?



Nichts gegen die Arbeit, aber ich hasse die Menschen. In Ruhe arbeiten. Will jeder. Deswegen arrangiert sich die Psychiatrie mit den Menschen und manche zocken ihn den Zauber ab, wenn sie es geschickt, heilig und intelligent anstellen. Jeder hat so seine Krisen. Schließlich geht der reife Mensch aus Liebe zur Arbeit oder in seine Praxis. Andere wiederum ziehen Genie und Ideen daraus. Übertragen auf System, Realität und Wirtschaftsinstitutionen. Mach was draus.




Niemand kann dich retten, niemand ist Schuld. Alles bloß Traum und Mythos. Fange ich doch gar nicht erst an, wa. Welches Ende ist korrekt gedacht? Niemand ist Schuld. Ein Dank für den ewigen Kuss, mein Schatz. Aussage gegen Aussage. Strafe und schlechtes Gewissen. 

Niemand hat Schuld und du hast das letzte Wort.



Eigener Herr der Medien. Mediator

Ich will niemanden.



Du liebst den Rap. Ist mir egal. Du liebst Berlin. Ist mir egal. Ich bin die Ewigkeit. Ich komme aus der Ewigkeit. Was soll ich mit dem Shit. Was soll ich mit der Idiotie. Bist du wirklich so dämlich? Ich hatte mal gedacht, du könntest mir das Wasser reichen. Kannst du leider nicht. Bist dumm, blöd, doof, dämlich. Wo rennst du bloß hin? Glaubst du das ist das Licht? Dummheit, Irrtum, Wald. Was suchst du da? Was los mit dir? Hältst du irgendwas nicht aus? Warum gehst du dahin? Irgendwie Angst vor der Dunkelheit, dem wahren Licht? Was suchst du da? Ist das ne Message? 
Na dann verirre dich mal weiter. Ist mir zu langweilig. Denn ich glaube nicht dass du das als Belustigung siehst. Für mich ist das Comedy, ein Theaterstück. Mehr ist das nicht.
Bist du wirklich so dumm? Ich kanns kaum glauben. In welche Lichter rennst du denn? Schiss vor der Ewigkeit? Keine Ahnung. Du bist ein Kind, dann spiel mal schön weiter mit der Dummheit. Ich habe genug davon. Kann das nicht mehr sehen. Langweilt mich und so vieles mehr. Man bist du blöd.

Dann mache ich es mir eben selbst!

Unabhängig, selbstbestimmt und so weiter

Ich brauche keinen Sex. Irgendwie nie gebraucht. Andere scheinen ihn zu brauchen. Hört man zumindest immer wieder. Habe ich nie verstanden. Habe ich jetzt was verpasst? Keine Ahnung, interessiert mich nen Scheiß. 
Zu lange eine Blähung bzw unnötige Blase von gemacht. Zu viele Fragen gestellt und schlecht beraten worden. Ich stelle das alte Medium an den Pranger. Bin ich doch das bessere Medium, der bessere Mediator, Supervisor oder was auch immer. 
Mag ich vielleicht anders sein. Irgendwie ein Suchtmensch sein. Dafür kann ich eine Ewigkeit lang bei McDonalds essen, kann ich tausendmal dieselbe ALF-Folge sehen. Kann ich doch nichts dafür. Ich stelle keinen hohen Anspruch und doch suche ich noch das Paradies. Warum? Weil ich weiß dass es das gibt. Unerschöpflicher Reichtum, welcher für andere eine alltägliche Banalität ist. Doch ich kenne die Ewigkeit. Ich lebe in der Ewigkeit. Vielleicht kann das auch nicht jeder oder für andere mag das banal oder irrtümlich sein, aber ich liebe diesen Scheiß. 
Für manche banal, für andere ein Glaube. Ich weiß es.

Resultat Unwiderstehlichkeit

Kann ich auch, bis auf die Angst vor der Einsamkeit und der daraus resultierenden Abhängigkeit und Unwiderstehlichkeit


Ich habe verlernt alleine zu sein, denn auch mit der Psychiatrie kamen Zweifel. Und so wurde die Psychiatrie zum Meilenstein und förderte den Zweifel, denn ich wusste immer dass ich etwas mit der Entjungferung verloren hatte. Ich wusste immer dass ich etwas verlieren würde, das habe ich der Psychiatrie immer gesagt. Doch sie hat mich nie verstanden und so wurde ich Sklave der Psychiatrie und diese meine Medium, welches ich nie verstand und welches mich nie verstand. Ich hätte mir den Weg und die dreizehn Jahre sparen können. Denn so wusste ich es immer, hatte ich immer Recht.

Ich war gut in der Befriedigung der Menschen, aber mit dem Sex kam die Verlustangst, denn vorher lief eigentlich alles wie geschmiert. Doch mit dem Sex kam die Störung, das Hadern und vor allem das Unglück. Eine Unglücksformel stellte sich heraus, ein Hass auf die Menschen und damit einhergehend eine immer wieder sich negativ erfüllende Prophezeiung und so wurde ich zum Versager. Und so war es vor allem die Psychiatrie, die mich vermehrend störte und blockierte. So wurde ich auch abhängig von der Psychiatrie, der Zweifel und die Angst vor dem Alleinsein wurde mit der Psychiatrie immer größer. Die Psychiatrie versagt und lässt abhängig werden. Es entsteht Angst vor der Einsamkeit, sie macht erst die Krise und nimmt die selbständige Intelligenz zur Lösungsbewältigung. Sie zerstört Träume, schürt Ängste, nimmt Selbstvertrauen. Sie zwingt dich in ein System aus Institutionen. Sie schafft also die Krise und nimmt dir deinen eigenen Weg. Gehst du deinen eigenen Weg, fängt sie dich wieder ein. Gehst du deinen eigenen Weg, auch in der Liebe, sagt sie das darfst du nicht, sagt sie das kannst du nicht, sagt sie das solltest du nicht wollen, sagt sie dein Willen der Liebe macht dich krank. 
Ich wünschte ich wäre immer erfolgreich meinen Weg gegangen, denn so hätte ich meinen Psychiater nie kennenlernen müssen. Doch so gehören seine Worte zu meinem Leben. Ich wünschte ich könnte ihn gedanklich morden. So will ich heute selbständiger Herr meiner Medien werden. Mein eigener Herr der Luft, der Liebe, der Menschen, des Mediums Psychiatrie, des Mediums Film und Fernsehen, der Literatur, der Kunst. Ich bin nicht nur eigener Herr meiner Gedanken, sondern ständig, selbst und immer meines Umfeldes. Ich mache mich zu Gott wenn es sein muss, zum Übergott, ich halte alles aus, die längste Einsamkeit, will es mir beweisen und niemals untergehen. Dafür kämpfen und am liebsten die Institution Psychiatrie morden. Sich anzumaßen, mir zu sagen, was ich tun soll, mir zu sagen was mir gut tut, was ich will. Sich altklug und möchtegern über meine Erfahrungen zu stellen. Sich über mich zu stellen, dafür sollte man sie morden. Mir Ratschläge zu geben, dafür sollte man sie von Anfang an morden, denn deshalb bin ich nie zu euch gekommen. Sie hat mich nie verstanden und ich habe es immer gesagt. So kann man sagen, dass ich selbst Schuld war, denn ich habe nie Konsequenzen gezogen, denn ja richtig: Ich konnte nie lange allein sein. Zu viel Lust, Leidenschaft und Angst, doch ich hätte immer schon meinen Weg gehen sollen, der mir in zunehmenden Maße genommen wurde. Sie hat mich als Künstler kaputt gemacht, mich als Künstler nie respektiert. Sie hat mich respektlos behandelt und nie gekannt, dafür sollte man sie lünchen.

Samstag, 29. September 2012

Sie ist es nicht wert




Dreizehn Jahre Psychiatrie weil ich nach der geschlossenen Klinik Schiss hatte und zu nett war

Ich bin immer meinen Weg gegangen. Bis mit der Psychiatrie die Zweifel kamen. Ich mir dann auch sowas wie Wunder von der Psychiatrie versprach. Einen guten Weg versprach. Aber ich bin vorher immer meinen Weg gegangen. Wusste immer schon irgendwie Bescheid. Ich war ein guter Bastard, bis die Psychiatrie kam. Die Psychiatrie mich verbog und mich blockierte. Psychiatrie abfackeln. Ich bin sonst immer meiner Stimme gefolgt und meine Stimme hat mich nie verarscht. Ich bin auch nie krank gewesen, aber die Psychiatrie hat mich krank gemacht. Fremde Stimmen, innere Stimmen und nicht mehr meine eigene. Und so weiter

Überschätzt ein Leben lang

Überschätzen tue ich doch jeden. Nicht nur den Schatz. Das hat eine Funktion. Im besten Fall nicht überrascht zu werden. So finde ich kein rechtes Maß. Überkommt es dann doch wieder. Holt es dich doch wieder, packt es dich von hinten. Seit der Pubertät in der Überhöhung der anderen. Das geht an die Nerven, zehrt.
Ich überüberschätze dann im Verliebtsein, also gehe dann noch mehr in die Knie als ich es alltäglich tue.
Denn wenn ich nicht überschätze, dann verachte ich und zur Strafe holt mich das Schicksal. Überschätzt habe ich immer. War sowas wie ne Taktik, um dann selbst von hinten und genial zuzuschlagen. Leider habe ich mich dann im Verliebtsein mit ihr verhoben und musste missverstanden werden. Und so weiter

Freitag, 28. September 2012

Eingebildete Tanzmaus





Bauer


Konzentration nur auf eigene anliegende Scheiße. Nur das. Auch nicht Scheuklappenmäßig. Was zählt ist die Meisterschaft. Bringt es Unglück über die Meisterschaft zu reden? Erhöht den Druck. Erwartungshaltung und dann Enttäuschung. Und wenn es nicht klappt, dann is es beim nächsten Mal das Ziel. 
Ist doch egal, ob ich um den Abstieg spiele oder um den Titel. Ziele, Wege, Pläne sind dieselben. 
Taktik, Technik sind wichtig, aber irgendwann muss man auch siegen. Irgendwann ist man nicht mehr das ewige Talent, wenn man schon kein Naturtalent ist. Dann muss man eben auch mit der Intelligenz spielen, mit Köpfchen und Übersicht. Ich habe mir die Intelligenz nicht ausgesucht, den Schaden und die Störung. Jetzt muss sie eben zum Kapitän werden. Wird sie gedreht und umgemünzt. Und wenn ich versage oder scheiter, dann werde ich es nochmal probieren und nochmal. Kiss my ass

Donnerstag, 27. September 2012

Sie will Erfolg? Trifft sich gut. Ich wollte immer schon mal erfolgreich sein!

Mein Sieg !












AMEN !


Gewinn das Spiel


Irgendwann muss man Spiel auch gewinnen. Da nutzt es nichts ewiges Talent zu sein, nutzt es nichts ewig an der Technik zu feilen. Da muss man den Kampf auch mal in eine andere Richtung lenken. Also eher so in die Siegesstraße hinein. 
Ach da fällt mir ein ich hätte gerne drei Kinder, sofern es mit der besten Frau ist, die ich bereits kenne. Ich lege mich an mit der Esoterik, lege mich an mit den Hexen, lege mich an mit der scheiß Wahrsagerei, mit der scheiß Spiritualität, mit der scheiß Psychiatrie. Ich mache es nach Ton Waits Art, mache es nach Schweinsteiger Art, nach der Art Frank Sinatras. Ich werde es selbst in die Hand nehmen. Ich kenne meine Tochter, ich kenne meine Schwester, ich kenne meine Frau. Meinen Zwilling, meinen ewigen Partner.

NIEMALS will ich ihn vergessen, sie nie vergessen. Ewig will ich alleine sein, keine Gedanken mehr verlieren, keine Zeit mehr verschwenden und meine Zukunft in die Hand nehmen, meine Vergangenheit in die Hand nehmen. Den Scheiß in die Siegesstraße einlenken. Keine Fehler mehr machen. Niemanden mehr Fragen. Ich will von oben erwähnten keine scheiß Hilfe mehr. Ich will das Kind schaukeln. Mein Schicksal, mein Glück in die Hand nehmen. Am liebsten Psychiatrie, Wahrsagerei und Hexen wie meine Mutter verbrennen. Ihr habts nur gut gemeint, aber nicht einmal das Gegenteil  ist der Fall. So war es der größte Fehler euch zu fragen. Wenigstens habe ich nie auf euch gehört. Abfackelei. Alles nur ein schlechter Traum. Bastel meine Realität. Ich brauch den Erfolg, den Sieg. Kampf den Idioten. 


Sich selbst nicht irgendwas einreden lassen, sich selbst nicht unterkriegen lassen. Doch was ist dein Ziel? Ich stehe nicht gerade im Finale einer Fußballweltmeisterschaft. Und doch geht es in der Kreisklasse ja ebenso zu. Kein Unterschied. Doch was willst du, was ist dein Ziel? Was fasziniert, was begeistert dich. Was willste sein oder was ist dein Beruf? 
Studium, Kunst, malen auf Papier, schreiben im Internet, hier und da ein bearbeitetes Foto. Wo soll es hin gehen? In welche Richtung, auf welches Ziel Gas geben. 
Wenn ich das wüßte, ich würde mich nicht unterkriegen lassen. Dann bin ich selbst mein bester Mentaltrainer. Dann würde ich es ganz eigen, nach natürlicher Art und Weise schaffen. Mir selbst allein beweisen. Und man würde Gas geben, wenn man doch ein Ziel hätte. Und so weiter, bla.

Mittwoch, 26. September 2012

Tom Waits und solcherdingsart




Was mich irgendwann mal stark machen sollte

Das ich nicht so armselig bin und auf die Meinung der Vielen und der Medien setze. Das ich es selbst mache. Eigen und alleine mit meiner Meinung dastehe und dennoch weitermache. Ich bin nicht so armselig wie die Idioten, aber die Idioten werden nicht müde, Idioten zu sein. Idioten werden sich nie ändern. Sie wissen ja nicht einmal, dass sie Idioten sind und so ist das idiotische Spiel immer wieder eine Enttäuschung, immer wieder auch eine Kränkung. So lange bis ich kotze. Und die Idioten halten dich für den Idioten, aber die Idioten sind in der Überzahl. David gegen die Idioten. Fakes, Idioten mit Coolkack. Bis ich kotze. Bis man mir die Fakescheisse um die Ohren haut. Ich bitte um Ruhe, einfach nur Ruhe. Tod der Idiotie.

Noch bin ich kein Versager


Aber vielleicht schon morgen, ohne wenn und aber. Noch bin ich kein Versager. Erst wenn du es nicht schaffst. Wenn auch Hängen und Würgen nicht mehr zieht und reicht. Dann bist du ein Versager per Definition. Dann kommts darauf an, was du daraus machst. Dann gibt's nicht jenes Ansehen, sondern ein anderes. Dann heißt es morgens früh aufstehen und zum Industriekaufmann werden. Dann heißt es fünf Tage aufstehen wie so ein Jedermann auch. Kein Genie, kein Künstler, kein Bachelor, sondern gelernter Industriekaufmann. Immerhin etwas, wa? 
Aber vielleicht schafft man es ja auch. Irgendwie. Und dann lässt sich wieder weiterträumen. Dann lässt sich wieder träumen. Wohl nie ist etwas ganz verloren. Ein Scheiß auf das Schicksal, auf die Umstände. Ich bin nicht so der Rocker vorm Heeren. 
Ich will ganz weit weg. Weg vom System und weg von den Idioten. Weg von den Idioten. Weg von den Idioten. Sie sind überall. Sie werden nicht müde, Idioten zu sein. Sie werden nicht müde, Idioten zu sein.

Dienstag, 25. September 2012

Distanz wahren

Nicht immer leicht Distanz zu wahren, wenn man nicht alleine sein kann oder konnte, wenn man immer die Verbindung sucht, stets wie automatisch nach der Symbiose strebt, weil man auch innerhalb einer Beziehung nicht mit sich alleine sein kann. Ja, du hast immer Distanz gewahrt, warst stets unverbindlich und ich konnte das gar nicht verstehen. Konnte gar nicht verstehen wie das ist, wenn man distanziert und unverbindlich ist. Ich kenne das gar nicht. Ich bin zu herzlich, zu arm dran. Ich tue mich schwer, spüre sonst meine Einsamkeit. Denke sonst ich würde dich beleidigen oder verletzen. Ich kann auch den anderen nur schwer alleine lassen. Zu sehr weiß ich, dass sich das scheiße anfühlt, aber du siehst das gar nicht so.  Ich wusste eben nicht wie das ist, wenn man gut mit sich alleine auskommt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Keine Zweifel haben muss. Keine um dich und deine Situtation und auch keine um meine Lage. Es würde mir das Herz brechen und das muss ich eben lernen, das es kein Herz bricht auch nicht länger meines.

So will ich keine Angst mehr haben in Räumen, in meinem Zimmer, bloß weil die panische Angst des Alleinseins wieder hochkommt und ich dann nicht mehr weiter weiß. Ich glaube das muss ich einfach immer wieder mal überwinden und dann hoffentlich feststellen, dass es dann besser für mich ist und auch für alle anderen aus meinem Umfeld.
Ich will nicht länger bedrängen. Will nicht immer weiter nerven. Will meinen Grenzen bzw. die der anderen ganz von alleine einhalten können. Ganz selbstverständlich. Vielleicht auch, weil es ganz einfach dann von selbst läuft. Ist nur Theorie, ist nur Vorstellung, aber wer weiß das schon. Vielleicht wirkts ja schon. Vielleicht hat man schon viel gelernt. 

Alleinsein überwinden


Panik aushalten. Muss nicht immer einer dabei sein. Muss man nicht immer irgendwo anrufen. Kann man auch mal aushalten. Da läuft nichts weg. Muss nicht immer einen hören, muss nicht immer einen sehen. Kann man auch mal die Ruhe aushalten und auch mal genießen. Da läuft nichts weg. Im Gegenteil ist jenes Verhalten ja doch dann sozial destruktiv. Da kann man auch mal durch gehen. Ist doch sowieso immer dieselbe Hölle. Ist doch nicht viel dabei. Es ist auch keine Beleidigung sich nicht zu melden. Es ist keine Kränkung wenn mal Ruhe ist. Da ist nichts zerstört, wenn doch nichts passiert. Da kann man auch mal vertrauen. Da kann man auch mal die Zweifel zerstören. Da kann ich auch nach vorne gehen. Was hat das mit Liebe zu tun, wenn ich hadere? Was hat das mit Liebe zu tun, wenn ich nichts mehr mache. Was hat das mit Liebe zu tun, wenn ich dann etwas mache? Ich vergesse dann doch niemanden, ich schade dann doch niemanden. Nur weil ich dann weniger an jemand denke? Meine Konzentration auf etwas anderes liegt? Dann liebe ich dann doch niemanden mehr oder weniger. 
Ja, wenn man das mal vorher irgendwie drauf gehabt hätte, dann hätte es wohl weniger lange heftig weh getan. Aber auch da muss man dann eben durch und ich sollte beten, dass ich auch mal lerne. Endgültig mal lerne und aushalte. Nicht nur in Qualen allein zu sein, sondern aus dem Alleinsein heraus auch irgendwas machen. Mit mir selbst. Ich strafe doch niemanden, nur weil ich etwas für mich selbst tue und sowas wie an mein Wohl denke. Oder was auch immer, wie auch immer. Amen

Alles nochmal nachholen


Ich konnte mit 18 nicht einfach das Dorf verlassen und in die große Stadt ziehen. Gerne hätte ich es getan. Bin an dieser Stelle leider in die Klappsmühle gegangen und habe mich dann eher unentschlossenerweise für die Depression entschieden. Andere rockten, wurden frei, ließen sich gehen, genossen das süße Leben. Bei mir saß es fest. Ging gar nichts mehr. Immer spürte man, etwas zu verpassen und fühlte sich immer mehr auch als Versager. 
Ich wollte wieder der alte sein, aber die Zeit lief beständig gegen mich. Konnte sie ohnehin nicht mehr einholen. Ich verpasste etwas. So viel war sicher und das wollte ich dann nachholen. 
Also verfolgte ich meinen Traum, fing an zu studieren, ging nach Köln. Problem aber blieb, das andere längst diese Phase und den Entwicklungsschritt der Freiheit längst verlassen haben. Schließlich holte ich das ganze nach knapp 10 Jahren nach, das in kürzester Zeit und hohem Druck. Wollte ich doch alles erleben, erfahren, Spaß haben, erfolgreich sein, auch Liebe, Frauen und Sex haben. Irgendwie all den Shit durchrast und stelle fest, dass jeder an einen Punkt des  Ankommens kommt oder sollte.


Man solle nach vorne schauen. Im Jetzt leben und die Vergangenheit hinter sich lassen. Aber da war dann auch immer sowas wie eine Angst oder Vergewissheit der Psychose. Denn so sagt man, dass es schon immer schief gehen würde, doch bei mir lief es dann tatsächlich schief in die Psychose rein. Immer wieder. Nun das dritte mal. Weil man weiß, dass es schief geht und da eine Angst ist, lebte dich dann nicht nach vorne gerichtet. Im Gegenteil, das Hadern, das Zweifeln wurde immer stärker. Man hielt sich zurück und so stauen sich Höhen und Tiefen, welche es dann wieder auszuhalten gilt, die aber wieder auch Angst machen können. Auch hier können dann Gefahren der Psychose lauern.
Und so könnte mir das Problem der Psychose heute egal sein. Sollte ich wirklich mal nach vorne schauen und das Hadern hinter mir lassen. Soll sie doch kommen. uhh, sie kommt und holt dich, die böse Psychose und dann versaut sie dir wieder dein Leben, dann lässt es sich wieder gut mit dem Schicksal hadern. Sie fügt dir Risse zu und macht dich immer einsamer. Nimmt dich aus dem Lauf der Zeit, aus dem Rhytmus des Alltags und nichts ist, wie es mal war. So, als wäre man über Monate oder Jahre im Koma gelegen. Raus aus der Zeit. Was dann bleibt ist die Identifizierung mit der Psychiatrie, mit der Rolle des armen Kranken. Schnell macht man es sich zu leicht und versinkt in Selbstmitleid.

Spreu von Weizen und es scheiden sich die Geister


Nur blöd, wenn man jahrelang keinen Erkenntnisgewinn hatte, wenn man bloß in Selbstmitleid zerfloss. Sich ständig sowas wie Hilfen suchte. Sonderling, Außenseiter aber keinen eigenen Weg. Stets an Psychiatrie und den anderen orientiert. Wurde es gar immer schwerer zu sagen, ich scheiß drauf. Wurde es gar immer schwerer zu sagen: egal. 
Andere können das leichter. Zu sagen es ist egal. Und ich könnte es auch mit Humor nehmen, schließlich ist nicht so viel wirklich wichtig. Ich selbst auch nicht. Nur in den Tiefen ist es sehr schwer, egal zu sagen. Erkenne ich doch in den Tiefen die Einsamkeit und manchmal die Hoffnungslosigkeit. Depression und alles scheint unklar. 

Und dann ist es wunderschön, nicht so wie der Rest zu sein. Dann ist wieder Zuversicht und Hoffnung. Doch in den Tiefen, da quält es mörderisch. Versagensgefühle, Ausweglosigkeit. In den Tiefen gibt's dann keine Erlösung. In der tiefe ewige Depression. Dann kehrt das schöne am Sonderling sein um. Geht wohl auch jedem mal so. Und doch droht hier die Psychiatrie. Sagt sie, du wirst es allein nicht schaffen. Wirst auch deine Traumfrau nie halten können. Sie fördert dich und dann hängt sie dich wieder. Hoch und Runter, so ist das Leben. Mags bei mir extremer sein, manchmal unaushaltbar und doch hat mir gerade die Psychiatrie meine Hoffnung genommen.


Und klar, andere sind egal. Auch Psychiatrie. So leicht ist das oft leider nicht. Dann ist alles schwarz. Sind andere gerade nicht egal. Können andere zu bedrohlichen Geister werden. Blockieren, lähmen. Schließen dich aus. Dann wirst du behindert und gestört. Fällt es unglaublich schwer, sich darüber hinwegzusetzen. Dann bist du endgültig verurteilt. Jeder Traum ist geplatzt. Andere und Psychiatrie gewinnen, denn diesen Geister ist es wirklich egal. Sie nicht existieren und dich aus dem nichts, absolut vernichten. Doch selbst wenn du die Kurve auch kriegst, kommen da wieder die anderen Geister und auch die Psychiatrie. Sie kommen und holen dich, doch andere und die Psychiatrie würden immer sagen sie holen dich nicht und doch stehen sie dann da.

Montag, 24. September 2012

Willst du endlich deine einzigartige Seele sein? - Was ist mit der damit verbundenen Einsamkeit? - Damit verbunden?

Eins sein. Bedingungslose Liebe, wahre Liebe kennt keine Eifersucht. Lebt man mit. Vertraut. Ich kann ohnehin nicht der absolut beste sein. Lebt man mit. Ist stereotyp. Kein Drama. Ganz einfach weniger wichtig. Die Liebe folgt. Kommt und geht wieder. Gleichgerichtet. In Ewigkeit. Vertrauen darin und selbstvertraut gehend. Kein Geheimnis ist Seele und Einzigartigkeit ewig, hier und jetzt. Das bleibt so, auch wenn es nicht immer danach aussah

Gefühle

aushalten. Kannste nicht viel dran machen. Kommen und gehen immer wieder. Mal so mal so. Kannst nicht halten, kannste nicht festhalten. War immer schon so. Nicht einfach Herr der Gedanken, Herr der Gefühle zu sein. Gefühlsausbruch, Gefühlspaket. Angst, Panik, Psychose. Zweifel am Verstand. Langeweile, Sehnsucht, Einsamkeit. Nie so richtig ausgehalten, immer Opfer der eigenen Gefühlslage. Aussichtslos. Kein Ende in Sicht. Depression. Und dann doch die Hoffnung, dann doch die Zuversicht. So vieles falsch gemacht. So anders sind die Anderen und doch sind sie nicht anders. Sehe es gleich, denke es irgendwie gleich, dieselben Worte. Aber meine Gefühle polarisieren, polarisieren vor allem in mir. Manche tragen ihre Gefühle nach außen, transportieren sie ab oder was auch immer, meine nehmen kein Ende, aber welche Gefühle nehmen schon ein Ende. Der Gefühle kann ich nicht einmal so schnell bewusst werden. Stehen so viele nebeneinander. Ja wohl irgendwie ambivalent oder was. Ja, tolle Scheiße. Ich komme klar, aber gucke durch meine Gefühle nicht durch. 

Ich bin in keinem Wald, keinem Irrgarten. Zweifel nicht an meinem Verstand, doch was sind das ständig für extreme Gefühle, warum werden die nicht mal milder. Schlagen ständig aus. Kränken mich oder was auch immer, denn es gibt auch die Höhen. Das Weiße, das helle, das Licht, den Glanz. Aber ich will keine Effekte, ich will auch nicht meine Gefühle in Worten verstehen. Ich will einfach mal mehr Genuss. Will mir endgültig mal bewusst sein dass es bloß meine Gefühle sind. Ach bloß Gefühle, ja diese scheiß Gefühle. Ich kenne das Gefühl auswendig und doch steht sovieles nebeneinander. Lässt sich gar nicht interpretieren. Mal positiv, dann wieder negativ, schwarz, weiß und Trauer, Freude. Alles steht nebeneinander. Wörtlicher Interpretation hilft da nicht weiter. Ja, nur aushalten die Scheiße. Sollte es nicht von Jahr zu Jahr besser werden? Warum wird es nicht mal besser? Weil ich immer noch nicht ohne Hilfe ausgehalten habe? Ja, damit bin ich nicht alleine, aber das nutzt mir nichts. Und ja die Gefühle und die Worte kennt jeder, aber ich habe die Scheiße jeden langen Tag lang. Ich schreibe wie ein Idiot, will es reflektieren und erfahren, will die Zeit zurückdrehen und von vorne anfangen, aber nicht einmal daran liegt es. Denn man kann nichts machen außer die Gefühle auszuhalten und dann werden sie sich nach und nach aufgliedern, zerteilen und verstehen. Dann ist das eine das und das andere das Gefühl. Erst dann werde ich überhaupt um meine Gefühle wissen. Erst wenn man immer wieder die Höhen und Tiefen, die Spitzen ausgehalten hat. Dann löst sich die Verwirrung auf, die Blindheit, dann wird man wohl tatsächlich etwas klarer. 

Wieviel kannst du rechnen und verarbeiten?

Wer sein Ding macht, Nerven aus Stahl hat, Größe zeigt, Erfolg hat, Linie hat und so weiter, der kriegt diese Frau.


Niemand braucht den Beweis, aber niemand glaubt mir, dass ich dich wirklich geliebt habe. Auch du nicht und auch deshalb musstest du mir weh tun und selbst wenn du es geglaubt hättest, wärst du nicht in Liebe zu mir gewesen. So tut es einfach doppelt weh.


Ich vergötterte, du nicht.



Du wolltest doch mal anfangen. Du wolltest doch mal ruhiger werden, du wolltest doch mal alleine sein, deinen Scheiß machen und auch genießen. Du wolltest mal aushalten und du selbst werden,  ganz alleine und selbst bestimmt. Vielleicht ist jetzt eine ganz gute Gelegenheit. Erst Recht jetzt wo es mal nicht so läuft. Es jetzt zum Laufen zu bringen.
Gehe durchs Fegefeuer, immer aushalten, weiter gehts ja ohnehin und das Feuer wird dich schon durch ein Tor schieben und dann verriegel die Scheiße, fackel die scheiß Hölle ab. Ja, die scheiß Hölle ist abgeschafft. Frieden auf Erden und ich kotze gleich.

Du wolltest doch mal anfangen. Hast dir etwas vorgenommen. So zum Beispiel eine Mediathek. Du wolltest doch mal genießen und du wolltest doch mal so viel lernen. Wann willst du mal anfangen, wenn der Zeitpunkt immer jetzt kommt. Man kann ihn wohl nie verpassen. Der Zug fährt nie ohne dich ab und so ist es nie zu spät. Du wolltest doch mal anfangen.
Gerade jetzt im Fegefeuer, im aushalten und haushalten, im unterdrücken der Lust und der Ablenkung ist der Zeitpunkt gerade jetzt. Kein Zweifel. Im aushalten und haushalten das Ding irgendwie machen. Seinen scheiß produzieren, aber auch genießen, schließlich ist man ja auch Masochist.

Zieh dir den Stock aus dem Arsch und halte es einfach


Albern, cool und lässig, gelassen. Ein Autist bin ich nicht und das Leben kann so einfach sein. Ist es auch. Zieh dir den Stock aus dem Arsch und sei mal locker, lach mal. Das Leben ist kein großer Ernst. Zieh dir den Stock aus dem Arsch, ein Autist bist du nicht. 
Ist Liebe ernst? Todernst? Tragikomödie? Liebe ist einfacher Zauber. Zieh dir den Stock aus dem Arsch. Den Stock der Zukunft. Den Stock der Abhängigkeit, der Angst vor dem verrückt werden, vorm verlassen werden. Den Stock der Eifersucht. Verstockt, verkompliziert. Neurosen, Zweifel und Psychose. In Störung. Im Zauber und ein Autist bin ich nicht.


Will alles für dich sein, der lustigste, der tanzbarste, lockerste, stockfreiste, offenste, zauberhafteste. Ich will dir perfekt sein. Mit dir will ich vollkommen sein. Der beste Witz sein. Die süßeste Verführung. Den schwersten Gang. Lach mal wieder. Leider hast du sie nicht immer lustig machen können. Wolltest sie so gern zum lachen bringen. Ihr Witz, ihr Charme und Humor liegt tief und schwer. Da musste man schon ganz schön absurd sein. Leider etwas zu sehr in absoluter, unnötiger, zu respektvoller Rücksicht in Reflektion, zu dadaistisch komplex genommen. War nicht nötig, war gar nicht da.
Rücksicht auf Geister und schlafende Riesen. Auf Risse und Narben, die bei ihr gar nicht existieren. Sicher ist sicher, hat mich aber nur verunsichert. Gar nicht da. Nun, so weiß das Kind und Zauberer um die Magie, um den Weg. Jetzt sollte er ewig in Unabhängigkeit und Furchtlosigkeit gehen.

Wahres Leben in ewiger Liebe

Kannst du ihn ziehen? Ganz allein? Vom aushalten in die Magie des Alltags. Kann überall sein, kann jeder. Man hört es oft an vielen Ecken, über Ecken. Normalität, gewöhnlicher Zauber. Willst du ihn sehen, leben. Stelle dich rein. Fahr mit. Hoch und runter. Vom aushalten über ein damit.
Magie Jedermann. Kannst du lesen? Gehört nicht einmal Mut dazu. Kinder sind wir immer, zieh dein Kind durch. Lesen, schreiben, malen. Echte Kinder, einzigartiger Weg. Kannst du dich erinnern? Echte Kinder, wahre Geschwister. Kinder, Kinder, Herrschaftszeiten. Kind aushalten. Kinder lässt man nicht allein, lässt Gott, die Natur, das Schicksal, der Zauberer nicht allein. Verstehe. Töne, Gefühle weiterlesen. Nicht verrückt, kinderleicht. Alltäglich, keine große Sache. Geht jedem so. Bist du fasziniert? Dann schlag ein. Der Zauber kann ein täglich Märchen sein.

Sonntag, 23. September 2012

Ich musste so sein / böse Geister

Musste die ganze Scheiße machen mein Schatz. Wer kann schon was dafür. So ist der Plan der Planlosigkeit gewesen, des Bauchgefühls, des blutenden Herzens. Ich musste die ganze Scheiße machen mein Schatz. Ich war noch nicht vertraut. Hatte Bewusstsein, viel Verstand, aber keine Sicherheit, kein Selbstvertrauen. War überheblich, überschwingt, aus dem Häuschen. Einfach noch nicht reif, noch nicht erwachsen. Nicht in Ruhe und da war ja auch immer die Angst davor verrückt zu werden, wenn ich eigen mein Ding machte. Ich hatte noch keinen Weg, war voller Zweifel.

Kannte keinen Abstand, wollte dich greifen, bei mir haben, Mit dir anfangen und sicher sein. Ich hatte noch keinen Weg, voller Zweifel. Hadernd, noch kein Mann, noch kein Mensch, noch kein Ich. Noch nicht fest noch nicht sicher. Ich musste die Scheiße machen, mein Schatz. Zuviel lag noch in der Vergangenheit, zuviel Missverständnisse, zuviel Enttäuschungen, Kränkungen. Konnte noch nicht darüber stehen. Ich war noch nicht lange genug entfernt davon. Noch nicht wieder der alte neue Tim. 
Konnte dir nicht in die Augen schauen. Ich schäme mich, schämte mich, dass ich mich so sehr verloren hatte, sodass ich mich so sehr verrennen musste. Ich musste mich verrennen und diese Scheiße bauen, denn in  Vergangenheit zuviele Enttäuschungen und Kränkungen. So waren meine Erfahrungen mit denen ich damals noch keinen Umgang fand und so konnte ich auch nicht mit dir umgehen. Du solltest meine Rettung sein. Du solltest mich gerade biegen, mich wiederherstellen. Aber ich habe dich nicht missbraucht, denn ich liebe dich. Ich wollte nicht nur mit dir allein etwas wenden, ich wollte etwas drehen. Wollte meine Vergangenheit endlich drehen. Habe schon vor Jahren damit angefangen und du warst dann sowas wie die Spitze.

Ich war damals schon auf einem guten Weg, leider hast du es dann umgestürzt. Ich war zu früh bei dir mein Schatz und jetzt ist es zu spät. Ich habe dich wirklich geliebt und doch warst du auch immer großartig für mich und doch warst du auch immer eine kleine Heldin für mich. Leuchtest hast den Glanz, mein Affekt ist angesprochen, Du hast mich nicht verarscht, aber ich musste so reagieren, ich musste diese Scheiße bauen. Man sagt mir nach ich hätte dich ausgesucht, um an deiner Stelle des Prestiges und Glanzes zu sein, aber ich habe dich wirklich geliebt und das muss ich auch niemanden beweisen. Ich weiß es, immer wieder. Und doch nerven die Anderen immer noch. Ich wünschte sie wären endgültig verschwunden. Für immer fort, unendlich weit weg. Jede Einsamkeit nehme ich in Kauf, um mich, um dich nicht von ihnen beschmutzen zu lassen. Vorurteile, Gerüchte. Was habt ihr mit meinem Leben zu tun. Schon so viele Jahre lang. 
Ich muss endlich mein Ding machen, meinen Weg machen, denn sie blockieren schon so viele Jahre lang. Machen mich krank, machten mich krank und ich muss niemanden zeigen, aber ich wünschte sie wären einfach nicht mehr diese Arschlöcher, Wixxer. Klar sind die egal, aber sie kommen immer wieder. Es sind die bösen Geister. Sie kommen immer wieder. Ich kann nichts tun, außer allein sein und irgendwie meinen Scheiß machen. 

Weil du Zweifel hast, passierst du im Affekt. Ficken, Tiitten, Körper. Alles im Zweifel und die Angst vor der Arbeit und dem Alleinsein


Sehnsucht nach ewiger Liebe und die Angst dann doch verlassen zu werden. Kein Selbstvertrauen, den Zweifel daran. Nicht genug zu sein. Körperlich nicht attraktiv zu sein, usw. Versager, Versagerin zu sein. Nicht genug geleistet zu haben. Nicht genug geben zu können, den Partner nicht zu befriedigen. Die Angst, dass dieser davon läuft. Eifersucht?
Vertrauen. Glauben. Wissen. Ewig. Bund. Einheit. Eins. Liebe ist ganz einfach. 

Dein Schatz weiß um den eigenen Weg nicht.


Worte sind an sich nicht nötig. Kann mal so, kann mal so ausgelegt werden und dann gewinnt der der besser argumentieren und wegstecken kann. Der Ton macht die Musik. Worte fördern nur Zweifel zu Tage, schüren nur Ängste. Es geht doch gar nicht um die Wörter und die Musik ist das Gefühl. Der Ton ist die Aura, der Affekt, der Glanz. Es ist clean, es ist sauber, klar. Es scheint und schimmert, dein Schatz. Umgang mit den Tönen, mit den Höhen mit den Tiefen. Ausgehalten, schmerzfrei, schmerzlos, reiner Genuss, bedingungslose Liebe. Hingabe, attraction in affection. So ist das mit der Schönheit, der Ästhetik und dem Geschmack. Gefühlsausbruch. Gefühle haushalten.

Samstag, 22. September 2012

Killing Charisma. Kill your idols in affects





Manche haben den Affekt, den du hast nicht. Sehen den Glanz nicht. Andere können damit umgehen, andere interessiert es gar nicht. Der Affekt macht dich psychotisch, kannst nicht widerstehen. Stürzt in den Abgrund. Schizoaffektive Persönlichkeitsstörung und es geht erst vorwärts und wird erst laufen wenn du den Affekt umgehen kannst, mit dem Affekt auf Glanz umgehen kannst. Wenn der Affekt gekillt ist. Reiz-Reaktionsschema und so weiter. Schneller als der Affekt oder im Bewusstsein, dass es ein Affekt ist. Spiel mit diesem Affekt. Affekte aushalten. Affekte kommen und gehen. Affekten widerstehen, sie ausreizen. Springst den Affekt an, der Affekt kontrolliert dich. Affekt und Störung. Ich liebe den Affekt. Ich liebe den Glanz. Manche haben den Affekt, andere nicht. Affekt umkehren. Sichtweisen drehen. Affekte weiter aushalten. Affekte spiegeln. Mit Affekten spielen.

Freitag, 21. September 2012

Bipolare Sehnsucht.

Die einen haben Angst vor dem Alleinsein, die anderen einfach nicht.


Reset. Überschreiben der DNA-Struktur. Überschreiben von Genen. Gott und Schicksal sein oder wie immer man das auch nennen mag. Natur biegen. Was auch immer, wie du es willst und was auch immer. Entscheide dein Schicksal selbst, deinen Wald, deinen Irrgarten selbst. Löse auf. Karma. Löse auf. Wald. Löse Glanz auf, nimm Angst und was auch immer. Aufbäumen, selbst der Wald sein, selbst die Naturgewalt sein. Das ist mein Kampf, Krieg, Weg oder was auch immer. Nenne es wie du willst.

Von Natur aus eifersüchtig. Natur aushebeln oder was auch immer. Bedingungslos lieben

Bitte keinen Versager und auch keinen der sich selbst nicht achtet und Selbstzweifel sind der Schlüssel zum Misserfolg. Gibt es dann eine Formel? Leider iwie, ja, schon.

Mystik neu erfinden. Mythologie neu erfinden. Reset


Seelenglanz !

Donnerstag, 20. September 2012

Funktions- und Formelzwang "Liebe"





Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Irgendwie alles nicht so einfach. Liebe ist einfach. Doch und nicht oder doch. Kennt kein Aber

Liebe


Du-Magazin "Über das Erzählen"
Magie
Magnet
Einfach
Passiert
Optimum
Kommt
Geht
Unberechenbar
Unlogisch
Steht
Fällt
Schmerz
Bedingungslos
Forderungslos
Geben
Unpolar
Ambivalent
Offen
Gebunden
Widerspruch
Freiheit
Zwanglos
Göttlich
Herrlich
Witzlos
Allwissend




Mittwoch, 19. September 2012

Achttausender in Eile. Reinhold Messner the rock


Es geht aufwärts. Man ist übern Berg. Es geht wieder aufwärts zum nächsten Berg. Ganz allein. Abgeschnitten, isoliert und doch verbunden. Allein mit Gedanken, Gefühlen, die dich scheinbar wahnsinnig machen wollen, aber sie werden es nicht schaffen, sie vergehen und sowieso bin ich stärker. Reinhold Messner is King, ist Vorbild. Es geht ja weniger um die Berge, weniger um die Bergwand, als das drumherum. Dem Alleinsein mit sich. Ein Kunstwerk, das dich manchmal verhöhnt, so winzig klein macht und dann dreht es sich doch wieder wenn du ausgehalten hast. Immer wieder, immer wieder neu und kräftig. Warum? Weil der Wixxer respektlos ist, kämpft und keine Angst hat. Angst überwindet, aber nicht nur einmal, immer wieder neu. Das ist Magie am Berg der Einsamkeit. Jeder kennt das im Kleinen, aber der Hund ging darüber hinaus und weiter. Und so weiter. 
Adrenalinjunkie und bezwinger des Wahnsinns. Gott wollte ihn nicht. Egal wie hoch, egal wie weit. Gott scheißt drauf. Will Gott was anderes sehen? Gott macht da wenig Unterschied. Mount Platti, Mount Everest. Alles die gleiche Scheiße. Keine Ahnung wann Gott zu dich nimmt. Ist wohl Gott, deine Frau die entscheidet. Kannste nicht viel machen. Nimm mich zu dir. Betteln zieht da auch nicht. Glücks oder Pechsache. Deine Frau wartet rum. Vertrödelt ihre Zeit. Will wohl selbst auf einen der Zenite stehen. Von Zenit zu Zenit. Nicht eines jeden Zeit ist und war reif. Du selbst hattest zuviel Respekt und Angst. Angst vor Wissen und Aberglaube. Selbst der Berg sein und du hättest sie gerockt. Dann wäre sie mitgezogen. Angst, Respekt und Zweifel deshalb ist sie nicht zu deiner Frau geworden. 
Höhenangst, Angst vorm Alleinsein, vorm verlassen werden, vorm Wahnsinnig, vor Psychose. Deshalb ist sie heute nicht deine Frau. Weil du zwar mutig bist, aber deine Angst nicht aushältst, deine Ängste nicht kanntest, deine Ängste nicht immer wieder neu bezwingst. Und so weiter.

Wie sie könnte man es auch ganz einfach halten. Weil sie es einfach hielt, fühltest du dich verarscht und so weiter

Man könnte sich auch einfach mal Zeit lassen. Der Berg läuft nicht davon..

Dienstag, 18. September 2012

Wenn du nicht so geblendet wärst von Schein und Glanz, sowas wie ne Sonnenbrille hättest, gebe es vielleicht ne Chance. Sowas wie ein genervt sein von dir, gelangweilt sein von dir und doch zu Lieben. Dann vielleicht. Mal schauen. Meinst du du kommst beständig dahinter? Zieh dir ne Sonnenbrille an. Ich mir den Rock. So könnten wir nebeneinander sein

Du lernst schnell, lernst gut, aber leider doch zu spät. Auch weil du niemanden an deiner Seite nebenher gleichgetrimmt akzeptieren kannst. Bist neidisch. Kannst nur auf ihren Teller schauen. Du lernst schnell, gehst weit, aber die Antwort bleibt nein. Warum? Weil es im Märchen keine zweite Chance gibt, zu spät, zu früh oder zu spät gefreut. Leg es aus, nenn es wie du willst. Du warst auch nicht schlecht, aber geblendet, so ganz ohne Sonnenbrille. Zudem bist du ertrunken, sie konnte dich an der Nase herumführen. Keine Sonnenbrille, keine eigene Substanz. Selbst nicht mehr gesehen, nur noch absolut, zwingend. Sie konnte lächeln, lachen, zwinkern, du bist erlegen. Konntest selbst nicht mehr jagen. Nur noch ins Licht geschaut ohne Sonnenbrille. Total verzaubert. Jetzt ist es zu spät. Für sie war es ein Schauspiel. Reflektiertest ihren Schein, ihr Podest, das auratische Foto, der glanzvolle Schein, die Ikone. Sie selbst will es nicht sein. Nur ein Lächeln mit dir kann sie, kannst du nicht sein. Dafür hättest du ne Brille gebraucht, Wissen, Verständnis und Macht über dich selbst. Hättest dich selbst nicht vernachlässigen dürfen, also sowas wie deine Deckung. Erstmal kennenlernen und sowas. An dir erst Recht nicht zweifeln, an deiner Brille nicht zu zweifeln. Und so vieles mehr..

Zweifel an Titten, Körper und meiner Leistung

Ich habe keinen Zweifel und du fühlst dich einfach glücklich, geborgen und zu Hause. Kannst dich nieder legen, deine Fingernägel machen. Einfach so rumlungern und es schön finden, dass dein Mann Fußball sieht. Das ist schön und er sieht auch nicht nur sich selbst, denn er erkennt zudem auch deine Sorgen, Ängste und Probleme. Er kann dich damit ernst nehmen. Dieser Mann kann dich lieben, er nimmt dich wie du es magst, einfach hin. Ja, du magst das Podest ja nicht. Du willst eigentlich diesen einfachen Mann, der dich zudem versteht. Willst dich wohl fühlen, dich daran erfreuen, das er mit den Gedanken ganz woanders ist. Das ist Familie. Aber sei nicht enttäuscht, wenn es doch allzu menschlich wird, wenn er dann doch nicht versteht. Schwer den Mann zu finden, der dich versteht und dich nicht aufs Podest stellt. Sei nicht enttäuscht mein Schatz. Du willst ein Psychogramm, aber eben auch den störungsfreien Mann, ein zu Hause. Du willst die wahre wirkliche Liebe, das ist deine Sehnsucht, aber irgendwie klappt das nicht so ganz. Kann es sein, dass auch du noch nicht störungsfrei leben kannst. Du etwas haben willst, bevor du etwas gibst. Du Angst vor der Bindung, vor der Enttäuschung, vor dem Alleinsein hast. Angst hast zu Versagen, nicht schön genug zu sein oder zu bleiben? Du gibst keine Liebe, aber du forderst die bedingungslose. Zuerst der andere und nicht du. Du hast Schiss, dabei könnte man auch Schluss machen, wenn man Liebe gegeben hat und bedingungslos geliebt hat. Erst soll der andere es wagen, aber es ist gar kein Wagnis. Sondern ganz einfach. Ein Fallenlassen, ein Entspanntsein, ein Genuss, usw. Aber bei dir geht es mehr um Wissen, um Macht nur weil du deine Menschlichkeit nicht Preis geben willst, zeigen willst. Immer musst du noch einen Haken schlagen. Dabei ist das Ergebnis doch immer dasselbe. Machst dich selbst verrückt, verwirrt und einsam. Nun, da soll ja eben dann doch der Traumprinz kommen, der all das sofort versteht und sein Ding zweifelsfrei lebt, seine Hobbies lebt, ganz einfach ist, ein einfacher gemütlicher Bär ist. 

Verkacken vs Rocken


Die Theorie ist unendlich. Schließt immer gleich ambivalent. Ja und oder Nein. Lässt sich abkürzen. Immer schon. Egal wie süß der Fluss, egal wie süß der Baum. Die Antwortmöglichkeiten sind und bleiben immer dieselben. Ja und oder Nein. Gegenwärtig Nein. Absolutes Nein. Immer ewig was weiß ich und die Antworten bleiben dieselben. Ja und oder Nein, ich heirate dich nicht. Gerichtlich entschieden. Schluss. Aus. Ja, aber.. Ich bin Masochist. Hehe. Ein Hoch auf Destruktion, Untergang und den Hals nicht genug bekommen.




Montag, 17. September 2012

süß-sinnliche Nymphe



Du bist zu süß, zu sinnlich. Ich konnte nicht widerstehen, ich lief nur hinterher, ging in die Knie. 
Deine Stimme, deine Schrift, Bewegung zu sinnlich, zu süß. 
Es ist wie ein Geist, eine Mythologie. Ich könnte kein Mann sein, würde nur auf dich schauen, zerschmelzen. Würde keinen Standpunkt mehr haben, mich auflösen wenn ich dich sehe, wenn du sprichst, wenn du tanzt. Zu süß, zu sinnlich. Ich würde dich immer besitzen wollen, es würde mich immer packen, würde den Sinn für Realität verlieren, alles vergessen, nur noch dich absolut sehen. Alles um mich wäre weg. Es wäre eine Beleidigung dir zu widerstehen. Wäre eine Beleidigung deinen schönen Glanz nicht zu sehen, ihn zu verdrängen und auszublenden. 



Wie die singende Meerjungfrau oder Nymphe. Nie hätte ich eine Chance, ihr zu entkommen, ihr Mann zu sein. Zu zuckersüß. Überall würde ich mithingehen. Auch an der Nase herumführen lassen, selbst wenn du es nur gut meinst. Stets wäre ich fasziniert.


Dein Tun und vor allem deine Stimme würden mich immer bezwingen. Würde nur staunen, könnte mich nicht mehr durchsetzen. Könnte kein Wasser um mich herum mehr verdrängen und würde absaufen. Deswegen war ich immer überwältigt von dir und ich weiß das passt dir nicht. Deswegen kann ich meinen Traum von einer wie dir haken. Weil ich wie die Schifffahrtsfahrer vor der Nymphe ertrinken würde. Du hättest für mich keine Normalität sonder immer den Glanz. Könnte nicht mehr leben oder arbeiten gehen. Würde mich immer berühren. Wir könnten nie Nebeneinander leben, nie Miteinander.
Deswegen kann ich dich haken und werde mich mit einer Frau begnügen müssen, die ich zwar lieben werde, aber die nicht so süß und verführerisch sein wird. Immer würde ich dich haben wollen, besitzen wollen, würde verzweifeln und in Eifersucht ausmergeln. 

Hensel und Gretel


Mit der Psychose von 1999 kamen die Zweifel. Deswegen dachte ich in jedem bisschen, ich sei anders. Ich sei nicht normal. Bis es sich dann drehte und ich dann dachte ich sei etwas besonderes.
Vorher, also vor 99 habe ich ja ganz einfach mein Ding gemacht. Hatte nicht jene Zweifel, nicht ganz normal zu sein. Mit der Psychose kam dann Depression, Therapien, welche es aber nur noch schlimmer machten. Das winzige Problemchen, das jeder kennt blähte sich auf. Eigentlich war da nicht einmal ein Problem. Die Störung wurde geboren, je mehr man damit hausieren ging, umso mehr haderte und zweifekte ich, dabei blieb es banal, weil das ja sowieso jeder kennt. Alltägliche scheiße, ohne zurück. 

Und so bin ich ja auch an dich gekommen. Ich hörte dass du Probleme hattest und das zog mich magisch an. Hatte damals ne Vorliebe für gestörte Menschen. So zieht sich der Teufelskreis und banale Fehler seit 99 durchs Leben. Man sah die Welt ganz anders. Total beknackt und behindert, denn es sind Kleinigkeiten bloß aufsummiert, kein normaler Mensch würde sich lange darauf aufhalten, aber mich faszinierte es. Wahrscheinlich weil ich ein großer Manb sein wollte, also eine narzisstische Großmannssucht. Narzistisch ist und bleibt aber jeder, auch lebt jeder Mensch im Wahn. Geht gar nicht anders, aber die meisten gehen ganz einfach darüber hinweg, die fasziniert das gar nicht. 


Deswegen sind wir ja auch die staunenden Kinderaugen geblieben. Ob da aber wirklich etwas ist, lässt sich aber niemals beweisen. Das Ding aber bleibt, das man stehen bleibt, zögert. An Stellen wo die meisten einfach weitermachen, Karriere machen oder was auch immer.


Keine Ahnung ob auch dein Problem hier wurzelt und sowieso befinden sich viele von uns in unserem Alter in einem Wald, aber nicht jeder bleibt an Bäumen stehen. Erst Recht nicht wenn er denselben Baum schon von Gestern kennt. 
Die Story kannste meilenweit treiben. Sie ist wiederkehrend. Dumm der, der immer wieder in denselben Wald rennt, bloß weil es sich immer wieder neu dramatisch anfühlt. Dummer destruktiver Masochismus. 
Es kommt nicht mal ne Hexe und auch keine Gretel. Wobei ich mir bei der Gretel nicht ganz sicher bin.

Jeder hat so seinen Traum und sein Märchen, usw 

Destruktivität



Jeder Mensch ist anders, reagiert anders, entscheidet anders. Manche sind in ihrer Individuation gestört. Vielleicht du ähnlich wie ich. Und doch sind alle Menschen gleich in Wort, Schrift und Logik. Jedes scheiß Gefühl lässt sich nachvollziehbar beschreiben, umschreiben. Jeder reagiert anders auf eine Vergewaltigung, aber es gibt Gleiches und doch muss jeder seinen eigenen Weg finden. Meine Psychose kennt von diesem Muster auch vergleichbares. Ich fand es immer sehr sympathisch dass du auch Probleme hast. Deswegen sind wir nichts besseres. Ich bin auch nicht sensibler als andere auch. Ja, wir sind wie alle anderen auch, kennt jeder. 
Das ist Klugscheiße, aber die ultimative Lösung der Individuationsstörung. Lösung und Konflikt zugleich, hier liegt der ewige Frieden und das Glück.


Du hast nie für mich geschwärmt, warst nie verliebt. Das ist die Kränkung und Verarschung. Wir haben was offensichtlich gemeibsames, wie jeder andere auch und deshalb hast du mich nur gemocht. Fandest mich bloß sympathisch. Gecheckt habe ich das nicht, weil es mir weh tat. Aber jeder andere hats gesehen. Heute sehe ich das und mein Frieden kann sein, dass ich Liebe nicht erzwingen kann und das sie bedingungslos ist. Noch ist es aber kein Frieden. Du mochtest mich sehr, ich bin interessanter als andere, aber lieben kannst du mich nicht bzw nicht verlieben, weil ich nicht individualisiert war. Deshalb finde ich den Frieden nicht. Deswegen musste ich alles zerstören und mir ist die Anzeige egal. Über die Destruktivität kann ich mich indviduieren.
Meine Zuneigung für dich war nur Bauchpinselei für dich. Die Kränkung bleibt dass du dich nicht in mich verlieben konntest. Letztlich weil du mir meine Störung vorgeworfen hast. Dich meine Störung störte, du mich deshalb aber auch sehr mochtest.


Ja, wir alle sind so, sind anders und auch gleich. Ein scheinbarer Widerspruch, der uns über kurz oder lang alle immer wieder betrifft. Ein verficktes Leben lang und ich wollte nicht einsehen, dass du nicht verliebt warst. Vielmehr aber, dass du dich nicht in mich verlieben konntest. Daher der Hass. 
Ist unendlich. Geht auch jedem bis zum Tode so. Du magst mich nicht verarscht haben, nur gemocht haben und auch deshalb fühlte ich mich gedemütigt, wie der kleine Junge. Da hilft auch keine Entschuldigung von dir. Unsere Vorzeichen unserer Beziehung standen immer schlecht. Ich habe uns beide den Menschen an sich ausgenommen und bin dir gegenüber in die Knie gegangen. Ikonifiziert. Ein Fehler. Ich sah es oder dich rein absolutistisch. Stellte dich aufs Podest. Auch das ist menschlich. Passiert jedem mal, aber du bist heute nicht meine Frau, warst nie verliebt, kannst dich in einen wie mich gar nicht verlieben und so bleibt der Konflikt, Unfrieden bestehen. Es is einfach ihn zu lösen, aber ich bin stur. Lieber lebe ich damit. Hätte ich das Problem schon vor fünf Jahren gelöst, wären wir heute vielleicht verheiratet oder aber es wäre zumindest nicht so kränkend, verletzend und enttäuschend geworden.


Ja, wir wissen dass wir uns beide sehr mochten. Aus der allgemeinen Einsamkeit heraus. Ich hätte gerne mit dir zusammen Gas gegeben. Meine Sehnsucht, mein Traum. Leider hat dir irgendwas nicht gepasst. Wahrscheinlich weil nicht mein Ding machte, wie man so scheiße sagt. Ich liebe dich, du mich nicht, ich weiß. Haste auch nie, nur son bisschen.
Geht jedem so. Wir sind alle gleich und anders.

Sonntag, 16. September 2012

Einmaliger Kontakt / Zufall


Einfach zu spät


Kopf hoch, nach vorne schauen. So sagt der Volksmund und so kann es dann auch sein. Durch die Wand der Vergangenheit, kein Blick zurück. Irgendwas aufbauen. Konstruktiv sein. 
Beine schmerzen, Körper könnt wohl sowas wie Ruhe gebrauchen. Aufstehen. Gehts ohnehin immer weiter. Muss ja. Nach vorn, kein Blick zurück. Ich habe kein Ding, aber so macht man wohl sein Ding. Dadurch gehen bis es nicht mehr weh tut. Irgendwann kommts wieder an. Ist man dann wohl reifer, erwachsener, erfahrener und älter geworden. 



Ich mach das was ich will, aber eigentlich tue ich nicht viel. Stehe auf, bringe den Tag rum. Weniger vernebelt. Habe immer gedacht mein Engel wäre ebenso vernebelt, aber das war er nie. Mein Engel ist glücklich. Ich war das nicht. Mein Leben war grundlos spannend, aufregend, aber das war es eigentlich nie. Habe mich getäuscht. Meine Gedanken und Gefühle haben mich getäuscht. Leben im Wahn, in der Illusion. Manchmal auch wie im Traum. Nicht wie alle anderen auch, nach vorne geschaut. Irgendwie nicht klar gesehen. Alles andere um mich herum, konnte ich nicht zurück halten. Leben in Blase, im tiefen, schweren Nebel. Leider all das was alle so sehen, nicht gesehen. Das da eigentlich nichts ist, nichts passiert. Immer in Aufregung, im Hoch und Runter. Der Wahn schien wahr. Vielleicht weil man kein Versager sein wollte, nicht der kleine Junge sein wollte. Wer weiß das rückblickend schon? 



Siehe nach vorn. Was ist da schon, was kommt da schon? Deinem Engel ging es immer gut. Kein Grund nur der Wahn ließ dich retten. Wohl weil du selbst Rettung wolltest, selbst aus Nebel, Illusion und Wahn gerettet werden wolltest. Aber sie hat dich nie gesehen. Nie in deinem Leid, deinem Wahn. Sie kennt die Wirklichkeit, hat sie immer gekannt. So wie die meisten. Nur du hast sie nicht mehr gekannt, verirrt im nebligen Wald. Sie selbst ist da nicht. Ihr geht's gut. Sie konnte immer schon unterscheiden. Kennt die Wirklichkeit und sie musste dich auch nicht schützen. Warst bei ihr, aber nur im Traum, nicht in Wirklichkeit. Habt euch wirklich berührt. Welten aufeinander treffend. Und dann war es das schon. Jeder wieder in der eigenen Welt. Aber in Wirklichkeit ist nichts mehr da. Hat sie dich davor gewarnt. Ich konnte es nicht verstehen, kannte nur den Wahn. Nicht wie es in Wirklichkeit ist, wie die Wirklichkeit überhaupt ist. 



Schau nach vorn. In die Wirklichkeit, siehe es klar. Was kommt und passiert wirklich. Ist nicht viel, kommt nicht schnell. Im Grunde hatte man immer Zeit, hätte sich auch Zeit lassen und genießen können. In Ruhe weiter auch sein Leben zu leben. Nicht nur absolut sie bzw nur sich selbst zu sehen. Lieben in Ruhe, im Kennenlernen, im Genuss. Lieben wir uns, dann passen wir einander und ich muss mir keine Sorgen machen, keinen Zweifel haben. Bedingungslos ohne hin und her und dann wäre es wohl schon schief gegangen. 
Heute gehe ich diesen Weg besser, aber es ist zu spät.

hinter sich in Manie und Depression



Samstag, 15. September 2012

Sowas wie erwachsen werden

Eigentümlicherweise, eigenartigerweise, sonderlingsweise. Irgendwie rauswachsen, drüber stehen oder was auch immer. Tangiert es weniger, berührt es weniger; mach doch dein Ding, mach du was du willst, was du vertragen kannst, was du aushältst, was dir Spaß macht, was dir gut tut, was deinen Träumen und Plänen entspricht, was dir Erfolg verspricht oder was auch immer. Wachse, wachse raus, wachse fort, gehe und mach deinen Scheiß. 
Irgendwie nach meiner Vorstellung. Weiß ich doch sowieso wie es abläuft, immer das gleiche, immer der gleiche Zirkus, dasselbe Kindertheater, aber wenn du es brauchst, dann tue es. Ergibt es sich, ergibt es sich nicht. So ist Sex wie Tanzen. Passiert oder passiert dir nicht. Der eine fragt, der andere gibt Antwort. Ja oder Nein. Der eine zögert, der oder die andere hadert, aber beide tanzten. Ausgetanzt, passiert nur noch selten. Immer der gleiche Scheiß. Werde erwachsen, konzentriere dich auf das was wirklich passiert. Der Rest ja doch nur Partiefantasie, kurzfristiges Partiedasein. Ja, deswegen gehen wir hin. Zerstreut mal rumlaufen, rumhüpfen. Alles vergessen. Keine Vorstellung von der Zukunft nur gegenwärtig hier und da. Mal auf diesen, mal auf jenen Schoß. So ist das nunmal und es wird mir Scheißegal. Mach was du willst. Hüpfe rum, alte Tanzmaus. Werde erwachsen, nein das kannst du nicht. Du kriegst die Kurve nicht. Du bleibst drin hängen. Dissoziierst dich durch die Gegend, hüpfst kurzfristig rum. Ja, tatsächlich Elfriede, so kommt niemand an. Wenn du vor der Langeweile wegläufst und die Augen nicht aufmachst, nicht die Eier hast was Neues zu beginnen, aufzustehen und dann mal richtig Gas zu geben oder wie du es nennst, auf die Kacke zu hauen. Manche erwachsen, andere lernen es nie und das bist leider du. Du lebst im falschen Rhythmus, aber was ist schon der richtige im Falschen. Du checkst den Beat nicht, den Rhythmus nicht, du tanzt auf der falschen Party. Fake love. usw


"Wenn wir uns einmal für den Weg entschieden haben und somit spirituell reifen wollen, dann werden wir zunehmend feststellen, daß wir immer mehr Verantwortung für unser Tun übernehmen. Es wird uns gar zu einer freudigen Pflicht Selbstverantwortung zu tragen. In der Erkenntnis, das wir für alles selbst verantwortlich sind, handeln wir auch dementsprechend. Es ist uns nicht mehr einerlei, was um uns herum oder mit anderen geschieht, geschweige denn mit uns. Wir greifen nunmehr aktiv ins Geschehen ein und geben ihm eine positive Richtung, eine liebevolle Richtung. Ebenso wird unser Tun nicht mehr geprägt sein vom selbstsüchtigen Ego, vielmehr erfreuen wir uns an der Freude, die anderen durch unser Tun oder Handeln zuteil wird. Wir werden dürstig nach der Freud und dem Wohlbefinden, daß sich im Ausdruck des anderen zeigt. Wenn wir zum Beispiel ein Tier streicheln und uns bewußt wird, wie schön dies für das Tier ist, wie wohl es ihm tut, so entsteht in uns selbst ein Wohlgefühl das nicht unser Ego befriedigt sondern unsere Seele. Indem wir anderen in Liebe zugewandt sind, wird sie auch uns selbst zuteil, sie fließt von uns zum anderen und wird uns von höherer Stelle neu und verstärkt zugeführt. Somit ist spirituelles Wachsen ein Akt der Liebe, durch die Übernahme der Verantwortung für unser Denken und Handeln." (Thomas Stern)

Königskinderpaar Einbildung / Nichts und Alles ist auf Sand und Unendlichkeit gebaut

Verwirrt irrst du, denn du bist eingebildet. Eine Illusion. Auf nichts gebaut. Du siehst nicht. Irrst. Guckst da nicht mehr durch. Verarscht dich selbst. Lebst im Wald und um dich Geister. Alle wollen etwas von dir, aber du bist bloß eingebildet. Fickst dich selbst und willst dir selbst in den Arsch kneifen, dir selbst in den Schwanz beißen. Aber du verarscht dich immer weiter, musst du auch. So deine Sehnsucht nach dem Göttergatten. Nach Glanz. Aber nein, du bist nicht eingebildet. Was bildest du dir bloß ein, mein Schatz? Ich selbst bin auch eingebildet, deswegen geht es mir auch schlecht, denn auch ich Träume, denn auch ich baue auf nichts. Deswegen geht es nur Hoch und Runter. Schätzelein du wirst es niemals checken, denn du siehst nur mehr, was nicht existiert. Ist nicht da. Was macht dich so, mein Schatz? Komm mal runter, aber das geht ja nicht mehr. Das wäre zu peinlich. Ja, du solltest dich schämen. Seit wie vielen Jahren, fährst du diesen Film schon? Narzisstische eingebildete Göre. Na dann hau mal schön auf die Kacke, wenns hilft. Ich muss kotzen.

Verlieben nach oben

Ich will Künstler sein, Maler, Fotograf und Schriftsteller, auch ein bisschen Design. Erfolgreich groß, denn so will es meine Frau. Meine Werke haben Strich, haben meine Handschrift. Ich kann illustrieren. Ich will nichts mittelmäßiges machen. Keinen Standardjob. Mein Ding machen. Ich hab doch so tolle Ideen. Mein Mann soll sein Ding machen, seine Ideen stylish illustrieren können und damit Erfolg haben. Dann kann ich mich auch verlieben, aber nur dann. Usw.


Freitag, 14. September 2012

Die kleine Elfriede


Die kleine Elfriede macht ihren Weg. Geht ohne Liebe, albert rum, macht ihr Ding. Klein Elfriede ist etwas spät dran, aber zuversichtlich ihre Träume doch zu erfüllen und auf alles und jeden scheißen zu können. Elfriede will einfach nur sie selbst sein, will frei sein, stark sein. Will ihrer Lust nachgehen, weiter glücklich sein und da kann kommen wer will und manchmal nimmt sie sich alles und jeden. Da kann sie nicht groß Rücksicht nehmen, Rücksicht sowieso etwas Unsichtbares, nicht messbares und Gott wird ihr schon verzeihen. Elfriede ist ein Mädchen, eine freche kleine Göre, aber sie will zu einer starken Frau werden. Eine von denen, die sie seit ihrer Kindheit kennt, seit ihrer Jugend kennt. Eine von denen, die sie mal auf der Straße gesehen hat, im Fernsehen gesehen hat, im Film, auf Fotos. Aber klein Elfriede weiß nicht, dass es  die gar nicht gibt, also wird klein Elfriede zur Weltfrau, zur Romy Schneider, zur kalten distanzierten Avantgarde. 
Und eigentlich weiß sie das dann doch alles und doch ist es nicht mehr aufzuhalten. Sie muss diesen Weg machen, es scheint wie ein Zwang, auch wie eine Flucht. Aber wer hält schon Mittelmäßigkeit aus, wer hält schon Gefühle aus. Sie will Frieden haben, vor allem mit sich selbst. Sie will in Frieden ruhen, aber es gelingt ihr nicht. Immerzu fühlt sich unser Friedchen nicht so ganz wohl in ihrer Haut, sie will einfach nicht das Gewöhnliche. Sie muss glänzen. Sie muss raus..

Ausgestalten








Donnerstag, 13. September 2012

Mittwoch, 12. September 2012

Fucked and gone. Ficken und Verschwinden

Dann wieder Abtauchen. Wieder Alleinsein. In Anonymität weiter seinen Scheiß machen. Rocken in der Einsamkeit. Scheiß auf den Ruf. Sollen sie mir doch was Nachsagen. Will ich allein mein Ding machen und ein bisschen Ficken. Ein Traum auf Reisen, ein Reisetraum. Ich bin mein zu Hause. Kann überall sein, kann überall passieren. Männerfantasien, Frauenfantasien, Leidenschaft. Ficken bis zur Heilung. Ficken Durchleben. Ficken tut nur gemeinsam weh, also fickst du anonym. Manche gehen in Puff, manche arbeiten dort, manche machen dort ihre Geschäfte. Ficken ohne Zeche. Bummsfidel bis der Arzt kommt, bis ich kotze, bis ich dann Bock aufs Kloster habe. Fick Heil!




Dienstag, 11. September 2012

Alleinige Basis









Reingeraten


Rekapitulierenderweise stelle ich fest, das ich das so alles nicht wollte. Ich wollte doch alleine sein. Nicht einsam, aber alleine sein. Wollte in nichts rein. Sondern so für mich sein, irgendwie nur meinen Scheiß machen. Und dann bin ich doch in diverses reingeraten. 
So mag Liebe und Freundschaft nicht kompliziert sein, also einfach, aber es ist anders gelaufen, als ich mir das vorstellte. Ich wollte für mich sein ohne Symbiose. Doch da kamen Ratschläge von außen, von Leuten die meinen mich zu kennen und was gut für mich sei, also trieben sie mich in Richtungen, die ich so nicht wollte. Ich hatte der Symbiose und der absoluten Nähe abgeschworen, das wollte ich nicht mehr und doch bin ich wieder abhängig geworden. Kam Vieles einfach zu nah. Das ist einfach, dass es immer wieder zu nahe kommt. 

Ist es sicherlich auch so, dass ich alles mal mitmachen wollte, alles mitgemacht habe, aber ich stelle fest, dass es nicht zwangsläufig nötig war. Jetzt zuzusehen, dass ich meinen Kopf aus der Schlinge ziehe. Das ich ernüchtere, wieder aufwache und wieder daran anknüpfe, an die Stelle meiner Ankunft hier. 
Und dann hat man doch wieder zu tun mit dem alten Scheiß, weil man doch wieder dieselben alten Fehler aus der Heimat und der Kindheit und Jugend macht. Es scheint als würde ich mich nicht ändern können, als würden andere sich nicht ändern können, als könne die Welt sich nicht ändern. 

Ich wollte mit dem alten Scheiß nichts mehr zu tun haben, mit diesen ewigen Bindungen, die einen immer wieder einholen und das Leben so schwer machen und dich in der Ruhe und Entspannung runterziehen. Ich bin nicht Schuld, die sind nicht Schuld. Ist einfach so, aber ich habe nicht gut aufgepasst. Konnte die Distanz nicht einhalten. Es kam doch immer wieder, egal welche Funktion ich einhalte, welchen Trick auch immer. Schließlich trifft man sich dann doch zu oft, sieht man sich zu oft. Man checkt den Anderen und das ist dann die Scheiße. Weil man auch sich checken lässt. Geht jedem so, muss jeder mit umgehen können. 
Aber besser ist es man macht seinen Scheiß und sieht Andere beiläufig. Eine Mathematik, Taktik und Funktion ist das nicht. Es gibt keine wirkliche Regel. Vielleicht nur die, das man seinen Scheiß macht und die anderen darüber unwichtig werden. Und doch lebt man irgendwann mit Menschen zusammen, die dir wichtig sind. Wie willst du es dann halten? Muss doch nen Weg geben? Am besten ist es wohl dann, wenn sowas wie Vertrauen, Liebe und Freundschaft da ist. Also jetzt mal so im Ernsthaften. Der Rest ist doch einfach nur Scheiße und Fake.

Auf den Rest scheißend. Ja, wenn das mal so einfach wäre. Kassensturz, Abfackeln, Abhauen. Weg den Scheiß. Rekapitulieren, Sammeln, Neuanfang und niemals Aufgeben. Nochmal von vorn. 
Ich hatte mir doch etwas vorgenommen und bin wieder in diesen Schlamassel geraten. Nochmal neu, nochmal von vorn. Manches Streichen, Abfackeln und neu aufbauen. Gute Vorsätze nicht vergessen. Jeder neue Morgen, ist wie ein neues Jahr. Vorsätze aktuell und neu halten. Doch je länger man über den Vorsatz nachdenkt, desto mehr verliert er an Sinn und Bedeutung. Er verliert Gewicht. Man sieht den Vorsatz gar nicht mehr, spürt ihn nicht mehr. Man geht dann doch über den Vorsatz hinweg und macht die alten Fehler. Drauf geschissen, obwohl man vorsatzmäßig aufs Gegenteil oder Anderes scheißen wollte. Scheiße gelaufen. Shit happens. Bullshit. Geht jedem so.

Montag, 10. September 2012

Entspannt tut's auch weh

Aber man ist entspannter, ruhiger. Ansonsten vielleicht das Gleiche, ansonsten vielleicht  mehr Humor. Wer weiß das schon. Es tut weh, steht am Abgrund. Doch so schlimm ist das gar nicht. Doch ist es, bleibt es. Aber dann muss ich damit leben und ich lebe gerne damit. Tut eben nur manchmal stechend weh, wie ein Riss und das soll er auch bleiben. Kein Bock drauf, das eine Narbe daraus wird. Ich will lieber damit bluten, denn es ist etwas Heiliges und das soll es Gott verdammt nochmal auch bleiben. Nur weil andere spielerisch und lustig damit umgehen, muss ich es nicht tun. Ich spare mich auch nicht auf oder so eine Scheiße, aber ich habe Respekt davor, auch wenn man es mir nicht immer nachsagen sollte, auch wenn ich mich nicht immer danach angehört habe..

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com