Montag, 29. Oktober 2012
Widerspruchslösung und Farbumschlageffekt
Sonntag, 28. Oktober 2012
Samstag, 27. Oktober 2012
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Dienstag, 23. Oktober 2012
Bis ich wieder kotze
Sonntag, 21. Oktober 2012
Was mich von dir unterscheidet
Das Leben ein Wunder ist, weil es keinen Sinn macht
Samstag, 20. Oktober 2012
Keiner ist was besonderes
Freitag, 19. Oktober 2012
Wut, wo vorher Trauer war
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Unverbindlich nicht zu widerstehen
Dienstag, 16. Oktober 2012
Du kannst nicht lieben
Montag, 15. Oktober 2012
Luxus
Bin ich durchaus lebensfroh, beklagte mich nicht über diesen Missstand und doch waren meine Frau und ich ganz anders. Leben in andere Welten. Anders entschieden im Leben und doch haben wir uns getroffen, mal lieb und gern gehabt. Das war es dann aber auch, zu wenig in dieselbe Richtung geschaut. Doch im Wald und Irrgarten waren wir wohl beide. Unsere Wege aber von einander getrennt und anders. Ich wäre ihr dann wohl gefolg, denn ich hätte nicht geahnt, dass sie Bock auf mein Leben haben könnte. Meins zu arm ist, zu dreckig ist, zu erbärmlich, zu hart, zu wenig glanzvoll. Vielleicht braucht sie einen solchen Mann, der ihr ebenso ein zu Hause, Status, Glanz und Erfolg geben kann. Ob das dann auch Liebe ist, wer weiß das schon, doch diesem Mann wird sie eher folgen, weil er sich nicht für seinen Weg, sein Prestige und Status schämt. Deswegen wird sie ihrer Suche nachgeben und ihm folgen und gleichzeitig in der Luxusklasse und Luxuswelt bleiben können..
Sie sagen, bei einer Frau wie ihr, wirst du immer ein Problem haben
Sonntag, 14. Oktober 2012
Heute ist Sonntag
Samstag, 13. Oktober 2012
Freitag, 12. Oktober 2012
Dienstag, 9. Oktober 2012
Sonntag, 7. Oktober 2012
Samstag, 6. Oktober 2012
Hochzeit
So kam dann also der Tag der Feierlichkeiten und ich bastelte, bevor es zum Standesamt ging, noch am Hochzeitsgeschenk. Es sollte eine Collage aus tagesaktuellen Nachrichten und ehetypischen Symbolen werden, damit der besondere Tag des Brautpaares auch in Erinnerung bleibt. Das Bild ließ sich einfach aus Internetbildern und Photoshop zusammenstellen und dann anschließend auf Hochglanzpapier ausdrucken. Ich wollte, dass es hochwertig wird und gab mir ziemlich viel Mühe, denn es hätte ja sein können, dass auch Julia die "Arbeit" zwischen all den Präsenten auf dem Sammelplatz der Hochzeitsgeschenke entdeckt. Für diesen Fall wollte ich in ihren Augen gut abschneiden, schließlich ahnte ich ja, dass es bei ihr nicht so einfach sein würde, ihren Geschmack zu treffen. Die selbsterstellte Karte sollte als etwas sehr geschmackvolles, aber auch intelligentes werden, um überhaupt in ihren Blickfang zu geraten und dort auch haften zu bleiben. So als wollte ich eine geniale Bombe legen. Ein Bild inszenieren, dass sofort einen attraktiven Eindruck macht, aber dann doch erst in Nachwirkung wirklich zündet.
So ist das in der Regel immer mein Plan. Auch mit meiner Persönlichkeit habe ich viel mit meiner Wirkung, meinem Verhalten und meiner Aura in Wechselwirkung auf die alltägliche Gesellschaft zu tun. Genial gezündet hat es oder habe ich aber noch nie. Zumindest dreht sich die Welt noch, ich stand noch nie in der Zeitung und mir hat es auch noch nie jemand an mich heran getragen. Das obwohl ich genial Witze mache oder intelligenten Kram von mir gebe. Die Nachzündung findet allerding, so scheint es, nur bei mir selbst in anschließender Reflektion statt. Die anderen leben weiter, erleiden keinerlei Psychose oder Grübelei. Irgendwas muss ich falsch machen, meine Äußerungen bleiben Schall und Rauch. Das obwohl ich immer meine etwas zu trefffen, vielleicht so wie der Amor mit Pfeil und Bogen, glaube ich, unwiderstehlich zu sein. So glaube ich, dass ich alle dazu bringen könnte, mich zu lieben oder sich in mich zu verlieben, doch der Plan geht nur in meinem Kopf auf, ansonsten dreht sich die Welt immer noch weiter, wie bisher.
Ich bin ein Außenseiter, aber auch ein auffallender Sonderling und so wie ich damals ein vages Bild aus Gesprächsfetzen meines Bekanntenkreises von Julia hatte, wusste ich auch, das wir an diesem Abend irgendwann nebeneinander sitzen würden.
Ebenso wie sich mein illusorisches Bild von ihr bestätigte, bestätigte sich ebenso meine Vorahnung, dass wir irgendwann nebeneinander sitzen würden. Wir wurden an den selben Tisch gesetzt. Zwischen uns aber noch einige andere geladene Hochzeitsgäste. Nachdem gegessen wurde, wurde der gemeinsame Tisch leerer. Manche wanderten ab an andere Tische, andere auf die Tanzfläche oder an die Theke. Es ergab sich eine Lücke zwischen uns, welche ich dann geschickterweise schloss und wir dann tatsächlich nebeneinander saßen. Ich weiß gar nicht mehr, wie wir uns ansprachen und worüber wir ins Gespräch kamen, aber in jedem Falle bestätigte sich, was ich vorher über sie dachte. Sie war frech und gewitzt, hatte Charme. Wirkte gleichzeitig eigenartig, etwas einsam. Vielleicht auch weil sie anders hübsch war, als andere Frauen. Andere Frauen können auch sehr hübsch sein, aber Julia hatte etwas ganz eigenes, das sie auch auf ihre Art und Weise unterstreichen konnte. Wäre sie eine von den anderen Frauen und würde sich auf deren Art auf hübsch trimmen, so wäre sie gar nicht schön. Julia hat ihren eigenen Stil. Schminkte ihre Lippen leicht rot, macht sich die Lieder etwas blau, trug durchaus auch Nagellack, aber sie wirkte deshalb nicht nuttig oder besonders sexy, Julia strahlte ganz anders, auf ihre ganz eigene Weise.
Freitag, 5. Oktober 2012
5% Verzweiflung am Tag
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Ich schlag das Arsch
Dienstag, 2. Oktober 2012
Ich arbeite für die Liebe und gegen die Psychiatrie.
Auszug aus Benedict Wells' Spinner. Kapitel: Liebe ist. Seite 164. Diogenes. 2009.
Montag, 1. Oktober 2012
Real gesehen bin ich ein Idiot. Und du?
Nichts gegen die Arbeit, aber ich hasse die Menschen. In Ruhe arbeiten. Will jeder. Deswegen arrangiert sich die Psychiatrie mit den Menschen und manche zocken ihn den Zauber ab, wenn sie es geschickt, heilig und intelligent anstellen. Jeder hat so seine Krisen. Schließlich geht der reife Mensch aus Liebe zur Arbeit oder in seine Praxis. Andere wiederum ziehen Genie und Ideen daraus. Übertragen auf System, Realität und Wirtschaftsinstitutionen. Mach was draus.
Eigener Herr der Medien. Mediator
Dann mache ich es mir eben selbst!
Resultat Unwiderstehlichkeit
Samstag, 29. September 2012
Dreizehn Jahre Psychiatrie weil ich nach der geschlossenen Klinik Schiss hatte und zu nett war
Überschätzt ein Leben lang
Überschätzen tue ich doch jeden. Nicht nur den Schatz. Das hat eine Funktion. Im besten Fall nicht überrascht zu werden. So finde ich kein rechtes Maß. Überkommt es dann doch wieder. Holt es dich doch wieder, packt es dich von hinten. Seit der Pubertät in der Überhöhung der anderen. Das geht an die Nerven, zehrt.
Ich überüberschätze dann im Verliebtsein, also gehe dann noch mehr in die Knie als ich es alltäglich tue.
Denn wenn ich nicht überschätze, dann verachte ich und zur Strafe holt mich das Schicksal. Überschätzt habe ich immer. War sowas wie ne Taktik, um dann selbst von hinten und genial zuzuschlagen. Leider habe ich mich dann im Verliebtsein mit ihr verhoben und musste missverstanden werden. Und so weiter
Freitag, 28. September 2012
Bauer
Donnerstag, 27. September 2012
Gewinn das Spiel
NIEMALS will ich ihn vergessen, sie nie vergessen. Ewig will ich alleine sein, keine Gedanken mehr verlieren, keine Zeit mehr verschwenden und meine Zukunft in die Hand nehmen, meine Vergangenheit in die Hand nehmen. Den Scheiß in die Siegesstraße einlenken. Keine Fehler mehr machen. Niemanden mehr Fragen. Ich will von oben erwähnten keine scheiß Hilfe mehr. Ich will das Kind schaukeln. Mein Schicksal, mein Glück in die Hand nehmen. Am liebsten Psychiatrie, Wahrsagerei und Hexen wie meine Mutter verbrennen. Ihr habts nur gut gemeint, aber nicht einmal das Gegenteil ist der Fall. So war es der größte Fehler euch zu fragen. Wenigstens habe ich nie auf euch gehört. Abfackelei. Alles nur ein schlechter Traum. Bastel meine Realität. Ich brauch den Erfolg, den Sieg. Kampf den Idioten.
Mittwoch, 26. September 2012
Was mich irgendwann mal stark machen sollte
Noch bin ich kein Versager
Dienstag, 25. September 2012
Distanz wahren
Alleinsein überwinden
Alles nochmal nachholen
Spreu von Weizen und es scheiden sich die Geister
Montag, 24. September 2012
Willst du endlich deine einzigartige Seele sein? - Was ist mit der damit verbundenen Einsamkeit? - Damit verbunden?
Eins sein. Bedingungslose Liebe, wahre Liebe kennt keine Eifersucht. Lebt man mit. Vertraut. Ich kann ohnehin nicht der absolut beste sein. Lebt man mit. Ist stereotyp. Kein Drama. Ganz einfach weniger wichtig. Die Liebe folgt. Kommt und geht wieder. Gleichgerichtet. In Ewigkeit. Vertrauen darin und selbstvertraut gehend. Kein Geheimnis ist Seele und Einzigartigkeit ewig, hier und jetzt. Das bleibt so, auch wenn es nicht immer danach aussah
Gefühle
Wieviel kannst du rechnen und verarbeiten?
Ich vergötterte, du nicht.
Du wolltest doch mal anfangen. Du wolltest doch mal ruhiger werden, du wolltest doch mal alleine sein, deinen Scheiß machen und auch genießen. Du wolltest mal aushalten und du selbst werden, ganz alleine und selbst bestimmt. Vielleicht ist jetzt eine ganz gute Gelegenheit. Erst Recht jetzt wo es mal nicht so läuft. Es jetzt zum Laufen zu bringen.
Gehe durchs Fegefeuer, immer aushalten, weiter gehts ja ohnehin und das Feuer wird dich schon durch ein Tor schieben und dann verriegel die Scheiße, fackel die scheiß Hölle ab. Ja, die scheiß Hölle ist abgeschafft. Frieden auf Erden und ich kotze gleich.
Du wolltest doch mal anfangen. Hast dir etwas vorgenommen. So zum Beispiel eine Mediathek. Du wolltest doch mal genießen und du wolltest doch mal so viel lernen. Wann willst du mal anfangen, wenn der Zeitpunkt immer jetzt kommt. Man kann ihn wohl nie verpassen. Der Zug fährt nie ohne dich ab und so ist es nie zu spät. Du wolltest doch mal anfangen.
Gerade jetzt im Fegefeuer, im aushalten und haushalten, im unterdrücken der Lust und der Ablenkung ist der Zeitpunkt gerade jetzt. Kein Zweifel. Im aushalten und haushalten das Ding irgendwie machen. Seinen scheiß produzieren, aber auch genießen, schließlich ist man ja auch Masochist.
Zieh dir den Stock aus dem Arsch und halte es einfach
Wahres Leben in ewiger Liebe
Sonntag, 23. September 2012
Ich musste so sein / böse Geister
Weil du Zweifel hast, passierst du im Affekt. Ficken, Tiitten, Körper. Alles im Zweifel und die Angst vor der Arbeit und dem Alleinsein
Worte sind an sich nicht nötig. Kann mal so, kann mal so ausgelegt werden und dann gewinnt der der besser argumentieren und wegstecken kann. Der Ton macht die Musik. Worte fördern nur Zweifel zu Tage, schüren nur Ängste. Es geht doch gar nicht um die Wörter und die Musik ist das Gefühl. Der Ton ist die Aura, der Affekt, der Glanz. Es ist clean, es ist sauber, klar. Es scheint und schimmert, dein Schatz. Umgang mit den Tönen, mit den Höhen mit den Tiefen. Ausgehalten, schmerzfrei, schmerzlos, reiner Genuss, bedingungslose Liebe. Hingabe, attraction in affection. So ist das mit der Schönheit, der Ästhetik und dem Geschmack. Gefühlsausbruch. Gefühle haushalten.
Samstag, 22. September 2012
Killing Charisma. Kill your idols in affects
Freitag, 21. September 2012
Bipolare Sehnsucht.
Von Natur aus eifersüchtig. Natur aushebeln oder was auch immer. Bedingungslos lieben
