Sonntag, 19. Mai 2013

Pfingstferien scheiß Uni Köln



Schönes Wetter. Kommt überraschend. Immer noch in scheiß Köln. Immer noch im Studium.
Ah, das Wetter ist schon toll. Schabernack. Scheiße bauen. Die perfekte Performance. Der Schauspieler und der Lebenskünstler, bla. Und die Macht des Unterbewusstseins, die Macht des Selbstbewusstseins, die Macht der Performance, die Macht der "Drogen".
Ich habe auch schonmal besser ausgesehen, auch schonmal jünger ausgesehen. Mensch, nie zufrieden doch den Humor nur selten verloren.
Bin kein Beuysianer, aber das Leben ist schon toll, bin kein Esoteriker, aber das Leben ist schon ein Wunder. Bin kein Psychologe, aber alles ist Liebe. Vor allem Wissenschaft und Mathematik ist Liebe, aber ein Akademiker bin ich nicht.
Ich sollte lügen, doch die Lüge übernimmt das Unbewusste für mich. 32 Jahre alt, lebe in Köln. Ich mache Pläne, globale Pläne. Überall werde ich mal gelebt haben, denn ich habe schon überall gelebt. Vorstellungskraft. Ich kann mir alles vorstellen, bin mördererfahren, doch gerochen habe ich es nicht. Ich kann dich nicht riechen, kann nur weniges riechen. Bin Surrealist, Magier, Wahrsager, denn nur mein Unbewusstes lügt dich und mich an. Dich ich brauche nur mich und dich. Ich brauche nur eins. Und das weiß ich und ich warte und ich bin geduldig und dann ist sie da und dann heirate ich dich und dann haben wir drei kleine Kinder. Warum? Weil 127 mit Glückszahl ist. 1+2=3 ist und die verflixten Sieben Jahre überwunden werden.

Immer nochmal anders. Das Quentchen Glück




Fange ich an mich ins Glück zu schreiben. Erfolgs- und Glücksrezept, kein Zweifel. Psychiatrie und der Zweifel. Keine Psychiatrie, keinen Zweifel, also Glück. Psychiatrie ist keine Wissenschaft. Wäre sie es gewesen, wäre ich ja glücklich geworden, also scheiß drauf. Ich interessiere mich nur noch für mein Glück, mein Wohlergehen. Keine Ängste. Das Unbewusstsein kennt nur Mut oder sollte nur den Mut kennen. Nur der Mut wird belohnt werden. Nur das was du selbst nutzt, umformulierst, umdrehst und gehst, wird funktionieren. Dazu muss man kein Genie sein, das kann jeder Bauer. Ich höre auf niemanden mehr, frage nur noch mich selbst und mein Unterbewusstsein kennt ja doch schon die Antwort. Trainiere dich selbst, trainiere dein Unterbewusstsein. Das machen wir jetzt alle und werden alle Präsident der Vereinigten Staaten.
Es geht nur noch um die Decodierung deines Unterbewusstseins, um den Killswitch der Vergangenheit. Je mehr du umformst siehst du die Versager deiner Vergangenheit. Sie versagen und zusätzlich lässt du dich autosuggestieren, wirst selbst zum Versager. Wenn da also nur Idioten sind, werde nicht selbst zum Idioten und grenze dich ab. Lass die Idioten, Idioten bleiben. Anscheinend wird wohl doch nicht jeder Präsident der Vereinigten Staaten.
Ändere dich komplett, zieh dich komplett auf links. Ja, ich könnte auch zufrieden bleiben, aber das ist scheiße. Radikaler Umsturz. Radikal auf Jungfrau, radikal auf neu, auf null. Von vorne anfangen. Alles neu geeicht. Auf futuristische Weise perfekt reformiert in Konservierung. Ground Zero, Fix in dir selbst den Jesus bzw. die neue Zeitrechnung geschaffen. Before 1999, Psychiatrie 00, 01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13. Heute ist 1981 + 18 abgesehen von 14 idiotischen Jahren, also bin ich 18 und es ist weiterhin 1999. Auferstehung von den Idioten. Wiedergeburt 2013. Wie rechne ich meine Zeit? Es gibt ein vor 1999 und ein danach, aber es ist weiterhin 1999. 14 Jahre Ewigkeit sind auch nur ein Augenblick. Anschluss 1999.
14 Jahre kein Vertrauen, keinen Mut. Ängste und scheiß Zweifel. Bin ich heute Wissender? Wissender ist besser, als Gläubiger zu sein und ich weiß, dass ich alles drehen kann. Das Drehen kommt zu spät und ich habe 14 Jahre Glück verpasst. Ich will dafür eine Entlohnung, ich will meine Frau, ich will zaubern, ich will immer glücklich sein. Ich schaffe mir eine Belohnung, ich werde reich, habe viele Kinder, eine zauberhafte und schönste Frau. Ich drehe die Macht des Unterbewusstseins. Warum? Weil ich es kann, weil ich es verstehe und drehen kann, nutzen kann, gebrauchen kann. Ich habe die schönste Frau verloren, die größte Macht. Vor allem weil mich die Psychiatrie zum Vollidioten machte.

Samstag, 18. Mai 2013

Sonntag, 12. Mai 2013

Psychiatrie und den 'Türken' rächen. Er hat mein Leben verkackt. Ich will Rache, aber es ist zu spät

Rache. Rache, welch komischer Begriff und er ist im Gegenteil kindisch. Rache ist übel, aber ziemlich wichtig. Leider geht das in unser Zivilisation nicht mehr. So kann der Psychiater zwar Schaden anrichten, aber der Patient kann keine Rache nehmen für das angerichtete Unheil. Der Patient ist machtlos und war es auch immer. Er kann nur den Rücken kehren und das habe ich zu spät getan.
Ich kann ihn wohl nicht anzeigen und seine Praxis oder ihn selbst abfackeln das scheint unmöglich. Kann ich meiner Mutter auch nicht antun. Und doch wäre es logisch konsequent. Wegen ihm habe ich alles verloren, also was habe ich zu verlieren? Nichts, außer der Zukunft. Schließlich bin ich noch jung und dennoch ist alles viel zu spät. Zu spät vor allem für meine große Liebe. 

Freitag, 10. Mai 2013

Donnerstag, 9. Mai 2013

Mittwoch, 8. Mai 2013

All cool out of control









Keine Psychiatrie, keine Probleme, keine Fragen. Psychiatrie hat mein Leben, mein Selbstwert gekostet, meine große Liebe



Vor 15 Jahren Selbstwertgefühl verloren

Dieses ureigene Gefühl verloren. Das Glück. Die Coolness, die Aura, das Lachen, die Freude.
Hin- und her, auf und ab, schwarz und weiß. Extreme Gefühle und Gedanken. Tiefe, Leere, aber kein stabiles Selbstwertgefühl mehr. War damals nicht mehr alles cool.
Die Psychiatrie hat das nie gecheckt.
Wut, Ärger auf mich, wo vorher Trauer war. Mit Rike hatte ich mein Selbstwertgefühl zurück, meinen eigenen Glanz, meine Aura, meine individuellen Augen. Ein Scheiß auf die Psychiatrie. Zum Teufel mit der Psychiatrie. Sie hat mir meine Selbständigkeit genommen, meine "Coolness", mein Selbstwertgefühl, meine Individuation.
Sie schaut in dich, analysiert dich und nistet sich damit in deinen Kopf, lässt dich nicht frei. Du verzweifelst, wirst dich mit der Psychiatrie niemals individualsieren können. Die Psyhiatrie hat einen ständigen Platz in deinem Kopf.

Dienstag, 7. Mai 2013

Zurück zum Start

Alter ich will wieder Bock aufs Leben haben, wie jeder andere auch. So wie damals mit 18. Ein Scheiß aufs Kiffen, auf die Psychiatrie und was auch immer. Ich werde wieder der alte sein oder bin wieder der alte und brauche diese scheiß schlechte Hilfe nicht. 

Ich wollte diese Erfahrungen nicht machen. Ich habe mir das nicht ausgesucht. Ich habe keinen Bock mehr auf Schicksalscheiße, auf Mythologie, auf Psychologie, auf Religion, auf Philosophie, auf Spiritualität. Ich will das nicht mehr und ich wollte es auch nie. Ich musste das tun, niemals habe ich mir das ausgesucht. Und weil ich so drauf war, habe ich alles verloren und landete zudem in der Sekte Psychiatrie. Landete bei Dr. Demirtas und bei anderen Spinnern. Jetzt bin ich unglücklich, aber ich bin damals nicht unglücklich gewesen oder eben nicht derart. 
Ich will all den Scheiß nicht mehr. Ich muss nichts intelligentes machen, ich will einfach nur noch Bock aufs Leben haben. Bock habe zu reisen oder an etwas teilzunehmen. Einfach selbstverständlich Sonnenbrille tragen. Einfach selbstverständlich rocken, wie ich es auch früher tat. Ich will keinen Kritiker mehr, keine Kommentare mehr. Ich will einfach wieder Bock aufs Leben haben und diese alten Zeiten werde ich mir auch wieder nehmen. Ohne scheiß Psychiatrie, ohne scheiß Fragen an das Leben. Das wird mich nicht mehr interessieren. Ich will nicht mehr dass es mich interessiert und sowieso interessiert es mich auch nicht. Nur mein scheiß Kopf ist noch derart programmiert. Fremdgesteuert und nicht mehr selbstbestimmt und das kotzt mich übel an.




Sonntag, 5. Mai 2013

1-27




Nerven und Schicksal rocken




Abgrenzung

 
 
 














Sich selbst in Abgrenzung als einzigartig wahrnehmen und nicht als was besseres.
Sich selbst im Anderssein akzeptieren und vertrauen.
Eifersucht und die Angst vorm Anderssein und dem damit verbunden Gefühl der Verlassenheit, existiert dann nicht mehr.
Ich bin nichts besseres, aber liebe die, die sich für was besseres halten; sind interessanter.
Ich bin nichts besseres, aber vergleiche mich. Ich bin nichts besseres, aber eifersüchtig. Ich halte mich für einen Gewinner und habe Angst dich zu verlieren. Halte mich für was besseres und einen Gewinner, also leide ich und verliere ich dich.
Ich vergleiche mich und habe dann Angst vorm Anderssein oder deswegen Angst, dich zu verlieren.
Ich vertraue nicht, also verliere ich dich.
Es könnte besser sein, also verliere ich dich.
Du hältst dich auch für was besseres, aber Anhimmeln und Eifersucht, ist dir zu peinlich.
Wir sind alle anders, jeder und ich halte mich für den besten, also bin ich eifersüchtig, also bin ich einsam, also habe ich Angst, dich zu verlieren, weil ich der beste sein muss.
Wir wollen alle die besten sein, aber ohne dich kann ich nicht gehen.
 
Und all das interessiert mich nicht und all das wird interessant, wenn das tolle X kommt. Alles Y interessiert mich nicht und das Y wird dann erst interessant und zum Problem, wenn X sich für Y interessiert.
 
Ich halte mich für was besseres und habe Angst dich zu verlieren oder nicht zu gewinnen, also habe ich dich verloren, denn Vertrauen habe ich nicht.
Darf man vertrauen, wenn man sich für was besseres hält? Ja, aber dann kommt irgendwann die Angst vorm verlassen werden und die Angst zu versagen, die Eifersucht, also musst du irgendwann leiden, wenn du nicht akzeptierst, dass wir alle Fehler haben, wenn du nicht akzeptierst, dass wir alle anders sind, wenn du nicht akzeptierst, dass wir alle einzigartig sind. Jaja, und es ist nur eine Feinheit, aber die macht den Unterschied.

Samstag, 4. Mai 2013

Dienstag, 30. April 2013

Find ich mich mal einfach ganz selbstverständlich voll gut







Muss ich mir diese Fragen nicht stellen. Geht einfach immer weiter. Die Fragen kommen gar nicht mehr. Kann ich immer gleich beantworten. Ist doch klar. Alles cool. Überall Fakes, scheißegal. Geht man drüber. Wie über Leichen. 


Sonntag, 28. April 2013

Ich werde wie immer den schwierigsten Weg nehmen müssen, aber es trotzdem schaffen, du Wixxer.
















Vielleicht ist der schwierigste und schwerste Weg immer der, den man alleine geht. Jener den man stundenlang, tagelang alleine aushält, während andere feiern, zusammen glücklich sind. Ich lebe nicht von Fröhlichkeit zu Fröhlichkeit, sondern von Einsamkeit zu Einsamkeit. Das ist ein Unterschied. Ich lebe von aushalten zu aushalten, nicht von Freude zu Freude, nicht von Ablenkung zu Ablenkung.
Ich bin nicht stolz darauf ich muss das machen. Manchmal kotzen mich die anderen an, mal würde ich selbst gerne so sein, mal fühle ich mich völlig falsch.
 
Mir kommt es nicht in den Sinn am Strand oder in Parks zu liegen. Mir kommt es nicht in den Sinn und dem dann  zu folgen. Ich kann nicht genießen, ich kann keinen Spaß haben, ich kann nicht genießen. Es interessiert mich nicht. Eigentlich interessiert mich nichts. Da ist keine Ideologie dahinter. Es interessiert einfach nichts.
 
Man freut sich vielleicht, dass sich andere für mich interessieren, aber die sehen auch nichts. Die können auch nichts feststellen, nichts finden. Ich habe mich mal für Leute interessiert, für die Anderen, aber da ist auch nichts zu finden. Habe mich in den Anderen mal verloren, aber es gibt nichts an oder in ihnen, woran man sich verlieren kann. Da ist nichts. Kein Zauber, nichts besonderes.
 
Eigentlich geht es dann nur noch um Ästhetik. Sieht der Mensch gut aus, hat er oder sie eine angenehme "tiefe" Stimme, kenn dieser Mensch sich kleiden und bewegen, hat dieser Mensch Geschmack und eine gute Figur? Es geht allein um die Ästhetik, das andere ist ja sowieso nicht unendlich interessant, nie etwas besonderes.
 
Ich habe mich in eine Ewigkeit verliebt, aber wahrscheinlich gibt es die hier auf Erden nicht. Wahrscheinlich gibt es das Unsichtbare nicht. Niemand kann daran festhalten oder darin leben, aber ich habe immer gedacht oder geglaubt oder gewusst, dass alle darin leben. Stimmt aber nicht. Das dauert nicht lange, wirst du los- und fallengelassen. Also stehst du wieder mit nichts da. Man ist wohl ewig allein. Nur ich allein kann von mir selbst denken, glauben, wissen, das ich ewig bin.
 
Meine Farbe, meine Stimme, mein Ton oder sowas wie meine Seele ist ewig. Ist manchmal wirklich ein schönes Gefühl und dennoch uninteressant. Dann sitze ich das wieder aus. Dann kommen und gehen die Menschen und nicht wirklich ist etwas interessantes dabei. Kann mich dafür interessieren, was andere Kulturen machen, was der BVB so macht, was in der Wissenschaft, was in der Kunst so los ist, doch eigentlich ist da nie etwas dahinter. Eigentlich ist es uninteressant. Ich muss da nicht reingehen, ich muss da nicht hinlaufen und es ist nie was neues. Alles wiederholt sich. Gibt nicht wirklich was zu entdecken, nicht wirklich was zu erforschen.
 
Bin kein Kind mehr. Vielleicht auch zu oft enttäuscht und verletzt worden. Vielleicht ist es auch Angst. Und doch ist so vieles so klar geworden, das ich heute das Leben nur noch aussitze und aushalte oder von Café zu Café laufe, sofern ich Geld habe. Ich tauche in nichts mehr ab, verliere mich in nichts mehr, höchstens noch im Nichts.
Genug Wissen, genug Bildung angehäuft. Ich muss nicht mehr Wissen haben, nicht mehr Bildung. Ich weiß soviel, das ich weiß, dass alles bleibt wie es ist, dass es sich ja doch wiederholt. Das ist sehr langweilig und auch schmerzhaft. Schmerzhaft ja vor allem, weil andere nicht so denken und sich verrennen und verlieren und suchen, obwohl es einfach nichts mehr zu suchen gibt, auch nie gab. Ja, es ist sinnlos und dennoch tut es jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze und wir tun immer das gleiche, machen das beste daraus. Rennen da hin, bleiben stehen, sind verwirrt und kommen dann doch wieder klar. Es passiert eigentlich nichts. Nicht einmal ein Weltkrieg würde ich als etwas weltbewegendes bezeichnen.
 
Es bleibt wie es ist. Es ist wie ein Zeitraffer oder ein gemorphtes Bild. Die Pflanze geht ein, der Mensch bekommt Falten. Eigentlich ist das alles.

Freitag, 26. April 2013

Traumata ziehen sich an und schaffen ein "schizophrenes" Märchen

Leider geht jeder anders mit seiner Scheiße um, aber beide stolz, stur, geradeaus. Beide mutig, beide wollen lösen und geben niemals auf, halten aus. Unser Trauma mag ähnlich sein, doch wir beide sehen das ganz anders. Anders wie die Jungfrau zum Kind gekommen ist. Wir haben andere Trigger, andere Schmerzen, andere Blickwinkel auf unser Trauma. Irren, sind verwirrt, wollen lösen. Stehen aber anders.



Mittwoch, 24. April 2013

Raus mit dir

 
 
 
 
Ich bin dann jetzt einfach mal glücklich. Gehe raus, mache Sport. Bewege mich, kein Bock auf irgendeinen Nihilismus. Ich ändere meine Einstellung, ja, ich bin positiv und will dieses und jenes machen. Aber ich hänge nicht mehr zu Hause rum, ich hänge nicht mehr stundenlang in Cafés ab. Denn ich habe eine andere Einstellung. Ich sehe das jetzt alles ganz anders. Ich tue was und ich tue es wie es mir passt. Mich selbst und das Leben finde ich natürlich nicht immer duffte, aber ich mach was draus, man kämpft weiter. Macht das Beste und ich will leben. Ich will Bock haben. Und ich habe keinen Bock mehr auf intelligente Psychoscheisse, auf intelligenten sensiblen Kram. Ich will einfach machen, einfach sein und andere lassen.  Ich will schwimmen gehen wenns heiß ist und all so Sachen. Einfach mal Bock aufs Kino haben oder was auch immer, aber ich will nicht länger zu Hause verkacken. Was machen und teilnehmen. Erstens ist nicht alles scheiße und zweitens liegt es ja doch nur an der Einstellung. Kann ja nicht alles scheiße sein oder sollte es nicht sein. Kann man doch auch ganz anders sehen.
 
Kann man doch mal von sich selbst lassen, kann man doch mal loslassen und einfach da sein und im hier und jetzt sein. Einfach mit irgendwas gerade beschäftigt sein und darin mehr oder weniger vertieft sein. Läuft doch, läuft doch alles. Keine Gründe zu klagen. Könnte man doch auch mal genießen, kann man doch mal völlig abgelenkt sein. Einfach mal nur Fahrrad fahren, einfach mal bei der Sache sein. Nicht immer bei ihr sein. Einfach mal keinen Kopp machen. Alles einfach so dahingestellt sein lassen. Läuft schon. Ich habe keine Probleme. Keine Gedanken machen, alles mehr oder weniger unüberlegt und aus dem Affekt, wie es gerade passt oder dann eben einfach nicht passt. Nicht so wichtig, aber man bleibt freundlich. Mache ich  mir keine Gedanken mehr drüber. Mache ich einfach, bleibt so stehen. Ich bin ziemlich glücklich und wenn nicht dann werde ich es eben.
 
 
Kann doch nicht sein und angehen, dass je älter man wird, man sich umso mehr Gedanken macht. Nein, da mache ich nicht mit. Ich gehe jetzt auch wieder raus spielen und solche Sachen. Auch arbeiten, auch studieren. Ich gehe jetzt auch wieder raus. Ich mache da nicht mit, falls da einer mitmacht, dass ich mir mehr Gedanken mache. Im Gegenteil ich bin am Ende der Fahnenstange und fahre den Scheiß jetzt runter. Er hat genug gebracht oder eben Unheil und Unglück geschaffen. Immerhin ist das Leid durchwandert. Vielleicht schaffe ich es jetzt ja ein Leben lang glücklich und zufrieden zu bleiben und endlich zu genießen. Ich will mich endlich von diesem intelligenten, philosophischen Staub befreien. Ich bin doch noch relativ jung, obwohl man sich doch mittlerweile schon sehr gereift vorkommt.

Montag, 22. April 2013

Selbst unverbindlich sein tut gut

In Kontakten kann ich heute loslassen. Ich muss nicht mehr davor, währenddessen und danach darüber nachdenken. Früher war das ein Zwang, immer musste ich vor allem alleine darüber nachdenken und habe mir viele Kontakte dadurch kaputt gemacht. Auch dekonstruierte ich mich selbst bzw. verlor meine Selbstachtung und andere den Respekt vor mir.
 
Denn ich kam zu Kontakten nur aus der Not heraus. Ich grübelte über Kommunikation, Kontakte und mich selbst, mein Wirken und verzweifelte daran. Bekam Selbstzweifel und ich musste darüber nachdenken und mich damit kaputt machen, es war wie ein Zwang. Ich kam da nicht mehr raus, ich konnte nicht einmal mehr einschlafen. Dieser Zwang war so stark, dass ich mich auch nicht mehr konzentrieren oder leben konnte, aber ich wusste nie, was diesen Zwang ausmacht. Ich konnte das selbst gar nicht sehen. Ich konnte es nicht mehr stoppen, es drehte sich immer weiter, der Alltag kommt zum Erliegen.
 
Heute kann ich loslassen, heute kann ich sofort alles was ich sage schon beim Sprechen loslassen und dahingestellt lassen. Ich bin frei, wie jeder andere auch. Endlich frei vom Zwang. Ich muss nicht mehr darüber nachdenken was und wie ich etwas sage oder mache. es ist wie bei allen oder den meisten nun eben bei mir auch. Heute bin ich selbst unabhängig und unverbindlich. Ich denke nicht mehr über tiefere Bedeutungen nach. All das ist bedeutungslos und interessiert sowieso niemanden, denn niemand denkt sich ja was dabei oder hat sich beim sprechen was dabei gedacht und selbst wenn er sich was dabei denkt, dann stürzt es mich nicht mehr. Ist nicht wichtig, ist egal.
 
Ich bin freier geworden, werde frei von diesem Zwang. Werde selbst unverbindlich und das ist gut so, auch wenn es noch fremd ist. Bestimmt mehr als 15jahre da drin gehangen, 15 Jahre selbst analysiert und von der Psychiatrie analysiert worden. Heute habe ich alles weggeworfen und das war gut so, richtig so, auch wenn es noch sehr schwer und einsam ist. Die Psychiatrie ist von Gestern. Ich habe einen Neuanfang gemacht. Ich bin frei. Raus aus dem Gefängnis. Leider weiß ich heute noch nichts damit anzufangen.
 
Was tut einer, der 15 Jahre in einer Sekte oder einem Gefängnis war? Was tut dieser Mensch mit dieser Freiheit? Wo soll er jetzt hin? Was macht er jetzt? Alles ist neu, alles noch fremd, obwohl man alles schon kennt.15 Jahre war ich Insasse, Patient, Gefangener. Heute bin ich frei, aber was soll ich damit anfangen, was fange ich damit an? Soll ich wie ein Tier zurück ins Gefängnis gehen? Soll ich wieder rückfällig werden?

Vor allem die Psychiatrie hat es nie verstanden. Die Psychiatrie war drauf und dran, mir alles zu nehmen, mich zu diffamieren. Die Psychiatrie hat es nie wirklich gesehen. Sie hat mich zerstört und dann musste ich alle Kraft aufbringen und riesige Opfer bringen, um mich endlich daraus zu befreien. Die Psychiatrie redete ein, die Psychiatrie dichtet an, die Psychiatrie kann dich zu einem falschen Mann machen, denn die Psychiatrie sieht dich falsch und ´nimmt dir dann jede Echtheit, nimmt dir deine wahre Person, den der du wirklich bist. Die Psychiatrie war das Schlimmste was mir passiert ist und ich selbst habe das nicht verstanden. Ich selbst bin immer wieder dorthin gerannt.
 
Auf Grund der Psychiatrie wurde ich zum gebrochenen Mann. Irgendwann nimmt dir die Psychiatrie die Luft zum Atmen, nimmt dir deine Perspektive und stellt dich in ein ihr eigens Licht. Und weil man so lange an sie geglaubt hat, wird sie zerstörerisch. Ich machte mich selbst unmündig. Ich schaffte mir einen Vormund. Ich musste gehen, endlich von ihr gehen und mich befreien. Leider zu spät. Zwar habe ich meine Freiheit und Autonomie zurück, doch konnte meine große Liebe nicht für mich gewinnen und zudem verbietet mir die Psychiatrie auch noch paternalistisch mein große Liebe. Urteilt über mich und über sie. Die Psychiatrie aber stellt sich selbst nicht in Frage. Sie stehen da felsenfest und solange du selbst nicht felsenfest und ihr immer vertraut hast, hast du keine Chance gegen sie. Also muss ich weg und das leider viel zu spät.
 
Immer noch ist diese Vormundschaft in meinem Kopf. Immer noch machen sie alles kaputt, weil ich sie zum Teil immer noch zwanghaft "abfragen" muss. Immer noch beschwören mich manchmal diese Geister. Immer noch holen sie mich zum Teil, immer noch gebe ich ihnen einfach recht und kann mich nur schwer abwenden, unverbindlich zeigen, denn das war ich ihnen gegenüber fälschlicherweise ja mal. Dieser Weg wäre längst der richtige gewesen. Ich hätte die große Liebe dann bestanden oder überstanden und niemand hätte sie mir jemals verbieten können. Längst hätte ich selbst die Stärke und Autonomie gehabt. Hätte sie erst gar nicht ikonifiziert, wäre damit umgegangen. Hätte ihr gleichberechtigt in die Augen schauen können. Wäre selbst ein erwachsener Mann gewesen. Alles wäre einfach anders gelaufen.
 
Das ich heute frei bin, frei vom Zwang bin, hat rein gar nichts mit der Hilfe der Psychiatrie zu tun, sondern ganz im Gegenteil. Der Grund der Freiheit liegt nur darin, sich von der Psychiatrie zu lösen. Ihr Gegenüber endlich selbst die Unverbindlichkeit und Unabhängigkeit zu lernen. Diese Abhängigkeiten und Erklärungen der Abhängigkeiten ja dazu führten das bei mir nichts mehr ging und ich es anders als andere sah. Und dann sagt dir die Psychiatrie wer du bist und sagt dir wer zu dir passt, weil du so bist. So bist, wie ich gar nicht bin, sondern sie mich kennenlernten, aber sie mich eben nie vor der Zwangserkrankung kannten, also sollte ich in ihren Augen ein ganz anderer werden. Sie haben nie gesehen wäre ich wirklich bin oder wer ich wirklich geworden wäre.

Freitag, 19. April 2013

Mit 32 Jahren kann man sich konzentrieren. Ist man ein erwachsener Mensch.

Was soll schon kommen, was soll noch passieren?
 
 
 


 

Donnerstag, 18. April 2013

Wohin des Weges?

Vollblutnarzisst. Narzisstisch nach vorne schreiben. Rocken oder was auch immer. Womit rocken? Ziemlich behindert. Immerschon und dennoch muss es irgendwo hingehen. Welchen Weg soll man machen? Welchen Weg will ich ziehen? Ich könnte alles, wenn ich wollte. Was will ich machen? Ich will die schönste, die klügste, charismatischste Ehefrau. Diese Frau will ich lieben, diese Frau will mich lieben, ein Leben lang und für immer, ist doch klar. Nur diese Frau für meine unsere Ewigkeit. Der Rest ist dann egal. Nur diese wahre Liebe eben. Einfach nur diese echte Liebe, diese ewige Liebe mit der tollsten Frau.
Muss der Tim auch toll sein. Bin ich jetzt einfach mal überzeugt davon, dass ich toll bin, also muss ich auch der tollste sein, wenn meine Frau das doch auch so sieht, das ich der tollste für sie bin, also muss ich der tollste sein, denn auch sie ist ja der tollste. Soviel ist klar, aber ich war nicht immer sicher was das angeht. Ich war nicht sicher, ob ich wirklich der tollste bin. Ich hatte immer Zweifel, der Timmi war immer klein. Jetzt weiß ich es, ich bin der tollste und ich will die tollste. Doch leider etwas zu spät. Denn die tollste Frau sieht das nicht so. Die tollste Frau will doch tatsächlich noch einen tolleren Mann. Sie muss sich irren. Das kann gar nicht anders sein.
Doch eins ist klar, wir sind die Tollsten, doch sagen darf man das ja öffentlich nicht. Selbst wenn man von Natur aus Vollblutnarzisst ist. Zu spät für immer erkannt. Und jetzt sagen mir die Leute, ich sei nicht toll genug. Ich müsse mich irren. Doch lag der Irrtum daran, nicht schon in der Vergangenheit erkannt zu haben, dass man den Tollsten sicher überzeugt ohne Zweifel hätte durchziehen müssen. Also und das ist das Schlimme, will meine Frau auch noch den Vollblutnarzissten, der keine Zweifel hat und irgendwie kotzt mich das an. Und irgendwie ist das geil. Doch dann kotzt es mich wieder an, denn ich kann nicht immer toll und perfekt sein. Auch ich bin mal in Zweifel und sentimental. Was ist dann? Was bin ich dann? Und sie rockt dann, hat selbst keine Zweifel und tanzt weiter. Zieht sich Beats rein, macht einfach weiter, während sich bei mir alles auf links dreht. Ich dann nur noch weinen kann. Klar, der Narzisst bleibe ich von Natur aus. Doch dieser Narzisst ist dann nicht zufrieden und dann drehen sich die Spiegel ins Unglück. Die Spiegel verfratzen und er hadert mit dem Schicksal, er kommt dann nicht mehr einfach so weiter und mit.

Mittwoch, 17. April 2013

Selbstbewusstsein - Psychose - Depression - Panik

Guck dir dich selbst an. Was hast du denn schon hinter dir? Was hast du denn erlebt? Wo musstest du denn durch? Ok, da kannst du nichts für, aber du hast doch Pillepalle hinter dir. Ich soll ein Sensibelchen sein, ein Weichei, eine Heulsuse? Alter was weißt du denn? Was hängst du dich aus dem Fenster? Schreist du nach Strafe? Alter, lege dich nicht mit mir an. Ich werde dir Unglück bringen, wenn du mich verurteilst.

Der Weg

Ich bleibe wie ein Tier. Ich kann es nicht ändern, das Bein ist einfach ab. Was hilft es in die Luft zu gehen? Der Hund verpasst sich da wohl selbst eine Zwangsjacke und bleibt ruhig.
So manchen würde ich am liebste umbringen. Geht aber nicht. Ich muss damit leben, dass ich nicht DAS Charisma habe, nicht DEN Erfolg habe, nicht derartig das Geld habe. Und ich muss damit leben, dass erfahrene Personen meinen, dass charismatische Frauen, solche Männer heiraten. Warum so einen Mann? Weil er Geld hat? Weil er selbst charismatisch ist? weil er reif ist? Erwachsen ist? So männlich ist? Weil er einen Anzug trägt, mit Schlips und Kragen? Weil er einen Aktenkoffer oder einen Rollie hat? Weil er sich busy auf Flughäfen rumtreibt? Weil er ständig das Telefon am Ohr hat und mit seinem Notebook die Aktien checkt? Ja, dieser Mann ist busy. Er ist im busy und das ist sexy. Meine Frau steht da drauf. Dieser Mann hat die Welt im Griff. Dieser Mann hat sein Leben in den eigenen Händen. Dieser Mann ist auch noch Gentleman. Er hat gute Umgangsformen. Er weiß sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Er geht gerade aus. Er macht seinen Weg. Er sieht was wirklich elementar ist. Dieser Mann konzentriert sich ganz automatisch auf das Wichtigste im Leben. Er macht Geschäfte, verhandelt. Er hat Geschäftspartner, auch Freunde. Er trifft sich im Restaurant und pflegt Kontakte. Mal in Köln, Berlin, dann wieder New York und London. Dieser Mann ist einfach nur geschäftig, er ist busy. Nicht weil er busy sein will, das hat sich einfach so ergeben. Warum sollte er auch rumträumen und in Cafés und auf Parties rumhängen und rumtanzen? Dieser Mann ist schlicht und einfach konzentriert.
Auch ein bisschen Kultur. Er sammelt Kunst, er geht auch mal ins Theater oder ins Kino. Und einen Lieblingsfußballverein hat er auch, aber all das ist nicht wichtig. Denn was soll man auch sonst tun, als Karriere zu machen. Das eine ergibt das andere. Er ist ein gefragter Mann, ein gefragter Mensch. Immer gibt es was zu tun, aber er ist nur selten gestresst. Mit Jugendkultur und Jugendwahn hat er nichts zu tun. Er ist davon abgegrenzt und getrennt. Er hat mit Drogen nichts zu tun, musikalisch nicht sonderlich verloren und deep. Dieser Mann aber grenzt sich ab und hat seinen festen Standpunkt und da bleibt dann eben nur noch das busy buisness und zwangsläufig Anerkennung, Erfolg, Geld und Glanz. Die Menschen mögen das. Besonders die Frauen. Dieser Mann geht höflich seinen Weg und kann sich abgrenzen. Er kann trennen und hält die Sehnsüchte aus. Er kann damit umgehen, er kann trennen. Er heult nicht rum. Dieser Gentleman geht seinen Weg, er kennt sich aus. Alles ergibt sich. Er schlägt selten über die Strenge. Er achtet jeden Menschen, er scheint fast perfekt. Dieser Mann sieht gut aus, sieht adelig aus. Er ist eitel, der Herrgott hat es gut mit ihm gemeint. Dieser Mann verliert sich nicht, er findet immer einen Weg.

Schickes Mädchen

Ich kaufe mir einfach ne RayBan-Sonnenbrille. Diese hundert Euro ziehe ich doch locker aus der Tasche. Macbook hole ich mir ebenso. Alles überhaupt kein Problem. Gehe ich einfach in den Laden rein, wo es sowas gibt und dann kaufe ich mir den Scheiß. Genauso wie ich ohne weiteres in dem schönen REWE einkaufen gehe und nicht bei Aldi oder LIDL.
Schick ist mein Mädchen heute wieder. Mit dem ICE ist sie natürlich angereist und nicht mit einer Mitfahrgelegenheit. ICE fahren ist doch viel schöner. Alles überhaupt kein Problem. Ich kenne das gar nicht anders. Sie ist ein schickes Mädchen, doch sie selbst sieht das ganz anders. Sie hatte nie existentielle Sorgen. Sie kennt das nicht. Bester Tabak, bestes Bier. Immer ca. 50 Euro im Portemonnaie. Schickes Mädchen. Ganz schön eitel. Nur das Beste sieht sie überhaupt. Alles überhaupt kein Problem. Ästhetisch muss es ganz einfach sein. Mehr nicht, der Rest schließt sich ganz einfach aus, sieht mein Mädchen gar nicht. Schicker shit, bester shit, high-end shit, high-quality shit. Schicker aalglatter shit. Aber sie selbst hasst aalglatt. Sie  selbst checkt das gar nicht mehr. Hat da kein Bewusstsein für.
Egal. Scheiß drauf. Sie tickt nicht mehr ganz sauber. Worüber rege ich mich auf? Weil sie es nicht checkt und sie nicht checkt, dass sie es nicht checkt. Sie steht da und checkt nichts mehr. Das regt mich auf. Da kann ich ausrasten und sie checkt immer noch nichts. Ihre sorgenfreie Kindheit dauert einfach entschieden zu lange.

Dienstag, 16. April 2013

Störfaktor Mädchen

Verstört waren wir beide und daher meine Angst. Daher meine Zweifel und Eifersucht, denn wenn wir aus der Störung heraus flirten, dann flirtest du ja weiterhin. Du hörst nicht auf, weil du keinen klaren Standpunkt hast, weil du keine klare und fixe Stellung beziehen kannst. Auch für dich geht es rauf und runter, dreht es sich  und du kämpfst mit deiner Umwelt, mit deinen Gedanken und Gefühlen und solange du nicht klarkommst oder du damit nicht aufhören kannst, können wir uns nicht sehen, können wir uns nicht anschauen.
Wir waren beide gestört und allmählich kommt man dadurch, denn allmählich beziehe ich einen klaren Standpunkt. Ich komme raus aus der Störung. Mein Selbstbewusstsein wächst, meine Worte werden klarer und präziser. Ich bin weniger verstört. Wir reden wieder über das gleiche und nicht mehr aus den Tiefen. Das Leben wird leichter. Ich kann mich besser konzentrieren. Ich kann meinen Standpunkt auch verteidigen, wenn ich will und ich verteidige sogar deinen Standpunkt, den du nicht einmal hast, leider.
Drei Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen. Wir sind reifer geworden. Ich bin erwachsen geworden, stärker, selbständiger und unabhängiger. Leider zu spät für dich. Drei Jahre habe ich dich verteidigt, drei Jahre habe ich dich aber auch bekämpft und noch viel mehr andere nekämpft. Es hat gut getan, sich nur noch auf dich zu konzentrieren, dass macht die Variable zur Konstanten, selbst wenn sie weitesgehend unbekannt bleibt. Und all die anderen beschreibenden bzw. erklärenden Variablen aus meinem persönlichen Umfeld fallen einfach weg. Sie sind nicht mehr wichtig, ich machte sie alle unwahr und bezog meine fixe Stellung und siehe da, ich habe nun meinen eigenen selbstbewussten Standpunkt.
Das war und ist auch immer noch schmerzhaft, doch scjon heute hat es sich gelohnt. Selbst wenn ich einiges aufgegeben habe und noch weiteres existentiell wichtiges in Zukunft verlieren kann. Doch für meine Balance, für meine Haltung und für meine eigenen Augen war das sehr wichtig. Siehe da, er kann wieder sehen und es hat sich nicht viel verändert. Ich trage immer noch Baggypant. Aber heute gibt es auf einmal Smartphones.

Montag, 15. April 2013

Androgyn

Man sieht nicht schlecht aus. Es hätte mich schlimmer treffen können, aber das was man ein Bild von Mann nennt bin ich nicht gerade. Ich bin blond, bartlos, fühle mich nicht gerade hart, eher weich und ich mag dazu eher Frauen, die Kanten haben, also auch eher androgyn sind. In aller Regel ist diese Frau dann härter als ich, so dass ich noch weicher werde. 

Ich bin nicht dieses Ideal, aber wer ist das schon. Ich konnte das auch immer gut akzeptieren, eigentlich. Doch dann habe ich eben meine Frau verloren und wusste dann nicht mehr zu kompensieren. Ich bin interessant, nicht gerade langweilig, aber es hat nicht gereicht. Ich muss damit leben.

Meine Frau fährt zudem auf MacBooks ab, trägt RayBan-Sonnenbrille, trinkt Heineken, Rothaus und Almudler. Sie schmückt sich gern mit schönem teurem Kram. Ich kann das nicht verstehen, dabei ist sie doch so intelligent. Sie hat eben etwas mehr Glück gehabt.

Und dann das Genderding, die Geschlechter. Eigentlich sehe wir es alle gleich, haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und doch sieht eine Frau eben ganz anders aus. Sie kleidet sich ganz anders, sie schminkt sich. Ein Mann tut das nicht. Das Genderding ist ein Wunder und ich tue mich schwer damit, anstatt es einfach zu akzeptieren. Ich habe keine Problem mit Frauen, aber dieses Wunder Mann/Frau stört mich. Ich komme da nicht weiter. Dieses Problem ist unendlich und es macht eigentlich nie Sinn. Und zum Schluss kann man das Wunder einfach abhaken und man ist nicht schlauer als vorher, sondern genauso schlau wie zu Anfang oder wie noch zu Kindertagen. Sowieso hätte auch die Frau Problem damit, das zu verstehen, wenn sich die Frau diesem rätselhaften Wunder stellen würde. Das Ding ist aber, das ich dabei schnell eifersüchtig werde und mich verliere in diesen wundersamen Gedanken. Dabei ist es wohl eigentlich ganz einfach. Es bleibt zwar besonders und Mann und Frau leben getrennt und Gleichgeschlechtliche eben homogener, doch der Mann wie auch die Frau streben wohl nach Vereinigung, nach Symbiose und Aufhebung ihrer Geschlechter. Das Getrenntsein aufzulösen.

Ich will verstehen, aber da gibt es nichts zu verstehen. Es ist einfach so. Wenn es da was gebe, hätte man wohl davon gehört und die Welt würde dann anders ticken. Als gebe es eine Bewusstseinsrevulotion, aber die hat es nie gegeben. Ja, viele Moslems packen ihre Frau in ein Kopftuch und da ist eben auch was dran, das unsere Geschlechter unterschiedlich sind, aber eigentlich ist das dann doch wieder voll egal. Ist eben so und mehr kann man sich eigentlich nicht dabei denken. Ja, gibt Unterschiede, aber es ist banal, das wusste man auch schon im Kindergarten. Und was nutzt mir das Wissen über die Geschlechter, wenn sich danach in aller Welt nichts ändert?

Es ist ein Wunder. Genauso wie die Gestirne und das Universum ein Wunder sind. So wie die Geburt ein Wunder ist, so sind auch die zwei sich unterscheidenden Geschlechter ein Wunder. Sie sind etwas Besonderes, ja, aber es ist genauso auch banal. War doch schon immer so gewesen und ist nie etwas Neues gewesen. 

Es geht um keine Rollenverteilung, sondern einfach darum, dass wir uns wahrscheinlich anders fühlen in unseren Körpern. Wir haben auch andere Stimmen und daraus abgeleitet ergeben sich andere Muster. 

Auch ich lege Wert auf Geschmack und auf mein eigenes gutes Aussehen, aber viele Frauen machen das nochmal anders und eine Frau sieht den Mann auch anders. 
Ich selbst dachte es reicht, gut auszusehen, aber für eine Frau gehört oft mehr dazu. Für viele Frauen soll ein Mann auch nach einem Mann riechen, wie ein Mann gebaut sein. Einen Bart haben, eine maskuline Stimme haben, ein Rocker sein. Viele Frauen sehen dann gar nicht mehr, dass auch ein Mann Schwierigkeiten damit hat, sich durchzusetzen und Standhaft zu bleiben oder zu werden. 
Meine innere Stimme, die in meinem Kopf muss auch genauso kämpfen, wie die in einem Frauenkopf, aber viele Frauen glauben dann, der Mann sei das immerstarke Geschlecht  als sei das Standard und in die Wiege gelegt. So schaut sich so manche Frau genau nach so einem Typus um, der ihrem Ideal entspricht. Wie sie ihn aus dem Fernseher kennt, aus Büchern, aus der Musik oder wie sie ihn als einen Vater kennengelernt hat.

Diese Frau weiß zwar auch, das auch Männer mal Kinder waren und das kann sie auch so hinnehmen. So mancher derer gehört zu ihrem Freundeskreis, aber dann muss es eben doch als Lebenspartner dieses Männerideal sein und dazu gehöre ich einfach nicht. Damit muss ich leben, damit bin ich nicht geboren worden. Ich habe andere Qualitäten. Ich bin intelligent  sehe jungenhaft gut aus, habe Charme und Charisma, ich habe Tiefe und Witz, bin selten langweilig, eigentlich immer interessant. Ich bin androgyn und nicht dieses Männerideal und damit muss ich klar kommen.


Allerdings liebe ich nunmal gerade diese Frauen, die nicht auf den Jüngling abfahren. Meine Frau braucht den selbstbewussten Mann, der auch ein bisschen Arschloch ist. Meine Frau hat klare Vorstellungen und Ideen von ihrem Mann und in dieses Bild oder Schema passe ich nicht. Ich habe zwar alles, aber entspreche eben nicht diesem Puzzlestück. Das ist mein Pech. Was kann ich also tun? Soll ich mir eine Bassstimme zu legen oder sowas wie einen Bart zulegen oder mir die Haare Schwarz färben? 

Ich muss eben damit leben, dass ich nicht dieses Männerideal bin. Noch nicht erwachsen geworden bin, noch nicht die Reife habe, noch nicht das Selbstbewusstsein und das Durchsetzungsvermögen habe und vielleicht ändert sich das auch nie, doch damit muss ich eben leben.

Raus in den Film des Lebens

Schau sie an. Geh nach vorne. Kehre die Augen raus. Wir lernen uns kennen, aber dann gehen wir auch wieder getrennt, das ist so, ist so zu akzeptieren und zu respektieren. Klar, ist man frisch verliebt, dann hängt man aufeinander rum und will immer bei einander sein, doch dann geht das Leben eben weiter. Weiter im Programm.
Du klammerst, kannst nicht ohne sein, aber bist ständig ohne. Irgendwas machst du falsch. Du klammerst, engst ein, bist symbiotisch und kannst nicht loslassen. Zwar bist du ständig alleine, aber kannst alleine nichts machen. Du musst klammern, es ist wie ein Zwang.
Geh mal raus, raus aus dir. Schaue dich um. Lasse es nicht so nahe an dich herankommen und bleibe bei dir. Tim schreit, Tim bekommt kaum Luft. Er ergreift seine Initiativen nicht. Er lebt nicht, er ist nicht frei und doch nimmt er sich jede Freiheit. Er nimmt sich alles raus, aber er lebt nicht, er lebt nicht nach vorne, lebt nicht im jetzt. Er hat keine Ängste und doch zieht da irgendwas an ihm. Ängste hat er keine, aber er will nicht verlassen werden, in keiner Sekunde. Er hält fest.
Drehe es doch mal um? Wer kann dir überhaupt etwas sagen? Ist doch überhaupt niemand mehr da, der überhaupt noch etwas feststellen kann. Drehe den Spieß um, drehe um was man dir andichtet und einredet. Diese Leute, die dir ständig sagen wer du bist und dann auch noch sagen, lebe mal frei und selbstbestimmt. Die sagen, lebe dein Leben jetzt, aber dich in die absolute Lähmung fixiert haben.
Drehe alles um. Könnte auch ich euch sagen, wer ihr seid. Könnte auch ich fixieren und euch kategorisieren. Ich habe da keinen Nerv mehr zu. Und doch kann man euch nicht das Maul stopfen. Ihr lasst keine Ruhe, dabei lasst ihr mich in Ruhe. Immer seid ihr da, verurteilt mich, sagt mir wer ich bin und was ich haben kann und was nicht.
Und der kleine Timmi kann das nicht, er hat das nicht, er sieht das anders und so lange er das so sieht, wird er seine Traumfrau nicht haben können, denn der kleine Timmi ist immer verzweifelt, ist immer so alleine, also muss der arme Timmi betteln, klammern und schreien. Sollte sich das nicht ändern, kann er die Perspektive nicht drehen, wird das nie was werden mit einer charismatischen selbstbewussten Frau, denn die kann kein kleines Kind am Hosenbein gebrauchen, nein. Also Timmi, bleibe einfach der du bist und du wirst nichts ändern müssen, dann kommen irgendwann nette Menschen und wir werden alle zufrieden und glücklich sein. Also Timmi, so sieht es aus. Hör auf deinen Vater, auf die Psychiatrie und dann gibt’s eine nette Frau.
Spieß umdrehen? Keine Frage. Der Timmi lebt alleine, sorgt für sich selbst, schaut aus sich heraus und sieht das Leben. Nicht ein Fokus auf irgendwas. Keine Konzentration auf einen Punkt, sondern aufs Leben, das dann einfach läuft.

Sonntag, 14. April 2013

Der abgefuckte bekommt die große Liebe. Der nicht abgefuckte muss dann die Nette heiraten

Sie sagen nicht, dass du falsch spielst, aber sie sagen, dass du mit der falschen spielst. Ich solle meine Beuteschema ändern, mir eine Nette suchen. Sie soll auch hübsch sein. Und die andere ist auch nicht böse, aber sie spiele ein anderes Spiel, brauche einen anderen Spieler. Sie brauche den Abfuck, den abgefuckten und keinen Netten.
 
Sie sagen, ich spiele das Spiel mit der Falschen und jene Frauen würden nie ernsthaft in das Spiel eingreifen. Jene Frauen spielen abgefuckt, spielen härter. Sie haben eben ihre Gründe und sind deshalb nicht böse.
 
Niemals werde ich das Spiel abgefuckt spielen und ich habe mich in meiner Traumfrau auch nicht geirrt. Aber sie legen fest, dass jene Frauen, diese auratischen Frauen eben auf ein anderes Spiel abfahren. Diese Frauen sind auch nicht böse, diese Frauen oder diese Menschen sind auch nett, ebenso nett. Doch diese Frauen brauchen den abgezockten Spieler, dabei spielen sie durchaus ähnlich.
 
Der Vater, der Therapeut, der Psychiater sagt, das du nicht falsch spielst, aber du würdest mit der falschen spielen. Im Grunde ist das uninteressant. Doch diese Konstanten und Variablen spielen eben mit rein in das Modell. Ein Luftmodell. Doch es sind zu viele, die behaupten, das ich mit der falschen spielen würde und ich nicht die Nervenstärke für diese Art von Frau hätte.
 
Gegen mein Spiel ist nichts auszusetzen. Ich spiele perfekt, doch wenn meine Frau anders spielt oder abgefuckt ist, dann hat mein Spiel keine Chance. Ich spiele perfekt und sie muss bloß kooperieren und wir müssen uns koordinieren, aber meine Frau lässt sich nicht koordinieren. Sie hat einen eigenen Kopf, auch sie spielt perfekt. Und sie ist auch nett, aber ein wirklich nette, wie die Psychiatrie sie gerne hätte, würde dann kooperieren und man würde zusammen koordiniert handeln.
 
Doch meine Frau tickt eben auch für sich und das muss man so hinnehmen.
Und am Ende kooperiert dann doch jede, schert dann doch ein, weil sie Torschlusspanik bekommt. Doch bis dahin macht sie eben ihr Ding und lässt sich nicht koordinieren. Erst mal wird sie nicht kooperieren. Macht erst mal abgequält ihren Scheiß. Klar, das machen wir alle irgendwie, aber sie ganz besonders. Niemand soll sie haben und es stimmt, die Liebe besitzt nicht. Sie hat eben ihren eigenwilligen Kopf. Wer soll das verstehen und so will sie im Spiel dann zum Schluss doch gezwungen werden. Aus lass mich in Ruhe, ich bin höflich abgefuckt, wird dann nimm mich, nimm mich ein.

Ihr Mann soll ihr Spiel verstehen und nicht einbrechen. Alles dreht sich nur um ihr eigens eigenwilliges Spiel, das doch so einfach ist, aber alle brechen ein. Man muss eben auch ein bisschen Arschloch sein, nicht schwach werden und dahinschmelzen, das ist ihr Spiel. Ziemlich einfach. Einfach nur kennenlernen, mehr braucht es nicht und sich dann verlieben, gern haben, heiraten. So bleibt sie bis dahin, bis das einer checkt in ihrer Aura, in ihrer Distanz und quält sich durchs Leben. Lernt, studiert, arbeitet, macht ihren lustigen Scheiß.

Sie spielt in Distanz und Abgrenzung. Sie macht ihr Ding, ist wild, hat ihren Kopf. Eigentlich braucht sie jemanden, aber sie will dann doch besser niemanden. Sie spielt höflich, jeder bekommt so seine Chance, aber sie bleibt auf spielerischer Distanz und ihr Spiel ist ganz einfach. Sie hat einen ganz einfachen Code und doch bekommt sie niemand. Erst mal und vorher noch muss sie schwer enttäuscht werden.


 

Don't cry. Work

Immer sowas wie Rücksicht auf Psychose genommen. Auf Wirkungen geachtet. Auf Auswirkungen, auf Nachwirkungen.
Ist das verrückt? War ich zu extrem? Wird der andere jetzt psychotisch, weil ich das gesagt und getan habe? Weil ich es aus der Balance brachte? Ey Alter, scheiß drauf. Da kräht kein Hahn nach. Geht weiter. Ein scheiß auf die Auswirkungen von dem, was du im Netz machst. Die anderen schlafen sowieso locker ein. Du bist nicht so derart besonders, dass sich die Leute da einen Kopf machen würden, nur weil du dieses oder jenes getan, gedacht oder gesagt hast. Auch ist es nicht scheißegal, aber es löst in anderen keine Psychose aus. Hättest du gerne diese Massenpsychose?
Mach was du willst, sag was du willst und komme selbst darauf klar. Du kennst deinen Weg in die Psychose, aber es ist bloß dein eigener Weg dahin. Die anderen schlafen ja doch in Seelenruhe ein und weiter. Ein Scheiß drauf. Nix passiert und es geht eben weiter.
Ich bin kein Heiliger, aber ich habe eine unnötige Rücksicht genommen, denn all das worauf ich Rücksicht nehme, existiert ja doch nur in meinem Kopf. Andere schütteln den Kopf, zeigen dich vielleicht an, finden es lustig oder amüsant oder drehen sich ab, aber dann geht die Scheiße eben weiter. Was hast du denn gedacht? Ja, also ich kann nicht schlafen, liege wach und werde wahnhaft, werde psychotisch. Keine große Sache, aber könnte auch ein Grund sein, zum Märtyrer zu werden. Viel Spaß und gute Nacht.

Lange Basis ziehen

Gewöhnlicher Tim. Nichts Besonderes. Einfach nur Tim aus Köln und Bünde. Was die anderen sehen? Ich weiß es nicht. Was die anderen objektiv oder rein subjektiv an mir sehen und fühlen? Ich werde es nie erfahren. Ich bin eben einfach Tim. Kein Asi, nicht dumm, nicht verrückt, kein Spinner, kein Stalker, nicht uncool oder was auch immer ich auch befürchten könnte, aber ich bin nicht derart besonders, wie ich es vielleicht gerne hätte. Auf der Straße dreht sich niemand nach mir um und die Leute machen sich auch keine besonderen Gedanken oder Gefühle um mich. Ist nicht so. Die Besonderheit und die Bedrohung und Befürchtung ist einfach nicht wahr.

Samstag, 13. April 2013

Air des Managers

Damals per Zwangseinweisung in der Psychiatrie gelandet und dann nicht mehr rausgekommen. Erst durch die Psychiatrie kam die Störung und ich brauchte immer mehr von dieser Psychiatrie. Die Psychiatrie ist das Problem. Ich konnte meinen "Adel" der Selbständigkeit nicht wieder herstellen. Ich wurde sogar fasziniert von der Störung. Die mich aber erst durch die Behandlung über Dritte überhaupt erst faszinierte.

Heute will ich diesen Adel wiederherstellen. Wahrscheinlich werde ich dafür mindestens ein halbes Jahr schweigen müssen. Dann kann ich meine Selbständigkeit wiederherstellen und den Psychiater und Therapeuten endlich verbannen und auflösen. Wieder selbst Herr meiner selbst und Lage werden. Und meine Air des Managers zurückbekommen, die ich auf Dritte, auf die Psychiatrie und meine Traumfrau auslagerte.
 
Ich habe meine Air abgegeben und wurde zum armen Patienten. Das therapeutische Gespräch wurde zur Normalität. Ich kannte mein Leben vor der Psychiatrie nicht mehr. Ich nahm Hilfe in Anspruch, die alles nur noch schlimmer machte und auch auf die Spitze trieb.

Heute weiß ich, dass die Psychiatrie kein wahres Hilfsmittel ist. Ich selbst kann es nur biegen. Mein eigener Wille und ähnliches. Leider ist es für meine Traumfrau zu spät. Ich habe die Psychologie über die Psychiatrie lieben lernen müssen und machte mich damit zum Weichei, zum Sensibelchen. Ich habe mit der Psychologie gespielt und kokettiert, geflirtet, bis ich damit Schiffbruch erleidet habe.
Wäre ich immer ohne die Psychiatrie gegangen, wäre es auch zum Schiffbruch gekommen, aber ich wäre ein ganzer und adliger Mensch geblieben.

So musste ich immer jammern, musste immer Papa-Psychiatrie kommen und den armen Timmi richten. Hätte er es gewollt, selbst einen Weg zu gehen und hätte damit Erfolg gehabt, wäre eine R. jetzt meine Frau.
Die Air des Self-Managers wäre mir geblieben. Ich wäre stark, selbstbewusst. Hätte Lösungen und müsste nicht jammern. Meine Air wäre immer geblieben. Heute weiß ich, dass es das Schicksal gut mir meint und ich so wie es gelaufen ist, sogar keine andere Wahl habe, als auf die Psychiatrie zu scheißen. Der Ärger und die Wut ist extrem und vor allem leider zu spät.

Der Respekt für Timmi kommt zu spät. Timmi brauchte immer Hilfe, obwohl er sie nicht brauchte. Das Schlimme bleibt, dass die Psychiatrie ihre Hilfe auch noch verteidigt und so kann es kommen, das man nie rauskommt aus der Psychiatrie.

Schweige und verweigere jede Hilfe für mehr als ein halbes Jahr und die Psychiatriewunde wird geschlossen sein. Es wird zu Erfolgen kommen, zu wahrer Selbstbestimmung, zur Air des Managers. Aber leider und das sollte nicht zum Heulen sein, ist es für meine Traumfrau zu spät.

Existenzangst und Superstar. Blockierte Energie, aufgestauter Wille


Ich lerne nicht für das Studium, aber mir rennt die Zeit davon. Meine Traumfrau will einen Superstar, ist doch klar und ich würde ihr das auch gerne bieten, aber ich bekomme die Kurve nicht. Meine Traumfrau hat auch Probleme, aber ich kenne ihre nicht. Bewusstseinstrom und eigentlich fällt mir  nicht viel ein. 
Wäre gerne der Künstler geworden, aber dafür wird es schwer. Was bleibt? Keine Ahnung. Wohl der gelernte Industriekaufmann. Wohl ewig in der Psychiatrie. Ey Tim, kennst du den freien Willen? Stelle dich, blockiere dich, stemme dich dagegen. Mach dein Ding und dein Leben. 


Das Unglück gibt es auch, aber es kann auch weitergehen. Mache ich eben mit Schmerzen weiter und lache mich niemals tot. Ich drehe das, ich wende mich ab. Ich schreibe mir meine Geschichte und lache mich niemals tot, aber werde in Zukunft hoffentlich mal Konsequenzen ziehen. 

Wird schon werden und hinterher ärgerst du dich. Der Druck ist groß und ich habe nichts gegen den Druck, kann ihn aushalten, aber tue nicht viel. Das ist das Problem. Der Ärger und die Wut um Bewusstseinsstürze. Die Angst des intelligenten Menschens oder wie Frauen sagen würden, vielleicht ein Männerstolz, ein Egoding, aber daran denke oder glaube ich nicht. Schließlich weiß ich es auch besser und man muss nur ein halbes Jahr warten, dann widersprechen sie sich selbst. Scheiß Spiel.

Meine Traumfrau sehe ich vielleicht sogar wieder, aber was nutzt es mir, wenn ich die zweite Chance nicht bekomme. Sie wird verzeihen, es wird ihr nicht wichtig sein, aber sie verliebt sich eben nicht. Mag Gründe geben. Vielleicht einfach nicht selbstbewusst genug für sie, nicht die Aura und das Charisma des Erfolgs. 
Scheiße ich nicht drauf, sollte ich dran arbeiten, aber alles nicht so leicht, wenn man nicht weiß wohin in dieser Welt. Wenn ich nicht weiß wohin, mit meinem blockierten Willen.

Donnerstag, 11. April 2013

Punkt 3

Laut Richard Wiseman verfügt eine charismatische Person über drei Eigenschaften:
  1. Emotionen werden von ihr sehr stark empfunden.
  2. Sie ist in der Lage, auch andere Menschen derart starke Gefühle erleben zu lassen.
  3. Sie ist resistent gegenüber Einflüssen anderer charismatischer Menschen.

Mittwoch, 10. April 2013

In der Vergangenheit gibt es unendlich viele Möglichkeiten, die wieder unendlich viele Möglichkeiten aufweisen. Ewig nach vorn oder zurück?

Besser ewig nach vorn und etwas aufbauen. Fast wie ein Management. Organisieren, planen und in der Wirklichkeit erfolgreich werden. Mit der Kunst? Mit einer Idee? Ein Geschäft immer wieder durchziehen und am Markt funktionieren. Mit der Kunst oder womit?
Ein Geschäft aufbauen. Es gibt viele Möglichkeiten. Doch besser eine ergreifen, anstatt in der Unendlichkeit der Möglichkeiten unendlich zu verlieren. Doch was? Womit? Man sollte etwas können.
 
Ist man doch in der Lage ökonomisch und elegant zu denken. Woran haperts? Ist es das Handwerkszeug? Nichts gelernt, um es ökonomisch umzusetzen?
Ich will keine Aktien handeln, ich will kein Banker, kein Manager sein, aber dennoch auf dem Markt sein und strategisch denken. Ich will nicht in die Wissenschaft. Was will ich leiten? Was soll funktionieren? Was in Wirklichkeit überführen, was umsetzen? Bilder, Ideen?
 
Ja, ausdrücken kann ich mich. Ich kann schreiben und erklären. Doch womit will ich glücklich werden. Womit jeden Tag aufstehen? Woran arbeiten? Was lenken und steuern?
Ich stehe morgens auf und dann soll das laufen, dann will ich glücklich sein und an etwas arbeiten. Ist es eine Entscheidung dazu? Eine Entscheidung zum glücklich sein?
Geschäftsleute sehen so glücklich aus, sehen so charismatisch aus. Will auch ich so glücklich und durchstrukturiert sein oder immer der zerstreute Versager bleiben, der auch noch dazu das Unglück gewählt hat.
Ich denke man kann glücklich sein. Glücklich in der Selbständigkeit, in der Liberalität mit Fortschritt und Wachstum, aber man muss wohl dazu etwas hinter sich lassen. Nämlich das man nie so werden wollte, wie diese Arschlöcher und Idioten. Also was willst du tun?

Dienstag, 9. April 2013

Sehnsucht ewige Ehe

Wie ich den Zustand ändern kann? Dafür brauche ich dich nicht, dafür brauche ich euch nicht. Da gibt es keine Hilfe, denn dieser Zustand ist unveränderlich, solange du nicht da bist. Der Zustand ist das fehlende Stück. Mit dir bin ich ganz, aber du willst eben nicht und so muss ich mich in dir geirrt haben. So müssen alle wohl Recht haben, dass ich mich in dir getäuscht haben muss. Täuschend echt und wahr getäuscht haben muss. Und jeder sucht oder hat irgendwann sein fehlendes Stück gesucht und manchen fehlt vielleicht doch einfach nichts und es läuft. Und andere gehen über das Gefühl hinweg. Ficken oder machen Karriere. Das Gefühl kommt und geht. Ist nichts besonderes.
 
Konzentriere ich mich doch besser auf das Leben und fange etwas damit an. Baue etwas auf. Richte meinen Blick auf etwas anderes. Mache mein Studium, mache Karriere. Wir alle kennen doch solche Kinderkrankheiten. Damit muss man einfach umgehen können und lernen. Dann läuft das, dann wird man schon glücklich werden.
 
Perspektive, Wandel, Standpunkt. Was kann das Gefühl befriedigen und man weiß schon, dass es das nicht gibt, also lebt man damit. Lebt man damit tödlich.
Und manchmal vergisst man diese Sehnsucht. Das kann glücklich sein, das kann traurig sein. Vor lauter Trauer die Sehnsucht vergessen. Vor lauter Wut und Aggression vergessen worum es geht. Wieder vergessen, wieder ist es was anderes. Ich kann mich nicht konzentrieren. Kann meinen Blick nicht auf was anderes richten. Kann nicht Studium und Karriere machen. Immer geht es nicht und ich warte auch nicht, doch ich kann meinen schmerzhaften Blick auf dieses Etwas nicht lassen. Es verfolgt mich auch nicht, aber es versperrt die Sicht oder es nimmt den Willen auf die Sicht, wie etwas was Konzentration und Arbeit fürs Studium bedeutet. Dieses etwas will gekillt werden. Dieses Etwas kennt sein Gegenstück, dieses Etwas weiß und es kann nicht davon lassen. Es muss endlich erledigt werden.
 
Kann sein, dass es  mit Geschlechtsreife kam, aber wer weiß das schon genau. Vielleicht wollte man auch nie geboren werden. Aber um Sex ging es nie. Geht um den ewigen besten Freund und Partner. Jemand mit dem man sich immer gut versteht, der immer bleibt oder immer wieder kommt. Dieser ewige Partner, das ist der Traum. War mal da, war schon mal da, aber kam auch schon zweimal nicht mehr wieder. Ob es diese ewige Verbundenheit gibt? Man weiß es eben wohl nie und dennoch heiratet man wohl mehr auf gut Glück und nicht des Wissens wegen.

Montag, 8. April 2013

Spielsucht


Die Anderen denken gar nicht darüber nach. Sie denken währenddessen, aber nicht davor und nicht danach. Keine große Sache. Man hat einfach Bekannte, Freunde und Verwandte, doch davor und danach spielt keiner Gedanken durch. Läuft dann einfach.
Mit Sex ist es ähnlich. Keine große Sache, die Leute machen sich darum keine Gedanken. Sex ist ja nicht verboten. Es kommt dazu und dann macht man es. Gedanken sind Verschwendung und kommen auch gar nicht erst auf oder können verdrängt werden.
Die wenigsten machen sich Gedanken und ich will mir auch keine mehr machen. Denn die Anderen bleiben ja unverbindlich. Es kommt nicht in ihnen hoch. Ich spiele damit, dass sie auch mal so denken wie ich, aber das ist noch nie passiert. Wozu noch weiterspielen?
Die Leute machen sich eben einfach keine Gedanken. Es läuft, es geht nach vorne. Man macht seine Arbeit, sein Studium, sieht fern. Die Gedanken laufen ja doch bloß im Hintergrund.
Die Leute sind abgefuckt. Klar, nett und so, aber niemand macht sich Gedanken danach, niemand kommt ins Grübeln danach und auch nicht bevor sie jemanden treffen. Das ist einfach der Normalzustand. Nicht der Rede wert. Eigentlich ist jeder so.
Die Leute wissen ja auch ebenso wenig, dass du spielst, dass du dir Gedanken machst. Vielleicht denken sie, dass ich mir um Scheiße Gedanken machen. Denken, dass du verrückt bist, was auch immer, aber Gedanken machen sie sich ja sowieso nicht. Also einfach egal. Wäre es auch egal, wenn ich nicht schon so lange nahtlos weiterspielen würde. Und ich weiß, dass das Spiel richtig ist, aber niemals spielt jemand mit. Keiner spielt mit mir. Keine Ahnung wieso.
Die Leute spielen nicht. Würden das Spiel auch gar nicht aushalten. Spielende und ein Schachmatt hat es nie gegeben, was denkst du denn. Die Andern sind anders. Was sollen die Gedanken? So sind die Anderen zwangsläufig immer unverbindlich. Alle, die ich kenne sind so. Ich selbst will ja auch gar nicht spielen, doch was soll ich sonst machen? Und so rocken die Anderen weiter. Decken sich mit Macbooks ein, mit RayBan-Brilen, haben eine schicke Wohnung und so vieles mehr. Ihnen ist es egal, was andere denken und sie tragen auch keine Verantwortung, weil sie ja gar nichts wissen und auch gar nicht spielen.
Andere müssen den ganzen Tag masturbieren, müssen zwangsweise ficken. Andere müssen immer fernsehen. Jeder hat wohl seine Sucht oder seinen Zwang. Wer weiß das schon?
Nicht alle sind so, aber keine Ahnung, was ihnen durch den Kopf geht. Ich weiß es nicht, aber ich finde andere zum kotzen. Und andere finden mich zum kotzen. Da kann man eben nichts machen.
Und dann kommt ein Freichels um die Ecke und will dir klar machen, dass Andere anders ticken, dass R. unverbindlich war und ist. Doch was ist das für eine Aussage? Denn das sind die Anderen doch ebenso. Will er mir was klar machen? Im Grunde nicht wichtig, aber er soll seine scheiß kölschen Finger von ihr lassen.
Der Tim der spielt nur und er spielt wahnsinnig und auch ziemlich genial, aber so lange keiner das Spiel sieht, wird es keiner würdigen und es soll auch niemand abfeiern, denn ich selbst will einfach nur opiatische Ruhe. Lasst mich in Ruhe. Scheiß Gedanken, scheiß Geister. Ja, ich bin schlau, aber was nutzt es mir, wenn mir meine Frau davon läuft, wenn ich meine Frau nicht für mich begeistern kann? Wenn meine Frau mir auch noch einen Strick daraus drehen muss und wenn mein Frau so dumm sein muss, weiter auf die Kacke zu hauen.
Und dann kommen wieder die Anderen oder kommt die Psychiatrie, kommen Freichels, kommt Demirtas, die sie dann mystifizieren müssen, die sie heilig sprechen, aber dann doch für eine normale Hure halten. Was sie sehen geht mir auf die Nerven und sowieso kann ich es auch wieder drehen, aber was wollen sie eigentlich sagen? Wenn sie sowas wichtiges zu sagen haben und erklären wollen, klar machen wollen, warum greifen sie dann zu solch abgefuckten Mittel? Warum? Weil auch sie Idioten sind, aber das kann ich eben nicht mehr beweisen. Kann ihnen auch nicht mehr auf die Fresse hauen.
Also rocken die Anderen weiter. Alle rocken weiter, denn sie machen sich ja gar nicht erst solche spielerischen Gedanken. Ein Scheiß drauf und das Spiel existiert ja gar nicht. Die Leute machen sich nicht solche Gedanken, alles scheint ruhig zu sein.
Ja, schlau, das bin ich, aber das ist egal, denn die Anderen sind ja glücklich und die Anderen rocken. Immer schön unverbindlich und so soll es ja auch sein, so will ich ja selbst sein. Ich selbst will ja genauso glücklich sein. Will selbst diese schicke Wohnung, will selbst mal ein glänzendes Macbook haben und diese ganze unwichtige Scheiße, die man eben hat, wenn man Ruhe hat und sich nicht ständig Gedanken macht.

Sonntag, 7. April 2013

Halt, Stopp. Guck mal raus aus dir und bleibe bei dir. Stopp, Block. Gasgebenderweise dadurch. Rock on und lutsch mein Schwanz. 10 Sekunden Stop. Ejakulationskontrolle. Stellungswechsel. Alles ist Ein-Zwang


Scharfsinnig analysiert. Der Tim muss immer denken, er lebt in Fiktion und sieht R. gar nicht. Und man kann es nicht erklären, denn die R. denkt ja auch, aber sie kann es auch unterbrechen. Und er redet und er denkt. Halt Stopp. Schau mich an. Sei mal ruhig, bleib mal cool. Sieh mir in die Augen. Und ich lenke mich ganz schön ab und du bist auch noch stolz drauf, dass sich die Gedanken bei dir drehen. doch bei dir drehen sie sich auch. Ich gehe bloß weiter. halt, Stopp. Schau mich an, hör einfach nur zu, guck dir einfach die scheiße an.
 
Und man kann es nicht erklären. Es sei wie ein Zwang und er will es nicht unterbrechen. Was meinst du eigentlich? Er dreht alles um. Wie macht er das bloß. Er wechselt die Stellung, die Perspektive. Hör mal auf, du lebst doch in Fiktion, im Wahn. Ok, ich sehe ein. Wie macht der das bloß?

Halt Stopp. Sieh mich an. Alles cool. Alles nicht albern. Was ist dein Problem mit mir? Du hast keins. Du musst zuviel verstehen, willst erfahren, wie er tickt. Tickt der niemals geradeaus? Der sieht mich ja gar nicht. Halt, Stopp. Sieh mich an. Was ist dein Problem? Du hast keines und du kannst das Problem nicht einmal erklären, denn wenn du es erklärst, tust du genau dasselbe. Das Leben ein film, das weiß ich und das solltest du wissen, aber du weißt es nicht. Für dich ist das Leben ein Image für mich ein Film. Was ist besser?
 
Ey halt Stopp. ich sage nein zum narzisstischen Zwang. Auweia, ich kann es nicht erklären, bei allen ist es genauso. Gib acht, ich kann mir widersprechen. Vielleicht solltest du das auch mal tun.
 
Halt Stopp. Sieh mich an und küss mich. Ich will so einen Mann wie dich, genauso, aber der sollte auch wissen was er tut und nicht verrückt werden. er soll ein Haus und ein Auto haben und den ganzen Scheiß eben, denn man sich ranschafft, wenn man mit seinem Geist gezielt umgehen kann.
 
er denkt im Kreis, er gibt nicht auf. er sieht nur sich selbst und mit ihm wird es nie langweilig. R. analysiert so gut. Sie ist im Einbildungswahn ihrer Bilder. Bilder sind nur Teil des Filmes. und R. gibt nicht auf und scheitert. er sieht nur sich selbst und ich sage nein zu dieser narzisstischen Illusion. Und jeder denkt, auch R. , aber sie lenkt sich eben ab damit, die Anderen zu verurteilen. Und unser Vamp-Prinzessin kann sich nicht konzentrieren. Warum? Weil du nur dich selbst siehst, kann das sein? Ja, so ist es, denn jeder ist sich selbst am nächsten oder sucht R. immer noch den Jesus-Lover? Ich kann dir nen Strick schnüren und dir reichen, aber du selbst bindest ihn dir um den Hals.
 
Ey, Stopp Halt. Konzentrier dich mal. Block das mal. Und jeder denkt so auf seinen touren. und du verurteilst mich. Und dann kannst du es mit deiner Einbildungskraft nicht erklären ohne dir selbst zu widersprechen. Meisterin? Nein. Du siehst auf mich, richtest mich und jetzt reiche ich dir den Strick weiter. Ich lege mir deine Scheiße nicht um den hals oder an den Fuß. Fick dich selbst und konzentriere dich auf deine Scheiße.
 

fuckin vamp love

Jeden Tag dasselbe, also fühle ich mich jeden Tag gut. Setze meine Rayban auf, schminke mich ein bisschen und meine Jeans hat ein Loch. Am liebsten würde ich dem Bild eines Vamps entsprechen, einfach so richtig mein Ding machen und auf alles und jeden scheißen. Daran arbeite ich, aber mein vernünftiger Traum und meine Sehnsucht ist das nicht. Doch ein Scheiß auf die Sehnsucht, ein Scheiß auf Sentimentalität und Romantik. Damit kann und will ich im Moment nichts anfangen. Ich will rocken, Gas geben, bisschen Scheiße bauen und vögeln. Ich bin noch jung und lebe nur einmal.
Klar, Familie will ich auch mal, aber derzeit eben nicht. Ich will noch zum Film, zum Fernsehen, auf die Bühne. Voll mein Ding machen. Was andere von mir denken, interessiert mich nicht. Es geht nur um mein eigenes Image und ich erfinde Bilder, wie ich es will. Ich kann da nicht groß Rücksicht nehmen. Tut mir Leid, keinen Platz, keine Zeit ind auch etwas Angst. Du musst jetzt gehen. Ich muss hier weiter machen. War schön mit dir, aber ich muss jetzt nebenbei weitervampieren. Du bist auch nur ein Menschenleben. Ich mache hier jetzt wieder weiter. So nebenbei breche ich Herzen. So ist das nunmal. Mir hat man auch oft weh getan. Jetzt bin ich auch mal dran und haue auf die Kacke. Rock on bis zur Panik.
Siehe es selber so, das mit der Liebe. Ist nur ein Spiel, ein Vergnügen und dann trennt man sich einfach wieder. Nur ein Flirt, nur ein Kuss, nur Ficken. Ich breche dir das Herz und beim nächsten Mal gehst du nicht mehr Herzensbrecherisch hinein. Dann fickt man bloß und dann war es das und vielleicht ergibt sich dann auch mehr. Ein Scheiß auf die große Liebe. Ich will mir erstmal selbst ein Image schaffen. Wie dieser Vamp aus diesen Hochglanzmagazinen.

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com