Samstag, 6. April 2013

Überall süße kleine R's, überall. Sinnübertragenderweise ewig nach vorn

Sehe dich jetzt immer vor mir. Besser als auf dich zurückzublicken und es ist so schön, dich immer zu sein.  Du bist immer bei mir und manchmal noch, da ärgerst du mich, aber ich sehe dich jetzt immer vor mir und das ist gut und besser so. Besser als die Vergangenheit mal war.
Du begleitest mich. Vielleicht ärgert dich das, aber ich bin nunmal ein diebischer Elstner. Du bist da, du gehörst mir. Wie hat der das gemacht? Ja, der Mut, aber ich nehme auch noch Schlaftabletten, daher kann ich sehr weit gehen.
Bist bei mir, vor mir. Du kommentierst mich durch, du interviewst mich, du bist mein innigster Geist. Wir teilen wohl alles. War ein langer Machtkampf, doch jetzt gehe ich vor und voran. Hat ja lange genug gedauert. Ich gehe vorwärts und nur noch vorwärts und du bist auch dabei. Frieden brauchen wir nicht, wir lieben den Rosenkrieg, denn keiner kann gut verlieren, aber es lohnt sich.
Warst damals mein Engel und bist es auch heute noch, doch die Machtverhältnisse haben sich verschoben und das gefiel dir lange nicht, denn du bist nicht gut darin zu sagen, ich liebe dich. Kannst du einfach nicht, aber du kannst eben auch nicht leugnen. Du gehst dann doch lieber alleine ins Grab. Nur weil du zu stolz bist, so eingebildet bist, dass du einfach nicht zugeben kannst, dass du mich ganz schön lieb hast.
Jetzt nutze ich dich aus, beraube dich und schaue mit deinen Mitteln auf dich und das gefällt dir nicht. Ich habe dich blank gemacht, kann dich auf den ersten Blick blank ziehen. So kämpfst du um die Macht und Oberhand. Unser R. will eben immer die Hosen an behalten, doch so macht man keine Familie. Kannst du dich aufen Kopf stellen. Also runter mit dem Höschen, ich meine es doch nur gut und am Ende wirst du sehen, es hat sich gelohnt. Hinterher ärgerst du dich. Bekommst Torschlusspanik und du siehst überall die süßen kleinen Mädchen, wie sie zeigend oder was auch immer durch die Gegend latschen.
Du bist ein Idiot R. . Ein stolzer Idiot.

Freitag, 5. April 2013

Ikone. Anhimmelung und Entfernung

Und dann habe ich dich angehimmelt, wie jemanden von der Kinoleinwand. Ich war dein Fan, habe dich aufs Podest gestellt und das willst und das magst du nicht. Und dann sagt dir ein Freichels, dass es daran scheitert, dass du ihr soviel Macht gibst. Sagt er dir, dass es immer scheitern muss, wenn jemand so ankommt, wie du ankommst. Dann sagt er dir, dass es nicht funktioniert. So als würdest du einen Prominenten aus dem Fernsehen zum Freund machen wollen, der doch so menschlich ist, wie du es bist. Das kann nie funktionieren, denn du willst einer von denen sein. Das kann nie funktionieren, denn du willst der Freund eines Bildschirmbekannten sein und betrachtest ihn so. Betrachtest ihn so, als sei etwas dazwischen und dann kommt etwas zurück von diesem Prominenten und du bist überwältigt, doch das kann dieser Prominenten gar nicht leiden. Er will  nichts besonderes sein, obwohl sich jeder für etwas besonderes hält. Und so stellst du ihn aufs Podest und willst mitglänzen. Und sie mag es nicht, wenn man sie für etwas besonderes hält. Sie mag es nicht, wenn du auf die Knie gehst, mag es nicht, wenn du einbrichst. 

Und du wirst sie solange nicht bekommen, solange du sie für einen Star hältst. Sie wird immer auf Distanz bleiben, solange du diesen Höhenunterschied aufrecht erhältst. Es funktioniert nicht, wenn du sie übermenschlich machst. Obwohl eben das meine Liebe ja ausmacht. Aber sie will das eben nicht. Sie bekommt ja sowieso ständig zu hören, dass sie toll ist. So wird das nichts Tim. 
Du willst mitglänzen, willst groß sein, ein Star sein, also machst du es dir einfach und himmelst einen Star an. Jemanden der so schön glänzt, denn du willst ja auch diesen Ruhm und diese Selbstdarstellung, willst doch auch dabei sein. 

Und dann kommt der Freichels und sagt dir, das funktioniert so nicht. Er hat sein festes Bild. So eine kriegst du nicht, erst Recht nicht, wenn du kein Selbstbewusstsein hast. Sowieso nicht, wenn du sie anhimmelst. Klar, im verliebt sein tun das viele, aber so läuft es eben nicht und sie mag es nicht, wenn sie angehimmelt wird. Wer mag das schon? Also ich mag das. Und Freichels ist immer dabei gewesen. Bei meiner Geburt auch schon. Und weil du sie anhimmelst, entfernt sie sich und du hast nie eine Chance. Und weil du sie anhimmelst, kommt sie nicht auf dich zu, sondern fühlt sich bloß gebauchpinselt von deinen Schmeichelein, aber ein ernst zu nehmender Mann wirst du damit für sie nicht. Schmeicheleien sind nett, aber führen zu keinem Treffen. Das kennt unsere Prinzessin nur zu gut. 

Robert Musil und die Individuationsstörung

Irgendwie geht es nicht weiter und die Existenz wird zur Bedrohung. Auch kein Einkommen, auch kein Glück. Das Individuum kommt nicht in Gang. Läuft nicht. Also was tun, ja, was tun. Sonst droht das matte, dreckige, verstaubte Leben. Droht Arbeitslosigkeit, kein glanzvolles Glück mit meiner Traumfrau, droht der beschissene Job. Also sollte ich mal das Studium abschließen und wer abschließt hat Erfolg und gewinnt Selbstbewusstsein, gewinnt die Aura des Glückes und kann eine glänzende Frau für sich entscheiden. Ach ist das schön und wenn das alles nicht, dann wirst du 10 Stunden am Tag in der Hölle arbeiten gehen müssen.
Oder du heiratest eine andere Frau und das wird dann auch glücklich und dann machst du diesen scheiß Job. Sperr dich ein.

Und dann kommt die dumme R., die meint über dir zu stehen und meint, weiser zu sein und meint dadurch zu gucken und den Weg weisen zu müssen. Dafür würde ich ihr am liebsten die Beine abhacken, was bildet die sich ein. Kommt die noch klar, hat die noch Respekt und weiß sie überhaupt, in was sie da eingreift? Man greift einem Nackten Mann nicht auch noch in seine Taschen. Aber diese Grenze sieht sie eben nicht. Für was hält die sich?

Klar, mag Männerstolz sein, aber ich habe nicht einmal um Hilfe gebeten. Also halt die Fresse. Bleib da hinten und komm niemals mehr zurück. So haben wir nicht gewettet. So spiele ich da bestimmt nicht mit. Denn du spielst in Macht, während ich nackt blieb. Ja, wir können beide nichts dafür. Und so ziehe ich mich wieder an und scheiß dir zum Schluss noch ordentlich vor die Tür. Kannste dann deine Wohnung mit einschmieren.

Donnerstag, 4. April 2013

Ich bin erwachsen geworden

Bin erwachsen geworden und sollte mich auch so behandeln. Sollte auch andere so behandeln und so sollte man mich auch behandeln. Der Herr Elstner will etwas aus seinem Leben machen. Er will für sich sorgen können, auch für eine eigene Familie.
 
Ich habe meinen eigenen Standpunkt in vielerlei Hinsicht. Das muss niemand respektieren, aber ich muss auch niemanden wieder sehen. Ich habe meine klare Linie. Mir geht vieles, gehen viele auf die Nerven, aber ich kann mich auch davon entfernen.
 
Man hält sich um Balance oder weiß eben um die Höhen und Tiefen. Weiß um die Helligkeit im Dunklen und umgekehrt, also dieses scheiß Yin und Yang Spiel. Um die Verarschung des eigenen Wetter in dir. Um die Verarschung von Land in Sicht, um die Verarschung der singenden Meerjungfrau. Und eigentlich wusste man das immer schon, aber was ist das für ein Leben, wenn wir nicht reinfallen, wenn wir abspringen und so weiter? Ist langweilig, ist oberschlau. Überraschungen sind es nicht, denn man weiß ja wo man sich hinein begibt, man tut es ja auch gerne und auch mit Absicht, doch wo man rauskommt, das entzieht sich jeder Meteorologie, doch das weiß man eben, Weiß man während dessen, von Anfang an und am Ende auch. Komischerweise bleibt es aber immer spannend. Mit Herrn Elstner wird es nie langweilig. Steht es immer auf Messerschneide und treibt er es immer auf die Spitze. Was passiert ist fragwürdig, obwohl man es immer schon vorher wusste.
 
Klingt unglaubwürdig, nicht logisch? Ist aber so. Habe mir das lange mit angeguckt, aber auch gelebt. Kann mir halt vieles merken. Prozesse und Abläufe, sehe noch wo es herkommt, aber jetzt muss auch ich erwachsen werden. Das Spiel anders spielen. Mal sehen, was für Karten ich bekomme.

Ich warte zuviel auf dich


Immerhin haben wir uns geküsst, das ist doch besser als nicht, oder? Aumann, du bist eben die beste. Obwohl, einmal im Quartal da sieht man eine wie dich. Nicht allein der Aura wegen, sondern wegen des Geschmackes. Oh, so schön. Und so weit weg. Das sind die anderen zwar auch, aber die interessieren ja nicht. So eine schöne Frau sind sie, klar, das weiß sie auch, wer weiß das nicht. Daran ist kein Zweifel, aber leider habe ich meine noch. Deswegen bist du ja auch so fern. Ey, Mann, ich lege mich mal fest, ich bin auch der Hammer. Ich bin. Ich bin wer. Ich bin gut und niemand ist schlecht, doch ich bin besser oder werde eben besser. Du willst ja eben auch nur das beste.
 
Doch ich bin wie gelähmt, kann nur denken an dich, nur auf dich konzentrieren, auf deine Stimme, deine Art, dein Verhalten und deinen Geschmack. Komme in meinem Alltag nicht weiter, ich brauche dich. Du fehlst mir. Ich wollte doch mit dir Gas geben. Leider hast du keinen Nerv auf Shakespeare in love und auf diese Romeo und Julia Liebe, also stehe ich jetzt ziemlich scheiße alleine da.
Ich weiß, wie du aussiehst, du entkommst mir nicht. Ich wollte doch mit dir zusammen anfangen und jetzt bist du ganz weit weg, zu weit weg. Bist im Osten, ich im Westen und alles ist zerstört, kaputt. Keine zweite Chance, dabei bin ich heute so gut. Könnten wir so viel Spaß haben und uns etwas aufbauen, wir können doch was. Jetzt könnten wir es zusammen zeigen, doch heute bin ich ohne dich und kann mich auf nichts konzentrieren, weil ich warte und warte und warte.

Ich errichte mich neu für dich. Riss die Welt ab

Diese schönen Frauen. Die so hübsch und stylish geschminkt sind. Die so cool aussehen. Als kämen sie gerade aus Berlin. Dieser typische Berlinstyle. Lippenstift, manchmal auch Lidschatten und die Haare so schön. Meist einen durchgehenden Pony. Schwer zu beschreiben. Richtige Klamotten natürlich auch an. Sie haben Geschmack und sehen auch intelligent aus.
Bin ich auch. Wusste ich damals aber nicht. Also schüchtert mich das perfekte Bild natürlich ein. Fühlt man sich dann doch schnell nicht mehr würdig, fühle ich mich dann dich wieder als der Asi und uncool, geschmacklos und dann doch aber wieder nicht. Ich kann ihr nicht begegnen, sie macht alles richtig. Sie ist unabhängig von mir, aber ich will sie. Ich will ja erstmal was von ihr. Sie hat da klar den Vorteil. Sie bleibt ja unabhängig und erstmal ungebunden.
Wie kann ich ihr begegnen? Klar, für R. ist es zu spät, aber wie hätte ich ihr begegnen sollen, wie kann ich ihr zukünftig begegnen? Sie hat alles, sie ist das perfekte Bild, hat den perfekten Geschmack. Habe ich nicht alles, was sie braucht? Also der Zweifek, also der Kniefall.
Sie liebt anders als ich. Sie kann erstmal warten, sie hat Zeit. Sie guckt sich das alles erstmal an, verliebt sich nicht auf den ersten Blick. Überstürzt es nicht und sagt dann erstmal eher nein als zu. So ist das. Sie sind zu dicht, öffnen sich nicht für das große Gefühl. Sie überlegen und überlegen, aber geben dem Sog nicht nach. Sie achten darauf. Ja, wir können uns wieder sehen, aber die große Liebe lässt sie nicht zu. Sie ist interessiert, es ist nie langweilig, aber irgendwas feht ihr ja dann doch. Irgendwas entspricht dann doch nicht ihrer vernünftigen Fantasie.
Ich gebe mich voll hin, stürze mich voll rein. Ich bin verknallt, ich bin hin und weg, doch sie zieht nicht mit, sie zieht nicht gleich. Das würde wohl nicht in ihr geschmackvolles Bild passen. Vielleicht ist sie zu vernünftig, vielleicht nicht mutig. Vielleicht passt ihr irgendwas nicht, also hält sie sich weit zurück und geht die platonische Symbiose und Begeisterung nicht ein.
Hat Angst vor dem großen Fall, der großen Enttäuschung. Sie will lieber noch warten. Man macht nichts falsch aber auch nicht alles richtig. Was ist bloß los mit dir? Was brauchst du noch? Ach Mensch, ich liebe deinen Geschmack, liebe deine Schuhe, deine Socken, dein Make-up, deine Friseur. Das alles hat und kann eben nicht jeder. Man sieht solche wie dich eben selten, eben jene mit Gespür. Gespür für das Image, Gespür für die Situation, Gespür für das Umfeld, Gespür für die Sprache.
Du hast diese Selbstsicherheit. Klar, auch nicht immer, aber du hast es öfter als ich. Und hätte ich diese Selbstsicherheit und das Bewusstsein, wer weiß, vielleicht wären wir heute dann ein Paar. Hatte ich aber nicht, leider. Und so kann ich es nur für die Zukunft ändern, mich heute immer ändern, aber ich bekomme für dich keine zweite Chance, deine´Geschmack und deine Sinne kommen nicht zurück.
Klar, es gibt andere deines Glanzes, deines Geschmacks und Gespürs, aber eben nicht leicht, da ran zu kommen. So, will ich mir wenigstens in meinem Geschmack sicher sein und nur noch einen Zwillingsr. heiraten oder eben hoffentlich Single bleiben und mich nicht mit irgendwen anders arrangieren. Drück mir die Daumen, will ja auch nur was du willst. Bloß wusstest du es früher.
Sehe ich Lippenstift, deine Frisur, ist es geschehen. Dein Geschmack trifft mich und niemals will ich dich teilen, also muss ich stark werden für dich, damit ich die Welt nicht abreiße.

Absolute Selbsterkenntnis

Weiß ich wer ich bin und kann mich bewusst in Abgrenzung wahrnehmen. Ich bin. Habe das. Kann dies. Bin wer genug. Brauche euch nicht zwingend. Nennt mich Gott, ihr müsst nicht vor mir nieder knien. Du bist ein Idiot, da kann ich sicher sein und felsenfest sicher kann ich bezüglich mir selbst sein. Könnte die Welt regieren, wenn ich wollte, aber das hier ist nicht mein Planet, nicht meine Zeit.
Ich erkenne mich selbst, unabhängig, weise. Ich kenne die Welt, jeden Kosmos. Mache gerne Quatsch, weil ich Quatsch machen kann. Ich erfahre mich selbst.
Ich bin kein Verrückter, kein Spinner, kein Idiot, kein Asi, doch allzu gerne wird man verurteilt, habe ich mich damals selbst verurteilt. Man bildetet sich falsch ein, machte es sich selbst schwer und konnte sich nicht abgrenzen und die Psychiatrie ist zu blöd, das zu sehen, zu lehren, zu begreifen und zu installieren. Die Psychiatrie hat einfach nur zeit gekostet. Die Psychiatrie fixiert dich und irgendwann ist das Maß voll, dann muss man es selbst machen. Muss man die Psychiatrie zerstören, abfackeln, abreißen. Gegen die Psychiatrie kämpfen, gegen die Dummheit kämpfen.
Ich bin kein Idiot, aber muss es immer auf die Spitze treiben. Muss auch mit dem Schicksal, dem Aberglauben und der Magie kämpfen. Doch es ist immer nur ein Spiel. Man spielt alleine, das tun alle. Doch andere verbünden sich in ihrer Dummheit, müssen affig lachen. Andere können sehr arm sein.


Er wusste zuviel

„“Intelligenz ist die Fähigkeit, Probleme zu lösen, sich an neue Situationen anzupassen, abstrakte Vorstellungen, Ideen und Begriffe zu entwickeln und von Erfahrung zu profitieren.“ „ (Atkins 1971)
 
So weiß ich mehr als gestern. Also geht es mir eher besser als schlechter, kann ich mich doch jetzt positionieren und abgrenzen von den Idioten, die ich immer für allwissend und perfekt hielt.
Ich weiß mehr über mich, über die Welt, über den Kosmos. Ich werde höchstens besser und stärker. Was für liebevolle Idiotie, sich dann schlechter zu fühlen; bloß weil die Anderen Legastheniker sind. Warum weiter auf Schwachsinn der Anderen warten und sich von deren dummen Augen überzeugen lassen? Vielleicht sagte Nietzsche deshalb, dass Jesus das Gegenteil von einem Genie wäre, denn Jesus war wohl wirklich ein Idiot.

Mittwoch, 3. April 2013

Hat sie in Berlin eben wieder mit ihrer Scheiße zu tun

Nadann gib mal Gas R.. Checkst du deine Probleme heute nochmal? Wiederholt sich der Scheiß und du musst immer noch auf Krawall machen. Ja, alles scheiße. Die Vergangenheit nervt, die anderen nerven und du kannst dich nicht konzentrieren. Ey alter, was geht? Den Scheiß doch schon tausendmal gedacht und du stehst immer noch vor der Tür. Tür zu, ich mach mein Ding und solche Sachen. Ich brauche keinen Therapeuten, ich scheiße auch auf Nina, aber ich werde sie nicht los. Ich habe sie mir nicht ausgesucht, auf einmal stand sie da und wie haben uns nett unterhalten. Sie m eint es ja bloß gut und sie findet mich so cool.
 
So jetzt hänge ich ebenso in der Scheiße und kann nichts machen, aber ich muss mal was machen, sonst kommt der große Fall, sonst kommt der Industriekaufmann wieder. Sonst bin ich wieder im Büro und aus mir ist nichts geworden. Das Studium wird auch nicht fertig. Immerzu schlage ich mich mit den Geistern rum.
 
Die anderen kotzen einfach nur an. Stehe also ziemlich alleine da. Nichts mit Party, nichts mit groß lustig sein. Das ist der Preis, wenn man anfängt auf die andere zu scheißen. Endlich mal nein zu sagen und dagegen aufzustehen.
 
Hör du deinen Rapshit, steht dir gut, bist cool drauf, hart drauf. Du kommst da schon irgendwie durch, bist ja nicht auf den Kopf gefallen. Bist ein schlaues Mädchen und du wirst auch heute noch stundenlang nach einer intelligenten Lösung suchen müssen. Bist cool druff, leider nicht verliebt. Nie in den Schnulzen und der Romantik gefangen gewesen, also geht es weiter und du haust schön auf die Kacke. Ach Mensch, diese scheiß Romantik, dabei ist sie doch so schön, wenn man verliebt ist, warst du aber nicht, also auch keine Romantik von deiner Seite.
 
Dann zicke weiter mein Schatz. Box dich durch. Du machst das schon.
Ich war verliebt. Was kann man schon dafür? Passiert eben einfach. Ist einfach nur mein Problem. Nicht das Glück, deiner Verliebtheit gehabt. Bei mir ging dann nix mehr und du haust dann eben einfach weiter auf die Kacke. Pech gehabt, mehr nicht. Na dann lenk dich mal weiter ganz schön ab, schließlich läuft es dann ja bei dir. Keine Ahnung was mit dir ist, aber du hast einen an der Pfanne und nicht ich.
 
Na dann, gib Gas. Machst das schon. Bist ja nicht dumme. Guckst da schon durch. Vielen dank dafür, dass du mich geschätzt hast, sehr magst, weil ich ja so gewitzt bin und so interessant, fast ein bisschen verrückt. Da verdient man sich schon mal einen Kuss von der Prinzessin. Ach ich muss wieder kotzen.

Das Spiel läuft ewig weiter oder kann unendlich hin und her gehen

Das Spiel mit den anderen. Unaussteigbar. Gibt immer jemanden der mit einsteigt. Tolle Rilke, das denken in Wechselwirkung alle. Ich sah das nur zum Teil so, aber bin natürlich auch beeinflusst von den anderen. So wie ich auch von den anderen zum Idioten und zum Asi gemacht worden bin. So stimmt ihre Theorie immer. R. sieht das wieder nur zum Teil so, deswegen auch der Kuss und die Chance. Doch dann zog auch sie sich wieder in ihr Spiel zurück, sie hatte Zweifel, die auch ich hatte. Und so gewinnen und entscheiden die Spielsysteme der anderen über uns. Der Ruf, das Image, das ist das ewige Spiel, der ewige Kreislauf. Denn die anderen müssen defektieren tun das ganz einfach und kindisch, müssen fern sehen, müssen Gala lesen und das schlimme ist, sie sind Spiellegastheniker. Sie können das Spiel gar nicht lesen und spielen nicht ehrlich und fair, also kommt es zu verzerrten Images und Wirklichkeiten, denn sie sind bequem und kurzfristig machtlüstig. Sie spielen nicht unendlich und deswegen ist man in diesem Spiel immer der Verlierer, obwohl man der wahre Gewinner ist, weil es in diesem Spiel in Wahrheit nur Gewinner geben kann. Das Spiel unsinnig ist, aber gespielt wird. Ich finde es zum Köthen, aber die anderen spielen weiter, weil sie es nicht unterbrechen können. Man kann die Pornoindustrie auch nur stoppen, wenn man keine Pornos guckt. Oder eben auch so Sachen wie Facebook. Das ausblenden und ein anderes Spiel installieren, sind die einzige Funktion für ein besseres Leben, aber probier das mal Legasthenikern beizubringen. Manchmal glaube ich, es gibt verschiedene Arten von Menschenrassen. Affen und Menschen, aber es gibt eben zuviele dumme kurzfristige Menschen. Man sagt, wer zuletzt lacht, lacht am besten, aber ich bin eher der, der schon heute die absolute und ultimative Atombombe zünden würde. Aber besser noch wäre, man würde die ganzen Affen mit Elektroschocks versorgen. Vielleicht würde es etwas bringen, wenn nicht, hätten sich die Idioten wenigstens gequält.


 

Intelligenz ist, wenn man um Reaktionen, um Verhaltensweisen weiß.

Ich weiß wie du tickst Kerstin, ich weiß um dich Dennis, weiß um Freichels, Demirtas. Weiß um Krik, meine Väter, meine Mutter und so viele mehr. Das sind die anderen, aber die anderen sind nicht alle gleich. Unterstellen mal mehr, mal weniger. Veruteilen, fixieren, stellen fest. Meinen es gut oder sind neidisch. Sind Neugier, sind interessiert. Du bist das, du bist der und ich weiß wie du tickst. Sitzen im Schützengraben, bleiben auf Distanz, aber sie wissen wer du bist. Sie waren bei der Geburt schon dabei, wissen wie die Medien ticken, sind Psychologen und Bundestrainer. Sie kennen dich am besten. Ich weiß wie ihr tickt und ich mache mich verrückt? Schnippchen, Haken schlagen. Ins Messer, ins Leere laufen lassen. Kiss my ass du bist so dumm. Mehr Grips hast du nicht? Das soll alles sein? Du glaubst ein wahrer Reflektionskünstler zu sein? Du weißt was geht, was man so macht? Du weißt besser wer ich bin, du kennst mich? Drehe ich den Spieß um. Tag für Tag. Am besten ich werde ein Star und scheiße dir damit ins Gesicht. So asozial, so promigeil, das ist dein Stargeflüster. Fernseher an, Macbook an, ab auf Facebook und noch ne Gala reinziehen. Fühlst dich angesprochen? Dann koche, tratsch es weiter oder beobachte und hoffe dass er zusammenbricht, anstatt ein Star zu werden. Idiotie des Fremdschämens, der Beobachtung und Armseligkeit.
 
Spieltheorie und John Nash sind Gott. Scheiß aufs Spiel, denn ich bin der geborene Gewinner, selbst wenn ich in der Gosse verkacke. Bock zu spielen? Ich spiele bis ich gewinne, deswegen hast du immer verloren. Es sind immer die anderen. So läuft das Spiel des Neides und der Gier. Ein Markt, den ich nie betreten habe, deshalb haben wir uns auch nie gekannt.

R. ist groß und die anderen auch, aber R. ist dann doch die größte, zumindest stellt sie es selbst zu oft fest. Rapunzel und der Elfenbeinturm und der Glassarg

Jeden Tag aufstehen und den Geistern der bösen Träume entkommen. Wenn das mal so leicht wäre. Klar sind die anderen egal, aber sie bleiben auch das ewige Thema eines Jedermann. Also stehen wir dagegen auf und machen unser Ding. Gehen geradeaus. Machen unsere Kunst, unsere Arbeit, unsere Projekte. Wir bleiben nicht liegen, wir gehen weiter, immer wieder stehen wir auf.
Nach vorne gehen, geradeaus, es wird gerockt oder was auch immer. Aufgepasst, es dreht sich im Kreis. Was ist denn das für ein Thema? Es geht doch um die Kunst. Um die Arbeit, das Stück, die Fotografie, die Filme, die Videos, die Bauten, die Projekte, die Bilder, die Malerei und so manches mehr. Also wird nur gelabert und es dreht sich im Kreis. Nur Gelaber, denn wohin auch mit dem großen Geist? Wohin mit der Weisheit, wohin mit der Intelligenz? Wenn die Berufung auf sich warten lässt und vielleicht niemals kommt. Wenn die Berufung nicht in diesem Leben stattfinden soll. Bettler werden? Waldbewohner werden, Arbeitsloser, Jammerlappen oder du endest dann doch in der gewöhnlichen Arbeiterei, im angestellt sein.
 
Was mit Plan, was mit Erfolg. Selbstbewusstsein tanken und die Kritiker lösen sich in Luft auf und die Kritiker sollen machen was sie wollen. Ich erkenne den Kritiker. Ich arbeite nicht für die Kritiker. Also ziehen die Kritiker auch irgendwann ab. Ganz automatisch, ganz zwangsläufig. Das ist die allgemeine Funktion.
 
Es kann funktionieren, kann laufen, aber womit? Mit Kaffee trinken? In Cafés rumhängen, mit Laberei? Alles Gelaber, wo soll es hingehen? Wo willst du hingehen? Deutschland, Köln, Berlin oder doch Hamburg oder doch Timbuktu? Und womit? Was kann ich? Ich kann vieles, aber was bringt wirklich was? Was will ich machen? Was will ich riskieren? Kunst? Toller Einfall. Das läuft ja super. Rumheulen. Scheiße verdammt. Ich will Erfüllung und Berufung. Bin da nicht mehr so politisch korrekt und kritisch. Könnte Aktienkurse und den Markt analysieren und die große Kohle machen, ja, das ist toll, kann nicht schaden, außer den anderen, hahaha.
 
Aura des Erfolges, Selbstbewusstsein, da soll es hingehen und dann ziehe ich mir meine R. automatisch an Land, dann erkennt sie mich wieder, dann machen wa Familie und heiraten live in Westminster Abbey. Ja, das ist der Plan. Aber womit? Ich breche zusammen, das nervt. Muss erst mal noch nen Kaffee trinken.
 
Kunst? Ja, das mache ich. Kein Problem. Ich komme heute wohl wieder nicht weiter. Bin wohl nen Künstler ohne Ziel, aber welcher Königssohn ist das nicht? R. ist groß, R. ist groß und das weiß sie auch und niemand ist so groß wie R. oder die Kritiker oder die anderen Idioten.
 
 

 
 
 

Dienstag, 2. April 2013

Deine Einbildung auf meine Kosten, auf mein negatives Selbstkonzept. Du dummes, kurzfristiges Arschloch




Wir rockten, rocken und werden Berlin immer rocken und dann auch studieren und arbeiten gehen und erfolgreich sein. Szenekram eben

Wir tanzen in Berlin bis der Morgen graut und noch weiter. Deepe Party, dicke Beats. Ich tanze, ich tanz drauf.
Merken die hippen Berliner eigentlich noch, dass sich der Scheiß wiederholt? Das auch Berlin ein Dorf ist und merken sie nicht, wie lächerlich sie machen?
Bin in Berlin und ich muss verpeilt sein, das gehört ja zum guten Ton. Wir sind Künstler, Musiker, wir sind Persönlichkeiten wie David Bowie, Tom Waits und die Rolling Stones. Wir müssen Parties feiern, wir müssen rocken.
Dann fangen wir an zu checken, dadurch zu gucken, sehen schmerzhaft ein oder sehen einfach ein und ziehen dann doch unser Studium durch, machen uns dann doch Gedanken um das Morgen. Also studieren wir doch wieder, also suchen wir uns einen Job und dann gehen wir wieder feiern bis in die Puppen. So geht das weiter, so rocken wir, RocknRoll. Alter, yeah, alter rock. Es wird gefeiert, es wird Gas gegeben. Es wird studiert, wird auch gearbeitet. Berlin wird zum Dorf.
Wird ja auch überall gefeiert. Die Kunstszene ist voller Parties, voll Koks und happy people. Ich muss kotzen. Dekadenz. Und dann laden wir uns Deichkind, DJ Koze zur Party ein und dann wird gerockt, getanzt und gefeiert. Was dachtest du denn?

Und ich dachte immer, wir sind intelligente Menschen. Aber eigentlich will ich wohl zur Ruhe kommen, will Familie und die konservative Scheiße. Kein Bock auf Berliner Hip- und Kunstszene. Kein Bock auf Szenescheiße. Kein Bock auf verpeilte Scheiße. Und wir rocken. So geht das immer weiter, denn der Mensch feiert so gerne. Haut so gerne auf die Kacke. Was hast du denn gedacht?

Also ich wollte Familie machen, etwas aufbauen. Keinen Bock auf die ewige Jugend- und Modekultur. Wollte mich zurückziehen aus dieser Scheiße. Kein Nerv auf diese ewige Scheiße, diese Partykultur. Aber wir sind glücklich, wir gehen arbeiten, sind erfolgreich, jung und hauen auf die Kacke. Aber auch die Alten feiern. So ist das, es wird gefeiert und ich kotze.
Szene feiert, deep und hip Berlin feiert, Jugend feiert, Alte feiern, der Bauer feiert, der Idiot und die intelligenten feiern. Was dachtest du denn. Und man wird nicht müde zu feiern. Wird man doch müde, dann nimmt man sich noch was zu ficken mit nach Hause. Was dachtest du denn? Das ist auf dem Dorf so, genauso wie es in der Metropole so ist.
In Berlin zieht man dann noch schön durch die Straßen, zieht sich die dämlichen Dächer rein, geht noch in einen anderen Club. So ist das, wenn man in Berlin ist. Dann wacht man auf und macht noch die Hausarbeiten, hält sich sauber, studiert und geht auch arbeiten.
Welch ein Glück, das jetzt soviele hipidioten nach Berlin ziehen, was aber damals mit David Bowie auch nicht anders war, denn so hat man jetzt die Gelegenheit, sich von den Idioten abzugrenzen und sein Studium und seine Arbeit zu beenden. Und dann sind diese, bei denen es dann läuft nicht mal so einsichtig zu erkennen, dass sie sebst die hippsten möchtegern Avantgardeidioten sind. So bleiben sie stur in Berlin, machen ihr Ding, denn sie haben um ihr Ding gelernt. Fangen an, einzuorden und geben jetzt Gas. Aus der Verpeilung, die auch schon fake war, wird nun Karriere, wird Erfolg und so manches verpeilte Mädchen, rettet sich dann in ein glänzendes gemachtes Nest.
Wer ich bin und was aus mir wird? Ich bin für alle der arme Timmi, der so gerne cool gewesen wäre, der neidisch und eifersüchtig auf Berlin schaut und selber gerne Künstler gewesen wäre. Der arme Timmi, der nicht verpeilt bis in die Puppen rocken kann, der nicht sein Ding machen kann, weil er immerzu auf die anderen schaut. Und sie rocken in Berlin und dann rocken sie nicht mehr und machen brav und spießig ihr Ding und dann feiern sie wieder, sie sind glücklich in Berlin, es läuft in Berlin und das geht mir auf den Sack.





Montag, 1. April 2013

Beziehung kaputt

Vieles falsch gemacht. Nicht gut überlegt. Falsch formuliert. Würde ich nicht nochmal so machen, hätte ich auch früher nicht gemacht, doch manchmal ist alles anders, dann verstehe ich auch mich selbst nicht mehr.
 
Tue etwas, was ich gar nicht bin. Was war bloß in mich gefahren? Bin doch sonst nicht so. Und dann verzeiht man sich, dann war es das. Man sieht sich nie mehr wieder. Das wegen der Fehler, wegen der Überstürzung, weil man nicht mehr bei sich ist, nur noch voller Fantasie und Gefühle ist, man keinen Abstand mehr hat.
 
Werde zum Monster. Kanne keine Grenzen mehr, benehme mich daneben, doch du hast es auch getan. Also verzeihen wir uns, doch die Fehler wiegen so schwer, dass wir uns nicht wieder sehen werden. Zuviel passiert. Beide haben Zuviel Scheiße gebaut. Beide sind nicht perfekt.
 
Hatten uns gut verstanden auf Distanz. Der Abstand war so gut, dass wir uns näher gekommen sind. Sehe nah. Haben uns auch geküsst und ich habe bei dir übernachtet. Es waren schöne Tage und dann war alles schon schnell vorbei. Waren nur ein paar Wochen und ich konnte nicht zu mir zurückkehren. Hatte kein Zuhause, wo sollte ich mit den Gefühlen, den Gedanken, der Psychose hin.
 
Also habe ich die Beziehung kaputt gemacht. Es ging nicht anders. War nicht mehr viel zu retten, also nahm es seinen Lauf. Es war nichts mehr zu bremsen. Ich musste das machen und dann hast du mir verziehen, aber wir sehen uns nie wieder.
Sehe es heute wieder wie zu den Zeiten, als wir uns noch verstanden. Bin wieder auf Abstand, kann es wieder klarer sehen, kann mich wieder bremsen, mich wieder zurücknehmen und die Grenze herstellen. Von hier sieht es wieder ganz gut aus und ich sehe, wie schlecht ich mich benommen habe, aber auch du hast dich schlecht benommen und so verzeihen wir uns wieder und das war es dann, doch unsere Beziehung ist kaputt, nichts geht mehr.

busy und glücklich

So kann es gehen. So kann es laufen, so kann es weitergehen. Ich mache mein Leben. Es geht aufwärts. Ich grübel nicht. Denke nicht über andere nach. Über ihre Liebestaktiken, ihre Spielchen. Ich lebe mein Leben und bin ganz schön busy und beschäftigt. Vergesse so vieles um mich herum. Sollte mich mal wieder bei so vielen melden, aber ich habe im Moment einfach zu viel zu tun.
 
Räume endlich wieder meine Wohnung auf. Hole den Staubsauger raus und es fühlt sich so gut an, hier zu leben, wenn alles vom Staub befreit ist und seine Ordnung hat. Pflege mich wieder besser, achte wieder auf meine Kleidung und es fühlt sich gut an, sauber zu sein, gepflegt zu sein. Ich werde glücklich, ich mache meinen Kram. Ich Scheer mich nicht mehr darum, warum andere sich nicht melden und was dahinter steckt. Das lähmt mich bloß, blockiert mich und ich kann mich dann nicht konzentrieren.
 
Drei Scheine, drei Klausuren noch schreiben, dann bin ich so gut wie durch, dann bekomme ich wohl doch nochmal die Kurve. Nennt man dann wohl den glücklichen Erwachsenen. Doch immer noch kämpfe ich mit meiner Selbstachtung, mit meinen Komplexen. Sie ziehen aber nicht mehr so stark und so kann ich mich mehr auf das Wesentliche im Vorwärtskommen konzentrieren.
 
Manchmal bin ich noch neidisch, dass es bei anderen besser läuft. Nicht wegen der Kohle, sondern wegen des Glücks und ihrer eigenen Selbstachtung. Ich beneide sie noch manchmal um ihr Glück, aber ich werde besser, falle nicht mehr so tief, vergleiche nicht mehr bis zur Verzweiflung und Ohnmacht. Es geht weiter und ich stehe auf.

Und wenn du nicht mehr depressiv bist, siehst du, dass du nur dich selbst gesehen hast. Dann gehts voran und nicht mehr zurück

Du brichst dann dadurch und siehst nicht mehr nur dich selbst. Musst dein Leben im Griff halten und nicht klammern. Jetzt kannst du alleine sein, bist unabhängiger. Jetzt selbständig dein Leben leben und für deine Existenz sorgen. Die anderen gibt es dann nicht mehr in diesem Maße, kannst auch ohne sie sein, musst nicht jeden Kontakt halten. Kannst selbst andere einfach wegdrücken, verdrängen und ignorieren. 

Du warst in deiner Depression, nur auf dich selbst konzentriert, aber das Leben kann auch ganz anders sein. Da gibt es auch Glück. Das Leben muss nicht auf Schmerz zurückzuführen sein, man kann auch glücklich sein. Man kann ebenso versuchen, etwas im Leben zu erreichen, etwas aufbauen. 
Da bist nicht nur du selbst, da ist nicht nur dein Leid. Also gib mal Gas und dann siehst du, dass du vorher nur dich selbst gesehen hast. Egoistisch gefangen warst und nur auf Wirkungen und Images geachtet hast. Aber da gibt es auch noch was anderes. All das ist gar nicht so wichtig und stört und blockiert nur. Das muss nicht die absolute Wahrheit sein. 

Also komme los von den alten Mustern, den anderen, den Gefangenschaften, die dich doch nur behindern und hindern und du selbst bist es, der im Ziehen und Zerren in den Kontakten lebt. Sie existieren gar nicht in diesem Ausmaß. Jene Wirkungen sind gar nicht so wichtig. Man kann auch etwas anderes sehen, also löse dich mal davon, befreie dich mal aus diesem Gefängnis, dass dich immer so fasziniert hat. Aber es kann auch eine andere Welt geben oder sein. Man kann auch ganz anders denken, so muss es doch gar nicht sein. Vielmehr Gelassenheit ist ebenso denkbar. Mach dich frei von diesen Gedanken, von diesem sein, dass auch ganz anders sein könnte.

Oder willst du wieder zurückfallen und nur dich selbst sehen und in Selbstmitleid baden. Denn mit der Brille hast du natürlich immer Recht, so wirst du immer der Verlierer bleiben, also ändere das. Es könnte auch ganz anders sein. Wenn es eben nur darum geht sich auszutauschen und das die anderen nicht das wichtigste sind, sondern wie du selbst möglichst leicht, deine Existenz sicherst und erhältst. Wie du hierbei weiter kommst und die anderen müssen das ebenso tun, aber du wolltest oder konntest das nicht mehr sehen. Auch die anderen müssen für ihr Vorwärts und den Erhalt kämpfen und sorgen. Es geht doch eher darum, sich darüber auszutauschen und hier weiterzukommen und sich die Existenzsicherung zu erleichtern. 


Womit willst du dein Geld verdienen, was willst du beruflich machen? Das sind die Sachen, die stets auf dich zukommen werden, die es in die Hand zu nehmen gilt und dann wirst du auch nicht mehr nur dich selbst sehen, sondern sehen, wie auch andere darum bemüht sind. Brich mal aus, aus deinem Königshaus, es gibt nichts mehr geschenkt, das Verwöhnprogramm ist vorbei. Der depressive Kram ist vorbei, warum weiter um sich selbst drehen? Warum nicht mal ausbrechen daraus und was ganz anderes sehen, eine andere Wirklichkeit sein. All das sollte mal vorbei sein. 

Zickige Launen. Die Macken einer Prinzessin

Gewöhne dir deine Launen mal ab oder bist du was besseres? Muss ich fast glauben. So kann unsere Prinzessin natürlich auch nicht in einem Café arbeiten gehen, so kann sich unsere Prinzessin auch nicht konzentrieren. Sie bleibt launisch, schlägt um sich, zickt rum und alle sind doof. Unser Prinzessin kann sich nicht ändern, die anderen sollen sich mal ändern. Sollen mal cool und intelligent sein. Alle sind scheiße. So sieht das unsere Prinzessin.
 
Wie bist du denn drauf? Unser Prinzessin ist ein zickiger Faschist, haut auf die Kacke, hat ihre Macken. Prinzessin guckt da nicht durch. Ist noch nicht so weit, sie muss erst noch ein bisschen asozial sein. Ich bin die Prinzessin, macht Platz da, verpisst euch. Und dann ist unser Prinzessin ganz allein.
 
Typisch Frau, typisch Prinzessin. Ich bin geschockt, dabei bin ich wohl selbst typisch Mann. Soll es soziologisch, psychologisch ja geben. Meine Philosophie ist das nicht, deshalb bin ich von dieser Unreife ja auch geschockt. Wer soll so eine Scheiße auch verstehen..
 
 
Im Café Hallmackenreuther
 
Der Launebär, die Zicke, bekommt eben immer was sie will und was bildest du dir ein, dass ich dich lieben könnte? Du bist doch bloß ein Bauer, ein normaler Idiot. Ich aber bin etwas ganz besonderes. Was bildest du dir eigentlich ein.
So sieht dich Psychiatrie. Sie weiß, dass du dich für was besseres hältst, dass du immer alles bekommen hast. So prophezeit die Psychiatrie, dass du einen Mann brauchst, der mit deinen Launen umgehen kann. Der gelassen stehen lassen und bleiben kann. Denn die Psychiatrie sagt, dass so eine Frau sich spät entscheidet. Erst wenn sie Panik bekommt, wird sie heiraten und dann nimmt sie eben das beste, was sie so kriegen kann auf dem Markt. So ist die Psychiatrie. Die Psychiatrie kennt solche zickigen Frauen, die stets launisch auf die Kacke hauen müssen. Sich das einfach rausnehmen, schließlich wollen sie Luft zum atmen, frei sein und auf die Kacke hauen.
Die Psychiatrie sagt, dass solche Frauen keinen kleinen verliebten Timmi brauchen. Sie braucht einen selbstbewussten Mann, der mit ihr umgehen kann, der ihre Macken aushalten kann, der gelassen ist, ihr Kontra geben kann, damit sie endlich mal erzogen wird.
 
Prinzessin ist unerzogen, denn sie kam ja immer durch mit ihren Launen. Sie war auch noch nie arbeiten, kann sie auch nicht. Unser Prinzessin kennt keine Regeln, kein Benehmen und auch keine Grenzen, sie nimmt sich mehr raus als die anderen je haben können und das kotzt sie an. Denn manchmal will sie diesen Bonus gar nicht, dann will sie wie alle anderen sein. Doch leider kam sie immer durch, leider bekam sie noch keinen Arschvoll, leider muss sie mit 34 Jahren einfach noch zuviel Reife nachholen.
 
Vielleicht wurde sie noch nie heftig genug enttäuscht, noch nie hart genug auf die Schnauze gefallen. Unsere Prinzessin sucht die harte, strenge Hand. Will endlich mal Orientierung und den durchgreifenden Vater. Dann will sie wieder still sitzen, aber vorher muss sie noch auf der Nase herumtanzen.
 
Und die Psychiatrie sagt, du bist schwach geworden und eingebrochen und unser Prinzessin braucht das nicht, sie braucht keine Schwärmerei, sie braucht einen Arschvoll. Die Psychiatrie ist schlau und kennt solche Frauen, auch die Väter sind schlau, auch diese kennen solche Frauen. Sie glauben an die Formel, an die richtige Verhaltensweise, aber erklären können sie es nicht. Sie sehen nur, dass du eingebrochen bist und was eine Prinzessin eigentlich braucht. Der Timmi weiß das eigentlich, er ist ja schlau, aber bei solchen Frauen wird er eben schwach und macht ihnen alles recht und wer kennt all das nicht, wenn er verliebt ist. So ist das ja gerade das schöne wenn man verliebt ist. Aber bitte verlieben sie sich nicht so, Herr Elstner, denn ihre Prinzessin braucht selbstbewusste Standfestigkeit und sie wissen das doch selbst, Herr Elstner. Ihre Prinzessin gibt einen Scheiß auf die wahre ewige Liebe. Ihre Prinzessin muss erst noch spielen. Sie müsste normalerweise noch sehr tief fallen, bevor sie überhaupt noch irgendwas merkt und checkt. Sie wird ihre Liebe nicht zu schätzen wissen, Herr Elstner, das kennt sie auswendig, was sie braucht ist Richtung, einen Rettungsanker, einen selbstbewussten männlichen Fels in der Brandung. Sie muss sich reiben können und kann da niemanden gebrauchen, der kuscheln will und einknickt,
 
 


Sonntag, 31. März 2013

Komm mal zurück. Bist dch bloß im falschen stolz. Wahre Liebe, für immer und ewig? Du Idiot

Romantisch verliebt. Wahre Liebe für immer und ewig. Was kann es schöneres geben?
Blöd nur, wenn der andere das anders sieht. Dieser nicht verliebt ist, kein Bock auf den Kitsch der Romantik hat und sein Leben einfach weiter lebt. Ihn hat der Sog des Verliebtseins nicht gepackt, ist nicht eingesprungen, hat das wohl anders gesehen. Und so geht sein Leben natürlich weiter, er oder sie rotzt auf den Boden, hört Rapshit oder hurt rum. Für immer und ewig, glaubst du das wirklich selbst? Bist du so doof? Dieser romantische Ewigkeitskram? Für immer und ewig? Ich glaube das nicht. Ich weiß es, aber wenn juckt das schon. Das Leben geht ja doch immer weiter. Und all das wusstest du auch immer selbst, doch dann hat es dich wieder gepackt und nicht mehr losgelassen. Mir doch egal, ob sie fickt, mit wem sie fickt, wie sie so drauf ist, wie rotzig sie ist, was für eine Göre sie ist. Das war doch sowieso immer klar und gewusst. Doch blöd, wenn man sich gerade in der Ewigkeit verliert. Die es ja doch gar nicht gibt, denn alle sind bloß nur mal so idiotisch, sich zu verlieben. Und dann heiraten sie. Allerdings scheiden sie sich dann doch wieder und die die sich nicht scheiden lassen, die halten bloß an der Arbeit Liebe fest. Glaubst du wirklich dass es das gibt? Diese wahre ewige Liebe? Ja, jeder mag das wollen, doch deshalb gibt es das doch nicht. Ist alles bloß eine natürliche Verarschung, eine Illusion. Was glaubst du denn? Wie doof bist du denn? Hast du das Verliebtsein nie begriffen? Und dann glaubst du, all das ist wahr. Checkt der nicht, was mit ihm passiert? Ist doch bloß alles fake und Fantasie, ist doch alles nur narzisstische Illusion. Der Idiot, der kapiert das nicht und jetzt ist er zu stolz, zurückzukehren. Er will einfach nicht erkennen, dass es Verarschung des Geistes ist. Er guckt einfach nicht dadurch, was die Scheiße mit dir macht. Das ist doch bloß Verliebtsein, das ist doch nicht die Wahrheit. Kapiert der das nicht? Ich wollte dich doch bloß kennenlernen. Einfach nur mal reden. Einfach nur mal gegenüber sitzen. Kapiert der nicht, was da mit ihm passiert? Hat der das einfache Leben nicht begriffen? Und jetzt ist er zu stolz, das einzusehen. Tim, werde mal erwachsen. Bleib mal bei dir, komm mal klar. Was bist du denn für ein Idiot, dass du das nicht raffst? Hast du das Spiel nie durchschaut? Aumann, auweia.

Designerbuden

Die Scheiße muss eben durchgestylt sein. Hohe Decken, Bretterboden, blanke Wände. Passendes Geschirr, schöne Möbel und einen Künstler an der Wand oder ein paar coole, stylishe Poster. Designerbrille, schick aussehen, auch gerne ein bisschen abgeranzt, dann fällt es nicht so auf. 
Man steht auf Verpackungen und auf hohe Qualität, man gibt auch gerne mal ein paar Euros unnötig zuviel aus. Kauft sich nen MacBook, isst Pralinen, schält sich ne Ananas, kocht sich ein schönes Frühstücksei, geht zum Bäcker, kocht sich nen feinen Kaffee aus einer schicken Espressomaschine. Trinkt zum Abend einen Wein im schönen Glas, oder ein olles Bier, mal Heineken, mal Rothaus, mal Becks. Und damit es nicht so auffällt raucht man auch manchmal ne dreckige selbstgedrehte Zigarette. Der Designermensch, der glänzde Styler, so kann er sein, so ist er fast immer. Und er ist glücklich, es geht im gut, er hat Freude daran, alles schön oberflächlich glänzend zu gestalten, das macht ihm Freude, das macht er leidenschaftlich gern, schließlich guckt er dadurch, hat Geschmack und wäre gerne selbst Designer geworden. 

So design man sich dann auch die Liebe. Der Partner passt dann einfach gut ins Bild oder macht es noch besser. Ein bisschen wie Schuhe kaufen, ein bisschen wie schicke Möbel kaufen. Und so wird der Partner zum Einrichtungsstück. Um Liebe geht es da sogar auch ein bisschen. Ach, es ist so schön und ich schmücke mich so gerne, ich richte mich so gerne an und damit es nicht so auffällt, bin ich auch ein bisschen Punk.

Samstag, 30. März 2013

Butter vom Brot nehmen lassen muss endlich aufhören. Ich sehe wirklich, eigen, richtig

Schaue ich nun selbst auf die anderen. Werde ich sie vielleicht endlich los. Werde ich selbst mal selbstbewusst. Einen Scheiß drauf.
Irgendwie sind die anderen ja doch immer gleich. Man sieh wie sie immer an denselben Konflikten scheitern, wie sie ihre Konflikte immer wieder verdrängen, sie dann aber doch wiederkommen und dann ist das Gejammer wieder groß. Sie haben Meinungen, auch über dich. Sie werden zu ständigen Begleitern und Geistern, wenn du den Spieß nicht endlich mal umdrehst und selbst auf sie schaust. Mit dieser Methode diese Geister im Griff halten. Sie ticken doch sowieso nur in ihrem Kreis und sagen immer dasselbe. Alles immer gleich und es führt in dasselbe. Wozu also noch treffen, telefonieren, überhaupt an sie denken? Doch sie drängen sich auf, lassen dich nicht los. Sie sind Idioten, die bis zum Tode nicht aufgeben und niemals Ruhe geben.
 
Und  es ist schwer mit den anderen abzuschließen. Sie kommen und gehen, kommen und gehen. Es ist immer wieder dann ein anderer, der dir das Leben madig macht und einredet, so manches andichtet. Denn sie wissen ja, wer du bist. Sie waren sogar bei der Zeugung und der Geburt dabei. Man wird sie nicht los, der Geist scheint von ihnen abhängig zu sein, als könne der Geist ohne andere gar nicht existieren. Die anderen formen dich, prägen dich, machen dich zu dem, der du geworden bist du so ist man jemand geworden, der die anderen nicht vergessen kann, die dir dein Leben, deine Freiheit, dein Glück, deine Sicherheit und Selbstbewusstsein nehmen. Aber sie werden sagen, dass sie es nur gut meinen. Das ist das perfide daran und sie werden niemals müde, das zu betonen.
 
Also musst du ihnen ins Gesicht scheißen, damit sie dich nicht mehr sehen und sprechen wollen. Damit loswerden, doch so einfach ist das nicht, denn sie bleiben im Geiste, sind immer dabei und lassen dich nicht in Ruhe und reden dir ein, dichten dir an, sagen dir immer noch wer du bist, was fr ein Versager du bist, was für ein Idiot du bist, was du haben kannst und was nicht.
 
Also fackel ich mein gesamtes Umfeld ab, so gut es denn geht und will neu anfangen, mich neu erfinden. Ein Scheiß auf die anderen. Ich will das denken, was ich will, will endlich mal unabhängig sein. Meinen Scheiß machen und nicht länger definiert werden. So schaue ich raus, schaue ich raus aus meinem Gefängnis, schaue auf dich, schaue auf andere, sehe was anderes und nicht mehr nur die Geister und das Chaos im Kopf. So höre ich auf damit und doch ist es wahnsinnig schwer.
 
Vieles habe ich verändert, vieles an mir. Ich bin ein anderer Mensch. Weiß gar nicht mehr, wer ich früher war, aber der Kontrast war mal ziemlich krass, heftig und immens. Leider zu spät, zu spät unabhängig und selbstbewusst gemacht. Zu spät für meine große Liebe. Doch die anderen reden weiter ein, reden weiter ihre abhängige Wirklichkeit ein und ich kann sie dann doch wieder nicht hinter mir lassen und was anderes sehen. Brauche ein ganz neues Umfeld, nichts aus der Vergangenheit will ich noch mitnehmen. Nur meine Wirklichkeit, meine Wahrheit erfinden. Meinen Zauber, meine Magie. Die andere Scheiße, den Rest der Scheiße, die anderen, die Idioten will ich nicht mehr sehen, nicht mehr denken, nicht mehr erinnern.
 
Nur schön positiv an dich erinnern will ich mich, nur dich sehen, das will ich. Doch dafür muss ich mein gesamtes Umfeld vergessen, alles Alte vergessen. Nur noch dich in die Zukunft projizieren unabhängig der anderen, ohne die Kritiken, Urteile der anderen. Die ganze Scheiße der anderen, die dir etwas klarmachen wollen, die dich Überzeugen müssen, dir eine Brille aufsetzen wollen, es nur gut meinen und dir dessen Bewusstsein überstürzen wollen. Diese Scheiße muss endlich mal weg. Seit der Pubertät lasse ich mich Überzeugen, lasse ich mir Brillen aufsetzen, lasse ich mein Bewusstsein stürzen. Ich wollte das nie und jetzt will ich es erst recht nicht mehr. Lasst mich in Ruhe mit der Scheiße, mit eurer Wahrheit, mit euren Irrungen und Wendungen.
 
Ich werde es mir nicht länger anhören und wenn ich mit meiner eigenen Wahrheit alleine sterbe. Denkt was ihr denken müsst, denn denken was ihr wollt, das könnt ihr ja leider nicht. Sehe ich so dumm aus, dass man mir Wahrheit erklären, Realität erklären muss? Ich soll der Idiot sein? Und ich gebe zu, ich habe oft gefragt, doch wenn ihr so wirklich und erfahren seid, warum könnt ihr dann Wirklichkeit nicht objektiv nahe bringen ohne das ihr Abhängigkeiten und Geister erzeugen müsst. Ich könnte das, also bin ich immer der Verlierer, weil ich euch Wissensvorsprung gebe, den ihr nicht einmal habt. Ich mich selbstloserweise immer als Idiot verkaufen musste, mir immer die Butter vom Brot nehmen lassen musste und eben das würde ich nicht machen.
 
Das macht man nun seit der Pubertät und bleibt dann auch der Verlierer, wenn man nicht endlich mal den Spieß umdreht, denn so habe ich meine große Liebe verloren und nicht von meiner eigenen Wirklichkeit und Selbstbewusstsein überzeugen können. Also muss endlich damit Schluss sein, so kann es nicht länger weitergehen. Mehr Butter von meinem Brot wird es nicht geben. Ich habe wegen der ganzen Abhängigkeitsscheiße meine große Liebe verloren. Wieviel willst du noch verlieren? Wie weit soll es noch abkacken? Du hast die Scheiße bereits gedreht, hat drei Jahre gedauert. Wie geht's weiter? Ein ewiges Problem.

Freitag, 29. März 2013

schicke Menschen

Und dann sieht man man diesen schicken Menschen. Diese Leute, die erwachsen geworden sind. Ihren Weg gemacht haben. Solche Menschen haben gelernt, mit ihrer Störung umzugehen. Solche Leute können sich konzentrieren. Machen ihr Studium und wissen wo sie hinwollen. Sie gehen auch dorthin, werden erfolgreich, so, als gebe es eine Störung gar nicht. So werden sie Geschäftsleute, werden Banker, werden Designer. Sie sind schick, kleiden sich so sehr geschmackvoll und machen sich so gut im Straßenbild. Sie können reden, können mit anderen Menschen umgehen; sie haben Selbstbewusstsein, haben Aura, haben Charisma.
Es läuft glatt. Sie gehen geradeaus und ich muss fast kotzen, wenn ich sie sehe. Sie machen alles richtig, sie kommen klar. Die Störung ist auch nur minimal. Sie denken gar nicht erst in größeren, tieferen Zusammenhängen und wenn, dann doch nur im Sinne der Karriere. Es läuft nach Plan und wenn nicht, dann ging das jedem Mal so und so wird das Problem dann auch schnell gelöst und übergangen, sodass es nicht zu größeren Störungen kommen wird. Es läuft einfach. Sie kaufen sich schicke Sachen, schicke Handys, schicke Autos, legen sich eine schicke Frau zu.
Das macht mir ein bisschen Angst. Was wenn ich nicht dementsprechend bin? Entgeht mir dann meine Traumfrau? Vielleicht kann ich ihr gar nicht auffallen, vielleicht bin ich im falschen Milieu, vielleicht übersieht sie mich im Straßenbild. Oder ich spreche nicht diese selbstbewusste, charismatische männliche Sprache. Das macht mir Angst.
Ich mag es lieber, sich über die gemeinsame Störung kennenzulernen. Könnte darüber mein Leben lang kommunizieren. Doch was nutzt es? Es sollte irgendwann auch mal laufen, auch bei mir glatt gehen, denn was soll sonst noch aus mir werden? Ich selbst muss mal eine erfolgreiche Richtung einschlagen.
Am liebsten hätte ich das Talent zum Künstler, würde diesen Weg gerne einschlagen, denn so könnte ich mit meiner Störung ein Leben lang leben. Doch die Kunst ist wenig planbar. Doch wo soll es sonst hingehen? Wohin? Es scheint in der Wirklichkeit nichts zu geben. Womit selbständig machen? Für wen arbeiten? Es gibt einfach nichts und ich will keine Kompromisse machen. Leider gibt es wirklich nichts. Studium zu Ende machen. Mehr lässt sich daran nicht planen.
So werde ich aber nicht zu. Diesem erfolgreichen Menschen, werde nicht diese Aura des Erfolges haben und deswegen wohl auch nicht glücklich werden, auch nicht selbstbewusst werden. Denn es geht um den funktionierenden Plan, der dich selbstbewusst macht

Selbstbewusstsein ist Aura

Dein Selbstbewusstsein war immer deine Aura. Wie hast du es geschafft, diese nie zu verlieren? Gut gemacht, kleine R.. Ich habe meines verloren. Scheiß Pubertät, scheiß Drogen, Psychose, Panik und Depression. Irgendwann hat man wohl mal aufgegeben und dann eben auch seine Aura, sein Glück verloren. Vielleicht war ich immer auch deshalb neidisch auf dich. Vielleicht haben andere deshalb gedacht, ich könne dich nie haben, weil sie doch den armen Timmi sahen, wie er sich doch gerne wieder selbstbewusst und auratisch gefühlt hätte.
So bekommt man jene Aura schon in die Wiege gelegt. Ist das gewisse etwas. Nur wenige haben das. Viele verwechseln das mit Einbildung, mit Arroganz, aber das ist es eben nicht. Vielmehr was höfisches, was anständiges. Wohl deshalb findet man viele Künstler, viele Kunstsammler hier.
Das Ding aber bleibt, dass du deine Kaltschnäuzigkeit nie verloren hast, immer irgendwie noch dadurch gucken konntest. Hast dir wahrscheinlich nichts sagen und andichten lassen. Gut gemacht. Ich konnte all das nicht, seit der Pubertät habe ich mich immer mehr brechen lassen. Du hast etwas mehr Glück gehabt. Zum Teil war ich aber auch ein Idiot. Ich machte meine Meinung zu sehr abhängig. Habe nicht mehr widersprechen können. Das Schicksal, der Aberglaube und Glücksformeln sind schwer zu knacken, einfacher aber zu durchbrechen. Du hast eben mehr Glück gehabt. Bist das selbstbewusste Mädchen und auch Göre geblieben. Jetzt heißt es aber auch selbstbewusst in das erwachsen sein zu kommen. Aber das ist leichter als die Pubertät. Trotzdem viel Glück. Lass dir nichts einreden.

!! Zeit



Der Roman, der Frauenherzen bewegt

Und dann leben wir hier. Sind geboren, ob wir wollten oder nicht. Vielleicht suchte man es sich im Himmel aus, in welchen Lebenslauf man geboren wird. Vielleicht sieht man schon im Himmel, welche Energie und Kraft das kosten wird und auch Wahrscheinlichkeiten, ob man das schafft oder nicht. Daraufhin schubst dich Gott, wie einer von hinten auf dem Zehnmeterturm, rein, raus, auf ins Leben.
Was hat dann Sex eigentlich damit zu tun? Der Akt, das Sperma und das Ei, sind die denn seelenlos? Und wenn sich diese halbe Seelen dann treffen, wird das dann zum Ganzen, zu einer Seele? Und wenn dieser geborene Mensch, dann zur Welt kommt, ist er dann ganz und heil? Nein, ist er wohl nicht, denn er schreit und nervt ja eigentlich die ganze Zeit. Was will er denn? Sperma und Ei machten ihn doch zur Ganzheit. Was braucht der kleine Eingeborene, um glücklich zu bleiben?  Was sucht er wirklich? Klar, sind Mama und Papa da, dann ist das schon was wert, doch nerven tut er trotzdem auch dann noch, er muss auch mit ihnen Mangel ausgleichen. Die Eltern sind wichtig, aber nicht zwingend glückentscheidend.
 
Warum kann der kleine Bastard nicht glücklich bleiben, so wie ein Mensch auf Opium, einfach rumliegen? Was sucht er, was sucht sie wirklich und das wohl ein Leben lang? Ständig etwas schließen, etwas vervollkommnen, was kann es sein? Wohl wird das immer Liebe sein. Klar, das ist einfach, weiß doch jeder, aber das Verhalten ist immer daneben. Denn das die Lücke Liebe ist, das ist ja einfach zu einfach. Weiß doch jeder, hat die Welt doch noch nie verändert.

"Ich will dir nicht zu nahe treten, mit all dem"

Du bist nichts Besonderes, deine Gedanken sind nichts Besonderes, deine Stimme nicht, deine Gefühle nicht. Narzisstisches Ego, was bildest du dir ein? Das sollte wohl Liebe sein. Sei mal diskret, dann wirst du sehen. Dann siehst du deine und die Einbildungen der anderen.
Alles Fiktion, alles bloß große Gefühle und Resultat deiner narzisstischen Einbildung. Sie hat das gut erkannt, hat sich das schön reingezogen von außen, doch ist alles bloß Einbildung. Mit Abstand wirst du das sehen. Wahre Liebe gibt es doch gar nicht.
So schaute sie auf dich drauf, denn sie hält sich ja nicht für eingebildet, für jemanden, der nicht egozentrisch sei, also kann sie das ja alles sehen, wie die anderen so ticken, wie die anderen so umherirren. All das sieht sie ganz gut. Und dann zieht sie sich wieder zurück. Tut es ihr doch gut, sich wieder zurückzuziehen.
Sie bleibt auf ihrem Posten. Räumt immer schön die Wohnung auf und zieht sich rein, wer da so kommt, wie die anderen so sind. Ein Talent. Immer auf die anderen schauen, ah so sind die drauf. Und wenn es stressig wird, dann zieht sie sich wieder zurück. Geht den Spannungen und Reibungen aus dem Weg. Wer ist dann eigentlich eingebildet?
Die anderen leben im Wahn, merken es nicht. Autonom fremdbestimmt. Aber sie ja nicht, sie guckt da durch. Das hat ja nichts mit Intelligenz zu tun, sondern damit wie sehr ich mich von meinen Gefühlen distanzieren kann, wie diskret ich sein kann und niemanden und auch mir selbst nicht zu nahe trete.

Donnerstag, 28. März 2013

Man wird wohl auch ohne glücklich, leider.

Den Kopf frei machen. Was will ich wirklich machen, was will ich wirklich schreiben? Vielleicht das Wunder der Welt und des Lebens bewusst machen. Über Sonne, Mond und Sterne, über Liebe, über Menschen? Alles nicht so einfach. Irgendwie kein Konzept, dabei denke ich ständig darüber nach, dabei habe ich ständig Ideen und was macht man daraus? Durchaus irgendwas, aber man kommt nicht so schnell weiter; bin ich doch mittlerweile schon 32 Jahre alt.
Ich bin mutig, bin schöpferisch und veröffentliche, doch das perfekte Ding, wann dann doch nie dabei. Vielleicht schaffe ich das ja noch, wer weiß das schon.
Und so laufen die Tage nie gleich ab, aber alles wiederholt sich. Am morgen quält man sich aus dem Bett, packt die sieben Sachen, putzt die Zähne, nimmt die Pillen, räumt etwas auf, zieht sich an, kann nichts essen, trinkt Kaffee, raucht und dann geht man raus, weil ich anders nicht in die Gänge komme, weil ich mich sonst ja doch wieder hinlegen würde. Also gehe ich raus und kaufe mir dummerweise noch einen Kaffee für unterwegs, dämlicherweise einen Euro zum Fenster rausgeschmissen. Weiter geht’s, meist zur U-Bahn, Köln Ebertplatz. Vier Linien stehen hier zur Auswahl. Die erste nehme ich selten, rauche ich doch vorher im Raucherbereich des Bahnhofs noch eine, schließlich habe ich mir kurz zuvor doch gerade einen Kaffee gekauft. Eine Zigarette zum Kaffee muss nochmal sein, so hat der Morgen doch einen längeren Verlauf. Dauert es ca. vier Stunden bis ich aufwache. Doch Kaffee und Zigaretten, ziehen sich durch den ganzen Tag.

"Die Pest auf eure beiden (Erziehungs-)Häuser"

Irgendwann ist es wieder heil, gelöst und irgendwie ganz. Der Wendepunkt im Leben. Die Begegnung mit dir und dann ist alles anders. Bin erwachsen geworden, reifer. Bin unabhängig. Man wird wahrscheinlich nun seinen Weg gehen. Alles hinter mir gelassen, doch dich sehe ich immer vor mir. Kann gar nicht beschreiben, was alles anders ist, aber es ist alles anders. Als wäre ich frei, befreit und auch erlöst. Aber dennoch läuft auch heute nicht alles glatt, bloß ist anders. Auch ein andere Umgang mit Menschen. Ein anderes Treffen, Kommen und Gehen, aber auch das lernen, studieren und begreifen des Loslassens.
 
Und doch bin ich nicht diszipliniert, konzentriere mich nicht, weigere, wehre mich. Immer noch wohl fasziniert von unserer gemeinsamen scheiß Störung, doch ich weiß es nicht, sicher. Mir geht es besser, mir geht es ganz gut. Es wird leichter, durchschaubarer, es wiederholt sich. Der Schmerz findet stets dieselbe Tiefe, denselben Weg, die gleichen Nervenbahnen und mit mehr Verständnis und dessen Erfahrung, muss ich nicht mehr in das Leid springen, wie ein ahnungsloser, der ich ohnehin nie war, sondern kann damit spielen, es beobachten, es kontrollieren und besser steuern. Schade, dass ich mit dir nicht so schlau oder so reif war, meinen eigenen Willen wieder hatte. Vielleicht war dann doch alles anders gelaufen. Vielleicht hätten wir uns nochmal gesehen. Niemand weiß das...

Diskretion! Bitte Abstand halten. - Ja, Mama.

Ziehst dich auf dich selbst zurück. Hältst Abstand. Wohl immer schon so gemacht. Wohl immer schon der Regisseur gewesen. Im Beobachten bist du immer gut gewesen, doch dann wurde es ernst und du musstest, wolltest wieder abtauchen. Dich wieder auf dich selbst besinnen. Erst mal schauen und gucken was passiert.
 
Und jetzt sind beide zurück in ihren Häusern. Weit von einander getrennt. Damit lebt man, weil es nicht anders geht, nur so gehen kann.
Wird man jemals zurückblicken? So zurückblicken, dass man es auch verstehen wird? Ganz verstehen wird? Was ist nur passiert? Es ist schon Jahre her. Andere sagen, ich hätte dich konserviert. Ich denke jeden Augenblick an dich. In jeder wahren Bewusstheit, denke ich an dich.
 
Und jetzt muss ich nach vorne schauen. Auf mich selbst konzentrieren, wie ich dir mal sagte, aber konzentrieren kann ich mich genauso wenig wie du, auch wenn du das ganz anders siehst. Vielleicht verstehst du irgendwann mal, was all das zu bedeuten hatte.
Sehe ich heute Rayban-Sonnenbrillen, MacBooks, Rothaus oder Heieneken Bier, dann ärgere ich mich, weil wir uns hier gewaltig unterscheiden und ich mag es doch so, wenn wir deckungsgleich, kongruent sind, wenn wir in Resonanz sind. Das ist es, was mich glücklich macht, mich so hoch schwingen lässt, dass ich Flügel bekomme und dann zerschießt es mich, weil dann Erinnerungen kommen, die nicht resonieren, nicht harmonieren. Kommt es derart, muss ich kämpfen und tief Luft holen, dabei stockt mir längst der Atem.

Schöne im Hässlichen. Eifersucht

Und wenn du verliebt bist, ist irgendwie alles schön. Und wenn du verrückt bist, ist auch der Müll schön. Woran mag das liegen? Der Müll glänzt, die Welt glänzt, alles glänzt. Und wenn du nicht verliebt bist, dann sieht man mehr denn je, die glänzende Oberfläche. Das Glück an der Oberfläche. Das Glück glänzt. Lucky surface. Dann wird das Geschmacksideal real. Glänzende Bildschirme, glänzende Werbung und da kommt man selten noch mit, da wird man sogar unglücklich daran, das alles so sehr glänzen kann. Kann man zum Teil daran unglücklich werden, wenn man die Effekte und Auswirkungen nicht versteht. Warum das so ist nicht versteht und dann wieder verwirrt ist und sich dann verwirren lässt und auch mit der ganzen glänzenden Scheiße nicht umgehen kann, denn so ist sie grundsätzlich keine Scheiße, aber man muss mit ihr arbeiten, durch sie durch sehen. Aber da gibt es auch welche, die den Glanz sehen, aber nicht haben können. Die müssen deswegen nicht traurig sein. Können verzichten, können warten, müssen das nicht haben und das ist auch gar nicht wichtig, aber glänzen wird es immer und es wird immer glänzender. Und das kann auch jeder sehen. Dabei geht es nie um den Glanz, den hat man oder eben nicht. Geht es nie um den Glanz, nur für andere im Neid, nur für andere im Urteil. Denn der Glanz ist für andere nicht normal, doch geht es darum, mit dem Glanz zu leben und nicht daran oder damit unglücklich zu werden. Doch um den Glanz geht es nicht, den hat man oder eben nicht. Beruht immer bloß auf Seelen- und Geschmacksgleichheit. Der gute Ton, den trifft nunmal nicht jeder. Kann man sich auch mal einen drauf einbilden.

Geschmacksverirrung und Verzerrung. Dumme Eifersucht

War da doch die Angst, dass auch für dich alles glänzt und was, wenn du dann untreu bist? Untreu sein könntest und dann rechne ich das durch, spiele es durch, denn es könnte ja sein. Könnte. Nur eine Theorie, eine Spinnerei verbunden mit großen irrealen Schmerzen. Wäre doch nicht nötig gewesen, den Weg aber bin ich trotzdem gegangen. Unnötig? Wahrheit? Was gelernt? Muss ich die Schmerzen nochmal haben, muss ich diese Nervenbahnen einfach auswendig kennen. Immer und immer wieder durchgespielt haben, dann kenne ich sie, dann kann ich sie beobachten, mich distanzieren. Mir selbst gegenüber diskret sein.

Montag, 25. März 2013

Ich fühl mich nicht gut, nicht gut, nicht gut (genug). Ja du auch, ich weiß. Tolle Lösung



Wir wollen dasselbe aber nicht mehr real und physisch zusammen.
Geht jetzt jeder selbst

Donnerstag, 21. März 2013

Auf der Suche nach der verlorenen Ganzheit

Vergangene Ganzheit und in Zukunft ganz durch Vergangenheit. Anknüpfung an die Ganzheit, die auch damals nur zum Teil ganz war. Aber ich selbst und andere sahen mich mal ganz. Ich selbst sah mich eines Tages und im Verlauf nicht mehr ganz. Ja, jeder kämpft mit seiner Ganzheit und Sehnsucht, doch meine Ganzheit war im Spiegel verloren, in mir selbst...

Uncooler BVB 09 und NIKE Glanz



"Es kann nicht jedes Arschloch ein Bielefelder sein."





Donnerstag, 14. März 2013

und dann und dann





Und dann müssen sie dahin um wer zu sein. Und dann müssen sie dahin und glauben sie müssen dahin, um glücklich zu sein. Und dann muss ich da noch gewesen sein und dann muss ich hier und da noch hip sein. Und so geht das immer weiter und dann muss ich da noch sein, um wer zu sein. Und dann muss ich immer auf der derbsten Party sein, um wer und hip zu sein. 
Und irgendwann brauche ich dann auch nen Haus und nen Auto, um wer zu sein. Und dann muss ich in jedem Land gewesen sein, um wer zu sein. Denn dann kann ich glücklich sein und dann muss ich da noch auf der derbsten Party gewesen sein. Und dann muss ich da noch gewesen sein. Hippe Nudel, hippes Girl. Und dann muss ich noch so ein Auto haben, und dann muss ich noch in derbsten Stadt sein und dann muss ich noch dies und das haben. Und dann muss ich noch mal da gewesen sein. Und dann muss ich die derbsten Plätze kennen und dann brauche ich noch ne RayBan und dann brauch ich noch nen Mac und eigentlich brauche ich das nicht und schmeiße ich die scheiße wieder weg, denn dann will ich wieder Urlaub machen, dann will ich wieder in der Stadt sein und dann erstmal noch das und das erstmal noch jenes und dann schmeiße ich wieder alles weg.
Ich brauche den scheiß nicht und mir fehlt auch nichts, aber du brauchst den shit. Hol dir die Scheiße selber, renne du da weiter hin. Fick mit wem du willst. 

Sonntag, 10. März 2013

Ich reagiere mit Psychose auf die schönste Frau

anderen können nicht widerstehen. Leben dann im Wahn. Und im Verliebtsein ja auch normal, nur an den anderen denken zu können. Das ist fließend. Aber das steigert sich dann eben immer weiter und nimmt kein Ende. Deswegen soll sich der Tim mal schön in eine andere verlieben, damit er nicht so bekloppt wird, damit er sie nicht belästigt. Scheiß Psychiatrie. Suchen sie sich ne nette die auch hübsch ist, verliebt sollen sie auch sein, aber nicht so. Nicht in so eine. Dann bekommen Sie wieder eine Psychose, dann kommen Sie wieder nicht klar. Suchen sie sich was nettes. Die nicht so glänzt, die sie nicht so verrückt macht. Nicht weil die glänzende böse ist. Sie ist einfach nicht gut für Sie, die bringt Sie ins Grab, die mergelt Sie aus, Sie werden nie genug von ihr kommen können. Und eben das ist ja das schöne am Verliebtsein, an dieser Psychose. Aber suchen Sie sich eine andere, jemanden den Sie nicht derart begehren. Sie könnten sie ja niemals alleine aus dem Hause lassen, Sie würden immer massiv eifersüchtig werden. Scheiß Psychiatrie.


Und ich will nur an dich denken und ich will immer bei dir sein und ich will dich niemals loslassen. Nur das kann wahre Liebe sein. Und ich will dass es erwidert wird und ich kann nichts erzwingen. Scheiß Psychiatrie, lass mich in Ruhe. Jetzt habe ich euren Rat im Kopf und lasst nie mehr los. Und ich will nur die eine und ich will das sie glänzt und ich will nur an sie denken und ich will dass wir uns lieben und in den Armen liegen. Was soll falsch daran sein? Was soll falsch daran sein? Immer will ich bei ihr sein für immer niemals mehr allein. In Ewigkeit, das soll es sein. Ich will niemals mehr ohne sie sein, was soll daran falsch sein? Lass mich in Ruhe, scheiß Psychiatrie. Ich liebe richtig, ich liebe stark. Und es kommt keine Erwiderunf und ich kann nichts erzwingen und ich erzwinge erst, seit es die Psychiatrie gesagt hat, seitdem die Psychiatrie alles verbaut hat. Ich kann nicht mehr kämpfen, sie hat alles genommen, jeden Weg verbaut. Scheiß Psychiatrie. Ich habe nicht falsch geliebt. Ich will nur an dich denken, ich will nur mit dir sein. Was soll fslsch daran sein. Und ich hätte ihr Nein akzeptiert, hätte nichts erzwungen, wenn die scheiß Psychiatrie mit ihren Kommentaren nicht wäre. Sie hat alles kaputt gemacht.

Samstag, 9. März 2013

War doch immer klar, dass es der beste sein muss






War doch immer klar, dass du was können musst. Künstler, Designer, Fotograf oder erfolgreicher Geschäftsmann. Aber auf jeden Fall musste man immer ein zweifelsfreier selbstbewusster charismatischer Mann sein. Das war doch immer klar. Das wusste man doch immer irgendwie. Schade, dass meine Frau so sehr ein Klischee ist, das es sogar ihre Wahrheit ist. Ich kann das nicht verstehen. Vielleicht kann ich es nur verstehen, wenn ich zwangsweise und nur unter dieser Bedingung ein Topmodel haben müsste. Vielleicht zieht dieser Gendervergleich ganz gut. Ich weiß es aber nicht. Komisch, dass das so ist. Eine Märchenglitzerwelt. Die Königskinder auf der Suche. Die Königskinder völlig unkritisch und das Ideal, dass sie heimlich vertreten ist der große Abschaum und Ekel und doch die Wahrheit. Vielleicht sind alle Borderliner Königskinder geblieben. Vielleicht geht es den Borderlinern einfach immer noch zu gut, aber eigentlich stimmt das nicht, denn diese Königskinder würden auch völlig zerrüttet daran festhalten und nicht den einfachen primitiven Jobs nachgehen. Sie würden diese harten Jobs einfach nicht machen. Sie wehren sich mit aller Macht. 

Nehmen Kredite auf oder fragen wieder Papa und dann tun sie soviel für ihre künstlerische Karriere, um ihren Status aufrecht zu erhalten. Um bloß nicht abzurutschen. Und dann tun sie soviel für ihre Karriere, denn sie haben Angst, dass sie ihren Märchenprinzen, ihren Märchentraum aufgeben werden müssen. Also bluten sie für ihre Karriere, denn eins ist ihnen klar, sie dürfen dahin niemals abrutschen, sie dürfen niemals aufgeben, sie arbeiten für diesen Traum und es erscheint ihnen normal in dieser  Welt. Ein jeder scheint ihn zu haben und deshalb dürfen sie ihr falsches und schlechte Lachen auch in dieser falschen Welt behalten, aber sie werden immer wieder abrutschen und immer wieder an ihrem Lachen arbeiten müssen. Vielleicht schaffen sie es ein Leben lang.

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tim.a.elstner(at)gmail.com